D3W31 UG (haftungsbeschränkt)
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Philipp Erlacher seit 7.8.2024 | Geschäftsführer |
Stephanie Martina Volkmer seit 24.11.2023 | Geschäftsführer |
Dirk Karl Schäfer seit 14.12.2021 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
First Sensor Mobility GmbHDresdenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.10.2022 bis zum 30.09.2023LAGEBERICHTGRUNDLAGEN DES UNTERNEHMENS/ DER GESELLSCHAFT Geschäftsmodell Die First Sensor Mobility GmbH ist in den TE Connectivity Konzern eingebunden. TE Connectivity Public Limited (vormals TE Connectivity Ltd. Schaffhausen, Schweiz), die oberste Muttergesellschaft der First Sensor Mobility GmbH, ist ein eigenständiges, börsennotiertes Unternehmen mit Sitz in Galway, Irland. TE Connectivity Public Limited ist ein globales Technologieunternehmen, das komplexe elektronische Produkte entwickelt und produziert. Rund 85.000 Mitarbeiter, darunter 8.000 Ingenieure, arbeiten mit Kunden aus fast 140 Ländern in diversen Industriebranchen zusammen, wie zum Beispiel Konsumgüterelektronik, Energietechnik, Gesundheitswesen, Automobiltechnik, Luft-/Raumfahrttechnik und Kommunikationsnetze. Der Konzernumsatz nach US-GAAP für das Geschäftsjahr 2023 belief sich auf 16,0 Milliarden US-Dollar, wovon 9,6 Milliarden Dollar auf das Segment Transportation Solutions, 4,5 Milliarden Dollar auf das Segment Industrial Solutions und 1,9 Milliarden Dollar auf das Segment Communications Solutions entfielen. Die First Sensor Mobility GmbH hat ihren Standort in Dresden und ist im Geschäftssegment Transportation Solutions tätig. Der Unternehmensgegenstand der Gesellschaft ist die Entwicklung, Produktion und der Vertrieb von mikroelektronischen und -mechanischen Sensorsystemen, Komponenten, Modulen und Mikrosystemen. Insbesondere werden Drucksensoren, optische Sensoren, Kameras und Kamerasysteme für Anwendungen in der Automobilindustrie, aber auch für sonstige Fahrzeuganwendungen hergestellt. Allgemeines Seit Juni 2022 agiert die TE Connectivity Solutions GmbH, Schaffhausen, Schweiz als alleinige Distributionspartnerin für die Verkaufsgeschäfte der First Sensor Mobility GmbH gegenüber den Endkunden. Die Gesellschaft erbringt seit diesem Zeitpunkt Serviceleistungen für die TE Connectivity Solutions GmbH und leistet Vertriebsunterstützung für den Verkauf der Produkte. WIRTSCHAFTSBERICHT Wirtschaftliches Umfeld Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Das globale Wachstum hat sich 2023 gegenüber 2022 noch einmal leicht abgeschwächt. Dies wird vom IWF auf die nachlassende Erholung nach der Pandemie, geopolitische Konflikte und straffere geldpolitische Maßnahmen zurückgeführt. In China hat sich das Wachstum durch die Immobilienkrise, Unsicherheit auf dem Arbeitsmarkt und den Rückgang bei Unternehmensinvestitionen reduziert. In Europa stagnierte die Konjunktur durch die hohe Inflation, die Auswirkungen des Krieges in der Ukraine und die restriktive Geldpolitik. In den USA wurde das Wachstum durch privaten Konsum und Unternehmensinvestitionen gestützt. Für die deutsche Wirtschaft rechnet das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz mit einem Rückgang des BIP um 0,3 % für 2023. Kaufkraftverluste infolge des Energie- und Nahrungsmittelpreisanstiegs, die schwache weltwirtschaftliche Entwicklung, geopolitische Krisen und geldpolitische Maßnahmen haben die gesamtwirtschaftliche Lage beeinflusst. Die Inflation blieb mit 5,9 % nach 6,9 % im Vorjahr auf einem hohen Niveau und dämpfte erneut den Konsum im Einzelhandel. Zur Abmilderung haben Lohnsteigerungen und staatliche Entlastungsmaßnahmen beigetragen. Der Arbeitsmarkt zeigte sich mit einem Höchststand an Erwerbstätigen weiterhin robust. Der weltweite Markt für Automobilsensoren hatte gem. GlobeNewswire im Jahr 2023 ein Volumen von rund 28,6 Milliarden USD