ARDEK eGLiquidiert

Stammdaten

Register
Amtsgericht Frankfurt am Main GnR 752
Vorher
ARDEK Arbeitsgemeinschaft der Kinderausstatter eG
Eingetragen
30.1.1935
Branche
Großhandel mit TextilienTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Bekleidung und BekleidungszubehörGroßhandel mit Geräten der Unterhaltungselektronik
Gegenstand
Gegenstand geändert, nun: Gemeinsamer Einkauf, Großhandel und Einzelhandel mit Waren aller Art, die die Ausweitung auf das Internet ausschließt, vornehmlich des Bedarfsbündels für Mutter und Kind, um im Vermittlungsgeschäft der Delkredereübernahme und Zentralregulierung und darüber hinaus die Unterstützung der Mitglieder durch kooperatives Marketing, Werbe- und Verkaufsförderung sowie weitere Service-Leistungen (u. a. Einsatz adäquater DV-Systeme, Schulung, Beratung und Betreuung in Unternehmensfragen, Versorgungmöglichkeiten für Mitglieder und deren Mitarbeiter).

Historie

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Konzern- und Jahresabschlüsse

ARDEK eG

Hofheim

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2010 bis zum 31.12.2010

Bilanz zum 31. Dezember 2010

Aktivseite

  31.12.2010 31.12.2009
 
A. Anlagevermögen      
I. Immaterielle Vermögensgegenstände      
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen   131.329,00 272.903,00
II. Sachanlagen      
1. Grundstücke und Bauten 1.915.684,00   2.323.035,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 24.178,00 1.939.862,00 116.287,00
III. Finanzanlagen      
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 18.973,22   18.973,22
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 182.077,56   202.691,51
3. Beteiligungen 14.450,00   4.700,00
4. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 951.018,36   731.789,16
5. Geschäftsguthaben bei Genossenschaften 360,00   60.360,00
6. Wertpapiere 1.000.000,00   1.000.000,00
7. Sonstige Ausleihungen 57.344,52 2.224.223,66 61.715,09
Anlagevermögen insgesamt   4.295.414,66 4.792.453,98
B. Umlaufvermögen      
I. Vorräte      
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 6.941,24   6.285,39
2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 0,00   96.055,77
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 0,00 6.941,24 1.732.631,17
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände      
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 319.021,13   1.236.205,11
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 29.764,80   81.716,98
3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 2.899,94   0,00
4. Sonstige Vermögensgegenstände 1.262.873,87 1.614.559,74 2.046.169,63
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks   1.385.695,64 1.478.228,48
Umlaufvermögen insgesamt   3.007.196,62 6.677.292,53
C. Rechnungsabgrenzungsposten   5.756,51 10.095,17
Summe der Aktivseite   7.308.367,79 11.479.841,68

Passivseite

     
  31.12.2010 31.12.2009
 
A. Eigenkapital      
I. Geschäftsguthaben      
1. der verbleibenden Mitglieder 1.650.950,00   1.752.850,00
2. der ausscheidenden Mitglieder 107.800,00   152.900,00
3. aus gekündigten Geschäftsanteilen 3.300,00 1.762.050,00 0,00
Rückständige fällige Pflichteinzahlungen auf Geschäftsanteile € 46.350,00     (63.250,00)
II. Kapitalrücklage   296.974,12 295.674,12
III. Ergebnisrücklagen      
1. Gesetzliche Rücklage 1.809.996,34   1.809.996,34
2. Andere Ergebnisrücklagen 459.921,74 2.269.918,08 3.421.935,27
Entnahme für Bilanzverlust Vorjahr € 3.052.493,53      
Einstellung gemäß Art. 67 Abs. 1 EGHGB € 90.480,00      
IV. Bilanzverlust      
1. Verlustvortrag (-) -3.052.493,53   0,00
2. Jahresfehlbetrag (-) -1.869.237,22   -3.052.493,53
3. Entnahme aus Ergebnisrücklagen 3.052.493,53 -1.869.237,22 0,00
Eigenkapital insgesamt   2.459.704,98 4.380.862,20
B. Rückstellungen      
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 1.934.052,00   2.025.718,00
2. Sonstige Rückstellungen 881.738,00 2.815.790,00 1.458.958,86
C. Verbindlichkeiten      
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 306.468,13   1.350.854,02
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 193.205,45   614.660,81
3. Verbindlichkeiten gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00   5.530,68
4. Sonstige Verbindlichkeiten 296.887,73 796.561,31 1.633.739,41
davon      
- aus Steuern € 59.540,50     (71.030,28)
- im Rahmen der sozialen Sicherheit € 0,00     (619,24)
D. Rechnungsabgrenzungsposten   1.236.311,50 9.517,70
Summe der Passivseite   7.308.367,79 11.479.841,68

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2010

  Geschäftsjahr Vorjahr
 
1. Umsatzerlöse 8.237.736,84   17.622.249,60
2. Erhöhung oder Verminderung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen -96.055,77   -38.658,42
3. Sonstige betriebliche Erträge 1.295.835,89 9.437.516,96 640.265,05
4. Materialaufwand      
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 4.595.116,07   9.266.812,86
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 346.828,63   853.559,87
c) Aufwendungen im Zentralregulierungs- und Delkrederegeschäft 330.702,72 5.272.647,42 1.000.511,39
Rohergebnis   4.164.869,54 7.102.972,11
5. Personalaufwand      
a) Löhne und Gehälter 1.803.999,48   3.016.864,47
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 380.438,60 2.184.438,08 587.609,74
davon für Altersversorgung € 66.622,83     (127.171,74)
6. Abschreibungen      
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 578.054,40   180.547,69
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 3.253.517,30 3.831.571,70 5.342.450,31
Zwischensumme   -1.851.140,24 -2.024.500,10
8. Erträge aus Beteiligungen und Geschäftsguthaben 313,00   315,60
9. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 37.634,03   32.147,72
davon aus verb. Unternehmen € 9.150,85     (10.100,99)
10. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 90.922,43   130.067,90
11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 137.878,12 -9.008,66 143.124,67
12. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit   -1.860.148,90 -2.005.093,55
13. Außerordentliche Aufwendungen 0,00   805.400,00
14. Außerordentliches Ergebnis   0,00 -805.400,00
15. Steuern vom Einkommen und Ertrag   11,06 233.248,66
16. Sonstige Steuern   9.077,26 8.751,32
17. Jahresfehlbetrag (-)   -1.869.237,22 -3.052.493,53

Anhang

A. Allgemeine Angaben

Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung entsprechen hinsichtlich der Gliederung den §§ 266 und 275 HGB.

