Stammdaten

Register
Amtsgericht Charlottenburg (Berlin) HRB 5449
Eingetragen
9.12.2004
Branche
Betrieb von KläranlagenDekontaminierung von Nuklearanlagen und -standortenRohrleitungstiefbau, Brunnenbau und Kläranlagenbau
Gegenstand
Wasserreinigung, Grundwassersanierung, Gewässerreinigung, Altlastensanierung, Konversion, Bauschuttreinigung, Bodenreinigung, Bodensanierung Planung, Entwicklung, Lieferung und Betreiben von verfahrenstechnischen Anlagen zur Beseitigung von Umweltschäden mit eigenem Anlagenpark sowie Forschung und Entwicklung

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Frank Segbert
seit 31.3.2025
Prokura
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

Identifizierte Personen (4)

NameAnteil
Edda Kemmer
30.60%
Inge Kemmer
27.60%
Heinz Fischer
25.20%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
KF Unternehmensgruppe GmbH
Germany
1.000.000 €
100.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Harbauer GmbH

Berlin

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

Grundlagen des Unternehmens

Geschäftsmodell

Die Harbauer GmbH gehört zu den wichtigsten Unternehmen im Bereich der Grundwassersanierung in der Nordhälfte von Deutschland. Im Berliner Raum nimmt die Harbauer GmbH eine führende Rolle ein. Die Harbauer GmbH kann alle wesentlichen Verfahrenstechniken der Pump and Treat Anwendungen im Bereich Grundwassersanierung anbieten.

Die Harbauer GmbH bietet folgende Dienstleistungen an:

• Anlagenplanung

Der Anlagenplanung liegt eine entsprechende Anforderung der Kunden zu Grunde. Entsprechend der Kontamination des Wassers wird die notwendige Verfahrenstechnik gewählt und dimensioniert. In der planerischen Vorbereitung des Anlagenbaus werden technische Spezifikationen, Verfahrensfließbilder und Stromlaufpläne erstellt. In der Regel erfolgt eine 3D-Darstellung der Anlage als Montagevorbereitung.

• Anlagenaufbau

Nach erfolgter Planung, Bestellung und Lieferung der Anlagenteile wird die Anlagenerrichtung durchgeführt. Die Errichtung erfolgt im Wesentlichen durch eigenes Personal. Nur im Bedarfsfall werden Personalengpässe durch Fremdarbeitnehmer ausgeglichen.

• Anlagenbetrieb

In den meisten Fällen werden die errichtenden Anlagen nach der Fertigstellung durch die Harbauer GmbH gewartet und betrieben. Generell werden für alle Anlagen mindestens Wartungsverträge abgeschlossen, die den Verkauf von Ersatzteilen beinhalten.

• Unterscheidung in Anlagenverkauf und -vorhaltung

Ein Großteil der Leistung wird durch aus der Errichtung von Anlagen mit anschließender Vermietung an die Kunden generiert. Diese Anlagen werden durch die Harbauer GmbH betrieben. Daneben werden in geringerem Umfang Umsätze aus Anlagenverkäufen erzielt. Die jährlichen Anteile sind in einem gewissen Rahmen schwankend.

Die Kunden der Harbauer GmbH setzt sich wie folgt zusammen:

Hauptauftraggeber der Harbauer GmbH ist die öffentliche Hand. Hinsichtlich der Finanzierung der Aufträge ist zwischen Länder- und Bundesfinanzierung zu differenzieren. In den neuen Bundesländern gilt, dass auch bei privaten Auftraggebern in der Regel, über die Freistellung des Bundes, schlussendlich eine öffentliche Finanzierung erfolgt. Die Freistellung des Bundes finanziert alle Sanierungsaufwendung für Standorte, deren Verunreinigungen aus der Zeit vor der Wiedervereinigung stammen, da auf die ehemaligen Gesellschaften als Verursacher in der Regel nicht zurückgegriffen werden kann.

Dem zu Folge handelt es sich bei den Anfragen an die Harbauer GmbH in der Regel um öffentliche Ausschreibungen, die entsprechenden Regularien folgen.

In den alten Bundesländern wird der Hauptanteil der Leistung für private Auftraggeber erbracht, da es üblicherweise keine Freistellung des Bundes für Altlastenstandorte gibt. In der Regel kann der Verursacher der Kontamination für deren Beseitigung herangezogen werden. Hier sind die Sanierungskosten entsprechend auch durch diesen zu tragen. Die Kunden kommen häufig aus der chemischen Industrie. Eine länderfinanzierte Sanierung ist in den alten Bundesländern eher die Ausnahme.

