COFI Verwaltungsgesellschaft mbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Björn Schmidt seit 5.2.2025 | Prokura |
Georg Jenke seit 3.4.2014 | Prokura |
Bernd Wacker seit 3.4.2014 | Prokura |
Ulrich Jaegers seit 8.1.2003 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 19.08% | |
A*** Z*** -* K***** | 7.72% |
E**** J***** | 4.63% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
6 Gesellschafter
GmbH-Struktur
5 von 6 angezeigt
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Georg Jordan GmbHSiegburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023I. Grundlagen des Unternehmens Die Georg Jordan GmbH hat ihren Sitz in Siegburg, Deutschland, und ist mit 85% an der Georg Jordan Sdn. Bhd mit Sitz in Cheras, Malaysia und mit 50% an der der Georg Jordan Electric SDN. BHD., Kuala Lumpur, beteiligt. Die Hauptabsatzmärkte der Gruppe liegen in Europa und Asien. Tätigkeitsschwerpunkt beider Unternehmen ist die Herstellung und der Vertrieb von Isolatoren, Durchführungen und Isolierteilen aus Epoxidharz sowie der Vertrieb von Mess- und Prüfsystemen. Die Zahl der Mitarbeiter inkl. Leiharbeitnehmer und Auszubildende stieg im Jahresdurchschnitt leicht von 123 im Vorjahr auf nunmehr 133. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die in Bezug auf die Anzahl der Beschäftigten zweitgrößte Branche des verarbeitenden Gewerbes in Deutschland, die deutsche Elektro- und Digitalindustrie, hat zum Jahresende 2023 insgesamt 908 Tausend Menschen beschäftigt. Die allgemein nachlassende Konjunktur im Verlauf des Jahres 2023 hat dabei in dieser Branche kaum Auswirkungen auf die Beschäftigungshöhe gehabt. Der Auftragseingang im Bereich der deutschen Elektro- und Digitalisierungsindustrie ist gegenüber dem Vorjahr leicht um etwa 1,9% zurückgegangen. Dies ist insbesondere auf eine mit -5,9% rückläufige Auslandsnachfrage zurückzuführen, während sich der Auftragseingang aus dem Inland sogar mit +3,0% leicht positiv entwickelt hat. Mit einem Minus von 9,3% sank dabei die Nachfrage aus den Ländern der Eurozone besonders stark. Die um Preiseffekte bereinigte Elektroproduktion veränderte sich gegenüber dem Vorjahreswert real nicht. Die Branchenerlöse der heimischen Elektrofirmen kletterten um 6,6% gegenüber dem Vorjahr auf nunmehr 239,4 Mrd. € (Vorjahr 224,5 Mrd. €). Die Exporte der deutschen Elektro- und Digitalindustrie gehen mit einem Anteil von 34% in die Eurozone. Größter Einzelmarkt bleibt trotz eines leichten Rückgangs mit einem Anteil von 10% China, dicht gefolgt von dem um 5,4 Prozent gestiegenen Absatzmarkt USA mit 9,8% aller Exporterlöse. Dabei fiel der Zuwachs des Exportgeschäftes mit Ländern der Eurozone mit einem Plus von 5,6% gegenüber dem Vorjahr deutlich aus. Etwa 30,6% aller eingeführten elektrotechnischen und elektronischen Erzeugnisse kamen 2023 aus China. Sowohl die Ausfuhren elektrotechnischer Erzeugnisse als auch die Einfuhren stiegen gegenüber dem Vorjahr leicht an. Zugewinne von 2,1% ließen die Einfuhren auf einen Wert von 268,7 Mrd. € klettern. Auch bei den Ausfuhren konnte der Vorjahreswert mit einem Plus von 2,7% auf nunmehr 253,8 Mrd. € übertroffen werden. Im Verlauf des Jahres 2023 sanken die Geschäftserwartungen der deutschen Elektroindustrie deutlich, konnten sich aber in den ersten Monaten des neuen Jahres wieder leicht erholen. Mehrheitlich gehen die Unternehmen für das Jahr 2024 von einem eher stagnierenden Geschäftsverlauf aus. Der globale Elektromarkt verliert in 2024 den Einschätzungen von Wirtschaftsexperten an Dynamik. Erwartet wird bei einer Orientierung an dem schwachen gesamtwirtschaftlichen Ausblick noch ein leichtes Plus von etwa 3%. Auch für den deutschen Elektromarkt sind die Erwartungen mit einem Plus von 1% nach starken Vorjahren eher verhalten. Die gesamtwirtschaftlichen Erwartungen für