Aufgrund der geänderten handelsrechtlichen Vorschriften ergeben sich folgende Anpassungen:

Die Bezeichnung der Aktiva-Position A. I. 1. wurde an die Bezeichnung in § 266 Abs. 2 HGB angepasst.

Die Bewertung der Pensionsrückstellungen wurde geändert.

Aufgrund der Verpachtung des Waren- und Zentralregulierungsgeschäftes sowie Werbung mit Mitgliedern und Kunden ab dem 01. Mai 2010 ist eine Vergleichbarkeit der Bilanz- und Gewinn- und Verlustzahlen mit dem Vorjahr nicht unmittelbar gegeben.

B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Entgeltlich erworbene Immaterielle Wirtschaftsgüter werden zu Anschaffungskosten aktiviert und entsprechend ihrer Nutzungsdauer linear abgeschrieben.

Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten bzw. zu den Herstellungskosten aktiviert und planmäßig abgeschrieben, sofern es abnutzbar ist. Soweit außerplanmäßige Abschreibungen erforderlich waren, wurden sie vorgenommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter werden zum gebildeten steuerrechtlichen Sammelposten im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben und im Anlagespiegel als Zugang/Abgang dargestellt.

Finanzanlagen wurden mit den Anschaffungskosten bewertet. Soweit Abschreibungen erforderlich waren, wurden sie vorgenommen.

Die Vorräte wurden mit den Anschaffungskosten oder zu einem entsprechend niedrigeren Marktpreis bewertet.

Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden Einzelwertberichtigungen und Pauschalwertberichtigungen vorgenommen.

Der Anspruch auf das Körperschaftssteuerguthaben wurde zum Barwert aktiviert. Die Diskontierung wurde mit einem Zinssatz von 3,713 Prozent gerechnet.

Die Bewertung der Kassenbestände, Postbank- und Bankguthaben und Schecks erfolgte zum Nominalwert.

Die Bewertung der Pensionsverpflichtungen erfolgte nach den Vorschriften des § 253 (1) bis (3) HGB. Als versicherungsmathematische Bewertungsmethode wurde die "projected unit credit method" angewandt. Der Rententrend wurde mit 2 Prozent berücksichtigt. Der Rechnungszins beruht auf dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichen Abzinsungssatz von 5,15 Prozent. Die biometrischen Wahrscheinlichkeiten stammen aus den "Richttafeln von 2005 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck. Zum Ausweis der Erträge aufgrund der durch das BilMoG geänderten Wertansätze der Pensionsrückstellungen verweisen wir auf die Ausführungen zu den Erläuterungen zur Bilanz im Anhang unter Abschnitt D.

Die übrigen Rückstellungen entsprechen den zu erwartenden Ausgaben und drohenden Verpflichtungen.

Verbindlichkeiten werden mit ihrem Rückzahlungsbetrag ausgewiesen.

C. Entwicklung des Anlagevermögens in 2010

  Kumulierte Anschaffungs- und Herstellungskosten
  Stand 01.01.2010
Zugänge
Abgänge
Stand 31.12.2010
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, Schutzrechte u. ä. Rechte und Werte, Lizenzen 634.164,60 0,00 85.495,74 548.668,86
II. Sachanlagen        
1. Grundstücke und Bauten 3.422.006,75 0,00 0,00 3.422.006,75
2. Technische Anlagen und Maschinen 180.001,17 0,00 180.001,17 0,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.903.854,33 1.300,40 568.085,63 1.337.069,10
  5.505.862,25 1.300,40 748.086,80 4.759.075,85
III. Finanzanlagen        
1. Anteile an verb. Unternehmen 1.794.412,92 0,00 0,00 1.794.412,92
2. Ausleihungen an verb. Untern. 299.805,34 0,00 20.613,95 279.191,39
3. Beteiligungen 4.700,00 9.750,00 0,00 14.450,00
4. Ausleihungen an Beteiligungsuntern. 731.789,16 219.229,20 0,00 951.018,36
5. Geschäftsguth. bei Genossenschaften 60.360,00 0,00 60.000,00 360,00
6. Wertpapiere 1.000.000,00 0,00 0,00 1.000.000,00
7. Sonstige Ausleihungen 61.715,09 0,00 4.370,57 57.344,52
  3.952.782,51 228.979,20 84.984,52 4.096.777,19
insgesamt 10.092.809,36 230.279,60 918.567,06 9.404.521,90
     
  Abschreibungen (kumuliert) 31.12.2010
Abschreibungen im Geschäftsjahr
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, Schutzrechte u. ä. Rechte und Werte, Lizenzen 417.339,86 139.144,00
II. Sachanlagen    
1. Grundstücke und Bauten 1.506.322,75 407.351,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 0,00 0,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.312.891,10 31.559,40
  2.819.213,85 438.910,40
III. Finanzanlagen    
1. Anteile an verb. Unternehmen 1.775.439,70 0,00
2. Ausleihungen an verb. Untern. 97.113,83 0,00
3. Beteiligungen 0,00 0,00
4. Ausleihungen an Beteiligungsuntern. 0,00 0,00
5. Geschäftsguth. bei Genossenschaften 0,00 0,00
6. Wertpapiere 0,00 0,00
7. Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00
  1.872.553,53 0,00
insgesamt 5.109.107,24 578.054,40
  Buchwerte
  31.12.2010
31.12.2009
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, Schutzrechte u. ä. Rechte und Werte, Lizenzen 131.329,00 272.903,00
II. Sachanlagen    
1. Grundstücke und Bauten 1.915.684,00 2.323.035,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 0,00 0,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 24.178,00 116.287,00
  1.939.862,00 2.439.322,00
III. Finanzanlagen    
1. Anteile an verb. Unternehmen 18.973,22 18.973,22
2. Ausleihungen an verb. Untern. 182.077,56 202.691,51
3. Beteiligungen 14.450,00 4.700,00
4. Ausleihungen an Beteiligungsuntern. 951.018,36 731.789,16
5. Geschäftsguth. bei Genossenschaften 360,00 60.360,00
6. Wertpapiere 1.000.000,00 1.000.000,00
7. Sonstige Ausleihungen 57.344,52 61.715,09
  2.224.223,66 2.080.228,98
insgesamt 4.295.414,66 4.792.453,98

D. Erläuterungen zur Bilanz

1. In einem Anlagespiegel ist die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens dargestellt (vgl. Abschnitt C.).

