Auto-Leonhardt GmbH
Eisenbrückenweg 13, 08280 Aue-Bad Schlema, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Marcus Leonhardt seit 30.4.2024 | Prokura |
Steffen Wehner seit 15.3.2022 | Prokura |
Erik Fritz seit 25.4.2018 | Prokura |
Mario Geißler seit 20.10.2014 | Prokura |
Helge Leonhardt seit 27.10.2003 | Geschäftsführer |
Uwe Leonhardt seit 27.10.2003 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Auto-Leonhardt GmbHAue-Bad SchlemaJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023Auto-Leonhardt GmbHA) Darstellung des Geschäftsverlaufes Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft Das globale Wirtschaftsumfeld war 2023 von verschiedenen Herausforderungen geprägt. Die Weltwirtschaft zeigte trotz geopolitischer Spannungen und anhaltender Inflationssorgen eine moderate Erholung. Der Internationale Währungsfonds (IWF) verzeichnete ein globales Wirtschaftswachstum von etwa 3,0%. Die europäische Wirtschaft entwickelte sich im Jahr 2023 verhaltener als zunächst prognostiziert, konnte aber dennoch ein leichtes Wachstum von 0,5% erreichen. Die deutsche Wirtschaft verzeichnete mit einem BIP-Rückgang von 0,1% eine leichte Rezession, bedingt durch die Nachwirkungen der Energiekrise, anhaltende Lieferkettenprobleme und die restriktive Geldpolitik der Europäischen Zentralbank. Die deutsche Automobilindustrie bewies trotz des herausfordernden Umfelds ihre Resilienz und Innovationskraft. Mit einem Gesamtumsatz von 564,2 Milliarden Euro übertraf die Branche das Vorkrisenniveau von 2019 deutlich. Besonders erfreulich entwickelte sich die Neuwagennachfrage in Deutschland mit 2,844 Millionen Neuzulassungen, was einer Steigerung von 5,5% gegenüber dem Vorjahr entspricht. Der Gebrauchtwagenmarkt verzeichnete mit 6,0 Millionen Besitzumschreibungen einen bemerkenswerten Anstieg um 6,9%. Die Auto Leonhardt GmbH als familiengeführtes Unternehmen im Erzgebirge profitierte von ihrer starken regionalen Verankerung und den kurzen Entscheidungswegen. Die positive Entwicklung des regionalen Arbeitsmarktes und die stabile Kaufkraft im Erzgebirge trugen maßgeblich zum erfolgreichen Geschäftsjahr bei. Umsatz- und Auftragsentwicklung sowie Produktprogramm Die Auto Leonhardt GmbH konnte im Geschäftsjahr 2023 ihre Marktposition weiter ausbauen. Die Umsatzerlöse stiegen auf 15.609 T€ (Vorjahr: 13.648 T€), was einem beachtlichen Wachstum von 14,4% entspricht. Der Rohertrag erhöhte sich auf 5.351 T€ (Vorjahr: 4.853 T€). Die leicht reduzierte Rohertragsmarge von 34,3% (Vorjahr: 39,2%) ist vor allem auf Verfahrensumstellungen infolge von Investitionen in Zukunftstechnologien und Digitalisierung zurückzuführen. Geschäftsbereich Vertrieb: Die Fahrzeugauslieferungen entwickelten sich überwiegend positiv: • Volkswagen PKW: 180 (Vorjahr: 128) | +40,6% • Volkswagen Nutzfahrzeuge: 78 (Vorjahr: 68) | +14,7% • Audi: 22 (Vorjahr: 31) | -29,0% • Gebrauchtwagen: 274 (Vorjahr: 279) | -1,8% Die Auftragseingänge zeigten sich differenziert: • Volkswagen PKW: 154 (Vorjahr: 147) | +4,8% • Volkswagen Nutzfahrzeuge: 51 (Vorjahr: 92) | -44,6% • Audi: 14 (Vorjahr: 23) | -39,1% Das Produktportfolio wurde 2023 durch wichtige Modellneuheiten erweitert: • Volkswagen PKW: ID.7, ID.3 PA, Touareg • Volkswagen Nutzfahrzeuge: Amarok Besonders hervorzuheben ist unser Status als Großkundenleistungszentrum für Volkswagen Nutzfahrzeuge, der zur nachhaltigen Kundenbindung