Wärme- und Kältehandel
CTP Advanced Materials GmbH
Stahlstraße 60, 65428 Rüsselsheim am Main, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Neeraj Tripathi seit 26.2.2026 | Geschäftsführer |
Zornitsa Krasteva seit 24.1.2017 | Prokura |
Roald Tripp seit 7.4.2016 | Prokura |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Aditya Birla Chemicals (Thailand) Limited | 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
CTP Chemicals and Technologies for Polymers GmbHRüsselsheimJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2014 bis zum 31.12.2014Lagebericht zum 31. Dezember 2014der CTP Chemicals and Technologies for Polymers GmbH RüsselsheimI. Grundlagen des Unternehmens1. Geschäftsmodell des Unternehmens Die CTP GmbH, am zentral gelegenen Standort Rüsselsheim (Rhein-Main-Gebiet) beheimatet, konzentriert sich seit ihrer Gründung 1993 auf die Entwicklung und Produktion von Epoxidharz-Härtern und modifizierten Epoxidharzen, die Herstellern von Beschichtungsmaterialien auf dem Gebiet des Beton- und Stahlschutzes als Ausgangs- und Zwischenprodukte dienen. In Verbindung mit unserem unterstützenden Service finden die Produkte letztlich Anwendung für den Schutz von Ingenieurbauwerken, als Industrieboden- und Gewässerschutzbeschichtung, aber auch als Basis für Klebstoffe, Mörtel und Spachtelmassen sowie im typischen Metall-Korrosionsschutz. In Verbindung mit dem Unternehmen CTP Advanced Materials GmbH finden unsere Epoxidharz-Systeme auch Anwendung in Faserverbundwerkstoffen und Giessharzen auf diversen Gebieten. Unsere Produkte werden am Standort Rüsselsheim entwickelt, weitgehend dort produziert und unter dem geschützten Markennamen CeTePox in über 40 Ländern vermarktet. Hauptabsatzmarkt ist Deutschland und das westliche Europa. Im Oktober 2013 haben die Gesellschafter der CTP GmbH ihre Geschäftsanteile an die Aditya Birla Chemicals Europe GmbH (ABCEG), einem 100 %-igen Tochterunternehmen der Aditya Birla Chemicals, Thailand (ABCTL) veräußert. Damit ist nun die CTP GmbH Teil eines indischen Gross-Konzerns und hat mit ABCTL einen starken Partner zur Seite, der weltweit eine der führenden Positionen im Epoxidharzgeschäft einnimmt. Zusammen mit der CTP GmbH wird ein Ausbau der europäischen Marktposition auf dem Gebiet der Ep-Harze stattfinden sowie das Ep-Härter Know-How der CTP verstärkt international von ABCTL genutzt werden. 2. Forschung und Entwicklung Unsere Entwicklungsaktivitäten in Produkte und Technologien sind im Bereich F&E zusammengefasst. Wir konzentrieren uns auf kundenorientierte Problemlösungen sowie auf umweltgerechte Produkte und Technologien, die ein überdurchschnittliches Marktpotential und Wachstum versprechen. Knapp 20 % der CTP-Mitarbeiter sind in F&E angestellt, die wieder zahlreiche Projekte bearbeitet haben. Der langjährige (seit 1996) "Erfolgsfaktor" kommerziell verwerteter Projektergebnisse (= kommerzialisierte Produkte!) betrug auch 2014 hervorragende 27,7 % (2013: 27,1 %, 2012: 27,3 %). II. Wirtschaftsbericht1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Lt. OECD rechnet man für 2014 in der Eurozone mit einem Wachstum von 0,8 % und in Deutschland könnte trotz der 'Abwärtsrisiken' das Wachstum noch bei 1,5 % liegen. Die deutsche Chemie ist in 2014 nach einem wechselhaften Jahresverlauf letztendlich unter ihren Erwartungen geblieben (VCI Dez. 2014). Die Produktion der gesamten Chemiebranche stieg wie im Vorjahr um 