Stammdaten

Register
Amtsgericht Chemnitz HRB 3806
Eingetragen
27.10.2003
Branche
Einzelhandel mit Kraftwagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 3,5 t oder wenigerTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von KraftwagenEinzelhandel mit Kraftwagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von mehr als 3,5 t
Gegenstand
Handel mit Kraftfahrzeugen sowie die Wartung und Instandsetzung von Kraftfahrzeugen aller Art.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Marcus Leonhardt
seit 30.4.2024
Prokura
Steffen Wehner
seit 15.3.2022
Prokura
Erik Fritz
seit 25.4.2018
Prokura
Mario Geißler
seit 20.10.2014
Prokura
Helge Leonhardt
seit 27.10.2003
Geschäftsführer
Uwe Leonhardt
seit 27.10.2003
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Leonhardt GmbH & Co. KG
Germany
588.200 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Auto-Leonhardt GmbH

Aue-Bad Schlema

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

Auto-Leonhardt GmbH

A) Darstellung des Geschäftsverlaufes

Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft

Das globale Wirtschaftsumfeld war 2023 von verschiedenen Herausforderungen geprägt. Die Weltwirtschaft zeigte trotz geopolitischer Spannungen und anhaltender Inflationssorgen eine moderate Erholung. Der Internationale Währungsfonds (IWF) verzeichnete ein globales Wirtschaftswachstum von etwa 3,0%.

Die europäische Wirtschaft entwickelte sich im Jahr 2023 verhaltener als zunächst prognostiziert, konnte aber dennoch ein leichtes Wachstum von 0,5% erreichen. Die deutsche Wirtschaft verzeichnete mit einem BIP-Rückgang von 0,1% eine leichte Rezession, bedingt durch die Nachwirkungen der Energiekrise, anhaltende Lieferkettenprobleme und die restriktive Geldpolitik der Europäischen Zentralbank.

Die deutsche Automobilindustrie bewies trotz des herausfordernden Umfelds ihre Resilienz und Innovationskraft. Mit einem Gesamtumsatz von 564,2 Milliarden Euro übertraf die Branche das Vorkrisenniveau von 2019 deutlich. Besonders erfreulich entwickelte sich die Neuwagennachfrage in Deutschland mit 2,844 Millionen Neuzulassungen, was einer Steigerung von 5,5% gegenüber dem Vorjahr entspricht. Der Gebrauchtwagenmarkt verzeichnete mit 6,0 Millionen Besitzumschreibungen einen bemerkenswerten Anstieg um 6,9%.

Die Auto Leonhardt GmbH als familiengeführtes Unternehmen im Erzgebirge profitierte von ihrer starken regionalen Verankerung und den kurzen Entscheidungswegen. Die positive Entwicklung des regionalen Arbeitsmarktes und die stabile Kaufkraft im Erzgebirge trugen maßgeblich zum erfolgreichen Geschäftsjahr bei.

Umsatz- und Auftragsentwicklung sowie Produktprogramm

Die Auto Leonhardt GmbH konnte im Geschäftsjahr 2023 ihre Marktposition weiter ausbauen. Die Umsatzerlöse stiegen auf 15.609 T€ (Vorjahr: 13.648 T€), was einem beachtlichen Wachstum von 14,4% entspricht. Der Rohertrag erhöhte sich auf 5.351 T€ (Vorjahr: 4.853 T€). Die leicht reduzierte Rohertragsmarge von 34,3% (Vorjahr: 39,2%) ist vor allem auf Verfahrensumstellungen infolge von Investitionen in Zukunftstechnologien und Digitalisierung zurückzuführen.

Geschäftsbereich Vertrieb:

Die Fahrzeugauslieferungen entwickelten sich überwiegend positiv:

• Volkswagen PKW: 180 (Vorjahr: 128) | +40,6%

• Volkswagen Nutzfahrzeuge: 78 (Vorjahr: 68) | +14,7%

• Audi: 22 (Vorjahr: 31) | -29,0%

• Gebrauchtwagen: 274 (Vorjahr: 279) | -1,8%

Die Auftragseingänge zeigten sich differenziert:

• Volkswagen PKW: 154 (Vorjahr: 147) | +4,8%

• Volkswagen Nutzfahrzeuge: 51 (Vorjahr: 92) | -44,6%

• Audi: 14 (Vorjahr: 23) | -39,1%

Das Produktportfolio wurde 2023 durch wichtige Modellneuheiten erweitert:

• Volkswagen PKW: ID.7, ID.3 PA, Touareg

• Volkswagen Nutzfahrzeuge: Amarok

Besonders hervorzuheben ist unser Status als Großkundenleistungszentrum für Volkswagen Nutzfahrzeuge, der zur nachhaltigen Kundenbindung im B2B-Segment beiträgt.