2. Die Genossenschaft besitzt folgende Kapitalanteile in Höhe von mindestens 20 Prozent an anderen Unternehmen:

  Anteil am Gesellschaftskapital Eigenkapital der Gesellschaft Ergebnis des letzten Geschäftsjahres
  % Jahr T€ Jahr T€
- Junior Plus Baby- und Kindermoden GmbH, Hofheim 100 2010 0,4 2010 -0,2
- ardek Immobilien-Leasing-Verwaltungs GmbH, Hofheim 74 2010 36,6 2010 1,3
- ardek Immobilien-Verwaltungs GmbH & Co., Hofheim 100 2010 28,2 2010 -4,5
- Azorella Grundstücksverwaltungs-Gesellschaft mbH & Co. Vermietungs KG, Wiesbaden 94 2010 -12,6 2010 -0,9
- baby & family GmbH, Bielefeld 39 2009 84,0 2009 27,8

Die Geschäftstätigkeit der Junior Plus Baby- und Kindermoden GmbH ist seit 1999 eingestellt, das Gewerbe wurde in 2003 abgemeldet.

3. Die Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, betreffen ein Mieterdarlehen, welches die Azorella Grundstücksverwaltungs-Gesellschaft mbH & Co. Vermietungs KG gemäß Leasingvertrag der Genossenschaft schuldet.

4. In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als 1 Jahr in Höhe von T€ 470,6 (Vj. T€ 726,0) enthalten.

5. Die bisher bilanzierten Pensionsrückstellungen sind höher als die Bewertung nach dem BilMoG. Die aus der Auflösung resultierenden Beträge in Höhe von T€ 90,5 wurden unmittelbar in die anderen Ergebnisrücklagen eingestellt.

6. Die sonstigen Rückstellungen beinhalten neben Rückstellungen für anteilige ZR-Boni und proBaby-Prämien in Höhe von T€ 396,4 für die ersten vier Monate des Jahres 2010 vor der Verpachtung dieses Geschäfts auch Rückstellungen für Personalaufwendungen in Höhe von T€ 389,5 (Vj. T€ 1.058,1) insbesondere für Abfindungen T€ 304,3 (Vorjahr T€ 967,1).

7. Von den Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit

  T€ bis zu 1 Jahr
T€
mehr als 1 Jahr bis zu 5 Jahren
T€
mehr als 5 Jahre
T€
- gegenüber Kreditinstituten 306,5 102,0 157,0 47,5
- aus Lieferungen und Leistungen 193,2 131,3 61,9 0,0
- sonstige Verbindlichkeiten 296,9 188,3 108,6 0,0
  796,6 421,6 327,5 47,5

8. Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind T€ 306,5 (Vj. T€ 408,4) durch Grundpfandrechte gesichert.

9. In der Position Passive Rechnungsabgrenzungsposten sind Pachtzins- und Mietvorauszahlungen ausgewiesen.

E. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

1. Die Umsatzerlöse setzen sich wie folgt zusammen:

  2010
T€
2009
T€
Lagergeschäft *) 4.850,3 10.524,2
Zentralregulierung 1.392,4 4.102,5
Dienstleistungen 1.995,0 2.995,6
  8.237,7 17,622,3

* Im Lagergeschäft sind T€ 171,5 (Vj. T€ 550,8) Skonto- und Bonusaufwendungen abgesetzt. Dabei ist zu berücksichtigen, dass der operative Geschäftsbetrieb ab dem 01. Mai 2010 verpachtet wurde.

2. In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge insbesondere aus Auflösung von Einzel- und Pauschalwertberichtigungen, Wechselobligo- und Rückstellungen sowie Eingänge aus abgeschriebenen Forderungen in Höhe von T€ 113,6 (Vj. T€ 169,4) enthalten.

3. In den Abschreibungen auf Sachanlagen sind außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe von T€ 375,0 enthalten.

4. Von den sonstigen betrieblichen Aufwendungen entfallen auf Risikovorsorge im Bereich Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände T€ 76,4 (Vj. T€ 19,7) und auf periodenfremde Aufwendungen aus Forderungsausfällen insgesamt T€ 203,1 (Vj. T€ 162,1).

5. Nach Einführung des BilMoG wird der in den Zuführungen enthaltene Zinsanteil dem Finanzergebnis zugeordnet. Bis zur Einführung des BilMoG war dieser Aufwand in den Personalkosten enthalten. Der Zinsanteil betrug in 2010 T€ 99,0.

F. Sonstige Angaben

1. Es bestehen folgende, nicht in der Bilanz ausgewiesene finanzielle Verpflichtungen:

  2010
T€
2009
T€
Haftungsverpflichtungen    
- Eventualverpflichtungen aus weitergegebenen Wechseln 0,0 313,7
- Bürgschaften 75,0 143,0

Nach heutigen Erkenntnissen ist von einer Inanspruchnahme aus diesen Bürgschaften nicht auszugehen.

  2010
T€
2009
T€
Sonstige finanzielle Verpflichtungen Gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht    
- aus Leasingvertrag, erste Mietperiode, 5-Jahresbetrag (Vj. 6-Jahresbetrag) 3.061,9 3.671,5
Grundstücksmietverträge:    
- Mietdauer 4 Jahre (Vj. 5 Jahre) 1.036,9 1.296,1
- Mietdauer 2 Jahre (Vj. 3 Jahre) 701,6 1.052,4
Mietverträge für Gegenstände der Betriebs- und Geschäftsausstattung    
- Jahresbetrag (Restlaufzeit Mietvertrag 2-3 Jahre) 54,2 63,3

2. Die Zahl der 2010 durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer betrug:

Vollzeitbeschäftigte 27
Teilzeitbeschäftigte 6

Außerdem wurde 1 Auszubildender beschäftigt.