und damit eine Steigerung um 7,2 Milliarden USD im Vergleich zum Vorjahr (21,4 Milliarden USD). Die Region Asien-Pazifik dominierte den Markt mit dem höchsten Umsatzanteil gefolgt von Europa. Die europäischen Vorschriften für Sicherheit und Kraftstoffeffizienz in Verbindung mit Umweltschutzauflagen führten zu einem höheren Bedarf an Sicherheitsfunktionen in Personen- und Nutzfahrzeugen, wie Reifendrucküberwachung, Gefahrenerkennung und Warnsysteme, die seit 2022 obligatorisch für Transporter, Lkw und Busse sind. Finanzielle und nicht finanzielle Leistungsindikatoren Für die Unternehmenssteuerung werden vor allem die finanziellen Leistungsindikatoren Umsatzerlöse und Jahresergebnis vor Ergebnisabführung benutzt. Daneben gibt es keine nichtfinanziellen Leistungsindikatoren, die durchgängig zur Steuerung verwendet werden. Geschäftsverlauf Das Geschäftsjahr 2023 war geprägt von einem Umsatzrückgang gegenüber dem Vorjahr aufgrund von Mengen- und Preiseinflüssen. Inflationsbedingte Einkaufspreiserhöungen konnten nur teilweise kompensiert werden. Programme zur Kosteneinsparung und kontinuierlichen Prozessverbesserung in der Produktion haben zur Ergebnisverbesserung beigetragen. Positiv hat sich die Verringerung der Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen ausgewirkt, die im Vorjahr durch Sondereffekte erhöht waren. Ertragslage Der Jahresumsatz belief sich auf 19,84 Mio. EUR und sank auftragsbedingt gegenüber dem Vorjahr um 15,37 %. Die Prognose für die Umsatzerlöse wurde nicht erreicht. Die Umsatzerlöse mit verbundenen Unternehmen resultieren aus den Verkäufen und der Erbringung von Serviceleistungen für die TE Connectivity Solutions GmbH (TESOG), Schaffhausen, Schweiz. Der Jahresfehlbetrag sank von 7,41 Mio. EUR im Vorjahr auf 5,79 Mio. EUR im Berichtsjahr, was wesentlich durch den Rückgang der außerplanmäßigen Abschreibungen bedingt ist. Die Erwartung für das Jahresergebnis ist eingetroffen. Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von 0,91 Mio. EUR (Vorjahr 0,44 Mio. EUR) enthalten im Wesentlichen Erträge aus Sachbezügen und Erträge aus der Veräußerung von Vermögensgegenständen des Anlagevermögens. Die Materialaufwendungen betrugen 17,19 Mio. EUR und sind aufgrund von Einkaufspreiserhöhungen unabhängig vom Umsatzrückgang (15,37 %) um 4,64 % gestiegen. Die Personalaufwendungen haben sich gegenüber dem Vorjahr um 0,26 Mio. EUR auf 6,78 Mio. EUR verringert. Der Aufwand für Löhne und Gehälter ist im Wesentlichen aufgrund des Rückgangs der Mitarbeiterzahl gesunken und der damit verbundenen geringeren Aufwendungen für Personalrückstellungen um 0,19 Mio. EUR. Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen sind mit 1,07 Mio. EUR im Vergleich zum Vorjahr (4,67 Mio. EUR) gesunken. Im Vorjahr hatten Sondereffekte höhere außerplanmäßige Abschreibungen verursacht. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind mit 3,95 Mio. EUR unter dem Niveau des Vorjahres (4,91 Mio. EUR). Der Rückgang ist im Wesentlichen auf geringere Aufwendungen für Reparaturen und Instandhaltung sowie Verwaltung zurückzuführen. Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Aufwendungen in Höhe von 0,51 Mio. EUR betreffen im Berichtsjahr verbundene Unternehmen und sind im Vergleich zum Vorjahr (0,14 Mio. EUR) aufgrund der Erhöhung des Zinssatzes und der Verbindlichkeit aus dem Cashpooldarlehen gegenüber der Gesellschafterin gestiegen. Die sonstigen Steuern in Höhe von 0,02 Mio. EUR betreffen Korrekturen aus Vorjahren. Insgesamt beurteilt die Geschäftsleitung die Entwicklung des Unternehmens als zufriedenstellend, da sich das Jahresergebnis im Berichtsjahr gegenüber dem Vorjahr wieder verbessert hat. Maßnahmen zur Kosteneinsparung im Rahmen des Konzernprogramms TE Operating Advance (TEOA) tragen dazu bei, negative Effekte durch Preiserhöhungen für Rohmaterial- und