Allgemeine Gebäudereinigung
DNV Germany GmbHLiquidiert
Schnieringshof 14, 45329 Essen, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Torsten Fritz Schramm seit 26.1.2018 | Geschäftsführer |
Markus Kochmann seit 2.3.2015 | Prokura |
Roger Dipl.-Ing. Becker seit 25.2.2011 | Prokura |
Jörg Langkabel seit 1.12.2008 | Geschäftsführer |
Klaus-Peter Kolander seit 1.12.2008 | Prokura |
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
DNV Germany GmbHEssenJahresabschluss zum 31. Dezember 2017 und LageberichtLagebericht für 20171. Grundlagen der Gesellschaft 1.1. Geschäftsmodell der Gesellschaft Die DNV Germany GmbH ist eine unabhängige Klassifikations-, Zertifizierungs- und Beratungsgesellschaft. Ihren internationalen vorrangig maritimen Kunden offeriert die Gesellschaft ein hochqualitatives Serviceportfolio aus Schiffsklassifikation, Offshore-Klassifikation, Zertifizierung von Materialien und Komponenten sowie der Sicherheit von Schiffs- und Hafenanlagen in Bezug auf Arbeitsbedingungen und Gefahrenabwehr, maritimen Beratungen, Trainings sowie statuarischen Services. Zudem bietet die DNV Germany GmbH ihren Kunden weitreichende informationstechnologische Lösungen u.a. zur Brennstoff- und Emissionsminimierung in der Schifffahrt oder dem Accounting von Schiffsbetriebsgesellschaften an. Insgesamt beschäftigte die Gesellschaft zum 31. Dezember 2017 89 (Vorjahr: 93) hochqualifizierte Mitarbeiter. Die Forschungs- und Entwicklungsschwerpunkte des Geschäftsbereichs Maritime sind charakterisiert durch die Schlagworte "Safer", "Smarter" und "Greener". Hierzu gehören der risiko- und emissionsminimierte Seetransport, die Erhöhung der Schiffsverfügbarkeit durch die Minimierung von Ausfallzeiten, die Verringerung der Schiffslebenszykluskosten sowie die Verbesserung von Prozessen durch den Einsatz modernster IT-Technologien. Jedes Jahr sollen etwa 5% der operativen Erlöse der DNV GL Group in Forschung und Entwicklung investiert werden. Die Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten werden zentral bei der Muttergesellschaft (DNV GL AS) koordiniert. Im Rahmen dieser Koordinierung werden sämtliche Themen zu Forschungs- und Entwicklungsschwerpunkten an sie adressiert. 1.2. Unternehmensziele und -strategien Die Vision der DNV Germany GmbH als Konzerngesellschaft der DNV GL Group ist es, auf globaler Ebene eine sichere und nachhaltige Zukunft zu schaffen und damit einen positiven Beitrag für die Welt zu leisten und den Bedürfnissen der Menschen und der Umwelt zu entsprechen. Von dem Ziel des Schutzes von Leben, Eigentum und der Umwelt angetrieben, ermöglicht die DNV Germany GmbH ihren Kunden, die Sicherheit und Nachhaltigkeit ihrer Geschäfte weiterzuentwickeln. Darüber hinaus unterstützt die DNV Germany GmbH ihre Kunden dabei, noch sicherer, effektiver und umweltbewusster in ihrem Handeln zu sein ("Safer, Smarter, Greener"). Hierbei wird die Vermeidung von Schäden für Menschen und Vermögenswerte immer im Vordergrund stehen. Durch die einzigartige Kombination aus technischer Kompetenz und dem Verständnis für ihre Märkte und Kunden wird die DNV Germany GmbH ihre Position weiter ausbauen sowie das Ansehen und Vertrauen ihrer Geschäftspartner durch die Kreativität und Motivation ihrer qualifizierten Mitarbeiter sichern. Aufgrund ihrer umfangreichen Erfahrungen und Kompetenzen, ihrem weltweiten Netzwerk sowie ihrem umfassenden Dienstleistungsportfolio wird die DNV Germany GmbH auch in der Zukunft exzellente Ergebnisse erzielen. Die Zielsetzung ist, auch zukünftig Geschäftspartner und Mitarbeiter zu inspirieren sowie Umweltbelastungen zu minimieren. Zu den Werten der DNV Germany GmbH gehört es, Vertrauen aufzubauen, keine Kompromisse bei Qualität oder Integrität zu machen, Teamwork und Innovation zu fördern, sich um seine Kunden und umeinander zu kümmern sowie offen zu sein für Veränderungen und konkrete Ergebnisse zu liefern. Im Geschäftsbereich Maritime wird die Klassifizierung von Schiffen und Schiffskomponenten auch zukünftig das Kerngeschäft der Gesellschaft darstellen. Daneben wird aber auch die Wahrnehmung von Wachstumschancen im Beratungsgeschäft sowie in der nicht klassifikatorischen Zertifizierung vorangetrieben. 