PCC Consulting Gesellschaft mit beschränkter Haftung
Selbe AdresseErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Marko Hafemann seit 27.4.2019 | Geschäftsführer |
Nicole Klier-de Hair seit 2.1.2019 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Time Change GmbHBerlinJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das GESCHÄFTSJAHR 2023Time Change GmbH, Berlin1. Grundlagen des Unternehmens 1.1 Geschäftsmodell Die Gesellschaft wurde im April 2013 gegründet. Seitdem hat sich das Unternehmen auf die maßgeschneiderte Marken-Kommunikation, kreatives Veranstaltungsdesign, internationales Destination Management und innovative Cruise Services spezialisiert. Sie übernimmt die Planung, Organisation und Durchführung von Veranstaltungen. Das Geschäft als Veranstaltungsagentur gliedert sich in vier Bereiche:
Die Gesellschaft ist diversifiziert aufgebaut und spricht mit seinen Dienstleistungen unterschiedliche Zielgruppen an. Die Bereiche werden kundenorientiert gesteuert. Im Unternehmen sind im Geschäftsjahr ca. 85 Mitarbeiter beschäftigt. Die Zentrale befindet sich in Berlin. 1.2 Wesentliche Entwicklungsschritte Das inhabergeführte Unternehmen ist seit seiner Gründung kontinuierlich gewachsen. Ausgehend von dem Gründungsstandort Berlin hat das Unternehmen nunmehr weitere Standorte in Hamburg, Köln, Frankfurt, München, Rostock, Rudolstadt (Mitte 2024) und Dresden (Anfang 2024). Außerdem wurden Tochtergesellschaften im europäischen Ausland gegründet. Das kontinuierliche Wachstum konnte - mit Ausnahme der „Corona-Jahre“ 2020 und 2021, in denen deutliche Veranstaltungs- und Bewegungsbeschränkungen bestanden, - gehalten werden. Dem Unternehmen ist es gelungen, trotz der Krisenphase das Wachstum fortzusetzen und den sogenannten „Vor-Corona-Umsatz“ im Geschäftsjahr 2023 zu übertreffen. 2. Wirtschaftsbericht 2.1 Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Das Geschäftsjahr 2023 ist geprägt durch die Auswirkungen der Corona-Krise und der in dieser Phase getroffenen politischen und wirtschaftlichen Maßnahmen. Im Ergebnis ist das Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2023 um 0,3 % zurückgegangen. Die einsetzende Erholung der Wirtschaft, nach dem Coronaeinbruch im Jahr 2020, hat sich in 2023 nicht fortgesetzt. Die Folgen der globalen Krisen - Ukraine-Konflikt seit Februar 2022, und die Intensivierung des Nahostkonflikts seit Oktober 2023 - sowie die daraus resultierende weiteren Folgen belasten die deutsche Wirtschaft. Zugleich ist sowohl die Zahl der Erwerbstätigen auf durchschnittlich 45,9 Millionen gestiegen, was zu einer Zunahme des Arbeitsvolumens um 0,6 % gegenüber dem Vorjahr geführt hat, als auch die Arbeitslosenquote im Jahresdurchschnitt auf 5,7 % (5,3% im Jahr 2022) gestiegen. Sowohl die Steigerung der Zahl der Erwerbstätigen als auch die Zunahme der Arbeitslosenquote sind überwiegend auf die Zuwanderung zurückzuführen. Neben den sich auf einem hohen Niveau stabilisierten Energiepreisen und Zinsen, die zu einer Verunsicherung der Konsumenten geführt haben, verlor der Welthandel weiter an Dynamik, der für die deutsche Exportwirtschaft nicht ohne Folgen geblieben ist. Die Wachstumsimpulse stehen in Korrelation mit den volkswirtschaftlichen Konsumausgaben. Hier ist ein Rückgang der privaten Konsumausgaben (preisbereinigt) von 1,1 % und bei den staatlichen Konsumausgaben von 1,7 % im Vergleich zum Vorjahr zu verzeichnen. Die Inflationsrate von 5,9 % im Jahresdurchschnitt hat wesentlich dazu beigetragen, dass die Konsumausgaben zurückgegangen sind. 2.2 Branchenbezogene Rahmenbedingungen Das Geschäftsjahr 2023 war geprägt von einer anhaltenden Erholung der Reise- und Eventbranche nach den pandemiebedingten Einschränkungen der Vorjahre. Viele Menschen wollen wieder unterwegs sein und Erfahrungen und Erlebnisse, die durch die Ein- und Beschränkungen während der Coronapandemie nicht möglich waren, nachholen. Die Reisebereitschaft nach Corona hat vor allem im Geschäftsreissektor und Tourismus wieder angezogen. Insbesondere internationale Kunden haben Deutschland als Event- und Reiseziel gewählt, wodurch