Anbringen von Stuckaturen, Gipserei und Verputzerei
Seidel Transport- und Handelsgesellschaft mbH
Am Zippenacker 14, 53343 Wachtberg, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Torben Herford seit 2.1.2025 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Seidel Transport- und Handelsgesellschaft mbHWachtbergJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023Seidel Transport- und Handels GmbH, Grafschaft-GelsdorfA. Grundlagen des Unternehmens Die Seidel Transport- und Handels GmbH hat sich als zuverlässiges Dienstleistungsunternehmen in der Transport- und Speditionsbranche etabliert. Zum Kerngeschäft gehört der Transport von gekühlten sowie ungekühlten Produkten. Der Großteil der Kundschaft besteht aus Herstellern von Nahrungsmittel sowie dem Lebensmitteleinzelhandel. Ebenfalls wird die Lagerung von ungekühlten Produkten angeboten. Die Gesellschaft verfügt weiterhin über ein eigenes 800 m 3 großes Kühlhaus, so dass auch die Einhaltung der Kühlkette für Waren gewährleistet werden kann, die nicht unmittelbar ausgeliefert wird und kühl gelagert werden muss. B. Geschäftsentwicklung I. Branchenentwicklung Im Jahr 2023 waren hohe Rückgänge der Güterverkehrsnachfrage zu verzeichnen. Insbesondere die schwache Baukonjunktur und die Abnahme des deutschen Außenhandels machten sich bemerkbar. Im Straßengüterverkehr sank die Verkehrsleistung im Vergleich zum Jahr 2022 um rund 5,7%. Auch im Schienengüterverkehr und der Binnenschifffahrt wurde ein Rückgang von über 5% verzeichnet. Sehr hohe Leistungsrückgänge wurden im Binnenverkehr und im grenzüberschreitenden Verkehr festgestellt. Sowohl der gewerbliche Verkehr aus auch der Werkverkehr entwickelten sich insgesamt deutlich schwächer als im Jahr 2022. Trotz der Nachfragerückgänge stiegen die Umsätze im Wirtschaftszeig "Güterbeförderung im Straßenverkehr" im Jahr 2023 im Vergleich zum Vorjahr um rund 2,1%. Im Wirtschaftszweig "Sonstige Dienstleistungen für den Verkehr" sanken die Umsätze um ca. 6,3%. Der Umsatzwachstum hing insbesondere mit der Entwicklung der Vertragsfrachten, die nach dem hohen Anstieg im Jahr 2022 im I. Quartal 2023 nochmals deutlich anstiegen und einen Umsatzplus von rund 9,4% im Vergleich zum Vorjahr ausmachten, zusammen. Im weiteren Jahresverlauf wurden keine Preissteigerungen mehr erzielt, da ein hoher Laderaumangebot und eine eher schwache Transportnachfrage bestand. Die Umsätze im 3. und 4. Quartal 2023 blieben hinter den des Vorjahres zurück. Der Anstieg der Verkehrsfrachten und eine gewisse Entspannung bei den Kraftstoffkosten reichten trotzdem nicht aus, um die gestiegenen Personal-, Miet-, Lohn-, Finanzierungs-, Fahrzeug- beschaffungskosten sowie die Kosten für weitere Betriebsmittel vollumfänglich zu decken. Der Anstieg der Mautkosten zum 01.12.2023 führte bei den Unternehmen ebenfalls zu einer hohen Kosten- sowie Liquiditätsbelastung. Viele kleine und mittelständische Güterkraftverkehrsunternehmen verfügen über eine vergleichsweise geringe Eigenkapitalquote, daher operierten nach Gewerbeangaben nicht wenige Unternehmen am finanziellen Limit. Ein Teil der Unternehmen schloss das Jahr 2023 mit Verlust ab. Die Anzahl der Insolvenzverfahren nahm im Wirtschaftszweig weiter zu. (Quelle: www.balm.bund.de) II. Geschäftsverlauf Die Gesellschaft hat im abgelaufenen Wirtschaftsjahr 2023 eine Umsatzsteigerung von rund 7,4 % verzeichnet. Der Gesamtumsatz ist gegenüber dem Vorjahr um TEUR 1.238 auf TEUR 18.000 gestiegen. Damit konnte die Seidel- Transport und Handels GmbH Ihren Umsatz im Jahr 2023 leicht steigern. Die Steigerung hängt auch wie im Vorjahr insbesondere mit der guten Fahrzeugauslastung wie auch der Steigerung der Fuhrparkkapazität zusammen. Allerdings erwies sich die Weitergabe der Kostensteigerungen schwieriger als im Vorjahr. Zusammenhängend mit der Umsatzsteigerung sind die Personalkosten um 8,3% auf TEUR 5.551,7 gestiegen. Fehlende Kapazitäten im Personalbereich wurden durch den Einsatz von Fremdspeditionen kompensiert. Die Aufwendungen für