1.3. Steuerungssystem (Leistungsindikatoren zur Gruppensteuerung) Die DNV GL Group erfasst und analysiert auf konzernebene die Umsatz- und Ergebnisentwicklung u. a. nach Geschäftsbereichen, Geschäftsfeldern und Regionen bzw. Ländern. Hierbei basieren die finanziellen Leistungsindikatoren auf den betrieblichen Ergebnissen der einzelnen Beteiligungsgesellschaften, Betriebsstätten und kleineren organisatorischen Einheiten wie Profit Center. Die nach betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten abgegrenzten finanziellen Steuerungsgrößen umfassen u.a. die Gesamtleistung (Total Revenue) und das EBITA vor und nach Integrationskosten (operatives Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte). Zu den nicht-finanziellen Steuerungsgrößen gehören Marktwachstum und -anteile. Die DNV GL Gruppe erreichte in 2017 eine Gesamtleistung von 19,2 Mrd. NOK (2,13 Mrd. EUR) und liegt damit etwa 242 Mio. NOK (26,8 Mio. EUR) über dem gesetzten Target. Ihr EBITA lag bei 950 Mio. NOK (105,2 Mio. EUR), mithin etwa 200 Mio. NOK (22,1 Mio. EUR) unter dem Target. Die DNV GL Group konnte ihren Marktanteil im Bereich der im Geschäftsjahr geschlossenen Neubauverträge im Vergleich zum Vorjahr nicht halten und nahm mit einem Anteil von 19,4% international den zweiten Platz (2016: 27,2%) der Klassifikationsgesellschaften ein. Den größten Marktanteil behauptete die Gruppe hingegen im Segment Fahrende Flotte. Hier lag ihr Anteil zum Jahresende 2017 bei 20,1% (2016: 20,4%). Beim Neubauauftragsbestand belegte die DNV GL Gruppe mit einem Anteil von 17,9% wieder den dritten Platz, ein Marktanteil von 19,1% brachte ihr den zweiten Platz bei Ablieferungen ein. 1.4. Geschäftsverlauf Die betrieblichen Erträge der DNV Germany GmbH verringerten sich gegenüber dem Jahr 2016 um 21,3 % auf 22,9 Mio. EUR (2016: 29,1 Mio. EUR). Ursächlich hierfür sind die allgemeinen branchenspezifischen Entwicklungen. Die Verringerung der sonstigen betrieblichen Erträge von im Vorjahr 1,5 Mio. EUR auf 37 TEUR resultiert im Wesentlichen aus der Auflösung von Rückstellungen für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften in 2016 (1,1 Mio. EUR). Die betrieblichen Aufwendungen sind mit 21,4 Mio. EUR um 5,3 Mio. EUR niedriger als im Vorjahr (2016: 26,7 Mio. EUR). Die Aufwendungen für bezogene Leistungen haben sich von 13,2 Mio. EUR im Jahr 2016 auf 8,2 Mio. EUR im Jahr 2017 verringert. Die Personalaufwendungen verringerten sich im Jahr 2017 um 1,2 Mio. EUR (-12,2%) gegenüber dem Vorjahr auf 8,6 Mio. EUR (2016: 9,8 Mio. EUR) Das Jahr 2016 war Restrukturierungsaufwendungen in Höhe von TEUR 414 beeinflusst. Zudem ist die durchschnittliche Mitarbeiterzahl im Vergleich zum Vorjahr leicht gesunken. Gegenüber dem Jahr 2017 sind die Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände nahezu unverändert bei 0,1 Mio. EUR (2016: 0,1 Mio. EUR) Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich um 0,8 Mio. EUR (21,6 %) auf 4,5 Mio. EUR (2016: 3,7 Mio. EUR) gegenüber dem Jahr 2016. Die Erhöhung resultiert im Wesentlichen aus gestiegenen Konzernaufwendungen (0,5 Mio. EUR) und höheren Forderungsabschreibungen (0,2 Mio. EUR). Im Jahr 2017 verringerte sich das Ergebnis vor sonstigen Steuern und der Ergebnisabführung um 2,8 Mio. EUR auf 801 TEUR (2016: 3,6 Mio. EUR Jahresüberschuss). Das Jahresergebnis wurde an die DNV GL SE, Hamburg abgeführt. Die Prognose für 2018 ging von einem nur leicht rückläufigen Jahresergebnis aus mit korrespondierenden Rückgang des Jahresergebnisses. Allerdings konnten die rückläufigen Umsätze nicht wie prognostiziert durch Kosteneinsparungen kompensiert werden, was zu einem deutlich rückläufigen Jahresergebnis geführt hat. Die Bilanzsumme sank zum 31. Dezember 2017 gegenüber dem Vorjahr um 7,5 Mio. EUR (26,8 %) auf 20,5 Mio. EUR. Der Rückgang basiert im Wesentlichen auf Veränderungen der Forderungen gegen verbundene Unternehmen sowie der unfertigen Leistungen. Auf der Passivseite resultiert die Abnahme der Bilanzsumme im Wesentlichen aus einem Rückgang der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sowie der sonstigen Verbindlichkeiten.
