Stammdaten

Register
Amtsgericht Siegburg HRB 61
Vorher
Georg Jordan "Gesellschaft mit beschränkter Haftung"
Eingetragen
29.7.1955
Branche
BeteiligungsgesellschaftenHerstellung von MehrzweckindustrieroboternHerstellung von handgeführten Werkzeugen mit Motorantrieb
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens ist die Herstellung und der Vertrieb von technischen Geräten aller Art. Die Gesellschaft kann gleichartige oder ähnliche Unternehmen erwerben, sich daran beteiligen, deren Vertretung oder Geschäftsführung übernehmen, Zweigniederlassungen im In- und Ausland errichten sowie alle Geschäfte vornehmen, die dem Gesellschaftszweck förderlich sind.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Björn Schmidt
seit 5.2.2025
Prokura
Georg Jenke
seit 3.4.2014
Prokura
Bernd Wacker
seit 3.4.2014
Prokura
Ulrich Jaegers
seit 8.1.2003
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

Identifizierte Personen (5)

NameAnteil
19.08%
A*** Z*** -* K*****
7.72%
E**** J*****
4.63%

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter
Beta

6 Gesellschafter

GmbH-Struktur

5 von 6 angezeigt

Name
Ort
Betrag
Anteil
Helmut und Gisela Bertram Stiftung
Germany
2.732.000 €
67.44%
W***** J*****
773.000 €
19.09%
A*** Z**********
312.500 €
7.71%
E**** J*****
187.500 €
4.63%
U***** J******
23.000 €
0.57%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Georg Jordan GmbH

Siegburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

I. Grundlagen des Unternehmens

Die Georg Jordan GmbH hat ihren Sitz in Siegburg, Deutschland, und ist mit 85% an der Georg Jordan Sdn. Bhd mit Sitz in Cheras, Malaysia und mit 50% an der der Georg Jordan Electric SDN. BHD., Kuala Lumpur, beteiligt. Die Hauptabsatzmärkte der Gruppe liegen in Europa und Asien. Tätigkeitsschwerpunkt beider Unternehmen ist die Herstellung und der Vertrieb von Isolatoren, Durchführungen und Isolierteilen aus Epoxidharz sowie der Vertrieb von Mess- und Prüfsystemen.

Die Zahl der Mitarbeiter inkl. Leiharbeitnehmer und Auszubildende stieg im Jahresdurchschnitt leicht von 123 im Vorjahr auf nunmehr 133.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die in Bezug auf die Anzahl der Beschäftigten zweitgrößte Branche des verarbeitenden Gewerbes in Deutschland, die deutsche Elektro- und Digitalindustrie, hat zum Jahresende 2023 insgesamt 908 Tausend Menschen beschäftigt. Die allgemein nachlassende Konjunktur im Verlauf des Jahres 2023 hat dabei in dieser Branche kaum Auswirkungen auf die Beschäftigungshöhe gehabt.

Der Auftragseingang im Bereich der deutschen Elektro- und Digitalisierungsindustrie ist gegenüber dem Vorjahr leicht um etwa 1,9% zurückgegangen. Dies ist insbesondere auf eine mit -5,9% rückläufige Auslandsnachfrage zurückzuführen, während sich der Auftragseingang aus dem Inland sogar mit +3,0% leicht positiv entwickelt hat. Mit einem Minus von 9,3% sank dabei die Nachfrage aus den Ländern der Eurozone besonders stark. Die um Preiseffekte bereinigte Elektroproduktion veränderte sich gegenüber dem Vorjahreswert real nicht. Die Branchenerlöse der heimischen Elektrofirmen kletterten um 6,6% gegenüber dem Vorjahr auf nunmehr 239,4 Mrd. € (Vorjahr 224,5 Mrd. €).

Die Exporte der deutschen Elektro- und Digitalindustrie gehen mit einem Anteil von 34% in die Eurozone. Größter Einzelmarkt bleibt trotz eines leichten Rückgangs mit einem Anteil von 10% China, dicht gefolgt von dem um 5,4 Prozent gestiegenen Absatzmarkt USA mit 9,8% aller Exporterlöse. Dabei fiel der Zuwachs des Exportgeschäftes mit Ländern der Eurozone mit einem Plus von 5,6% gegenüber dem Vorjahr deutlich aus. Etwa 30,6% aller eingeführten elektrotechnischen und elektronischen Erzeugnisse kamen 2023 aus China.

Sowohl die Ausfuhren elektrotechnischer Erzeugnisse als auch die Einfuhren stiegen gegenüber dem Vorjahr leicht an. Zugewinne von 2,1% ließen die Einfuhren auf einen Wert von 268,7 Mrd. € klettern. Auch bei den Ausfuhren konnte der Vorjahreswert mit einem Plus von 2,7% auf nunmehr 253,8 Mrd. € übertroffen werden.

Im Verlauf des Jahres 2023 sanken die Geschäftserwartungen der deutschen Elektroindustrie deutlich, konnten sich aber in den ersten Monaten des neuen Jahres wieder leicht erholen. Mehrheitlich gehen die Unternehmen für das Jahr 2024 von einem eher stagnierenden Geschäftsverlauf aus.

Der globale Elektromarkt verliert in 2024 den Einschätzungen von Wirtschaftsexperten an Dynamik. Erwartet wird bei einer Orientierung an dem schwachen gesamtwirtschaftlichen Ausblick noch ein leichtes Plus von etwa 3%. Auch für den deutschen Elektromarkt sind die Erwartungen mit einem Plus von 1% nach starken Vorjahren eher verhalten.

Die gesamtwirtschaftlichen Erwartungen für das Jahr 2024 gehen nur von einem sehr leichten Wachstum der deutschen Wirtschaft aus. Neben einer insgesamt schwachen Weltwirtschaft ist dies auf die Folgen des russischen Angriffs auf die Ukraine für die deutsche Wirtschaft zurückzuführen. Das über Jahre hinweg entwickelte deutsche Export - Geschäftsmodell, basierend auf günstigen Energieträgern aus Russland greift nicht mehr und muss sich neu finden. Trotz in Teilen erholter Rohstoffmärkte sehen sich die Unternehmen aufgrund der insgesamt hohen Energie- und Rohstoffpreise in Deutschland weiterhin erheblichen wirtschaftlichen Risiken gegenüber. Ein nachhaltiger Fortschritt im Bereich der Fachkräftezuwanderung, die mangels eigenen Nachwuchses zwingend geboten ist, konnte in 2023 nicht festgestellt werden. Bei einem stabilen Arbeitsmarkt mit teilweise deutlich gestiegenen Löhnen und flankiert durch die stark gesunkenen Inflationsraten gehen die führenden deutschen Wirtschaftsinstitute für 2024 aber zumindest von einem Aufhellen der Konsumstimmung aus.

