Stammdaten

Register
Amtsgericht Kassel HRB 3525
Eingetragen
28.12.1979
Branche
Vermietung von Baumaschinen und -gerätenVermietung von Büromaschinen, Datenverarbeitungsgeräten und -einrichtungenVermietung von sonstigen Maschinen, Geräten und beweglichen Sachen a. n. g.
Gegenstand
Der Handel mit sowie die Vermietung von Baumaschinen und Baugeräten und umwelttechnischen Produkten, die Erbringung von zugehörigen Reparaturund Serviceleistungen und alle damit im Zusammenhang stehenden Geschäfte.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Jörg Hegestweiler
seit 2.9.2025
Geschäftsführer
Jutta Buschek
seit 26.11.2015
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

34130 Kassel
500.000 DM
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Louis Scheuch GmbH

Kassel

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

Louis Scheuch GmbH, Kassel

A. Grundlage des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Die Louis Scheuch GmbH verkauft und vermietet Baumaschinen sowie Baugeräte und erbringt zugehörige Reparatur- und Serviceleistungen. Zudem bietet das Unternehmen Unterstützung bei der Finanzierung von Baumaschinen. Louis Scheuch vermietet Baugeräte und -maschinen an verschiedene Kundengruppen, unter anderem aus dem Bauhaupt- und Nebengewerbe, Garten- und Landschaftsbau, Bauämter von Städten und Kommunen sowie Industriekunden.

2. Forschung und Entwicklung

Die Louis Scheuch GmbH betreibt keine Forschung und Entwicklung.

B. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenspezifische Rahmenbedingungen

Das wirtschaftliche Umfeld des Jahres 2023 war weltweit durch große Unsicherheiten geprägt, insbesondere der andauernde Ukraine-Krieg und die zunehmenden Staatsverschuldungen weltweit stellen die Wirtschaft insgesamt vor große Herausforderungen.

Trotz geringer Wachstumsdynamik im europäischen Raum stagnierte die deutsche Wirtschaft insbesondere wegen der ungewissen Entwicklungen auf dem Energie- und auf dem Kapitalmarkt.

Das statistische Bundesamt hat für das Gesamtjahr 2023 einen Rückgang der Wirtschaftsleistung um 0,3% zum Vorjahr (kalenderbereinigt - 0,1%) ermittelt.

Der reale (preisbereinigte) Auftragseingang im Bauhauptgewerbe ist nach den Angaben des statistischen Bundesamts im Jahr 2023 um 4,4% gegenüber dem Vorjahr gesunken. Mit einem Volumen von 102,3 Milliarden Euro lag der Auftragseingang nominal (nicht preisbereinigt) 3,3% über dem Vorjahresniveau und damit erstmals im dreistelligen Milliardenbereich, wie das statistische Bundesamt mitteilt. Die unterschiedliche Entwicklung von realen und nominalen Werten ist hiernach auf die zu Beginn des Jahres deutlich gestiegenen Baupreise zurückzuführen.

Im Hochbau gingen die realen Auftragseingänge um 11,4% zurück und lagen mit 49,1 Milliarden Euro nominal 5,0% unter dem Vorjahresergebnis. Der Tiefbau stieg im Vergleich zum Vorjahr real um 3,0% und steigerte sich nominal um 12,2% auf 53,2 Milliarden Euro. Großaufträge, vor allem im Bahnstreckenbau und beim Bau von Kabeltrassen trugen maßgeblich zum vorliegenden Rekordergebnis bei.

Der Jahresumsatz im Bauhauptgewerbe sank im Vergleich zum Vorjahr real um 3,3%. Nominal steigerte er sich um 3,5% und erreichte einen neuen Höchststand von 113,8 Milliarden Euro. Dabei fiel der Wohnungsbau mit 26,6 Milliarden Euro Jahresumsatz am stärksten ins Gewicht, der gewerbliche Hochbau folgte mit 26,0 Milliarden Euro.

2. Darstellung des Geschäftsverlaufs einschließlich des Geschäftsergebnisses

Die Umsatzerlöse der Louis Scheuch GmbH sind gegenüber dem Vorjahr insgesamt um 3,2% gestiegen.