Der Bestand an liquiden Mitteln betrug 5,5 Mio. EUR (2016: 13,0 Mio. EUR). Aufgrund von Cash-Pooling werden davon 5,2 Mio. EUR als Forderungen gegen verbundene Unternehmen ausgewiesen. Das Eigenkapital blieb aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrages unverändert bei 1,0 Mio. EUR (2016: 1,0 Mio. EUR). Die DNV Germany GmbH ist der Überzeugung, dass ausreichend Flexibilität besteht, die Kapitalerfordernisse zu decken. Die DNV Germany GmbH verfügt über ausreichende liquide Mittel. Die Liquiditätsausstattung ist durch die bestehende Kreditlinie bei der Muttergesellschaft mit einwandfreier Bonität gesichert. 2. Wirtschaftsbericht 2.1. Makroökonomische Rahmenbedingungen 2.1.1. Gesamtwirtschaftliche Entwicklungen Nachdem das globale Wachstum in 2016 mit 3,2% den niedrigsten Stand seit Ausbruch der Finanzkrise erreichte, konnte die Weltwirtschaft in 2017 deutlich an Fahrt gewinnen. Aktuellen Hochrechnungen des Internationalen Währungsfonds (IWF) zufolge, erreichte das weltweite Wirtschaftswachstum in 2017 einen Wert von 3,7%, was primär auf die positive Entwicklung der entwickelten Ökonomien zurückzuführen ist. Diese konnten in 2017 mit 2,3% gut 60 Basispunkte stärker wachsen als noch im Vorjahr, die Schwellen- und Entwicklungsländer hingegen wuchsen etwa 0,3 Prozentpunkte stärker als in 2016. Ihr Bruttoinlandsprodukt stieg nach Einschätzung des IWFs in der Berichtsperiode um gut 4,7% (2016: 4,4%). Der seit Mitte 2016 eintretende zyklische globale Aufschwung gewann in der ersten Jahreshälfte 2017 unterstützt von einer weiterhin expansiven Geldpolitik in den entwickelten Ökonomien an Schwung und übertraf die noch zu Jahresbeginn getroffene IWF Prognose deutlich. Hierbei entwickelten sich insbesondere die Industrienationen der Eurozone, Kanada, Japan, Südkorea und die Vereinigten Staaten sehr positiv. Die sich bereits in 2016 abzeichnende wirtschaftliche Expansion der Eurozonenländer nahm, forciert durch eine anhaltend starke Binnennachfrage sowie steigender Exporte, in 2017 um gut 0,6 Prozentpunkte zum Vorjahr auf 2,4% zu. Hierbei stützte die EZB mit ihrer ultralockeren Geldpolitik des "quantitative easing" weiterhin eine allgemein zinsinduzierte Nachfrage, zumal die niedrige Inflation im Euroraum mit etwa 1,5% deutlich unter dem Zwei-Prozent-Ziel der Währungshüter blieb. Auch die japanische Wirtschaft profitierte von einer geldpolitisch gestützten Binnennachfrage sowie einer starken amerikanischen und chinesischen Nachfrage nach japanischen Exportgütern und konnte im Berichtsjahr um 1,8% wachsen (2016: +0,9%). Zudem nahmen die Infrastrukturinvestitionen für die Ausrichtung der olympischen Sommerspiele 2020 signifikant zu. Der allmähliche Anstieg der Rohölpreise von im Vorjahresdurchschnitt 42,84 $/barrel als einfaches Mittel über die drei wichtigsten Rohölsorten auf durchschnittlich 52,7 $/barrel im Berichtszeitraum forcierte das kanadische Wirtschaftswachstum (2017: +3,0%) ebenso wie das US-amerikanische. Der durchschnittliche Ölpreisanstieg um etwa 10 $/barrel und zum Jahresende auf über 60 $/barrel zog insbesondere in den USA steigende Investitionen in Förderanlagen nach sich und begleitet von einer geringen Arbeitslosenquote und einhergehendem guten Geschäftsklima wuchs die größte Volkswirtschaft nach Einschätzung des IWF in 2017 um 2,3% (2016: 1,5%). Die von der FED eingeleitete Zinswende mit ihren dreimaligen Leitzinserhöhungen auf zuletzt 1,25-1,5% fiel so moderat aus, dass allenfalls marginale kontraktive Impulse für die Wirtschaft gesetzt wurden, die zudem durch die zumindest in kurzer Sicht expansiv wirkende US Steuerreform egalisiert wurden. Auch in den Schwellen- und Entwicklungsländern zog das Wirtschaftswachstum in der zweiten Jahreshälfte 2017 nochmals an und erreichte im Berichtsjahr etwa 4,7%, nach 4,4% im Vorjahr. Insbesondere die asiatischen Länder dieses Clusters, die mittlerweile für gut die Hälfte des globalen Wachstums verantwortlich zeichnen, konnten mit 6,5% deutlich zulegen. Die größten Wachstumstreiber dieser Gruppe waren auch in 2017 die Volksrepublik China (VRC) und Indien, die Wachstumsraten von 6,8% respektive 6,7% verzeichneten. Die VRC blieb damit unterstützt von einer stark expansiv ausgerichteten Fiskalpolitik und einer signifikanten Ausweitung des Kreditvolumens in dem von der Regierung anvisierten Wachstumskorridor von 6,5% bis 7%. Der Strukturumbau der heimischen Wirtschaft von einer export- und fertigungsorientierten Industrie zu einer durch eine starke Binnennachfrage gestützten Dienstleistungsgesellschaft schreitet voran. Ein wachsendes Risikopotenzial für die chinesische Wirtschaft birgt weiterhin der kontinuierliche Anstieg der Verschuldung nicht öffentlicher Unternehmen. Die indische Wirtschaft blieb in 2017 nach IWF Einschätzung infolge von Premierminister Modis Demonetisierungspolitik sowie der landesweiten Umsatzsteuerharmonisierung hinter ihrem Expansionspotenzial zurück. Der Öl- und Gaspreisanstieg