2. Geschäftsverlauf, Umsatz- und Auftragsentwicklung

Insgesamt konnten im Jahr 2023 Aufträge im Wert von 22.312 T€ (Vorjahr 20.722 T€) gewonnen werden. Der gegenüber dem Vorjahr nochmals gestiegene Auftragseingang zeigt sich erfreulicherweise auch im ersten Quartal des Jahres 2024 auf gleichbleibend hohem Niveau. Die Exportquote zeigt sich nach 33,4% im vergangenen Jahr bei insgesamt höheren Umsatzerlösen im Jahr 2023 weiterhin auf hohem Niveau.

Erfreulicherweise konnten wir auch im vergangenen Geschäftsjahr einige neue Kundenprojekte für uns gewinnen, die bei geplantem Verlauf in den nächsten Jahren nennenswert zu unserer Gesamtleistung beitragen werden.

Die in 2013 begonnene Zusammenarbeit mit einer Beratungsgesellschaft wurde auch im Berichtszeitraum erfolgreich fortgesetzt. Auch für das Jahr 2024 ist eine Fortführung der Zusammenarbeit vorgesehen. Im Jahr 2023 fielen insgesamt Kosten für technische und kaufmännische Beratung i. H. von 204 T€ an.

Die Zertifizierungen der Gesellschaft nach den Standards ISO 9001:2015 und ISO 50001:2011 wurden erfolgreich bestätigt.

Die Berichtsfirma ist im Geschäftsjahr 2023 durchgehend an der Georg Jordan Malaysia SDN. BHD. beteiligt gewesen. Das gezeichnete Kapital dieser Gesellschaft beträgt 2.500.000 Ringgit, wobei die Georg Jordan GmbH in Siegburg 85% der Anteile hält. Die übrigen 15% der Anteile werden vom Geschäftsführer der malaysischen Gesellschaft gehalten.

Sowohl bei Umsatzerlösen als auch beim Auftragseingang konnten die Erwartungen für das Geschäftsjahr 2023 erfüllt werden. Auch die Entwicklung im ersten Quartal 2024 zeigt sich den Erwartungen entsprechend. Investiert wurde auch im Jahr 2023 im Wesentlichen in Prüfmittel und Produktionseinrichtungen.

Die wirtschaftlichen Aussichten Malaysias im Jahr 2024 sind insgesamt positiv, obwohl das Land wie viele andere Länder mit den Auswirkungen der globalen wirtschaftlichen Unsicherheiten und Herausforderungen konfrontiert ist. Die Herausforderungen, denen Malaysia gegenübersteht, umfassen jedoch weiterhin die globalen Handelskonflikte, die Volatilität der Rohstoffpreise und die Auswirkungen des Klimawandels.

Auch bei den ASEAN Staaten ist für 2024 aufgrund einer weiterhin starken Binnennachfrage und wieder anziehenden Direktinvestitionen aus dem Ausland von einem stabilen Wachstum auszugehen. Letzteres wird gestärkt durch das Bestreben multinationaler Konzerne ihre Lieferketten zu diversifizieren. Davon sollte auch Malaysia in den nächsten Jahren weiter profitieren.

Neben den klassischen Zertifizierungen nach ISO 9001:2015, ISO 14001:2015 und ISO 45001:2018 erfüllt der malaysische Standort auch weiterhin die hohen Anforderungen des Automobilstandards IATF 16949:2016. Das Nachhaltigkeitsmanagement nach den Kriterien von Ecovadis ist weiterhin im Goldstatus bewertet.

Die Berichtsfirma ist im Geschäftsjahr 2023 durchgehend an der Georg Jordan Electric SDN. BHD. beteiligt gewesen. Das gezeichnete Kapital dieser Gesellschaft beträgt 250.000 Ringgit, wobei die Georg Jordan GmbH in Siegburg 50 % der Anteile hält. Die übrigen 50% der Anteile werden vom Geschäftsführer der malaysischen Gesellschaft gehalten. Mit Wirkung zum 01.01.2024 sinkt die Beteiligung der Georg Jordan GmbH Siegburg um 10% zugunsten des lokalen Geschäftsführers auf dann 40% Anteile.

Tätigkeitsschwerpunkt der Gesellschaft ist die Entwicklung, Herstellung und der Vertrieb elektrotechnischer Produkte, die nicht der aktuellen Tätigkeit der Georg Jordan Malaysia SDN. BHD. zuzuordnen sind. Wir sehen die Erwartungen der wesentlichen Unternehmenskriterien für das Geschäftsjahr 2023 als erfüllt an.

3. Darstellung der Lage

3.1 Vermögenslage

Wir stellen für das Berichtsjahr weiterhin eine noch gute Vermögenslage unserer Gesellschaft fest. Die Bilanzsumme der Gesellschaft geht leicht von 13.569 T€ im Vorjahr auf nunmehr 13.063 T€ zurück, was im Wesentlichen auf die im Verhältnis zur Neuinvestitionen im Jahr 2023 hohen Abschreibungen auf Gebäude bei gleichzeitig nahezu unverändertem Umlaufvermögen zurück zu führen ist. Trotz der deutlich gestiegenen Gesamtleistung konnten dabei die Vorräte plankonform reduziert werden.