1,5 % (VCI ), der Umsatz legte ebenfalls um 1,5 % kaum zu. Das Geschäft mit Kunden im Ausland verlief insgesamt enttäuschend; im Inland konnte Deutschlands drittgrößte Branche 2 % mehr Umsatz erzielen als im Vorjahr. Im direkten Branchenumfeld der CTP sind bei den Markführern Umsatz und Mengen mehr oder weniger gehalten worden. Allerdings scheint dort die Ertragssituation nicht den Ansprüchen der Investoren zu entsprechen, weshalb im kommenden Jahr durchaus mit Veränderungen im Marktumfeld gerechnet wird, die für die CTP eher positiv zu bewerten sind. Als das de facto größte europäische KMU in der Branche der EP-Härter-Hersteller konnte die CTP GmbH dennoch in bewährter Weise weiter wachsen. Die zu Jahresbeginn geplante Steigerung konnte hinsichtlich Volumen und Ergebnis sogar übertroffen werden, was mit Blick auf das Branchenumfeld ein sehr gutes Resultat darstellt. 2. Geschäftsverlauf Das Geschäft mit dem größten Kunden, der CTP AM, war leider saisonal bedingt rückläufig und somit deutlich geringer als geplant. Dennoch stieg der Umsatz der CTP GmbH im Berichtsjahr um 5,5 % auf 56,8 Mio. €, wobei wiederum die Gewinnung zahlreicher Neukunden zum Erfolg wesentlich beitrug. Das Geschäft mit modifizierten Harzen wuchs dabei mit +28 % überproportional und zeigt die Früchte der neuen Firmenkonstellation. 55 % des Umsatzes (inkl. CTP AM) wird in Deutschland generiert und ca. 35 % in europäischen Nachbarländern. 3. Lage a) Ertragslage Die Umsatzrendite blieb auf gutem Niveau; ebenso ist die Ertragslage der CTP GmbH nach wie vor sehr gut. Die Prognosen zum Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit wurden bestätigt; es liegt mit 4.661 T€ um 294T€ über dem des Vorjahres. Das Kerngeschäft mit Ep-Härtern hat mit knapp 60 % zu diesem Ergebnis beigetragen und bestätigt nachhaltig das bisherige Geschäftsmodell. Im Berichtsjahr konnte auf Basis der gesteigerten Absatzmengen mit Mengenkontrakten bei wichtigen Rohstoffen die Materialeinstandsquote leicht reduziert werden; das Ergebnis wurde in 2014 nur marginal durch eine Abschreibung von Forderungen belastet. Es besteht ein Gewinnabführungsvertrag (Profit&Loss Transfer Agreement) mit der ABCEG . b) Finanzlage aa) Kapitalstruktur Das bilanzierte Gesamtvermögen beträgt zum Stichtag 21.610 T€. Das wirtschaftliche Eigenkapital reduzierte sich ausschüttungsbedingt gegenüber dem Vorjahresausweis um 600 T€. Die Eigenkapitalquote betrug 2014 57,8 %. Die laufenden Betriebsmittelkredite werden unverändert zinsgünstig durch Kurzfrist-Darlehen innerhalb des Kreditrahmens unserer Hausbank abgeschlossen; dabei sind 2 Mio. € durch Zins-Swap abgesichert. Das einzige Darlehen mit einer verbleibenden Verbindlichkeit in Höhe von 225 T€ hat eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. bb) Investitionen Die Investitionen im Berichtsjahr betragen 203 T€. cc) Liquidität Die Gesellschaft finanziert ihre Investitionen selbst. Der erwirtschaftete Cash-Flow aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit und die vorhandenen Liquiditätsreserven im Jahr 2014 reichten für die Innenfinanzierung der Investitionen aus. Durch die gute Ausstattung der Gesellschaft mit liquiden Mitteln konnte die Innenfinanzierung sichergestellt werden. Aufgrund des ab 2014 wirksamen Gewinnabführungsvertrages mit der ABCEG ist der Cash-Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit von T€ 2.791 auf T€ 237 gesunken. Die Gesellschaft wird auch künftig in der Lage sein ihre Investitionen selbst zu finanzieren. Im Geschäftsjahr wurden Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von T€ 2.950 getilgt. c) Vermögenslage Das Anlagevermögen in Höhe von 4.755 T€ (Vj. 4.798 T€) entspricht einer Anlagendeckung von 261,9 % (Vj. 272,3 %) und teilt sich auf in Sachanlagen von 4.748 T€ und immateriellen Vermögensgegenständen von 7 T€. Das Vorratsvermögen hat sich um 2.328 T€ gegenüber dem Vorjahr auf 8.468 T€ erhöht. 4. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Wichtige Kennzahlen zur wirtschaftlichen Lage ergeben sich wie folgt: Kennzahlen zur Rentabilität und Produktivität:
Eine wichtige Leitlinie unserer Unternehmenspolitik ist es, den Kunden - wo immer sie sich auch befinden - einen optimal auf die Bedürfnisse abgestimmten Service zu bieten. Unser diesbezügliches Renomée als wichtiger Ansprechpartner auf unseren Kompetenzfeldern verbesserte sich weiter, zugegebenermaßen auch, weil unsere Wettbewerber insbesondere für kleinere und mittlere Kunden den Produktbezug erschwerten. Weiter wird an der internationalen Expansion unserer Kundenbasis gearbeitet; der Direktkundenstamm konnte erneut vergrößert werden. Neben der kontinuierlichen Betreuung unserer deutschen Kunden wurden größere Kundenreisen im Ausland zusammen mit unseren Distributionspartnern unternommen sowie erste Kundenbesuche in neuen Vertriebsregionen, die nur zusammen mit ABC zu erschließen sind. Zur Präsentation der CTP als erfolgreiches Unternehmen trugen ferner die Teilnahme an Vortragsveranstaltungen, Seminaren und Branchentreffs sowie Mitarbeit des gesamten Führungsteams in businessrelevanten Gremien bei, z.B. durch ständige Verbands-Mitarbeit in der Deutschen Bauchemie e.V. Eine solide betriebene Personalpolitik war und ist Grundlage unseres beständigen Geschäftserfolgs. So konnte unser F&E Team substantiell verstärkt werden und im Vertrieb werden zum neuen Jahr 2 erfahrene Mitarbeiter sowohl national als auch international unsere Aktivitäten erhöhen. Aufgrund der zunehmenden Anforderungen und der kontinuierlichen Geschäftsexpansion muss 2015 unser Vertriebs- und Marketingteam ergänzt werden; gleiches gilt aufgrund der zu erwartenden Arbeitszunahme für die Produktion. Die Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter ist ein wichtiges Thema; die Kompetenz der Mitarbeiter sowohl in fachlicher wie in sozialer Hinsicht soll stabil auf hohem Niveau gehalten werden. Angesichts des Fachkräftemangels in unserer Branche ist es ferner wichtig, frühzeitig Talente für unser Unternehmen zu gewinnen. So absolviert ein F&E-Mitarbeiter weiter erfolgreich sein berufsbegleitendes Bachelor-Studium (voraussichtlicher Abschluß 1.Hj. 2015). Daneben konnten Schülern und Studenten Praktikumsplätze angeboten werden. Es gab im Berichtsjahr einen meldepflichtigen Arbeitsunfall (Fuß-Blessur durch Fehltritt). III. NachtragsberichtVorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Abschlussstichtag sind nicht eingetreten. IV. Prognose-, Chancen- und Risikobericht1. Prognosebericht Die wirtschaftliche Entwicklung für 2015 und 2016 wird grundsätzlich positiv gesehen, wenn auch keine großen Steigerungen für 2015 in Aussicht stehen. Für die CTP sollte insbesondere das Export-Geschäft und die zu erwartenden Erfolge bei der CTP AM zum weiteren Wachstum beitragen. Die OECD sieht das Wirtschaftswachstum in der Eurozone in 2015 