3. Mitgliederbewegung

  Zahl der Mitglieder Anzahl der Geschäftsanteile
Stand 01.01.2010 225 1.637
Zugang 2010 3 21
Abgang 2010 17 122
Stand 31.12. 2010 211 1.536
Die Geschäftsguthaben der verbleibenden Mitglieder haben sich im Geschäftsjahr vermindert um 101.900,00
Höhe des Geschäftsanteils 1.100,00

Eine Nachschusspflicht, § 41 der Satzung, besteht nach Änderung der Satzung nicht mehr (Eintragung am 26.10.2010).

4. An Mitglieder des Aussichtsrates und des Vorstandes bestanden am Bilanzstichtag keine Forderungen.

Zuständiger Prüfungsverband:

Genossenschaftsverband e.V.

Wilhelm-Haas-Platz, 63263 Neu-Isenburg

5. Mitglieder des Vorstandes:

Frank Haensel

Alexander Jelen (bis 19.05.2010)

Karsten Pannen (ab 19.05.2010 bis 19.08.2010)

Dr. Christiane Moors (ab 20.08.2010)

6. Mitglieder des Aufsichtsrates:

Hans-Bernd Römann, Lohne Vorsitzender
Otto Schmiemann, Ahaus (bis 15.07.2010)
Volkmar Hänsel, Crimmitschau Stellv. Vorsitzender ab 16.07.2010
Karsten Pannen, Geldern (Mandat ruhte ab 19.05.2010 bis 19.08.2010)
Ulrike Reinke, Cottbus  

 

Hofheim-Wallau, den 18. Mai 2011

ARDEK eG

Der Vorstand

Frank Haensel

Dr. Christiane Moors

Dieser Jahresabschluss wurde gemäß § 48 GenG in der Generalversammlung am 16. Juni 2011 festgestellt.

Bestätigung des Prüfungsverbandes

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der ARDEK eG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2010 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Genossenschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 53 Abs. 2 GenG in Verbindung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen- und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Genossenschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Genossenschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Genossenschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Ohne diese Beurteilung einzuschränken, weisen wir auf die Ausführungen im Lagebericht hin. Dort wird unter Abschnitt "Voraussichtliche Entwicklung und Risiken der künftigen Entwicklung" dargestellt, dass sich eine Liquiditätsunterdeckung von voraussichtlich 0,5 Mio. EUR zur Jahresmitte 2012 abzeichnet. Der Vorstand erwartet, dass der Fortbestand des Unternehmens durch den Verkauf von Grundstücken/Immobilien oder durch das vorzeitige Lösen von vertraglichen Verpflichtungen und weiteren Gesprächen mit dem Kooperationspartner aufrecht erhalten werden kann. Sollte die Liquiditätslücke nicht im ersten Halbjahr 2012 geschlossen werden können, so sind akute bestandsgefährdende Risiken nicht auszuschließen.

 

Frankfurt am Main, 18. Mai 2011

Genossenschaftsverband e.V.

i.V. Ruckes, Wirtschaftsprüfer

i.V. Djakovic, Wirtschaftsprüfer

Lagebericht und Ergebnisverwendungsvorschlag

Darstellung des Geschäftsverlaufs

Die deutsche Wirtschaft ist im Jahr 2010 im Vergleich zum Vorjahr wieder deutlich gewachsen. Das Bruttoinlandsprodukt erreichte mit einem Wert von plus 3,6 Prozent im europäischen Vergleich ein weit überdurchschnittliches Ergebnis. Allerdings ist der private Verbrauch bislang nicht richtig in Gang gekommen. Die privaten Konsumausgaben sind in 2010 zwar um 0,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr gestiegen, allerdings war von dem in den Medien immer wieder an die Wand gemalten Konsumboom in Deutschland noch nicht viel zu sehen.

Dennoch konnten die Umsätze der ARDEK-Mitglieder im Berichtsjahr gegenüber 2009 um 1,6 Prozent zulegen. Dies ist insgesamt ein erfreulicher Wert, da auf einem weiterhin sehr niedrigen Geburtenniveau der Konkurrenzdruck zugenommen hat.

Der Geschäftsverlauf 2010 ist mit dem Vorjahr nicht mehr genau zu vergleichen. Zum 01. Mai 2010 wurde das operative Warengeschäft in den Bereichen Hartware, Textil und Werbung sowie die Zentralregulierung an die EK/servicegroup eG in Bielefeld verpachtet. Diesen Beschluss hatte eine außerordentliche Generalversammlung am 19. März 2010 mit sehr großer Mehrheit gefasst.

Insofern sind lediglich die ersten vier Monate des Jahres 2010 direkt von der ARDEK eG im Warengeschäft in eigener Regie bearbeitet worden. Für eine Übergangszeit von April bis Ende September 2010 hatte die ARDEK noch Kommissionsgeschäfte in Abstimmung mit EK im Eigengeschäft betrieben. Ab Oktober 2010 wurden infolge einer EDV-Umstellung sämtliche Lieferungen an die Kunden dann nur noch von EK direkt vorgenommen.

Seit Mai 2010 hatte die ARDEK für die Verpachtung dieser Geschäftsfelder entsprechende monatliche Pachtzahlungen von EK neben einer Pachtvorauszahlung einen Monat vor Beginn des Pachtvertrages erhalten. Mit dieser Pachtvorauszahlung wurden sämtliche kurzfristigen Bankkredite der ARDEK eG zurückgeführt.

Um die Verpachtung des Warengeschäfts vorzubereiten, wurde im März 2010 für einen erheblichen Teil der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Abstimmung mit dem Betriebsrat der ARDEK eG ein Interessenausgleich mit Sozialplan geschlossen. Die davon betroffenen Mitarbeiter sind danach sukzessive aus der ARDEK ausgeschieden, Ende März 2011 haben die letzten Personen im Rahmen des Sozialplans die ARDEK verlassen.

Nach der Verpachtung des Warengeschäfts wird bei ARDEK noch das Messegeschäft, die Cafeteria sowie die Vermögensverwaltung der Mitglieder-Geschäftsguthaben und der im Eigentum befindlichen Grundstücke und Immobilien betrieben.

Darstellung der Lage

Ertragslage

Die gesamten Umsatzerlöse aller Geschäftsfelder sind infolge der Verpachtung zum 01. Mai 2010 mit einem Wert von 8,2 Mio. EUR gegenüber dem Vorjahr (17,6 Mio. EUR) deutlich zurückgegangen.