das Jahr 2024 gehen nur von einem sehr leichten Wachstum der deutschen Wirtschaft aus. Neben einer insgesamt schwachen Weltwirtschaft ist dies auf die Folgen des russischen Angriffs auf die Ukraine für die deutsche Wirtschaft zurückzuführen. Das über Jahre hinweg entwickelte deutsche Export - Geschäftsmodell, basierend auf günstigen Energieträgern aus Russland greift nicht mehr und muss sich neu finden. Trotz in Teilen erholter Rohstoffmärkte sehen sich die Unternehmen aufgrund der insgesamt hohen Energie- und Rohstoffpreise in Deutschland weiterhin erheblichen wirtschaftlichen Risiken gegenüber. Ein nachhaltiger Fortschritt im Bereich der Fachkräftezuwanderung, die mangels eigenen Nachwuchses zwingend geboten ist, konnte in 2023 nicht festgestellt werden. Bei einem stabilen Arbeitsmarkt mit teilweise deutlich gestiegenen Löhnen und flankiert durch die stark gesunkenen Inflationsraten gehen die führenden deutschen Wirtschaftsinstitute für 2024 aber zumindest von einem Aufhellen der Konsumstimmung aus. 2. Geschäftsverlauf, Umsatz- und Auftragsentwicklung Insgesamt konnten im Jahr 2023 Aufträge im Wert von 22.312 T€ (Vorjahr 20.722 T€) gewonnen werden. Der gegenüber dem Vorjahr nochmals gestiegene Auftragseingang zeigt sich erfreulicherweise auch im ersten Quartal des Jahres 2024 auf gleichbleibend hohem Niveau. Die Exportquote zeigt sich nach 33,4% im vergangenen Jahr bei insgesamt höheren Umsatzerlösen im Jahr 2023 weiterhin auf hohem Niveau. Erfreulicherweise konnten wir auch im vergangenen Geschäftsjahr einige neue Kundenprojekte für uns gewinnen, die bei geplantem Verlauf in den nächsten Jahren nennenswert zu unserer Gesamtleistung beitragen werden. Die in 2013 begonnene Zusammenarbeit mit einer Beratungsgesellschaft wurde auch im Berichtszeitraum erfolgreich fortgesetzt. Auch für das Jahr 2024 ist eine Fortführung der Zusammenarbeit vorgesehen. Im Jahr 2023 fielen insgesamt Kosten für technische und kaufmännische Beratung i. H. von 204 T€ an. Die Zertifizierungen der Gesellschaft nach den Standards ISO 9001:2015 und ISO 50001:2011 wurden erfolgreich bestätigt. Die Berichtsfirma ist im Geschäftsjahr 2023 durchgehend an der Georg Jordan Malaysia SDN. BHD. beteiligt gewesen. Das gezeichnete Kapital dieser Gesellschaft beträgt 2.500.000 Ringgit, wobei die Georg Jordan GmbH in Siegburg 85% der Anteile hält. Die übrigen 15% der Anteile werden vom Geschäftsführer der malaysischen Gesellschaft gehalten. Sowohl bei Umsatzerlösen als auch beim Auftragseingang konnten die Erwartungen für das Geschäftsjahr 2023 erfüllt werden. Auch die Entwicklung im ersten Quartal 2024 zeigt sich den Erwartungen entsprechend. Investiert wurde auch im Jahr 2023 im Wesentlichen in Prüfmittel und Produktionseinrichtungen. Die wirtschaftlichen Aussichten Malaysias im Jahr 2024 sind insgesamt positiv, obwohl das Land wie viele andere Länder mit den Auswirkungen der globalen wirtschaftlichen Unsicherheiten und Herausforderungen konfrontiert ist. Die Herausforderungen, denen Malaysia gegenübersteht, umfassen jedoch weiterhin die globalen Handelskonflikte, die Volatilität der Rohstoffpreise und die Auswirkungen des Klimawandels. Auch bei den ASEAN Staaten ist für 2024 aufgrund einer weiterhin starken Binnennachfrage und wieder anziehenden Direktinvestitionen aus dem Ausland von einem stabilen Wachstum auszugehen. Letzteres wird gestärkt durch das Bestreben multinationaler Konzerne ihre Lieferketten zu diversifizieren. Davon sollte auch Malaysia in den nächsten Jahren weiter profitieren. Neben den klassischen Zertifizierungen nach ISO 9001:2015, ISO 14001:2015 und ISO 45001:2018 erfüllt der malaysische Standort auch weiterhin die hohen Anforderungen des Automobilstandards IATF 16949:2016. Das Nachhaltigkeitsmanagement nach den Kriterien von Ecovadis ist weiterhin