Karl Siegel Beteiligungs-GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Lothar Vöcking seit 11.9.2023 | Prokura |
Claus Walter Günther Balzer seit 17.11.2021 | Prokura |
Volker Gudjons seit 30.8.2021 | Prokura |
Gerrit Daniel Niggemann seit 20.2.2018 | Geschäftsführer |
Paul Boutmans seit 23.2.2017 | Prokura |
Patrick Thomas Barthels seit 13.1.2016 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 0.18% | |
A*** O******* | 0.07% |
| 0.05% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
OQEMA Contract GmbHStuttgartJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023der OQEMA Contract GmbH, Stuttgart-Bad CannstattAKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023der OQEMA Contract GmbH, Stuttgart-Bad Cannstatt
Anhang für das Geschäftsjahr 2023der OQEMA Contract GmbH, Stuttgart-Bad CannstattI. Allgemeine Angaben zum Unternehmen Die OQEMA Contract GmbH hat ihren Sitz in Stuttgart. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Stuttgart unter der Nummer HRB 12602 eingetragen. II. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 (2) HGB auf. III. Angaben zur Bilanzierungs- und Bewertungsmethode Die auf den vorhergegangenen Jahresabschluss angewendeten Ansatz- und Bewertungsmethoden wurden stetig angewendet. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten vermindert um lineare Abschreibungen entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer bewertet. Die geringwertigen Wirtschaftsgüter bis 150,00 Euro werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Für die geringwertigen Wirtschaftsgüter, deren Wert 150,00 Euro aber nicht 1.000,00 Euro übersteigen, wurde ein Sammelposten gemäß § 6 Abs. 2a EStG gebildet, der in Übereistimmung mit den steuerlichen Vorschriften im Jahr der Anschaffung und in den folgenden vier Geschäftsjahren jeweils zu einem Fünftel gewinnmindernd aufgelöst wird. Die Bewertung der Gegenstände des Vorratsvermögens erfolgte grundsätzlich zu Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips. Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände sowie flüssige Mittel sind grundsätzlich zum Nominalwert angesetzt. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden erkennbare Einzelrisiken durch angemessene Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1,1% auf die Nettoforderungen ausreichend Rechnung getragen. Die flüssigen Mittel sind mit dem Nennbetrag angesetzt. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbare Risiken und ungewisse Verpflichtungen. Die Bewertung erfolgt in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. IV. Angaben zur Bilanz Die Entwicklung der in der Bilanz erfassten Anlagegegenstände im Jahr 2023 ist in einer Anlage zum Anhang dargestellt. Die Anlage ist Bestandteil des Anhangs. Dort werden auch die Abschreibungen des Geschäftsjahres vermerkt. In den Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen sind Forderungen gegenüber Gesellschafter i.H.v. 1.866.115,55 Euro (VJ 1.255.827,38 Euro) enthalten. Es handelt sich wie im Vorjahr ausschließlich um Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen
Zur Verbesserung der Klarheit und Übersichtlichkeit wurden die Angaben im Zusammenhang mit den Verbindlichkeiten in einem Verbindlichkeitenspiegel zusammengefasst dargestellt.
In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen i.H.v. 879.121,40 Euro (VJ 464.801,59 Euro) enthalten. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter betragen 0,00 Euro (VJ 758.024,92 Euro). Die sonstigen Verbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen:
Zum Abschlussstichtag bestanden folgende sonstige wesentliche finanzielle Verpflichtungen:
Die OQEMA Contract GmbH haftet i.H.v. 355.000 T€ als Gesamtschuldner aus einem Konsortial-darlehensvertrag mit der Commerzbank Aktiengesellschaft, allerdings beschränkt auf den maximalen Betrag, des frei verfügbaren Eigenkapitals. V. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. In den sonstigen Erträgen sind Erträge aus der Währungsumrechnung i.H.v. 594.387,42 Euro (VJ 314.390,16 Euro) enthalten. In der Position "Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung" sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von 556,75 Euro (VJ 9.830,11 Euro) enthalten. In der Position sonstige Zinsen und ähnliche Erträge sind Zinserträge i.H.v. 182.559,18 Euro (VJ 55.757,26 Euro) aus verbundenen Unternehmen enthalten. Unter den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind 201.913,25 Euro (VJ 76.185,16 Euro) aus verbundenen Unternehmen enthalten. VI. Sonstige Angaben Im Jahresdurchschnitt 2023 wurden 18 Mitarbeiter beschäftigt, davon 19 Angestellte. Geschäftsführer waren im Geschäftsjahr
Die Gesamtbezüge der Geschäftsführung werden unter Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB nicht angegeben. Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind, liegen nicht vor. Die OQEMA AG mit Sitz in Korschenbroich, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Neuss unter der HRB 90650, ist das Mutterunternehmen der OQEMA Contract GmbH. Das Mutterunternehmen stellt zum 31. Dezember 2023 einen befreienden Konzernabschluss und Konzernlagebericht gemäß § 291 HGB auf, der im Bundesanzeiger veröffentlicht wird.
Stuttgart-Bad Cannstatt, den 25. Januar 2024 OQEMA Contract GmbH Geschäftsführung Gezeichnet: Patrick Thomas Barthels Gerrit Niggemann Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2023
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023der OQEMA Contract GmbH, Stuttgart-Bad CannstattI. Grundlage des Unternehmens Die OQEMA Contract GmbH, vormals K.H. Klink Chemierohstoffe GmbH, Stuttgart-Bad Cannstatt, ist seit Oktober 2015 eine Tochtergesellschaft der OQEMA AG, vormals Overlack AG mit Sitz in Mönchengladbach, die organisatorisch und wirtschaftlich in den Konzern integriert ist. Ein Ergebnisabführungsvertrag besteht nicht. Gegenstand des Unternehmens ist der Import-, Export- und Großhandel mit chemischen Rohstoffen. Die Geschäfte wurden im Geschäftsjahr 2023 vom Geschäftsführer Herrn Gerrit Niggemann gemeinsam mit dem Prokuristen Herrn Volker Gudjons geführt. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Das Jahr 2023 war wirtschaftlich sehr herausfordernd, auch geprägt von geopolitschen Entwicklungen. Diese Ausprägungen waren branchenabhängig z.T. groß: Beispiel: Ukraine-Krieg Schätzung der globalen Produktionsausfälle aufgrund der Invasion Russlands in der Ukraine in den Jahren 2022 und 2023 Russlands Krieg gegen die Ukraine hat die Weltwirtschaft massiv beeinträchtigt. Nach aktuellen Schätzungen des IW Köln auf Basis von IMF-Daten lagen die globalen Produktionsausfälle allein 2022 bei rund 1,6 Billionen US-Dollar. Für 2023 prognostiziert das Institut weitere Ausfälle in Höhe von bis zu einer Billion US-Dollar. Etwa 40 Prozent der Ausfälle entfallen dabei auf Schwellen- und Entwicklungsländer. Insgesamt hat die weltwirtschaftliche Entwicklung aufgrund der geopolitischen Lage zuletzt weiter an Dynamik eingebüßt. Der für uns relevante Lösungsmittel-Markt ist in Europa derweil insgesamt weiter rückläufig (jährlich im Schnitt der vergangenen Jahre ca. 2 %). Grund hierfür ist im Wesentlichen die Umstellung auf umweltfreundlichere Lösungen (z.B. Lacke auf Wasserbasis statt auf Lösemittelbasis), die kritische Einstufung von bestimmten Produkten und die teilweise Verlagerung von chemischen Fertigungen nach Asien. Zudem merken wir einen deutlichen Wettbewerbsnachteil der europ. Produzenten im Verhältnis zu z.B. asiatischen oder amerikanischen Herstellern - vor allem aufgrund der deutlich höheren Energiepreise. Wir sehen daher mittel- bis langfristig weiterhin einen deutlichen Anstieg von Import-Material nach Europa. Der Ölpreis, der für das Geschäft der OQEMA Contract GmbH eine entsprechende Relevanz besitzt (sämtliche unserer Produkte werden direkt oder indirekt aus Rohöl hergestellt), hat sich im letzten Jahr volatil gezeigt: Im Spätsommer gab es einen starken Preisanstieg, zum Jahresende dann wiedereinen Abwärtstrend. Trotz vieler "back-to-back" Kontrakte, gab es in 2023 leider fast ausschließlich Negativ-Effekte. Als Lagerhalter für große Mengen waren wir mit einem Preisverfall im Markt von 11/22 - 8/23 konfrontiert. Durch zeitliche Verschiebungen bei der Einlagerung und Bevorratung, hatten wir leider häufig zu teure Ware am Lager. Zusätzlich ist die Spot-Nachfrage in 2023 stark eingebrochen. Das lag zum einen daran, dass viele Kunden sich Ende 2022 stark bevorratet hatten (2022 gab es bekanntlich noch Versorgungslücken), zum anderen an der sich abgeschwächten wirtschaftlichen Lage allgemein. Nach wie vor kämpfen viele europ. Produzenten vermehrt mit Ausfällen ihrer Produktionsanlagen. Dies liegt hauptsächlich daran, dass die Anlagen in Europa alt sind (dadurch wartungsinteniv und anfällig) und neue Produktionen hauptsächlich in Asien, im mittl. Osten sowie den USA gebaut werden. Aufgrund der gringen Nachfrage hatten diverse Ausfälle aber keinen größeren Einfluß auf die gute Versorgungslage oder potentiell steigende Preise. Weiterhin gab es immer wieder logistische Probleme im Welthandel, was z.T. Einfluß auf Importe nach Europa hatte. Beispiele sind die Situationen im Roten Meer oder im Suezkanal seit Ende 2023. Dadurch haben sich die Lieferzeiten für Importe sowie die Containerpreise erhöht. 2. Geschäftsverlauf und Lage des Unternehmens Das Geschäftsjahr 2023 war erneut turbulent und sicherlich kein einfaches Jahr für die OQEMA Contract. Im Fokus standen eine sich abflauende Wirtschaft mit sinkender Nachfrage, Preiseverfall, geopolitische Auswirkungen z.B. des Ukraine-Krieges sowie logistische Herausforderungen bei Importen. Aufgrund kurzfristiger Änderungen von Lieferplänen seitens einiger unserer Lieferanten sowie des z.T. ungeplant volatilen Kaufverhaltens einiger großer Kunden, mussten wir unser Logistik-Konzept stets überprüfen und flexible Lösungen suchen - was uns insgesamt gut gelungen ist. Zudem haben nach wie vor steigende Logistikkosten (Barge-Operator, externe Tank-Terminals etc.) welche das Ergebnis belastet. Auch in diesem Jahr haben wir entsprechend gegengesteuert und viele Logistik-Prozesse weiter optimiert. Frachtraum im Bereich der Tankwagen war im Jahr 2023 aufgrund geringerer Nachfrage kein größeres Thema. CO 2 - sowie Maut-Aufschläge wirken sich aber entsprechend auf das Pricing aus. Die Mengen bei unserem größten Kunden sind im Vergleich zum Vorjahr recht stabil. Ansonsten haben sich viele Partnerschaften kunden- und lieferantenseitig weiterhin recht positiv entwickelt. Auf der Lieferantenseite wurden bewährte Beziehungen weiter vertieft und jüngere Beziehungen weiterentwickelt und in kleinen Schritten auch zusätzlich neue Produkte ins Programm genommen bzw. bestehende Produkte strategisch aufgebaut. Zudem nutzen wir deutlich besser die Synergien innerhalb der Gruppe (Organics DACH), indem wir gemeinsam mit der OQ Germany GmbH z.B. den Einkauf produktbezogen koordinieren und gemeinsam auf Lagertanks zugreifen. Belastet wird das Ergebnis zusätzlich durch nennenswerte Investitionen in neue CRM- (SalesForce) und ERP-Systeme (S4/Hana). 3. Ertragslage Wir haben unsere Ziele in 2023 leider nicht erreicht. In der Gesamtbetrachtung muss man allerdings auch die Positiv-Effekte für andere Einheiten der OQEMA-Gruppe durch die OQEMA Contract in die Bewertung mit einfließen lassen. 4. Finanz- und Vermögenslage Die Finanzlage des Unternehmens ist stabil. Der Liquiditätsbedarf wurde und wird weitgehend durch die OQEMA AG gedeckt. Die erforderlichen Mittel sind aufgrund der zur Verfügung stehenden Kreditlinien des Bankenkonsortiums an und durch die OQEMA AG vertraglich an die OQEMA Contract GmbH gesichert. Auch in diesem Jahr wie im Vorjahr kam es zu keinen Forderungsausfällen. Die zeitnahe Überwachung der offenen Forderungen ist weiterhin sehr effizient. Besondere Finanzierungsmaßnahmen sind nicht erfolgt und nicht erforderlich. Die Kapitalstruktur ist ausgewogen. 5. Investitionen Im Geschäftsjahr wurden hauptsächlich Ersatzinvestitionen vorgenommen. 6. Personal Die durchschnittliche Zahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist gegenüber dem Vorjahr stabil. 7. Umwelt Bestandsgefährdende Risiken, die über die allgemeinen Branchen- und Unternehmensrisiken hinausgehen, liegen aus Sicht der Geschäftsleitung nicht vor. Risiken, die sich naturgemäß aus dem Umgang mit Chemikalien ergeben, werden von uns erkannt und analysiert. Insbesondere werden Transport und Lagerung auf Einhaltung gesetzlicher und betriebsinterner Vorschriften überwacht. III. Prognose, Chancen- und Risikobericht Für 2024 erwarten wir ein deutlich verbessertes Ergebnis gegenüber 2023. Aktuell haben sich die Energiepreise stabilisiert. Aufgrund des dennoch aktuell hohen Niveaus, haben europ. Prinzipale auf dem globalen Markt einen deutlichen WB-Nachteil. Der Euro-Dollar-Kurs bewegt sich in den letzten Wochen eher seitwärts. Hier wagen wir aber keine Prognose - die Erfahrung der letzten Monate hat gezeigt, dass es sich um reine Spekulation handeln würde. Währungsrisiken werden wir weiterhin mit konservativen Sicherungsinstrumenten entschärfen. Jahreskontrakte mit den wichtigsten Zulieferern und Kunden konnten wir volumenseitig auf vergleichbarem Level einloggen. Bei unserem größten Produkt SBP rechnen wir mit leicht steigenden Mengen im Vorjahresvergleich. Durch den weiteren Ausbau neuer Kunden und Produkte werden wir potentiell schwierigen Markt-Entwicklungen pro-aktiv entgegenwirken und weiter wachsen. Kunden-, produkt- und lieferantenseitig entwickeln wir uns stetig weiter. Die Kundenstruktur soll demnach durch Wachstum weiter homogenisiert und auf verschiedene Anwendungsbereiche verteilt werden, um größere Stabilität zu erlangen. Neue Sourcing-Möglichkeiten in Saudi-Arabien, Indien, Korea etc. werden weiterhin analysiert und auch schon aktiv genutzt. Durch eine Optimierung des Außendienst-Konzeptes innerhalb der OQEMA DACH, werden wir ab sofort ein deutlich größeres Vertriebsteam für das Business der OQEMA Contract nutzen. Dadurch erwarten wir uns einen "Schub" für unseren aktiven Vertrieb. Das gesamte Vertriebs-Team ist sehr engagiert diverse Projekte erfolgreich zu realisieren. Das Zusammenwachsen mit der OQEMA Germany GmbH in unterschiedlichen Prozessen hat bereits einen positiven Effekt auf unser gemeinsames Business, weil wir Synergien und Know-How deutlich besser innerhalb der Gruppe gemeinsam nutzen, als in der Vergangenheit. Dies betrifft ebenso diverse Logistik-Prozesse. Klar ist, dass wir als Unternehmen sehr rührig sind und auch neue Wege beschreiten. Wir werden die Zukunft aktiv selbst gestalten und uns weiterentwickeln. Unser Unternehmen ist einer Vielzahl von Risiken ausgesetzt, die aus unserer Tätigkeit als international agierendem Handelsunternehmen mit chemischen Rohstoffen resultiert. Die Risiken werden permanent durch die Geschäftsführung im Rahmen unseres Risikomanagements überwacht. Die Veränderungen der Rohstoffpreise, der Wechselkurse, der Verfügbarkeiten, der weltweiten Logistik-Prozesse und nicht zuletzt des Wasserstandes sind nicht vorhersehbar und beeinflussen unseren Geschäftsverlauf. Langfristige Kunden- und Lieferantenbeziehungen helfen uns dennoch Kontinuität zu wahren. Permanente Marktbeobachtung und entsprechende Analysen ermöglichen es uns, so früh als möglich auf künftige Veränderungen zu reagieren. Kritisch zu betrachten ist noch eine potentielle Steuerforderung seitens des Hauptzollamtes in Bezug auf die Verbrauchssteuerprüfung 2018/2019. Hier greifen wir auf professionelle Rechtsberatung zurück.
Stuttgart-Bad Cannstatt, den 25. Januar 2024 OQEMA Contract GmbH Geschäftsführung Gezeichnet: Patrick Thomas Barthels Gerrit Niggemann BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSan die OQEMA Contract GmbH, Stuttgart Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der OQEMA Contract GmbH, Stuttgart, Stuttgart, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1.1.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der OQEMA Contract GmbH, Stuttgart, Stuttgart, für das Geschäftsjahr vom 1.1.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Fellbach, den 02. Februar 2024 R.
Ackermann GmbH
Reiner Ackermann, Wirtschaftsprüfer |
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