in 2017 stützte auch das Wachstum in Russland und Brasilien. Nachdem beide Länder in 2016 noch mit einer Rezession zu kämpfen hatten, erreichten sie im Berichtsjahr Wachstumsraten von 1,8% bzw. 1,1%. Das Aggregat der osteuropäischen Schwellen- und Entwicklungsländer hingegen erreichte ein durchschnittliches Wachstum von 5,2% (2016: 3,2%), wobei die Schwergewichte Türkei und Polen hier die größten Wachstumstreiber darstellten. Infolge einer Zunahme ihrer Exporte sowie fiskalischer Maßnahmen erreichten sie Wachstumsquoten von 5,1% und 3,8%. Der internationale Handel von Waren und Dienstleistungen (notiert in US Dollar) hat im Berichtszeitraum getrieben durch hohe Investitionsaktivitäten der Industrienationen um 4,7% zugenommen (2016: +2,5%). Aber auch die Gruppe der Schwellen- und Entwicklungsländer legte bei ihren Außenhandelsaktivitäten erheblich zu. Nach einem Wachstum von nur 2,3% in 2016 nahm ihr internationales Handelsvolumen in 2017 um gut 5,9% zu. Hierbei profitierten die asiatischen Länder dieses Clusters von der Einführung einer Reihe neuer Smartphone Modelle im Berichtsjahr. 2.1.2 Branchenspezifische Entwicklungen Nachdem sich das Wirtschaftsjahr 2016 für die maritime Branche infolge von Überkapazitäten in vielen Schiffssegmenten, Konzentrationstendenzen sowie operativen Verlusten der Reedereien ebenso herausfordernd wie die vergangenen Jahre darstellte, waren die Erwartungen für die Berichtsperiode eher verhalten. Spätestens seit Mitte 2017 konnte man jedoch erste positive Signale für ein potenzielles Ende der Schifffahrtskrise konstatieren. Das dem globalen Wirtschaftsaufschwung folgende kräftige Wachstum des internationalen Handelsverkehrs zur See von 4,1% (2013-2016: +2,9% p.a.) ließ die Charterraten in mehreren Schiffssegmenten steigen und führte bei einigen Schiffstypen zu einem leichten Anstieg neu kontrahierter Schiffsneubauverträge im Vergleich zum Vorjahr. Zudem begünstigte der fortwährende Konsolidierungsprozess der Branche generell die Charter- und Frachtratenentwicklung. So übernahm im Containersegment die dänische Großreederei Maersk zum Ende der Berichtsperiode die hamburgische Reederei Hamburg Süd, die japanischen Containerreedereien NYK, MOL und K-Lines formierten im April die Ocean Network Express (ONE) und die chinesische COSCO erwarb ihren nationalen Wettbewerber OOCL. Bereits im Mai des Berichtsjahres hatten sich Hapag-Lloyd und United Arab Shipping Company zusammengefunden, so dass mittlerweile die fünf größten Containerreedereien einen Marktanteil von über 60% in ihrem Segment auf sich vereinen. Die Ertragslage verbesserte sich zum Vorjahr jedoch nicht nur für Containerschiffe, deren Charterraten für Einheiten mit mehr als 3 k-TEU Kapazität um gut 50% anstiegen, auch im Segment der Bulkcarrier stiegen die Chartererträge infolge der globalen Ausweitung des transmarinen Handelsvolumens um gut 4,2% mit durchschnittlich 70% spürbar. Wesentlicher Wachstumstreiber waren abermals die anziehenden Erz- und Kesselkohleimporte der Volksrepublik China. Das Transportvolumen bei containerisierten Handelswaren stieg in 2017 um gut 5%, während das Flottenwachstum gemessen in TEU bei etwa 3,6% lag. Weiterhin positiv entwickelte sich im Berichtsjahr zudem der Markt für RoRo-, Kreuzfahrtschiffe sowie Fähren. Hingegen wuchs die Nachfrage nach Öl- und Produktentanker in 2017 mit gut 2,4% bzw. 2,7% im Vergleich zum Flottenwachstum von etwa 5,1% bzw. 3,3% nur marginal, weshalb die durchschnittlichen Charterraten in diesem Segment im Jahresverlauf um gut 29% sanken. Die Nachfrage nach Rohöltransporten wurde durch die im Vorjahr von der OPEC und weiteren erdölproduzierenden Ländern zum Januar 2017 vereinbarten Förderungskürzung um 1,8 Millionen barrel pro Tag gedämpft. Die Wiederaufnahme der Schieferölproduktion in den USA sowie des kanadischen Ölsandabbaus wirkten dieser Entwicklung jedoch entgegen, so dass per Saldo ein leichter Nachfrageanstieg verblieb. Auch für Multi Purpose Schiffe (MPV) blieb die Marktsituation herausfordernd, wenngleich die Flotte in diesem Segment kapazitativ nicht gewachsen ist. Die Reeder dieses Segments konkurieren mit Betreibern anderer Schiffstypen, insbesondere mit Containerreedereien, um ihre Ladung, weshalb ihre Charterraten in 2017 nur marginal stiegen. Über alle Segmente hinweg nahm die Weltflotte im Berichtsjahr um 3,5% (2016: +3,1%) zu. Die so gekennzeichnete heterogene Marktsituation im Geschäftssegment Fahrende Flotte spiegelt sich in ähnlicher Weise auch im Neubaubereich wider. Die Auftragslage im Bereich der Bulkschiffe weist dabei das positivste Bild auf. Bei steigenden Neubaupreisen wurden im Berichtszeitraum etwa 153 Neubauten geordert. Der Auftragsbestand zum Jahresultimo betrug bei gut 67,8 m-DWT bzw. 650 Schiffen, mithin 7,9% der globalen Bulkerflotte. Im Segment der Containerschiffe blieben die Neubaupreise infolge einer verhaltenen Investitionsnachfrage stabil. Mit insgesamt 87 gezeichneten Neubauverträgen