Die Erlöse sind bei den Handelswaren um 13,4% (Vorjahr 16,4%), bei den Erlösen aus der Vermietung von Maschinen um 7,1% (Vorjahr 5,3%) und bei den Umsätzen aus dem Verkauf von Ersatzteilen um 3,8% (Vorjahr minus 19,8%) gestiegen.

Die Erlöse aus Reparaturaufträgen sind dem gegenüber um 3,2% (Vorjahr plus 9,8%) gesunken. Hinzu kommen Erlöse aus Fuhrpark und Fahrtkosten, Versand und Verpackung sowie sonstige, die insgesamt von untergeordneter Bedeutung sind. Die Erlöse aus der Veräußerung von gebrauchten Mietmaschinen werden unter den Umsatzerlösen ausgewiesen (siehe Erläuterung im Anhang). Die Erlöse sind gegenüber dem Vorjahr um 25,6% (Vorjahr plus 22,5%) gesunken.

Der im Wirtschaftsjahr 2023 erzielte Rohertrag in Höhe von T€ 8.424 ist gegenüber dem Vorjahr (T€ 8.420) um T€ 4 höher. Gestiegene Umsatzerlöse und höhere Materialaufwandsquoten haben den Rohertrag geprägt.

Insgesamt hat sich ein Jahresfehlbetrag in Höhe von T€ 74 (Vorjahr Jahresüberschuss T€ 288) ergeben.

Die Geschäftsentwicklung wird von der Geschäftsleitung unter Berücksichtigung des wirtschaftlichen Umfelds als zufriedenstellend beurteilt.

2.I. Darstellung der Vermögenslage

Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr von T€ 18.197 um T€ 1.159 auf T€ 19.356 weiter erhöht.

Die liquiden Mittel sind um T€ 424 auf T€ 483 stichtagsbedingt gestiegen.

Das Sachanlagevermögen (Maschinenpark) ist um T€ 586 auf T€ 11.068 gestiegen.

Die Vorräte verminderten sich um T€ 477 auf T€ 5.800 während sich die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände um T€ 638 auf T€ 1.974 stichtagsbezogen erhöhten.

Das Eigenkapital (einschließlich Stammkapital) erhöhte sich um T€ 2.926 auf T€ 4.032 auf Grund einer Einzahlung in die Kapitalrücklage durch die Gesellschafterin in Höhe von T€ 3.000. Dadurch erhöhte sich die Eigenkapitalquote gegenüber dem Vorjahr von 6,1% auf 20,3% um 14,2%.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten erhöhten sich um T€ 593 auf T€ 9.922, während sich die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern im Wesentlichen auf Grund der Einzahlung in die Kapitalrücklage um T€ 2.719 auf T€ 3.564 verminderten.

2.II. Darstellung der Finanzlage

Im Berichtsjahr wurden technische Anlagen und Maschinen für T€ 4.952 (Vorjahr T€ 6.053) erworben. Diese stellen zum Teil Ersatzbeschaffungen, zum Teil aber auch Investitionen zur weiteren Aufstockung des Mietmaschinenparks dar.

Dem negativen Cashflow aus dieser Investitionstätigkeit in Höhe von T€ --2.906 (Vorjahr T€ -3.422) steht ein positiver Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit in Höhe von T€ 3.257 (Vorjahr T€ 457) gegenüber. Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit ist aufgrund der Aufnahme von Darlehen positiv (T€ 73, Vorjahr T€ 1.920).

Insgesamt ergibt sich stichtagsbezogen eine Zunahme der Liquidität um T€ 424 zum Abschlussstichtag gegenüber dem Vorjahresstichtag.

2.III. Darstellung der Ertragslage

Das Rohergebnis (T€ 8.424; Vorjahr T€ 8.420) hat sich gegenüber dem Vorjahr trotz gestiegener Umsatzerlöse (T€ 22.720; Vorjahr T€ 22.015) nur leicht verbessert, da sich die Materialaufwandsquote (rd. 64 %; Vorjahr rd. 63%) gegenüber dem Vorjahr verschlechtert hat.

Die Personalaufwendungen erhöhten sich um T€ 32 auf T€ 3.170. Zusätzlich belasten um T€ 167 höhere Abschreibungen (T€ 2.433) und um T€ 76 höhere sonstige betriebliche Aufwendungen (T€ 2.405) das Ergebnis.