Der wesentliche Anteil des Umsatzes der Harbauer GmbH wird in den neuen Bundesländern erzielt.

Die Mietverträge der betriebenen Anlagen haben Laufzeiten von wenigen Monaten bis hin zu 15 Jahren.

Finanzielle Leistungsindikatoren

Die Steuerung der Harbauer GmbH durch die Geschäftsleitung auf Projektebene erfolgt durch eine projektbezogene Kostenrechnung, auf Basis derer quartalsweise Projektergebnisse ermittelt werden, und auf Unternehmensebene durch das Monitoring der finanziellen Leistungsindikatoren Gesamtleistung, Ergebnis vor Gewinnabführung und Steuern (EBT) und vor Beteiligungsergebnissen (ordentliches Ergebnis).

Wirtschaftsbericht

Gesamtwirtschaftliche branchenbezogene Rahmenbedingungen

Nach Angaben des Statistischen Bundesamts verringerte sich das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2023 um 0,3% nach einer Steigerung in 2022 um 1,8%.

Die Verbraucherpreise in Deutschland haben sich im Jahresdurchschnitt 2023 um +5,9 % gegenüber 2022 erhöht. Damit lag die Jahresteuerungsrate niedriger als in 2022 mit +7,9%, jedoch deutlich höher als in den vorangegangenen Jahren. So hatte sie im Jahr 2021 noch bei +3,1 % gelegen. Die weiterhin hohe Jahresteuerungsrate in 2023 wurde vor allem durch Preissteigerungen im Nahrungsmittelbereich getrieben.

Darstellung des Geschäftsverlaufs

Die Finanziellen Leistungsindikatoren haben sich wie folgt entwickelt:

2023 2022 Veränderung
T€ T€ T€ %
Gesamtleistung 10.130 11.065 -935 -8%
Jahresüberschuss 0 0
Gewinnabführung 1.333 2.860
Steuerumlage 205 0
EBT 1.538 2.860 -1.322 -46%
abzgl. Beteiligungserträge -2.415 -2.716
abzgl. Zuschreibungen auf Konzerndarlehen -2 -302
zuzgl. Abschreibung von Beteiligungen und Konzerndarlehen 1.446 0
ordentliches Ergebnis 567 -158 725 459%

Die geplante Gesamtleistung in Höhe von 10.850 T€ konnte nicht ganz erreicht werden.

Das erzielte ordentliche Ergebnis in Höhe von 567 T€ lag um 95 T€ bzw. 20% über dem geplanten Ergebnis.

Im Jahresdurchschnitt waren 53 Mitarbeiter beschäftigt, die sich aufteilen in 35 gewerbliche Mitarbeiter und 18 Angestellte. Regelmäßig werden Schulungsmaßnahmen durchgeführt, um die hohen Qualitätsanforderungen sicherzustellen.

Im Geschäftsjahr 2023 wurden ca. 1.395 T€ investiert. Hauptschwerpunkt waren - wie in den Vorjahren - die Erstellung von Wasserreinigungsanlagen.

Darstellung der Lage

1. Ertragslage

Das ordentliche Ergebnis in Höhe von 567 T Euro hat sich gegenüber dem Vorjahr um 725 T€ bzw. 459% erhöht. Grund dafür waren effektivere Arbeitsabläufe und höhere Angebotspreise.

Das Rohergebnis (Gesamtleistung abzüglich Materialaufwand) in Höhe von 6.179 T€ hat sich gegenüber dem Vorjahr um 1.125 T€ bzw. 22% verbessert.

Die Gesamtleistung in Höhe von 10.130 hat sich gegenüber dem Vorjahr um 935 T€ bzw. 8% reduziert. Ursächlich hierfür ist, dass der Anteil des Anlagenverkaufs geringer war als im Vorjahr. Ein Anlagenverkauf zeigt bei gleicher Arbeitsleistung einen höheren Umsatz als eine errichtete Anlage.

Die Materialaufwendungen haben sich um 2.059 T€ bzw. 34% überproportional reduziert.

Die Personalaufwendungen haben sich um 340 T€ bzw. 10% erhöht. Grund dafür waren die Erhöhung der Mitarbeiterzahlen um ca. 2,4%, laufende Lohn- und Gehaltssteigerungen sowie die Erhöhung der leistungsabhängigen Vergütungen.

Die Abschreibungen haben sich gegenüber dem Vorjahr leicht auf 586 T€ vermindert.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich geringfügig um ca. 2% gegenüber dem Vorjahr vermindert.

Die sonstigen betrieblichen Erträge, bereinigt um Erträge aus konzernbedingten Zuschreibungen, haben sich aufgrund weggefallener öffentlicher Zuschüsse um ca. 40% gegenüber dem Vorjahr vermindert.