und einer Kapazität von 650 k-TEU blieben die Bestellungen nicht zuletzt deshalb signifikant hinter den Vorjahren zurück, weil zunehmend temporär stillgelegte Tonnage reaktiviert wird. Noch Ende 2016 verweilten gut 350 Containerschiffe unbeschäftigt in Häfen, Ende 2017 waren es nur noch 117 Schiffe. Ebenfalls gedämpft zeigte sich das MPV Segment in 2017. Hier wurden nur etwa 100 Schiffsneubauten kontrahiert, deren Kapazität im Wesentlichen dem Verschrottungsvolumen dieses Segments entspricht. Wie bereits in 2017 sollte die globale MPV Kapazität mittelfristig allenfalls konstant bleiben. Ein weitaus positiveres Bild bietet hier das Segment der Kreuzfahrtschiffe. Wenngleich das Passagieraufkommen im Berichtsjahr um 4,5% und die Kapazität um 5,5% wuchs, bleibt das Investoreninteresse rege. Gut 30 Neubauaufträge wurden in 2017 platziert. 3. Prognose-, Risiko- und Chancenbericht 3.1. Prognosebericht 3.1.1. Allgemeiner Marktausblick Für 2018 erwartet der Internationale Währungsfonds einen leichten Anstieg des globalen Wachstums auf 3,9%. Während die Wirtschaft der Industrienationen um etwa 2,3% und somit auf Vorjahresniveau wachsen wird, sollte die Wirtschaftsleistung der Schwellen- und Entwicklungsländer um gut 4,9% expandieren. Damit liegt das Wachstum bei diesem Ländercluster sogar 0,2 Prozentpunkte über dem des Vorjahres 2017. Gestützt durch eine weitere Erholung der Rohölpreise auf prognostizierte 59,9 $/barrel im Jahresdurchschnitt und Mittel der drei wichtigsten Ölsorten sowie des fiskalischen Stimulus durch die im Dezember 2017 vom US Senat verabschiedete Steuerreform sollte das Wachstum in den USA um 0,4 Prozentpunkte zulegen. Die US amerikanischen Investitionen werden infolge der Unternehmenssteuersenkung und der temporären Aussetzung der Aktivierungspflicht von Investitionskosten zumindest bis 2020 einen spürbaren Wachstumsschub liefern. Hierbei nimmt der IWF an, dass die FED in 2018 solange nur kleine, sukzessive Schritte in Richtung einer Normalisierung ihrer Geldpolitik unternimmt, wie die Kerninflation von zum Jahresende 1,7% nicht signifikant anzieht. Für die Eurozone hat der IWF seine Wachstumsprognose zuletzt nach oben korrigiert. Auf der Basis der sehr guten Entwicklung in Deutschland, den Niederlanden und Italien in der zweiten Jahreshälfte 2017 wird nun von einer Expansion in Höhe von 2,2% ausgegangen. Spanien sollte aufgrund der politischen Turbulenzen um die Unabhängigkeit Kataloniens etwas hinter seinem Potenzial zurückbleiben, mithin um 2,4% (2017: 3,1%) wachsen. Die exportorientierten asiatischen Industrienationen Japan und Korea sieht der IWF angesichts der prognostizierten Zunahme des Welthandels weiterhin auf einem Wachstumspfad. Ihre Expansionsraten für 2018 taxiert der IWF auf 1,2% respektive 3,0%. Dabei ist zudem davon auszugehen, dass die japanische Zentralbank an ihrer Nullzinspolitik weiter festhält. Für die Schwellenländer zeichnet der IWF in seinem World Economic Outlook für 2018 ein noch freundlicheres Bild. Die Volksrepublik China wird ihren Kurs des strukturellen Umbaus ihrer Wirtschaft weiter forcieren und ihre Abhängigkeit von industriellen Investitionen zugunsten einer stärker konsumgestützten Wirtschaft reduzieren. Auch der Ausbau des Sozialsystems und die Deregulierung des tertiären Sektors für chinesische Unternehmen werden vorangetrieben. Auf der Basis dieser Prämissen wird das Wirtschaftswachstum asiatischer Schwellenländer etwa 6,5% betragen. Indien sollte in 2018 in Bezug auf das Wachstum mit geschätzten 7,4% wieder die Führungsrolle bei den Schwellenländern übernehmen, da die kontraktiven Wirkungen der Demonitisierungspolitik und der Umsatzsteuerharmonisierung allmählich abklingen werden. Zudem bleibt die indische Fiskalpolitik stark expansiv ausgerichtet. Die zuletzt von der Erholung der Rohstoffpreise profitierenden Länder Russland und Brasilien dürften im Wirtschaftsjahr 2018 ihrem eingeschlagenen Wachstumspfad weiter folgen. Bei einer anhaltend expansiv ausgerichteten Wirtschaftspolitik beider Länder sollten die Wachstumsraten im kommenden Jahr bei 1,7% bzw. bei 1,9% liegen. Mit Blick auf den internationalen Handel von Gütern und Dienstleistungen sieht der IWF einen Anstieg sowohl bei den entwickelten Ökonomien als auch bei den Entwicklungs- und Schwellenländern. Die Industrienationen sollten beim Im- und Export von Waren, Dienstleistungen sowie Kapitalien in 2018 gut 4,3% über dem Vorjahr liegen, die Schwellen- und Entwicklungsländer dürften ihr Außenhandelsvolumen zum Vorjahr um prognostizierte 5,1% erhöhen. 