Die durchschnittlichen Netto-Fahrzeugpreise 2023:

• Audi: 67.463 €

• Volkswagen Nutzfahrzeuge: 40.603 €

• Volkswagen PKW: 36.641 €

• Gebrauchtwagen: 22.432 €

Der Auftragsbestand zum Bilanzstichtag umfasste:

• Volkswagen PKW, Skoda, Seat: 85 Fahrzeuge

• Volkswagen Nutzfahrzeuge: 54 Fahrzeuge

• Audi: 10 Fahrzeuge

Geschäftsbereich Service:

Der After-Sales-Bereich entwickelte sich 2023 außerordentlich positiv und bewies einmal mehr seine Rolle als stabiler Ertragspfeiler:

• 9.757 Servicedurchgänge

• 22.135 geleistete Stunden

Unsere ganzheitliche Servicekompetenz umfasst:

• Allgemeine Instandsetzung

• Karosseriezentrum

• Lackierzentrum

• Ersatzteile und Zubehör

Die hohe Kundenzufriedenheit und -bindung bestätigt unseren ganzheitlichen Serviceansatz.

Produktbeschaffung

Als Markenhändler des Volkswagenkonzerns profitieren wir von etablierten Vertriebs- und Servicepartnerverträgen für Volkswagen, Volkswagen Nutzfahrzeuge, Audi und Skoda. Die Einkaufskonditionen basieren auf leistungsorientierten Bonus- und Margenrichtlinien, die jährlich neu vereinbart werden. Besondere Bedeutung kommt dabei der Kundenzufriedenheit und -loyalität zu.

Die Beschaffungsstrategie wurde 2023 durch eine verstärkte Integration von Dienst- und Jahreswagen optimiert, wodurch zusätzliche Marktpotenziale erschlossen werden konnten. Das Bestandsmanagement erfolgt nach stringenten Vorgaben der Geschäftsleitung, um die Kapitalbindung zu optimieren.

Investitionen

Die getätigten Investitionen der Vorjahre in technische Anlagen sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung erweisen sich als zukunftssicher. Durch regelmäßige Wartungs- und Inspektionsarbeiten wird die optimale Funktionsfähigkeit sichergestellt. Im Geschäftsjahr wurden schwerpunktmäßig neue Vorführwagen erworben.

Es ist zukünftig sinnvoll, den Betrieb weiter zu stärken. Dazu gehört insbesondere:

• Ausbau der E-Fahrzeug-Produktionskapazitäten.

• VW: Entwicklung einer eigenen Softwareplattform für Fahrzeuge.

• Investitionen in die Ladeinfrastruktur und Kooperationen im Bereich der Schnellladestationen.

• VW Werkstatt: Modernisierung von Produktionsanlagen zur Steigerung der Effizienz.

Finanzierungsmaßnahmen

Die Finanzierungsstruktur des Unternehmens ist solide aufgestellt. Die Finanzierungsstruktur basiert auf einem ausgewogenen Mix aus:

• Langfristigen Bankdarlehen (Zinssatz: durchschnittlich 3,5% p.a.)

• Kontokorrentlinien für das operative Geschäft (Zinssatz: durchschnittlich 6,5% p.a.)

• Kapitalergänzende Gesellschafter-Darlehen zu guten Konditionen (0,1% p.a.)

Die planmäßige Tilgung der Fremdverbindlichkeiten wurde auch 2023 fortgesetzt.

Personal- und Sozialbereich

Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind der Schlüssel zu unserem nachhaltigen Erfolg. Die Geschäftsführung fördert aktiv ein motivierendes Betriebsklima und investiert in die kontinuierliche Weiterentwicklung der Belegschaft. Ein besonderer Fokus liegt auf der Ausbildung junger Fachkräfte, um dem Fachkräftemangel proaktiv zu begegnen.

Umweltschutz

Die erfolgreiche Konzern-Verbund-Zertifizierung durch die Volkswagen AG wurde 2023 bestätigt. Alle prüfungspflichtigen technischen Anlagen wurden mängelfrei abgenommen.

