BaufiXperten GmbH
Selbe AdresseVermittlung von Krediten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Niklas Per Abl seit 20.7.2021 | Geschäftsführer |
Johann Brandstetter seit 6.6.2019 | Geschäftsführer |
René Hofer-Pühringer seit 18.9.2017 | Prokura |
Ralf Erkert seit 9.1.2014 | Prokura |
Günter Fritz seit 20.1.2004 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Internorm International GmbH | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% | |
| 100.00% | |
Metropol-Fenster GmbHAufgelöst | 100.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Internorm-Fenster GmbHRegensburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023der Internorm-Fenster GmbHa) Wirtschaftliche Entwicklung 2023Die deutsche Wirtschaftsentwicklung war 2023 geprägt von einer wirtschaftlichen Stagnation bei gleichzeitig hohen, wenn auch rückläufigen Inflationsraten. Ursache dafür waren vor allem die Nachwirkungen der massiven Kaufkraftverluste im Zuge der Energiepreiskrise, die den privaten Konsum geschwächt haben. Hinzu kommen die deutlich geringere Wachstumsdynamik der Weltwirtschaft sowie die dämpfenden Effekte der geopolitischen Spannungen und Krisen. Das preisbereinigte BIP ging im Jahr 2023 um 0,3% zurück. (Quelle: https://www.bmwk.de/Redaktion/DE/Pressemitteilungen/Wirtschaftliche-Lage/2023/20231213-die-wirtschaftliche-lage-in-deutschland-im-dezember-2023.html https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/01/PD24_038_811.html) Auch am Arbeitsmarkt ist die schwache Konjunktur nicht spurlos vorbeigegangen - so ist die Arbeitslosigkeit im Jahr 2023 im Jahresdurchschnitt um +0,4%-Punkte auf 5,7% gestiegen. Die Nachfrage nach neuen Mitarbeitern war bereits ab der zweiten Jahreshälfte 2022 spürbar schwächer. Dieser Trend setzte sich 2023 fort. Dennoch ist der Arbeitskräftebedarf im langjährigen Vergleich weiterhin hoch. (https://www.arbeitsagentur.de/presse/2024-02-jahresrueckblick-2023) Auch die Bauwirtschaft weist in Summe mit einem prognostizierten Minus von 5,3% einen sehr deutlichen Rückgang im Vergleich zum Vorjahr auf. Im für uns in erster Linie relevanten Wohnungsbau betrug der Rückgang rund -11%, nachdem im Vorjahr ebenfalls schon ein Rückgang von knapp -2% verzeichnet wurde. Hauptgrund für diese negative Entwicklung sind die stark gestiegenen Bau- und Finanzierungskosten. Die Prognosen für das Jahr 2023 sehen eine weiterhin negative Entwicklung mit einem Minus von 3% der Gesamtbauwirtschaft bzw. einem Minus von 13% im Wohnungsbau (Quelle: https://www.zdb.de/meldungen/baukonjunktur-2023-2024-zwischen-fachkraeftemangel-und-kurzarbeit-1#) Diese negative Entwicklung spiegelt sich auch in der Entwicklung des Fenstermarktes wider, mit einem Rückgang von -7,8% (Neubau -17,9%, Sanierung -1,5%) für das Jahr 2023. Somit kam es auch im Jahr 2023 zu einer deutlichen Verschiebung der Marktanteile vom Neubau zur Sanierung. (Quelle: https://www.window.de/windowde/fensterverbaende/meta/pressemitteilungen/einzelansicht-windowde/news/wirtschaftsprognose-2023-und-2024fenstermarkt-minus-78-aussentuerenmarkt-minus-62/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=85a7ea37c48e5261951b0b3ba865a8cd#). Auch Internorm konnte sich in Deutschland diesem Trend nicht widersetzen und musste einen entsprechenden