3.1.2. Branchenspezifischer Ausblick Wenngleich tarifäre protektionistische Maßnahmen bei einigen großen Wirtschaftsnationen zunehmend als probates Mittel zur Beeinflussung von Handelsbilanzsalden in den Fokus rücken, geht der IWF in seinem letzten World Economic Outlook für 2018 von einem mittleren Wachstum des internationalen Handels von 4,6% aus. Der weitaus größte Teil der Handelswaren wird hierbei über den Seeweg transportiert und so erwarten wir für die neue Berichtsperiode eine leichte Verbesserung des maritimen Geschäftsumfeldes, die sich jedoch weiterhin unterschiedlich auf die Schiffssegmente auswirken dürfte. So ist zu erwarten, dass im Bereich der Multi Purpose Schiffe (MPV) die Neubauaktivitäten bis mindestens 2020 gedämpft bleiben, mithin höchstens 100 Neubaukontrakte mit bis zu 1 m-DWT gezeichnet werden, weshalb wir mittelfristig von keinem Kapazitätswachstum in diesem Segment ausgehen. Der Löwenanteil der Neubauten sollte hierbei auf Einheiten bis 10 k-DWT entfallen. Auch mit Blick auf das Bulkersegment gehen wir infolge des Rückgangs von Neubauordern der vergangenen Perioden von einem allenfalls marginalen Kapazitätswachstum von 1% in 2018 aus. Bei steigender globaler Nachfrage nach Schüttguttransporten sollte dies zu weiter steigenden Timecharter-Erträgen führen und auch die Preise gebrauchter Tonnage stützen. Die Entwicklung des Bulkersegments wird wesentlich von der weiteren Entwicklung südostasiatischer Kohleimporte sowie der Importe hochwertiger Erze durch China abhängen. Für das Containerschiffsegment erwarten wir in 2018 einen Anstieg des Ladungsvolumens von gut 5%, während die Kapazitätsausweitung aus der Ablieferung von Neubauten gemessen in TEU bei etwa 3% liegen sollte. Hierbei ist festzustellen, dass die absolute Anzahl der Containerschiffe infolge reger Verschrottungsaktivitäten bei Einheiten mit Kapazitäten bis zu 8.000 Standardcontainern um prognostizierte 1,2% abnimmt. Dies verdeutlicht, dass die Containerreedereien weiterhin auf Skalenerträge setzen, um sich Wettbewerbsvorteile zu verschaffen. Für das Segment der Röhöl- und Produktentanker sieht der Branchenanalyst Clarkson Research auch für 2018 keine Verbesserung des Marktumfeldes. Bedingt durch das starke Flottenwachstum bei Rohöltankern in 2017 von 5.1% und der andauernden Förderkürzung der OPEC Staaten bleibt der Preisdruck auf die Timechartern auch in 2018 spürbar. Auch das Umfeld für Produktentanker wird in 2018 schwierig bleiben, da die Schere zwischen Transportnachfrage und -angebot kurzfristig auseinandergeht. Erst in mittlerer Sicht wird sich die Lage hier verbessern. Gleiches gilt für sogenannte Mobile Offshore structures (MOS), also zur Erdöl- bzw. Gasgewinnung oder zur Errichtung von Offshore Windkrafträdern genutzte Einheiten. Zwar erwartet Clarkson Research nicht zuletzt wegen der von der Trump Administration jüngst angekündigten Reduktion von Genehmigungsbarrieren bei Offshore Bohrungen eine Steigerung neuer Explorationsfelder auf durchschnittlich 77 (2016: 57) bis 2020, dennoch wird dies die Chartern der MOS infolge deutlicher Überkapazitäten kaum erhöhen. Diese Erwartung spiegelt sich auch im globalen Auftragsbuch wider. Per Februar 2018 belief es sich nur noch auf etwa 800 Einheiten. Positiver zeigt sich die Lage im Kreuzfahrtbereich. Bis 2020 wird die Kapazität hier durchschnittlich um 7% per annum wachsen. 3.1.3 Unternehmensleistung und -ergebnis Das Jahresergebnis 2017 vor Ergebnisabführung blieb deutlich hinter den Erwartungen zurück. Der Umsatzrückgang konnte nicht durch entsprechende Kosteneinsparungen kompensiert werden. Die DNV Germany GmbH erwartet für das Geschäftsjahr 2018 einen wiederum leicht rückläufigen Umsatz bei einem auf Vorjahresniveau liegenden operativen Ergebnis (EBITA). Die Umsatz- und operative Ergebnisentwicklung per August 2018 (interne Berichterstattung nach IFRS) liegt leicht unter den Erwartungen. 3.2. Risikobericht 3.2.1. Risikomanagementsystem Mit dem Merger zwischen der Det Norske Veritas und der Germanischer Lloyd Gruppe wurde zum Ende des Jahres 2013 das Risikomanagementsystem der GL Gruppe in das System der DNV Gruppe integriert. Die Risikoidentifikation erfolgt durch die verantwortlichen Manager der Geschäftseinheiten. Die Einordnung der relevanten Risiken wird, unterstützt durch ein geschäftsbereichsübergreifendes Gremium (Risiko-Forum), zentral vorgenommen. Zur Identifikation und Nachverfolgung der notwendigen Gegenmaßnahmen wurden Risiko-Verantwortliche für alle Risiken benannt. In halbjährlichen Risikoberichten wird die Geschäftsführung über die aktuelle Risikosituation unterrichtet. Sollte sich die Risikolage entscheidend ändern, werden signifikante Einzelrisiken mit Hilfe einer Ad-hoc-Berichterstattung aufgezeigt. 