bei 1,1 % und in 2016 auf 1,7 % ansteigen, während für Deutschland 1,3 % , resp. 1,9 % erwartet werden. Die Chemiebranche rechnet mit moderatem Aufwärtstrend für 2015; dabei geht der VCI mit unverändertem Produktionszuwachs von 1,5 Prozent aus; bei leicht sinkenden Erzeugerpreisen könnte der Branchenumsatz dennoch um 1,5 % ansteigen. Beim Kerngeschäft der CTP gehen wir für 2015 mit einer Stabilisierung bzw. leichten Steigerung zum Berichtsjahr aus. Dabei setzen wir allerdings auch auf unseren größten Kunden, die CTP AM, da wichtige Projekte aus der Windflügel-Industrie in 2015 zum Tragen kommen sollten. Andererseits werden im Verbund mit ABCTL neue Geschäfte mit Harzlieferungen erfolgen, deren Umfang für das Jahr 2015 derzeit noch nicht abzusehen sind, da die notwendigen internen Abstimmungen noch in vollem Gange sind und noch nicht abgeschätzt werden kann, wie sich die Änderungen bei den Importpräferenzen vom Standort Thailand in die EU auswirken werden. Beim Ertrag erwarten wir lediglich eine leichte Steigerung des sehr guten Resultats 2014. 2. Risikobericht Die CTP GmbH ist im Bereich Entwicklung und Produktion von Epoxidharz-Härtern und modifizierten Epoxid-Harzen tätig. Neben großen Chancen ergeben sich hieraus auch eine Vielzahl von Risiken für die Geschäftsentwicklung. Um diese Risiken rechtzeitig zu erkennen und ihnen angemessen zu begegnen, wurden Vorsorgemaßnahmen getroffen. Allerdings kann keine Garantie dafür übernommen werden, dass damit alle Risiken erkannt und neutralisiert sind. Dies ergibt sich unter anderem daraus, dass Teile dieser Risiken außerhalb des Einflussbereichs der CTP GmbH liegen, wie z.B. Änderung von Importbedingungen, die Folgen der europäischen Chemikaliengesetzgebung REACH oder evtl. weltwirtschaftliche Verwerfungen wie es die fatale Überschuldung vieler Volkswirtschaften befürchten lässt. Nach der zweiten REACH-Registrierungsphase 2013 steht das Inkrafttreten von GHS-CLP für Produkte in 2015. Die Umsetzung von REACH beschäftigte uns weiter. Wie bereits in früheren Jahren üblich wurden einige Rohstoffe strenger eingestuft (z.B. DETA) so dass konzertierte Aktionen von EHS und F&E hinsichtlich der gesetzeskonformen Lagerung und der Entwicklung von Produkten ohne diese Inhaltsstoffe notwendig wurden. Weiterhin entwickeln sich die Einstufungen auch nach der Registrierung weiter und erfordern ständige Überwachung bzw. abgeleitetes Handeln. Durch die rechtzeitige Einstellung einer kompetenten Mitarbeiterin konnten die Folgen des Arbeitsanfalls etwas gemildert werden. Die Realisierung von Risiken kann zu Veränderungen oder zum Nichteintreten der Annahmen führen, die den Erwartungen der Geschäftsleitung über den künftigen Geschäftsverlauf zugrunde liegen und damit die Prognosen zur Umsatz- und Ergebnisentwicklung gefährden. Die Handhabung der geschäftlichen Risiken ist Teil der unternehmerischen Verantwortung des CTP- Managements. 3. Chancenbericht Die im Wettbewerbsumfeld weiterhin eintretenden Veränderungen erweisen sich für die CTP GmbH erneut als eine große Chance, unzufriedene und verunsicherte Kunden zu gewinnen und dauerhaft zu binden. Dies gilt umso mehr als nun mit ABCTL ein potenter Partner mit einem kompletten Produktportfolio zur Seite steht. Die konsequente Nutzung von Synergien zwischen ABCTL (Harze) und CTP (Härter) im europäischen Kernvertriebsraum und darüber hinaus eröffnet große Chancen für die nächsten Jahre.
Rüsselsheim, 05.01.2015 Dr. Erhard Jacobi, Geschäftsführer Bilanz zum 31. Dezember 2014Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung 01. Januar - 31. Dezember 2014
Anhang für das Geschäftsjahr 20141. AllgemeinesDer Jahresabschluss für 2014 wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB (insbesondere der §§ 264 ff. HGB) aufgestellt. Ergänzende Bestimmungen des GmbH-Gesetzes wurden beachtet. 2. Bilanzierungs- und BewertungsgrundsätzeDie Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind an den handelsrechtlichen Vorschriften ausgerichtet worden. Die erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände und die Sachanlagen sind zu Anschaffungskosten zzgl. Anschaffungsnebenkosten abzgl. Anschaffungspreisminderungen, vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt. Die Abschreibungen auf die immateriellen Vermögensgegenstände erfolgten nach der linearen Methode unter Ansatz einer Nutzungsdauer von drei bis fünfzehn Jahren. Die Abschreibungen auf bewegliche abnutzbare Sachanlagen erfolgten linear. Die Nutzungsdauer beträgt bei der Betriebs- und Geschäftsausstattung und anderen Anlagen drei bis fünfzehn Jahre. Geringwertige Wirtschaftsgüter zwischen € 150 und € 1.000 werden gemäß § 6 Abs. 2a EStG für die Jahre 2011, 2012, 2013 und 2014 in einen Sammelposten eingestellt und auf 5 Jahre verteilt abgeschrieben. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind zu Durchschnittspreisen angesetzt. Die Bewertung der fertigen Erzeugnisse erfolgt zu Herstellungskosten. Diese beinhalten die Einzelkosten der Fertigung, Materialkosten und Gemeinkosten. In Einzelfällen wurden fertige Erzeugnisse mit dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde dem allgemeinen Kredit- und Ausfallrisiko durch angemessene Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen. Sonstige Vermögensgegenstände/Rechnungsabgrenzungsposten sind mit ihren Nennbeträgen ausgewiesen. Die Bewertung der flüssigen Mittel erfolgt zum Nominalwert. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Die sonstigen Rückstellungen wurden mit ihren notwendigen Erfüllungsbeträgen angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst. Verbindlichkeiten sind mit ihren Erfüllungsbeträgen ausgewiesen. Die Umrechnung von Geschäftsvorfällen in fremder Währung erfolgte zum Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag. 3. BilanzerläuterungenAnlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens nach § 268 Abs. 2 HGB im Geschäftsjahr 2014 ist im Anlagespiegel dargestellt. Forderungen Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind in den sonstigen Vermögensgegenständen in Höhe von T€ 22 enthalten. Rückstellungen
Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Der Verbindlichkeitenspiegel stellt sich dar wie folgt: Verbindlichkeitsspiegel
Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen für die zugrunde liegenden Vorgänge die handelsüblichen Eigentumsvorbehalte. In der Position Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von T€ 294 enthalten. Aus Miet- und Leasingverträgen bestehen folgende finanzielle Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz ausgewiesen sind:
Beschäftigte Im Jahresdurchschnitt wurden gemäß § 267 Abs. 5 HGB beschäftigt:
Die Beschäftigtenzahl setzt sich aus 29 Vollzeitkräften, 5 Teilzeitkräften und 3 Aushilfen zusammen. In dem Bilanzgewinn zum 31.12.2014 von T€ 9.452 ist ein verbleibender Gewinnvortrag aus Vorjahren von T€ 9.452 enthalten. Ergebnisabführungsvertrag Mit Wirkung ab dem 1.01.2014 wurde mit der Muttergesellschaft ein Ergebnisabführungsvertrag geschlossen. Steuern von Einkommen und vom Ertrag Steuern vom Einkommen und vom Ertrag des laufenden Geschäftsjahres sind dem Organträger zuzurechnen und belasten das Ergebnis daher nicht. In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen von T€ 4.661 sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von T€ 4.661 enthalten. 4. Sonstige AngabenEs bestehen Eventualverbindlichkeiten von T€ 85 aus bestehendem Zinsswap über 2,0 Mio € mit einer Laufzeit bis zum 31.10.2016; Zinssatz 3,18 %. Geschäftsführer der Gesellschaft war im Geschäftsjahr 2014:
Die Angaben nach § 285 Nr. 9a HGB unterbleiben unter Bezug auf § 286 Abs. 4 HGB. Angabe nach § 285 Nr. 14 HGB:
Rüsselsheim, 29. Januar 2015 CTP Chemicals and Technologies for Polymers GmbH -Geschäftsführung-
Der Jahresabschluss wurde wegen der Inanspruchnahme von Erleichterungen nach § 327 HGB nur teilweise offen gelegt; der nachfolgende Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss: Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der CTP Chemicals and Technologies for Polymers GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2014 bis zum 31. Dezember 2014 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichende sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Bad Homburg, 30. Januar 2015 Dr. Dornbach Treuhand GmbH Gerhard Kopf, Wirtschaftsprüfer Jochen Ball, Wirtschaftsprüfer Datum der Feststellung des JahresabschlussesDer Jahresabschluss zum 31. Dezember 2014 wurde am 03.03.2015 festgestellt. |
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