B) Darstellung der Lage

Die Vermögens- und Finanzlage des Unternehmens ist stabil. Das Eigenkapital besteht unverändert aus einem Stammkapital von 588 T€ und einer Kapitalrücklage von 67 T€. Die Eigenkapitalausstattung wurde durch kapitalersetzende Darlehen der Leonhardt Holding in Höhe von 910,1 T€ zusätzlich gestärkt.

Die Bilanzstruktur hat sich gegenüber dem Vorjahr nicht grundlegend geändert. Die Finanzlage gibt folgendes Bild:

2023
T€
2022
T€
Cashflow aus Laufender Geschäftstätigkeit -46 298
Investitionstätigkeit 257 -163
Finanzierungstätigkeit 307 -131
Veränderung Finanzmittelfonds 4 4

C) Risiken und Chancen der künftigen Entwicklung

Die Auto Leonhardt GmbH hat im Geschäftsjahr 2023 ihre gesteckten Ziele nicht nur erreicht, sondern in wesentlichen Bereichen übertroffen. Die Transformation der Automobilbranche wird aktiv als Chance genutzt, wobei zwei zentrale Entwicklungen im Fokus stehen:

1. Digitalisierung:

• Implementierung digitaler Verkaufsprozesse

• Ausbau der Online-Terminvereinbarung im Service

• Digitale Fahrzeugdiagnose und vorausschauende Wartung

• Integration von Virtual Reality in den Verkaufsprozess

2. CO2-Reduzierung:

• Erfolgreiche Einführung der ID-Familie von Volkswagen

• Ausbau der Ladeinfrastruktur am Standort

• Schulung der Mitarbeiter für Elektromobilität

• Optimierung der betrieblichen Energieeffizienz

Der Serviceumsatz entwickelte sich 2023 äußerst stabil, was die Qualität unserer Dienstleistungen und die hohe Kundenbindung unterstreicht. Im Handelsumsatz konnten wir insbesondere im Neuwagengeschäft eine deutliche Steigerung erzielen, was gegen den allgemeinen Markttrend gelang.

Dem Fachkräftemangel begegnen wir mit einer mehrdimensionalen Strategie:

• Intensivierung der Ausbildungsaktivitäten

• Attraktive Vergütungsmodelle

• Work-Life-Balance-Konzepte

• Regionale Bindungsprogramme

• Kontinuierliche Weiterbildungsangebote

Die geopolitische Situation, insbesondere der anhaltende Konflikt in der Ukraine, wird weiterhin aufmerksam beobachtet. Potenzielle Auswirkungen auf Lieferketten und Energiepreise werden durch vorausschauendes Management minimiert. Die Geschäftsführung hat bereits 2023 erfolgreich Maßnahmen zur Energieeffizienz umgesetzt:

• Modernisierung der Beleuchtungssysteme

• Installation von Energiemanagementsystemen

• Sensibilisierung der Mitarbeiter für Energieeinsparung

Die gestiegenen Energiekosten werden durch ein differenziertes Maßnahmenpaket adressiert:

• Selektive Preisanpassungen im Service

• Effizienzsteigerungen in den Werkstattprozessen

• Investitionen in energiesparende Technologien

• Optimierung der Gebäudenutzung

So wurde die Erneuerung der Heizungsanlage explizit in 2024 vollzogen, da sie einen positiven Beitrag für den Umweltschutz darstellt. Durch die Installation einer neuen, effizienteren Heizungsanlage können sowohl die CO2-Emissionen als auch die Energiekosten gesenkt werden.

Die US-Wahl und die damit verbundene Handelspolitik haben potenziell weitreichende Auswirkungen auf die Geschäftstätigkeit. Drohende Handelskriege, insbesondere mit der EU und China, könnten zu erhöhten Zöllen und Einschränkungen im internationalen Handel führen. Dies würde die Kosten für Zulieferteile und Exporte erhöhen. Die Unsicherheit belastet die Planungssicherheit und könnte dazu führen, dass Investitionsentscheidungen verschoben werden.

Die Nachfrage nach E-Fahrzeugen hat sich abgeschwächt, insbesondere aufgrund der gekürzten staatlichen Förderungen und der gestiegenen Lebenshaltungskosten. Zudem erschweren höhere Zinsen die Finanzierung für Privatkunden. Der stagnierende Absatz gefährdet die ambitionierten Ziele der EU für eine nachhaltige Mobilität und stellt eine Herausforderung für die Rentabilität der E-Fahrzeugproduktion dar. Unverändert ist der Markt gerade für gebrauchte E-Autos schwach. Entsprechende Risiken werden im Moment durch die Hersteller gedeckt.