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind die laufenden Pachtzahlungen der EK/servicegroup eG i.H.v. 0,7 Mio. EUR enthalten. Daneben sind Miet-/ und Pachtzahlungen für die im Bestand der ARDEK befindlichen Immobilien und der Weitervermietung gemieteter Büro-/ und Lagerflächen von 0,3 Mio. EUR enthalten.

Im Zuge der vorstehend skizzierten Einflussfaktoren ist der Materialaufwand ebenfalls erheblich von 11,1 Mio. EUR auf 5,3 Mio. EUR zurückgegangen. In den Aufwendungen im Zentralregulierungs- und Delkrederegeschäft sind 0,3 Mio. EUR anteilige Bonuszahlungen an die Kunden für die ersten vier Monate des Jahres 2010 vor der Verpachtung enthalten. Im Vorjahr hatte dieser Wert noch 1,0 Mio. EUR betragen.

Das Rohergebnis lag in 2010 mit Blick auf die geringeren Umsatzerlöse und den weitgehenden Wegfall des operativen Warengeschäfts bei 4,2 Mio. EUR, nach 7,1 Mio. EUR in 2009. Die darin enthaltenen Erlöse aus dem Messegeschäft und der Cafeteria sind im Berichtsjahr um 0,1 Mio. EUR zurückgegangen.

Die Personalaufwendungen sind gegenüber 2009 um 1,4 Mio. EUR zurückgegangen, da ein erheblicher Teil des Personalbestandes mit Blick auf die Verpachtung abgebaut werden musste. Ein großer Teil der Belegschaft ist im Verlauf des Jahres 2010 sukzessive ausgeschieden, allerdings wurden die meisten Personen auch nach der Verpachtung noch einige Monate im Rahmen der Kündigungsfristen weiterbeschäftigt.

In den Abschreibungen sind insbesondere außerplanmäßige Abschreibungen für die beiden Immobilien in Dessau und Pasewalk i.H.v. 0,4 Mio. EUR enthalten. Beide Objekte konnten im ersten Quartal 2011 unter Buchwert verkauft werden.

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind als wesentliche Einzelpositionen die Leasingaufwendungen für die Rückmietung des Ordercenters und nach dem Immobilienverkauf die Rückmietungskosten für die Lager- und Verwaltungsimmobilie enthalten. Diese Kosten bewegen sich auf Vorjahresniveau. Darüber hinaus sind die Delkrederekosten für die Dienstleistung der DZB BANK GmbH, Logistikkosten und die IT-Aufwendungen für die Einführung und den Betrieb der neuen Standardsoftware SAP für die ersten vier Monate 2010 Bestandteile dieser Position. Zudem ist erneut die für vier Monate anteilige Integrationsprämie für die Teilnehmer am proBABY-Vertriebstypenkonzept i.H.v. 0,1 Mio. EUR (Vorjahr: 0,2 Mio. EUR) enthalten, die ebenfalls als Ausschüttungsbestandteil an unsere Kunden zu verstehen ist. Gegenüber dem Jahr 2009 haben sich die sonstigen betrieblichen Aufwendungen nach der Verpachtung des Warengeschäfts insgesamt wesentlich verringert.

Die neutralen Aufwendungen für eine angemessene Risikovorsorge im Forderungsbereich liegen mit 0,3 Mio. EUR über dem Vorjahr (0,2 Mio. EUR). Hierbei wurde erneut wesentliches Augenmerk auf eine vorsichtige Bewertung gerichtet.

Im Finanzergebnis sind Zinsaufwendungen von 0,1 Mio. EUR enthalten, welche sich auf die Neubewertung der Pensionsrückstellungen gemäß Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz ergeben haben. Nach Einführung des BilMoG wird der in den Zuführungen enthaltene Zinsanteil dem Finanzergebnis zugeordnet. Bis zur Einführung des BilMoG war dieser Aufwand in den Personalkosten enthalten.

Das Ergebnis aus dem betrieblichen Bereich bewegt sich im Berichtsjahr bei minus 1,9 Mio. EUR (Vj. minus 2,0 Mio. EUR), bedingt durch die dargestellten Einflussfaktoren, wobei insbesondere die nach der Verpachtung noch für längere Zeit nachlaufenden Personalkosten mit ins Gewicht fallen.

Nach Hinzurechnung des nahezu ausgeglichenen Finanzergebnisses ergibt sich ein Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit, von minus 1,9 Mio. EUR.

Der Jahresfehlbetrag nach Steuern in 2010 beträgt TEUR 1.869,2. Die Ertragslage im Geschäftsjahr ist unzureichend.

Vermögenslage

Im Geschäftsjahr 2010 beträgt die Bilanzsumme 7,3 Mio. EUR (Vorjahr 11,5 Mio. EUR). Das Eigenkapital beträgt in 2010 2,5 Mio. EUR. In Relation zur Bilanzsumme hat sich die Eigenkapitalquote in 2010 auf 33,7 Prozent (Vorjahr 38,2 Prozent) infolge des Jahresfehlbetrages verschlechtert.

Die Finanzanlagen sind mit 2,2 Mio. EUR gegenüber 2009 leicht angestiegen, was im wesentlichen mit dem weiteren Aufbau des Mieterdarlehens zusammenhängt, das in der Position "Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht" aktiviert wird. In den Finanzanlagen ebenfalls enthalten sind Ausleihungen an die ardek Immobilien-Verwaltungs GmbH & Co. i.H.v. 0,2 Mio. EUR für die Gewährung von Darlehen an die Tochtergesellschaft für deren Objektfinanzierung. Dabei wurden Bankdarlehen der ardek Immobilien-Verwaltungs GmbH & Co., bei denen die Zinsbindung ausgelaufen ist, von der ARDEK eG abgelöst. Zudem ist ein Wertpapier mit einem Nominalwert von 1,0 Mio. EUR enthalten, das nach Eingang der Kaufpreiszahlung aus dem Immobilienverkauf im Jahre 2008 angeschafft wurde.

Auf der Aktivseite hat sich der Zahlungsmittelbestand von 1,5 Mio. EUR in 2009 auf 1,4 Mio. EUR in 2010 leicht verringert. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind in 2010 nach der Verpachtung des Warengeschäfts um 0,9 Mio. EUR zurückgegangen. Die Vorräte wurden zum Pachtbeginn im Mai 2010 bis auf diverse Roh-, Hilfs-, und Betriebsstoffe vollumfänglich an den Pächter veräußert.