im Goldstatus bewertet. Die Berichtsfirma ist im Geschäftsjahr 2023 durchgehend an der Georg Jordan Electric SDN. BHD. beteiligt gewesen. Das gezeichnete Kapital dieser Gesellschaft beträgt 250.000 Ringgit, wobei die Georg Jordan GmbH in Siegburg 50 % der Anteile hält. Die übrigen 50% der Anteile werden vom Geschäftsführer der malaysischen Gesellschaft gehalten. Mit Wirkung zum 01.01.2024 sinkt die Beteiligung der Georg Jordan GmbH Siegburg um 10% zugunsten des lokalen Geschäftsführers auf dann 40% Anteile. Tätigkeitsschwerpunkt der Gesellschaft ist die Entwicklung, Herstellung und der Vertrieb elektrotechnischer Produkte, die nicht der aktuellen Tätigkeit der Georg Jordan Malaysia SDN. BHD. zuzuordnen sind. Wir sehen die Erwartungen der wesentlichen Unternehmenskriterien für das Geschäftsjahr 2023 als erfüllt an. 3. Darstellung der Lage 3.1 Vermögenslage Wir stellen für das Berichtsjahr weiterhin eine noch gute Vermögenslage unserer Gesellschaft fest. Die Bilanzsumme der Gesellschaft geht leicht von 13.569 T€ im Vorjahr auf nunmehr 13.063 T€ zurück, was im Wesentlichen auf die im Verhältnis zur Neuinvestitionen im Jahr 2023 hohen Abschreibungen auf Gebäude bei gleichzeitig nahezu unverändertem Umlaufvermögen zurück zu führen ist. Trotz der deutlich gestiegenen Gesamtleistung konnten dabei die Vorräte plankonform reduziert werden.
Die Eigenkapitalquote stellt sich zum Stichtag 31.12.2023 für das Geschäftsjahr 2023 auf weiterhin gute 64,0% (Vorjahr: 59,6%). Die weiterhin positive Kapitalstruktur wird im laufenden Geschäftsjahr 2024 aufgrund der durchgeführten Maßnahmen und einer Verbesserung der Rahmenbedingungen weiter gestärkt werden.
Die Gesellschaft verfügt über ein effizientes Mahnwesen. Forderungsausfälle sind die Ausnahme. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen werden überwiegend unter Ausnutzung von Skonto bedient. 3.2 Finanzlage Die Entwicklung im Jahr 2023 hat die Cash-Flow Situation erwartungsgemäß und weiter stabilisiert. Für das Jahr 2024 erwarten wir durchgehend eine stabile finanzielle Lage. Durch weitere flankierende Maßnahmen wird sichergestellt, dass die Liquiditätssituation im Unternehmen auf gutem Niveau gehalten wird. 3.2.1 Kapitalstruktur Unterjährig haben sich in 2023 keine wesentlichen Veränderungen in der Kapitalstruktur, den Finanzierungsmaßnahmen oder den außerbilanziellen Verpflichtungen gegenüber dem Vorjahr bei der Gesellschaft ergeben. 3.2.2 Liquidität Trotz des weiterhin hohen Preisniveaus im Zukaufteile- und Rohstoffbereich und den daraus abzuleitenden Belastungen für das Vorratsvermögen sowie der damit einhergehenden Liquiditätsbindung war die Gesellschaft zu jedem Zeitpunkt des abgelaufenen Geschäftsjahrs dazu in der Lage ihren fälligen Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. Beschränkungen, welche die Verfügbarkeit von Kapital beeinträchtigen, bestanden nicht. 3.2.3 Investitionen Aufgrund der für das Jahr 2024 geplanten höheren Investitionen sowie den immer noch schwierigen gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen haben wir im Geschäftsjahr 2023 nur absolut notwendige Investitionen durchgeführt. Ungeplante, größere Ersatzinvestitionen sind im Jahr 2023 nicht aufgetreten. Gegenüber dem Vorjahr (291 T€) zeigt sich das Investitionsvolumen der Gesellschaft mit 137 T€ daher auf eher niedrigem Niveau. Für 2024 sind jedoch Investitionen in Höhe ca. 400 T€ mit Schwerpunkt in den Bereichen Anlagentechnik und IT geplant. Die planmäßigen Abschreibungen auf Sachanlagen und Rechte betrugen im Berichtsjahr 661 T€ (Vorjahr: 730 T€). 3.3 Ertragslage Insgesamt bewerten wir das erzielte Ergebnis vor Steuern im Geschäftsjahr 2023 als zufriedenstellend und gegenüber dem Vorjahr weiter verbessert. Die Gesamtleistung liegt im Vergleich zu den Planwerten über den Erwartungen.