Ein Regierungswechsel in Deutschland oder anderen Schlüsselmärkten könnte positive Impulse setzen, insbesondere durch eine stärkere Förderung der Elektromobilität, Investitionen in die Ladeinfrastruktur und mögliche Entlastungen für Unternehmen in Form von Subventionen oder Steuererleichterungen. Die aktuelle Regierung hat Maßnahmen angekündigt, die speziell mittelständische Zulieferer unterstützen sollen, was positiv auf die Lieferkette wirken könnte. Auch für uns erwarten wir hieraus positive Vermarktungseffekte.

Werkschließungen und Streiks bei VW haben bereits zu Verzögerungen in der Produktbeschaffung geführt. Engpässe in der Produktion könnten sich negativ auf die Lieferfähigkeit auswirken. Die derzeitige Lage wird durch steigenden Druck von Gewerkschaften und die notwendige Umstrukturierung verschärft. Diese Entwicklung muss in der Planung berücksichtigt werden, um Lieferengpässe zu vermeiden.

Die Preisentwicklung bleibt weiterhin aufwärtsgerichtet. Die Kombination aus gestiegenen Energiepreisen, höheren Materialkosten und Lieferkettenproblemen treibt die Preise für Fahrzeuge und Ersatzteile nach oben. Auch 2024/2025 wird ein Preisanstieg erwartet, allerdings könnte eine Stabilisierung eintreten, wenn die Energiepreise sinken oder die Lieferkettenprobleme sich entspannen.

Die Löhne steigen aufgrund der anhaltend hohen Inflation und des Fachkräftemangels. Tarifabschlüsse und die Forderungen der Gewerkschaften reflektieren die gestiegenen Lebenshaltungskosten, was die Personalkosten in den kommenden Jahren erhöhen dürfte. Diese Entwicklung beeinflusst die Gesamtkostenstruktur und muss bei der Preisgestaltung berücksichtigt werden.

Die Zinssätze werden voraussichtlich nicht so schnell auf das Niveau der Vor-Coronajahre sinken können, da die Zentralbanken die Inflation weiterhin bekämpfen. Dies wirkt sich negativ auf die Finanzierungskosten von Fahrzeugen und Investitionen aus. Eine Normalisierung der Zinspolitik könnte jedoch gegen Ende 2025 möglich sein, wenn die Inflationsraten deutlicher sinken. Unser Bestreben ist es daher weiterhin weitestgehend in der Finanzstruktur auf Bankdarlehen zu verzichten.

Die Unternehmensleitung sieht sich für die kommenden Herausforderungen gut gerüstet. Die etablierte Position im regionalen Markt, verbunden mit der hohen Flexibilität eines Familienunternehmens, bietet eine solide Basis für die weitere positive Entwicklung. Die Eigentümer, das Management und die engagierte Belegschaft arbeiten gemeinsam an der nachhaltigen Zukunftssicherung des Unternehmens.

D) Sonstige Angaben

Für 2024 sind folgende Markteinführungen geplant:

• Volkswagen: T-Cross, Golf PA, Golf Variant PA, Tiguan, Passat, ID.7 Tourer

• Volkswagen Nutzfahrzeuge: T7 Multivan 4MOTION, T7 California, ID Buzz GTX

Die Betriebsplanung 2024 sieht vor:

• Neuwagenauslieferungen: 270

• Gebrauchtwagen: 300

• Servicedurchgänge: 10.550

• Geleistete Stunden: 22.250

• Umsatzerlöse: 16.002 T€

• Rohertrag: 5.105 T€

Durch konsequentes Kosten- und Liquiditätsmanagement sowie die erfolgreiche Marktpositionierung ist die Auto Leonhardt GmbH für die Zukunft solide und ertragsstark aufgestellt. Alle bekannten Verpflichtungen können durch das Unteernehmen und deren Gesellschafter erfüllt werden.

