Stammdaten

Register
Amtsgericht Stendal HRB 113908
Vorher
Magdeburger Fenster- und Türenwerk GmbH
Eingetragen
9.9.2003
Branche
Herstellung von Türen und Fenstern aus HolzHerstellung von Türen und Fenstern aus KunststoffenHerstellung von Ausbauelementen aus Metall
Gegenstand
Die fabrikationmäßige Herstellung von Fenster, Türen und Wintergärten aus Holz, Kunststof. Aluminium sowie deen Vertrieb und Einbau

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
hilzinger Holdging GmbH
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

hilzinger Holdging GmbH
Germany
25.000 €
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

Magdeburger Fenster- und Türenwerk GmbH

Magdeburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2009 bis zum 31.12.2009

Bilanz

Aktiva

31.12.2009
EUR
31.12.2008
EUR
A. Anlagevermögen 1.291.722,13 1.219.734,13
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 77.540,00 122.351,00
II. Sachanlagen 1.214.182,13 1.097.383,13
B. Umlaufvermögen 2.533.001,05 2.012.538,76
I. Vorräte 842.349,16 551.323,59
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.393.205,07 1.019.557,62
III. Wertpapiere 202.850,00 221.136,20
IV. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 94.596,82 220.521,35
C. Rechnungsabgrenzungsposten 47.121,14 50.859,02
Bilanzsumme, Summe Aktiva 3.871.844,32 3.283.131,91

Passiva

31.12.2009
EUR
31.12.2008
EUR
A. Eigenkapital 1.027.490,67 350.065,57
I. gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Kapitalrücklage 100.000,00 100.000,00
III. Gewinnvortrag 225.065,57 160.815,19
IV. Jahresüberschuss 677.425,10 64.250,38
B. Sonderposten mit Rücklageanteil 0,00 101.034,44
C. Rückstellungen 174.310,40 114.356,27
D. Verbindlichkeiten 2.667.543,25 2.715.175,63
E. Rechnungsabgrenzungsposten 2.500,00 2.500,00
Bilanzsumme, Summe Passiva 3.871.844,32 3.283.131,91

Anhang


Grundsätzliche Angaben zur Aufstellung

Die Gesellschaft hat als kleine Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 1 HGB für die Aufstellung des Anhanges die größenabhängigen Erleichterungen nach §§ 274a, 276 und 288 HGB in Anspruch genommen.

Die Gliederung des Jahresabschlusses erfolgte in Übereinstimmung mit den handelsrechtlichen Vorschriften für Kapitalgesellschaften (§§ 266 und 275 Abs. 2 HGB). Aus Gründen der Klarheit der Aussage des Jahreabschlusses wurde entsprechend § 265 Abs. 7 Nr. 2 HGB die Restlaufzeiten der Forderungen (§ 268 Abs. 4 HGB) und der Verbindlichkeiten (§§ 268 Abs. 5 und 285 Nr. 1a HGB) sowie Vermerke zu den Verbindlichkeiten aus Steuern und im Rahmen der sozialen Sicherheiten im Anhang angegeben.

Für die Veröffentlichung des Jahresabschlusses werden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 326 HGB in Anspruch genommen.


Angaben und Erläuterungen zur Bilanz

Allgemeine Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Bewertung der Vermögens- und Schuldposten wurde nach den handelsrechtlichen Vorschriften der §§ 252 - 256a HGB vorgenommen. Soweit möglich, wurden bilanzsteuerrechtliche Vorschriften berücksichtigt, um die weitgehende Einheit zwischen Handels- und Steuerbilanz zu erhalten.

Die Bewertung der Vermögensgegenstände erfolgte höchstens mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten, die der Verbindlichkeiten mit dem Erfüllungsbetrag. Rückstellungen wurden in Höhe der Beträge gebildet, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung der Risiken und möglichen Verpflichtungen erforderlich sein werden.

Aktivseite der Bilanz

Das Anlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten - vermindert um planmäßige, nutzungbedingte Abschreibungen - bewertet. Die Abschreibungen erfolgten nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer.

Die Abschreibungen der beweglichen Sachanlagen wurden, die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer berücksichtigend, in linearer Form verrechnet.

Soweit Ersatzwirtschaftgüter für die aufgrund des Brandes in 2008 abgegangenen Wirtschaftsgüter angeschafft wurden, sind die (durch die Versicherungserstattungen) aufgedeckten stillen Reserven auf die Neuerwerbe gemäß R 6.6 EStR (erfolgsneutral) übertragen worden. Für die nachträglichen Herstellungskosten der Produktionshalle in 2009 wurde in 2008 ein Sonderposten mit Rücklageanteil gemäß § 273 Abs. 1 HGB in Höhe von 101.034,44 Euro gebildet.  Dieser wurde in 2009 vollständig auf die nachträglichen Herstellungskosten in Höhe von 195.235,31 Euro übertragen. Die Übertragung erfolgte in der Art, dass zunächst der bestehende Sonderposten ergebniserhöhend aufgelöst und in gleicher Höhe eine außerplanmäßige Abschreibung auf die Produktionshalle vorgenommen worden ist.