3.2.2. Risikobericht Der DNV Germany GmbH bieten sich durch ihre internationale Aufstellung und ihrem breiten Leistungsangebot vielfältige wirtschaftliche Chancen, aber auch unternehmerische und branchenspezifische Risiken. Diese Risiken betreffen insbesondere externe Einflüsse, das Marktumfeld, aber auch operative Risiken, die aus Kern- und Unterstützungsprozessen resultieren können. Der Wettbewerb ist in allen Geschäftsbereichen weiterhin intensiv. Compliance Unter Compliance-Risiken werden u. a. rechtliche Risiken, Risiken aus Verstößen gegen Compliance-Vorschriften und Risiken aus Verstößen gegen anwendbares Recht betrachtet. Die DNV GL Group hat eine Compliance-Organisation eingerichtet, die durch ein Compliance-Programm für Mitarbeiter diesen Risiken begegnet. Das Compliance-Programm der DNV GL Group wird stetig weiterentwickelt und den sich ändernden Anforderungen angepasst. Der Group Compliance-Officer berichtet an den Group CEO, das Board of Directors der DNV GL Group AS sowie an den Aufsichtsrat der DNV GL SE über den Aufbau und die Weiterentwicklung des Compliance-Programms für die ganze Gruppe sowie über Non-Compliance Fälle und Maßnahmen der DNV Germany GmbH, die zur Aufklärung, Prävention und gegebenenfalls Sanktionierung ergriffen wurden. Wesentliche Compliance-Einzelrisiken sind aus heutiger Sicht nicht erkennbar. Personalrisiken Durch Mitarbeiterfluktuation kann wichtiges Know-how verloren gehen. Daher binden wir unsere Fach- und Führungskräfte mit Fach- und Förderprogrammen, leistungsorientierten Vergütungssystemen und internationalen Entwicklungsperspektiven stärker an uns. Risiken aus vorsätzlichen rechtswidrigen Handlungen einzelner Mitarbeiter sind nicht auszuschließen. Dem wird mit einer restriktiven Funktionstrennung, Vier-Augen-Prinzip sowie dem konzernweit geltenden DNV GL Management System und dem Verhaltenskodex entgegengewirkt. Möglichem Fehlverhalten wird konsequent nachgegangen. Informationstechnische Risiken Laufend werden Vorkehrungen von hoher Priorität getroffen, die der Sicherheit der Informationssysteme dienen, um einen Systemausfall mit unter Umständen gravierenden Folgen für das gesamte Unternehmen zu vermeiden. Dieses Risiko wird durch diverse Sicherheitsmaßnahmen wie Zutrittskontrollsysteme, Notfallpläne und die unterbrechungsfreie Stromversorgung wichtiger Systeme sowie durch Datenspiegelungen minimiert. Gegen Datensicherheitsrisiken durch unberechtigte Zugriffe auf IT-Systeme werden u. a. Firewall Systeme und Virenscanner sowie sogenannte Penetration Tests eingesetzt. Risiken aus Investitionen Investitionsentscheidungen sind im Allgemeinen Entscheidungen unter Unsicherheit über Umweltfaktoren. Um diesem inhärenten Risiko zu begegnen, führt die DNV Germany GmbH detaillierte Investitionsanalysen durch, bei denen Chancen und Risiken analysiert bzw. quantifiziert werden. Diese Quantifizierung erfolgt anhand von allgemein anerkannten Investitionsrechnungsverfahren wie Kapitalwert- oder Interner Zinsfußmethode. Forschung und Entwicklungsrisiken Die Ertragslage der DNV Germany GmbH kann durch neue Dienstleistungen und Produkte, die sich als nicht erfolgreich erweisen, negativ beeinflusst werden. Die DNV Germany GmbH begegnet diesem Risiko, indem die Strategieumsetzung der DNV Germany GmbH im Rahmen eines standardisierten Prozesses kontinuierlich überprüft wird. Daneben werden finanzielle und nicht-finanzielle Steuerungsgrößen laufend überwacht. Finanzwirtschaftliche Risiken Für den Umgang mit finanzwirtschaftlichen Risiken bestehen detaillierte Richtlinien und Vorgaben. Im Geschäftsjahr wurden die bestehenden Konzernrichtlinien im Verbund mit der Konzernmuttergesellschaft DNV GL AS Norwegen weiter angepasst. Der deutsche Teilkonzern DNV GL Group und seine Gruppengesellschaften verhalten sich in diesem Sinn als Teil des Gesamtkonzerns. Sämtliche Finanzprozesse im Treasury der DNV Germany GmbH (und ihrer Tochtergesellschaften) wurden im Rahmen einer einheitlichen Konzernsteuerung in der Holdingfunktion "Group Treasury" in den Standorten Hamburg und Høvik organisiert. Währungsrisiken bestehen insbesondere aus operativen Ein- und Auszahlungen, die in einer anderen als der funktionalen Währung der DNV GL Group-Konzerngesellschaften abgeschlossen wurden, oder bei zukünftigen bilanziellen Fremdwährungspositionen. Diesen Risiken begegnet die DNV GL Group über den Abschluss von Derivaten zu Sicherungszwecken. Derivative Finanzinstrumente dürfen nicht zu spekulativen Zwecken eingesetzt werden. Geeignete Sicherungsgeschäfte (Devisentermingeschäfte, Devisenoptionen und Devisenswaps) werden durch die Abteilung Group Treasury der Konzernmuttergesellschaft DNV GL AS mit externen Kontrahenten gehandelt und überwacht. Alle Sicherungstransaktionen folgen den von Group Treasury gesetzten Richtlinien. Im Wesentlichen werden sogenannte Macro-Hedges auf Ebene der DNV GL AS zur Sicherung des Fremdwährungsportfolios und der Zahlungsflüsse der Gruppe abgeschlossen. Die jederzeitige Liquidität und Finanzierung wird ebenfalls durch Group Treasury sichergestellt. Im DNV GL Konzern besteht ein konzernweites Finanzberichtssystem zur Abbildung der Liquiditätssituation aller Konzerngesellschaften inklusive der DNV GL SE Tochtergesellschaften. Durch den Holding-Verbund der DNV GL SE als Teilkonzern der DNV GL Group AS werden Liquiditätsüberschüsse als interne Finanzierungen an die Konzernmuttergesellschaft weitergereicht. Zur Dokumentation der konzerninternen Mittelbereitstellungen bestehen entsprechende Kreditvereinbarungen, die sich an