2019 2020
Anlagevermögen T€ 7.659 7.245
Investitionen Anlagevermögen T€ 406 506
Vorräte T€ 4.403 4.055
Bilanzsumme T€ 13.429 13.081
2021 2022 2023
Anlagevermögen 6.903 6.332 5.808
Investitionen Anlagevermögen 426 291 137
Vorräte 4.172 5.377 5.172
Bilanzsumme 13.219 13.569 13.063

Die Eigenkapitalquote stellt sich zum Stichtag 31.12.2023 für das Geschäftsjahr 2023 auf weiterhin gute 64,0% (Vorjahr: 59,6%). Die weiterhin positive Kapitalstruktur wird im laufenden Geschäftsjahr 2024 aufgrund der durchgeführten Maßnahmen und einer Verbesserung der Rahmenbedingungen weiter gestärkt werden.

2019 2020
Eigenkapital T€ 8.324 8.467
Eigenkapitalquote in % 62,0 64,7
Fremdkapital T€ 5.105 4.614
Fremdkapitalquote in % 38,0 35,3
Cash-Flow T€ 1.025 873
2021 2022 2023
Eigenkapital 7.979 8.088 8.360
Eigenkapitalquote 60,4 59,6 64,0
Fremdkapital 5.240 5.481 4.703
Fremdkapitalquote 39,6 40,4 36,0
Cash-Flow 280 839 933

Die Gesellschaft verfügt über ein effizientes Mahnwesen. Forderungsausfälle sind die Ausnahme. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen werden überwiegend unter Ausnutzung von Skonto bedient.

3.2 Finanzlage

Die Entwicklung im Jahr 2023 hat die Cash-Flow Situation erwartungsgemäß und weiter stabilisiert. Für das Jahr 2024 erwarten wir durchgehend eine stabile finanzielle Lage. Durch weitere flankierende Maßnahmen wird sichergestellt, dass die Liquiditätssituation im Unternehmen auf gutem Niveau gehalten wird.

3.2.1 Kapitalstruktur

Unterjährig haben sich in 2023 keine wesentlichen Veränderungen in der Kapitalstruktur, den Finanzierungsmaßnahmen oder den außerbilanziellen Verpflichtungen gegenüber dem Vorjahr bei der Gesellschaft ergeben.

3.2.2 Liquidität

Trotz des weiterhin hohen Preisniveaus im Zukaufteile- und Rohstoffbereich und den daraus abzuleitenden Belastungen für das Vorratsvermögen sowie der damit einhergehenden Liquiditätsbindung war die Gesellschaft zu jedem Zeitpunkt des abgelaufenen Geschäftsjahrs dazu in der Lage ihren fälligen Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. Beschränkungen, welche die Verfügbarkeit von Kapital beeinträchtigen, bestanden nicht.

3.2.3 Investitionen

Aufgrund der für das Jahr 2024 geplanten höheren Investitionen sowie den immer noch schwierigen gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen haben wir im Geschäftsjahr 2023 nur absolut notwendige Investitionen durchgeführt. Ungeplante, größere Ersatzinvestitionen sind im Jahr 2023 nicht aufgetreten.

Gegenüber dem Vorjahr (291 T€) zeigt sich das Investitionsvolumen der Gesellschaft mit 137 T€ daher auf eher niedrigem Niveau. Für 2024 sind jedoch Investitionen in Höhe ca. 400 T€ mit Schwerpunkt in den Bereichen Anlagentechnik und IT geplant. Die planmäßigen Abschreibungen auf Sachanlagen und Rechte betrugen im Berichtsjahr 661 T€ (Vorjahr: 730 T€).

3.3 Ertragslage

Insgesamt bewerten wir das erzielte Ergebnis vor Steuern im Geschäftsjahr 2023 als zufriedenstellend und gegenüber dem Vorjahr weiter verbessert. Die Gesamtleistung liegt im Vergleich zu den Planwerten über den Erwartungen.

2019 2020
Rohergebnis T€ 8.760 8.461
Personalaufwand T€ 6.289 6.207
Abschreibungen T€ 724 730
EBIT T€ 160 -68
Ergebnis vor Steuern T€ 366 218
2021 2022 2023
Rohergebnis 7.635 8.787 9.597
Personalaufwand 6.323 6.454 7.384
Abschreibungen 768 730 661
EBIT - 746 - 177 - 26
Ergebnis vor Steuern - 422 180 341

4. Finanzielle Leistungsindikatoren

Die bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikatoren sind das Ergebnis vor Steuern und die Gesamtleistung.

In 2023 beträgt das Ergebnis vor Steuern 341 T€ (Vorjahr: 180 T€). Die weitere Stabilisierung ist im Wesentlichen einer deutlichen Steigerung der Gesamtleistung zuzuschreiben.

5. Gesamtaussage

Insgesamt verfügt die Gesellschaft über eine solide Eigenkapitalbasis und ausreichende Finanzierungsmöglichkeiten. Die Auftragslage des Unternehmens ist gut und lässt eine weiter verbesserte Ertragslage im Folgejahr erwarten. Die wirtschaftliche Lage kann daher insgesamt als noch gut charakterisiert werden.

III. Prognose, Risiko und Chancenbericht

1. Prognosebericht

Nach einem erneut Auftragsstarken Jahr 2023 erwarten wir ausgehend von einem soliden Auftragsbestand und neuen interessanten Projekten für das Geschäftsjahr 2024 eine Stabilisierung des Auftragsvolumens auf dem Niveau des Vorjahres. Im ersten Quartal des neuen Jahres 2024 sehen wir die Erwartungen bestätigt und sehen auch für die Folgequartale weiterhin die unsererseits erwartete Entwicklung.

Bei der Entwicklung der Rohstoffpreise gehen wir nicht von einer einheitlichen Richtung aus. Insbesondere die Metallpreisnotierungen verharren auf hohem Niveau. Nach einer zwischenzeitlich leicht rückläufigen Tendenz sehen wir zu Beginn des Jahres 2024 wieder die historisch hohen Preise vom Pandemiejahr 2022 erreicht. Dies gilt insbesondere auch bei den für uns wichtigen Kupfer- und Messing-Notierungen. Bei Kunststoffen wird zwar der Peak aus dem Jahr 2022 nicht mehr erreicht. Aufgrund der weiterhin hohen Energiekosten, die einen erheblichen Anteil der Herstellkosten ausmachen, gehen wir jedoch nicht von einem nachhaltigen Zurücksetzen der Preise auf das Vorkrisenniveau aus.