4. Finanzielle Leistungsindikatoren Die bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikatoren sind das Ergebnis vor Steuern und die Gesamtleistung. In 2023 beträgt das Ergebnis vor Steuern 341 T€ (Vorjahr: 180 T€). Die weitere Stabilisierung ist im Wesentlichen einer deutlichen Steigerung der Gesamtleistung zuzuschreiben. 5. Gesamtaussage Insgesamt verfügt die Gesellschaft über eine solide Eigenkapitalbasis und ausreichende Finanzierungsmöglichkeiten. Die Auftragslage des Unternehmens ist gut und lässt eine weiter verbesserte Ertragslage im Folgejahr erwarten. Die wirtschaftliche Lage kann daher insgesamt als noch gut charakterisiert werden. III. Prognose, Risiko und Chancenbericht 1. Prognosebericht Nach einem erneut Auftragsstarken Jahr 2023 erwarten wir ausgehend von einem soliden Auftragsbestand und neuen interessanten Projekten für das Geschäftsjahr 2024 eine Stabilisierung des Auftragsvolumens auf dem Niveau des Vorjahres. Im ersten Quartal des neuen Jahres 2024 sehen wir die Erwartungen bestätigt und sehen auch für die Folgequartale weiterhin die unsererseits erwartete Entwicklung. Bei der Entwicklung der Rohstoffpreise gehen wir nicht von einer einheitlichen Richtung aus. Insbesondere die Metallpreisnotierungen verharren auf hohem Niveau. Nach einer zwischenzeitlich leicht rückläufigen Tendenz sehen wir zu Beginn des Jahres 2024 wieder die historisch hohen Preise vom Pandemiejahr 2022 erreicht. Dies gilt insbesondere auch bei den für uns wichtigen Kupfer- und Messing-Notierungen. Bei Kunststoffen wird zwar der Peak aus dem Jahr 2022 nicht mehr erreicht. Aufgrund der weiterhin hohen Energiekosten, die einen erheblichen Anteil der Herstellkosten ausmachen, gehen wir jedoch nicht von einem nachhaltigen Zurücksetzen der Preise auf das Vorkrisenniveau aus. Die teilweise deutlichen Lohn- und Gehaltsanpassungen im vergangenen Jahr führen begleitet von einer mäßigen Verfügbarkeit qualifizierter Arbeitskräfte am lokalen Arbeitsmarkt zu weiterhin angespannter Situation bei Personalkosten und der Besetzung neuer Stellen mit entsprechend negativen Effekten auf die ansonsten positive Ergebnisentwicklung. Ein Rückgang der Energiepreise wird nicht erwartet. Die bestehende Kopplung des Strompreises an den Gasmarkt (Merit-Order-Prinzip bei Betrieb von Gaskraftwerken im Regelbetrieb) sorgt in Deutschland trotz insgesamt sinkender Erzeugungskosten für weiterhin vergleichsweise hohe Stromkosten. Dies ist umso ärgerlicher, da gerade die seitens der Regierung forcierte Stromerzeugung aus regenerativer Energie mittlerweile neben der Atomenergie zu den günstigen Energiequellen zählt, die Preise aber weiterhin an teure fossile Energieträger gekoppelt werden. . Um die internationale Wettbewerbsfähigkeit deutscher Unternehmen zu stärker wäre hier ein Umdenken erstrebenswert, zumal die positiven Effekte der Umstellung dann auch eine erkennbar positive Signalwirkung im internationalen Umfeld hätte. Die Entwicklung und Lieferung von neuen Produkten für die Bereiche der erneuerbaren Energien und der digitalen Infrastruktur wird sich auch im neuen Geschäftsjahr positiv auswirken. Der für uns wichtige Bereich der Energieverteilung wird bei der von den führenden Wirtschaftsinstituten erwarteten Entwicklung im laufenden Geschäftsjahr weiter zulegen. Aufgrund der positiven Signale und der Entwicklung im ersten Quartal sehen wir auf Basis der bereits vorliegenden Erkenntnisse nachstehendes Szenario als überwiegend wahrscheinlich an. Die Entwicklung des Unternehmens in den ersten drei Monaten des Jahres 2024 verläuft im Bereich der von uns aufgestellten Unternehmensplanung. Hinsichtlich der Erwartungen für das Geschäftsjahr 2024 gehen wir unter Berücksichtigung des Verlaufs der ersten drei Monate von einer Gesamtleistung auf Vorjahresniveau sowie bei den weiterhin hohen Unwägbarkeiten aus den vorgenannten Sachverhalten heraus von einem Ergebnis vor Steuern zwischen +100 und +300 T€ aus. Wesentliche Annahmen als Grundlage dieser Prognosen sind die Markteinschätzung auf Basis von Kundengesprächen und -erwartungen für das neue Geschäftsjahr sowie die erwarteten Entwicklungen auf den Rohstoff-, Zuliefer- und Energiemärkten sowie unsere Einschätzung über Entwicklungen am Arbeitsmarkt. Hinzuweisen ist auf den Einfluss des Wechselkursverhältnisses von EURO zu Malaysischem Ringgit (RM). Eine nachhaltige Abweichung von dem in der