Absatzrückgang im Vergleich zu den Vorjahren verzeichnen. b) Darstellung der Lage der GesellschaftDie Internorm-Fenster GmbH, Regensburg, beschäftigt sich mit dem Vertrieb von Fenstern und Hauseingangstüren der Marke Internorm. Die Tätigkeit ist eine reine Vertriebstätigkeit. Sie führt den Vertrieb von Internorm-Produkten in Deutschland über ein deutsches Händlernetz durch. Internorm gehört zu den führenden Marken in Bayern und Baden-Württemberg (Quelle: Branchenradar Fenster in Deutschland, Stand Februar 2023_branchenradar.com). Die ertragsseitige Lage der Gesellschaft konnte an das Vorjahr nicht anschließen, auch die Prognosen für 2023 wurden nicht erreicht. Die Auftragseingangsmenge lag gegenüber dem Vorjahr um rund 28% zurück, der Umsatz schrumpfte um knapp 6% und lag damit auch deutlich hinter den Plänen des abgelaufenen Geschäftsjahres zurück (-23% zum Plan). c) GeschäftsergebnisDas Unternehmen erzielte 2023 ein Betriebsergebnis (Ergebnis vor Steuern und vor Finanzergebnis) i.H.v. TEUR 469 (2022: TEUR 1.759) und ein Finanzergebnis (Erträge aus Beteiligungen und sonstige Zinsen und ähnliche Erträge abzüglich Abschreibungen auf Finanzanlagen und Zinsen und ähnliche Aufwendungen) i.H.v. TEUR 313 (2022: TEUR 53). Nach Berücksichtigung des Steueraufwandes (TEUR -183) ergibt sich ein Jahresüberschuss i.H.v. TEUR 598 (2022: TEUR 1.256). d) Vermögens-, Finanz- und Ertragslagei) Erläuterung der finanziellen Leistungsindikatoren Als finanzielle Leistungsindikator verwendet die Gesellschaft die Umsatzerlöse. Die Rohmarge, das Ergebnis vor Steuern und die Eigenkapitalquote werden als Steuerungsgrößen verwendet. Der Umsatz sank im Vergleich zum Vorjahr auf TEUR 88.192 (Vorjahr: TEUR 93.503, Plan: TEUR 115.111). Wir verweisen auf unsere Erläuterungen im Abschnitt d iv) "Ertragslage". Die Rohmarge (Rohergebnis durch Umsatzerlöse) lag mit 12% über dem Vorjahreswert. Die Gesellschaft weist zum Bilanzstichtag 2023 ein positives Ergebnis vor Steuern in Höhe von TEUR 781 aus. Die Gesellschaft verfügt über Eigenkapital in Höhe von TEUR 3.767 (2022: TEUR 4.169). Die Eigenkapitalquote liegt mit 29,4% aufgrund einer Ausschüttung und der höheren Bilanzsumme unter dem Vorjahr von 34,0%. ii) Vermögenslage Im Geschäftsjahr 2023 liegt das Anlagevermögen in Höhe von TEUR 3.019 unter dem Vorjahreswert, da die Abschreibungen höher als die Investitionen waren. Im Berichtsjahr betrugen die Investitionen in die Sachanlagen TEUR 501. Der Großteil dieser Investitionen wurde für PKW und Betriebsausstattung aufgewendet. Die Finanzanlagen in Höhe von TEUR 1.301 (2022: TEUR 1.451) liegen unter dem Vorjahreswert. Aufgrund fehlender Werthaltigkeit wurden die Anteile an der Metropol-Fenster GmbH, Fürth in voller Höhe (T€ 150) abgeschrieben. Die Metropol-Fenster GmbH soll liquidiert werden. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind zum 31. Dezember 2023 mit TEUR 3.273 unter dem Stand des Vorjahres in Höhe von TEUR 4.185. Diese Reduktion ist auf unser aktives Forderungsmanagement sowie die rückläufigen Umsätze zurückzuführen. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen stieg aufgrund der gesteigerten Geschäftstätigkeit der Tochterunternehmen im Geschäftsjahr von TEUR 2.708 auf TEUR 3.256. Es handelt sich um längerfristige Aufträge mit längeren Zahlungszielen. Die Gesellschaft weist zum 31. Dezember 2023 liquide Mittel in Höhe von TEUR 2.430 (2022: TEUR 1.979) aus. Der Anstieg ist v.a. auf Dividendenerträge sowie einer geringeren Ausschüttung in Höhe von TEUR 1.000 (2022: TEUR 3.000) zurückzuführen. Die sonstigen Rückstellungen sind von TEUR 655 auf TEUR 768 gestiegen. Die Erhöhung resultiert in Wesentlichen aus einer höheren Rückstellung für Prämien i.H.v. TEUR 384. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind stichtags-/liquiditätsbedingt von TEUR 3.418 auf TEUR 6.808 gestiegen. Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten vor allem Verbindlichkeiten gegenüber dem Finanzamt und Sozialabgaben sowie kreditorische Debitoren. Die Reduktion um TEUR 1.208 resultiert ergebnisbedingt insbesondere aufgrund geringerer Verbindlichkeiten aus Steuern. iii) Finanzlage Im Geschäftsjahr 2023 wurde ein Netto-Geldfluss aus der betrieblichen Geschäftstätigkeit i.H.v. TEUR 1.416 erzielt (2022: TEUR 2.128). Aus Investitionstätigkeit wurde insgesamt ein positiver Netto-Geldfluss in Höhe von TEUR 35 erzielt (2022: TEUR 337). Der Betrag beinhaltet einen negativen Netto-Geldfluss von TEUR -428 aufgrund von Anlagentransaktionen sowie einen positiven Netto-Geldfluss aus Beteiligungs- und Zinserträgen in Höhe von TEUR 463. Aus der Finanzierungstätigkeit wurde ein negativer Netto-Geldfluss in Höhe von TEUR 1.000 erzielt (2022: TEUR -3.005). Gesamt ergibt sich ein Finanzmittelbestand am Ende des Geschäftsjahres von TEUR 2.430 (2022: TEUR 1.979). Die Eigenkapitalquote sank aufgrund einer Ausschüttung in Höhe von TEUR 1.000 und der höheren Bilanzsumme gegenüber dem Vorjahr von 34 % auf 29%. iv) Ertragslage Die Umsatzerlöse sanken um TEUR 5.311 von TEUR 93.503 im Vorjahr auf TEUR 88.192 im aktuellen Geschäftsjahr. Die Reduktion ist im Wesentlichen in der geringeren Geschäftstätigkeit (Marktrückgang, u. a. Fenstermarkt -7,8 %) gegenüber dem Vorjahr begründet. Das Rohergebnis (Umsatzerlöse zuzüglich der sonstigen betrieblichen Erträge abzüglich Materialaufwand und bezogene Leistungen) beläuft sich im laufenden Geschäftsjahr auf TEUR 10.168 (2022: TEUR 10.423). Das Rohergebnis hat sich v.a. aufgrund der niedrigeren Umsatzerlöse verschlechtert, wobei das Verhältnis Umsatzerlöse zu Materialaufwand mit 90,7% nahezu unverändert blieb (2022: 90,3%). Die sonstigen betrieblichen Erträge sind v.a. wegen Auflösungen von Einzelwertberichtigungen auf TEUR 1.924 (2022: TEUR 1.323) gestiegen. Der Personalaufwand stieg von TEUR 3.851 im Vorjahr auf TEUR 4.392 im aktuellen Geschäftsjahr. Der Anstieg ist u.a. auf gestiegen Prämien und Provisionen zurückzuführen. Die Anzahl der durchschnittlich beschäftigten Mitarbeiter lag bei 52 Mitarbeitern im Vergleich zu 52 im Vorjahr. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von TEUR 4.825 (2022: TEUR 4.314) sind vor allem Vertriebsaufwendungen TEUR 1.661 (2022: TEUR 1.392) und Forderungswertberichtigungen TEUR 498 (2022: TEUR 1.212) enthalten. Das Finanzergebnis für das aktuelle Geschäftsjahr liegt bei TEUR 313 (2022: TEUR 53) und beinhaltet im Wesentlichen Erträge aus Beteiligungen (TEUR 375), Zinsen und sonstige Erträge sowie Abwertungen von Finanzanlagen (TEUR 150). Im Vorjahr waren Zinsen und Sonstige Erträge in Höhe von TEUR 53 enthalten. Das Ergebnis nach Steuern sank gegenüber dem Vorjahr v.a. aufgrund des niedrigeren Rohergebnisses von TEUR 1.256 auf TEUR 598. Insgesamt lag das Ergebnis 2023 aufgrund der negativen Entwicklung der Bauwirtschaft unter dem Vorjahr. Auch die Prognosen für 2023 konnten nicht erreicht werden. e) Beschreibung der wesentlichen Chancen und Risiken, denen das Unternehmen ausgesetzt isti) Chancen Die Prognosen für das Jahr 2024 im Bereich der Bauwirtschaft und hier wiederum speziell im Bereich des Wohnbaus sind mit einem Minus von 3% wenig optimistisch (https://www.zdb.de/meldungen/baukonjunktur-2023-2024-zwischen-fachkraeftemangel-und-kurzarbeit-1#). Trotzdem sehen wir weiterhin Chancen das Niveau unseres Fenster- und Türenabsatzes in Deutschland im Jahr 2024 weitestgehend zu halten und erwarten nur einen leichten Umsatzrückgang von etwa 5%. Chancen ergeben sich für uns auch durch etwaige zusätzliche Fördermaßnahmen im Bereich der thermischen Sanierung - auch durch einen mittlerweile verstärkten Fokus der Regierung in Richtung einer nachhaltigen Umweltpolitik zur Erreichung der gesetzten europäischen Klimaziele. Durch unsere hochwertigen, energieeffizienten Produkte können wir dazu einen entsprechenden Beitrag leisten. Positiv wirken kann hier auch die zunehmende Bedeutung von sozialer und ökonomischer Nachhaltigkeit bei den Konsumenten. Die aktuell steigenden Energiepreise stellen einen zusätzlichen Anreiz dar, wieder verstärkt in die Energieeffizienz von Gebäuden zu investieren. Im Bereich der Bauelemente kommt uns vor allem der Trend in Richtung hochwertigem Bau mit guten Wärmedämmwerten entgegen. Auch die erhöhte Nachfrage an Zubehör bzw. Serviceleistungen können wir mit unserem laufend erweiterten Programm im Bereich der Premiumprodukte und -dienstleistungen gut abdecken. Mit den bestehenden zertifizierten Fenster- und Haustüren-Systemen verfügt Internorm über ein umfangreiches Produktprogramm für den wachsenden Markt der Niedrigenergie- und Passivbauweise. Unsere für das Jahr 2024 geplanten innovativen Neuprodukte im Bereich Kunststoff-Fenster bzw. Holz-Alu-Fenster werden uns vor allem im Premiumbereich des privaten Neubaus bzw. der privaten Sanierung zusätzliche Verkaufsimpulse bringen. In der im Jahr 2020 in die Wege geleiteten Ausweitung unserer Serviceleistungen sehen wir zudem großes Potential, um den kundenseitig erhöhten Bedarf an "After-Sales"-Leistungen abzudecken. Unsere aktive Markenpolitik, die wir seit Jahren betreiben, die hohen Investitionen in die Partnerschauräume und in deren Organisationsentwicklung erlauben uns eine Premiumposition im Markt einzunehmen, was die Ertragslage unterstützt. Dieses erfolgreiche Geschäftsmodell dient uns auch als gute Referenz bei der Neupartnersuche, die wir mit einigen Programmen intensiviert haben. ii) Risiken Bestandsgefährdende Risiken bestehen wie im Vorjahr keine. Im Folgenden werden die Risiken des Unternehmens nach abnehmender Bedeutung für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft dargestellt. Die Eintrittswahrscheinlichkeiten werden wie folgt definiert:
Der Grad der Auswirkung wird nachfolgend je nach Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage zwischen gering und erheblich definiert.