Das Finanzergebnis (T€ - 508; Vorjahr T€ -278) hat sich gegenüber dem Vorjahr auf Grund höherer Zinsen aus Finanzierungstätigkeit in Höhe von T€ 230 verschlechtert.

Die Gewinn- und Verlustrechnung weist einen Jahresfehlbetrag in Höhe von T€ 74 (Vorjahr Jahresüberschuss T€ 288) aus.

3. Finanzielle Leistungsindikatoren

Die Geschäftsführung nutzt die folgenden finanziellen Leistungsindikatoren für die Planung und Steuerung des Unternehmens:

• Umsatzerlöse

• Rohergebnis

Auf die Entwicklung der genannten Leistungsindikatoren wurde bereits eingegangen.

4. Gesamtaussage

Die weiter gestiegenen Baupreise und der Anstieg der Zinsen führten in 2023 zu einem weiteren (realen) Rückgang der Auftragseingänge im Bauhauptgewerbe.

Trotz der schwierigen Gesamtsituation konnten die Umsatzerlöse gegenüber dem Vorjahr noch gesteigert werden, was insbesondere aus den Bereichen Handelswaren und der Vermietung von Maschinen resultiert. Aufgrund des stärker gestiegenen Materialaufwands konnte jedoch das Rohergebnis nicht mehr gesteigert werden.

Damit im Zusammenhang steht eine wertmäßige Erhöhung im Maschinenpark, die zu höheren Abschreibungen geführt hat. Auf Grund der höheren Zinssätze für die Maschinenfinanzierungen hat sich insgesamt ein Jahresfehlbetrag für das Geschäftsjahr ergeben.

Die Geschäftsentwicklung wird von der Geschäftsleitung unter Berücksichtigung des wirtschaftlichen Umfelds als insgesamt noch zufriedenstellend beurteilt.

C. Zweigniederlassungsbericht

Es bestehen neben dem Hauptsitz in Kassel Zweigniederlassungen in Fulda und Nordhausen.

An den Standorten Fulda und Nordhausen werden neben Mietmaschinen auch Baugeräte und -maschinen zum Verkauf und die zugehörigen Reparatur- und Serviceleistungen angeboten. In Nordhausen sind rund 6 Mitarbeiter und in Fulda rund 10 Mitarbeiter beschäftigt.

D. Prognosebericht

Die allgemeinen weltwirtschaftlichen Rahmenbedingungen sind weiterhin herausfordernd. Insbesondere die hohen Staatsschulden weltweit sowie der anhaltende Krieg in der Ukraine sorgen für viele wirtschaftliche Unsicherheiten.

In diesem Zusammenhang sind die künftigen weltweiten Entwicklungen bei den Lieferketten, den steigenden Energiepreisen und damit den Verknappungen von Materialverfügbarkeiten, sowie steigenden Material- und Lieferkosten kaum absehbar. Die Veränderungen am Kapitalmarkt haben zu steigenden Geldbeschaffungskosten geführt. Von weiteren Zinssteigerungen gehen wir für das Jahr 2024 derzeit nicht aus.

Nach Angaben des statistischen Bundesamtes ist das Bruttoinlandsprodukt im I. Quartal 2024 gegenüber dem IV. Quartal 2023 - preis-, saison- und kalenderbereinigt- um 0,2% gestiegen.

Trotz nachlassender Inflation bleibt eine Erholung der privaten Konsumausgaben im I. Quartal 2024 aus. Auch die staatlichen Konsumausgaben waren um 0,4% niedriger als im Vorquartal.

Dagegen wurde im I. Quartal 2024 mehr investiert als im IV. Quartal 2023. Nach einer schwachen zweiten Jahreshälfte 2023 stiegen die Bauinvestitionen im I. Quartal 2024 preis-, saison- und kalenderbereinigt deutlich um 2,7%. In Ausrüstungen - also vor allem in Maschinen, Geräte und Fahrzeuge - wurde dagegen etwas weniger investiert (-0,2%). Insgesamt erhöhten sich die Bruttoanlageninvestitionen zum Jahresbeginn um 1,2% gegenüber dem Vorquartal.