im B2B-Segment beiträgt. Die durchschnittlichen Netto-Fahrzeugpreise 2023: • Audi: 67.463 € • Volkswagen Nutzfahrzeuge: 40.603 € • Volkswagen PKW: 36.641 € • Gebrauchtwagen: 22.432 € Der Auftragsbestand zum Bilanzstichtag umfasste: • Volkswagen PKW, Skoda, Seat: 85 Fahrzeuge • Volkswagen Nutzfahrzeuge: 54 Fahrzeuge • Audi: 10 Fahrzeuge Geschäftsbereich Service: Der After-Sales-Bereich entwickelte sich 2023 außerordentlich positiv und bewies einmal mehr seine Rolle als stabiler Ertragspfeiler: • 9.757 Servicedurchgänge • 22.135 geleistete Stunden Unsere ganzheitliche Servicekompetenz umfasst: • Allgemeine Instandsetzung • Karosseriezentrum • Lackierzentrum • Ersatzteile und Zubehör Die hohe Kundenzufriedenheit und -bindung bestätigt unseren ganzheitlichen Serviceansatz. Produktbeschaffung Als Markenhändler des Volkswagenkonzerns profitieren wir von etablierten Vertriebs- und Servicepartnerverträgen für Volkswagen, Volkswagen Nutzfahrzeuge, Audi und Skoda. Die Einkaufskonditionen basieren auf leistungsorientierten Bonus- und Margenrichtlinien, die jährlich neu vereinbart werden. Besondere Bedeutung kommt dabei der Kundenzufriedenheit und -loyalität zu. Die Beschaffungsstrategie wurde 2023 durch eine verstärkte Integration von Dienst- und Jahreswagen optimiert, wodurch zusätzliche Marktpotenziale erschlossen werden konnten. Das Bestandsmanagement erfolgt nach stringenten Vorgaben der Geschäftsleitung, um die Kapitalbindung zu optimieren. Investitionen Die getätigten Investitionen der Vorjahre in technische Anlagen sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung erweisen sich als zukunftssicher. Durch regelmäßige Wartungs- und Inspektionsarbeiten wird die optimale Funktionsfähigkeit sichergestellt. Im Geschäftsjahr wurden schwerpunktmäßig neue Vorführwagen erworben. Es ist zukünftig sinnvoll, den Betrieb weiter zu stärken. Dazu gehört insbesondere: • Ausbau der E-Fahrzeug-Produktionskapazitäten. • VW: Entwicklung einer eigenen Softwareplattform für Fahrzeuge. • Investitionen in die Ladeinfrastruktur und Kooperationen im Bereich der Schnellladestationen. • VW Werkstatt: Modernisierung von Produktionsanlagen zur Steigerung der Effizienz. Finanzierungsmaßnahmen Die Finanzierungsstruktur des Unternehmens ist solide aufgestellt. Die Finanzierungsstruktur basiert auf einem ausgewogenen Mix aus: • Langfristigen Bankdarlehen (Zinssatz: durchschnittlich 3,5% p.a.) • Kontokorrentlinien für das operative Geschäft (Zinssatz: durchschnittlich 6,5% p.a.) • Kapitalergänzende Gesellschafter-Darlehen zu guten Konditionen (0,1% p.a.) Die planmäßige Tilgung der Fremdverbindlichkeiten wurde auch 2023 fortgesetzt. Personal- und Sozialbereich Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind der Schlüssel zu unserem nachhaltigen Erfolg. Die Geschäftsführung fördert aktiv ein motivierendes Betriebsklima und investiert in die kontinuierliche Weiterentwicklung der Belegschaft. Ein besonderer Fokus liegt auf der Ausbildung junger Fachkräfte, um dem Fachkräftemangel proaktiv zu begegnen. Umweltschutz Die erfolgreiche Konzern-Verbund-Zertifizierung durch die Volkswagen AG wurde 2023 bestätigt. Alle prüfungspflichtigen technischen Anlagen wurden mängelfrei abgenommen. B) Darstellung der Lage Die Vermögens- und Finanzlage des Unternehmens ist stabil. Das Eigenkapital besteht unverändert aus einem Stammkapital von 588 T€ und einer Kapitalrücklage von 67 T€. Die Eigenkapitalausstattung wurde durch kapitalersetzende Darlehen der Leonhardt Holding in Höhe von 910,1 T€ zusätzlich gestärkt. Die Bilanzstruktur hat sich gegenüber dem Vorjahr nicht grundlegend geändert. Die Finanzlage gibt folgendes Bild:
