Großhandel mit Anstrichmitteln
Erich Rada GmbHLiquidiert
86165 Augsburg, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Wolfgang Huber seit 21.4.2020 | Prokura |
Helmut Schaller seit 21.4.2020 | Prokura |
Frank Gärtner seit 21.4.2020 | Geschäftsführer |
Tobias Frerick seit 21.4.2020 | Geschäftsführer |
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Erich Rada GmbHAugsburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018Lagebericht
1. Geschäftsmodell des Unternehmens Die Gesellschaft ist in der Entsorgungs- und Recyclingbranche "Recycling ist unser Thema", Insbesondere in der Altpapiererfassung und Vermarktung sowie in der Logistik und im Handel mit Sekundärrohstoffen tätig. Zu den Kunden der Erich Rada GmbH zählen bedeutende Einzelhandelsketten, große Gewerbeunternehmen und kommunale Gebietskörperschaften, hier der Landkreis Augsburg und der Landkreis Aichach Friedberg. 2. Entsorgung und Aufbereitung Als Entsorgungsfachbetrieb ist das Unternehmen zuständig für die Aufbereitung, die Wiederverwertung sowie die ordnungsgemäße Entsorgung von Abfällen. Die Gesellschaft verwertet Rohstoffe, Abfall und Altpapier - rund um das Thema Recycling. Das Thema Umweltschutz ist der Gesellschaft sehr wichtig. Zur Entlastung der Umwelt legt das Unternehmen viel Wert auf die nachhaltige Verwendung von Rohstoffen und achtet während der Arbeitsschritte darauf. Unter anderem versucht die Gesellschaft in der Logistik den Kraftstoffverbrauch und die Emissionen zu minimieren. Der Kunde erhält von der Erich Rada GmbH eine umfassende Beratung zur optimierten Stofftrennung, die Gesellschaft führt die Logistik durch und nimmt die Verwertung der gewonnen Sekundärrohstoffe vor.
1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Das Jahr 2018 war gesamtwirtschaftlich betrachtet ein durchschnittliches Jahr in Deutschland. Dies hatte zur Folge, dass die Nachfrage nach dem Rohstoff Altpapier auf einem durchschnittlichen Niveau stagnierte. Nachdem sich zum Jahreswechsel 2017/2018 China durch Einfuhrbeschränkungen fast komplett aus dem Import von Altpapier aus Europa zurückgezogen hat, war dies ein zusätzliches Thema für die Preispolitik der Papierindustrie. Die Preissenkungen in der Papierindustrie wirken sich direkt auf den Gesamtumsatz im Unternehmen aus. Des Weiteren sorgt ein Überangebot an Sekundärrohstoffen im Bereich Altholz und Gewerbeabfall für einen drastischen Preisanstieg bei den Verwertungsanlagen und in Folge bei den Abfallerzeugern. 2. Geschäftsverlauf Im Geschäftsjahr 2018 war ein Umsatzrückgang aufgrund der Preispolitik der Papierindustrie nicht zu kompensieren. Ebenso spiegelt sich die stagnierende Nachfrage nach Sekundärrohstoffen beim Umsatz und Jahresergebnis wieder. Trotz eines schwierigeren Wirtschaftsumfeldes konnte die wirtschaftliche Entwicklung im Unternehmen positiv fortgeführt werden. Die Gesellschaft hat das Geschäftsjahr 2018 mit einem positiven Ergebnis abgeschlossen. Die wesentlichen Ergebnisquellen sind die Rohstoffvermarktung und Entsorgungsdienstleistung. Diese Geschäftsbereiche tragen mit rund 72% zum Gesamtumsatz bei. Der Materialaufwand ist aufgrund verminderter Umsatzerlöse im Vergleich zum Vorjahr um 8,1% gesunken. Der Personalaufwand hat sich aufgrund eines höheren Personalbestands um 3,6% erhöht. Die Beschäftigungslage ist sehr stabil und langfristig angelegt. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Vergleich zum Vorjahr um 2,0% gesunken. Dies ist vor allem durch Reduzierung der Raumkosten, Kosten der Warenabgabe, Kfz-Kosten sowie der Aufwendungen für Versicherungen und Beiträge gelungen. Das Ergebnis vor Ertragsteuern ist gegenüber dem Vorjahr um TEUR 74 gesunken. Im Geschäftsjahr 2018 sind keine größeren Investitionen getätigt worden. Für die Zukunft sind nur Investitionen in Ersatzbeschaffungen oder Anlagenkäufe im Zuge von möglichen neuen Aufträgen geplant. Langfristige Anlagen sind durch Eigenkapital gedeckt. 3. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage a. Ertragslage Die Ertragslage der Gesellschaft ist dadurch gekennzeichnet, dass sich die Umsatzerlöse bzw. die Betriebsleistung um 5,0% vermindert haben; da sich der entsprechende Betriebsaufwand proportional um 4,8% vermindert hat und sich die sonstigen betrieblichen Erträge um TEUR 17 erhöht haben, hat dies im Wesentlichen zu einer Verminderung des Betriebsergebnisses um TEUR 20 geführt. Ein vermindertes Finanzergebnis von TEUR 54 sowie verminderte Steueraufwendungen von TEUR 6 führten dann zu einem Jahresergebnis von TEUR 106. b. Finanzlage Das Eigenkapital der Gesellschaft hat sich im Geschäftsjahr 2018 aufgrund des Gewinns um TEUR 106 auf insgesamt TEUR 2.426 erhöht; die Eigenkapitalquote erhöhte sich von 43,3% auf 50,1%. Das lang- und mittelfristige Fremdkapital verminderte sich aufgrund der planmäßigen Tilgung der bestehenden Bankdarlehen um insgesamt TEUR 94. Die Verminderung des kurzfristigen Fremdkapitals um TEUR 534 resultiert in Höhe von TEUR 485 aus verminderten Lieferantenverbindlichkeiten sowie in Höhe von TEUR 25 aus verminderten sonstigen Verbindlichkeiten. Das Netto-Bankguthaben (Bankguthaben abzüglich Bankverbindlichkeiten) verminderte sich um TEUR 409 auf TEUR 548. c. Vermögenslage Das langfristig gebundene Vermögen verminderte sich um TEUR 93, da die Anlagenzugänge von TEUR 185 niedriger waren als die Abgänge und Abschreibungen von insgesamt TEUR 278. Das kurzfristige Vermögen verminderte sich aufgrund verminderter Vorräte, sonstiger Vermögensgegenstände und liquider Mittel von TEUR 592 sowie erhöhter Forderungen von TEUR 175 um insgesamt TEUR 429. 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Die Umsatzrendite ist im Vergleich zum Vorjahr um 0,3% niedriger und beträgt im abgelaufenen Geschäftsjahr 0,5%. Das EBIT beträgt TEUR 165 und ist damit um TEUR 20 niedriger als im Vorjahr. Der Cash Flow hat sich im Geschäftsjahr 2018 um TEUR 105 auf TEUR 338 vermindert.
In den ersten Monaten des Geschäftsjahres 2019 setzte sich die schwierige Preissituation aufgrund von Angebot und Nachfrage im Bereich der Altpapierrohstoffmärkte fort. Die Wirtschaftsinstitute haben die Prognosen für das Wirtschaftsjahr 2019 deutlich gesenkt. Auf Basis unserer langfristigen Verträge mit der Papierindustrie ist der Absatz in diesem Bereich gesichert und die Gesellschaft geht daher davon aus, dass in den nächsten Jahren der Wachstumsmarkt "Onlinehandel" zu einer Nachfrage nach Sekundärrohstoffen beiträgt. Entsprechend geht die Gesellschaft für die nahe Zukunft von stabilen Absatzmärkten in ihren Geschäftsfeldern aus. Eine immer größer werdende Herausforderung stellt die verfügbare Personalsituation für die Gesellschaft dar. Der Fachkräftemangel spiegelt sich auch in der Recyclingbranche wieder. Aufbauend auf der Planungsrechnung geht die Geschäftsführung für das Geschäftsjahr 2019 von einem gleichbleibenden Umsatz aus. Ebenfalls sieht die Geschäftsführung die Entwicklung des Ergebnisses für das laufende Geschäftsjahr positiv.
1. Risikobericht Neue gesetzliche Rahmenbedingungen wie das Verpackungsgesetz und die Gewerbeabfallverordnung werden den Markt für das Recycling in den nächsten Jahren deutlich beeinflussen. Die Gesellschaft hat sich auf diese neue Situation gut vorbereitet und sieht sich in der Unternehmensentwicklung in der Entsorgungswirtschaft auf einem guten Weg. Die Gesellschaft beobachtet die Entwicklung sehr genau, um frühzeitig auf Veränderungen reagieren zu können. Gleichzeitig analysiert die Gesellschaft die Geschäftsbereiche monatlich unter Ertragsgesichtspunkten. Soweit erforderlich kann die Gesellschaft bei Veränderungen kurzfristig gegensteuern. 2. Chancenbericht Zur Sicherung der Unternehmensstruktur schließt die Gesellschaft mit Kunden und Lieferanten mittel- und langfristige Verträge. Gleichzeitig bestehen langfristige Verträge mit kommunalen Gebietskörperschaften. Die bestehenden mittel- und langfristigen Verträge stellen eine gute Basis für die Weiterentwicklung des Unternehmens in der Zukunft dar. Neue Geschäftsfelder sind in der Planung und werden konsequent weiter verfolgt und strategisch umgesetzt. 3. Gesamtaussage Aus derzeitiger Sicht gibt es weder in der Unternehmensstruktur noch in der Personalstruktur außerhalb der geschäftsüblichen Risiken keine Anhaltspunkte, die wesentliche Veränderungen im Bestand des Unternehmens ausweisen bzw. das Unternehmen gefährden würden.
Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen und Verbindlichkeiten sowie Bankguthaben und Bankverbindlichkeiten. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzdispositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko wird ein Liquiditätsplan erstellt, der einen Überblick über die Geldaus- und -eingänge vermittelt. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement.
Zweigniederlassungen werden von der Gesellschaft nicht unterhalten.
Augsburg, im Juli 2019 Erich Rada GmbH Geschäftsführung gez. Ulrike Schaller-Rada gez. Susanne Sulzer gez. Gerhard Dirr BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Ergebnisverwendung
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2018I. ALLGEMEINE ANGABEN Die Erich Rada GmbH hat ihren Sitz in Augsburg und ist beim Amtsgericht Augsburg im Handelsregister, Abteilung B, unter Nummer 18847 eingetragen. Der Jahresabschluss der Gesellschaft wurde nach den handelsrechtlichen Rechnungslegungsvorschriften unter Beachtung der Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Die Gesellschaft ist zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2018 eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. II. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSGRUNDSÄTZE 1. Anlagevermögen Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu den Anschaffungskosten aktiviert und planmäßig zwischen 3 und 5 Jahren linear abgeschrieben. Die Gegenstände des Sachanlagevermögens werden zu den Anschaffungs- oder Herstellungskosten vermindert um Abschreibungen angesetzt. Die Abschreibungen werden planmäßig unter Anwendung der linearen Abschreibungsmethode ermittelt. Geschäftsbauten und Außenanlagen werden zwischen 8 und 14 Jahren abgeschrieben. Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer beträgt bei den technischen Anlagen und Maschinen sowie der Betriebs- und Geschäftsausstattung zwischen 3 und 20 Jahren. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis EUR 800 werden gemäß § 6 Abs. 2 EStG im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben. Bei den Finanzanlagen werden die Beteiligungen mit den Anschaffungskosten angesetzt. 2. Vorräte Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt zu den Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert. 3. Forderungen und andere Gegenstände des Umlaufvermögens Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens werden zum Nennwert bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Bei den Forderungen werden keine Wertberichtigungen vorgenommen, da erkennbare Einzelrisiken nicht vorliegen. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch einen pauschalen Wertabschlag von 0,75% ausreichend Rechnung getragen. 4. Wertpapiere des Umlaufvermögens Die Wertpapiere des Umlaufvermögens sind mit den Anschaffungskosten oder den niedrigeren Zeitwerten angesetzt. 5. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen sind so bemessen, dass die erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen berücksichtigt sind. Die Bewertung erfolgt jeweils in Höhe des Erfüllungsbetrags, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden, von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten, durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Für zukünftige Aufwendungen aus der Erfüllung von Garantieleistungen werden entsprechende Rückstellungen unter Berücksichtigung von Preis- und Kostensteigerungen mit 0,5% des Jahresumsatzes gebildet. 6. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten werden zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. 7. Latente Steuern Latente Steuern werden auf die Unterschiede in den Bilanzansätzen der Handels- und Steuerbilanz angesetzt, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich ausgleichen. Im Falle eines Aktivüberhangs der latenten Steuern zum Bilanzstichtag wird von dem Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB Gebrauch gemacht. Der Aufwand und Ertrag aus der Veränderung der bilanzierten latenten Steuern wird in der Gewinn- und Verlustrechnung gesondert unter dem Posten "Steuern vom Einkommen und vom Ertrag" als sogenannter davon-Vermerk ausgewiesen. III. ERLÄUTERUNGEN ZUM JAHRESABSCHLUSS 1. Erläuterungen zur Bilanz AnlagevermögenDie Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens einschließlich der Abschreibungen des Geschäftsjahres ergibt sich aus nachstehendem Anlagespiegel:
Die im Anlagespiegel bei den Finanzanlagen ausgewiesenen Zugänge in Höhe von TEUR 8 betreffen Zuschreibungen bei der Beteiligung an der LOGEX SYSTEM GmbH & Co. KG. Die unter den Finanzanlagen ausgewiesene Beteiligung (Anteilsbesitz mindestens 20%) ergibt sich aus der nachfolgenden Aufstellung des Anteilsbesitzes.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen in Höhe von EUR 520.000,-- (2017: EUR 617.412,41). Forderungen gegen Beteiligungsunternehmen bestehen in Höhe von EUR 941.724,72 (2017: EUR 819.426,30). Der Ausweis erfolgt unter den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Aktive latente Steuern Zum Bilanzstichtag ergibt sich nach Saldierung der aktiven und passiven latenten Steuern ein Aktivüberhang der latenten Steuern von TEUR 25. Die Gesellschaft macht von dem Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB Gebrauch, so dass ein Ausweis des Aktivüberhangs in der Bilanz unter dem Posten "Aktive latente Steuern" erfolgt. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen setzen sich im Wesentlichen aus folgenden Positionen zusammen:
Verbindlichkeiten Die Aufgliederung der in § 285 Nr. 1 und 2 HGB geforderten Angaben ergibt sich aus nachstehendem Verbindlichkeitenspiegel:
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von EUR 254.435,28 (2017: TEUR 348.364,56) durch Sicherungsübereignungen besichert. Verbindlichkeiten gegenüber Beteiligungsunternehmen bestehen in Höhe von EUR 39.415,62 (2017: EUR 65.644,33). Der Ausweis erfolgt unter den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. 2. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 58 (2017: TEUR 3) sowie Erträge aus Schadenersatzleistungen in Höhe von TEUR 10 (2017: TEUR 36). Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Verluste aus Anlagenabgängen in Höhe von TEUR 27 (2017: TEUR 0). IV. SONSTIGE ANGABEN 1. Haftungsverhältnisse Angabepflichtige Haftungsverhältnisse gemäß § 251 und § 268 Abs. 7 HGB bestehen zum Bilanzstichtag wie folgt:
Für die angeführten Eventualverbindlichkeiten wurden keine Rückstellungen gebildet, da die zugrunde liegenden Verbindlichkeiten aufgrund des bisherigen Zahlungsverhaltens des Begünstigten voraussichtlich erfüllt werden können und daher mit einer Inanspruchnahme oder Belastung der Gesellschaft derzeit nicht zu rechnen ist. Bis zum Aufstellungszeitpunkt des Jahresabschlusses liegen keine Erkenntnisse vor, die eine andere Beurteilung erforderlich machen würden. 2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen und außerbilanzielle Geschäfte Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen bestehen im Wesentlichen aus Miet-, Pacht- und Leasingverpflichtungen für die Betriebsgrundstücke einschließlich Gebäude, Kraftfahrzeuge und sonstige Geschäftsausstattung. Die finanziellen Verpflichtungen hieraus belaufen sich für das Geschäftsjahr 2019 auf TEUR 972, für die Geschäftsjahre 2020 bis einschließlich 2023 auf insgesamt TEUR 1.960 und ab dem Geschäftsjahr 2024 ff. auf TEUR 2.923. Neben den dargelegten sonstigen finanziellen Verpflichtungen bestehen keine außerbilanziellen Geschäfte, die für die Finanzlage der Gesellschaft von Bedeutung wären. 3. Geschäftsführung Der Geschäftsführung gehörten im Geschäftsjahr an: - Frau Ulrike Schaller-Rada, Kauffrau - Frau Susanne Sulzer, Kauffrau - Herr Gerhard Dirr, Kaufmann Hinsichtlich der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird von der Erleichterung des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. 4. Arbeitnehmer Die Gesellschaft beschäftigte im Durchschnitt
5. Gesamthonorar des Abschlussprüfers Hinsichtlich des Gesamthonorars des Abschlussprüfers gemäß § 285 Nr. 17 HGB wird von der Erleichterung des § 288 Abs. 2 HGB Gebrauch gemacht. 6. Ausschüttungsgesperrte Beträge im Sinne des § 268 Abs. 8 HGB Zum Bilanzstichtag unterliegen der Ausschüttungssperre:
7. GewinnverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Bilanzgewinn in Höhe von EUR 2.401.080,84, der sich aus dem Jahresüberschuss in Höhe von EUR 106.003,88 und dem Gewinnvortrag in Höhe von EUR 2.295.076,96 ergibt, auf neue Rechnung vorzutragen.
Augsburg, im Juli 2019 Erich Rada GmbH Geschäftsführung gez. Ulrike Schaller-Rada gez. Susanne Sulzer gez. Gerhard Dirr sonstige Berichtsbestandteile
gez. Ulrike Schaller-Rada gez. Susanne Sulzer gez. Gerhard Dirr Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 16.09.2019 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Erich Rada GmbH, Augsburg Prüfungsurteile Ich habe den Jahresabschluss der Erich Rada GmbH, Augsburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2018 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2018 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der Erich Rada GmbH, Augsburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2018 geprüft. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.
Königsbrunn, den 24. Juli 2019 Dr. Tolls, Wirtschaftsprüfer |
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