Unternehmensplanung erwarteten Wert kann die Ergebnisentwicklung an den beiden Standorten sowohl im positiven als auch im negativen Sinne beeinflussen. Eine über das Jahr 2024 hinausgehende Umsatz-Prognose sehen wir basierend auf den Erfahrungen der letzten Jahre in Bezug auf die Volatilität der Kundenbedarfe insgesamt als schwierig an. Insbesondere erschweren auch in diesem Jahr weiterhin die nicht absehbaren Folgen des Krieges in der Ukraine den Blick in die folgenden Jahre. Grundsätzlich sehen wir jedoch mit Blick auf die erwarteten Bedarfe im Zuge des Umbaus der Energieversorgung und Verteilung in Deutschland und Europa auch in den Folgejahren weiterhin gute Entwicklungschancen für unser Marktsegment. 2. Risiko- und Chancenbericht Die Risiken unserer zukünftigen Entwicklung liegen bei konsequenter Umsetzung der Maßnahmen, die in der für das Jahr 2024 verabschiedeten Unternehmensplanung festgelegt wurden, im Rahmen der allgemeinen Unwägbarkeiten unserer unternehmerischen Aktivitäten sowie der branchenspezifischen Umstände. Existenzielle Risiken werden, soweit möglich, auf entsprechende Versicherungen verlagert. Diese Unternehmensplanung haben wir für das Erkennen wesentlicher Risiken in unserem Managementsystem implementiert. Die eingesetzten Steuerungs- und Überwachungssysteme werden fortlaufend weiterentwickelt, um noch besser das Maß der Risiken bewerten und handhaben zu können. Der Bereich des Controllings ist mit der fortlaufenden Kontrolle und Analyse der Unternehmensplanung in allen Bereichen beauftragt und bildet somit einen zentralen Baustein des Risikomanagements. Abweichungen und Auswirkungen auf die weitere Entwicklung werden der Geschäftsleitung monatlich berichtet. Damit wird eine sehr zeitnahe Reaktion der Entscheidungsträger auf potenzielle Abweichungen ermöglicht. In Folge des 2022 begonnen Krieges in der Ukraine ändert sich das politische Weltgefüge. Die politischen Auswirkungen dieses Krieges insgesamt sind derzeit weiterhin nicht absehbar. Eine weitere Eskalation bis hin zu einer Ausdehnung des Krieges auf andere Staatsgebiete erscheint seit Beginn dieses Krieges und der damit verbundenen Aussagen nicht mehr undenkbar zu sein. Neben den politischen Auswirkungen sind die wirtschaftlichen Verwerfungen dramatisch. Russland verfügt als größter Flächenstaat der Erde über erhebliche Rohstoffvorkommen, mit über Jahrzehnte gewachsenen sehr großen Abhängigkeiten vieler EU Staaten. Das Ziel Deutschlands einer größeren Unabhängigkeit von russischen Rohstoffen wurde konsequent und mit Erfolg, jedoch mit der Folge höherer Kosten, umgesetzt. Bleibt die Kopplung des Strompreises an die teure Stromerzeugung mit dem Energieträger Gas bestehen, sehen wir in der Folge weiterhin eine starke Belastung der Haushalte und Unternehmen durch die hohen Energiekosten. Weitere Risiken für den Standort Deutschland wurden bereits zuvor erwähnt. Diese liegen beispielsweise in der Verfügbarkeit qualifizierter Arbeitskräfte, in stark steigenden Löhnen und Gehältern, in anhaltenden Inflationstendenzen und steigenden Zinsen. In Reaktion auf den zunehmenden Fachkräftemangel bleibt unser Bestreben als Unternehmen die Aus- und Weiterbildung unserer Beschäftigten zu fördern. Dem Risiko der hohen Energiekosten können wir in Teilen durch die Nutzung selbst erzeugter regenerativer Energie an beiden Standorten begegnen. Dem Preisänderungsrisiko auf dem Beschaffungsmarkt wird regelmäßig durch Marktbeobachtung und antizyklischen Einkauf entgegengewirkt. Dies hat sich in den vergangenen beiden Jahren mit der Entwicklung auf den Rohstoff- und Zuliefermärkten als nur bedingt umsetzbar gezeigt. In der Folge waren unmittelbar daraus abzuleitende Preisanpassungen bei unseren eigenen Produkten nicht vermeidbar. Wir sehen uns in unseren Hauptmärkten starker Konkurrenz durch unsere Marktbegleiter ausgesetzt. Dem begegnen wir im Allgemeinen mit Maßnahmen zur Effizienzsteigerung in der Produktion und arbeiten kontinuierlich an der Verbesserung unserer Produkte im Hinblick auf Qualität und Logistik. Darüber hinaus sehen wir die malaysische Produktionsstätte als entscheidenden Faktor zum Ausgleich lokaler Risiken. Das Unternehmen ist grundsätzlich Risiken und Chancen durch die Veränderung von Wechselkursverhältnissen von EURO zu Malaysischem Ringgit ausgesetzt. Im Rahmen des Risikomanagements prüft und beurteilt das Unternehmen regelmäßig die Folgen