Die preis-, saison- und kalenderbereinigte Bruttowertschöpfung nahm im I. Quartal 2024 insgesamt um 0,3% gegenüber dem Vorquartal zu. Den deutlichsten Zuwachs verzeichnete das Baugewerbe mit 2,5%, was hauptsächlich auf günstigere Witterungsbedingungen als im Schlussquartal 2023 zurückzuführen war.

Bedingt durch sinkende Auftragseingänge sind die Aussichten für das Bauhauptgewerbe für das Jahr 2024 nach wie vor getrübt. In Kombination mit fallenden Baupreisen wird die rückläufige Auftragslage erwartungsgemäß zu einem rückläufigen Bauvolumen führen.

Der Hochbau wird voraussichtlich weiterhin vom schwachen Wohnungsbau beeinflusst werden. Aufgrund von bestehenden Unsicherheiten hinsichtlich der weiteren Entwicklung der Baustoffpreise sowie des Zinsniveaus, werden Bauprojekte und somit Investitionen in Baumaschinen derzeit zurückgehalten. Wir gehen davon aus, dass im Jahr 2024 die fälligen Neuinvestitionen in Baumaschinen frühestens im dritten oder vierten Quartal nachgeholt werden, bzw. gänzlich auf 2025 verschoben werden.

Erwartungsgemäß wird die beschriebene Dynamik im Hochbau zu einer Stagnation der Umsatzerlöse sowohl in der Vermietung als auch im Verkauf Turmdrehkranen im Geschäftsjahr 2024 führen. Innerhalb des Geschäftsbereichs "Hochbau" werden jedoch projektbezogene Anmietungen von Baumaschinen dominieren, die wir Dank unserem breit aufgestellten Mietpark bedienen können. Verkäufe von Baumaschinen werden im Geschäftsjahr 2024 voraussichtlich eine eher untergeordnete Bedeutung spielen.

Das Industriekundengeschäft wird sich unserer Einschätzung nach auch im Jahr 2024 positiv entwickeln und bietet somit weiterhin aussichtsreiche Perspektiven. Bereits Ende 2023 konnte in diesem Bereich ein bedeutender Großkunde aus der Stahlindustrie gewonnen werden. Zudem werden im Geschäftsjahr 2024 Sonderprojekte im Bereich der Materialumschlagmaschinen, Seilbagger sowie Teleskop-, Mobil- und Raupenkrane realisiert werden, welche in bedeutendem Umfang zum Unternehmenserfolg betragen können.

Insgesamt gehen wir davon aus, dass die Umsatzerlöse im Jahr 2024 um ca. 30% zurückgehen werden. Maßnahmen zur Kostenreduktion, um dieser Entwicklung entgegenzuwirken wurden bereits eingeleitet. Der Vertrieb wird ab August 2024 um einen weiteren Außendienstmitarbeiter/-in verstärkt, um die Präsenz im Markt zu erhöhen.

E. Chancen- und Risikobericht

Risiken aus dem Markt und dem Geschäftsbetrieb werden durch die Geschäftsführung aufgrund ihrer starken Integration in den operativen Geschäftsbetrieb fortlaufend überwacht. Die laufende Überwachung ist darauf ausgerichtet, die dauerhafte Zahlungsfähigkeit sicherzustellen.

1. Risiken

Nachfolgend werden Risiken beschrieben, welche die Vermögens-, Finanz-, und Ertragslage des Unternehmens wesentlich beeinflussen können:

Geopolitische Risiken

Aktuell verschärfen sich die geopolitischen Spannungen gleichzeitig in mehreren Regionen weltweit. Der Geschäftsverlauf von Louis Scheuch könnte durch internationale Konflikte merklich beeinträchtigt werden. Eine gravierende Verschärfung der Spannungen zwischen Taiwan und China könnte dazu führen, dass die Lieferketten für sowohl Baumaschinenkomponenten als auch für Baustoffe gestört werden. Dies könnte dazu führen, dass Verzögerungen in der Produktion der Baumaschinenhersteller auftreten und erneut in einer Verknappung der Verfügbarkeit an Baumaschinen resultieren könnten. Zum anderen könnte ein Baustoffmangel bei unseren Kunden zu Projektverschiebungen führen. Darüber hinaus könnten Lieferkettenstörungen zu steigenden Preisen für Baustoffe führen, was zu einem Nachfragerückgang nach Bauleistungen seitens der Bauherren führen könnte. Das Risiko einer wesentlichen Verschärfung der geopolitischen Spannungen im Verlauf des Jahres 2024 stufen wir jedoch als gering ein.