Die Gesellschaft ist als reine Vertriebsgesellschaft von der Lieferung von Produkten durch das Mutterunternehmen abhängig. Ein Ausbleiben von Warenlieferungen würde kurz- bzw. mittelfristig zur Beendigung der Unternehmenstätigkeit der Gesellschaft führen. Das Risiko wird aber als gering eingeschätzt. Die Auswirkung wäre aber erheblich. Absatzseitig hat derzeit die negative Entwicklung hinsichtlich des Rückganges des Wohnungsbaus (aufgrund weiterhin hoher Bau- und Finanzierungskosten) das größte Risikopotential. Die unter Punkt "Chancen" genannten Punkte stimmen uns aber zuversichtlich, dass wir speziell im Bereich der Sanierung am Markt erfolgreich sein können. Auch durch unsere laufenden Aktivitäten hinsichtlich Kundenakquise und unserer Positionierung am Markt können wir etwaige Marktrückgänge gut kompensieren. Aufgrund dieser Umstände wird die Eintrittswahrscheinlichkeit eines weiteren größeren Absatzeinbruches aus derzeitiger Sicht als gering eingeschätzt - die Auswirkungen könnten in dem Falle jedoch erheblich sein. Materialverfügbarkeit: Im Bereich der Material- bzw. Rohstoffverfügbarkeit hat sich die Situation im Jahr 2023 deutlich entspannt. Durch langjährige Partnerschaften mit starken Lieferanten und den intern gesetzten Maßnahmen sind wir in einer guten Ausgangsposition, um auch im kommenden Jahr gegen einen längeren Ausfall der Materialversorgung abgesichert zu sein. Die Wahrscheinlichkeit eines längeren Lieferausfalls wird daher als gering eingeschätzt. Die Auswirkungen wären von moderatem Maße. Angabe bestehender Preisänderungs-, Ausfall-, Liquiditäts- und Cashflow-Risiken: Auf der Aktivseite ergeben sich, da Lieferungen zur Gänze auf EUR-Währungsbasis abgewickelt werden, keine Risiken aus der Währungskursänderung. Das Ausfallrisiko ist auf Grund des effizienten Debitorenmanagements gering. Im Bereich Cashflow und Liquidität bestehen bei fortgesetzt guter Ertragslage keine Risiken. Die Auswirkung wäre auch gering. Verwendung von Finanzinstrumenten - Angabe der Risikomanagementziele und - methoden inklusive der angewandten Methoden zur Absicherung von geplanten Transaktionen: Risiken aus monetären Posten der Bilanz bzw. sonstigen Vertragsverhältnissen die zu künftigen Zahlungsab- oder -zuflüssen führen, liegen im Unternehmen im Wesentlichen im Bereich der Lieferforderungen. Das Ausfallrisiko wird durch ein sehr effizientes Debitorenmanagement minimiert. Die gute Kenntnis der wirtschaftlichen Lage der Partner auf Basis der offenen langfristigen Zusammenarbeit und die ständige Beachtung der definierten Kreditlimits bis hin zu Liefersperren bei Bedarf sind die wichtigsten Instrumente der Debitorenpolitik. Aufgrund des derzeitigen Kreditratings erwartet das Unternehmen keine Refinanzierungsprobleme. Der Einsatz von sonstigen Finanzierungsinstrumenten ist abhängig von der jeweiligen Situation. Insgesamt werden die Risiken für die Gesellschaft als gering eingeschätzt. Die Auswirkung wäre auch gering. Informationstechnologie / Cybersecurity: Die Informationstechnologie stellt eine besondere Herausforderung dar. Sowohl für Ausfälle der wichtigsten Hardware und Software sind Ausfallszenarien bzw. Absicherungen - soweit erkennbar - eingerichtet. Die Absicherung vor externen Zugriffen - gewollt oder ungewollt - ist ebenfalls durch geeignete Maßnahmen gegeben. Auf die Qualifikation der Mitarbeiter in diesen Bereichen wird besonders geachtet. Insgesamt werden die Risiken für die Gesellschaft als gering eingeschätzt. Die Auswirkung wäre auch gering. Ukraine-Krise und Krieg im Nahost: Seit Februar 2022 besteht durch den Russland-Ukraine-Krieg eine weitere Unsicherheit. Die Lage hat sich mittlerweile stabilisiert, die möglichen Auswirkungen im Jahr 2024 