Die Erträge aus Beteiligungen in Höhe von 2.415 T€ haben sich gegenüber dem Vorjahr um 301 T€ vermindert.

Im Geschäftsjahr 2023 mussten außerplanmäßige Abschreibungen auf Anteile von und Darlehensforderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von 1.446 T€ berücksichtigt werden.

Das negative Finanzergebnis bestehend aus Zinserträgen und -aufwendungen in Höhe von 47 T€ hat sich geringfügig verbessert. Das Finanzergebnis resultiert im Wesentlichen aus konzerninternen Finanzierungen.

2. Finanzlage

Im Geschäftsjahr 2023 wurde ein positiver operativer Cash-Flow in Höhe von 1.674 T€ erzielt. Der Mittelabfluss aus der Investitionstätigkeit für den Anlagenbau beträgt 1.185 T€. Aus der Erfüllung der Gewinnabführungsverpflichtungen gegenüber der Gesellschafterin ergibt sich ein negativer Cash Flow aus dem Finanzierungsbereich in Höhe von 2.364 T€.

Der Cash-flow setzt sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt zusammen:

2023 2022 Veränderung
T€ T€ T€ %
Cash-flow aus - operativer Bereich 1.674 6.151 -4.477 -72%
- Investitionsbereich -1.209 -1.303 +94 7%
- Finanzierungsbereich -2.302 -3.121 +819 26%
Gesamt -1.837 1.727 -3.564 -206%

Der negative Gesamt Cash Flow wurde aus den vorhandenen liquiden Mitteln gedeckt.

Die Investitionen wurden zum größten Teil durch Eigenmittel getätigt.

Die Harbauer GmbH war jederzeit in der Lage, ihre Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen.

Die Kontokorrentkreditlinien in Höhe von 1.000 T€ wurden am Bilanzstichtag nicht in Anspruch genommen.

3. Vermögenslage

Zum Bilanzstichtag hat die Harbauer GmbH ihr Gesamtvermögen um 1.236 T€ auf 11.347 T€ vermindert. Vom Gesamtvermögen entfallen 5.663 T€ auf das Anlagevermögen und 5.684 T€ auf das Umlaufvermögen inklusive Rechnungsabgrenzung. Die Minderung des Gesamtvermögens um resultiert im Wesentlichen aus der Abschreibung der Anteile und Darlehensforderungen gegenüber einem Tochterunternehmen in Höhe von 1.446 T€.

Der Buchwert des Anlagevermögens hat sich im Wesentlichen aufgrund der Herstellung von Wasserreinigungsanlagen mit Betriebsverträgen um 341 T€ erhöht.

Die langfristigen Verbindlichkeiten in Höhe von 1.614 T€ haben sich gegenüber dem Vorjahr um 55T€ erhöht und bestehen aus Darlehen der mittelbaren Gesellschafter und langfristigen Rückstellungen. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten in Höhe von 3.856 T€ haben sich um 465 T€ vermindert. Die Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin in Höhe von 4.856 T€ resultieren im Wesentlichen aus den Verpflichtungen aus dem Ergebnisabführungsvertrag und werden der Harbauer GmbH bei Bedarf überlassen. Diese Verbindlichkeiten haben sich um 826 T€ vermindert.

Das langfristig gebundene Anlagevermögen in Höhe von 5.663 T€ ist durch Eigenkapital (1.021 T€) und durch mittel- und langfristiges Fremdkapital (1.614 T€) fristenkongruent finanziert. Zusätzlich bestehen finanzielle Reserven in Form der Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin (4.856 T€).

Die Bilanzsumme hat sich um ca. 9,8 % vermindert.

Die Eigenkapitalquote hat sich von 8,1% im Vorjahr auf 9,0 % zum Bilanzstichtag erhöht.

Gesamtaussage

Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wird als gut eingeschätzt.

Die Gesamtentwicklung der Harbauer GmbH ist im Geschäftsjahr 2023 günstig verlaufen.

Vorgänge nach Schluss des Berichtszeitraums

Nach dem Schluss des Geschäftsjahres traten keine Vorgänge von besonderer Bedeutung auf, über die zu berichten wäre.

Prognosebericht

Im Laufe des Jahres 2023 hat die Harbauer GmbH einen Auftragseingang von 10,8 Mio. €, bei einer gleichzeitigen Leistung in Höhe von 10,3 Mio. €, erarbeitet. Damit hat sie per 31.12.2023 einen Auftragsbestand von ca. 32,8 Mio. €.