C) Risiken und Chancen der künftigen Entwicklung Die Auto Leonhardt GmbH hat im Geschäftsjahr 2023 ihre gesteckten Ziele nicht nur erreicht, sondern in wesentlichen Bereichen übertroffen. Die Transformation der Automobilbranche wird aktiv als Chance genutzt, wobei zwei zentrale Entwicklungen im Fokus stehen: 1. Digitalisierung: • Implementierung digitaler Verkaufsprozesse • Ausbau der Online-Terminvereinbarung im Service • Digitale Fahrzeugdiagnose und vorausschauende Wartung • Integration von Virtual Reality in den Verkaufsprozess 2. CO2-Reduzierung: • Erfolgreiche Einführung der ID-Familie von Volkswagen • Ausbau der Ladeinfrastruktur am Standort • Schulung der Mitarbeiter für Elektromobilität • Optimierung der betrieblichen Energieeffizienz Der Serviceumsatz entwickelte sich 2023 äußerst stabil, was die Qualität unserer Dienstleistungen und die hohe Kundenbindung unterstreicht. Im Handelsumsatz konnten wir insbesondere im Neuwagengeschäft eine deutliche Steigerung erzielen, was gegen den allgemeinen Markttrend gelang. Dem Fachkräftemangel begegnen wir mit einer mehrdimensionalen Strategie: • Intensivierung der Ausbildungsaktivitäten • Attraktive Vergütungsmodelle • Work-Life-Balance-Konzepte • Regionale Bindungsprogramme • Kontinuierliche Weiterbildungsangebote Die geopolitische Situation, insbesondere der anhaltende Konflikt in der Ukraine, wird weiterhin aufmerksam beobachtet. Potenzielle Auswirkungen auf Lieferketten und Energiepreise werden durch vorausschauendes Management minimiert. Die Geschäftsführung hat bereits 2023 erfolgreich Maßnahmen zur Energieeffizienz umgesetzt: • Modernisierung der Beleuchtungssysteme • Installation von Energiemanagementsystemen • Sensibilisierung der Mitarbeiter für Energieeinsparung Die gestiegenen Energiekosten werden durch ein differenziertes Maßnahmenpaket adressiert: • Selektive Preisanpassungen im Service • Effizienzsteigerungen in den Werkstattprozessen • Investitionen in energiesparende Technologien • Optimierung der Gebäudenutzung So wurde die Erneuerung der Heizungsanlage explizit in 2024 vollzogen, da sie einen positiven Beitrag für den Umweltschutz darstellt. Durch die Installation einer neuen, effizienteren Heizungsanlage können sowohl die CO2-Emissionen als auch die Energiekosten gesenkt werden. Die US-Wahl und die damit verbundene Handelspolitik haben potenziell weitreichende Auswirkungen auf die Geschäftstätigkeit. Drohende Handelskriege, insbesondere mit der EU und China, könnten zu erhöhten Zöllen und Einschränkungen im internationalen Handel führen. Dies würde die Kosten für Zulieferteile und Exporte erhöhen. Die Unsicherheit belastet die Planungssicherheit und könnte dazu führen, dass Investitionsentscheidungen verschoben werden. Die Nachfrage nach E-Fahrzeugen hat sich abgeschwächt, insbesondere aufgrund der gekürzten staatlichen Förderungen und der gestiegenen Lebenshaltungskosten. Zudem erschweren höhere Zinsen die Finanzierung für Privatkunden. Der stagnierende Absatz gefährdet die ambitionierten Ziele der EU für eine nachhaltige Mobilität und stellt eine Herausforderung für die Rentabilität der