In den sonstigen Vermögensgegenständen ist mit 0,4 Mio. EUR ein Teil des Grundstücks in Bad Camberg enthalten. Ein großer Teil dieses Grundstücks (ca. 45 Prozent der Gesamtfläche) wurde im Berichtsjahr verkauft, das Grundstück wurde daraufhin geteilt. Zudem beinhaltet diese Position auch das Körperschaftssteuerguthaben mit 0,6 Mio. EUR. Die im Vorjahr noch enthaltene Rückdeckungsversicherung der Pensionszusagen i.H.v. 0,2 Mio. EUR wurde im Dezember 2010 ausgezahlt und ist in den Bankguthaben enthalten. Gegenüber einem Lieferanten besteht noch eine Forderung i.H.v. 0,2 Mio. EUR.

Die Vermögenslage ist am Bilanzstichtag geordnet.

Finanzlage

Das Anlagevermögen in Höhe von 4,3 Mio. EUR wird durch Eigenkapital und langfristige Rückstellungen vollständig gedeckt.

In den sonstigen Rückstellungen sind noch anteilige Abfindungen für ausscheidende Mitarbeiter i.H.v. 0,3 Mio. EUR enthalten. Bis Ende März 2011 wurden alle Abfindungen ausbezahlt. Daneben sind anteilige ZR-Boni und proBABY-Prämien für die ersten vier Monate 2010 passiviert. Die Auszahlung der anteiligen Ausschüttung an die Kunden wird neben den insgesamt für 2010 erworbenen Ausschüttungsansprüchen vollumfänglich von der EK/servicegroup eG vorgenommen. Im Innenverhältnis von ARDEK und EK wurde eine angemessene Stundung dieser anteiligen Beträge gegen eine werthaltige Besicherung seitens ARDEK vereinbart.

Die Bankverbindlichkeiten sind von 1,4 Mio. EUR (2009) auf 0,3 Mio. EUR in 2010 zurückgeführt worden. Der verbleibende Rückzahlungsbetrag bezieht sich auf ein Darlehen, welches für eine Grundstücksfinanzierung vor einigen Jahren herausgelegt wurde. Die Rückführung der gesamten kurzfristigen Bankverbindlichkeiten wurde mit einer von EK/servicegroup eG erhaltenen anteiligen Pachtvorauszahlung vorgenommen. Zudem wurde mit dem erhaltenen Kaufpreis aus dem vollständigen Verkauf des Warenlagers an die EK/servicegroup eG in Bielefeld im Juni 2010 die Bonus-/ und Prämienauszahlung an die Kunden geleistet.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind auf 0,2 Mio. EUR zurückgegangen, da nach Pachtbeginn keine neuen Warenvorräte mehr beschafft wurden.

Die sonstigen Verbindlichkeiten bewegen sich mit 0,3 Mio. EUR deutlich unter dem Niveau des Vorjahres. Darin enthalten waren in 2009 noch ZR-Boni und proBABY-Prämien von insgesamt 1,4 Mio. EUR, welche in dieser Position brutto ausgewiesen werden. Die Auszahlung dieser Beträge wurde im Juni 2010 vorgenommen.

In den passiven Rechnungsabgrenzungsposten ist die anteilige Pachtvorauszahlung für die Jahre 2011 bis 2014 enthalten.

Investitionen wurden im geringen Umfang für den Geschäftsbereich Messegeschäft und Cafeteria vorgenommen.

Die Zahlungsbereitschaft gegenüber unseren Geschäftspartnern in erster Kondition war während des gesamten Geschäftsjahres stets gegeben.

Die Finanz- und Liquiditätslage ist am Bilanzstichtag geordnet.

Vorkommnisse von besonderer Bedeutung im Geschäftsjahr

Im Zuge einer grundlegenden strategischen Neuausrichtung der ARDEK eG wurde nach intensiver Prüfung aller Optionen entschieden, das operative Warengeschäft, d. h. Zentralregulierung, Großhandel und Werbung, ab dem 01. Mai 2010 an die Verbundgruppe EK/servicegroup eG in Bielefeld zu verpachten. Mit dieser Maßnahme sollen die Mitglieder nachhaltig und langfristig von den Leistungen und dem Potential eines starken und gut aufgestellten mittelständischen Partners profitieren.

Diese Entscheidung wurde den ARDEK-Mitgliedern anlässlich einer außerordentlichen Generalversammlung am 19. März 2010 in Hofheim-Wallau zur Abstimmung vorgelegt. Die Zustimmung erfolgte mit großer Mehrheit.

Um die ARDEK eG auf die Verpachtung des operativen Kerngeschäfts vorzubereiten, musste eine erhebliche Personalrestrukturierung vorgenommen werden. Dazu wurde mit dem Betriebsrat Ende März 2010 ein Interessenausgleich und Sozialplan geschlossen, der inklusive bereits vorheriger Personalrestrukturierungen, ein Volumen von ca. 1,0 Mio. EUR beinhaltet.

Im März 2010 lag eine Bestandsgefährdung der ARDEK eG vor, die mit der Rückführung der kurzfristigen Kreditlinien der Geschäftsbanken zusammenhängt. Anfang April 2010 wurden diese Kredite zurückgeführt, die Konten werden seitdem auf Guthabenbasis geführt.

Mit dem Pachtbeginn ist plangemäß Herr Alexander Jelen als Vorstand bei der ARDEK eG ausgeschieden. Herr Karsten Pannen, bisher Aufsichtsratsmitglied der ARDEK, hat sein Mandat als Aufsichtsrat vorübergehend niedergelegt und wurde als Interimsvorstand bis zum 19.08.2010 berufen, um die satzungsgemäße Vertretungsregelung der ARDEK eG sicherzustellen. Seit dem 20.08.2010 ist Frau Dr. Christiane Moors nebenamtliches Vorstandsmitglied der ARDEK eG.

Wesentliche Risiken der Geschäftsentwicklung

Der Vorstand der ARDEK hat sich auch im Jahr 2010 intensiv mit der Analyse und Beurteilung von wesentlichen Risiken der Genossenschaft und den erforderlichen Vorsichtsmaßnahmen befasst. Wirksame Risikomanagementsysteme zur Vermeidung und Früherkennung von potentiellen Risiken wurden auch vor dem Hintergrund des KonTraG weiter verbessert.