Zwei wesentliche Projekte wurden im Januar 2024 verlängert. Hierbei handelt es sich um die Projekte Rummelsburg (plus 1,5 Mio. €, Laufzeit 3 Jahre) und Kanalstraße (plus 1 Mio. €, Laufzeit 8 Jahre).

Insgesamt rechnet die Geschäftsleitung für das Geschäftsjahr 2024 mit Umsatzerlösen in Höhe von ca. 10,3 Mio. € und einem ordentlichen Ergebnis in Höhe von ca. 780 T€.

Im Geschäftsjahr 2024 wird das sehr aufwendige Projekt Helbra fertiggestellt und die Projekte Rain Carbon, Brandshagen und Waldeshöh werden in Betrieb gehen. Die Neuanlage Rummelsburg wird voraussichtlich im Herbst errichtet.

Die Projekte Ernst-Thälmann-Park und Kanalstraße bekommen eine PV-Anlage. Hier liegt ein Trend vor, den Harbauer zunehmend in weiteren Projekten verfolgt und verstärkt im Rahmen der Angebote einpflegen wird.

Chancen- und Risikobericht

Entsprechend der oben beschriebenen Auftraggeber-Struktur, die im Wesentlichen staatlich abgesichert ist, besteht nur ein geringes Zahlungsausfallrisiko in den einzelnen Projekten.

Wesentliche Risiken

Risiken bestehen insbesondere in der Preisentwicklung bei der Beschaffung von Ersatzteilen sowie in den Energiekosten. Steigende Beschaffungskosten können nur zeitversetzt an die Kunden weitergegeben werden.

Dem muss zukünftig verstärkt durch die Vereinbarung von Preisgleitklauseln begegnet werden. In einzelnen Projekten der Harbauer ist eine Lohn- bzw. Preisgleitklausel vereinbart. In den anderen langfristigen Projekten ist eine jährliche Preissteigerung von 2,5% kalkuliert und/oder Kosten für Betriebsmittel werden auf Nachweis plus in der Regel 16% abgerechnet.

Außerdem bestehen Risiken bei der ausbleibenden Gewinnung von Fachkräften.

Die Harbauer GmbH hat ein internes Controlling-System. Für die maßgeblichen Prozesse sind Soll-/ Ist-Konzepte entwickelt. Diese finden ihren Niederschlag in Organisationsanweisungen und Ablaufbeschreibungen. Fehlentwicklungen kann damit rechtzeitig begegnet werden.

Ein Qualitätsmanagementsystem folgt einem prozessorientierten und risikobasierten Ansatz.

Durch qualifiziertes Abarbeiten der Projekte und damit einhergehender Zufriedenheit der Auftraggeber soll das Risiko juristischer Auseinandersetzungen vermieden werden.

Ausfall- und Liquiditätsrisiken begegnet die Gesellschaft durch verschiedene Finanzinstrumente. Hierzu zählen insbesondere Bankguthaben, Bürgschaften jedweder Art und Kreditlinien von Kreditinstituten. Ziel des Finanz- und Risikomanagements ist die Sicherung des Unternehmenserfolges gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Hierbei verfolgt die Unternehmensleitung eine konservative Risikopolitik. Sofern bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen.

Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein entsprechendes Debitorenmanagement und ein effizientes Mahnwesen.

Wesentliche Chancen

Aufgrund des hohen Auftragsbestandes von knapp vier Jahresumsätzen geht die Geschäftsführung von einer soliden Grundauslastung für die nächsten Jahre aus.

Die Harbauer GmbH verfügt über ein weitgespanntes Auftraggeber-Netzwerk. Es zeichnet sich durch wiederkehrende Anfragen und Aufträge aus dem Bereich bestehender Kunden aus.

Aus der wachsenden KF-Unternehmensgruppe bieten sich hervorragende Möglichkeiten zur günstigeren Materialbeschaffung. Das erweiterte Netzwerk bietet zudem neue Marktchancen und die Möglichkeit gemeinsam größere Projekte mit dem Knowhow verschiedener Gruppenmitglieder zu verwirklichen.

Exemplarisch sind hier die Projekte Rain Carbon und Wolfsburg zu nennen.

Der Einsatz von Abwasser- und Trinkwasseraufbereitungsanlagen im Bereich Katastrophenschutz wird als möglicher neuer Einsatzbereich verfolgt. Ein erstes Projekt für das DRK wurde bereits realisiert. Auf dem aufbauend wird die Möglichkeit auch in Richtung THW u. ä. geprüft und Angebote erstellt.