Marktrisiken

Sowohl die allgemeine wirtschaftliche Entwicklung als auch die branchespezifische Entwicklung stellen uns weiterhin vor Herausforderungen. So hat sich der Auftragseingang bei unseren Kunden noch nicht wieder erholt und ist weiterhin auf niedrigem Niveau. Die Lage im Hochbau ist gekennzeichnet durch real sinkende Aufträge und Auftragsbestände, Auftragsstornierungen und Behinderungen der Bautätigkeit durch Auftragsmangel. Die Geschäftserwartungen für das erste Halbjahr 2024 sind von deutlichem Pessimismus geprägt. Die Auswirkungen der aktuellen Branchensituation sind auch bei Louis Scheuch zu spüren.

Ausfallrisiken

Die vorherrschenden geopolitischen Spannungen und die aktuellen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen wirken sich weiterhin negativ auf eine Reihe von Branchen in Deutschland aus. In unserer primären Zielbranche, dem Baugewerbe, bestehen teilweise Forderungsausfallrisiken. Diese Risiken minimieren wir mittels aktivem Forderungsmanagement sowie umfangreichen Bonitätsprüfungen.

Personalbeschaffungsrisiko

Qualifizierte und motivierte Mitarbeiter sind essenziell für den Fortbestand und den Erfolg des Unternehmens. Die Fluktuation ist bei Louis Scheuch aufgrund des guten Betriebsklimas gering ausgeprägt. Aufgrund der eher mittelmäßigen Verfügbarkeit von Vertriebspersonal mit Erfahrung im Baumaschinenbereich, wäre es nur mit größerem Aufwand möglich, vakante Stellen nachzubesetzen bzw. zusätzliche Mitarbeiter im Expansionsfall einzustellen. Somit kann das Personalbeschaffungsrisiko als mittel eingestuft werden.

2. Chancen

Gesamtwirtschaftliche Chancen

Die Geschäftstätigkeit von Louis Scheuch wird maßgeblich von den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in Deutschland beeinflusst. Die Prognose für das Geschäftsjahr 2024 basiert auf der Annahme einer eher verhaltenen zukünftigen wirtschaftlichen Entwicklung. Sollte sich die Konjunktur in Deutschland, insbesondere im Baugewerbe, besser entwickeln als angenommen, könnten entsprechend höhere Umsätze und Ergebnisse realisiert werden.

Marktchancen

In Deutschland herrscht vor allem in den Ballungsgebieten ein Nachfrageüberhang nach bezahlbarem Wohnraum vor. Das von der Bundesregierung im Jahr 2022 ausgerufene Ziel, dass jährlich 400.000 neue Wohnungen gebaut werden, wurde im Jahr 2023 nicht erreicht. Auch im Jahr 2024 ist von einer Verfehlung dieses Ziels auszugehen. Wir erwarten jedoch für die mittel- und langfristige Zukunft eine stabile Nachfrage nach Bauleistungen und somit nach Baumaschinen aufgrund der weiter bestehenden Wohnungsnot und der daraus notwendigen Investitionen im Bausektor.

 

Kassel, den 25. April 2024

Louis Scheuch GmbH

Jutta Meißner, Geschäftsführerin

Klaus Bräutigam, Geschäftsführer

Carsten Eisele, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 11.095.750,00 10.524.324,10
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 20.036,00 34.416,00
II. Sachanlagen 11.067.514,00 10.481.708,10
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2,00 2,00
2. technische Anlagen und Maschinen 10.988.723,00 10.444.536,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 78.789,00 37.170,10
III. Finanzanlagen 8.200,00 8.200,00
1. Beteiligungen 2.500,00 2.500,00
2. Sonstige Finanzanlagen 5.700,00 5.700,00
B. Umlaufvermögen 8.258.116,87 7.672.929,75
I. Vorräte 5.800.412,26 6.277.506,30
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.974.291,30 1.336.754,54
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 483.413,31 58.668,91
C. Rechnungsabgrenzungsposten 2.500,00 0,00
Aktiva 19.356.366,87 18.197.253,85