Energiebeschaffung abzumildern. Vermögens- und Finanzlage Der nicht durch das Eigenkapital gedeckte Fehlbetrag in Höhe von 4,33 Mio. EUR wurde durch die Einstellung der Kapitalrücklage in Höhe von 11,0 Mio. EUR am 13. August 2024 behoben. Gemäß § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB erfolgte eine andere Zuzahlung in die Kapitalrücklage gemäß Gesellschafterbeschluss vom 08. August 2024. Die Eigenkapitalquote beträgt 0 % (Vorjahr 8,5 %). Das Anlagevermögen gesamt ist um 0,77 Mio EUR gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Der wesentliche Zugang bei Technischen Anlagen und Maschinen in Höhe von 1,26 Mio EUR betrifft die Produktionsanlagen. Im Berichtsjahr wurden Anlagen im Bau in Höhe von 1,88 Mio EUR fertig gestellt und in Betrieb genommen und gleichzeitig 1,80 Mio EUR für neue Maschinen und Anlagen investiert. Das Vorratsvermögen hat sich leicht um 0,07 Mio. EUR auf 5,72 Mio. EUR reduziert. Der Rückgang der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände um 0,83 Mio. EUR ist im Wesentlichen auf die Reduzierung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zurückzuführen. Die Rückstellungen sind durch ausstehende Eingangsrechnungen leicht um 0,29 Mio. EUR auf 1,49 Mio. EUR gestiegen. Die Verbindlichkeiten belaufen sich auf 19,66 Mio. EUR und sind gegenüber dem Vorjahr um 5,45 Mio. EUR höher. Der Anstieg ergibt sich aus den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und der Verbindlichkeit aus dem Cashpooldarlehen gegenüber der Gesellschafterin. Der vereinfachte Cashflow aus der betrieblichen Tätigkeit ist negativ und von 2,74 Mio. EUR im Vorjahr auf 4,72 Mio. EUR gesunken. Ursache dafür ist die Verringerung der Einnahmen aus Umsatzerlösen in Höhe von 3,60 Mio EUR. Der vereinfachte Cashflow aus der betrieblichen Tätigkeit wurde nach der indirekten Methode aus dem Jahresergebnis von -5,79 Mio EUR und der Addition der Abschreibungen in Höhe von 1,07 Mio EUR als zahlungsunwirksame Aufwendungen ermittelt. Der negative Finanzmittelfonds hat sich auf 12,9 Mio. EUR (Vorjahr 11,26 Mio. EUR) erhöht. Er setzt sich zusammen aus liquiden Mitteln in Höhe von 0,06 Mio EUR (Vorjahr 0,05 Mio. EUR) und Verbindlichkeiten aus Cashpool gegenüber der Gesellschafterin in Höhe von 12,92 Mio. EUR (Vorjahr 11,21 Mio. EUR). Die Gesellschaft verfügt nicht über eigene Kreditlinien und deckt ihren Liquiditätsbedarf aus den Mittelzuflüssen der laufenden Geschäftstätigkeit, die im Cashpool mit der Tyco Electronics Germany Holdings GmbH gebündelt werden. Die Tyco Electronics Germany Holdings GmbH refinanziert sich über den Cashpool mit der Tyco Electronics Group SA, Luxemburg. Die First Sensor Mobility GmbH war im Geschäftsjahr jederzeit in der Lage, ihren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. Forschung und Entwicklung Der Fokus der Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten liegt in der Produktspezifikation und Grundlagentechnologieentwicklung für Drucksensoren in pneumatischen Nutzfahrzeugbremssystemen, die zur Erfüllung zukünftiger gesetzlicher Sicherheitsvorgaben erforderlich werden. Die Entwicklungsaufwendungen lagen mit 1,51 Mio. EUR unter dem Vorjahresniveau (2,06 Mio. EUR). Der Anteil an den Umsatzerlösen ist entsprechend von 8,80 % im Vorjahr auf 7,63 % im aktuellen Jahr gesunken. Voraussichtliche Entwicklung mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken Marktchancen ergeben sich aus der beschleunigten Fokussierung der OEMs auf vollelektrische Fahrzeugplattformen. Neue Fahrzeugarchitekturen entstehen, welche die Erfassung neuer Kenngrößen erfordern und die Interaktion von Sensorik und Aktorik mit den zentralisierten Rechnerplattformen digitalisieren. Dies ergibt neue Innovations- und Geschäftspotenziale im Bereich der intelligenten Sensoren mit integrierter Funktionsüberwachung, Fehlerdiagnose und