Merz Aesthetics GmbH
Selbe AdresseGroßhandel mit pharmazeutischen Erzeugnissen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Elmar Kratzer seit 3.2.2026 | Prokura |
Kerstin Dr. Meyer-Lipp seit 3.2.2026 | Prokura |
Carolin Schrader seit 3.2.2026 | Prokura |
Rainer Baumgärtner seit 15.4.2025 | Geschäftsführer |
Steven Potschull seit 7.4.2025 | Geschäftsführer |
Xenia Barth seit 7.4.2025 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Merz + Co. GmbH & Co. | 47.93% |
Walt Luxco S.à r.l. | 28.10% |
| 23.97% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Walt HoldCo GmbHFrankfurt am MainKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022Geänderter Konzern-Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022GliederungI. Grundlagen des Konzerns a) Geschäftsmodell b) Ziele II. Einzelheiten zu den Änderungen von Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung III. Wirtschaftsbericht a) Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen b) Geschäftsverlauf und Entwicklung der Ertragslage c) Finanz- und Vermögenslage d) Zusammenfassende Einschätzung IV. Risiko-, Chancen-, Prognosebericht a) Risiko- und Chancenbericht b) Prognosebericht V. Nachtragsbericht I. Grundlagen des Konzerns a) GeschäftsmodellDie Walt HoldCo GmbH, mit Hauptsitz in Frankfurt am Main, ist die Muttergesellschaft der WindStar Medical Gruppe. Die WindStar Medical Gruppe generiert ihr Geschäft durch kundenbezogene Innovationsleistungen. Moderne, innovative Gesundheits- und Wellnessprodukte sollen den Handelspartnern neue Möglichkeiten der Umsatz- und Ertragsgewinnung bieten und damit die bestehenden Partnerschaften stärken und ausbauen. Die WindStar Medical Gruppe verfügt über keine eigene Produktion. Sie ist damit in der Lage, zusammen mit den jeweiligen Herstellern, ohne Beachtung von Kapazitätsauslastungen, ausschließlich marktorientiert Neuproduktentwicklungen umzusetzen. Die Forschung und Entwicklung werden ebenfalls auf Basis der von der WindStar Medical Gruppe bereitgestellten Produktkonzepte von den jeweiligen Herstellern durchgeführt. Forschung und Entwicklung wird in der WindStar Medical Gruppe selbst nicht durchgeführt. Der Konzern umfasst die Muttergesellschaft Walt HoldCo GmbH sowie folgende Tochter- und Enkelgesellschaften: • WindStar Medical GmbH (vormals Walt BidCo GmbH, Dienstleistungen für die Vertriebsgesellschaften, insb. Verwaltungstätigkeiten wie Rechnungswesen, Personal, Controlling und IT, aber auch Produktentwicklung, Regulatory Affairs, Marketing und Einkauf), die WindStar Medical GmbH wurde per Verschmelzungsvertrag vom 23. August 2022 rückwirkend zum 1. Januar 2022 auf die Walt BidCo GmbH verschmolzen. Anschließend wurde die Walt BidCo GmbH in WindStar Medical GmbH umfirmiert, • L.A.B. Cosmetics GmbH (Vertrieb von Beauty- und Kosmetikprodukten, u.a. unter den Marken Daytox und Beautyglam) • Districon GmbH (Vertrieb von Markenprodukten, u.a. unter den Marken SOS, Zirkulin, Greendoc, Bodymedica, Eyemedica und Naturbell), • Dr. Kleine Pharma GmbH (Vertrieb Private Label Produkte), • Allmedica Arzneimittel GmbH (Vermarktung vorrangig von Gesundheitsprodukten insbesondere über digitale Vertriebskanäle, u.a. unter den Marken Sheko, DFNT, WEFIX und Carimera), • Rocket Sales GmbH (Vertrieb von Vitaminprodukten) und • L.A.B. Cosmetics Verwaltungsgesellschaft mbH (kein operatives Geschäft), die Gesellschaft wurde per Verschmelzungsvertrag vom 23. August 2022 rückwirkend zum 1. Januar 2022 auf die L.A.B. Cosmetics GmbH verschmolzen. • Windstar Commercial Expert GmbH, die Gesellschaft wurde mit notariellem Vertrag vom 14. Dezember 2022 gegründet und am 17. Januar 2023 in das Handelsregister eingetragen. Zweck der Gesellschaft ist die zukünftige Ausübung von Vertriebs - und Handelsvertretertätigkeiten. Die Hauptverwaltung der Unternehmensgruppe befindet sich am Standort Frankfurt am Main, an dem die Walt HoldCo GmbH, die WindStar Medical GmbH, die Districon GmbH, die Rocket Sales GmbH, die WindStar Commercial Expert GmbH (vormals: WindStar Commercial Partner GmbH) und die Allmedica Arzneimittel GmbH ihren Sitz haben. Unternehmenssitz der Dr. Kleine Pharma GmbH ist Bielefeld, der Unternehmenssitz der L.A.B. Cosmetics GmbH ist in Hamburg. Mehrheitseigner der Walt HoldCo GmbH ist die Walt Luxco S.A.R.L., Luxemburg. Am 23. Mai 2022 wurde die Blitz 22-694 GmbH, später umfirmiert in Rocket Sales GmbH, als Tochtergesellschaft der WindStar Medical GmbH erworben und hat per Kaufvertrag vom 31. Mai 2022 Assets im Zusammenhang mit der Marke "IvyBears" übernommen. Durch die Akquisition erschließt die Gruppe weitere attraktive Wachstumspotentiale insbesondere im Exportgeschäft und wird somit breiter aufgestellt. b) ZieleDie strategischen Ziele der WindStar Medical Gruppe sollen die Grundlage für ein solides Umsatz- und Ertragswachstum der einzelnen Vertriebsbereiche bilden. Kernpunkte sind: • Aufrechterhaltung der hohen Innovationsleistung in den Bereichen Marke und Private Label, • Ausweitung des Markenportfolios, • Aufbau des Bekanntheitsgrades der eigenen Marken, • Ausbau des Direct-to-Consumer Geschäfts und • Erschließung neuer Absatzkanäle und Absatzmärkte. II. Einzelheiten zu den Änderungen von Bilanz und Gewinn- und VerlustrechnungDer Werthaltigkeitstest bezüglich des Geschäfts- oder Firmenwertes aus der Erstkonsolidierung sowie des Geschäfts- oder Firmenwertes aus der L.A.B. Cosmetics Akquisition zum 31. Dezember 2022 wies im Berechnungsmodell Fehler auf. Dies führte zur Korrektur des Geschäfts- oder Firmenwerts von ursprünglich TEUR 235.913 auf TEUR 196.460. Des Weiteren wurden Forderungen im Rahmen des Factorings ausgebucht und führten zu einer Verringerung der sonstigen Vermögensgegenstände um TEUR 755. Folglich wurden in der Bilanz die aktiven latenten Steuern von ursprünglich TEUR 3.833 auf TEUR 1.430 angepasst und der Verlust des Geschäftsjahres 2022 in ursprünglicher Höhe von TEUR - 43.130 korrigiert auf TEUR -85.741. In der Gewinn- und Verlustrechnung wurden die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen von TEUR 47.921 auf TEUR 87.373 korrigiert. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind von TEUR 31.750 auf TEUR 32.505 geändert worden. Der Ertrag aus der Veränderung bilanzierter latenter Steuern ist folglich von TEUR 5.563 auf TEUR 3.159 gesunken. Die folgenden Angaben wurden, soweit erforderlich, entsprechend geändert. III. Wirtschaftsbericht a) Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen"Die deutsche Wirtschaftsleistung ist im Schlussquartal 2022 gemäß der Schnellmeldung des Statistischen Bundesamts gegenüber dem Vorquartal preis-, kalender- und saisonbereinigt leicht um 0,2% zurückgegangen. Damit stellte sich die wirtschaftliche Dynamik zum Jahresende etwas schwächer dar als zunächst angenommen. Entsprechend wurde vom Statistischen Bundesamt auch das BIP-Jahresergebnis 2022 auf 1,8% korrigiert. Vor allem der private Konsum und die Investitionen dürften sich im vierten Quartal schwächer entwickelt haben. Bei den privaten Haushalten dämpfen die zunehmend spürbaren Preissteigerungen und die damit verbundenen Kaufkraftverluste. Das wirkt sich auch auf die konsumnahen Dienstleistungsbereiche aus. Angesichts der unsicheren wirtschaftlichen Perspektiven und steigenden Zinsen könnten auch Investitionsprojekte zunächst zurückgestellt werden."[1] Der (enge) OTC-Markt[2] (over the counter) im Lebensmitteleinzelhandel (LEH) und Drogeriemarkt (DM) nimmt um +7,6% (MAT (moving annual total) KW 52/2022) im Umsatz zu und um +5,0% im Absatz ab. Der Gesamtmarkt umfasst 457,04 Mio. Packungen mit einem Umsatz von 1,293 Mrd. €. Unter allen Segmenten ist nach wie vor das Segment Vitamine/Mineralstoffe mit 352,6 Mio. € (+5,2% vs. VJ) führend und hart umkämpft. In diesem Markt ist Districon GmbH nicht signifikant vertreten, die Dr. Kleine Pharma jedoch hat Produkte in diesem Segment. Das höchste Umsatz-Wachstum wurden in den Segmenten Erkältung (+34,5% zum VJ), Diverse Gesundheitsprodukte (+14,3% vs. VJ) und Gesundheitstees (+9,7%) gemacht. Magen Verdauung (+5,7% vs. VJ), Haut/Haare/Nägel (+4,1% Umsatz vs. VJ), Rheuma/Muskel (+4,2% vs. VJ) sowie Aufbau/Stärkung (+7,5%) generierten ebenfalls ein Umsatz-Wachstum - Märkte, in denen die Districon GmbH (bis auf Gesundheitstees) vertreten ist. Außerhalb des IRI Engen OTC-Markts, im Erweiterten OTC-Markt[3] ist der HandDesinfektionsmarkt um -35,4% im Umsatz zum Vorjahr gesunken. Hier ist die Districon GmbH mit SOS (-18,5%) ebenfalls vertreten, ebenso wie im "FußMarkt" (Warzen, Nagelpilz, Hühneraugen), der ein Umsatz-Plus von +10,9% zum VJ generiert hat (SOS: +13,0%). Die Inflation hat sich deutlich auf die Wachstumsdynamik der Vertriebskanäle ausgewirkt. Am stärksten gewinnen im IRI Engen OTC-Markt wohl die Drogeriemärkte mit +7,5% Absatz und +9,3% Umsatz zum VJ vor den Lebensmittelgeschäften mit +1,9% Absatz und +4,5% Umsatz. Discounter (Lidl/Aldi/Norma etc.) sind seit Langem wieder mit +4,5% im Umsatz-Plus, teilweise auch durch die Preiserhöhungen getrieben. Im Absatz ist der Discount zum VJ mit -0,4% nur noch leicht rückläufig. Eigenmarken steigen, sicherlich der Inflation geschuldet, im OTC-Markt (LEH + DM) seit Jahren wieder um +6,0% im Umsatz und um +4,0% im Absatz. Aber auch Hersteller-Marken können sowohl im Absatz (+5,6%) als auch im Umsatz (+8,1%) Gewinne verzeichnen. Eigenmarken bestreiten 37,2% vom Gesamtabsatz (MAT Dez 2021: 37,6%), aber lediglich 23,4% vom Gesamtumsatz. In den jeweiligen Vertriebskanälen entwickeln sich die Eigenmarken jedoch sehr unterschiedlich. Während der anhaltenden Covid-19-Pandemie wurde der LEH (ohne Discounter) gestärkt. Durch die Inflation dagegen wird der Discounter wieder stärker genutzt. Allerdings bietet der Discount vergleichsweise wenig Gesundheitsprodukte an (9% vom Gesamtumsatz). Seine Eigenmarken sanken um -5,4% im Absatz, während die Herstellermarken um +19,5% zum VJ stiegen. Die Eigenmarken der Drogeriemärkte (+7,5% Absatz zum VJ) und Lebensmitteleinzelhandel ohne Discount (+9,7% Absatz zum VJ) konnten zum Vorjahr dazugewinnen. Die Dr. Kleine Pharma GmbH ist mit ihren Produkten besonders stark in den Drogeriemärkten vertreten. Die Produkte der Districon GmbH zeigen im IRI OTC Markt im Jahr 2022 ein Umsatz-Minus zum Vorjahr von -4,9% im Umsatz (71,0 Mio. €) und -6,0% im Absatz (12,9 Mio. Packungen). Die Districon insgesamt, die sich mit SOS (Desinfektions-, Fuß-, Läuseprodukte) auch außerhalb des IRI OTC-Markts bewegt, weist - v.a. aufgrund des massiven Rückgangs von Desinfektionsprodukten - einen Umsatz-Rückgang von -4,7% (97,0 Mio. € Umsatz | 22,2 Mio. Units Absatz: -9,9%) aus. Die Betrachtung auf Herstellerebene im Bereich des (engen) OTC-Markts (IRI) weist für die Districon GmbH (Rang 5 - mit Private Label| Rang 4 der Marken-Hersteller) als Marken-Vertreiber (SOS, Zirkulin, Sheko/BodyMedica, EyeMedica, GreenDoc, Naturbell) in der WindStar Medical Unternehmensgruppe im Gesamtmarkt (LEH + DM) einen prozentualen Umsatzrückgang von 4,9% aus. In den Drogeriemärkten ist die Districon weiterhin mit 60,6 Mio. € Umsatz (-2,7% Umsatzverlust zum Vorjahr) viertgrößter Marken-Hersteller, im LEH (ohne Discount) generiert sie ein Umsatz-Minus von -17,6% und liegt an 8. Stelle der Marken-Hersteller. Die Districon generiert im engen OTC Markt 85,3% seines Umsatzes in Drogeriemärkten (+2,0%-Punkte zum Vorjahr) und senkte seinen Anteil in LEH (ohne Discount) auf 10,5% (-1,6%-Punkte zum Vorjahr). b) Geschäftsverlauf und Entwicklung der ErtragslageDer Geschäftsverlauf der Unternehmensgruppe wird in erster Linie mit Hilfe des Leistungsindikators Umsatz (Gesamtleistung) gesteuert. Aufgrund der Konsolidierung der L.A.B. Cosmetics GmbH für lediglich 3 Monate im Vorjahr sowie der Konsolidierung der Rocket Sales GmbH für lediglich 6 Monate im Berichtsjahr, ist der Vorjahresvergleich nur bedingt aussagekräftig. Für einen aussagekräftigeren Vergleich wurde die Kommentierung daher um die Entwicklung ohne diese Gesellschaften ergänzt.