 

Aue, 28.11.2024

gez. Uwe Leonhardt

gez. Helge Leonhardt

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 871.432,50 777.166,50
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 5,50 1.005,00
II. Sachanlagen 871.427,00 776.161,50
B. Umlaufvermögen 7.616.997,15 7.637.980,96
I. Vorräte 1.950.564,75 1.638.659,33
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 5.611.245,92 5.948.610,93
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 55.186,48 50.710,70
C. Rechnungsabgrenzungsposten 4.549,04 7.116,25
Aktiva 8.492.978,69 8.422.263,71

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 655.536,83 655.536,83
I. Gezeichnetes Kapital 588.200,00 588.200,00
II. Kapitalrücklage 67.336,83 67.336,83
III. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 0,00 0,00
B. Rückstellungen 2.135.742,10 2.142.911,44
C. Verbindlichkeiten 5.701.699,76 5.623.815,44
Passiva 8.492.978,69 8.422.263,71

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 5.421.281,66 5.319.551,86
2. Personalaufwand 3.011.839,79 3.156.117,27
a) Löhne und Gehälter 2.480.072,57 2.591.592,83
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 531.767,22 564.524,44
davon für Altersversorgung 1.742,48
3. Abschreibungen 155.029,60 139.110,19
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 155.029,60 139.110,19
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.744.459,07 1.596.097,41
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 10.565,66 31,66
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 137.847,47 65.613,30
7. Ergebnis nach Steuern 382.671,39 362.645,35
8. sonstige Steuern 14.117,24 15.847,70
9. aufgrund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne 368.554,15 346.797,65
10. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 0,00 0,00

Anhang für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis 31.12.2023

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für große Kapitalgesellschaften aufgestellt. Die Erleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften bei der Offenlegung werden in Anspruch genommen.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Auto-Leonhardt GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Aue-Bad Schlema
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Chemnitz
Register-Nr.: 3806

Angaben zur Vermittlung eines besseren Einblicks in die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Die nachfolgenden, zusätzlichen Angaben sind bei der Beurteilung der wirtschaftlichen Lage zu beachten:

Die Eigenkapitalausstattung ist zu berechnen unter Berücksichtigung der Verbindlichkeiten aus nachrangigen Darlehen. Hierdurch errechnet sich ein Haftkapital in Höhe von TEuro 1.565,6 (= 18,4%).

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten und erhaltene Anzahlungen wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Angaben zur Bilanz

Mitzugehörigkeitsvermerke

In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden kreditorische Debitoren wie folgt verrechnet:

31.12.2023 31.12.2022
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 886.312,62 Euro 647.277,03 Euro
Sonstige Verbindlichkeiten (Guthaben von Kunden) 17.596,18 Euro 24.343,16 Euro

In den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen wurden debitorische Kreditoren wie folgt verrechnet:

31.12.2023 31.12.2022
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 434.807,78 Euro 400.704,86 Euro
Sonstige Vermögensgegenstände (Guthaben bei Lieferanten) 0,00 Euro 19.754,92 Euro

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Der Anlagenspiegel hat folgendes Bild:

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.
Euro
Zugänge
Euro
Abgänge
Euro
Umbuchungen
Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 41.639,06 0,00 0,00 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.803.607,94 0,00 1.119.286,81 0,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 791.330,39 21.806,76 69.780,26 0,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.470.363,41 493.236,84 418.713,30 0,00
4.065.301,74 515.043,60 1.607.780,37 0,00
Gesamt 4.106.940,80 515.043,60 1.607.780,37 0,00
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.
Euro
Kumulierte Abschreibungen 01.01. o Abschreibungen Geschäftsjahr
Euro
Abgänge
Euro
Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 41.639,06 40.634,06 999,50 0,00
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 684.321,13 1.800.123,44 1.423,50 1.119.285,81
Technische Anlagen und Maschinen 743.356,89 614.826,39 30.284,76 63.146,76
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.544.886,95 874.190,41 122.321,84 159.599,80
2.972.564,97 3.289.140,24 154.030,10 1.342.032,37
Gesamt 3.014.204,03 3.329.774,30 155.029,60 1.342.032,37
Umbuchungen
Euro
Kumulierte Abschreibungen 31.12.
Euro
Zuschreibungen Geschäftsjahr
Euro
Buchwert 31.12.
Euro
Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 41.633,56 0,00 5,50
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 682.261,13 0,00 2.060,00
Technische Anlagen und Maschinen 0,00 581.964,39 0,00 161.392,50
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 836.912,45 0,00 707.974,50
0,00 2.101.137,97 0,00 871.427,00
Gesamt 0,00 2.142.771,53 0,00 871.432,50

Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr

Die Forderungen haben eine Laufzeit von bis zu einem Jahr.