aktueller Veränderungen. Durch Ausweitung von Kundenbeziehungen, die Erschließung neuer Märkte und die Entwicklung neuer Produkte wird die Geschäftsleitung versuchen, die Marktposition zu festigen und nach Möglichkeit auszubauen. Chancen sehen wir hier wie bereits erwähnt durch den dezentralen Ausbau von Stromerzeugern auf Basis regenerativer Energien und die u.a. damit verbundene sukzessive Digitalisierung der Energieversorgungsnetze. Chancen sehen wir für uns insbesondere auch bei derzeit gemeinsam mit unseren Kunden neu entwickelten, anspruchsvollen Produkten. Hier sehen wir uns auch durch aktuell erzielte erfolgreiche Umsetzungen von Projekten auf einem guten Weg. Das Ziel einer kontinuierlichen und nachhaltigen Reduzierung des unternehmensweiten Energieverbrauchs wird im Rahmen der ISO 50001:2011 kontrolliert und durch entsprechend eingerichtete Messstellen im Unternehmen permanent überwacht. Durch die permanent zunehmende Erfassung und Verarbeitung elektronischer Daten wächst auch in diesem Bereich das Risiko von Datenverlust und unbefugten Zugriffen auf Daten eines Unternehmens. Dem begegnen wir durch stetige Aktualisierung unserer Sicherheitssoft- und -hardware sowie durch eine effiziente Datensicherung. Die Finanzierung der Gesellschaft ist zum einen durch die hohe Eigenkapitalquote sowie bei Bedarf einer fristenadäquaten Finanzierung unserer Investitionen und der Beobachtung der Kapitalmärkte gesichert. Das Zinsänderungsrisiko wird insbesondere durch den Abschluss von langfristigen Festzinskonditionen berücksichtigt. 3. Gesamtaussage Die Risiken der künftigen Entwicklung sehen wir weiterhin vorrangig in den äußeren Rahmenbedingungen. Vor dem Hintergrund unserer soliden Kapital- und Liquiditätsausstattung und der insgesamt positiven Auftragslage sehen wir uns in der Lage den Risiken von künftigen Veränderungen an den für uns relevanten Vertriebs- und Beschaffungsmärkten entsprechend zu begegnen. Bestandsgefährdende Risiken für die Gesellschaft sind derzeit nicht erkennbar.
Siegburg, 31. März 2024/ 17. Juli 2024 Georg Jordan GmbH Ulrich Jaegers Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023InhaltI. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss II. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden III. Angaben zur Bilanz 1. Anlagevermögen 2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 4. Aktive latente Steuern 5. Gezeichnetes Kapital 6. Kapitalrücklage 7. Gewinnrücklagen 8. Rückstellungen 9. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 10. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 11. sonstige Verbindlichkeiten/Verbindlichkeitenspiegel 12. Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 268 Abs. 7 HGB 13. sonstige nicht bilanzierte finanzielle Verpflichtungen IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung 1. Erträge und Aufwendungen aus der Ab-/Aufzinsung 2. Ausschüttungssperre V. sonstige Angaben 1. Zahl der Arbeitnehmer 2. Gesellschaftsorgane 3. Beirat 4. Verbundene Unternehmen und Beteiligungsunternehmen sowie Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen/Personen 5. Besondere Vorgänge nach dem Schluss des Geschäftsjahres 6. Vorschlag für die Verwendung des Jahresergebnisses AnlagenverzeichnisI. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss der Georg Jordan GmbH, Siegburg, wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Die Gesellschaft ist im Handelsregister des Amtsgerichtes Siegburg unter HRB Nr. 61 eingetragen und hat ihren Sitz in Siegburg. Ergänzend zu diesen Vorschriften sind die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Die Bilanz ist unter Berücksichtigung der teilweisen Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt. Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 HGB) unter Aufnahme von weiteren Unterpositionen, soweit dadurch die Aussagekraft verbessert werden kann. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. II. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen (bei einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von bis zu drei Jahren), bewertet. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen. Die Zugänge des Geschäftsjahres werden ausschließlich linear abgeschrieben. Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgte in den Fällen, in denen dies zu einer höheren Jahresabschreibung führt. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von EUR 800,00 wurden im Jahr des Zuganges voll abgeschrieben. Die Finanzanlagen wurden wie folgt bewertet:
Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen.Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen, Wertpapiere und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gemäß § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages bewertet. Hierbei wurde gemäß § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB der durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre für die Abzinsung berücksichtigt. Die Pensionsrückstellungen betragen EUR 294.187,00. Der Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 HGB beträgt EUR 8.002,00. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag und Rückstellungen in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzins der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Soweit der Kurs am Tage des Geschäftsvorfalles bei Forderungen darunter bzw. bei Verbindlichkeiten darüber lag, ist dieser angesetzt. Kursdifferenzen werden in den sonstigen betrieblichen Erträgen oder den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen. III. Angaben zur Bilanz 1. Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ergibt sich aus dem als Anlage 1 beigefügten Anlagespiegel. 2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren aus Darlehens- und aus Lieferungs- und Leistungsbeziehungen. Keine der ausgewiesenen Forderungen hat eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. 3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Bei den ausgewiesenen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen liegt - wie im Vorjahr - die Restlaufzeit bis zu einem Jahr. 4. Aktive latente Steuern Der sich nach der Steuerbilanz ergebende Steueraufwand entspricht nicht dem Ergebnis der Handelsbilanz. Die Steuerbilanz zeigt einen höheren Gewinn. Von der Möglichkeit einen Aktiv-Posten für latente Steuerbeträge zu bilden, wurde Gebrauch gemacht, hierbei wurde ein Steuersatz für Körperschaftsteuer und Gewerbesteuer von 30 % zugrunde gelegt.
5. Gezeichnetes Kapital Das Stammkapital beträgt EUR 4.051.000,00 (Vorjahr: TEUR 4.051) und ist voll eingezahlt. 6. Kapitalrücklage Die Kapitalrücklage beträgt unverändert EUR 349.160,00. 7. Gewinnrücklagen Unter den Gewinnrücklagen wird eine satzungsmäßige Rücklage in Höhe von EUR 405.100,00 ausgewiesen. 8. Rückstellungen a) Pensionsrückstellungen Zur Ermittlung der Pensionsrückstellungen wurden das modifizierte Teilwertverfahren sowie als versicherungsmathematische Bewertungsmethode die "projected unit credit method" angewendet. Für die Berechnung wurden folgende Annahmen getroffen:
Für die Saldierung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten wurden folgende Werte ermittelt:
Der Zeitwert der verrechneten Vermögensgegenstände aus Rückdeckungsversicherungen wurde mit dem beizulegenden Zeitwert bewertet. Der beizulegende Zeitwert entspricht den Anschaffungskosten des Deckungskapitals der Rückdeckungsversicherungen zzgl. bereits zugeteilter Überschussanteile, soweit sie nicht bereits im Deckungskapital enthalten sind, abzgl. bereits geleisteter Auszahlungen. b) sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
9. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben in Höhe von EUR 602.661,95 (Vorjahr: TEUR 1.261) eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Bei Verbindlichkeiten in Höhe von EUR 582.413,10 (Vorjahr: TEUR 330) beträgt die Restlaufzeit mehr als fünf Jahre. Von den Verbindlichkeiten sind EUR 2.317.693,30 (Vorjahr: TEUR 3.323) durch Grundpfandrechte gesichert. 10. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern In den sonstigen Verbindlichkeiten wird eine Schuld gegenüber Gesellschaftern in Höhe von EUR 372.302,14 (Vorjahr: TEUR 372) ausgewiesen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern haben in Höhe von EUR 0,00 (Vorjahr: TEUR 0) eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr und in Höhe von EUR 372.302,14 (Vorjahr: TEUR 372) von mehr als einem Jahr. 11. sonstige Verbindlichkeiten/Verbindlichkeitenspiegel Zur Verbesserung der Klarheit und Übersichtlichkeit wurden die Angaben im Zusammenhang mit den Verbindlichkeiten in einem Verbindlichkeitenspiegel zusammengefasst dargestellt; die Vorjahreswerte wurden in Klammern ausgewiesen.
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von EUR 2.317.693,30 durch Grundpfandrechte gesichert.