die Zahl der Besucher in Deutschland zugenommen. Deutschland gilt als sicheres Reiseland und die weltweiten Konflikte haben andere Reiseziele unattraktiv werden lassen. In Europa betrifft dies insbesondere die Ostsee und das Baltikum. In den USA entwickelten sich Wirtschaft und Aktienmärkte deutlich positiv. Die Reisetätigkeit, v.a. in der Kreuzschifffahrt, nach Europa legte deutlich zu. In Deutschland selbst bzw. durch nationale Kunden wurden wegen der gesamtwirtschaftlichen Lage eher verhalten Eventleistungen nachgefragt. Die Nachfrage nach Präsenzveranstaltungen ist zwar nach der Corona-Phase wieder gestiegen, wobei insbesondere Firmenkunden wieder vermehrt Events planen. Im mittel- und langfristigen Trend ist die Zahl der Geschäftsreisen und häufig damit verbundenen Events, wie zum Beispiel Internationale Kongresse, durch Sparmaßnahmen sowie das zunehmende Nachhaltigkeitsbewusstsein im Hinblick auf Flugreisen zurückgegangen. Gleichzeitig ist der Trend zu hybriden und digitalen Veranstaltungsformaten zwar weiterhin spürbar, aber die Nutzung digitaler Formate ist wieder deutlich zurück gegangen. „Live & in Farbe“ ist das Gebot der Stunde. Der Wettbewerb bleibt intensiv, insbesondere durch den Markteintritt neuer, digital-affiner Anbieter. Die Branche ist grundsätzlich dadurch geprägt, dass es niedrige Marktzutrittsbarrieren gibt, sodass neue Anbieter schnell in den Markt eintreten können. Zugleich bestehen insbesondere im Hinblick auf die Organisation großer Events und Veranstaltungen Herausforderungen, die nur durch große branchenerfahrene Agenturen mit entsprechender Infrastruktur abgewickelt werden können. Wesentlich für eine dienstleistungsorientierte Gesellschaft sind die Mitarbeiter. Die Eventbranche leidet seit Jahren unter einem erheblichen Mangel an Service- und Fachkräften, der sich durch die Corona-Pandemie massiv verschärft hat. Bereits vor der Pandemie gab es eine hohe Abwanderungsrate, die während der Krise weiter zunahm. 2.3 Geschäftsverlauf Der Geschäftsverlauf der Gesellschaft im Geschäftsjahr 2023 wird als sehr gut eingeschätzt. Die Umsatzerlöse haben sich von TEUR 26.887 auf TEUR 38.919 erhöht. Es konnte ein positives Jahresergebnis in Höhe von TEUR 786 erreicht werden. 2.4 Ertragslage Die nachfolgende betriebswirtschaftliche Auswertung stellt die Ertragslage im Vergleich zum Vorjahr wie folgt dar:
Der Umsatz konnte im Geschäftsjahr um ca. 45 % auf TEUR 38.919 gesteigert werden. Dies resultiert im Wesentlichen aus der sich nach der Corona-Pandemie wieder erholenden Tourismusbranche. Damit konnten - nach der bereits starken Erholung im Vorjahr - erstmals wieder Umsatzerlöse über dem Vor-Corona-Jahr 2019 erwirtschaftet werden. Sowohl das Roh- als auch das Betriebsergebnis sind gegenüber dem Vorjahr um ca. 28 % gestiegen. Dies resultiert vor allem daraus, dass die sonstigen betrieblichen Aufwendungen nur um 18 % gestiegen sind und damit den höheren Anstieg des Personalaufwandes wieder kompensieren konnten. Das Finanzergebnis hat sich aufgrund der Aufnahme von kurzfristigen Krediten mehr als verdoppelt. Diese Kredite dienten insbesondere der Vorfinanzierung der zum Stichtag angestiegenen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie dem Rückgang der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Im Geschäftsjahr wurde ein gegenüber dem Vorjahr deutlich gestiegenes EBIT (TEUR 1.330) sowie ein etwa auf dem Niveau des Vorjahres liegender Jahresüberschuss (TEUR 786) erwirtschaftet. 2.5 Finanzlage Am Anfang des Jahres lagen die liquiden Mittel bei TEUR 702. Zum 31. Dezember 2023 verbleibt ein Finanzmittelbestand in Höhe von TEUR 1.068. Die Gesellschaft wird im Wesentlichen durch langfristige Bankdarlehen von TEUR 1.879 sowie über kurzfristige Kontokorrente von TEUR 1.958 finanziert. Die langfristigen Bankdarlehen haben zum Stichtag noch Restlaufzeit von drei bzw. vier Jahren. Zum Zeitpunkt der Aufstellung des Jahresabschlusses existieren ausreichend liquide Mittel, um die Zahlungen der Verbindlichkeiten der Gesellschaft zu gewährleisten. Liquiditätsengpässe waren auch bis zum Zeitpunkt