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 4.032.287,93 1.106.681,30
I. Gezeichnetes Kapital 255.645,94 255.645,94
II. Kapitalrücklage 3.000.000,00
III. Gewinnvortrag 851.035,36 562.885,59
IV. Jahresfehlbetrag 74.393,37 -288.149,77
B. Rückstellungen 530.346,33 591.398,15
C. Verbindlichkeiten 14.793.732,61 16.499.174,40
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 9.922.436,94 9.328.907,61
2. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 3.564.216,17 6.283.470,57
3. sonstige Verbindlichkeiten 1.307.079,50 886.796,22
Passiva 19.356.366,87 18.197.253,85

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 8.423.690,98 8.419.724,96
2. Personalaufwand 3.169.614,53 3.137.280,67
a) Löhne und Gehälter 2.549.259,60 2.606.583,35
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 620.354,93 530.697,32
davon für Altersversorgung 121.632,64 52.018,84
3. Abschreibungen 2.433.169,41 2.266.321,74
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 2.433.169,41 2.266.321,74
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.404.672,95 2.329.039,30
5. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 146,00 146,00
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 12.087,74 4.665,87
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 520.479,68 282.726,07
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -38.252,41 92.323,86
9. Ergebnis nach Steuern -53.759,44 316.845,19
10. sonstige Steuern 20.633,93 28.695,42
11. Jahresfehlbetrag 74.393,37 -288.149,77

Anhang zum Jahresabschluss zum 31.12.2023

Louis Scheuch GmbH, Kassel

Allgemeine Angaben

Die Gesellschaft hat ihre Tätigkeit am 1.1.1980 aufgenommen. Sie ist in das Handelsregister Abteilung B Nr. 3525 des Amtsgerichts Kassel eingetragen.

Gegenstand des Unternehmens ist der Handel mit sowie die Vermietung von Baumaschinen und Baugeräten und umwelttechnischen Produkten, die Erbringung von zugehörigen Reparatur- und Serviceleistungen und alle damit im Zusammenhang stehenden Geschäfte.

Die Gesellschaft kann sich an Unternehmen mit gleichem oder ähnlichem Geschäftsgegenstand beteiligen und solche Unternehmen erwerben. In Verfolgung des Gesellschaftszwecks können Zweigniederlassungen im In- und Ausland errichtet werden.

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB und nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG - jeweils in der Fassung des Bilanzrechtsmodernisierungs-, des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) und des Gesellschaftsvertrags aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften.

Das Stammkapital der Gesellschaft, das noch nicht auf Euro umgestellt ist, beträgt € 255.645,94 (ursprünglich 500.000 DM).

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Der Jahresabschluss der Louis Scheuch GmbH wurde unter Beachtung der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften nach dem Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRUG) sowie des Gesellschaftsvertrages aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften.

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten aktiviert und auf die Dauer der planmäßigen Nutzung abgeschrieben.

Die Bauten auf fremden Grundstücken werden auf die Dauer des Mietvertrages abgeschrieben.

Das abnutzbare Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen betrieblichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens mit einem Wert bis zu € 800,00 ohne Umsatzsteuer wurden im Zugangsjahr gemäß § 6 Abs. 2 EStG voll abgeschrieben.

Die Finanzanlagen des Anlagevermögens werden mit den Anschaffungskosten angesetzt.

Die Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich aus dem beigefügten Anlagenspiegel. Im Rahmen von Inventuraufnahmen wurde der Anlagenspiegel in Bezug auf den Mietmaschinenpark bereinigt. In diesem Zusammenhang sind im Vergleich zum Vorjahresabschluss Anschaffungs- und Herstellungskosten in Höhe von 22.957,60 € in den technischen Anlagen und Maschinen enthalten, die aus Zugängen aus Vorjahren stammen.