E-Fahrzeugproduktion dar. Unverändert ist der Markt gerade für gebrauchte E-Autos schwach. Entsprechende Risiken werden im Moment durch die Hersteller gedeckt. Ein Regierungswechsel in Deutschland oder anderen Schlüsselmärkten könnte positive Impulse setzen, insbesondere durch eine stärkere Förderung der Elektromobilität, Investitionen in die Ladeinfrastruktur und mögliche Entlastungen für Unternehmen in Form von Subventionen oder Steuererleichterungen. Die aktuelle Regierung hat Maßnahmen angekündigt, die speziell mittelständische Zulieferer unterstützen sollen, was positiv auf die Lieferkette wirken könnte. Auch für uns erwarten wir hieraus positive Vermarktungseffekte. Werkschließungen und Streiks bei VW haben bereits zu Verzögerungen in der Produktbeschaffung geführt. Engpässe in der Produktion könnten sich negativ auf die Lieferfähigkeit auswirken. Die derzeitige Lage wird durch steigenden Druck von Gewerkschaften und die notwendige Umstrukturierung verschärft. Diese Entwicklung muss in der Planung berücksichtigt werden, um Lieferengpässe zu vermeiden. Die Preisentwicklung bleibt weiterhin aufwärtsgerichtet. Die Kombination aus gestiegenen Energiepreisen, höheren Materialkosten und Lieferkettenproblemen treibt die Preise für Fahrzeuge und Ersatzteile nach oben. Auch 2024/2025 wird ein Preisanstieg erwartet, allerdings könnte eine Stabilisierung eintreten, wenn die Energiepreise sinken oder die Lieferkettenprobleme sich entspannen. Die Löhne steigen aufgrund der anhaltend hohen Inflation und des Fachkräftemangels. Tarifabschlüsse und die Forderungen der Gewerkschaften reflektieren die gestiegenen Lebenshaltungskosten, was die Personalkosten in den kommenden Jahren erhöhen dürfte. Diese Entwicklung beeinflusst die Gesamtkostenstruktur und muss bei der Preisgestaltung berücksichtigt werden. Die Zinssätze werden voraussichtlich nicht so schnell auf das Niveau der Vor-Coronajahre sinken können, da die Zentralbanken die Inflation weiterhin bekämpfen. Dies wirkt sich negativ auf die Finanzierungskosten von Fahrzeugen und Investitionen aus. Eine Normalisierung der Zinspolitik könnte jedoch gegen Ende 2025 möglich sein, wenn die Inflationsraten deutlicher sinken. Unser Bestreben ist es daher weiterhin weitestgehend in der Finanzstruktur auf Bankdarlehen zu verzichten. Die Unternehmensleitung sieht sich für die kommenden Herausforderungen gut gerüstet. Die etablierte Position im regionalen Markt, verbunden mit der hohen Flexibilität eines Familienunternehmens, bietet eine solide Basis für die weitere positive Entwicklung. Die Eigentümer, das Management und die engagierte Belegschaft arbeiten gemeinsam an der nachhaltigen Zukunftssicherung des Unternehmens. D) Sonstige Angaben Für 2024 sind folgende Markteinführungen geplant: • Volkswagen: T-Cross, Golf PA, Golf Variant PA, Tiguan, Passat, ID.7 Tourer • Volkswagen Nutzfahrzeuge: T7 Multivan 4MOTION, T7 California, ID Buzz GTX Die Betriebsplanung 2024 sieht vor: • Neuwagenauslieferungen: 270 • Gebrauchtwagen: 300 • Servicedurchgänge: 10.550 • Geleistete Stunden: 22.250 • Umsatzerlöse: 16.002 T€ • Rohertrag: 5.105 T€ Durch konsequentes Kosten- und Liquiditätsmanagement sowie die erfolgreiche Marktpositionierung ist die Auto Leonhardt GmbH für die Zukunft solide und ertragsstark aufgestellt. Alle bekannten Verpflichtungen können durch das Unteernehmen und deren Gesellschafter erfüllt werden.