 

Berlin, im März 2024

gez. Dipl.-Ing. Axel Bernstorff, Geschäftsführer

gez. Dipl. Ing. Lothar Kratt, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 5.663.016,21 5.322.321,23
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 22.244,00 38.467,00
1. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 22.244,00 38.467,00
II. Sachanlagen 4.804.171,98 4.154.616,00
1. technische Anlagen und Maschinen 2.086.435,00 2.577.486,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 610.175,00 572.826,00
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 2.107.561,98 1.004.304,00
III. Finanzanlagen 836.600,23 1.129.238,23
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 736.600,23 1.029.238,23
2. Beteiligungen 100.000,00 100.000,00
B. Umlaufvermögen 5.612.189,15 7.246.212,82
I. Vorräte 734.092,27 297.170,84
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 325.366,27 260.004,84
2. unfertige Leistungen 3.462.616,00 4.341.172,00
3. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen, offen abgesetzt 3.053.890,00 4.304.006,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.314.195,85 3.548.023,38
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.463.674,79 1.643.498,91
2. Forderungen gegen Arbeitsgemeinschaften 44.349,10 97.636,17
3. Forderungen gegen Gesellschafter 5.401,27 4.027,79
4. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 663.984,03 1.719.364,65
5. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 7.140,00 0,00
6. eingeforderte noch ausstehende Kapitaleinlagen 5.401,27 4.027,79
7. sonstige Vermögensgegenstände 129.646,66 83.495,86
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.563.901,03 3.401.018,60
C. Rechnungsabgrenzungsposten 71.841,01 14.202,30
Bilanzsumme, Summe Aktiva 11.347.046,37 12.582.736,35

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 1.021.003,38 1.021.003,38
I. gezeichnetes Kapital 1.000.000,00 1.000.000,00
II. Gewinnvortrag 21.003,38 21.003,38
III. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 0,00 0,00
B. Rückstellungen 837.283,09 760.054,00
1. sonstige Rückstellungen 837.283,09 760.054,00
C. Verbindlichkeiten 9.488.759,90 10.801.678,97
1. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 1.495.842,92 1.634.011,34
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 474.707,56 447.914,57
3. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 4.978.110,06 5.872.826,77
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 194.503,87 242.469,92
5. sonstige Verbindlichkeiten 2.345.595,49 2.604.456,37
davon aus Steuern 555.478,43 900.829,31
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 4.142,76 25.615,96
Bilanzsumme, Summe Passiva 11.347.046,37 12.582.736,35

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 6.482.508,13 5.593.039,03
2. Personalaufwand 3.915.774,99 3.576.415,80
a) Löhne und Gehälter 3.279.205,47 3.015.902,56
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 636.569,52 560.513,24
3. Abschreibungen 1.731.499,53 595.718,76
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen sowie auf aktivierte Aufwendungen für die Ingangsetzung und Erweiterung des Geschäftsbetriebs 585.880,75 595.718,76
b) auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten 1.145.618,78 0,00
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.357.239,72 1.220.138,30
5. Erträge aus Beteiligungen 2.414.500,22 2.716.407,14
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 68.867,18 66.531,63
davon aus verbundenen Unternehmen 67.201,00 65.952,06
7. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 300.001,00 0,00
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 116.448,35 116.516,50
davon an verbundene Unternehmen 49.450,49 39.278,74
9. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 1.544.911,94 2.867.188,44
10. Steuern vom Einkommen und Ertrag 201.900,00 0,00
11. sonstige Steuern 6.747,00 7.390,50
12. auf Grund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne 1.336.264,94 2.859.797,94
Jahresüberschuss/-fehlbetrag 0,00 0,00

Anhang

Der Jahresabschluss der Gesellschaft ist nach den Vorschriften des HGB und GmbHG aufgestellt. Die Harbauer GmbH weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB auf.

Die Gesellschaft hat die Erleichterungen des § 276 HGB nicht in Anspruch genommen und die Gewinn- und Verlustrechnung nach den Gliederungsvorschriften für große Kapitalgesellschaften gegliedert.

Die Erleichterungen des § 288 HGB für mittelgroße Kapitalgesellschaften wurden insbesondere in Bezug auf die Aufgliederung der Umsatzerlöse (§ 285 Nr. 4 HGB) und die periodenfremde Erträge und Aufwendungen (§ 285 Nr. 32 HGB) in Anspruch genommen.

Die Gesellschaft ist unter der Firma Harbauer GmbH mit Sitz in Berlin beim Registergericht Berlin Charlottenburg unter der Handelsregisternummer 5449 eingetragen.

I. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB unter der Annahme aufgestellt, dass die Gesellschaft ihre Geschäftstätigkeit fortführt.

Die erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden mit den Anschaffungskosten angesetzt. Die Sachanlagen werden mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Soweit die Anlagegegenstände abnutzbar sind, werden die Ansätze nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von 800,00 € werden im Jahr des Zugangs sofort abgeschrieben.