Die teilweise deutlichen Lohn- und Gehaltsanpassungen im vergangenen Jahr führen begleitet von einer mäßigen Verfügbarkeit qualifizierter Arbeitskräfte am lokalen Arbeitsmarkt zu weiterhin angespannter Situation bei Personalkosten und der Besetzung neuer Stellen mit entsprechend negativen Effekten auf die ansonsten positive Ergebnisentwicklung.

Ein Rückgang der Energiepreise wird nicht erwartet. Die bestehende Kopplung des Strompreises an den Gasmarkt (Merit-Order-Prinzip bei Betrieb von Gaskraftwerken im Regelbetrieb) sorgt in Deutschland trotz insgesamt sinkender Erzeugungskosten für weiterhin vergleichsweise hohe Stromkosten. Dies ist umso ärgerlicher, da gerade die seitens der Regierung forcierte Stromerzeugung aus regenerativer Energie mittlerweile neben der Atomenergie zu den günstigen Energiequellen zählt, die Preise aber weiterhin an teure fossile Energieträger gekoppelt werden. . Um die internationale Wettbewerbsfähigkeit deutscher Unternehmen zu stärker wäre hier ein Umdenken erstrebenswert, zumal die positiven Effekte der Umstellung dann auch eine erkennbar positive Signalwirkung im internationalen Umfeld hätte.

Die Entwicklung und Lieferung von neuen Produkten für die Bereiche der erneuerbaren Energien und der digitalen Infrastruktur wird sich auch im neuen Geschäftsjahr positiv auswirken. Der für uns wichtige Bereich der Energieverteilung wird bei der von den führenden Wirtschaftsinstituten erwarteten Entwicklung im laufenden Geschäftsjahr weiter zulegen.

Aufgrund der positiven Signale und der Entwicklung im ersten Quartal sehen wir auf Basis der bereits vorliegenden Erkenntnisse nachstehendes Szenario als überwiegend wahrscheinlich an.

Die Entwicklung des Unternehmens in den ersten drei Monaten des Jahres 2024 verläuft im Bereich der von uns aufgestellten Unternehmensplanung. Hinsichtlich der Erwartungen für das Geschäftsjahr 2024 gehen wir unter Berücksichtigung des Verlaufs der ersten drei Monate von einer Gesamtleistung auf Vorjahresniveau sowie bei den weiterhin hohen Unwägbarkeiten aus den vorgenannten Sachverhalten heraus von einem Ergebnis vor Steuern zwischen +100 und +300 T€ aus.

Wesentliche Annahmen als Grundlage dieser Prognosen sind die Markteinschätzung auf Basis von Kundengesprächen und -erwartungen für das neue Geschäftsjahr sowie die erwarteten Entwicklungen auf den Rohstoff-, Zuliefer- und Energiemärkten sowie unsere Einschätzung über Entwicklungen am Arbeitsmarkt.

Hinzuweisen ist auf den Einfluss des Wechselkursverhältnisses von EURO zu Malaysischem Ringgit (RM). Eine nachhaltige Abweichung von dem in der Unternehmensplanung erwarteten Wert kann die Ergebnisentwicklung an den beiden Standorten sowohl im positiven als auch im negativen Sinne beeinflussen.

Eine über das Jahr 2024 hinausgehende Umsatz-Prognose sehen wir basierend auf den Erfahrungen der letzten Jahre in Bezug auf die Volatilität der Kundenbedarfe insgesamt als schwierig an. Insbesondere erschweren auch in diesem Jahr weiterhin die nicht absehbaren Folgen des Krieges in der Ukraine den Blick in die folgenden Jahre. Grundsätzlich sehen wir jedoch mit Blick auf die erwarteten Bedarfe im Zuge des Umbaus der Energieversorgung und Verteilung in Deutschland und Europa auch in den Folgejahren weiterhin gute Entwicklungschancen für unser Marktsegment.

2. Risiko- und Chancenbericht

Die Risiken unserer zukünftigen Entwicklung liegen bei konsequenter Umsetzung der Maßnahmen, die in der für das Jahr 2024 verabschiedeten Unternehmensplanung festgelegt wurden, im Rahmen der allgemeinen Unwägbarkeiten unserer unternehmerischen Aktivitäten sowie der branchenspezifischen Umstände. Existenzielle Risiken werden, soweit möglich, auf entsprechende Versicherungen verlagert.

Diese Unternehmensplanung haben wir für das Erkennen wesentlicher Risiken in unserem Managementsystem implementiert. Die eingesetzten Steuerungs- und Überwachungssysteme werden fortlaufend weiterentwickelt, um noch besser das Maß der Risiken bewerten und handhaben zu können. Der Bereich des Controllings ist mit der fortlaufenden Kontrolle und Analyse der Unternehmensplanung in allen Bereichen beauftragt und bildet somit einen zentralen Baustein des Risikomanagements. Abweichungen und Auswirkungen auf die weitere Entwicklung werden der Geschäftsleitung monatlich berichtet. Damit wird eine sehr zeitnahe Reaktion der Entscheidungsträger auf potenzielle Abweichungen ermöglicht.

In Folge des 2022 begonnen Krieges in der Ukraine ändert sich das politische Weltgefüge. Die politischen Auswirkungen dieses Krieges insgesamt sind derzeit weiterhin nicht absehbar. Eine weitere Eskalation bis hin zu einer Ausdehnung des Krieges auf andere Staatsgebiete erscheint seit Beginn dieses Krieges und der damit verbundenen Aussagen nicht mehr undenkbar zu sein. Neben den politischen Auswirkungen sind die wirtschaftlichen Verwerfungen dramatisch. Russland verfügt als größter Flächenstaat der Erde über erhebliche Rohstoffvorkommen, mit über Jahrzehnte gewachsenen sehr großen Abhängigkeiten vieler EU Staaten. Das Ziel Deutschlands einer größeren Unabhängigkeit von russischen Rohstoffen wurde konsequent und mit Erfolg, jedoch mit der Folge höherer Kosten, umgesetzt. Bleibt die Kopplung des Strompreises an die teure Stromerzeugung mit dem Energieträger Gas bestehen, sehen wir in der Folge weiterhin eine starke Belastung der Haushalte und Unternehmen durch die hohen Energiekosten.