der Aufstellung des Jahresabschlusses nicht zu verzeichnen. Der Cash-Flow aus laufender Geschäftstätigkeit beträgt TEUR -598. Dieser ist im Wesentlichen durch die Erhöhung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um TEUR 985 sowie die Minderung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um TEUR 764 belastet. Der Cash-Flow aus der Investitionstätigkeit beträgt TEUR -92 und betrifft im Wesentlichen Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen. Der Cash-Flow aus der Finanzierungstätigkeit ist mit TEUR 1.056 deutlich positiv. Er beinhaltet neben der Einzahlung aus der Aufnahme von kurzfristigen Krediten bei Kreditinstituten (TEUR 1.824) die Darlehenstilgungen sowie die gezahlten Zinsen. 2.6 Vermögenslage Die Vermögenslage zum 31. Dezember 2023 stellt sich - im Vergleich zum Vorjahr - wie folgt dar: Aktiva
Aktiva
Das Anlagevermögen hat sich vor allem aufgrund der Abschreibungen sowie der Investitionen in die Betriebs- und Geschäftsausstattung verändert. Die Vorräte betreffen im Wesentlichen geleistete Anzahlungen an Lieferanten. Der Anstieg korrespondiert mit den angestiegenen Umsatzerlösen. Die Forderungen betreffen hauptsächlich Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Der Anstieg hängt ebenfalls mit der im Vergleich zum Vorjahr gestiegenen Geschäftstätigkeit zusammen. Zudem haben sich die Forderungen gegen Gesellschafter leicht erhöht. Der Erhöhung der liquiden Mittel (TEUR 366) steht die Aufnahme kurzfristiger Kredite bei Kreditinstituten (TEUR 1.824) gegenüber. Unter Berücksichtigung der im Geschäftsjahr vorgenommenen Tilgungen ergibt sich eine Erhöhung der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten um TEUR 1.234. Die übrigen Verbindlichkeiten beinhalten vor allem erhaltene Anzahlungen (TEUR 1.053), Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (TEUR 1.522) sowie sonstige Verbindlichkeiten. Die Erhöhung der erhaltenen Anzahlungen korrespondiert mit den angestiegenen Umsatzerlösen; die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen konnten um TEUR 764 vermindert werden. 2.7 Leistungsindikatoren Finanzielle Leistungsindikatoren der Gesellschaft sind:
Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren werden nicht angewandt. 3. Chancen- und Risikobericht 3.1 Risikobericht 3.1.1 Konjunkturelle und volkswirtschaftliche Risiken
3.1.2 Markt- und Branchenrisiken
3.1.3 Preisänderungsrisiken
3.1.4 Personelle Risiken
3.1.5 Rechtliche, einschließlich steuerrechtlicher Risiken
3.1.6 Technologie
3.2 Chancenbericht 3.2.1 Konjunkturelle und volkswirtschaftliche Chancen
3.2.2 Abgrenzung von Wettbewerbern
3.2.3 Abgrenzung von Wettbewerbern
3.2.4 Nachhaltigkeit
3.2.5 Einsatz von IT
4. Prognosebericht Deutschlands Wirtschaft ist im Jahr 2024 erneut in eine leichte Rezession gerutscht. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) sank um 0,2 %, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Konjunkturelle und strukturelle Belastungen standen im Jahr 2024 einer besseren wirtschaftlichen Entwicklung im Wege. Dazu zählen zunehmende Konkurrenz für die deutsche Exportwirtschaft auf wichtigen Absatzmärkten, hohe Energiekosten, ein nach wie vor erhöhtes Zinsniveau, aber auch unsichere wirtschaftliche Aussichten. Ebenso dürfte die Inflationsrate 2024, die sich im Jahr 2024 im Durchschnitt auf 2,2 % beläuft, die immer noch hohen Preise für Energie mit ihren Auswirkungen auf die Verbraucherpreise und dem damit verbundenen realen Einkommens- und Kaufkraftverlust, und dieses nicht nur am Standort Deutschland noch weiterhin hemmend auf das Wirtschaftswachstum auswirken. Grundsätzliche Änderungen der aktuellen Zinspolitik sind kurzfristig zu erwarten; wenn die Inflationsrate weiter sinkt. Für das Geschäftsjahr 2024 und auch für 2025 erwartet die Time Change GmbH eine weiterhin positive Entwicklung - insbesondere in den Bereichen Kreuzschifffahrt und Events. Für 2024 wird davon ausgegangen, dass die Umsatzerlöse leicht zurückgehen und sowohl das EBIT als auch der Jahresüberschuss leicht steigen werden. Wesentliche Änderungen der Geschäftspolitik sind nicht geplant.