ggf. Cloud-Anbindung. Interessante Potenziale ergeben sich auch in der kamerabasierten Umfeld-Sensorik für autonome Landmaschinen und bei Baumaschinen mit einer auf künstlicher Intelligenz basierenden Personenerkennung zur Vermeidung von Arbeitsunfällen auf Baustellen. Aus diesen Marktchancen können sich neue Produkte entwickeln. Risiken auf den Beschaffungsmärkten bestehen durch geopolitische Konflikte und Handelsbarrieren, in deren Folge Logistikketten abreißen können. Fehlende Rohstoffe und Komponenten können Lieferzeiten verlängern und zu Produktionsunterbrechungen führen. Lieferengpässe und Einkaufspreiserhöhungen bei Rohstoffen und Energieversorgung können das Ergebnis belasten. Durch strategische Maßnahmen wird versucht, die Auswirkungen auf den Materialaufwand zu vermindern. Auf den Absatzmärkten besteht das Risiko konjunktureller Schwankungen. Geopolitische Konflikte und inflationsbedingte Preissteigerungen können die Nachfrage beeinflussen und zu Umsatzrückgängen führen. Forderungen und Verbindlichkeiten unterliegen grundsätzlichen Risiken. Die Verkaufsgeschäfte mit dem Endkunden erfolgen durch die TE Connectivity Solutions GmbH, Schaffhausen, Schweiz. Dadurch wird das Ausfallrisiko für die Gesellschaft minimiert. Durch ein entsprechendes Forderungsmanagement im Konzern wird angestrebt, Ausfallrisiken insgesamt zu mildern. Aufgrund der Fakturierung in Euro bestehen keine wesentlichen Währungsrisiken für die Gesellschaft. Die Liquiditätssituation der Gesellschaft wird aufgrund der Einbindung in den Konzerncashpool als gesichert angesehen. Die Liquiditätssteuerung erfolgt über die Abteilung EMEA Treasury des Konzerns. Die Gesellschaft deckt ihren Liquiditätsbedarf aus den Mittelzuflüssen der laufenden Geschäftstätigkeit, die im Cashpool mit der Tyco Electronics Germany Holdings GmbH gebündelt werden. Die Gesellschaft hat von der Tyco Electronics Group S. A., Luxemburg, eine Patronatserklärung, mit Laufzeit bis zum 31. Dezember 2025, erhalten. Es existieren steuerliche Risiken, die im Rahmen des üblichen Steuerrisikopotentials für ein mittelständisches Unternehmen liegen. Insgesamt schätzen wir die Verteilung von Chancen und Risiken als ausgewogen ein. Es wurden derzeit keine Risiken identifiziert, die zu einer bestandsgefährdenden Beeinträchtigung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage führen könnten. Unter veränderten Rahmenbedingungen könnten zum heutigen Zeitpunkt unbekannte oder als unwesentlich erachtete Risiken an Bedeutung gewinnen. Das Unternehmen hat, soweit möglich, Voraussetzungen geschaffen, um neue Risikosituationen frühzeitig zu erkennen und schnell darauf zu reagieren. Für das Jahr 2024 rechnet das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz mit einem einem leichten Wachstum für die deutsche Wirtschaft. Auf den Energiemärkten wird sich die Lage 2024 voraussichtlich weiter entspannen. Positive Impulse ergeben sich aus der Energiespeicherbranche, die jedoch durch die allgemein schwierige Konjunkturlage, Fachkräftemangel und regulatorische Rahmenbedingungen eingeschränkt werden können. Die Unsicherheit der Märkte infolge geopolitischer Konflikte, der wachsenden Inflation und Staatsschulden dämpft die Umsatzerwartung. Durch die anhaltende Inflation, die mögliche Störung von Lieferketten und Engpässe bei der Versorgung mit Rohstoffen und Komponenten bleiben die Einkaufspreise und Beschaffungskosten weiterhin auf einem hohen Niveau und wirken sich negativ auf das Ergebnis aus. Steigende Energiepreise aufgrund alternativer Erdgasbeschaffung wirken sich nachteilig auf die Energiekosten aus. Die Entwicklung im Folgejahr ist durch eine deutliche Absenkung der Umsatzerlöse und des Jahresergebnisses gekennzeichnet. Für das Geschäftsjahr 2025 erwartet die Geschäftsführung im Vergleich zum Vorjahr stabile Umsatzerlöse und ein stabiles Jahresergebnis.