Nach der Verpachtung des operativen Warengeschäfts konzentriert sich die ARDEK eG auf die Vermögensverwaltung der Mitglieder-Geschäftsguthaben sowie die Bewirtschaftung der eigenen Immobilien und Grundstücke sowie das Messegeschäft und die Cafeteria am Standort Wallau. Vom Pächter werden monatliche Pachtzahlungen an die ARDEK eG geleistet. Diese sind abhängig von vereinbarten Roherträgen, welche sich aus dem operativen Warengeschäft ergeben. Wenn die effektiv erzielten Roherträge hinter den Planungen zurückbleiben, können die Pachtzahlungen an die ARDEK entsprechend gekürzt werden. Nachdem sich einige Mitglieder der ARDEK eG zukünftig anderweitig orientieren möchten, ist von Kürzungen der Pachtzahlungen in den Jahren 2011 und 2012 aus heutiger Sicht auszugehen. Diese Pachtkürzungen können die Liquiditäts- und Ertragslage der ARDEK eG negativ beeinflussen. Um diese möglichen Pachtkürzungen kompensieren zu können, ist eine möglichst umgehende Verschmelzung mit der EK/servicegroup eG zu prüfen. In diesem Zusammenhang könnten erhebliche Verwaltungskosten bei der ARDEK eG eingespart werden.

Der ARDEK stehen seit Pachtbeginn keine kurzfristigen Bankkredite mehr zur Verfügung, die Konten werden auf Guthabenbasis geführt. Bei etwaigen Pachtkürzungen müssen liquiditätsverbessernde Maßnahmen durch den Verkauf von Grundstücken und dem Abbau weiterer Kostenstrukturen vorgenommen werden, was bereits teilweise eingeleitet wurde.

Ein wesentliches Risiko stellen weiterhin die nach Ausgliederung der Zentralregulierung an die DZB noch im ARDEK-Portfolio verbliebenen Warenkreditvergaben im Scheck-Wechsel-Geschäft dar. Im Jahr 2010 wurde das gesamte Volumen dieser bereits vor einigen Jahren bei einigen Mitgliedern begonnenen Warenfinanzierungen i.H.v. 0,3 Mio. EUR (2009) in Buchforderungen umgewandelt, der Ausweis erfolgt in diesem Zusammenhang nicht mehr unter der Bilanz als Eventualverbindlichkeit, sondern in der Bilanz unter Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Mit den ehemaligen Scheck-Wechsel-Kreditnehmern wurden entsprechende Rückzahlungsvereinbarungen getroffen.

Unsere Tochtergesellschaft ardek Immobilien-Verwaltungs GmbH & Co., Hofheim, verwaltet noch zwei Objekte als Eigentümerin. Zur Zeit steht ein Objekt leer, das andere ist an ein ARDEK-Mitglied vermietet. Das leerstehende Objekt wurde bereits vollumfänglich abgeschrieben, hierfür besteht auch keine Bankfinanzierung mehr. Direkte Bankfinanzierungen bestehen für die noch im Portfolio befindlichen Objekte nicht mehr. Die ARDEK eG wird im Bedarfsfall auch zukünftig Stützungsleistungen für die ardek Immobilien-Verwaltungs GmbH & Co. erbringen müssen, allerdings im wesentlich geringeren Ausmaß, als das in früheren Jahren der Fall war.

Das Mietausfallrisiko für die ARDEK bewegt sich inzwischen im überschaubaren Rahmen, nachdem in den letzten Jahren die Objektanzahl bereits kontinuierlich reduziert wurde. Es ist nur noch ein vermietetes Objekt im Bestand.

Zusammengefasst wurde allen erkennbaren Risiken durch eine angemessene Risikovorsorge im Jahresabschluss 2010 Rechnung getragen.

Chancen der zukünftigen Geschäftsentwicklung

Durch die Verpachtung an EK ist die Warenversorgung der Mitglieder durch insgesamt größere Beschaffungsmöglichkeiten zu attraktiven Preisen mit guter Rendite besser und nachhaltiger darstellbar. Die ARDEK eG ist infolge von regelmäßigen Mengenproblemen in der Alleinstellung insbesondere in Fernost häufig an Kapazitätsgrenzen gestoßen.

Attraktive Rückvergütungs- und Bonussysteme für die Mitglieder runden das EK-Angebot ab.

In Anlehnung an den Pachtvertrag, der eine Pachtzahlungsdauer bis zum Jahresende 2014 vorsieht, ist nach heutigem Stand spätestens für das Jahr 2015 eine Fusion der ARDEK eG mit der EK/servicegroup eG vorgesehen. Über diesen Vorgang müssen die Mitglieder beider Verbundgruppen zu gegebener Zeit entsprechende Beschlüsse fassen. Aus heutiger Sicht erscheint eine frühere Verschmelzung beider Verbundgruppen insbesondere im Hinblick auf den Abbau der Kostenstrukturen bei der ARDEK und damit einhergehende Effizienzverbesserungen für beide Partner vorteilhaft zu sein.

Vorkommnisse von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag

Nach der Verpachtung des operativen Warengeschäfts sind einige Mitglieder der ARDEK eG mit deren eigener strategischen Neuorientierung befasst. Eine Abwendung dieser Mitglieder von der ARDEK eG, bzw. der baby & family GmbH als Tochtergesellschaft der EK/servicegroup eG, welche das operative Warengeschäft maßgeblich beeinflusst, könnte Kürzungen der Pachtzahlungen für die ARDEK eG zur Folge haben, wenn die geplanten Roherträge nicht erreicht werden.

Herr Alexander Jelen, bis Ende April 2010 Vorstandsmitglied der ARDEK eG und seit Mai 2010 Geschäftsführer der baby & family GmbH, ist zum 31. März 2011 aus dieser Gesellschaft ausgeschieden.

Voraussichtliche Entwicklung und Risiken der künftigen Entwicklung

Das verbleibende operative Geschäft der ARDEK eG bezieht sich vor allem auf die Durchführung des Messegeschäfts und der Cafeteria in Hofheim-Wallau. Das Akquirieren von neuen Messen ist vor dem Hintergrund einer verbesserten Auslastung der Messehalle zu forcieren. Entsprechende Maßnahmen werden fortwährend veranlasst. Auf Basis einer mittelfristigen Planung erwarten wir positive Überschüsse aus dem Messegeschäft. Bei einer etwaigen zukünftigen Einstellung des Messegeschäftes sind außerplanmäßige Abschreibungen für den aus dem damit im Zusammenhang genutzten Parkplatz nicht auszuschließen.

Die Untervermietung der Lagerflächen, Robert-Bosch-Str. 9, konnte durch die Gewinnung neuer Mieter vorangebracht werden. Für die Büroflächen gibt es derzeit noch keine konkreten Mietinteressenten. Die aktive Vermarktung dieser Flächen wird fortgesetzt.

Die Zahlungsfähigkeit der ARDEK eG ist nach der Liquiditäts- und Finanzplanung für das Jahr 2011 unter Berücksichtigung des veränderten Geschäftsmodells, der monatlichen Pachtzahlungen, den bereits eingeleiteten und den geplanten Grundstückverkäufen sowie von in Aussicht gestellten Liquiditätshilfen des Kooperationspartners gewährleistet. Der Jahresabschluss zum 31.12.2010 wurde daher auf der Grundlage der Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufgestellt. Vor dem Hintergrund heutiger Berechnungen wäre auch bei dem Risiko von moderat reduzierten Pachtzahlungen die Aufrechterhaltung der Wertstabilität der Mitglieder-Geschäftsguthaben bis zum Jahresende 2011 sichergestellt. Für das Jahr 2012 ergibt sich nach heutigen Planungen ca. zur Jahresmitte eine Liquiditätslücke von 0,5 Mio. EUR, die vor allem durch die Auszahlung der Geschäftsguthaben von gekündigten Mitgliedern entsteht und die noch geschlossen werden muss. Dazu müssen entweder weitere Grundstücke verkauft werden oder andere vertragliche Vereinbarungen ggf. vorzeitig gelöst werden. Vor diesem Hintergrund haben weitergehende gesellschaftsrechtliche Verflechtungen mit der EK/servicegroup eG besondere Bedeutung. Soweit die sich gegen Ende des ersten Halbjahres 2012 ergebende Liquiditätslücke entgegen unseren Erwartungen nicht durch den Verkauf von Grundstücken/Immobilien, bzw. den Kooperationspartner gedeckt wird, ist der Bestand des Unternehmens gefährdet.

Ergebnisverwendungsvorschlag

Der Vorstand schlägt vor, den Jahresfehlbetrag wie folgt zu decken:

Deckung durch Entnahme aus den Ergebnisrücklagen: EUR 1.869.237,22

 

Hofheim-Wallau, den 18. Mai 2011

ARDEK eG

Der Vorstand

Frank Haensel

Dr. Christiane Moors

Bericht des Aufsichtsrates

Der Aufsichtsrat hat sich seinen gesetzlichen und satzungsgemäßen Aufgaben entsprechend während des Geschäftsjahres 2010 regelmäßig über die Lage und die Entwicklung der ARDEK eG und der mit ihr verbundenen Gesellschaften durch den Vorstand unterrichten lassen. Er hat sich in insgesamt fünf gemeinsamen Sitzungen sowie zusätzlichen Sitzungen von Etat- und Kreditausschuss über die Lage des Unternehmens und alle wichtigen Geschäftsvorfälle informiert. Darüber hinaus ließen sich der Vorsitzende des Aufsichtsrates sowie die Stellvertreter laufend über wesentliche Entwicklungen und anstehende Entscheidungen unterrichten. Aufsichtsrat und Vorstand haben über alle wesentlichen Entscheidungen beraten. Soweit wichtige Beschlüsse gefasst wurden, hat der Vorstand diese umgesetzt bzw. die Umsetzung eingeleitet.

Neben unternehmenspolitischen Grundsatzfragen wurden verschiedene Projekte im Rahmen der genossenschaftlichen Gesamtstrategie behandelt. Insbesondere die Vorbereitung der Verpachtung des operativen Warengeschäfts an die EK/servicegroup eG in Bielefeld wurde sehr intensiv mit dem Vorstand und dem Prüfungsverband beraten, bevor für dieses Vorhaben auf einer außerordentlichen Generalversammlung am 19. März 2010 die Zustimmung der Mitglieder eingeholt wurde.

Darüber hinaus wurden die Empfehlungen des Kreditbeirates beraten und die erforderlichen Beschlüsse gefasst. Der Aufsichtsrat wurde in alle wichtigen unternehmerischen und finanziellen Entscheidungen des Vorstandes satzungsgemäß und den Geschäftsordnungen entsprechend einbezogen.

In wirtschaftlich schwierigen Zeiten ist es gelungen, die ARDEK durch einschneidende Maßnahmen für die Mitglieder als starken Partner zu erhalten.

Die gesetzlich vorgeschriebene Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes für das Geschäftsjahr 2010 wurden durch den Genossenschaftsverband e. V. Frankfurt vorgenommen. Der Aufsichtsrat stimmt dem Bericht des Vorstandes und dem Vorschlag zum Ergebnisausgleich zu. Er empfiehlt der Generalversammlung die uneingeschränkte Annahme des Jahresabschlusses 2010.

Seit der letzten Generalversammlung wird der Aufsichtsrat von Herrn Hans-Bernd Römann als Vorsitzendem und Herrn Volkmar Hänsel als Stellvertreter geführt. Der Aufsichtsrat besteht aktuell aus vier Personen. Satzungsgemäß läuft nach Ablauf der diesjährigen Generalversammlung die Amtsperiode von Herrn Karsten Pannen aus. Herr Pannen wird nicht wieder kandidieren. Der Aufsichtsrat ist mit dann noch drei Mitgliedern weiterhin gesetztes-/ und satzungskonform besetzt.

Der Aufsichtsrat spricht dem Vorstand für die trotz schwerer wirtschaftlicher Rahmenbedingungen und besonderen Umstände erzielten Ergebnisse seinen Dank aus. Auch die Leistungen und der Einsatz sowie die Loyalität der ARDEK-Mitarbeiter verdienen Lob und Anerkennung. Der Aufsichtsrat bedankt sich besonders bei denjenigen Mitgliedern, die sich in der Genossenschaft und in den verschiedenen Gremien engagiert haben. Damit haben Sie einen wesentlichen Beitrag zur Gestaltung und Ausrichtung der Verbundgruppe geleistet.

 

Hofheim-Wallau, den 18. Mai 2011

Der Aufsichtsrat

Hans-Bernd Römann, Vorsitzender

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