Fremdspeditionen sind von TEUR 1.694,1 auf TEUR 2.308,9 gestiegen. Die Fahrzeugkosten sind von TEUR 7.079,4 auf TEUR 7.095,7 um TEUR 16,3 marginal gestiegen. Durch weitere Anschaffungen von Zugmaschinen und Aufliegern sind die Abschreibungen von TEUR 907,5 auf TEUR 1.340,8 angestiegen. Damit zusammenhängt sind die Zinsaufwendungen von TEUR 91,2 auf TEUR 214,9 ebenfalls angestiegen. Rückblickend ist das Geschäftsjahr 2023 der Seidel Transport- und Handels GmbH durch die massiv gestiegenen Abschreibungen und Zinsaufwendungen sehr belastet. III. Wirtschaftliche Lage des Unternehmens a) Ertragslage Die Ertragslage der Gesellschaft hat sich im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023 im Vergleich zum Vorjahr negativ dargestellt. Die Umsatzentwicklung hat sich zum Vorjahr verbessert, es wurde eine Steigerung von rund 7,4% erzielt. Der Rohertrag ist entsprechend von TEUR 15.037 auf TEUR 15.694 um 4,4% gestiegen. Auch sind die Personalkosten einhergehend mit der Umsatzsteigerung von TEUR 5.127 auf TEUR 5.551 um 8,3% angestiegen. Die Fahrzeugkosten sind marginal von TEUR 7.079 auf TEUR 7.095 gestiegen. Die Abschreibungen sind maßgeblich aufgrund angeschaffter Sattelzugmaschinen und Sattelanhängern um TEUR 433 im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Das Betriebsergebnis ist im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 268,6 gesunken b) Finanzlage Zum Ende des Geschäftsjahres verfügt die Gesellschaft über Finanzmittel von TEUR 0,7 (Vorjahr TEUR 8,5) Die Kontokorrentverbindlichkeiten haben sich im Vergleich zum Geschäftsjahr 2022 um TEUR 55,5 auf insgesamt TEUR 148,4 reduziert. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind um TEUR 1.092,5 von TEUR 4.444,4 auf TEUR 6.535,2 gestiegen. Davon sind im Geschäftsjahr 2023 Verbindlichkeiten für die Finanzierung von Fahrzeugen in Höhe von TEUR 3.699,3 dazugekommen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, die bereits im Vorjahr bestanden haben, wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr mit insgesamt TEUR 982,8 getilgt. Die Eigenkapitalquote beträgt 12,8 % gegenüber 14,7 % im Vorjahr. c) Vermögenslage Die Vermögenslage der Gesellschaft hat sich gegenüber dem Vorjahr bis auf die Zugänge von Zugmaschinen und Aufliegern nicht wesentlich verändert. Das Anlagevermögen belauft sich zum 31.12.2023 auf TEUR 7.809 (Vorjahr 5.474). Neuanschaffungen betrafen insbesondere die Sattelzugmaschinen (TEUR 2.608) und die Sattelaufleger (TEUR 1.127). Die kurzfristigen Vermögenswerte betragen TEUR 2.580 gegenüber dem Vorjahr TEUER 2.468. Das Eigenkapital hat sich gegenüber dem Vorjahr von TEUR 1.177 auf 1.339 erhöht. Die Mittel- und langfristige Verbindlichkeiten betreffen die Bankverbindlichkeiten und die gebildete Pensionsrückstellung und erhöhten sich von TEUR 2.754 auf TEUR 4.354. Das kurzfristige Fremdkapital erhöhte sich von TEUR 4.093 auf TEUR 4.803. Insbesondere sind die kurzfristigen Bankverbindlichkeiten von TEUR 1.926 auf TEUR 2.409 gestiegen. IV. Finanzielle Leistungsindikatoren
C. Prognosebericht Für das Geschäftsjahr 2024 wird mit einem in etwa gleichbleibenden bzw. geringfügig höheren Umsatz im Vergleich zum Vorjahr gerechnet. Auch ist weiterhin mit einer Steigerung der Aufwendungen im Personalkostenbereich und Fahrzeugkostenbereich (u.a. Abschreibungen und Zinsaufwendungen) zu rechnen. Die Ergebnisse aus 2023 werden angesichts der aktuellen Entwicklung voraussichtlich nicht erreicht. Die Entwicklung des Unternehmens wird tendenziell negativ eingeschätzt. Im Jahr 2024 ist mit einem Jahresfehlbetrag zu rechnen. Die Vermögens-, Finanz- und Ertrags- sowie auch die Liquiditätslage bleiben angespannt. Wie auch im Vorjahr stehen die permanente Optimierung der Fahrzeugauslastung und die konsequente Weitergabe der gestiegenen Kosten an die Kunden stets auf dem Plan. D. Risiken der künftigen Entwicklung Besondere, über das allgemeine unternehmerische Risiko hinausgehende Risiken, die den Bestand des Unternehmens gefährden könnten, bestehen derzeit nicht.