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden nach dem Fifo-Verfahren bewertet. Der Warenbestand wurde zum Bilanzstichtag durch eine körperliche Bestandsaufnahme erfasst. Die Bewertung erfolgte grundsätzlich zu Anschaffungskosten. Schwer verkäufliche Ware wurde mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit dem Nominalwert angesetzt. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden erkennbare Einzelrisiken durch angemessene Wertberichtigungen berücksichtigt. Zur Berücksichtigung des allgemeinen Ausfallrisikos, von Skontoabzügen, notwendiger Gutschriften und Zinsverlusten bei verspäteter Zahlung besteht eine Pauschalwertberichtigung.

In den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von € 57.543,10 (Vorjahr € 40.638,54) enthalten.

Die liquiden Mittel sind mit ihrem Nominalwert ausgewiesen, Fremdwährungsposten waren am Bilanzstichtag nicht vorhanden.

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden versicherungsmathematisch unter Zugrundelegung biometrischer Wahrscheinlichkeiten und künftiger Kostensteigerungen nach dem Teilwertverfahren durch die Heubeck AG ermittelt. Dabei wurde der durchschnittliche Marktzinssatz angesetzt, der sich aus den vergangenen zehn Jahren ergibt.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in der Höhe des nach kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden Marktzinssatz nach der Nettomethode abgezinst.

Erfolge aus Zinssatzänderungen und Zinseffekten aus einer geänderten Restlaufzeiten-Schätzung werden im Finanzergebnis ausgewiesen.

Sämtliche Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die Aufstellung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgte nach dem Gesamtkostenverfahren.

In den Umsatzerlösen werden auch die Erlöse aus der Veräußerung von Mietmaschinen des Anlagevermögens ausgewiesen, die dazugehörigen Buchwertabgänge entsprechend im Bereich des Materialaufwandes, weil es sich hierbei um ein typisches Produkt des Unternehmens handelt (duales Geschäftsmodell).

Rückstellungen

Pensionsrückstellungen sind in Höhe des Erfüllungsbetrages von € 1.245.905,00 gebildet und mit dem Zeitwert des Deckungsvermögens aus Rückdeckungsversicherungen in Höhe von € 1.007.060,67 gem. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB verrechnet. Die Bewertung erfolgte unter Anwendung des IDW RH FAB 1.021 (Aktivprimat). Die Rückstellungen werden nach der PUC-Methode gebildet. Die Abzinsung gem. § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB beträgt 1,82% zuzüglich 1% für den Rententrend. Die biometrischen Annahmen basieren auf den Richttafeln 2018 G von Klaus Heubeck. Die Zeitwerte der Aktivwerte entsprechen den Anschaffungskosten. Die Zinsaufwendungen i.H. von € 25.708,00 wurden mit Zinserträgen i.H. von € 25.434,56 verrechnet. Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Erfüllungsbetrag mit dem 10- Jahresdurchschnittszinssatz und dem 7-Jahresdurchschnittszinssatz der Ausschüttungssperre gem. § 253 Abs. 6 HGB beträgt € 2.598,00.

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten Rückstellungen für Personalkosten in Höhe von T€ 177 (Vorjahr T€ 210).

Verbindlichkeiten

Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von € 9.922.436,94 (Vorjahr € 9.328.907,61) haben Verbindlichkeiten in Höhe von € 5.379.251,46 (Vorjahr € 4.182.985,53) eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr bestehen in Höhe von € 4.543.185,48 (Vorjahr € 5.145.922,08). Enthalten sind Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten mit einer Laufzeit von mehr als fünf Jahren in Höhe von € 112.500,00 (Vorjahr € 162.500,00).

Die bilanzierten Verbindlichkeiten sind teilweise durch Sicherungsübereignungen von Vermietmaschinen sowie gesellschafterseitige Ausfallbürgschaften und der R+V Allgemeine Versicherung AG abgesichert. Des Weiteren bestehen teilweise Grundschulden auf Grundstücken der Gesellschafter sowie teilweise eine selbstschuldnerische Bürgschaft.

Die ausgewiesenen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von € 807.693,17 (Vorjahr € 483.310,11) haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Von den ausgewiesenen Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von € 3.564.216,17 (Vorjahr € 6.283.470,57) haben € 2.849.795,42 (Vorjahr € 2.531.740,62) eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr, € 714.420,75 (Vorjahr € 1.195.270,54) eine Restlaufzeit von mehr als einem bis zu fünf Jahren und € 0,00 (Vorjahr € 2.556.459,41) eine Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren.