Im Vergleich zum Vorjahr ist der Umsatz der von der Walt HoldCo GmbH geführten Unternehmensgruppe um 10,4% bzw. 11,8 Mio. € auf 125,3 Mio. € gestiegen (ohne L.A.B. Cosmetics GmbH und Rocket Sales GmbH um 0,5% gestiegen). Den Umsatzschwerpunkt bildete mit 53,9 Mio. € erneut das Markengeschäft (Districon GmbH), welches sich im Berichtsjahr jedoch mit -3,6% rückläufig entwickelt hat. Hauptgrund für den Rückgang ist insbesondere die stark gestiegene Wettbewerbsintensität im Marktumfeld der Marke Greendoc, die zu deutlichen Marktanteilsverlusten geführt hat. Darüber hinaus haben im Nachgang der Covid-19 Pandemie zunehmende Lieferkettenengpässe und längere Vorlaufzeiten weiteres Wachstum verhindert. Das Geschäft mit Eigenmarkenprodukten (Dr. Kleine Pharma) hat sich im Vergleich zum Vorjahr mit - 5,3% ebenfalls rückläufig entwickelt. Der Rückgang ist auf Lieferkettenprobleme und die daraus resultierende niedrigere Produktverfügbarkeit zurückzuführen. Nachdem der Fokus bei der Allmedica Arzneimittel GmbH im Vorjahr vor allem auf dem Aufbau eines skalierbaren technischen Set-ups für den Ausbau der Direct-to-Consumer Aktivitäten lag, konnte im Berichtsjahr ein Jahresumsatz von 6,8 Mio. € generiert werden. Der Großteil ist auf Umsätze der Marke Sheko auf den Online-Kanälen zurückzuführen. Der Jahresumsatz der LAB Cosmetics GmbH ist im Vergleich zum Vorjahr mit -22,7% zurückgegangen (im Vorjahr bis 30. September L.A.B. Cosmetics GmbH & Co.KG). Der Hauptgrund für den Rückgang ist insbesondere auf den Private Label Bereich und im Vergleich zum Vorjahr fehlende Produkt-Relaunches des Hauptkunden zurückzuführen. Der Umsatz der Rocket Sales GmbH hat sich im Berichtsjahr mit -3,6% weitgehend stabil entwickelt. Der Materialaufwand ist im Vergleich zum Vorjahr um 8,0% von 69,3 Mio. € auf 74,9 Mio. € gestiegen (ohne L.A.B. Cosmetics GmbH und Rocket Sales GmbH um 0,2% gesunken), damit konnte wie im Vorjahr ein unterproportionaler Verlauf im Vergleich zum Umsatz erreicht werden. Dies kann im Wesentlichen auf die vergleichsweise bessere Entwicklung im Markengeschäft zurückgeführt werden, welches einen geringeren Wareneinsatz gegenüber dem Handels- und Exklusivmarkengeschäft aufweist. Der Personalaufwand im Berichtsjahr ist um 21,8% von 9,5 Mio. € auf 11,6 Mio. € gestiegen, was insbesondere auf die Konsolidierung der L.A.B. Cosmetics GmbH und der Rocket Sales GmbH zurückzuführen ist. Ohne diese Gesellschaften ist der Personalaufwand um 5,8% leicht gestiegen. Dies ist auf die Nachbesetzung diverser Positionen zurückzuführen, die im Vorjahr teilweise noch vakant waren. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen liegen mit 32,5 Mio. € deutlich über dem Vorjahr. Ohne die L.A.B. Cosmetics GmbH und die Rocket Sales GmbH sind die sonstigen betrieblichen Aufwendungen um 17,1% von 21,1 Mio. € auf 24,8 Mio. € gestiegen. Grund für diesen Anstieg sind insbesondere höhere Marktingaufwendungen (+3,1 Mio. €), höhere Kosten der Warenabgabe aufgrund des Wachstums im Vertriebskanal E-commerce (+0,7 Mio. €), der verstärkte Einsatz von Freelancern (+0,6 Mio. €) sowie gestiegenen Aufwendungen für den Ausbau der IT Infrastruktur (+0,3 Mio. €). Es wird ein Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) von 7,4 Mio. € ausgewiesen. Ohne L.A.B. Cosmetics GmbH und Rocket Sales GmbH hat sich das EBITDA auf 9,7 Mio. € von im Vorjahr 13,1 Mio. € reduziert. Der Rückgang ist vor allem die gestiegenen sonstigen betrieblichen Aufwendungen und hier insbesondere die höheren Marketingaufwendungen zurückzuführen. Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände, inklusive der Abschreibungen auf Markenrechte und Geschäfts- oder Firmenwerte belasten das Konzernergebnis mit 87,2 Mio. € (im Vorjahr 30,5 Mio. €), sodass das Konzernergebnis erneut negativ ausfällt. Im laufenden Geschäftsjahr wird ein Steuerertrag in Höhe von 3,2 Mio. € ausgewiesen. Dieser resultiert im Wesentlichen aus der Veränderung der latenten Steuern. Im Vorjahr wurde ein Steuerertrag in Höhe von 2,6 Mio. € ausgewiesen. c) Finanz- und Vermögenslage Die Bilanz der Walt HoldCo GmbH weist zum Stichtag 31. Dezember 2022 ein Eigenkapital in Höhe von 111,2 Mio. € aus. Die Eigenkapitalquote beträgt 42%. Die Verringerung der Bilanzsumme um -84,4 Mio. € resultiert im Wesentlichen aus der Abschreibung der Geschäfts- oder Firmenwerte und Markenrechte folgend der Akquisition der Windstar-Unternehmensgruppe und der L.A.B. Cosmetics GmbH & Co.KG. Die immateriellen Vermögensgegenstände wurden im Berichtsjahr um 87,2 Mio. € abgeschrieben. Die Akquisition der Assets im Zusammenhang mit der Marke IvyBears führte zu einem Zugang zu den Firmenwerten in Höhe von 4,0 Mio. € sowie zu einem Zugang zu den Markenrechten in Höhe von 1,2 Mio. €. Im Geschäftsjahr wurden diese immateriellen Vermögensgegenstände um 0,3 Mio. € abgeschrieben. Die Unternehmensgruppe finanziert sich aus ihrem operativen Geschäft. Die WindStar Medical GmbH verfügt zudem über eine Betriebsmittellinie bei einem externen Kreditgeber, aus der zum Stichtag 31. Dezember 2022 2,0 Mio. € in Anspruch genommen wurden. Zum Erwerb der WindStar-Unternehmensgruppe zum 1. Dezember 2020 und dem Erwerb der L.A.B. Cosmetics GmbH & Co. KG zum 30. September 2021 wurden insgesamt 133 Mio. € Verbindlichkeiten von Kreditinstituten aufgenommen. Die Finanzlage kann unverändert als solide bezeichnet werden. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen wurden im Jahr 2022 innerhalb der Zahlungsfristen und, soweit vereinbart, unter Berücksichtigung von Skontofristen beglichen. Die Forderungen wurden innerhalb der Zahlungsziele vereinnahmt. Die kurzfristigen Forderungen und die Bankbestände übersteigen zum Jahresende 2022 die kurzfristigen Verbindlichkeiten. Die liquiden Mittel haben sich stichtagsbezogen im Vergleich zum Vorjahr um 12,8 Mio. € auf 4,3 Mio. € reduziert, was hauptsächlich auf den Erwerb der Assets im Zusammenhang mit Marke IvyBears und den Aufbau des Vorratsvermögens zurückzuführen ist. Aus der laufenden Geschäftstätigkeit wurde ein Cashflow in Höhe von -0,8 Mio. € erwirtschaftet (im Vorjahr 3,2 Mio. €), was vor allem auf die Zunahme der Vorräte zurückzuführen ist. Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit liegt, hauptsächlich aufgrund des Erwerbs der Assets im Zusammenhang mit der Marke IvyBears, bei -5,7 Mio. €, im Vorjahr bei -59,6 Mio. €. Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit liegt bei -6,4 Mio. €, dieser lag im Vorjahr bei 57,3 Mio. € (Akquisition L.A.B. Cosmetics). Der Anteil der Vorräte an der Bilanzsumme beträgt 11,4% und hat sich im Vorjahresvergleich um 6,8 Mio. € auf 30,1 Mio. € deutlich erhöht, um trotz strapazierter Lieferketten eine ausreichende Lieferfähigkeit sicherstellen zu können. d) Zusammenfassende Einschätzung Aufgrund der mittelfristigen Folgen der Covid-19 Pandemie sowie der Ukraine-Krise, insbesondere auf die Lieferketten, musste die Unternehmensgruppe im Berichtsjahr 2022 einen leichten Umsatzrückgang hinnehmen (bei Außerachtlassens der unterjährigen Konsolidierung der L.A.B. Cosmetics GmbH und Rocket Sales GmbH). Aufgrund der stabilen Entwicklung der Hauptmarken SOS und Zirkulin sowie der positiven Entwicklung einiger kleinerer Marken (insb. Sheko, Eyemedica und Naturbell) und der konsequenten Umsetzung verschiedener Kosteneinsparungsmaßnahmen ist die Ertragskraft der Unternehmensgruppe weiterhin solide. Die Beziehungen zu den Kunden sind gut und konnten auch in diesem Jahr vereinzelt weiter ausgebaut werden. Die Lieferantenstruktur ist weitgehend stabil, allerdings aufgrund der Auswirkungen der Covid-19 Pandemie und der Ukraine-Krise auf die globalen Lieferketten weniger belastbar als in den Vorjahren. Die wirtschaftliche Lage unserer Unternehmensgruppe ist trotz der niedrigeren Umsätze im Berichtsjahr 2022 und des positiven operativen Ergebnisses (vor Abschreibung der Geschäfts- oder Firmenwerte) als stabil zu bezeichnen. IV. Risiko-, Chancen- und Prognosebericht a) Risiko- und ChancenberichtDas Unternehmen verfügt über einen solventen Kundenstamm. Insofern sind Forderungsausfälle in größerem Umfang nicht zu erwarten. Zudem bestehen Factoringverträge auf Ebene der Districon GmbH und der Dr. Kleine Pharma GmbH für die über einen Zentralregulierer abgerechneten Kunden sowie bei der L.A.B. Cosmetics GmbH. Vor dem Zustandekommen einer neuen Geschäftsbeziehung wird die Bonität des Kunden überprüft. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt die WindStar Medical Gruppe zudem über ein systemgestütztes Debitorenmanagement inklusive Mahnwesen. Die Gesellschaften der Unternehmensgruppe nutzen eine Controlling Software des Anbieters macs Software GmbH, die bei der rollierenden Vertriebs- und Beschaffungsplanung unterstützt. Diese trägt zur Erhöhung der Planungssicherheit und dem frühzeitigen Erkennen absatzseitiger Risken bei. Das bei der WindStar Medical Gruppe implementierte "Total Quality Management" (TQM) wurde über alle Abteilungen hinweg weiter ausgebaut. In diesem System werden die Kernprozesse aller Unternehmensbereiche in Form von SOPs (Standard Operating Procedures) als verbindliche Prozessbeschreibung hinterlegt. Damit sind Verantwortlichkeiten, Aufgaben und Vorgehensweisen nachvollziehbar, transparent und verbindlich geregelt und die Handlungssicherheit wird gewährleistet. Das implementierte interne Kontrollsystem (IKS) wird weiterhin über das QMSystem der WindStar Medical Gruppe genutzt. Die Anforderungen der Datenschutzgrundverordnung wurden zusammen mit dem Datenschutzbeauftragten konsequent umgesetzt. Die Implementierung der im Mai 2017 in Kraft getretenen europäischen Medizinprodukteverordnung (MDR) stellt ein wesentliches Unternehmensziel der WindStar Medical Gruppe dar und beschäftigt den Bereich Regulatory Affairs und Qualitätsmanagement in hohem Maß. Mit Geltungsbeginn zum 26. Mai 2021 stehen Hersteller, benannte Stellen und Behörden vor der Herausforderung die neuen Anforderungen auf Prozesse und Produkte anzuwenden. Das Risiko für die WindStar Medical Gruppe besteht in dem Umfang notwendiger Maßnahmen bezogen auf die Organisation und das einzelne Medizinprodukt. Diese resultieren aus dem Implementierungsprozess der gesetzlichen Anforderungen auf europäischer und nationaler Ebene. Zusätzliche Ressourcen und Kosten sowie die Veränderung im Sortiment stellen bei der Umsetzung der MDR eine weitere Unsicherheit dar. Aufgrund des Geschäftsmodells und eines weiterhin sehr kompetitiven Marktumfeldes unterliegt das Unternehmen dem spezifischen regulatorischen Produktrisiko in dieser Branche. Mit Geltungsbeginn der europäischen Medizinprodukteverordnung wurde das Qualitätssystem erfolgreich auf die neuen Anforderungen umgesetzt und auch das Produktportfolio hinsichtlich der neuen Anforderungen bereinigt und neu aufgestellt. Im Rahmen der Erlangung einer Zertifizierung nach MDR konnte im Oktober 2022 erfolgreich das Stage 2 Audit abgeschlossen werden. Eine Zertifikatserteilung nach MDR erwartet die Gruppe spätestens für Q3 2023. Darüber hinaus wurde das Qualitätsmanagementsystem der Windstar Medical GmbH erfolgreich nach DIN EN ISO 13485 zertifiziert. Ein weiterer wichtiger Meilenstein für künftige Entwicklungen von Medizinprodukten und deren Vertrieb. Mit bevorstehender Änderung der Übergangsvorschriften der MDR wird der Umstellungszeitraum insbesondere für Medizinprodukte der Klasse I deutlich entspannt, eine abschließende Umstellung des Medizinprodukteportfolios muss demnach bis spätestens Mai 2028 erfolgen. Die Verfügbarkeit und Qualität von Rohstoffen und auch Komponenten stellen uns weiterhin vor enorme Herausforderungen, so dass die Implementierung von zusätzlichen Qualitätskontrollen und Alternativkonzepten als risikomindernde Maßnahmen ein wesentliches Kernthema für die Windstar Gruppe darstellt. Die Covid-19 Pandemie und die Ukraine-Krise haben weiterhin zu