Dresden, 20. Januar 2025 Dirk Schäfer Stephanie Martina Volkmer Phillipp Erlacher Bilanz zum 30. September 2023AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis 30. September 2023
ANHANG1 ALLGEMEINE ANGABEN Die First Sensor Mobility GmbH hat ihren Sitz in Dresden und ist unter der Nummer HRB 25051 im Handelsregister Dresden eingetragen Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Aufstellung des Jahresabschlusses erfolgt unter Annahme der Unternehmensfortführung (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB). Die Patronatserklärung der Tyco Electronics Group S. A., Luxemburg, mit einer Laufzeit bis zum 31. Dezember 2025 sowie die Kapitaleinlage vom 13. August 2024 befördern die Annahme einer positiven Entwicklung. 2 BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN Immaterielle Vermögensgegenstände Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bilanziert. Die entgeltlich erworbenen Nutzungsrechte an Software werden über die betriebsindividuelle Nutzungsdauer von ein bis sieben Jahren nach der linearen Methode abgeschrieben. Selbst geschaffene immateriellen Vermögensgegenstände werden seit dem Geschäftsjahr 2022 nicht mehr aktiviert. Bei voraussichtlich dauernder Wertminderung werden immaterielle Vermögensgegenstände außerplanmäßig auf den beizulegenden Wert abgeschrieben. Sachanlagevermögen Die Zugänge werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten aktiviert. Die Herstellungskosten umfassen die nach § 255 Abs. 2 Satz 2 HGB aktivierungspflichtigen Einzel- und Gemeinkosten sowie die nach § 255 Abs. 2 Satz 3 HGB aktivierungsfähigen Gemeinkosten. Die Abschreibungen des Anlagevermögens werden planmäßig nach der linearen Methode entsprechend der voraussichtlichen betriebsindividuellen Nutzungsdauer (ein bis zwölf Jahre) vorgenommen. Die unterjährigen Zugänge und Abgänge werden pro rata temporis abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von 800 EUR sind im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst worden; ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt. Für erworbene Anlagegüter mit einem Netto-Einzelwert von mehr als 150 EUR bis 1.000 EUR wird das steuerliche Sammelpostenverfahren aus Vereinfachungsgründen auch in der Handelsbilanz angewandt. Der Sammelposten wird pauschalierend jeweils mit 20 Prozent p.a. im Zugangsjahr und in den vier darauffolgenden Jahren abgeschrieben. Bei voraussichtlich dauernder Wertminderung werden Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens außerplanmäßig auf den beizulegenden Wert abgeschrieben. Vorräte Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind zu Anschaffungskosten oder zu niedrigeren Wiederbeschaffungspreisen am Bilanzstichtag aktiviert Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten umfassen die nach § 255 Abs. 2 Satz 2 HGB aktivierungspflichtigen Einzel- und Gemeinkosten sowie die nach § 255 Abs. 2 Satz 3 HGB aktivierungsfähigen Gemeinkosten. Die Waren werden zu Anschaffungskosten einschließlich der Anschaffungsnebenkosten oder zu niedrigeren beizulegenden Werten bewertet. Veraltete Vorräte sowie Überbestände an Vorräten wurden auf den beizulegenden Wert am Bilanzstichtag abgewertet. Bei der Bewertung der Vorräte wird das Niederstwertprinzip beachtet. Erkennbare Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer und geminderter Verwertbarkeit ergeben, sind durch angemessene Wertabschläge berücksichtigt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, die Forderungen gegen verbundene Unternehmen und die sonstigen Vermögensgegenstände sind zu den Anschaffungskosten abzüglich angemessener Einzelabwertungen zur Berücksichtigung individueller Risiken angesetzt. Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten Kassenbestände sowie Guthaben bei Kreditinstituten werden mit ihrem Nennbetrag angesetzt. Rechnungsabgrenzungsposten Die Rechnungsabgrenzungsposten werden mit Erfüllungsbeträgen für zukünftige Aufwendungen angesetzt. Eigenkapital Das Eigenkapital wird zum Nennbetrag angesetzt. Steuerrückstellungen und Sonstige Rückstellungen Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen werden in dem durch §§ 249, 253 HGB vorgegebenen Rahmen gebildet, Sie sind in Höhe des Erfüllungsbetrages passiviert, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Fremdwährungsumrechnungen Gemäß § 256a HGB wurden auf fremde Währung lautende kurzfristige Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Zum Zeitpunkt des Zugangs von kurzfristigen Vermögensgegenständen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung erfolgt die Umrechnung mit dem am Tag der Verbuchung gültigen Devisenkassamittelkurs. 3 ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ Anlagevermögen Sachanlagen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist im Anlagespiegel - Anlage zum Anhang - dargestellt. Auf Sachanlagen wurde eine außerplanmäßige Abschreibung mit einem Betrag von 760,00 Euro vorgenommen. Auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurde keine außerplanmäßige Abschreibung vorgenommen. Umlaufvermögen Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 2,22 Mio. EUR (Vorjahr 2,80 Mio. EUR). Alle Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von maximal einem Jahr. Aktive Latente Steuern Sich insgesamt ergebende aktive latente Steuern wurden in Übereinstimmung mit § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB nicht in der Bilanz ausgewiesen. Eigenkapital Das Stammkapital in Höhe von 0,15 Mio. EUR entfällt zum 30. September 2023 in voller Höhe auf die Tyco Electronics Germany Holdings GmbH, Bensheim. Die Gesellschaft zeigt zum 30. September 2023 einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag in Höhe von 4,33 Mio. EUR und hat eine Patronatserklärung von der Tyco Electronics Group S.A., Luxemburg, mit Laufzeit bis zum 31. Dezember 2025 erhalten. Gemäß Gesellschafterbeschluss vom 08. August 2024 erfolgte am 13. August 2024 eine andere Zuzahlung gemäß § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB in die Kapitalrücklage in Höhe von 11,0 Mio EUR. Der Gesamtbetrag, der gem. § 268 Abs. 8 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, beläuft sich auf 0,21 Mio. EUR und resultiert aus der Aktivierung selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögens (Vorjahr 0,21 Mio. EUR). Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von 1,47 Mio EUR (Vorjahr 1,18 Mio EUR) enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für Personal von 0,40 Mio EUR (Vorjahr 0,45 Mio EUR) und für ausstehende Eingangsrechnungen von 0,98 Mio EUR (Vorjahr 0,64 Mio EUR). Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 4,79 Mio. EUR (Vorjahr 0,34 Mio. EUR) und die Verbindlichkeit aus dem Cashpool gegenüber der Gesellschafterin Tyco Electronics Germany Holdings GmbH in Höhe von 12,92 Mio. EUR (Vorjahr 11,21 Mio. EUR). Die zum Bilanzstichtag im Jahresabschluss ausgewiesenen sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten Miet- und Leasinggeschäfte in Höhe von 0,29 Mio EUR, die durch Sicherungsübereignung der finanzierten Maschinen besichert sind.