Grafschaft-Gelsdorf, den 17. Oktober 2024 Seidel Transport- und Handelsgesellschaft mbH Doris Seidel BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang zum 31. Dezember 2023Seidel Transport- und Handels GmbH, Grafschaft-Gelsdorf1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Gesellschaft firmiert unter Seidel Transport- und Handels GmbH mit dem Sitz in Grafschaft-Gelsdorf und ist beim Registergericht des Amtsgericht Bonn unter der Nummer HRB 6178 eingetragen. Die Gesellschaft ist zum Abschlussstichtag eine mittelgroße Kapitalgesellschaft gemäß § 264 Abs. 1 i.V.m. § 267 Abs. 2 HGB. Die Bilanz sowie die Gewinn- und Verlustrechnung sind entsprechend den Gliederungsschemata der §§ 266, 275 HGB erstellt, wobei für die Gewinn- und Verlustrechnung das Gesamtkostenverfahren zur Anwendung kommt. 2. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 2.1 Allgemeines Der Jahresabschluss wurde gemäß der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des HGB aufgestellt. Darüber hinaus wurden die Vorschriften des GmbHG beachtet. Die Grundsätze wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert angewandt. 2.2 Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Anlagevermögen Die abnutzbaren immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden zu Anschaffungs-/ Herstellungskosten, vermindert um planmäßige und außerplanmäßige Abschreibungen angesetzt. Planmäßige Abschreibungen werden degressiv oder linear auf der Basis der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer vorgenommen, wobei die steuerlich zulässigen Abschreibungssätze zugrunde gelegt werden, soweit diese handelsrechtlich zulässig sind. Außerplanmäßige Abschreibungen werden - bei abnutzbaren und nicht abnutzbaren Gegenständen des Sachanlagevermögens - bei einer voraussichtlich dauernden Wertminderung vorgenommen. Geringwertige Vermögensgegenstände im Sinne von § 6 Abs. 2 Satz 1 EStG werden im Anschaffungsjahr unter Annahme ihres gleichzeitigen Abgangs voll abgeschrieben. Bewegliche abnutzbare Vermögensgegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von EUR 250,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Bewegliche abnutzbare Vermögensgegenstände des Anlagevermögens mit Anschaffungs- oder Herstellkosten von mehr als EUR 250,00 bis zu EUR 1.000,00 werden wegen der untergeordneten wertmäßigen Bedeutung analog der steuerlichen Vorschriften zu einem Sammelposten zusammengefasst. Dieser Sammelposten wird im Zugangsjahr und in den folgenden vier Wirtschaftsjahren mit jeweils 1/5 ergebnismindernd aufgelöst. Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten angesetzt. Umlaufvermögen Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe, Waren sowie geleistete Anzahlungen sind mit den Anschaffungskosten oder soweit nach dem Niederstwertprinzip niedrigere beizulegende Werte zum Bilanzstichtag zu berücksichtigen waren, mit diesen bewertet. Die in den Vorräten enthaltenen Bestandsrisiken aus langer Lagerdauer und mangelnder Verwendbarkeit sind durch entsprechende Abschläge berücksichtigt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zum Nennwert bewertet. Risikobehaftete und uneinbringliche Forderungen werden einzeln wertberichtigt bzw. abgeschrieben. Pauschalwertberichtigungen auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind berücksichtigt. Liquide Mittel sind mit dem Nominalbetrag des Kassenbestandes und der Bankguthaben angesetzt. Rechnungsabgrenzungsposten Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind mit dem Nominalzahlbetrag angesetzt. Rückstellungen Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Die Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden grundsätzlich nach § 253 Abs. 2 HGB abgezinst. Sie berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Sofern die Tageswerte über den Rückzahlungsbeträgen lagen, wurden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert bewertet. 3. Angaben zu Posten der Bilanz 3.1 Anlagevermögen Zur Aufgliederung der Entwicklung des Anlagevermögens wird auf den nachfolgenden Anlagenspiegel verwiesen. 