deutlichen Verwerfungen in den Lieferketten geführt. Deutlich gestiegene Wiederbeschaffungszeiten und die Insolvenz eines Lieferanten erschweren ein kurzfristiges Agieren und erfordern eine kontinuierliche Anpassung und Verbesserung der Vertriebs- und Beschaffungsplanung. Die Windstar Medical Gruppe pflegt derzeit keine Beziehungen mit Geschäftspartnern in Russland und der Ukraine und ist damit nicht direkt von dem Anfang März 2022 ausgebrochenen Krieg betroffen. Die seit März 2022 stark gestiegene und derzeit weiterhin anhaltende Inflation haben sich auch auf die Einkaufspreise der Unternehmensgruppe ausgewirkt. Die gestiegenen Preise konnten teilweise vertriebsseitig an die Kunden weitergegeben werden. Sollte sich die Lage auf dem Beschaffungsmarkt nicht entspannen, können weitere vertriebsseitige Preiserhöhungen erforderlich werden. Die Anpassung der Geldpolitik mit bereits mehreren Anhebungen des Leitzins der Europäischen Zentralbank als Folge der gestiegenen Inflation im Euroraum wirken sich deutlich auf die Finanzierungskosten der Unternehmensgruppe aus. Im Januar 2023 wurde eine Finanzinstrument zur Begrenzung des Zinssatzes (Interest Rate Hedge) mit 24 monatiger Laufzeit abgeschlossen. Der Kreditvertrag mit den externen Finanzierungspartner erfordert die Einhaltung eines Net Leverage Covenants, der sich aus den Netto-Finanzverbindlichkeiten und dem bereinigten EBITDA der Unternehmensgruppe ermittelt. Der Vertrag sieht vor, dass der maximal zulässige Net Leverage im Zeitablauf sinkt. Sollten unvorhersehbare extreme exogene Schocks wie die Covid-19 Pandemie oder die Ukraine-Krise in 2023 eintreten, die sehr signifikante negative Auswirkungen auf die wirtschaftliche Lage der Unternehmensgruppe haben, könnte es zu einem Covenant Bruch kommen. Derzeit sind keine konkreten Risiken, die zu einem Covenant Bruch führen könnten bekannt oder zu erwarten. Insgesamt sind derzeit keine bestandsgefährdenden Risiken, die die Fortführung der Gesellschaften im Verbund gefährden könnten, erkennbar. b) PrognoseberichtDie Auswirkungen der Covid-19 Pandemie und die Ukraine-Krise auf die globalen Lieferketten und die Inflation in den Beschaffungs- und Absatzmärkten können die Geschäftsentwicklung im Jahr 2023 maßgeblich beeinflussen. Trotz des anhaltenden schwierigen Marktumfeldes plant die Gruppe basierend auf dem weiteren Ausbau der Distribution im In- und Ausland, dem Ausbau des Geschäftes mit einem Großkunden der L.A.B. Cosmetics GmbH und der kontinuierlichen Überarbeitung des Sortimentsportfolios in 2023 wieder Wachstum generieren zu können. Aufgrund der erwarteten Verbesserung der Lieferfähigkeit im Markengeschäfts der Districon und im Private Label Geschäft der Dr. Kleine Pharma, der erwarteten Erholung der Geschäfts der L.A.B. Cosmetics sowie der positiven Wachstumsaussichten im Export Geschäft der Rocket Sales ist für das Jahr 2023 insgesamt mit einem moderaten Umsatzwachstum und einem ebenso ansteigenden handelsrechtlichen Jahresergebnis zu rechnen. Aufgrund des erwarteten moderaten Umsatzwachstums und eines besseren operativen Ergebnisses, ist für 2023 weiterhin eine stabile Finanzlage der Unternehmensgruppe zu erwarten. V. NachtragsberichtHinsichtlich der wesentlichen Ereignisse nach dem Stichtag, verweisen wir auf die Ausführungen im Anhang.
Frankfurt am Main, den 3. Mai 2024 Walt HoldCo GmbH Dr. Dominique Friedrich, Geschäftsführerin (CEO) Claudius Peleskei, Geschäftsführer (CEO) [1] Quelle: https://www.bmwk.de/Redaktion/DE/Pressemitteilungen/Wirtschaftliche-Lage/2023/20230213-die-wirtschaftliche-lage-in-deutschland-im-februar-2023.html, abgerufen am 20.2.23 [2] Quelle: IRI OTC Handelspanel Enger OTC-Markt MAT Dez 22 [3] Quelle: IRI OTC Handelspanel Erweiterter OTC-Markt MAT Dez 22 Geänderte Konzern-Bilanz zum 31. Dezember 2022AKTIVA
Geänderte Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2022
Geänderter Konzern-Anhang für das Geschäftsjahr 20221. Allgemeine Hinweise Die Gesellschaft wurde am 11. September 2020 gegründet und ist in das Handelsregister am Amtsgericht Frankfurt/Main unter der Nummer HRB 122820 eingetragen. Die Gesellschafterversammlung hat mit Beschluss vom 4. März 2021 die Sitzverlegung von Wehrheim nach Frankfurt am Main beschlossen. Zum 1. Dezember 2020 erwarb die Walt BidCo GmbH, die 100%ige Tochter der Walt HoldCo GmbH, die Anteile an der WSM Holding GmbH (Handelsregister am Amtsgericht Frankfurt/Main HRB 122788), mit diesem Erwerb wurde erstmals der Konzern auf Ebene der Walt HoldCo GmbH begründet, sowie der (Teil-)Konzern auf Ebene der Walt BidCo GmbH. Zu diesem Zeitpunkt wurde auch die Erstkonsolidierung auf dieser Ebene durchgeführt, eine Konzernabschlusspflicht bestand zu diesem Zeitpunkt noch nicht, diese besteht erstmals ab dem aktuellen Geschäftsjahr 2022. Mit Vertrag vom 25. August 2021 wurde die WSM Holding GmbH rückwirkend zum 1. Januar 2021 auf die Walt BidCo GmbH verschmolzen, welche dadurch als Gesamtrechtsnachfolgerin in alle Rechte und Pflichten der WSM Holding GmbH eingetreten ist. Mit Vertrag vom 23. August 2022 wurde die Windstar Medical GmbH (HRB 122786) rückwirkend zum 1. Januar 2022 verschmolzen und im gleichen Zug umfirmiert in WindStar Medical GmbH (HRB 122787). WindStar Medical GmbH ("neu" HRB 122787, vormals Walt BidCo GmbH) ist damit als Gesamtrechtsnachfolgerin in alle Rechte und Pflichten der WindStar Medical GmbH ("alt" HRB 122786) eingetreten. Mit Gründungsvertrag vom 11. August 2021 hat die Walt BidCo GmbH die Pearl BidCo GmbH, Frankfurt am Main gegründet. Die Gesellschaft wurde mit Beschluss vom 30. September 2021 in L.A.B. Cosmetics GmbH umfirmiert. Zum 30. September 2021 erwarb die L.A.B. Cosmetics GmbH die Kommanditanteile an der L.A.B. Cosmetics GmbH & Co. KG., Hamburg. Zum 30. November 2021 ist diese Gesellschaft nach Austritt der Komplementärin auf die L.A.B. Cosmetics GmbH angewachsen. Im Rahmen dieser Acquisition wurde das gezeichnete Kapital der Walt BidCo GmbH um TEUR 2,9 erhöht und eine Zuzahlung in die Kapitalrücklage in Höhe von TEUR 45.650 geleistet. Mit Vertrag vom 23. Mai 2022 erwarb die Windstar Medical GmbH sämtliche Anteile an der Blitz 22-694 GmbH, welche später umfirmiert wurde und ihren Sitz nach Frankfurt am Main verlegt hat. Sie ist nunmehr in das Handelsregister am Amtsgericht Frankfurt am Main unter HRB 127951 mit der Firma Rocket Sales GmbH eingetragen. Die Rocket Sales GmbH erwarb mit Vertrag vom 31. Mai 2022 die Marke "IVY Bears" sowie den zugehörigen Geschäftsbetrieb, Closing war der 30. Juni 2022. Aufgrund der vorstehend genannten Transaktionen sind die Vorjahreszahlen nur bedingt vergleichbar. Im Lagebericht wurden zwecks besserer Aussagekraft die Vorjahreswerte auch ohne die Erstkonsolidierung des Geschäftsjahres erläutert. Die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Zur Klarheit und Übersichtlichkeit des Konzernabschlusses haben wir einzelne Posten der Konzernbilanz und Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst. Diese Posten sind im Anhang gesondert erläutert. Die für einzelne Positionen geforderten Zusatzangaben haben wir ebenfalls in den Anhang übernommen. Einzelheiten zu den Änderungen von Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung Der Werthaltigkeitstest bezüglich des Geschäfts- oder Firmenwertes aus der Erstkonsolidierung sowie des Geschäfts- oder Firmenwertes aus der L.A.B. Cosmetics Akquisition zum 31. Dezember 2022 wies im Berechnungsmodell Fehler auf. Dies führte zur Korrektur des Geschäfts- oder Firmenwerts von ursprünglich TEUR 235.913 auf TEUR 196.460. Des Weiteren wurden Forderungen im Rahmen des Factorings ausgebucht und führten zu einer Verringerung der sonstigen Vermögensgegenstände um TEUR 755. Folglich wurden in der Bilanz die aktiven latenten Steuern von ursprünglich TEUR 3.833 auf TEUR 1.430 angepasst und der Verlust des Geschäftsjahres 2022 in ursprünglicher Höhe von TEUR -43.130 korrigiert auf TEUR -85.741. In der Gewinn- und Verlustrechnung wurden die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen von TEUR 47.921 auf TEUR 87.373 korrigiert. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind von TEUR 31.750 auf TEUR 32.505 geändert worden. Der Ertrag aus der Veränderung bilanzierter latenter Steuern ist folglich von TEUR 5.563 auf TEUR 3.159 gesunken. Die folgenden Angaben wurden, soweit erforderlich, entsprechend geändert. 2. Konsolidierungskreis Der Konzernabschluss umfasst die Muttergesellschaft Walt HoldCo GmbH sowie folgende sieben inländische Tochterunternehmen.
Die Windstar Commercial Expert GmbH wurde mit notariellem Vertrag vom 14. Dezember 2022 gegründet und am 17. Januar 2023 in das Handelsregister eingetragen. Zweck der Gesellschaft ist zukünftige die Ausübung von Vertriebs- und Handelsvertretertätigkeiten. Alle Anteile an den konsolidierten Tochterunternehmen befinden sich direkt oder indirekt zu 100 % im Besitz der Muttergesellschaft und wurden vollkonsolidiert. Die Walt HoldCo GmbH kann einen beherrschenden Einfluss gemäß § 290 Abs. 1 HGB auf die Tochterunternehmen ausüben. Folgende vollkonsolidierte verbundene Unternehmen in der Rechtsform einer Kapitalgesellschaft haben die Bedingungen des § 264 Abs. 3 HGB erfüllt und nehmen die Befreiungsvorschrift so weit wie möglich in Anspruch: WindStar Medical GmbH, Frankfurt a. M. Districon GmbH, Frankfurt a. M. Dr. Kleine Pharma GmbH, Bielefeld L.A.B. Cosmetics GmbH, Hamburg Allmedica Arzneimittel GmbH, Frankfurt a. M. 3. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die Abschlüsse der in den Konzernabschluss der Walt HoldCo GmbH einbezogenen Unternehmen wurden nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen erstellt. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden bleiben gegenüber dem Vorjahr unverändert. Die erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände einschließlich des Geschäfts- oder Firmenwertes sowie die Sachanlagen wurden zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung von planmäßigen Abschreibungen bewertet. Die Geschäftsführung geht zum Zeitpunkt der Erwerbe davon aus, dass die erworbenen Firmenwerte insgesamt, unter Berücksichtigung der zukünftigen Marktentwicklung und bei entsprechender Verlängerung der Produktkonzepte, über einen Zeitraum von 10 Jahren genutzt werden können. Die Geschäfts- oder Firmenwerte werden über einen Zeitraum von 10 Jahren linear abgeschrieben. Die Markenrechte für die unterschiedlichen Marken (Green Doc, SOS, Zaluvida, Zirkulin aus der "Windstar"-Akquisition und die neu erworbenen Marken aus der L.A.B. Akquisition sowie die in 2022 erworbene Marke IVY Bears) werden über einen Zeitraum von 5 bis 12 Jahren abgeschrieben. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Die Abschreibungen auf Zugänge werden zeitanteilig vorgenommen. Einer gegebenenfalls bestehenden voraussichtlich dauernden Wertminderung wird durch eine außerplanmäßige Abschreibung Rechnung getragen. Das Sachanlagevermögen ist nach den handelsrechtlichen Vorschriften zu Anschaffungsoder Herstellungskosten abzüglich notwendiger Abschreibungen bewertet. Die Aktivierung der Anschaffungskosten entspricht § 255 Abs. 1 HGB. Die Anschaffungskosten umfassen auch die Anschaffungsnebenkosten und die nachträglichen Anschaffungskosten. Anschaffungspreisminderungen werden abgesetzt. Die Abgänge werden mit den Nettowerten zum Zeitpunkt ihres Ausscheidens ausgebucht. Die Abschreibungen werden planmäßig nach der linearen Methode entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer bzw. bei übernommenen Vermögensgegenständen nach der voraussichtlichen Restnutzungsdauer vorgenommen. Die Abschreibungen auf Zugänge an beweglichen Anlagegegenständen erfolgen pro rata temporis. Güter mit einem Anschaffungswert inklusive Anschaffungsnebenkosten und Anschaffungspreisminderungen von bis zu EUR 1.000 wurden im Aufwand erfasst oder als geringwertiges Anlagegut aktiviert und im gleichen Jahr vollständig abgeschrieben. Die Waren wurden grundsätzlich zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Tagespreisen bewertet. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zu Nennwerten abzüglich der Wertabschläge für das allgemeine Kreditrisiko bilanziert. Die flüssigen Mittel wurden zu Nennwerten bewertet. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten betrifft Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die Aufwendungen nach dem Bilanzstichtag betreffen. Die Bildung erfolgte gemäß § 250 Absatz 1 Satz 1 HGB. Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohende Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages (d.h. einschließlich zukünftiger Kosten und Preissteigerungen) angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden abgezinst. Die Verbindlichkeiten wurden mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt. Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung im Konzern mit den individuellen Steuersätzen der betreffenden Einzelunternehmen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. Außerdem werden auch Differenzen, die auf Konsolidierungsmaßnahmen gemäß §§ 300 bis 307 HGB beruhen, berücksichtigt, nicht jedoch Differenzen aus dem erstmaligen Ansatz eines Geschäfts- oder Firmenwerts bzw. eines negativen Unterschiedsbetrags aus der Kapitalkonsolidierung. Latente Steuern aus den Einzelabschlüssen der einbezogenen Gesellschaften und latente Steuern auf Konsolidierungsmaßnahmen wurden auf der Basis eines Ertragsteuer-Satzes der Walt HoldCo GmbH von 32,09 % ermittelt. Die in der Bilanz angesetzten aktiven latenten Steuern (saldierter Ausweis aktiver und passiver latenter Steuern) haben sich aus den aufgedeckten stillen Reserven im Rahmen der Erstkonsolidierung zum Bilanzstichtag ergeben, sowie aus Bilanzunterschieden zwischen Handels- und Steuerbilanz und aus Verlustvorträgen. Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr werden zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Insofern sind im vorliegenden Jahresabschluss unrealisierte Gewinne und Verluste aus der Währungsumrechnung enthalten. 4. Konsolidierungsgrundsätze Dem Konzernabschluss liegen die Jahresabschlüsse der einbezogenen Unternehmen zu Grunde. Bei sämtlichen in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen deckt sich der Stichtag des Einzelabschlusses mit dem Stichtag des Konzernabschlusses zum 31. Dezember 2022. Die Kapitalkonsolidierung wurde nach der Neubewertungsmethode als Zeitpunkt der erstmaligen Konsolidierung aller Tochtergesellschaften vorgenommen. Bei der Erstkonsolidierung zum 1. Dezember 2020 der erworbenen WindStar-Unternehmensgruppe und bei der erstmaligen Konsolidierung der LAB Akquisition zum 30. September 2021 wurden die in den Konzernabschluss aufgenommenen Vermögensgegenstände, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten im Rahmen der Kaufpreisallokation zu ihren beizulegenden Zeitwerten bewertet respektive angesetzt. Die bestehenden Markenrechte an Produktmarken wurden als gesondert vom Geschäfts- oder Firmenwert anzusetzende immaterielle Vermögensgegenstände identifiziert. Die Markenrechte wurden mit ihrem geschätzten Zeitwert von TEUR 11.428 bewertet. Der sich nach der Berücksichtigung passiver latenter Steuern auf die aufgedeckten stillen Reserven ergebende verbleibende Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung wurde in Höhe von TEUR 196.460 als Geschäfts- oder Firmenwert angesetzt. Für den Geschäfts- oder Firmenwert aus der Erstkonsolidierung wurde eine Nutzungsdauer von zehn Jahren zugrunde gelegt. Die Schätzung der Nutzungsdauern ist aus den Erfahrungen der Vergangenheit abgeleitet. Die Markenrechte wurden mit einer Nutzungsdauer von fünf bis zwölf Jahren abgeschrieben (siehe auch unter 3.). Forderungen und Verbindlichkeiten sowie Umsätze, Aufwendungen und Erträge innerhalb des Konsolidierungskreises wurden eliminiert. Zwischenergebnisse waren mangels Existenz nicht zu eliminieren. 5. Erläuterungen zur Konzernbilanz 5.1. Konzernanlagespiegel Die gesondert dargestellte Entwicklung des Konzernanlagevermögens unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres ist integraler Bestandteil des Anhangs. Im Geschäftsjahr wurde eine außerplanmäßige Abschreibung des Geschäfts- oder Firmenwertes aus der Akquisition der L.A.B. Cosmetics GmbH in Höhe von TEUR 34.483,4 und in Höhe von TEUR 3.307,6 auf die Marken vorgenommen. Auf den Geschäfts- oder Firmenwert der Windstar Medical GmbH wurde eine außerplanmäßige Abschreibung in Höhe von TEUR 16.925,0 vorgenommen. 5.2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Forderungen gegenüber Gesellschaftern in Höhe von TEUR 20 (Vj. TEUR 0) haben ebenfalls eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr, und auch die sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von insgesamt TEUR 4.671 (Vj.TEUR 5.291) haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. 5.3. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 2.990 (Vj. TEUR 3.489) beinhalten Rückstellungen für Kundenkonditionen (TEUR 1.447), für Personalkosten und Urlaub (TEUR 415), für ausstehende Rechnungen (TEUR 344), für Abschlussprüfungskosten (TEUR 134), für Gewährleistungen (TEUR 105), für Rechtsstreitigkeiten sowie Schadensersatz (TEUR 453) und für Aufbewahrung, Berufsgenossenschaft (TEUR 91). 5.4. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital von TEUR 2.229 und die Kapitalrücklage von TEUR 224.666 entsprechen den bei der Muttergesellschaft ausgewiesenen Bilanzposten. 5.5. Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch die Sicherungsübereignung von Vermögensgegenständen besichert (vgl. Abschnitt "Haftungsverhältnisse"). 5.6. Latente Steuern In der Bilanz werden zum 31. Dezember 2022 keine passive latente Steuern ausgewiesen, es erfolgt ein saldierter Ausweis aktiver und passiver latenter Steuern auf der Aktivseite in Höhe von TEUR 1.430.