Des Weiteren bestehen Raumsicherungsübertragungen aus Waren und Inventaren. Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte. 12. Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 268 Abs. 7 HGB Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind die folgenden Haftungsverhältnisse zu vermerken:
13. sonstige nicht bilanzierte finanzielle Verpflichtungen Neben in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von TEUR 31 sonstige finanzielle Verpflichtungen. Diese setzen sich wie folgt zusammen:
IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung 1. Erträge und Aufwendungen aus der Ab-/Aufzinsung In den sonstigen Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind Zinsen aus der Abzinsung von Rückstellungen in Höhe von EUR -4.543,37 (Vorjahr: TEUR - 3) enthalten. 2. Ausschüttungssperre Der Gesamtbetrag, der gemäß § 268 Abs. 8 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt EUR 40.202,00. Im Einzelnen gliedert sich der Gesamtbetrag wie folgt:
V. Sonstige Angaben 1. Zahl der Arbeitnehmer Im Berichtsjahr wurden durchschnittlich folgende Arbeitnehmer beschäftigt.
2. Gesellschafterorgane Geschäftsführer ist Herr Ulrich Jaegers. Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführer wurde gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. 3. Beirat Die Mitglieder des Beirats erhalten für ihre Tätigkeit für das Geschäftsjahr EUR 33.000,00 (Vorjahr: TEUR 33). 4. Verbundene Unternehmen und Beteiligungsunternehmen sowie Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen/Personen Gemäß § 285 Nr. 11 HGB ist über folgende Unternehmen zu berichten: Anteile an verbundenen Unternehmen:
*) Malaiische Ringgit; Kurs am 31. Dezember 2023
ca: 1 Euro = 5,0795 MYR (Vorjahr 4.7038 MYR)
Die Tochtergesellschaft weist per 31. Dezember 2023 einen Jahresüberschuss in Höhe von ca. TEUR 571 und ein Eigenkapital in Höhe von ca. TEUR 1.917 aus. Beteiligungen:
**) Marokkanische Dirham; Kurs am 31. Dezember
2023 ca: 1 Euro = 10,96 MAD (Vorjahr: 11,20 MAD)
Der Jahresabschluss per 31. Dezember 2023 liegt noch nicht vor. Die Gesellschaft befindet sich in der Liquidation.
Die Gesellschaft weist per 30. April 2023 einen Jahresüberschuss in Höhe von ca. TEUR 247 und ein Eigenkapital in Höhe von ca. TEUR 515 aus. 5. Besondere Vorgänge nach dem Schluss des Geschäftsjahres Ereignisse, die nach dem Bilanzstichtag eingetreten sind und auf die wegen ihrer besonderen Bedeutung für die Gesellschaft hinzuweisen wäre, sind nicht bekannt. 6. Vorschlag für die Verwendung des JahresergebnissesIch schlage vor, den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 271.712,41 und den Gewinnvortrag in Höhe von EUR 3.283.194,62 auf neue Rechnung vorzutragen.
Siegburg, 31. März 2024/ 17. Juli 2024 Georg Jordan GmbH Ulrich Jaegers Entwicklung des Anlagevermögens
Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers 1. Hinweis zum Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers: Bei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt: 2. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Georg Jordan GmbH, Siegburg Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Georg Jordan GmbH, Siegburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Georg Jordan GmbH, Siegburg, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Bergisch Gladbach, 17. Juli 2024 Jansen
& Partner mbB
Hans-Jürgen Jansen, Wirtschaftsprüfer Nicolas Kubitzki, Wirtschaftsprüfer Weitere Angaben: Der Jahresabschluss per 31.12.2023 wurde durch Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 21. August 2024 einstimmig festgestellt. Beschlussfassung über die Verwendung des Bilanzgewinns für das Geschäftsjahr 2023: Die Gesellschafter beschließen einstimmig den Vortrag des gesamten Bilanzgewinns in Höhe von EUR 3.554.907,03 auf das Geschäftsjahr 2024 ohne Ausschüttung einer Dividende an die Gesellschafter. |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Weitere Unternehmen an oder nahe dieser Geschäftsadresse
15 nahegelegene Organisationen
Beteiligungsgesellschaften
Verarbeitung von Kaffee und Tee, Herstellung von Kaffee-Ersatz
Gas-, Wasser-, Heizungs- sowie Lüftungs- und Klimainstallation
Vermietung von Baumaschinen und -geräten
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagenteilen und -zubehör
Herstellung von Ausbauelementen aus Metall
Ambulante Betreuungsdienste für Menschen mit Behinderung
Vermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Wohngrundstücken, Wohngebäuden und Wohnungen
Beteiligungsgesellschaften
Herstellung von Solarwärmekollektoren
Elektroinstallation
Anbringen von Stuckaturen, Gipserei und Verputzerei
Spezialisierte Bautätigkeiten im Tiefbau
Erbringung von sonstigen Dienstleistungen für die Luftfahrt a. n. g.
Spezialisierte Bautätigkeiten im Tiefbau
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen