Stammdaten

Register
Amtsgericht Mannheim HRB 2658
Eingetragen
21.5.1979
Branche
BeteiligungsgesellschaftenTätigkeiten von Strom- und Erdgasmaklerinnen und -maklernHerstellung von Elektrizitätsverteilungs- und -schalteinrichtungen
Gegenstand
Die Errichtung, Unterhaltung und Wartung von Baustellensicherungsanlagen, der Betrieb eines Unternehmens der Meß- und Regeltechnik, der Elektroinstallation und des Schalttafelbaues, sowie aller damit zusammenhängender Tätigkeiten, einschließlich der Herstellung und des Handels aller für die vorgenannten Tätigkeiten erforderlichen Waren und Gegenstände. Ferner: Die Überlassung von Leiharbeitnehmern und der Güternahverkehr.

Historie

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Management

NameRolle
Prokura
Marco Silbernagel
seit 8.11.2011
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Identifizierte Personen (5)

NameAnteil
49.00%
D***** S**********
19.00%
B******* S**********
14.00%

Gesellschafter

5 Gesellschafter

GmbH-Struktur

4 von 5 angezeigt

K 3, 15, 68159 Mannheim
12.740 €
49.00%
D***** S**********
4.940 €
19.00%
B******* S**********
3.640 €
14.00%
M**** H****** F******** S**********
2.340 €
9.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

Silbernagel GmbH i.I.

Mannheim

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.06.2016 bis zum 31.05.2017

Bilanz

Aktiva

31.5.2017
EUR
1.6.2016
EUR
A. Anlagevermögen 0,00 368.121,00
I. Sachanlagen 0,00 365.621,00
II. Finanzanlagen 0,00 2.500,00
B. Umlaufvermögen 1.476.844,13 2.229.041,52
I. Vorräte 0,00 5.000,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 192.977,46 2.147.909,26
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.283.866,67 76.132,26
C. nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 3.621.129,85 2.882.489,42
Bilanzsumme, Summe Aktiva 5.097.973,98 5.479.651,94

Passiva

31.5.2017
EUR
1.6.2016
EUR
A. Eigenkapital 0,00 0,00
I. gezeichnetes Kapital 26.000,00 26.000,00
II. Verlustvortrag 2.908.489,42 2.908.489,42
III. Jahresfehlbetrag 738.640,43 0,00
IV. nicht gedeckter Fehlbetrag 3.621.129,85 2.882.489,42
B. Rückstellungen 512.294,15 608.459,36
C. Verbindlichkeiten 4.585.679,83 4.871.192,58
Bilanzsumme, Summe Passiva 5.097.973,98 5.479.651,94

Anhang


A. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSS

Angaben zur Identifikation laut Registergericht

Sitz der Silbernagel GmbH ist Mannheim.

Die Gesellschaft ist beim Handelsregister Mannheim, Abteilung B, unter der Nummber HRB 2658 eingetragen.

Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss der Silbernagel GmbH i.I. wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt.

Die Grundsätze der Rechnungslegung nach dem Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRUG) wurden bei der Erstellung des Jahresabschlusses beachtet.

Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Die Gliederung der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den Bestimmungen der §§ 266 und 275 HGB. Die Bilanz ist in Kontoform, die Gewinn- und Verlustrechnung in Staffelform nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Die Gesellschaft ist nach den in §§ 267 und 267a HGB angegebenen Größenklassen eine kleine Kapitalgesellschaft. Prüfungspflicht gem. §§ 316 ff. HGB besteht nicht. Offenlegungspflicht gem. §§ 325 ff. HGB besteht ebenfalls.

Der Jahresabschluss vermittelt ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage.

Die auf den Jahresabschluss angewendeten Darstellungsgrundsätze sind beibehalten worden.

Mit Beschluss des Amtsgerichts Mannheim vom 01.06.2016 wurde über das Vermögen der Gesellschaft das Insolvenzverfahren eröffnet. Herr Rechtsanwalt Markus Ernestus, Mannheim, wurde zum Insolvenzverwalter bestellt.

Das Unternehmen befindet sich in Liquidation. Kunden- und Lieferantenbeziehungen bestehen nur noch im Rahmen der Abwicklung des Insolvenzverfahrens. Eine Teilnahme am allgemeinen wirtschaftlichen Verkehr findet im Rahmen der Verfahrensabwicklung statt.

B. ANGABEN ZU BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN

Bilanzierungsmethoden

Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist.

Posten der Aktivseite wurden nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen, Grundsücksrechte nicht mit Grundstückslasten verrechnet. Ausnahme bildet der durch die Modernisierung des Handelsrechts (BilMoG) neu eingeführte § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB.