4 ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG Sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus Währungsumrechnung 0,07 Mio. EUR (Vorjahr 0,22 Mio. EUR) und periodenfremde Gewinne aus Anlagenabgängen 0,30 Mio. EUR ( Vorjahr 0 Mio. EUR) enthalten. Sonstige betriebliche Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus Forderungsverlusten und Wertberichtigungen auf Forderungen 0,93 Mio. EUR (Vorjahr 0,61 Mio. EUR), Verluste aus Abgängen von Vermögensgegenständen des Anlagevermögens 0,30 Mio. EUR (Vorjahr 0,33 Mio. EUR) und übrige Aufwendungen 0,36 Mio. EUR (Vorjahr 0,62 Mio. EUR) enthalten. Daneben werden Aufwendungen für Zeitarbeiter in Höhe von 0,85 Mio. EUR (Vorjahr 0,25 Mio. EUR) ausgewiesen. Die Aufwendungen aus Fremdwährungsumrechnung betrugen 0,10 Mio. EUR (Vorjahr 0,08 Mio. EUR). 2023 wurde der Ausweis des Aufwands bezogener Dienstleistungen von sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Materialaufwand in Höhe von 0,43 Mio. EUR (Vorjahr 0,01 Mio. EUR) korrigiert. Zinsen und ähnliche Aufwendungen Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Aufwendungen betreffen in Höhe von 0,51 Mio. EUR (Vorjahr 0,13 Mio. EUR) verbundene Unternehmen. Sonstige Steuern Die sonstigen Steuern in Höhe von 0,02 Mio. EUR (Vorjahr 0 Mio. EUR) betreffen Korrekturen aus Vorjahren. 5 ERGÄNZENDE ANGABEN Durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr durchschnittlich 110 festangestellte Arbeitnehmer. Davon lag der Anteil des direkten Fertigungspersonals bei 47 Arbeitnehmern. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum Bilanzstichtag bestehen Miet- und Leasingverpflichtungen für Produktionsanlagen in Höhe von 0,29 Mio. EUR (davon 0,22 Mio. EUR langfristig). Die Gesellschaft hat öffentliche Fördermittel in Höhe von 0,13 Mio EUR erhalten, die im Anlagevermögen als Minderung der Anschaffungskosten ausgewiesen wurden. Aus den Nebenbestimmungen der Fördermittelzusage ergeben sich unter anderem Nachweis- und Verwendungsbestimmungen. Aus deren Nichteinhaltung könnten sich möglicherweise finanzielle Verpflichtungen ergeben. Angaben zum Honorar des Abschlussprüfers Für das Geschäftsjahr 2023 wurde ein Honorar für Abschlussprüfungsleistungen in Höhe von 0,03 Mio. EUR vereinbart. Angaben zum Mutterunternehmen Als oberste Muttergesellschaft erstellt die TE Connectivity Public Limited Company, Galway, Irland (vormals TE Connectivity Ltd. Schaffhausen, Schweiz), einen Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis von Unternehmen, in den die Berichtsfirma einbezogen wird. Dieser kann bei der SEC unter der Commission File Number 001-33260 eingesehen werden. Geschäftsführung Der Geschäftsführung gehören folgende Mitglieder an: Dirk Schäfer, Hemsbach, Director Controller, ab 14.12.2021, angestellt bei TE Connectivity Germany GmbH Stephanie Volkmer, Petershagen, Site Manager, ab 16.10.2023, angestellt bei First Sensor AG Philipp Erlacher, Taufkirchen/Vils, Senior Manager Business Development, ab 26.06.2024, angestellt bei TE Connectivity Smart Grid GmbH Fernando Javier Garcia Prado, Madrid, Spanien, ab 01.03.2023 bis 26.06.2024 Jörg Mann, Schaafheim, bis 16.10.2023 Wolfgang Keller, Friesenheim, bis 28.02.2023 Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführer wird unter Verweis auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Jahresergebnis Der Jahresfehlbetrag soll auf neue Rechnung vorgetragen werden. Ereignisse nach dem Abschlussstichtag Keine.
Dresden, 20. Januar 2025 Dirk Schäfer Stephanie Martina Volkmer Phillipp Erlacher Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die First Sensor Mobility GmbH, Dresden Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der First Sensor Mobility GmbH, Dresden, - bestehend aus der Bilanz zum 30. September 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht First Sensor Mobility GmbH, Dresden, für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
München, den 20. Januar 2025 Rödl
& Partner GmbH TNER
Markus Mainka-Klein, Wirtschaftsprüfer Andreas Appelt, Wirtschaftsprüfer Feststellungsdaten: Der Jahresabschluss für das am 30.09.2023 endende Geschäftsjahr wurde mit Beschluss vom 27.01.2025 festgestellt. |
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Spezialisierte Bautätigkeiten im Tiefbau
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagen
Datenverarbeitung, Hosting und damit verbundene Tätigkeiten a. n. g.
Herstellung von Heizkörpern für Zentralheizungen
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Einzelhandel mit Kraftwagenteilen und -zubehör
Einzelhandel mit Wohnmöbeln
Ambulante Pflegedienste
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagen
Bauträger für Wohngebäude
Ingenieurbüros für Fachplanung von technischer Gebäudeausrüstung
Ingenieurbüros für Tragwerksplanung
Beteiligungsgesellschaften
Erbringung von Dienstleistungen des Sports a. n. g.
Wärme- und Kältehandel
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Herstellung von Prüfmaschinen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen