Mobility Concept Elitzsch GmbH
Selbe AdresseVermietung von Kraftwagen mit einem Gesamtgewicht von 3,5 t oder weniger mittels Carsharing
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Uwe Werner Simmang seit 30.11.2004 | Geschäftsführer |
Thomas Frank Elitzsch seit 30.11.2004 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 50.98% | |
| 49.02% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Autohaus Elitzsch GmbHKamenzJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.09.2022 bis zum 31.08.2023LageberichtGeschäfts- und Rahmenbedingungen Unternehmensstruktur, Geschäftstätigkeit Die Autohaus Elitzsch GmbH (im Folgenden "AH Elitzsch" oder "Gesellschaft") wurde am 6. November 2001 gegründet. Der Sitz der Gesellschaft befindet sich in Kamenz. Neben dem Hauptsitz in Kamenz unterhält die AH Elitzsch im Berichtsjahr sieben weitere Standorte in Ostsachsen. Das Kerneinzugsgebiet reicht regional vom östlichsten Standort Görlitz bis an die Stadtgrenze von Dresden im Westen, von Hoyerswerda im Norden bis zur Landesgrenze mit der Tschechischen Republik im Süden. Die Geschäftsgrundlagen der Autohaus Elitzsch GmbH bildet der Vertrieb von Neuwagen der Volkswagen PKW, Volkswagen Nutzfahrzeuge, SEAT, CUPRA, KODA und AUDI - sowie der Handel mit gebrauchten Automobilen aller Marken. Das Geschäft wird branchentypisch durch den Betrieb von Kraftfahrzeug-Reparaturwerkstätten, Fahrzeugvermietung und dem Verkauf von Originalersatzteilen sowie Zubehör vervollständigt. Die Gesellschaft tritt im Zusammenhang mit eigenen Warenverkäufen auch als Vermittler von Darlehen oder Leasingverträgen auf. Entwicklung der Gesamtwirtschaft Nach den Angaben des statistischen Bundesamtes hat sich das Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2023 um 0,3% gegenüber dem Vorjahr vermindert. Die Entwicklung der einzelnen Wirtschaftsbereiche verlief sehr unterschiedlich. Das produzierende Gewerbe verminderte seine Bruttowertschöpfung deutlich um 2,0%. Die Rückgänge betreffen vor allem Produktionssenkungen in der engerieintensiven Metall- und Chemieindustrie ebenso wie einen Rückgang in der Energieproduktion selbst. Die Wertschöpfung beim verarbeitenden Gewerbe (mit ca. 85% Anteil am produzierenden Gewerbe) sank um 0,4%. Positive Impulse lieferten die Automobilindustrie und der Fahrzeugbau. Hohe Baukosten, Fachkräftemangel und schlechte Finanzierungsbedingungen belasten vor allem den Hochbau. Im Tiefbau und Ausbaugewerbe konnte die Wertschöpfung gesteigert werden. Insgesamt schließt das Baugewerbe mit einer leichten Erhöhung der Bruttowertschöpfung um 0,2% ab. In den meisten Dienstleistungsbereichen konnten erneut deutliche Zuwächse erzielt werden. Die Branche stützt damit wesentlich die Gesamtwertschöpfung, wobei sich die Zuwächse aber unter dem Vorjahresniveau bewegen. Unternehmensdienstleistungen erhöhten sich leicht um 0,3%, öffentliche Dienstleistungen, Gesundheit, Erziehung um 1,0%. Der größte Zuwachs war im Bereich der Information und Kommunikation mit 2,6% zu verzeichnen. Von Rückgängen betroffen waren die Bereiche Handel, Verkehr, Gastgewerbe (um 1,0%) wobei vor allem der Groß- und Einzelhandel deutlich nachgegeben haben. Zuwächse konnten beim Kraftfahrzeughandel und den Verkehrsdienstleistungen erwirtschaftet werden. Insgesamt schloss die Branche mit einem leichten Rückgang der Bruttowertschöpfung um 0,1% ab. Die Inflationsrate des Jahres 2023 beträgt 5,9% und lag damit unter der historisch hohen Vorjahressteigerung von 6,9%. Innerhalb des Jahres 2023 senkte sich die Rate kontinuierlich von über 8% im Januar bis November auf ca. 3% ab. Im Dezember war ein leichter Anstieg zu verzeichnen. Bis zum März 2024 hat sich die Inflationsrate auf 2,2% vermindert. Von den Preissteigerungen in 2023 waren vor allem Nahrungsmittel betroffen. Die Teuerung von Energie wurde durch Entlastungsmaßnahmen reduziert. Heizöl und Kraftstoffe wurden im Jahresdurchschnitt günstiger als im Vergleichsjahr 2022. In Berichtsjahr wurden 6,9% mehr Betriebe (593.200 Einheiten) gegründet als im Vorjahr. Davon entfallen auf Betriebe von größerer wirtschaftlicher Bedeutung ein Anteil von 2,9% und eine Anzahl von 118.500 Einheiten. In die Statistik fließen Betriebsübernahmen, Umwandlungen und Ummeldungen mit ein. Die Anzahl der vollständigen Gewerbeaufgaben (486.900 Einheiten) erhöhte sich zum Vorjahr um 8,3% Die Betriebsneugründungen übersteigen weiterhin die Anzahl der Betriebsaufgaben deutlich. Private Konsumausgaben nahmen im Lauf des Jahres 2023 um 0,8% ab. Diese Reaktion ist vor allem auf die anhaltend hohen oder weiter gestiegenen Verbraucherpreise für langlebige Güter und Haushaltgegenstände zurück zu führen. Die Konsumausgaben des Staates reduzierten sich erstmals seit zwei Jahrzehnten. Der Rückgang um 1,7% ist im wesentlichen vom Wegfall stattlich finanzierter Corona Maßnahmen beeinflusst. In den Vorjahren wurde die Wirtschaftsleistung mit diesen Maßnahmen gestützt. Investitionen im Bausektor verzeichneten weiterhin einen Rückgang in Höhe von 2,1% im Vergleich zum Vorjahr. Deutlich gestiegene Baukosten und hohe Finanzierungszinsen belasten vor allem den Wohnungsbau. Das Ausbaugewerbe mit dem Bereich der energetischen Sanierungen zeigt positive Signale. Die Investitionen in Ausrüstungen (Maschinen, Geräte, Fahrzeuge) sind preisbereinigt im Vergleich zum Vorjahr um 3,0% deutlich gestiegen. Exporte von Waren und Dienstleistungen in das Ausland verminderten sich in 2023 um 1,8%, Importe sanken um 3,0%. Als Gründe sind die schwache Inlandsnachfrage und eine verhaltene weltwirtschaftliche Dynamik zu nennen. Der Arbeitsmarkt zeigt sich weiterhin als robust. Im Jahr 2023 waren 45,9 Millionen Erwerbstätige am Standort Deutschland tätig. Der Beschäftigungsaufbau um 0,7% / 333.000 Personen erfolgte fast ausschließlich im Dienstleistungsbereich. Die Höhe der Neubeschäftigung durch Zuwanderung und die steigende Erwerbsbeteiligung der inländischen Bevölkerung überwiegen leicht den dämpfenden Effekt des demografischen Wandels. Entwicklung der Branche Der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe e.V. zieht für das Jahr 2023 eine geteilte Bilanz. Der Umsatz im Kraftfahrzeuggewerbe ist deutlich um 11,9% auf 207,3 Mrd. Euro angestiegen. Die Erhöhung ist vor allem auf die gestiegenen Stückzahlen im Fahrzeugverkauf kombiniert mit Preissteigerungen zurück zu führen. Die Verfügbarkeit von Neufahrzeugen war verbessert. Der Effekt wir im wesentlichen durch den Abbau der Lieferrückstände aus dem Vorjahr gespeist. Die Auslastung der Werkstätten war hoch und die durchschnittlichen Reparaturkosten sind ebenfalls gestiegen. Auch die Umsätze und Besitzumschreibungen im Gebrauchtwagenbereich liegen deutlich über den Vorjahreswerten. Dem entgengen steht ein deutlicher Rückgang der Fahrzeug-Neubestellungen insbesondere im Privatkundenbereich. Vor allem im Elektro- und Hybridfahrzeugbereich sind die Auftragseingänge deutlich eingebrochen. Bei konventionellen Fahrzeugen werden gute bis unveränderte Auftragseingänge im Vorjahresvergleich erwartet. Der durchschnittliche Neuwagenpreis erhöhte sich um 4,3%, der durchschnittliche Gebrauchtwagenpreis um 10,7%. Ende des Jahres 2023 waren 36.170 Kraftfahrzeugunternehmen in Deutschland tätig (Vorjahr 36.570 Unternehmen). In den Betrieben waren 430.000 Beschäftigte tätig (Vorjahr 435.000 beschäftigte). Die Anzahl der Auszubildenden ist auf 91.900 von 90.200 gestiegen. Das Kraftfahrt-Bundesamt verzeichnet für das Jahr 2023 2.845 T Neuzulassungen an PKW (Vorjahr 2.651 T Stück). Die Steigerung zum Vorjahr beträgt 7,3% mit abnehmender Tendenz zum Ende des Jahres. Fahrzeuge mit konventionellen Antrieben wurden deutlich mehr neu zugelassen als in 2022. Bei benzingetriebenen PKW betrug der Zuwachs 13,3% auf einen Marktanteil von 34,4%, bei den dieselgetriebenen PKW 3,0% auf einen Marktanteil von 17,1%. Hybridangetriebene Fahrzeuge erzielten eine Zuwachsrate von 1,6% auf einen Marktanteil von 29,5%. Die Steigerung bei reinen Elektroantrieben betrug 11,4% auf einen Marktanteil von 18,4%. Die Besitzumschreibungen im PKW Bereich erhöhten sich ebenfalls um 6,9% auf 6.031 T Einheiten. Die Höhe des PKW Fahrzeugbestands 2023 steigerte sich auf 49.099 T Einheiten (Vorjahr 48.763 T Einheiten). Im Bundesland Sachsen hat sich die Anzahl der neu zugelassenen PKW um 3,9% auf 89.180 Einheiten im Vergleich zum Vorjahr erhöht. Der Gesamtbestand an Personenkraftwagen beträgt dort 2.185 T Einheiten. Die Kapazitäten im Werkstattbereich waren in 2023 im Durchschnitt zu 87% ausgelastet (Vorjahr 85%). Dabei lag die monatliche Auslastung ständig über den Vorjahreskennzahlen. Die Spitze der Auslastung wurde im Mai 2023 erreicht. Darstellung der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage Die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der Autohaus Elitzsch GmbH hat im Geschäftsjahr 2022/23 insgesamt den Erwartungen entsprochen. Ertragslage Der Umsatz mit 96.691.005,93 EUR entwickelte sich deutlich positiv. Der Anstieg des Umsatzes gegenüber dem Vorjahr betrug 13,66 %. Der Inlandsanteil vom Gesamtumsatz betrug 97,3 %, der Auslandsanteil lag bei 2,7 %. Im Vergleich zum Vorjahr sind die Personalkosten deutlich gestiegen. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit hat sich im Berichtsjahr verbessert. Gegenüber dem Vorjahr stieg das Jahresergebnis vor Ertragsteuern um 131.397,53 EUR auf 2.815.331,87 EUR. Die Ergebnisstruktur stellt sich in Kennzahlen wie folgt dar:
Finanzlage In der Kapitalflussrechnung sind die Zahlungsströme in die drei Bereiche Geschäftstätigkeit, Investitionstätigkeit und Finanzierungstätigkeit aufgeteilt. Der Cashflow aus operativer Tätigkeit betrug im Berichtszeitraum -14.054,35 EUR (Vorjahr:-3.128.270,62 EUR). Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit belief sich im Geschäftsjahr 2023 auf -3.000.283,33 EUR (Vorjahr: -3.511.352,61 EUR). Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit belief sich im Berichtszeitraum auf -705.018,11 EUR (Vorjahr: 1.602.391,67 EUR). Die Liquiditätslage unseres Unternehmens war im Berichtsjahr jederzeit gesichert.. Wir rechnen damit, auch künftig unsere finanziellen Verpflichtungen jederzeit erfüllen zu können. Die Vermögens- und Kapitalstruktur zeigen die solide Struktur unserer Unternehmensfinanzierung. Mit einer geordneten Vermögens- und Finanzlage sehen wir eine wesentliche Voraussetzung erfüllt, um auch künftig erfolgreich arbeiten zu können. Branchenüblich wurden kurzfristige Fremdmittel zur Finanzierung des Warenbestandes und der laufenden Betriebsaufwendungen eingesetzt. Die Finanz- und Liquiditätsstruktur stellt sich in Kennzahlen wie folgt dar:
Vermögenslage Die Bilanzsumme von Autohaus Elitzsch GmbH belief sich zum Bilanzstichtag auf 44.606.183,01 EUR . Sie hat sich gegenüber dem Vorjahr 2022 (38.322.445,15 EUR) um 16,40 % erhöht. Das Anlagevermögen hat an der Bilanzsumme einen Anteil von 34,31 %. Wertpapiere und flüssige Mittel umfassen 10,22 %. 46,18 % der Bilanzsumme entfallen auf Vorräte. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen besitzen einen Anteil in Höhe von 8,14 %. Die Kapitalstruktur ist durch einen Anteil vom Eigenkapital an der Bilanzsumme von 28,89 % gekennzeichnet. 28.129.569 EUR (62,2 %) der Bilanzsumme entfallen auf kurzfristiges Fremdkapital und 4.182.277 EUR (9,3 %) auf mittelfristiges Fremdkapital. Die Vermögens- und Kapitalstruktur stellt sich in Kennzahlen wie folgt dar:
Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage Wir erwarten für das laufende Geschäftsjahr 2023/24 ein gegenüber dem Vorjahr deutlich niedrigeres Ergebnis. Ursache dafür sehen wir hauptsächlich im Sales-Bereich. Die Preissteigerungen im Neuwagen- und im Gebrauchtwagenbereich werden von den Kunden nicht in dem Maße akzeptiert, wie in der Vergangenheit. Dazu kommen das erheblich gestiegene Zinsniveau und die allgemeine wirtschaftliche Unsicherheit. Im aktuellen Geschäftsjahr sind leicht steigende Umsatzerlöse bei sinkenden Margen im Vertrieb zu verzeichnen. Die vorläufigen Kennzahlen verweisen auf ein im Branchenvergleich gutes Ergebnis. Im Wesentlichen beruhen die erwarteten Umsatz- und Ertragssteigerungen auf einem konstanten Aftersales Geschäft. Prognosebericht Prognosen Die Automobilbranche befindet sich weiterhin im Wandel. Alternative Antriebe, digitale Dienste und neue Mobilitätskonzepte sind auf dem Vormarsch und ergänzen die klassischen Geschäftsfelder oder lösen diese perspektivisch sogar allmählich ab. Immer neue Marktteilnehmer betreten die Bühne und die klassischen OEM und deren Finanzdienstleister interpretieren Ihre Rollen neu, indem sie zunehmend online und direkt mit den Kunden in Kontakt treten. Der klassische Neuwagenhandel entwickelt sich so zum Agenturgeschäft und der Händler zum Agenten. Diese Entwicklung beeinflusst auch den Gebrauchtwagenhandel, bei dem zunehmend im Einkauf die etablierten Zukaufquellen versiegen und sich im Verkauf der Wettbewerb mit hoher Dynamik zuspitzt. Auch das Werkstattgeschäft unterliegt weiterhin der Veränderung. So hat sich das Mobilitätsverhalten der Menschen nicht nur seit Covid19 verändert, sondern auch durch höhere Energie- und Kraftstoffpreise. Weniger gefahrene Kilometer pro Auto durch Homeoffice und online-Meetings sind genauso zu beobachten, wie der konstant gebliebene Drang nach individueller Mobilität. Weniger (schwere) Unfälle durch immer mehr Assistenz-Systeme in den Autos sind ebenso Fakt, wie verlängerte Wartungsintervalle, wegfallendes Ölgeschäft für Fahrzeuge mit Elektro-Antrieb oder immer komplexere Anforderungen an die Mechaniker in den Werkstätten. Die AH Elitzsch beobachtet diese Trends seit Jahren und hat sich dem Veränderungsprozess angepasst. Neben den kurz- und mittelfristigen Zentralaufgeben der Liquiditäts- und Rentabilitätssicherung investiert die AH Elitzsch kontinuierlich in die Erschließung neuer Geschäftsfelder, aber auch in die Verbesserung der bestehenden Strukturen von Mitarbeitern und Prozessen. Absolute Management Attention liegt zudem auf Kundenzufriedenheit und deren Loyalität, auf Kostenkontrolle und -Reduzierung, sowie auf Mitarbeiterloyalität und damit Bindung. Die 100%ige Tochtergesellschaft Mobility Concept Elitzsch GmbH hat in einem schwierigen Marktumfeld ihre Anfangserfolge ausgebaut, muss aber bis zur Erwirtschaftung eines positiven Ergebnisbeitrages noch deutlich besser werden. Gerade neue Mobilitätskonzepte konnten bisher nicht nennenswert im Markt etabliert werden, weil bisher die Nachfrage weit unter den früheren Erwartungen aller Insider geblieben ist. Die schwierige Konjunktur im Caravaning-Sektor erhöht zusätzlich den Druck auf Bestände, Margen und Ergebnisse. Auf Grund der nunmehr zweijährigen Kriegszeit in der Ukraine, der weiterhin bestehenden Lieferproblematik der Hersteller, des sehr hohen Zinsniveaus und der sich daraus ergebenden Verschlechterung der Marktprognosen und schlussendlich durch die massiv gestiegenen Energiekosten, blickt die AH Elitzsch wieder sehr kritisch in das neue Wirtschaftsjahr. Im Geschäftsjahr 2023/2024 hatten wir ursprünglich Nettoerlöse in Höhe von TEUR 92.700 und einen Jahresüberschuss vor Steuern in Höhe von TEUR 2.200 geplant. Dabei lag der Plan an Neuwagen-Auslieferungen über alle Standorte bei 1.410 Fahrzeugen (690 VW PKW, 340 VW Nutzfahrzeuge, 180 Audi, 120 SEAT/CUPRA und 80 KODA). Im Gebrauchtwagenbereich planen wir mit einer Auslieferung von rund 2.100 Fahrzeugen. Das erste Halbjahr des Geschäftsjahres 2023/2024 hat sich unseren Erwartungen entsprechend entwickelt. Das sehr gute Ergebnis des Vorjahres im Neuwagenbereich konnten wir nicht mehr erreichen, was aber auch schon in unserer Planung berücksichtigt war. Gebrauchtwagen, Service und Teiledienst entwickeln sich etwa auf Vorjahresniveau. Für die zweite Hälfte unseres neuen Geschäftsjahres erwarten wir eine ähnliche Entwicklung, sodass wir im absoluten Planungskorridor liegen. Auf Grundlage der aktuellen Kennzahlen ist ein etwas niedrigeres Ergebnis vor Steuern zu erwarten, als geplant war. Unser Management wird auch künftig in der Lage sein, sich auf neue äußere und innere Bedingungen einzustellen und kurzfristig auf alle Herausforderungen zu reagieren. Chancen Als Familienunternehmen mit über 100jähriger Tradition hat die Marke Elitzsch in Ostsachsen eine hohe Bekanntheit und hohe Sympathiewerte. Durch offene Kommunikation, äußerst fairen Umgang mit Kunden und Interessenten und besonders wichtig in der heutigen Zeit - auch Mitarbeitern, hat das Unternehmen und die Geschäftsführung in den vergangenen Jahren ein solides Fundament geschaffen, dass die AH Elitzsch auch in die Zukunft tragen wird. Wir haben sehr viel Geld und Energie sowohl in neue IT-Systeme, in Infrastruktur für Elektromobilität oder in social Media Marketing investiert, als auch in die qualitative Entwicklung unserer Mitarbeiter. Die AH Elitzsch sieht sich in Ihrer breiten Aufstellung sowohl räumlich im ostsächsischen Markt als auch mittels Ihres Produkt- und Dienstleistungsportfolios, gut gerüstet für die Zukunft. Wir verfolgen auch weiter die Strategie, lieber den Wandel mitzugestalten, als von ihm überholt zu werden. Strikte Kaufmännische Grundsätze bestimmen das Handeln der Geschäftsleitung. Bei allen Schwierigkeiten und allem Wettbewerb sehen wir uns im Vergleich in aussichtsreicherer Ausgangslage als viele andere Betriebe in unserer Branche. Wir arbeiten täglich daran, diesen Vorsprung zu bewahren. Wir bauen auf stabile Service-Erlöse, ein rentables Gebrauchtwagengeschäft und Kosteneffizienz im Neuwagenbereich. Kurz- und mittelfristig wird das Caravaning-Geschäft unser Ergebnis stabilisieren; langfristig unsere alternativen Mobilitätsangebote. Risiken Auf Grund der weltweiten hohen Inflation, der politischen Weltlage und dem Krieg in der Ukraine, sowie den sprunghaft angestiegenen Energie- und auch Zinskosten haben sich die Risiken für unser Unternehmen grundsätzlich weiter erhöht. Aktuell ist die Zinsbelastung für unsere Bestände an Neu- und Gebrauchtwagen enorm hoch. Wir müssen einen erheblichen Teil der Margen nur für die Bestandsfinanzierung aufwenden. Das drückt das Ergebnis spürbar. Marktanalysten prognostizieren insgesamt in Deutschland weiter einen schwierigen Gesamtmarkt im Fahrzeugvertrieb und Kostendruck im Werkstattgeschäft. Konstant beobachten wir die Preisentwicklung auf dem Gebrauchtwagenmarkt. Die aktuellen Marktpreise im Einkauf und im Verkauf bewegen sich immer noch auf sehr hohem Niveau. Den erfreulichen zusätzlichen Erlösen von heute stehen - sofern sich die Preise wieder in Richtung ursprüngliches Niveau reduzieren würden - erhöhte Risiken für den teuer eingekauften aktuellen Bestand entgegen. Ein enges Beobachten das Marktes und sofortiges Reagieren wird uns aber vor größeren Verlusten bewahren. Akute Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sehen wir bei allen Herausforderungen nicht. die Geschäftsführung der Autohaus Elitzsch GmbH
Kamenz, den 03. Juni 2024 BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Beteiligungen sind mit den Anschaffungskosten bewertet. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese ausgewiesen. Der Bestand an Neu- und Gebrauchtfahrzeugen wurde verlustfrei bewertet. Die Verluste aus Verkäufen im Folgejahr sind als Wertberichtigung erfasst. Für Fahrzeuge im Bestand welche von aktuellen Vermarktungsrisiken betroffen sind und die sich Ende Februar 2024 noch in den Vorräten befanden, wurde der geschätzte Wertverlust als Korrekturbetrag berücksichtigt. Die Höhe der Wertberichtigung ist auf Grundlage eigener Datenerhebungen der Gesellschaft sachgerecht geschätzt. Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr und das Vorjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt, mit der Ausnahme der Bilanzierung der Restwertabsicherungen für Leasingrückkäufe (Leasing - Restwertmodell). Das bisherige aktivierte Recht wurde gegen die Verbindlichkeit in identischer Höhe (590 T EUR) aufgelöst. Die Auflösung verursacht eine Kürzung der Bilanzsumme. Die zukünftige Verpflichtung wurde in Angaben zu den sonstigen finanziellen Verpflichtungen aufgenommen. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Die kumulierten Abschreibungen betrugen zum Beginn des Geschäftsjahres: 6.643.550,72 EUR Die kumulierten Abschreibungen betrugen am Ende des Geschäftsjahres: 7.516.988,15 EUR Zu den Abschreibungen im Zusammenhang mit Zugängen und Abgängen sowie Umbuchungen im Laufe des Geschäftsjahres sind folgende Angaben zu machen:
Abschreibung auf Geschäfts- oder Firmenwert Die entgeltlich erworbenen Geschäfts- oder Firmenwerte wurden aktiviert. Als betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer werden unterschiedliche Laufzeiten festgelegt - je nach Art der Übernahme und der Entwicklungsprognosen der Standorte. Die Gründe für eine geschätzten betrieblichen Nutzung über 15 Jahre des Firmenwertes Hoyerswerda Altstadt sind die konstante Entwicklung und unveränderte regionale Markposition. Der Geschäftsbetrieb wurde Ende 2020 auf den Standort Hoyerswerda Neustadt übertragen. Die Geschäftswerte der in 2015 hinzugekommenen Niederlassungen Görlitz, Zittau und Niesky sind vollständig abgeschrieben. Die Nutzungsdauer für den Geschäftswert des Standortes Hoyerswerda Neustadt wird auf 10 Jahre eingeschätzt. Die Bewertung der Nutzungsdauer erfolgte nach den Kriterien der Bekanntheit und der Marktposition der neuen Niederlassung. Angaben zu Ausleihungen gegenüber Gesellschaftern Der Wert der Ausleihungen gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf 0,00 EUR (Vorjahr: 500.000,00 EUR). Gewinn- / Verlustvortrag / Ergebnisverwendung Bei Aufstellung der Bilanz unter Berücksichtigung der teilweisen Ergebnisverwendung wurde im Bilanzgewinn ein Gewinnvortrag von 8.712.641,34 EUR einbezogen. Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten: - für Resturlaubsverpflichtungen an Arbeitnehmer (232 T EUR) - für sonstige Personalkosten (474 T EUR) - für Verpflichtungen zur Aufbewahrung von Rechnungslegungsunterlagen und Daten (39 T EUR) - für Gewährleistungen (209 T EUR) - für Abschluss- und Prüfungskosten (75 T EUR) - für drohende Verluste aus Rückkaufverplichtungen über dem zukünftigen Marktwert (200 T EUR) - für Aufwand aus Betriebsprüfungen (38 T EUR) - für sonstige Aufwendungen (61 T EUR) Die Höhe der Drohverlustrückstellung orientiert sich an der Anzahl der Fahrzeuge mit aktuellen Vermarktungsrisiken im Verhältnis mit der erwarteten Rücknahmequote. Fahrzeugrücknahmeverpflichtungen welche mit Restwertmodellen abgesichert sind, wurden nicht in die Ermittlung aufgenommen. Verbindlichkeiten, die erst nach dem Bilanzstichtag entstehen In den Verbindlichkeiten sind größere Beträge enthalten, die erst nach dem Bilanzstichtag rechtlich entstehen. Dabei handelt es sich um Beträge, die erst nach dem Bilanzstichtag zu Ausgaben führen, aber zum Zweck der periodengerechten Gewinnermittlung bereits zum Bilanzstichtag als Aufwand erfasst wurden. Im Einzelnen waren folgende antizipative Sachverhalte zu berücksichtigen: - abzuführende Vorsteuer aus Gutschriften und Boniabrechnungen - Verbindlichkeiten aus Kosten für Rückkaufverpflichtungen Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt 275.000,00 EUR (Vorjahr: 375.000,00 EUR). Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt EUR 23.866.415,80. Diese bestehen gegenüber Kreditinstituten. Die nachfolgenden Sicherungsarten und Sicherungsformen sind mit den Verbindlichkeiten verbunden: - Pfandrechte an unbeweglichen Sachen - selbstschuldnerische Bürgschaften - Pfandrechte an beweglichen Sachen - Mitverpflichtungserklärungen - Globalzession der Forderungen Aufgliederung der Verbindlichkeiten und Sicherungsrechte mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre Die nachfolgende Darstellung zeigt Restlaufzeiten und Sicherungsrechte der in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten.
Die Verbindlichkeiten sind mit folgenden Sicherungsrechten verbunden: - Pfandrecht an unbeweglichen Sachen - Pfandrecht an beweglichen Sachen - selbstschuldnerische Bürgschaften Angabe zu Restlaufzeitvermerken Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt 25.919.356,46 EUR (Vorjahr: 21.013.477,47 EUR). Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 3.805.470,00 EUR (Vorjahr: 4.742.767,34 EUR). Latente Steuern Die Grundlagen für die latenten Steuern in Höhe von 104.050,00 EUR beruhen im Wesentlichen auf den verschiedenen Abschreibungsmethoden des Anlagevermögens und abweichenden Berechnungsansätzen der Rückstellungen. Im Steuerrecht wurden die degressive AfA und die Sofort-AfA für digitale Wirtschaftsgüter in Anspruch genommen. Die Bewertung der latenten Steuern erfolgt mit dem unternehmensindividuellen Steuersatz in Höhe von 29,97%. Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten hat die Gesellschaft Bürgschaften für die Finanzierung der Kapitalerhöhung durch die Geschäftsführer und für Darlehen der Immobilienbesitzgesellschaft (Haftungsverbund) abgegeben.
Mit einer Inanspruchnahme aus den Haftungsverhältnissen ist nicht zu rechnen. Die Grundstücksgesellschaft besitzt im Wirtschaftsjahr 2022/23 ein Eigenkapital von 44,1% aus. Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von EUR 3.765.004,79 sonstige finanzielle Verpflichtungen, davon mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr EUR 1.467.665,92 und von mehr als einem Jahr EUR 2.297.338,87. Im Einzelnen beinhalten die Verbindlichkeiten folgende Sachverhalte: - Leasing- und Mietverträge über Mobilien - Miet- und Pachtverträge über Immobilien - Verpflichtungen aus Restwertabsicherungen Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Aufgliederung der Umsatzerlöse
Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Die Gesellschaft nimmt bei den Angaben zu den Bezügen der Geschäftsführung die Schutzklausel des §286 Abs.4 HGB in Anspruch. Gewährte Vorschüsse und Kredite an Geschäftsführer Zu den zu Gunsten einzelner Geschäftsführer vergebenen Krediten wird berichtet:
Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen von mind. 20 Prozent der Anteile Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet:
Honorar des Abschlussprüfers Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar beträgt 24.900,00 EUR und gliedert sich wie folgt:
Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss beträgt 1.964.511,21 EUR. Einschließlich des zu berücksichtigenden Gewinnvortrags ergibt sich ein Betrag von 10.677.152,55 EUR, der zu verwenden ist. Auf neue Rechnung werden 10.677.152,55 EUR vorgetragen. Nachtragsbericht Seit dem Abschlussstichtag haben sich keine wesentlichen Änderungen zur Marktsituation des Berichtsjahres ergeben. Mit Wirkung vom 01.Januar 2024 hat die Autohaus Elitzsch GmbH die Geschäftsanteile der Autohaus Faust Coswig GmbH erworben. Der Integrationsprozess beider Niederlassungen der erworbenen Gesellschaft in die Strukturen der Autohaus Elitzsch GmbH ist im Wesentlichen abgeschlossen. sonstige Berichtsbestandteile
Kamenz, den 03.06.2024 gez. Thomas Elitzsch gez. Uwe Simmang Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 28.06.2024 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Autohaus Elitzsch GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Autohaus Elitzsch GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. August 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. September 2022 bis zum 31. August 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Autohaus Elitzsch GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. September 2022 bis zum 31. August 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. August 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. September 2022 bis zum 31. August 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der International Standards on Auditing (ISA) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften, Grundsätzen und Standards ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der ISA durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Dresden, den 20. Juni 2024 BHB Treuhand GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft René Biermann, Wirtschaftsprüfer |
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