Die Finanzanlagen werden mit den Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert ausgewiesen.

Die Hilfs- und Betriebsstoffe werden mit ihren Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert ausgewiesen. Die Bewertung der Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgte unter Berücksichtigung des FIFO (First in first out) Verbrauchsfolgeverfahren.

Die noch nicht abgerechneten Leistungen werden mit den Herstellungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Bei der Berechnung der Herstellungskosten werden angemessene Teile der Kosten der allgemeinen Verwaltung einbezogen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert oder mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Soweit die Gesellschaft an Arbeitsgemeinschaften beteiligt ist, werden die Forderungen und Verbindlichkeiten sowie Einlagen und Entnahmen gegenüber diesen Arbeitsgemeinschaften gemäß § 265 Abs. 5 HGB als Forderungen gegen Arbeitsgemeinschaften im Umlaufvermögen bzw. Verbindlichkeiten gegenüber Arbeitsgemeinschaften in den Verbindlichkeiten ausgewiesen. Die Ergebnisanteile aus Anteilen an diesen Arbeitsgemeinschaften werden unter den Erträge aus Beteiligungen bzw. Abschreibungen auf Finanzanlagen und Wertpapiere des Umlaufvermögens ausgewiesen.

Gemäß § 42 Abs. 3 GmbHG wird die Bilanz um die Posten "Forderungen gegen Gesellschafter" und "Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern" erweitert.

Liquide Mittel werden mit ihrem Nominalwert ausgewiesen.

Soweit Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, Aufwand nach dem Abschlussstichtag darstellen, wurden diese als aktiver Rechnungsabgrenzungsposten ausgewiesen.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen; sie wurden in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.

Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden zum Devisenmittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

II. Angaben zur Bilanz

Die Entwicklung des Anlagevermögens wird gemäß § 284 Abs. 3 HGB in der Bruttodarstellung dargestellt.

Beteiligungsliste gemäß § 285 Nr. 11 HGB

Name Sitz Rechtsform Anteil am Kapital Eigenkapital Ergebnis des letzten Geschäftsjahres
GBAV Gesellschaft für Boden- und Abfallverwertung mbH Berlin GmbH 49% 5.196.590,35 3.494.501,22
Harbauer do Brasil Tecnologias Ambietais LTDA Porto Alegre (Brasilien) LTDA 60% 47.496,12 -18.257,51
Harbauer India plc. Kalkutta (Indien) plc. 100% 1.313.944,35 79.789,18
Harbauer Kenya Water Solutions Ltd. Nakuru (Kenia) Ltd. 100% k.A. * k.A. *
uviblox GmbH Berlin GmbH 100% -2.198.849,83 -114.822,70

* Die Harbauer Kenya Water Solutions Ltd. wurde am 25. Januar 2023 gegründet. Ein Jahresabschluss für das Gründungsjahr lag noch nicht vor.

Die Gesellschaft ist unbeschränkt haftende Gesellschafterin der ARGE Bodenluft OPW und der ARGE Neutra Anlage H.

Von den nicht abgerechneten Leistungen sind Netto-Abschlagszahlungen je Einzelauftrag bis zur Höhe der Mittelbindung von den Vorräten abgesetzt worden.

In den Forderungen gegen Arbeitsgemeinschaften sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 38.173,31 € (Vorjahr: 91.910,38 €) enthalten (Mitzugehörigkeitsvermerk).

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen in Höhe von 60.735,46 € (Vorjahr: 1.113.503,57 €) Darlehens- und Zinsforderungen sowie in Höhe von 603.248,57 € (Vorjahr: 605.861,08 €) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (Mitzugehörigkeitsvermerk).

Die Forderungen gegen Gesellschafter betreffen in voller Höhe Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (Mitzugehörigkeitsvermerk).

Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von 57.431,99 € (Vorjahr: 1.080.021,55 €) sind unbefristet und haben daher eine Laufzeit von über einem Jahr.

Die Rückstellungen betreffen Rückstellungen für den Personalbereich in Höhe von 460.073,00 € (Vorjahr: 353.569,00 €), für Garantieleistungen und Restarbeiten in Höhe von 254.280,00 € (Vorjahr: 251.280,00 €), für ausstehende Rechnungen in Höhe von 46.705,09 € (Vorjahr: 97.400,00 €), für Abschluss- und Prüfungskosten in Höhe von 27.225,00 € (Vorjahr: 27.805,00 €), für Schäden in Höhe von 25.000,00 € (Vorjahr: 0,00 €) sowie für Archivierungskosten in Höhe von 24.000,00 € (Vorjahr: 30.000,00 €).