Berlin, den 4. Juni 2025 Marko Hafemann BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023TIME CHANGE GMBH, BERLINAKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023
Anhang für das GESCHÄFTSJAHR 2023Time Change GmbH, BerlinI. Allgemeine Angaben Die Time Change GmbH hat ihren Sitz in Berlin. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Charlottenburg unter HRB 149636 B eingetragen. Die Gesellschaft ist nach den Größenkriterien des § 267 Abs. 2 HGB eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt worden. Die ergänzenden Bestimmungen des GmbHG wurden beachtet. Die Gliederung des Jahresabschlusses erfolgte nach den handelsrechtlichen Vorschriften der §§ 264 ff. HGB. Die größenabhängigen Erleichterungen für die Aufstellung des Jahresabschlusses gemäß §§ 276 und 288 HGB wurden teilweise in Anspruch genommen. Für Zwecke der Offenlegung des Jahresabschlusses wurden die größenabhängigen Erleichterungen gemäß §§ 266, 274a und 326 HGB in Anspruch genommen. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen sind zu Anschaffungskosten abzüglich Anschaffungskostenminderungen unter Berücksichtigung planmäßiger Abschreibungen angesetzt und bewertet worden. Geringwertige Anlagegüter im Einzelwert zwischen EUR 250,00 und EUR 800,00 werden im Anschaffungsjahr in voller Höhe abgeschrieben. Die unter den Finanzanlagen ausgewiesenen Anteile an verbundenen Unternehmen werden zu Anschaffungskosten angesetzt. Die unfertigen Leistungen wurden zu Herstellungskosten (getätigten Aufwendungen) bewertet. Die geleisteten Anzahlungen sowie die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden zum Nominalwert angesetzt. Die Guthaben bei Kreditinstituten wurden mit den Nominalbeträgen angesetzt. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet Ausgaben, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag darstellen. Das als gezeichnetes Kapital ausgewiesene Stammkapital der Gesellschaft beträgt zum Bilanzstichtag EUR 25.000,00. Das Kapital ist vollständig eingezahlt. Die Rückstellungen werden in Höhe des Erfüllungsbetrags angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Wesentliche Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen nicht. Eine Abzinsung der Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von weniger als einem Jahr wurde nicht vorgenommen. Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag passiviert. III. Erläuterungen zur Bilanz Die Entwicklung und die Aufteilung der einzelnen Posten des Anlagevermögens sind in dem Anlagenspiegel in der Anlage zum Anhang dargestellt. Unter den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden Forderungen gegen verbundene Unternehmen Höhe von EUR 27.708,67 ausgewiesen. Unter den Sonstigen Vermögensgegenständen werden Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von EUR 19.251,66 ausgewiesen. Unter den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen werden Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von EUR 52.174,95 ausgewiesen. Unter den Sonstigen Verbindlichkeiten werden Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von EUR 110.843,22 ausgewiesen. Zur Verbesserung der Klarheit und Übersichtlichkeit werden die Angaben im Zusammenhang mit den Verbindlichkeiten gemäß §§ 268 Abs. 5 Satz 1, 285 Nr. 1 und 2 HGB im folgenden Verbindlichkeitenspiegel zusammengefasst dargestellt:
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Bürgschaften und durch Globalzession der Forderungen der Gesellschaft gesichert. IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt. V. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern vor, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen. VI. Sonstige Angaben Im Jahresdurchschnitt wurden 89 Arbeitnehmer beschäftigt. Die Gesellschaft verfügt über den folgenden Anteilsbesitz über 20 %:
* Angaben gemäß Jahresabschluss zum 31. Dezember 2022 1 Die Gesellschaft ist mittelbar an den Gesellschaften beteiligt. Im Geschäftsjahr erfolgte die Geschäftsführung und Vertretung durch Herrn Marko Hafemann, Berlin. Der Geschäftsführer vertritt die Gesellschaft allein. Er darf Rechtsgeschäfte mit sich selbst und mit sich als Vertreter Dritter abschließen.
Berlin, den 4. Juni 2025 Time Change GmbH, Berlin gez. Marko Hafemann Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 2. Oktober 2025 festgestellt.
BESTÄTIGUNGSVERMERK FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023Time Change GmbH, BerlinDer Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Time Change GmbH, Berlin Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Time Change GmbH, Berlin, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Time Change GmbH, Berlin, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens, Finanz und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Berlin, 4. Juni 2025 MeyPa aud.IT GmbH Dr. Karina Riese, Wirtschaftsprüferin Mirko Ludwig, Wirtschaftsprüfer |
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