hinsichtlich der Rohstoff-/Energiepreise bzw. -verfügbarkeiten sind aber weiterhin schwer einzuschätzen. Dies gilt auch für den Krieg im Nahost. Von unserer Seite wird die Situation laufend beobachtet bzw. werden die in den vergangenen zwei Jahren gesetzten Maßnahmen weiterverfolgt, um negative Effekte zu vermeiden oder abzufedern. f) Arbeitnehmerbelange:Im vergangenen Jahr 2023 hat wiederum ein Großteil unserer Mitarbeiter an Fördermaßnahmen und Projekten teilgenommen. Dies verdeutlicht die Wichtigkeit von Aus- und Fortbildungsmaßnahmen auf allen Ebenen des Unternehmens. Schulungen erweitern sowohl die beruflichen Fähigkeiten und Fertigkeiten als auch die persönliche Weiterentwicklung unserer Mitarbeiter/Innen. g) PrognoseberichtDer Fenstermarkt 2024 wird lt. aktueller Prognosen im Bereich Wohnbau mit einem Rückgang von rund -2,4% eingeschätzt. (Quelle: https://www.window.de/windowde/fensterverbaende/meta/pressemitteilungen/einzelansicht-windowde/news/wirtschaftsprognose-2023-und-2024fenstermarkt-minus-78-aussentuerenmarkt-minus-62/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=85a7ea37c48e5261951b0b3ba865a8cd#). Durch unseren Fokus auf die private Sanierung (Marktprognose +1,7%) und angekündigte Konjunktur- und Förderprogramme seitens der Bundesregierung, sind wir aber optimistisch unser auferlegtes Ziel eines nur leichten Umsatzrückganges von geplant etwa 5% zu erreichen. Unsere hohen Investitionen ins Vertriebspartnernetz in den letzten Jahren, die jahrelangen Aktivitäten zur Markenbekanntheit und die Maßnahmen im Bereich der Objektbearbeitung im Hinblick auf den verdichteten Neubau, begleitet von neuen, innovativen Produkten, sollten uns helfen weiterhin auf dem Markt erfolgreich zu sein. Die im Punkt Chancen - Risiken bereits beschriebenen Umstände sollten dem Unternehmen auch in 2024 durchaus gute Geschäftschancen eröffnen. Wir glauben in den Bereichen Händlernetz, Abwicklung, Produktinnovationen und -qualität gut positioniert zu sein, um diese Chancen auch erfolgreich wahrnehmen zu können. Um unsere Umsatzchancen zu verstärken, wird das Netz an Händlerstandorten weiter ausgebaut. Dies geschieht mittels Upgrades bestehender Standorte, Filialgründungen bestehender Partner, Akquisition neuer Partner und wenn nötig gezielten Handelsbeteiligungen. Das KF410 als unser Standardfenster, die innovativen Kunststoffsysteme KF510/KF520 als RC2-Sicherheitsfenster mit neuem, verbessertem I-Tec-Beschlag, das KF310 als Fenster für preissensible Privatkunden und Objektgeschäfte und die Holz-Alu Fenster HF410/HF510 unterstützen unsere positiven Geschäftserwartungen. Auch von unserem im Jahr 2024 einzuführenden, neuen Produkte erwarten wir uns positive Effekte auf unseren Gesamtabsatz. Insgesamt ist die Gesellschaft sowohl was die Eigenkapitalbasis als auch die Gesamtausrichtung betrifft, für ein Handelsunternehmen eines Konzernes angemessen aufgestellt, um dieses Umfeld erfolgreich begleiten und gestalten zu können. h) Forschung und Entwicklung (Forschungsbericht)Die bedeutendsten Aufwendungen im Bereich Forschung und Entwicklung waren im Jahr 2023 die Entwicklungsarbeiten an den im Jahr 2024 einzuführenden neuen Kunststofffenster-, Holz-Alu-Fenster- und Hauseingangstür-Systemen. Neben den Produktneuentwicklungen wurden auch unsere bestehenden Produkte weiterentwickelt und verbessert. Parallel dazu arbeitet das Unternehmen laufend an energieeffizienten und nachhaltigen Innovationen als Basis für eine weitere Differenzierung am Markt und der Sicherstellung zukünftiger Erträge. i) NachtragsberichtVorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, liegen nicht vor. Die Liquidation des Tochterunternehmens Metropol-Fenster GmbH ist für 2024 in Vorbereitung.