Die Bewertung der Rückstellungen für Jubiläumsgeldverpflichtungen (30.013,00 €; Vorjahr: 28.744,00 €) erfolgte nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Method). Die Berechnung erfolgte unter der Annahme eines Rechnungszinssatzes in Höhe von 1,74% (Vorjahr: 1,44%) unter Zugrundelegung der "Richttafeln 2018 G" von Dr. Klaus Heubeck.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind in voller Höhe Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (Mitzugehörigkeitsvermerk).

In den Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern sind Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 122.436,13 € (Vorjahr: 190.197,70 €) enthalten (Mitzugehörigkeitsvermerk).

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen:

31.12.2023 Gesamt
Restlaufzeit bis 1 Jahr
Restlaufzeit 1-5 Jahre
Restlaufzeit über 5 Jahre
Verbindlicheiten aus/gegenüber
- erhaltene Anzahlungen 1.495.842,92 1.495.842,92 0,00 0,00
- Lieferungen und Leistungen 474.707,56 474.707,56 0,00 0,00
- verbundenen Unternehmen 194.503,87 194.503,87 0,00 0,00
- Gesellschaftern 4.978.110,06 4.978.110,06 0,00 0,00
- sonstige 2.345.595,49 1.070.595,49 0,00 1.275.000,00
9.488.759,90 8.213.759,90 0,00 1.275.000,00
31.12.2022 Gesamt
Restlaufzeit bis 1 Jahr
Restlaufzeit 1-5 Jahre
Restlaufzeit über 5 Jahre
Verbindlicheiten aus/gegenüber
- erhaltene Anzahlungen 1.634.011,34 1.634.011,34 0,00 0,00
- Lieferungen und Leistungen 447.914,57 447.914,57 0,00 0,00
- verbundenen Unternehmen 242.469,92 242.469,92 0,00 0,00
- Gesellschaftern 5.872.826,77 5.872.826,77 0,00 0,00
- sonstige 2.604.456,37 1.329.456,37 0,00 1.275.000,00
10.801.678,97 9.526.678,97 0,00 1.275.000,00

Von den sonstigen Verbindlichkeiten sind 1.590.003,42 € durch das gesamte Anlagevermögen der Harbauer GmbH gegenüber den Kreditgebern besichert.

Es bestehen branchenübliche Eigentumsvorbehalte für Lieferverbindlichkeiten.

III. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Zuschreibungen von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von 1.646,90 € (Vorjahr: 308.419,51 €) enthalten.

Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen in Höhe von 585.880,75 € betreffen ausschließlich planmäßige Abschreibungen.

Die Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens betreffen ausschließlich die außerplanmäßige Abschreibung der Anteile an einem verbundenen Unternehmen auf einen Erinnerungswert.

Die Abschreibungen auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in er Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten sind in voller Höhe Abschreibungen von Darlehens- und Zinsforderungen gegen verbundene Unternehmen.

Die Gesellschaft hat mit der KF Unternehmensgruppe GmbH, Berlin ab dem 1. Januar 2003 einen Ergebnisabführungsvertrag für eine Mindestlaufzeit von fünf Jahren abgeschlossen. Mit Beschluss vom 25. Juli 2011 wurde der bestehende Gewinnabführungsvertrag ergänzt und bis zum 31. Dezember 2016 verlängert. Ohne Kündigung verlängert sich der Gewinnabführungsvertrag jeweils um ein Jahr.

IV. Sonstige Angaben

Nach dem Schluss des Geschäftsjahres traten keine Vorgänge von besonderer Bedeutung auf, über die zu berichten wäre.

Eine Verpflichtung zur Aufstellung eines Konzernabschlusses gemäß § 290 Abs. 1 HGB besteht sowohl für die Gesellschaft, als auch für die Muttergesellschaft nicht, da die Gesellschaften jeweils aufgrund ihrer Größe gemäß § 293 Abs. 1 HGB von der Aufstellung befreit sind.

Es bestehen Haftungsverhältnisse aus der Bestellung von Sicherheiten für Darlehen des verbundenen Unternehmens Harbauer India Private Limited, Kalkutta (Indien) in Höhe von INR 74.000.000,00 (zum Bilanzstichtag 807.340,00 €). Die Bestellung der Sicherheiten ist durch die Verpfändung eines Bankguthabens in Höhe von 500.000,00 € besichert. Das Risiko für die Inanspruchnahme wird als sehr gering eingeschätzt, da die Darlehensnehmerin nachhaltige Gewinne erzielt.