3.2 Weitere Aktivposten Aktive latente Steuern Abgrenzungsposten für aktive latente Steuern werden gemäß § 274 Abs. 2 HGB mit einem Betrag von TEUR 56,90 für zeitlich begrenzte Differenzen zwischen den handels- und den steuerrechtlichen Wertansätzen der bilanzierten Vermögensgegenstände und Schulden sowie aus steuerlichen Verlustvorträgen ausgewiesen. Der Ansatz erfolgt in Höhe der voraussichtlichen Steuerentlastung nachfolgender Geschäftsjahre auf Basis eines Steuersatzes von 29,13 %. 3.3 Pensionsrückstellungen Die Pensionsverpflichtungen wurden nach dem Teilwertverfahren unter Berücksichtigung von Fluktuation und erwarteten Lohn- und Gehaltssteigerungen bzw. Rententrend von 0,00 % sowie unter Verwendung der Richttafeln 2018 G von Klaus Heubeck mit dem von der Deutschen Bundesbank gemäß der RückAbzinsV veröffentlichten Abzinsungssatz von 1,82 % berechnet. Der Unterschiedsbetrag gem. § 253 Abs. 6 HGB zwischen dem Ansatz der Pensionsrückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren beläuft sich auf TEUR 0,9. Zur teilweisen Absicherung der bestehenden Pensionsverpflichtungen wurden Rückdeckungsversicherungen abgeschlossen, die mit Vertrag vom 19.12.2007 an den Pensionsberechtigten verpfändet wurde. Der beizulegende Zeitwert der verpfändeten Rückdeckungsversicherungen entspricht deren Aktivwert und beläuft sich laut Mitteilung der Versicherungsgesellschaft zum 31.12.2023 auf TEUR 310,3 (Vorjahr: TEUR 286,6). Dieser Betrag wurde mit den Pensionsverpflichtungen gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB verrechnet. 3.4 Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für: - Urlaub - Berufsgenossenschaft - Maut - Schäden für Leasingrückläufer - Versicherungsbeiträge 3.5 Verbindlichkeiten Nach Restlaufzeiten gliedern sich die Verbindlichkeiten wie folgt:
Im Übrigen bestehen für Lieferantenverbindlichkeiten im üblichen Geschäftsverkehr branchenübliche Eigentumsvorbehalte. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Steuerverbindlichkeiten in Höhe von TEUR 195,5 enthalten. 3.6 Gezeichnetes Kapital Das Stammkapital ist EUR 55.000,00 im Handelsregister eingetragen und in voller Höhe einbezahlt. 4. Sonstige Angaben 4.1 Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern Die Bilanz enthält folgende Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern:
4.2 Angaben zur Geschäftsführung Die Geschäftsführung obliegt Frau Doris Seidel, Kauffrau, Wachtberg. Von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB wird im Hinblick auf die Angabe der Höhe der Geschäftsführerbezüge Gebrauch gemacht. 4.3 Angaben zu den beschäftigten Arbeitnehmern Während des Geschäftsjahres wurden im Durchschnitt 162 Mitarbeiter beschäftigt. Diese gliedern sich nach Gruppen wie folgt auf:
4.4 ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 162.147,42 auf neue Rechnung vorzutragen. 5. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Stichtag Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ende des Geschäftsjahres sind keine eingetreten.
Grafschaft-Gelsdorf, den 30.09.2024 Doris Seidel, Geschäftsführerin sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 23.10.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersPrüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Seidel GmbH, Grafschaft-Gelsdorf, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Seidel GmbH, Grafschaft-Gelsdorf, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. 1 Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können; • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben; • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben; • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann; • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt; 3 • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft; • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Siegburg, den 19. Oktober 2024 DGMP
Treuhand GmbH
Günter Schweigert, vereidigter Buchprüfer Ulf Daniel, Wirtschaftsprüfer |
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