Weitere Risiken für den Standort Deutschland wurden bereits zuvor erwähnt. Diese liegen beispielsweise in der Verfügbarkeit qualifizierter Arbeitskräfte, in stark steigenden Löhnen und Gehältern, in anhaltenden Inflationstendenzen und steigenden Zinsen. In Reaktion auf den zunehmenden Fachkräftemangel bleibt unser Bestreben als Unternehmen die Aus- und Weiterbildung unserer Beschäftigten zu fördern.

Dem Risiko der hohen Energiekosten können wir in Teilen durch die Nutzung selbst erzeugter regenerativer Energie an beiden Standorten begegnen.

Dem Preisänderungsrisiko auf dem Beschaffungsmarkt wird regelmäßig durch Marktbeobachtung und antizyklischen Einkauf entgegengewirkt. Dies hat sich in den vergangenen beiden Jahren mit der Entwicklung auf den Rohstoff- und Zuliefermärkten als nur bedingt umsetzbar gezeigt. In der Folge waren unmittelbar daraus abzuleitende Preisanpassungen bei unseren eigenen Produkten nicht vermeidbar.

Wir sehen uns in unseren Hauptmärkten starker Konkurrenz durch unsere Marktbegleiter ausgesetzt. Dem begegnen wir im Allgemeinen mit Maßnahmen zur Effizienzsteigerung in der Produktion und arbeiten kontinuierlich an der Verbesserung unserer Produkte im Hinblick auf Qualität und Logistik. Darüber hinaus sehen wir die malaysische Produktionsstätte als entscheidenden Faktor zum Ausgleich lokaler Risiken.

Das Unternehmen ist grundsätzlich Risiken und Chancen durch die Veränderung von Wechselkursverhältnissen von EURO zu Malaysischem Ringgit ausgesetzt. Im Rahmen des Risikomanagements prüft und beurteilt das Unternehmen regelmäßig die Folgen aktueller Veränderungen.

Durch Ausweitung von Kundenbeziehungen, die Erschließung neuer Märkte und die Entwicklung neuer Produkte wird die Geschäftsleitung versuchen, die Marktposition zu festigen und nach Möglichkeit auszubauen. Chancen sehen wir hier wie bereits erwähnt durch den dezentralen Ausbau von Stromerzeugern auf Basis regenerativer Energien und die u.a. damit verbundene sukzessive Digitalisierung der Energieversorgungsnetze.

Chancen sehen wir für uns insbesondere auch bei derzeit gemeinsam mit unseren Kunden neu entwickelten, anspruchsvollen Produkten. Hier sehen wir uns auch durch aktuell erzielte erfolgreiche Umsetzungen von Projekten auf einem guten Weg.

Das Ziel einer kontinuierlichen und nachhaltigen Reduzierung des unternehmensweiten Energieverbrauchs wird im Rahmen der ISO 50001:2011 kontrolliert und durch entsprechend eingerichtete Messstellen im Unternehmen permanent überwacht.

Durch die permanent zunehmende Erfassung und Verarbeitung elektronischer Daten wächst auch in diesem Bereich das Risiko von Datenverlust und unbefugten Zugriffen auf Daten eines Unternehmens. Dem begegnen wir durch stetige Aktualisierung unserer Sicherheitssoft- und -hardware sowie durch eine effiziente Datensicherung.

Die Finanzierung der Gesellschaft ist zum einen durch die hohe Eigenkapitalquote sowie bei Bedarf einer fristenadäquaten Finanzierung unserer Investitionen und der Beobachtung der Kapitalmärkte gesichert. Das Zinsänderungsrisiko wird insbesondere durch den Abschluss von langfristigen Festzinskonditionen berücksichtigt.

3. Gesamtaussage

Die Risiken der künftigen Entwicklung sehen wir weiterhin vorrangig in den äußeren Rahmenbedingungen. Vor dem Hintergrund unserer soliden Kapital- und Liquiditätsausstattung und der insgesamt positiven Auftragslage sehen wir uns in der Lage den Risiken von künftigen Veränderungen an den für uns relevanten Vertriebs- und Beschaffungsmärkten entsprechend zu begegnen. Bestandsgefährdende Risiken für die Gesellschaft sind derzeit nicht erkennbar.

 

Siegburg, 31. März 2024/ 17. Juli 2024

Georg Jordan GmbH

Ulrich Jaegers

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR TEUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 192.370,00 189
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 4.018.153,00 4.390
2. technische Anlagen und Maschinen 255.508,00 344
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 602.096,37 676
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 6.988,85 0
4.882.746,22 5.410
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 705.052,64 705
2. Beteiligungen 28.066,92 28
733.119,56 733
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 1.792.090,45 1.983
2. unfertige Erzeugnisse 730.241,35 690
3. fertige Erzeugnisse und Waren 2.649.351,59 2.703
5.171.683,39 5.377
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 400.539,93 278
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.145.334,42 954
3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 58.318,44 28
4. sonstige Vermögensgegenstände 364.360,07 467
1.968.552,86 1.726
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 67.714,03 92
C. Rechnungsabgrenzungsposten 14.851,07 11
D. Aktive latente Steuern 32.200,00 31
13.063.237,13 13.569

Passiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR TEUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 4.051.000,00 4.051
II. Kapitalrücklage 349.160,00 349
III. Gewinnrücklagen
satzungsmäßige Rücklagen 405.100,00 405
IV. Bilanzgewinn 3.554.907,03 3.283
- davon Gewinnvortrag EUR 3.283.194,62 (TEUR 3.174)
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 184.642,09 221
2. sonstige Rückstellungen 901.776,00 976
1.086.418,09 1.198
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.317.693,30 3.323
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 747.996,55 403
3. sonstige Verbindlichkeiten 550.962,16 557
3.616.652,01 4.283
- davon gegenüberGesellschaftern EUR 372.304,14 (TEUR 372)
- davon aus Steuern EUR 115.799,88 (TEUR 109)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 15.344,22 (TEUR 14)
13.063.237,13 13.569