Aue, 28.11.2024 gez. Uwe Leonhardt gez. Helge Leonhardt BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis 31.12.2023Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für große Kapitalgesellschaften aufgestellt. Die Erleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften bei der Offenlegung werden in Anspruch genommen. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zur Vermittlung eines besseren Einblicks in die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Die nachfolgenden, zusätzlichen Angaben sind bei der Beurteilung der wirtschaftlichen Lage zu beachten: Die Eigenkapitalausstattung ist zu berechnen unter Berücksichtigung der Verbindlichkeiten aus nachrangigen Darlehen. Hierdurch errechnet sich ein Haftkapital in Höhe von TEuro 1.565,6 (= 18,4%). Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten und erhaltene Anzahlungen wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben zur Bilanz Mitzugehörigkeitsvermerke In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden kreditorische Debitoren wie folgt verrechnet:
In den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen wurden debitorische Kreditoren wie folgt verrechnet:
Anlagespiegel für die einzelnen Posten des AnlagevermögensDie Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Der Anlagenspiegel hat folgendes Bild:
Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr Die Forderungen haben eine Laufzeit von bis zu einem Jahr. Angaben zu Forderungen gegenüber Gesellschaftern Der Wert der Forderungen gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf 4.494.083,07 Euro (Vorjahr: 5.107.760,96 Euro). Angabe zu Restlaufzeitvermerken und Sicherungsrechten der Verbindlichkeiten Zum Zwecke der Klarheit und Verbesserung der Aussagekraft des Jahresabschlusses wurden Verbindlichkeiten aus Darlehen mit einer Rangrücktrittsabrede in einer gesonderten Verbindlichkeitsposition ausgewiesen. Die nachfolgende Darstellung zeigt Restlaufzeiten und Sicherungsrechte der in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten: Verbindlichkeitsspiegel
Die Nummern der Sicherungsvermerke bedeuten: 1 = Pfandrecht an unbeweglichen Sachen 2 = Pfandrecht an beweglichen Sachen 3 = Pfandrecht an übertragbaren Rechten 4 = Sicherungsübereignung Vorräte 5 = Sicherheitsabtretung Forderungen 6 = Eigentumsvorbehalt Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von Euro 396.000,00 jährlich sonstige finanzielle Verpflichtungen aus unbefristeten Mietverträgen. Hierbei handelt es sich um Miet- und Pachtzahlungen für die genutzten Räumlichkeiten, die in der Gewinn- und Verlustrechnung und den sonstigen betrieblichen Aufwendungen unter den Raumkosten ausgewiesen werden. Außerdem bestehen zum Bilanzstichtag in Höhe von Euro 156.953,72 sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Leasingverträgen unter Zugrundelegung der Restlaufzeiten. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Erläuterung der Erträge und Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung Größere außergewöhnliche sonstige betriebliche Erträge oder Aufwendungen sind im Berichtsjahr nicht angefallen. Sonstige Angaben Bestehende wesentliche Unsicherheiten Eine bestehende wesentliche Unsicherheit, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Unternehmens zur Unternehmensfortführung aufwerfen könnte, sehen wir gegenwärtig nicht. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDas Jahresergebnis wird gemäß dem mit der Muttergesellschaft Leonhardt GmbH & Co. KG abgeschlossenen Ergebnisabführungsvertrag von dieser übernommen. Unterschrift der Geschäftsführung
Aue, 04.09.2024 gez. Uwe Leonhardt, Geschäftsführer gez. Helge Leonhardt, Geschäftsführer sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 13.12.2024 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Auto-Leonhardt GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Auto-Leonhardt GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Auto-Leonhardt GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse - entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und - vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In al len wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zu treffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu er möglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftspr0fer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden konnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Die Website des Instituts der Wirtschaftspr0fer (IDW) enthält unter [https://www.idw.de/idw/verlautbarungen/bestaetigungsvermerk/hgb-ja-non-pie] eine weitergehende Beschreibung der Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Diese Beschreibung ist Bestandteil unseres Bestätigungsvermerks.
Bochum, 12.12.2024 OECOUNTAX
GmbH
gez. Dipl.-Ök. Markus Klein, Wirtschaftsprüfer |
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