Regensburg, den 8. Mai 2024 Die Geschäftsführung Niklas Abl Johann Brandstetter Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023I. Allgemeine AngabenDer Jahresabschluss der Internorm-Fenster GmbH, Regensburg wurde nach den Vorschriften des HGB und des GmbHG aufgestellt. Der Jahresabschluss wird in Euro unter der Annahme der Unternehmensfortführung aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB erstellt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 und 4 HGB. Die Gesellschaft hat von den größenabhängigen Erleichterungen bei den Anhangsangaben gemäß § 288 (2) HGB teilweise Gebrauch gemacht. II. RegisterinformationenDie Gesellschaft ist unter der Firma Internorm-Fenster GmbH mit Sitz in 93059 Regensburg, im Handelsregister B des Amtsgerichts Regensburg unter der Nummer HRB 5310 eingetragen. III. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenFolgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert angewandt. Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände werden planmäßig linear über die Nutzungsdauer abgeschrieben. Die Gegenstände des Sachanlagevermögens werden zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibung angesetzt. Die geleisteten Anzahlungen und Anlagen in Bau werden zum Nennwert angesetzt. Die Abschreibungen werden entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer wie folgt vorgenommen:
Seit dem Geschäftsjahr 2010 werden geringwertige Wirtschaftsgüter bis EUR 800 sofort abgeschrieben. Bei den Finanzanlagen werden die Anteile zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung des zum Stichtag beizulegenden Wertes angesetzt. Außerplanmäßige Abschreibungen des Anlagevermögens erfolgen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung. Die Bewertung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände erfolgt zum Nennwert, vermindert um notwendige Wertberichtigungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert. Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten werden zu Nennwerten bilanziert. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden gebildet für Ausgaben des Geschäftsjahres, die Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen. Das Eigenkapital wird zu Nennwerten bilanziert. In den Rückstellungen sind alle erkennbaren Risiken ausreichend berücksichtigt. Sie werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen sind mit dem Nennwert bilanziert. Die restlichen Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Beträge in Fremdwährung werden zu den Kursen zum Entstehungszeitpunkt gebucht bzw. dem Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag bewertet. Latente Steuern werden auf die Unterschiede in den Bilanzansätzen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz angesetzt, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich umkehren. Nach Saldierung der aktiven und passiven latenten Steuern (Gesamtdifferenzenbetrachtung) wird im Falle eines Aktivüberhangs der latenten Steuern zum Bilanzstichtag von dem Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB kein Gebrauch gemacht. Die Realisierung der Umsatzerlöse erfolgt grundsätzlich nach der Leistungserbringung und Lieferung. Dabei wird der Zeitpunkt des Gefahrenübergangs beachtet. IV. Erläuterungen zur BilanzDie Entwicklung der Einzelpositionen des Anlagevermögens sowie die Abschreibungen des Geschäftsjahres sind dem Anlagespiegel zu entnehmen. Angaben zum Anteilsbesitz zum 31. Dezember 2023
In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind solche mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von TEUR 58 (Vorjahr TEUR 297) enthalten. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen ausschließlich Forderungen aus Lieferungen und Leistungen TEUR 3.256 (Vorjahr TEUR 2.708) und sind innerhalb eines Jahres fällig. Die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, betreffen ausschließlich Forderungen aus Lieferungen und Leistungen TEUR 248 (Vorjahr TEUR 47) und sind innerhalb eines Jahres fällig. Die sonstigen Vermögensgegenstände bestehen im Wesentlichen aus kurzfristigen Forderungen gegen das Finanzamt in Höhe von TEUR 488 (Vorjahr TEUR 18) und Darlehen in Höhe von TEUR 16 (Vorjahr TEUR 58). Davon weisen TEUR 16 (Vorjahr TEUR 44) eine Laufzeit von mehr als einem Jahr auf. Das gezeichnete Kapital gemäß Handelsregistereintragung beträgt unverändert zum Vorjahr DM 50.000 (entspricht EUR 25.564,59). Auch die Kapitalrücklage in Höhe von EUR 260.000,00 bleibt unverändert zum Vorjahr. Der Bilanzgewinn hat sich wie folgt entwickelt:
Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Gewährleistungsansprüche in Höhe von TEUR 25 (Vorjahr TEUR 25), Urlaubsansprüche in Höhe von TEUR 126 (Vorjahr TEUR 174), Gutschriften und Skonti in Höhe von TEUR 129 (Vorjahr TEUR 149) und Sondervergütungen in Höhe von TEUR 384 (Vorjahr TEUR 219) gebildet. Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von bis zu 1 Jahr beträgt TEUR 8.263 (Vorjahr TEUR 6.471). Sicherheiten wurden, wie im Vorjahr nicht gewährt. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen in Höhe von TEUR 6.808 (Vorjahr TEUR 3.418). Sie betreffen ausschließlich Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Die Sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus Steuern TEUR 125 (Vorjahr TEUR 1.142) sowie Verbindlichkeiten aus der Umgliederung der kreditorischen Debitoren TEUR 682 (Vorjahr TEUR 871). Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit bestehen in Höhe von TEUR 6 (Vorjahr TEUR 5). V. Angaben zur Gewinn- und VerlustrechnungDie Umsatzerlöse entfallen wie im Vorjahr nahezu ausschließlich auf das Inland. Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 50 (Vorjahr TEUR 59) und Erträge aus der Auflösung von Wertberichtigungen in Höhe von TEUR 1.809 (Vorjahr TEUR 1.233), die periodenfremd sind. Erträge aus Währungsdifferenzen sind nicht enthalten. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten im Wesentlichen Werbeaufwendungen in Höhe von TEUR 2.230 (Vorjahr TEUR 1.392) und Aufwendungen für Wertberichtigungen in Höhe von TEUR 498 (Vorjahr TEUR 1.212). Periodenfremde Aufwendungen und Aufwendungen aus Währungsdifferenzen sind nicht enthalten. Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag entfallen in Höhe von TEUR 183 (Vorjahr TEUR 557) insgesamt auf das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit. VI. Sonstige AngabenDie sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Miet-, Leasing- und Wartungsverträgen belaufen sich auf TEUR 165 (Vorjahr TEUR 159) jährlich. Die Verträge sind im Wesentlichen unbefristet. Die durchschnittliche Zahl der Angestellten während des Geschäftsjahres beträgt:
Die Gesellschaft ist zu 100 % ein Tochterunternehmen der Internorm International GmbH. Der Konzernabschluss für den kleinsten und größten Konsolidierungskreis wird von der IFN Beteiligungs GmbH, Traun, Österreich, erstellt. Der Konzernabschluss der IFN Beteiligungs GmbH ist unter der Firmenbuch Nr. 83798h beim Landesgericht Linz hinterlegt. Die Gesellschaft ist aufgrund der größenabhängigen Befreiungsvorschriften des § 293 HGB nicht verpflichtet, einen Teilkonzernabschluss zu erstellen. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag Nach Ablauf des Geschäftsjahres 2023 sind keine Ereignisse eingetreten, die für die Vermögens-. Finanz- und Ertragslage des Unternehmens von wesentlicher Bedeutung sind und zu einer veränderten Beurteilung des Unternehmens führen. Die Liquidation des Tochterunternehmens Metropol-Fenster GmbH ist für 2024 in Vorbereitung. Geschäftsführung
Gesamtbezüge der Geschäftsführung Die Bezüge der Geschäftsführung betrugen für das Jahr 2023 TEUR 33 (Vorjahr TEUR 30). Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung beabsichtigt der Gesellschafterversammlung vorzuschlagen, den Bilanzgewinn zum 31. Dezember 2023 in Höhe von EUR 3.481.758,13 auf neue Rechnung vorzutragen.
Regensburg, den 8. Mai 2024 Die Geschäftsführung Niklas Abl Johann Brandstetter Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Internorm-Fenster GmbH, Regensburg Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Internorm-Fenster GmbH, Regensburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Internorm-Fenster GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
München, den 8. Mai 2024 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Holger Graßnick, Wirtschaftsprüfer Alexander Fiedler, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 15. Mai 2024 festgestellt. |
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