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

2023 2022
EUR EUR TEUR
1. Rohergebnis 9.596.771,24 8.787
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 5.353.045,95 4.806
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.079.088,58 1.005
6.432.134,53 5.811
- davon für Altersversorgung EUR 57.456,88 (TEUR 71)
3. Abschreibungen
auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 661.033,41 829
- davon außerplanmäßige Abschreibungen EUR 0,00 (TEUR 99)
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.528.910,41 2.323
5. Erträge aus Beteiligungen 470.466,12 452
- davon aus verbundenen Unternehmen EUR 369.094,49 (TEUR 399)
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 60.789,85 32
- davon aus verbundenen Unternehmen EUR 60.761,03 (TEUR 32)
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 164.706,05 127
- davon Zinsen aus der Abzinsung von Rückstellungen EUR -4.543,37 (TEUR -3)
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -900,00 3
- davon Erträge aus der Zuführung und Auflösung latenter Steuern EUR 900,00 (TEUR -3)
9. Ergebnis nach Steuern 342.142,81 178
10. sonstige Steuern 70.430,40 68
11. Jahresüberschuss 271.712,41 109
12. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 3.283.194,62 3.174
13. Bilanzgewinn 3.554.907,03 3.283

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

Inhalt

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

II. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

III. Angaben zur Bilanz

1. Anlagevermögen

2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen

3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

4. Aktive latente Steuern

5. Gezeichnetes Kapital

6. Kapitalrücklage

7. Gewinnrücklagen

8. Rückstellungen

9. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten

10. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern

11. sonstige Verbindlichkeiten/Verbindlichkeitenspiegel

12. Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 268 Abs. 7 HGB

13. sonstige nicht bilanzierte finanzielle Verpflichtungen

IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

1. Erträge und Aufwendungen aus der Ab-/Aufzinsung

2. Ausschüttungssperre

V. sonstige Angaben

1. Zahl der Arbeitnehmer

2. Gesellschaftsorgane

3. Beirat

4. Verbundene Unternehmen und Beteiligungsunternehmen sowie Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen/Personen

5. Besondere Vorgänge nach dem Schluss des Geschäftsjahres

6. Vorschlag für die Verwendung des Jahresergebnisses

Anlagenverzeichnis

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss der Georg Jordan GmbH, Siegburg, wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt.

Die Gesellschaft ist im Handelsregister des Amtsgerichtes Siegburg unter HRB Nr. 61 eingetragen und hat ihren Sitz in Siegburg.

Ergänzend zu diesen Vorschriften sind die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Die Bilanz ist unter Berücksichtigung der teilweisen Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt.

Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 HGB) unter Aufnahme von weiteren Unterpositionen, soweit dadurch die Aussagekraft verbessert werden kann.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

II. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen (bei einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von bis zu drei Jahren), bewertet.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen. Die Zugänge des Geschäftsjahres werden ausschließlich linear abgeschrieben.

Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgte in den Fällen, in denen dies zu einer höheren Jahresabschreibung führt.

Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von EUR 800,00 wurden im Jahr des Zuganges voll abgeschrieben.

Die Finanzanlagen wurden wie folgt bewertet:

Beteiligungen zu Anschaffungskosten,

Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten,

Ausleihungen zum Nennwert,

unverzinsliche und niedrig verzinsliche Ausleihungen zum Barwert,

sonstige Wertpapiere zu Anschaffungskosten.

Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen.Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen, Wertpapiere und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gemäß § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages bewertet. Hierbei wurde gemäß § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB der durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre für die Abzinsung berücksichtigt. Die Pensionsrückstellungen betragen EUR 294.187,00. Der Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 HGB beträgt EUR 8.002,00.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag und Rückstellungen in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzins der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Soweit der Kurs am Tage des Geschäftsvorfalles bei Forderungen darunter bzw. bei Verbindlichkeiten darüber lag, ist dieser angesetzt. Kursdifferenzen werden in den sonstigen betrieblichen Erträgen oder den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen.

III. Angaben zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ergibt sich aus dem als Anlage 1 beigefügten Anlagespiegel.

2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren aus Darlehens- und aus Lieferungs- und Leistungsbeziehungen. Keine der ausgewiesenen Forderungen hat eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Bei den ausgewiesenen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen liegt - wie im Vorjahr - die Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

4. Aktive latente Steuern

Der sich nach der Steuerbilanz ergebende Steueraufwand entspricht nicht dem Ergebnis der Handelsbilanz. Die Steuerbilanz zeigt einen höheren Gewinn. Von der Möglichkeit einen Aktiv-Posten für latente Steuerbeträge zu bilden, wurde Gebrauch gemacht, hierbei wurde ein Steuersatz für Körperschaftsteuer und Gewerbesteuer von 30 % zugrunde gelegt.

EUR
Aktive latente Steuern zum 31.12.2022 31.300,00
Aktive latente Steuern zum 31.12.2023 32.200,00
Zuführung 900,00

5. Gezeichnetes Kapital

Das Stammkapital beträgt EUR 4.051.000,00 (Vorjahr: TEUR 4.051) und ist voll eingezahlt.

6. Kapitalrücklage

Die Kapitalrücklage beträgt unverändert EUR 349.160,00.

7. Gewinnrücklagen

Unter den Gewinnrücklagen wird eine satzungsmäßige Rücklage in Höhe von EUR 405.100,00 ausgewiesen.

8. Rückstellungen

a) Pensionsrückstellungen

Zur Ermittlung der Pensionsrückstellungen wurden das modifizierte Teilwertverfahren sowie als versicherungsmathematische Bewertungsmethode die "projected unit credit method" angewendet. Für die Berechnung wurden folgende Annahmen getroffen:

Zinssatz 1,82 %
Rententrend 2,00 %
zugrunde gelegte Sterbetafel "Richtlinien 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck"

Für die Saldierung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten wurden folgende Werte ermittelt:

EUR
Erfüllungsbetrag der Schulden 294.187,00
Anschaffungskosten der verrechneten Vermögenswerte 217.286,97
Zeitwert der verrechneten Vermögenswerte 109.544,91
verrechnete Aufwendungen 5.657,00
verrechnete Erträge 10.200,37

Der Zeitwert der verrechneten Vermögensgegenstände aus Rückdeckungsversicherungen wurde mit dem beizulegenden Zeitwert bewertet. Der beizulegende Zeitwert entspricht den Anschaffungskosten des Deckungskapitals der Rückdeckungsversicherungen zzgl. bereits zugeteilter Überschussanteile, soweit sie nicht bereits im Deckungskapital enthalten sind, abzgl. bereits geleisteter Auszahlungen.

b) sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:

2023 2022
TEUR TEUR
Gewährleistungsverpflichtungen 217 210
Urlaubsansprüche 227 186
Tantiemen 30 30
Rechts-/Beratungs-/Abschluss- und Prüfungskosten 45 45
Beiratsvergütungen 33 33
Berufsgenossenschaft 49 47
Erfolgs- und Treueprämien 94 78
Aufbewahrung von Buchhaltungsunterlagen 25 25
ausstehende Rechnungen 182 322
902 976

9. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben in Höhe von EUR 602.661,95 (Vorjahr: TEUR 1.261) eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Bei Verbindlichkeiten in Höhe von EUR 582.413,10 (Vorjahr: TEUR 330) beträgt die Restlaufzeit mehr als fünf Jahre.

Von den Verbindlichkeiten sind EUR 2.317.693,30 (Vorjahr: TEUR 3.323) durch Grundpfandrechte gesichert.

10. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern

In den sonstigen Verbindlichkeiten wird eine Schuld gegenüber Gesellschaftern in Höhe von EUR 372.302,14 (Vorjahr: TEUR 372) ausgewiesen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern haben in Höhe von EUR 0,00 (Vorjahr: TEUR 0) eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr und in Höhe von EUR 372.302,14 (Vorjahr: TEUR 372) von mehr als einem Jahr.

11. sonstige Verbindlichkeiten/Verbindlichkeitenspiegel

Zur Verbesserung der Klarheit und Übersichtlichkeit wurden die Angaben im Zusammenhang mit den Verbindlichkeiten in einem Verbindlichkeitenspiegel zusammengefasst dargestellt; die Vorjahreswerte wurden in Klammern ausgewiesen.

Restlaufzeit
Verbindlichkeiten Stand am 31.12.2023 bis 1 Jahr mehr als 1 Jahr davon über 5 Jahre
EUR EUR EUR EUR
1. gegenüber Kreditinstituten 2.317.693,30 602.661,95 1.715.031,35 582.413,10
(Vorjahr) (3.323.074,78) (1.261.154,08) (2.061.920,70) (330.272,86)
2. aus Lieferungen und Leistungen 747.996,55 747.996,55 0,00 0,00
(Vorjahr) (403.038,69) (403.038,69) (0,00) (0,00)
3. sonstige Verbindlichkeiten 550.962,16 178.660,02 372.302,14 0,00
(Vorjahr) (556.851,78) (184.549,64) (372.302,14) (0,00)
3.616.652,01 1.529.318,52 2.087.333,49 582.413,10
(Vorjahr) (4.282.965,25) (1.848.742,41) (2.434.222,84) (330.272,86)

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von EUR 2.317.693,30 durch Grundpfandrechte gesichert.

Zum Bilanzstichtag bestehen folgende Grundschulden: EUR
- Kreissparkasse Köln 3.163.988,08
- VR-Bank Rhein-Sieg eG 3.163.000,00
6.326.988,08

Des Weiteren bestehen Raumsicherungsübertragungen aus Waren und Inventaren.

Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte.

12. Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 268 Abs. 7 HGB

Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind die folgenden Haftungsverhältnisse zu vermerken:

EUR
Aus der Begebung und Übertragung von Wechseln 0,00
- davon durch Pfandrechte oder sonstige Sicherheiten gesichert 0,00
- davon gegenüber verbundenen Unternehmen 0,00
Aus Bürgschaften, Wechsel- und Scheckbürgschaften 3.465,00
- davon gegenüber verbundenen Unternehmen 0,00
Aus Gewährleistungsverträgen 0,00
Aus Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten 0,00
3.465,00

13. sonstige nicht bilanzierte finanzielle Verpflichtungen

Neben in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von TEUR 31 sonstige finanzielle Verpflichtungen. Diese setzen sich wie folgt zusammen:

2023 p.a. 2022 p.a.
TEUR TEUR
Leasing Kraftfahrzeuge 31 24

IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

1. Erträge und Aufwendungen aus der Ab-/Aufzinsung

In den sonstigen Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind Zinsen aus der Abzinsung von Rückstellungen in Höhe von EUR -4.543,37 (Vorjahr: TEUR - 3) enthalten.

2. Ausschüttungssperre

Der Gesamtbetrag, der gemäß § 268 Abs. 8 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt EUR 40.202,00. Im Einzelnen gliedert sich der Gesamtbetrag wie folgt:

EUR
Aktivierung latenter Steuern 32.200,00
Unterschiedsbetrag für Altersversorgungsverpflichtungen gemäß § 253 Abs. 6 HGB 8.002,00
40.202,00

V. Sonstige Angaben

1. Zahl der Arbeitnehmer

Im Berichtsjahr wurden durchschnittlich folgende Arbeitnehmer beschäftigt.

2023 2022
Gewerbliche Arbeitnehmer 82 78
Angestellte 30 28
Arbeitnehmer im Sinne von § 285 Nr. 7 HGB 112 106
Geschäftsführer 1 1
Auszubildende 1 1
Gesamtanzahl 114 108

2. Gesellschafterorgane

Geschäftsführer ist Herr Ulrich Jaegers.

Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführer wurde gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

3. Beirat

Die Mitglieder des Beirats erhalten für ihre Tätigkeit für das Geschäftsjahr EUR 33.000,00 (Vorjahr: TEUR 33).

4. Verbundene Unternehmen und Beteiligungsunternehmen sowie Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen/Personen

Gemäß § 285 Nr. 11 HGB ist über folgende Unternehmen zu berichten:

Anteile an verbundenen Unternehmen:

Name: Georg Jordan Malaysia SDN. BHD.
Sitz: Selangor, Malaysia
Beteiligungsquote: 85 %
Stammkapital: MYR *) 2.500.000,00

*) Malaiische Ringgit; Kurs am 31. Dezember 2023 ca: 1 Euro = 5,0795 MYR (Vorjahr 4.7038 MYR)

Die Tochtergesellschaft weist per 31. Dezember 2023 einen Jahresüberschuss in Höhe von ca. TEUR 571 und ein Eigenkapital in Höhe von ca. TEUR 1.917 aus.

Beteiligungen:

1. Name: Georg Jordan Electrical Components S.A.R.L.
Sitz: Kenitra, Marokko
Beteiligungsquote: 50 %
Stammkapital: MAD **) 100.00,00

**) Marokkanische Dirham; Kurs am 31. Dezember 2023 ca: 1 Euro = 10,96 MAD (Vorjahr: 11,20 MAD)

Der Jahresabschluss per 31. Dezember 2023 liegt noch nicht vor. Die Gesellschaft befindet sich in der Liquidation.

2. Name: Georg Jordan Electric SDN. BHD. (Company No. 1303471-T)
Sitz: Kuala Lumpur, Malaysia
Beteiligungsquote: 50 %
Stammkapital: MYR 250.000,00

Die Gesellschaft weist per 30. April 2023 einen Jahresüberschuss in Höhe von ca. TEUR 247 und ein Eigenkapital in Höhe von ca. TEUR 515 aus.

5. Besondere Vorgänge nach dem Schluss des Geschäftsjahres

Ereignisse, die nach dem Bilanzstichtag eingetreten sind und auf die wegen ihrer besonderen Bedeutung für die Gesellschaft hinzuweisen wäre, sind nicht bekannt.

6. Vorschlag für die Verwendung des Jahresergebnisses

Ich schlage vor, den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 271.712,41 und den Gewinnvortrag in Höhe von EUR 3.283.194,62 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Siegburg, 31. März 2024/ 17. Juli 2024

Georg Jordan GmbH

Ulrich Jaegers

Entwicklung des Anlagevermögens

Anschaffungs - und Herstellungskosten
Stand am 01.01.2023 Z = Zugänge U = Umbuchungen A = Abgänge U = Umbuchungen Stand am 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 718.483,42 Z 65.415,00 A 0,00 783.898,42
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 10.638.659,67 z 0,00 A 0,00 10.638.659,67
2. technische Anlagen und Maschinen 5.734.898,70 Z 0,00 A 0,00 5.734.898,70
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
a) Betriebsausstattung 5.076.296,27 Z 42.175,86 A 15.000,00 5.103.472,13
b) Geschäftsausstattung 931.738,98 Z 2.332,26 A 0,00 934.071,24
c) Kfz./Transportmittel 18.500,00 Z 0,00 A 0,00 18.500,00
d) Firmeneigene Formen 1.202.586,75 Z 6.994,50 A 0,00 1.209.581,25
e) Geringwertige Wirtschaftsgüter 137.138,52 Z 13.373,16 A 0,00 150.511,68
Summe andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 7.366.260,52 Z 64.875,78 A 15.000,00 7.416.136,30
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen in Bau 0,00 Z 6.988,85 A 0,00 6.988,85
Summe Sachanlagen 23.739.818,89 Z 71.864,63 A 15.000,00 23.796.683,52
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 705.052,64 Z 0,00 A 0,00 705.052,64
2. Beteiligungen 110.597,75 Z 0,00 A 0,00 110.597,75
Summe Finanzanlagen 815.650,39 Z 0,00 A 0,00 815.650,39
Gesamtsumme 25.273.952,70 Z 137.279,63 A 15.000,00 25.396.232,33
Abschreibungen
Stand am 01.01.2023 Jahreabschreibungen Abgänge Stand am 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 529.792,42 61.736,00 0,00 591.528,42
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 6.248.559,67 371.947,00 0,00 6.620.506,67
2. technische Anlagen und Maschinen 5.391.065,70 88.325,00 0,00 5.479.390,70
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
a) Betriebsausstattung 4.454.831,27 92.120,86 14.999,00 4.531.953,13
b) Geschäftsausstattung 912.034,98 9.710,89 0,00 921.745,87
c) Kfz./Transportmittel 14.392,00 3.084,00 0,00 17.476,00
d) Firmeneigene Formen 1.171.616,75 20.736,50 0,00 1.192.353,25
e) Geringwertige Wirtschaftsgüter 137.138,52 13.373,16 0,00 150.511,68
Summe andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 6.690.013,52 139.025,41 14.999,00 6.814.039,93
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen in Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 18.329.638,89 599.297,41 14.999,00 18.913.937,30
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Beteiligungen 82.530,83 0,00 0,00 82.530,83
Summe Finanzanlagen 82.530,83 0,00 0,00 82.530,83
Gesamtsumme 18.941.962,14 661.033,41 14.999,00 19.587.996,55
Buchwerte
Stand am 31.12.2023 Stand am 31.12.2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 192.370,00 188.691,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 4.018.153,00 4.390.100,00
2. technische Anlagen und Maschinen 255.508,00 343.833,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
a) Betriebsausstattung 571.519,00 621.465,00
b) Geschäftsausstattung 12.325,37 19.704,00
c) Kfz./Transportmittel 1.024,00 4.108,00
d) Firmeneigene Formen 17.228,00 30.970,00
e) Geringwertige Wirtschaftsgüter 0,00 0,00
Summe andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 602.096,37 676.247,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen in Bau 6.988,85 0,00
Summe Sachanlagen 4.882.746,22 5.410.180,00
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 705.052,64 705.052,64
2. Beteiligungen 28.066,92 28.066,92
Summe Finanzanlagen 733.119,56 733.119,56
Gesamtsumme 5.808.235,78 6.331.990,56

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

1. Hinweis zum Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers:

Bei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt:

2. Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Georg Jordan GmbH, Siegburg

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Georg Jordan GmbH, Siegburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Georg Jordan GmbH, Siegburg, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Bergisch Gladbach, 17. Juli 2024

Jansen & Partner mbB
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Hans-Jürgen Jansen, Wirtschaftsprüfer

Nicolas Kubitzki, Wirtschaftsprüfer

Weitere Angaben:

Der Jahresabschluss per 31.12.2023 wurde durch Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 21. August 2024 einstimmig festgestellt.

Beschlussfassung über die Verwendung des Bilanzgewinns für das Geschäftsjahr 2023: Die Gesellschafter beschließen einstimmig den Vortrag des gesamten Bilanzgewinns in Höhe von EUR 3.554.907,03 auf das Geschäftsjahr 2024 ohne Ausschüttung einer Dividende an die Gesellschafter.

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