6. Erläuterungen zur Konzerngewinn- und Verlustrechnung
In den sonstigen betrieblichen Erträgen TEUR 1.089 (Vj. TEUR 919) sind periodenfremde Erträge aus Rückstellungsauflösung TEUR 516 (Vj. TEUR 333), Erträge aus Kursdifferenzen TEUR 60 (Vj. TEUR 16), sonstige periodenfremde Erträge TEUR 38 (Vj. TEUR 343), Sachbezüge TEUR 38 (Vj. TEUR 153), Schadensersatzerträge TEUR 139 (Vj. TEUR 11) und Sonstiges TEUR 298 (Vj. TEUR 63) enthalten. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von insgesamt TEUR 32.505 (Vj. TEUR 22.411) setzen sich zusammen aus Werbe- und Repräsentationskosten (TEUR 13.743), Kosten der Warenabgabe (TEUR 6.393), Rechts- und Beratungskosten (TEUR 3.089), EDV-Kosten (TEUR 1.358), Kosten für Zentralregulierung, Delkredere, etc. (TEUR 1.328), externe Mitarbeiterkosten (TEUR 1.147), Raumkosten (TEUR 1.047), aus der Ausbuchung der Forderungen gegen Factoringgesellschaft (TEUR 755) (neu), Versicherungen und Beiträge (TEUR 478), Aufwendungen für Gewährleistungen (TEUR 570), Kosten für die Online-Shops (TEUR 953) und verschiedene sonstige betriebliche Aufwendungen (TEUR 1.644). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 141 (Vj. TEUR 0). In den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind Erträge aus der Auflösung oder Zuführung von latenten Steuern in Höhe von TEUR 3.160 (Vj. TEUR 36) enthalten. Im Konzernbilanzverlust ist der Verlustvortrag von TEUR 29.964 enthalten. 7. Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Zusätzlich bestehen finanzielle Verpflichtungen aus der Nutzung von EDV-Software und Cloud-Diensten (Office 365 E5, ab 2023 neu Office 365 business professional) im Folgejahr in Höhe von TEUR 60. Vorteile des Abschlusses solcher Verträge gegenüber dem Kauf der betreffenden Vermögensgegenstände sind die Bilanzneutralität und vor allem die gewonnene Flexibilität. Nachteile bestehen in der Laufzeitbindung. 8. Erläuterungen zur Konzernkapitalflussrechnung Der Finanzmittelfonds in Höhe von EUR 4.322.161 besteht aus dem Bilanzposten "Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten" in Höhe von EUR 4.322.272 (Umlaufvermögen) abzgl. den Girokonten mit Sollsalden in Höhe von EUR 111 (Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten). 9. Sonstige Angaben 9.1. Außerbilanzielle Geschäfte Die mit einem Zentralregulierer und einem Kreditinstitut geschlossenen FactoringVerträge über den laufenden Verkauf von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen dient der Optimierung der Liquiditätsplanung. Risiken sind nicht vorhanden. Zum Stichtag war ein Forderungsbestand im Nominalwert von TEUR 3.182 verkauft, wovon TEUR 1.221 noch nicht fällig waren. 9.2. Haftungsverhältnisse Gemäß eines Konsortialkreditvertrags über eine Kreditlinie in Höhe von insgesamt TEUR 135.000 zum 31. Dezember 2022 auf Ebene der WindStar Medical GmbH (vormals Walt BidCo GmbH), haften die Konzerngesellschaften gesamtschuldnerisch mit folgenden Sicherheiten für aus dem Vertrag resultierende Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten: • Verpfändung der Geschäftsanteile an der WindStar Medical GmbH, Dr. Kleine Pharma GmbH, L.A.B. Cosmetics GmbH, Districon GmbH, Allmedica Arzneimittel GmbH und Rocket Sales GmbH • Verpfändung sämtlicher Bankkonten • Sicherungsabtretung von Forderungen • Sicherungsübereignung von Vorratsbeständen Aufgrund der derzeitigen Planungen der Gesellschaft, sowie den zum Zeitpunkt der Erstellung vorläufigen Zahlen des Jahresabschlusses, ist davon auszugehen, dass die erforderlichen Kennzahlen eingehalten werden und somit kein Risiko der Inanspruchnahme der Sicherheiten besteht. Diese Einschätzung gilt ebenfalls für die Einhaltung der Kennzahlen durch die verbundenen Unternehmen. 9.3. Derivative Finanzinstrumente Zum 31. Dezember 2022 bestanden keine Devisentermingeschäfte. 9.4. Honorar für Leistungen des Konzernabschlussprüfers Das für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar des Abschlussprüfers für den Konzern beträgt für
9.5. Mitglieder der Geschäftsführung • René Flaschker, Düsseldorf, CEO, Diplomkaufmann, bis 19. Oktober 2022 • Dr. Dominique Friederich, CEO, Diplomkauffrau, ab 11. Oktober 2022 • Lukas Kretzinger, CFO, Frankfurt/M., Betriebswirt, bis 31. Juli 2023 • Peleski, Claudius, Diplomkaufmann, Friedberg, ab 1. Juli 2023 Von den Erleichterungen des § 286 Abs. 4 HGB wird Gebrauch gemacht. 9.6. Mitarbeiter Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter (Angestellte) betrug 133 , davon in Vollzeit 102 und in Teilzeit 31. 9.7. Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen Es wurden keine wesentlichen Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen zu nicht marktüblichen Bedingungen durchgeführt. 9.8. Konzernverhältnisse Die Walt HoldCo GmbH hat mit Wirkung zum 1. Dezember 2020 die WindStar-Unternehmensgruppe erworben und erstellt den Konzernabschluss für den größten und kleinsten Konzernkreis. Die Konzernabschlusspflicht besteht ab dem Geschäftsjahr endend auf den 31. Dezember 2022. Der Konzernabschluss wird im Bundesanzeiger offengelegt. 9.9. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung des Mutterunternehmens schlägt vor, den Jahresfehlbetrag des Mutterunternehmens in Höhe von TEUR 212 auf neue Rechnung vorzutragen. 9.10. Nachtragsbericht Nach Abschluss des Geschäftsjahres haben sich bis zum Aufstellungszeitpunkt des Konzernabschlusses keine Sachverhalte mit wesentlicher Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Geschäftsjahres 2022 ergeben. Wegen der möglichen Verschlechterung der wirtschaftlichen Situation, hervorgerufen von anhaltenden Problemen, die durch die Covid-19 Pandemie und den zu Beginn des Jahres 2022 ausgebrochenen Krieg in der Ukraine hervorgerufen wurden, verweisen wir auf unsere Ausführungen im Lagebericht unter dem Chancen- und Risikobericht sowie unter dem Prognosebericht.
Frankfurt am Main, 3. Mai 2024 Walt HoldCo GmbH Dr. Dominique Friederich, Geschäftsführerin Claudius Peleskei, Geschäftsführer Entwicklung des Konzern-Anlagevermögens für das Geschäftsjahr 2022
Geänderte Konzern-Kapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr 2022
Geänderter Konzern-Eigenkapitalspiegel zum 31. Dezember 2022
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Walt HoldCo GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der Walt HoldCo GmbH, Frankfurt am Main und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2022, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, der Konzernkapitalflussrechnung und dem Konzern-Eigenkapitalspiegel für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Walt HoldCo GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2022 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 und • vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulaionen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können; • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben; • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben; • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann; • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt; • holen wir ausreichende, geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile; • beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns; • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen. Hinweis auf Erstprüfung Der Konzernabschluss und Konzernlagebericht der Walt HoldCo GmbH für das vorherige, am 31. Dezember 2021 endende Geschäftsjahr, die Grundlage für die Vergleichsangaben im Konzernabschluss und Konzernlagebericht zum 31. Dezember 2022 sind, wurden nicht geprüft. Hinweis auf Nachtragsprüfung Diesen Bestätigungsvermerk erteilen wir zu dem geänderten Konzernabschluss und geänderten Konzernlagebericht aufgrund unserer pflichtgemäßen, am 26. April 2023 abgeschlossenen Prüfung und unserer am 3. Mail 2024 abgeschlossenen Nachtrags[1]prüfung, die sich auf die Änderungen der immateriellen Vermögensgegenstände, der sonstigen Vermögensgegenstände, der aktiven latenten Steuern, des Eigenkapitals, der Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen, der sonstigen betrieblichen Aufwendungen sowie, der Steuern vom Einkommen und vom Ertrag bezog. Auf die Darstellung der Änderungen durch die gesetzlichen Vertreter im geänderten Anhang, Abschnitt "1. Allgemeine Hinweise", Unterabschnitt "Einzelheiten zu den Änderungen von Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung" sowie im geänderten Lagebericht, Abschnitt "II. Einzelheiten zu den Änderungen von Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung wird verwiesen."
Eschborn/Frankfurt am Main, 26. April 2023 / begrenzt auf die im Hinweis zur Nachtragsprüfung genannten Änderungen: 3. Mai 2024 EY GmbH & Co. KG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Enzenhofer, Wirtschaftsprüferin Kengne Tekoudjou, Wirtschaftsprüfer Billigung des Konzern-JahresabschlussesDer Konzern-Jahresabschluss wurde am 25. April 2024 gebilligt. |
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