Geringwertige Wirtschaftsgüter wurden gemäß § 6 Abs. 2 EStG in voller Höhe abgeschrieben. Für geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten von 150,00 - 1.000,00 Euro wurde gemäß § 6 Abs. 2a EstG ein Sammelposten gebildet, der über eine Nutzungsdauer von fünf Jahren abgeschrieben wird.

Die Gegenstände des Umlaufvermögens wurden mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten bzw. den niedrigeren Kurswerten in Ansatz gebracht.

Die Ermittlung der Herstellungskosten der Erzeugnisse erfolgte unter Berücksichtigung der gemäß R 6.3 EStR aktivierungspflichtigen Aufwendungen.

Bei der Bewertung der Forderungen wurden allen erkennbaren Einzelrisiken und dem allgemeinen Ausfallrisiko durch angemessene Abwertungen in Form von nachstehenden Wertberichtigungen Rechnung getragen.

Die in der Bilanz ausgewiesenen Forderungen teilen sich hinsichtlich der Restlaufzeiten gem. § 268 Abs. 4 HGB wie folgt auf (Werte in Klammer geben die Vorjahreswerte an):

 
Bis 1 Jahr
Euro
Über 1 Jahr
Euro
Gesamt
Euro
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1.393.205,07
(1.019.557,62)
0,00
(0,00)
1.393.205,07
(1.019.557,62)


In den Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bewertete sonstige Wertpapiere ausgewiesen. Soweit es notwendig war, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.

Passivseite der Bilanz

Bei der Bemessung der Rückstellungen wurde allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten Rechnung getragen. Sie wurden einzeln in Höhe des Betrages gebildet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung der jeweiligen Risiken und möglichen Verpflichtungen zu deren vollständigen Deckung erforderlich sein wird.

Genau bestimmbare Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Rückzahlungsbetrag passiviert.

Die in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten teilen sich hinsichtlich der Restlaufzeiten gem. § 268 Abs. 5 HGB und § 285 Nr. 1a HGB wie folgt auf (Werte in Klammer geben die Vorjahreswerte an):

 
Bis 1 Jahr
Euro
>1 bis 5 Jahre
Euro
Über 5 Jahre
Euro
Gesamt
Euro
Verbindlichkeiten
1.204.439,94
(1.200.003,78)
475.129,96
(489.494,53)
987.973,35
(1.010.826,32)
2.667.543,25
(2.700.324,63)
- davon aus Steuern
12.964,53
(13.749,38)

0,00
(0,00)

0,00
(0,00)

12.964,53
(13.749,38)

- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit
0,00
(974,40)

0,00
(0,00)

0,00
(0,00)

0,00
(974,40)

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind solche gegenüber Gesellschaftern i.H.v. 500.000,00 Euro (Vorjahreswert: 500.000,00 Euro) enthalten. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern wurden mit nominal 5,5% verzinst.

Besicherung der in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten gemäß §§ 285 HGB sowie Eventualverbindlichkeiten gemäß § 251 HGB:

Zur Absicherung eigener Betriebsschulden hat die Gesellschaft zu Gunsten des Gläubigers  auf dem bilanzierten Betriebsanwesen in 39110 Magdeburg, Hohendodeleber Str. 8, Grundschulden in Höhe von insgesamt 1.150.000,00 Euro (aufgeteilt in 1 x 650.000,00 Euro und 1 x 500.000,00 Euro) eingetragen. Zur weiteren Absicherung der eigenen Verbindlichkeiten gegenüber dem selben Gläubiger wurden außerdem sämtliche Miet- und Pachtforderungen gegen die jeweiligen Mieter im Objekt Hohendodeleber Str. 8 in Magedeburg an den Gläubiger abgetreten.

Die eigenen Verbindlichkeiten (für welche die Grundschulden einzustehen haben und die Abtretungen gelten) valutierten zum Bilanzstichtag in Höhe von 743.557,83 Euro (Vorjahreswert: 590.670,01 Euro).


Zusätzliche Angaben

Im abgelaufenen Geschäftsjahr war Herr Michael Stegemann als Geschäftsführer bestellt.

 

Magdeburg, den 30. März 2010

Magdeburger Fenster- und Türenwerk GmbH,
vertreten durch sämtliche Geschäftsführer

Michael Stegemann

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