Es bestehen Haftungsverhältnisse aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Form zweier Betriebsmittelkreditlinien mit gesamtschuldnerischer Haftung bis zu einer Höhe von insgesamt 2.000.000,00 €. Die Betriebsmittelkreditlinien wurden am 31. Dezember 2023 von den Kreditnehmerinnen in Höhe von 154,61 € in Anspruch genommen. Das Risiko für die Inanspruchnahme wird als sehr gering eingeschätzt, da die Kreditnehmerinnen über ausreichende eigene Reserven verfügen.

Am Abschlussstichtag bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen in Höhe von ca. 650.000,00 €, die in Höhe von 395.000,00 € im Folgejahr und in Höhe von 255.000,00 € in den Jahren 2025 und 2026 anfallen. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen werden mit dem Erfüllungsbetrag ausgewiesen.

Die Gesellschaft beschäftigte im Jahresdurchschnitt 35 (Vorjahr: 33) gewerbliche Arbeitnehmer und 18 (Vorjahr: 19) Angestellte i.S.d. § 285 Nr. 7 HGB.

Geschäftsführer der Gesellschaft sind Herr Dipl.-Ing. Axel Bernstorff (Dipl.-Ing. Verfahrens- und Umwelttechnik), Berlin und Herr Dipl.-Ing. Lothar Kratt (Dipl.-Ing. chemische Technik), Michendorf. Die Geschäftsführer haben jeweils Alleinvertretungsbefugnis und sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Bei der Angabe der Bezüge der Geschäftsführer und ehemaligen Geschäftsführer wird von der Befreiungsvorschrift des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht.

Es besteht ein Ergebnisabführungsvertrag mit der KF Unternehmensgruppe GmbH, Berlin. Die Harbauer GmbH als Organtochter ist verpflichtet, ihren Gewinn vollständig an die KF Unternehmensgruppe GmbH abzuführen. Die KF Unternehmensgruppe GmbH als Organträger ist verpflichtet, die Verluste der Harbauer GmbH zu übernehmen.

 

Berlin, 28. März 2024

gez. Dipl.-Ing. Axel Bernstorff, Geschäftsführer

gez. Dipl. Ing. Lothar Kratt, Geschäftsführer

Anlagespiegel

Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten
01.01.2023
Euro
Zugänge
Euro
Abgänge
Euro
Umbuchungen
Euro
31.12.2023
Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 118.078,41 0,00 0,00 0,00 118.078,41
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 6.264.623,15 81.704,90 633.067,07 0,00 5.713.260,98
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.976.378,84 202.359,85 85.722,23 0,00 2.093.016,46
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.004.304,00 1.103.257,98 0,00 0,00 2.107.561,98
9.245.305,99 1.387.322,73 718.789,30 0,00 9.913.839,42
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1.129.238,23 7.363,00 0,00 0,00 1.136.601,23
2. Beteiligungen 100.000,00 0,00 0,00 0,00 100.000,00
1.229.238,23 7.363,00 0,00 0,00 1.236.601,23
10.592.622,63 1.394.685,73 718.789,30 0,00 11.268.519,06
kumulierte Abschreibungen
01.01.2023
Euro
Zugänge
Euro
Abgänge
Euro
Umbuchungen
Euro
31.12.2023
Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 79.611,41 16.223,00 0,00 0,00 95.834,41
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 3.687.137,15 409.548,90 469.860,07 0,00 3.626.825,98
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.403.552,84 160.108,85 80.820,23 0,00 1.482.841,46
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
5.090.689,99 569.657,75 550.680,30 0,00 5.109.667,44
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 100.000,00 300.001,00 0,00 0,00 400.001,00
2. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
100.000,00 300.001,00 0,00 0,00 400.001,00
5.270.301,40 885.881,75 550.680,30 0,00 5.605.502,85
Buchwert
31.12.2023
Euro
31.12.2022
Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 22.244,00 38.467,00
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 2.086.435,00 2.577.486,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 610.175,00 572.826,00
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 2.107.561,98 1.004.304,00
4.804.171,98 4.154.616,00
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 736.600,23 1.029.238,23
2. Beteiligungen 100.000,00 100.000,00
836.600,23 1.129.238,23
5.663.016,21 5.322.321,23

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 30.08.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Harbauer GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Harbauer GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Harbauer GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der International Standards on Auditing (ISA) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften, Grundsätzen und Standards ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der ISA durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Berlin, 26. Juli 2024

HECHT & KOLLEGEN GMBH
WIRTSCHAFTSPRÜFUNGSGESELLSCHAFT
STEUERBERATUNGSGESELLSCHAFT
Siegel

gez. Petra Wierzchowski, Wirtschaftsprüferin

gez. Robert Zwirn, Wirtschaftsprüfer

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