Angaben zu Forderungen gegenüber Gesellschaftern

Der Wert der Forderungen gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf 4.494.083,07 Euro (Vorjahr: 5.107.760,96 Euro).

Angabe zu Restlaufzeitvermerken und Sicherungsrechten der Verbindlichkeiten

Zum Zwecke der Klarheit und Verbesserung der Aussagekraft des Jahresabschlusses wurden Verbindlichkeiten aus Darlehen mit einer Rangrücktrittsabrede in einer gesonderten Verbindlichkeitsposition ausgewiesen.

Die nachfolgende Darstellung zeigt Restlaufzeiten und Sicherungsrechte der in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten:

Verbindlichkeitsspiegel

Art der Verbindlichkeit Gesamt- davon mit einer Restlaufzeit Sicherung Vermerk
betrag kleiner 1J.
TEuro
1 bis 5 J.
TEuro
größer 5 J.
TEuro
TEuro
aus nachrangigen Darlehen 910,1 300,0 610,1 0,0 910,0 1, 5,
(1.465,6) (555,5) (910,1) (0,0) (1.465,6)
gegenüber Kreditinstituten 3.923,5 2.623,5 1.300,0 0,0 3.923,5 1, 2, 4, 5
(3.305,0) (2.205,0) (1.110,0) (0,0) (3.305,0)
erhaltene Anzahlungen 3,3 3,3 0,0 0,0 0
(8,4) (8,4) (0,0) (0,0) (0,0)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 434,8 434,8 0,0 0,0 0
(400,7) (400,7) (0,0) (0,0) (0,0)
Sonstige Verbindichkeiten 430,0 424,4 5,6 0,0 0
(444,1) (419,0) (25,1) (0,0) (0,0)
Summe 5.701,7 3.786,0 1.915,7 0,0 3.923,5
Summe (5.623,8) (3.588,6) (2.035,2) (0,0) (3.305,0)

Die Nummern der Sicherungsvermerke bedeuten:

1 = Pfandrecht an unbeweglichen Sachen

2 = Pfandrecht an beweglichen Sachen

3 = Pfandrecht an übertragbaren Rechten

4 = Sicherungsübereignung Vorräte

5 = Sicherheitsabtretung Forderungen

6 = Eigentumsvorbehalt

Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von Euro 396.000,00 jährlich sonstige finanzielle Verpflichtungen aus unbefristeten Mietverträgen. Hierbei handelt es sich um Miet- und Pachtzahlungen für die genutzten Räumlichkeiten, die in der Gewinn- und Verlustrechnung und den sonstigen betrieblichen Aufwendungen unter den Raumkosten ausgewiesen werden. Außerdem bestehen zum Bilanzstichtag in Höhe von Euro 156.953,72 sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Leasingverträgen unter Zugrundelegung der Restlaufzeiten.

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Erläuterung der Erträge und Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung

Größere außergewöhnliche sonstige betriebliche Erträge oder Aufwendungen sind im Berichtsjahr nicht angefallen.

Sonstige Angaben

Bestehende wesentliche Unsicherheiten

Eine bestehende wesentliche Unsicherheit, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Unternehmens zur Unternehmensfortführung aufwerfen könnte, sehen wir gegenwärtig nicht.

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeiter 38,00
Angestellte 39,00
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 77,00

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Erster Geschäftsführer: Uwe Leonhardt ausgeübter Beruf: Geschäftsführer
Weitere Geschäftsführer: Helge Leonhardt ausgeübter Beruf: Vorstand

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Das Jahresergebnis wird gemäß dem mit der Muttergesellschaft Leonhardt GmbH & Co. KG abgeschlossenen Ergebnisabführungsvertrag von dieser übernommen.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Aue, 04.09.2024

gez. Uwe Leonhardt, Geschäftsführer

gez. Helge Leonhardt, Geschäftsführer

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 13.12.2024 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Auto-Leonhardt GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Auto-Leonhardt GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Auto-Leonhardt GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

- entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

- vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In al len wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zu treffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu er möglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftspr0fer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden konnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Die Website des Instituts der Wirtschaftspr0fer (IDW) enthält unter [https://www.idw.de/idw/verlautbarungen/bestaetigungsvermerk/hgb-ja-non-pie] eine weitergehende Beschreibung der Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Diese Beschreibung ist Bestandteil unseres Bestätigungsvermerks.

 

Bochum, 12.12.2024

OECOUNTAX GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Dipl.-Ök. Markus Klein, Wirtschaftsprüfer

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