Das Anlage- und Umlaufvermögen, das Eigenkapital, die Schulden und Rechnungsabgrezungsposten sind in der Bilanz gesondert ausgewiesen und hinreichend gegliedert.

Dem Anlagevermögen sind nur Gegenstände zugeordnet, die dem Geschäftsbetrieb dauernd zu dienen geeignet und bestimmt sind.

Die Bilanzierungsverbote nach § 248 Abs. 1 und § 248 Abs. 2 HGB wurden beachtet.

Rückstellungen wurden nur im Rahmen des § 249 HGB gebildet. Die Auflösung der Rückstellungen erfolgte nach bestimmungsgemäßem Verbrauch.

Rechnungsabgrenzungsposten wurden nur im Rahmen der Bestimmungen des § 250 HGB gebildet.
Bewertungsmethoden

Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorhergehenden Geschäftsjahres überein.

Im vorangegangenen Geschäftsjahr fand ein grundlegender Wechsel der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden statt, der beibehalten wird. Bei der Bilanzierung und Bewertung von Vermögensgegenständen und Schulden wurde weiterhin von der Abkehr der Going-Concern-Prämisse ausgegangen, da der Geschäftsbetrieb nach Eröffnung des Insolvenzverfahrens zwischenzeitlich übertragen und eingestellt wurde. Die allgemeine Annahme bei der Bewertung unter Fortführungsgesichtspunkten nach den Grundsätzen des § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB gilt somit nicht mehr.

Der Wegfall der Fortführungsannahme ist ein begründeter Ausnahmefall i.S.v. § 252 Abs. 2 HGB, der eine Abweichung von den Grundsätzen der Ansatz- und der Bewertungsstetigkeit nach §§ 246 Abs. 3 Satz 1, 252 Abs. 1 Nr. 6 HGB rechtfertigt.

Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet.

Bei der Bewertung ist das Vorsichtsprinzip zu Grunde gelegt worden. Alle bis zum Abschlussstichtag entstandenen vorhersehbaren Risiken und Verluste wurden berücksichtigt, selbst wenn diese erst zwischen dem Abschlussstichtag und dem Tag der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Bei den Gewinnen wurde das Realisationsprinzip angewendet.

Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig von den Zeitpunkten der entsprechenden Zahlungen im Jahresabschluss berücksichtigt worden.

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind gegenüber dem Vorjahr unverändert geblieben.

Einzelne Posten wurden wie folgt bewertet:

Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden grundsätzlich zum Nominalwert abzüglich der erforderlichen Einzelwertberichtigungen für zweifelhafte Forderungen angesetzt.

Die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nominalwert bewertet.

Das gezeichnete Kapital ist zum Nominalwert angesetzt.

Rückstellungen wurden für alle erkennbaren Risiken und für ungewisse Verpflichtungen gebildet. Sie wurden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung geschätzt und in Höhe des wahrscheinlichen Erfüllungsbetrags angesetzt.

Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

C. SONSTIGE ANGABEN

Eventualverbindlichkeiten

Zum 31.05.2017 bestanden weiterhin Avalverbindlichkeiten. Es handelt sich hierbei um Gewährleistungs-, Ausführungs- und Vertragserfüllungsbürgschaften.

Durchschnittliche Arbeitnehmerzahl

Während des Geschäftsjahres waren keine Arbeitnehmer mehr beschäftigt. Die zu Beginn des Geschäftsjahres bestehenden Arbeitsverhältnisse gingen zum 01.06.2016 auf den Erwerber des gesamten Geschäftsbetriebs mit allen Rechten und Pflichten gem. § 613a BGB über.
Verwendung des Jahresergebnisses

Die Gesellschafter schlagen vor, den Jahresfehlbetrag vollständig auf neue Rechnung vorzutragen.

Geschäftsführung

Geschäftsführer der Gesellschaft war Herr Marco Silbernagel (Dipl.-Phys., Dipl.-Ing.).

Im Geschäftsjahr wurden die Geschäfte durch folgende Person geführt:

Herr Rechtsanwalt Markus Ernestus, Mannheim, als Insolvenzverwalter


Vorgänge von besonderer Bedeutung

Der Einzug ausstehender Forderungen sowie die Geltendmachung potenzieller Haftungsansprüche werden noch eine gewisse Zeit in Anspruch nehmen. Es sind eine Vielzahl von Gerichtsverfahren anhängig.

Mannheim, 28.08.2018

Markus Ernestus
Rechtsanwalt
Insolvenzverwalter

Sonstige Berichtsbestandteile


Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde vor der Feststellung offengelegt.

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