Sonstige betriebliche Erträge

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von € 32.749,13 enthalten.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz erscheinen und auch nicht nach § 251 HGB anzugeben sind, in Höhe von ca. TEUR 800 p.a. mit einer Restlaufzeit von zwei Jahren aus einem mit einer Gesellschafterin abgeschlossenen Pachtvertrag.

Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB

Es besteht eine selbstschuldnerische Bürgschaft in Höhe von € 6.470.000,00 für das Investitionsdarlehen der Verpächterin für das Betriebsgebäude. Da die Raten aus den Pachtzahlungen regelmäßig geleistet werden können, besteht kein Risiko der Inanspruchnahme.

Vorgänge besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag

Vorgänge besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag haben sich nicht ereignet.

Geschäftsführung

Als einzelvertretungsberechtigte Geschäftsführer sind Frau Jutta Meißner, Kauffrau, Kassel, und Herr Dipl.-Ök. Carsten Eisele, Kaufmann, Naumburg, bestellt.

Als von den Beschränkungen des § 181 BGB befreiter Geschäftsführer der Gesellschaft ist Herr Dipl.-Kfm. Klaus Bräutigam, Kaufmann, Espenau-Hohenkirchen, bestellt.

Gewinnverwendungsvorschlag

Der Jahresfehlbetrag soll vollständig auf neue Rechnung vorgetragen werden.

Mitarbeiter

Im Durchschnitt des Berichtsjahres wurden 36 Angestellte und 15 Arbeiter beschäftigt.

Anlagenspiegel zum 31.12.2023

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge Abgänge-
EUR
kumulierte Abschreibungen 31.12.2023
EUR
Abschreibungen Zuschreibungen- vom 01.01.2023 bis 31.12.2023
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 95.973,54 75.937,54 14.380,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 95.973,54 75.937,54 14.380,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 477.378,62 477.376,62
2. technische Anlagen und Maschinen 17.494.274,91 4.881.126,15 7.626.600,83 2.388.762,15
-3.760.077,23
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 133.988,96 71.646,16 111.662,37 30.027,26
-15.183,75
Summe Sachanlagen 18.105.642,49 4.952.772,31 8.215.639,82 2.418.789,41
-3.775.260,98
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 2.500,00 0,00
2. Genossenschaftsanteile 5.700,00 0,00
Summe Finanzanlagen 8.200,00 0,00
Summe Anlagevermögen 18.209.816,03 4.952.772,31 8.291.577,36 2.433.169,41
-3.775.260,98
Buchwert 31.12.2023
EUR
Buchwert 31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 20.036,00 34.416,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 20.036,00 34.416,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2,00 2,00
2. technische Anlagen und Maschinen 10.988.723,00 10.444.536,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 78.789,00 37.170,10
Summe Sachanlagen 11.067.514,00 10.481.708,10
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 2.500,00 2.500,00
2. Genossenschaftsanteile 5.700,00 5.700,00
Summe Finanzanlagen 8.200,00 8.200,00
Summe Anlagevermögen 11.095.750,00 10.524.324,10

Bericht des Aufsichtsrats

sonstige Berichtsbestandteile

 

Kassel, den 25. April 2024

gez. Jutta Meißner, Geschäftsführerin

gez. Klaus Bräutigam, Geschäftsführer

gez. Carsten Eisele, Geschäftsführer

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 12.08.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Louis Scheuch GmbH, Kassel

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Louis Scheuch GmbH, Kassel, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, ein schließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Louis Scheuch GmbH, Kassel, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse:

- entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 so wie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

- vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lagebe richts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungs nachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsur teile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als not wendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür ver antwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermög lichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lagebe richts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zu treffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, so wie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit§ 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

- identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstel lungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, dadolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

- gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

- beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

- ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazu gehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

- beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

- beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

- führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben so wie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Kassel, den 10. Juli 2024

FACT GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Andreas Gottmann, Wirtschaftsprüfer

gez. Uwe Schweickert, Wirtschaftsprüfer

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