dem Maßstab des Drittvergleichs orientieren. Die Finanzierungspolitik des Konzerns ist auf eine langfristige Finanzplanung abgestimmt und wird zentral gesteuert. Ziel der Liquiditätssteuerung für alle Gesellschaften des Konzerns ist es, den Finanzbedarf innerhalb des Konzerns zu koordinieren und jederzeit zu gewährleisten. Risiken aus Forderungsausfällen werden im Rahmen eines aktiven Forderungsmanagement gesteuert. Wesentliche Elemente hierbei sind eine sorgfältige Auswahl von Neukunden und eine Risikoeinschätzung des Kundenbestandes. Haftungsrisiken Die internationale Ausrichtung der DNV Germany GmbH bedingt die Beachtung einer Vielzahl nationaler Gesetze und Richtlinien. Rechtsstreitigkeiten, die im Zusammenhang mit der Leistungserbringung entstehen können, werden durch die frühzeitige Einbindung des Zentralbereichs "Group Legal" sowie externer lokaler Rechtsberater begegnet. Im Geschäftsbereich Maritime werden Verträge in der Regel auf der Grundlage von rechtlich geprüften Vertragsmustern von entsprechend geschultem Personal erstellt. Für eventuelle Schadensfälle und Haftungsrisiken aus den täglichen Geschäften werden Versicherungen abgeschlossen, wenn dies möglich ist. Im DNV GL Konzern bestehen unter anderem branchenübliche Haftpflicht- und Sachversicherungen. Diese werden regelmäßig überprüft und bei Bedarf angepasst. Für mögliche finanzielle Belastungen aus rechtlichen Risiken wurden wie in den vergangenen Jahren Rückstellungen in angemessener Höhe gebildet. Rechtsstreitigkeiten Etwaige Rechtsstreitigkeiten werden unmittelbar nach Kenntnis von der zentralen Rechtsabteilung "Group Legal" bearbeitet. Sich daraus ergebende Risiken sind im Jahresabschluss durch die Bildung von Rückstellungen angemessen berücksichtigt. Derzeit bestehen bei der DNV Germany GmbH keine Rechtsstreitigkeiten, die von materieller Bedeutung sind. Gesamtrisiko Die Gesamtrisikosituation der DNV Germany GmbH wird im Rahmen des Risikomanagements bewertet und gesteuert. Insgesamt hat die Beurteilung der gegenwärtigen Risikosituation ergeben, dass keine den Fortbestand gefährdenden Risiken bestehen und künftige bestandsgefährdende Risiken gegenwärtig nicht erkennbar sind. Bekannte wie auch unbekannte Risiken oder Einflussfaktoren können dazu führen, dass die tatsächliche Unternehmensentwicklung von der im Lagebericht dargestellten Einschätzung abweicht. Die DNV Germany GmbH übernimmt keinerlei Verpflichtungen, in die Zukunft gerichtete Aussagen zu aktualisieren. 3.3. Chancenbericht Die nunmehr neunjährige Schifffahrtskrise sollte sich mittelfristig ihrem Ende nähern, denn innerhalb der maritimen Branche ist ein klarer "Survival-of-the-fittest" Trend zu erkennen, der bereits in 2016 mit zahlreichen Fusionen wie z.B. der Übernahme von APL durch CMA CGM, CSAV und UASC durch Hapag-Lloyd oder der beiden chinesischen Reedereien COSCO und CSCL und Insolvenzen wie Hanjin erheblich an Geschwindigkeit gewonnen hat. Im Berichtsjahr wurde zudem die Übernahme der Hamburg-Süd durch die Maersk Gruppe eingeleitet. Kleinere Reedereien mit geringen finanziellen Reserven werden zudem zunehmend den Markt verlassen müssen. Die Konsolidierung der maritimen Branche sollte spätestens ab 2020 sowohl Zeitcharterraten als auch Frachtraten wieder auf ein profitables und damit nachhaltiges Niveau heben und der berichtenden Gesellschaft zukünftiges Ertragspotenzial sichern. Neben diesen externen Faktoren ist es der DNV GL Gruppe zudem gelungen, sich im Bereich der Digitalisierung Alleinstellungsmerkmale zu erarbeiten und Reputation und Kundenbindung noch weiter zu verbessern. Drone surveys, electronic certifications oder smart survey bookings sind nur einige Innovationen, über die die Gruppe Wettbewerbsvorteile und somit zusätzliches Ertragspotenzial generiert.
Essen, 17. August 2018 Die Geschäftsführung Jörg Langkabel Torsten Fritz Schramm Bilanz zum 31. Dezember 2017Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2017
Anhang für das Geschäftsjahr 2017Sitz der Gesellschaft ist Essen. Die DNV Germany GmbH ist unter der Nummer HRB 11615 im Handelsregister des Amtsgerichts Essen eingetragen. I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2017 wurde unter Beachtung der gesetzlichen Vorschriften des dritten Buchs des Handelsgesetzbuchs (§§ 242 ff. HGB und §§ 264 ff. HGB) und den ergänzenden Bestimmungen des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB auf. Von den Erleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften gemäß § 288 Abs. 2 HGB i. V. m. § 267 Abs. 2 HGB wurde Gebrauch gemacht. Für die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gewählt. Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, wurden die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten teilweise in diesem Anhang gemacht. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Das Sachanlagenvermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer, angesetzt. Es wird linear abgeschrieben. Die Abschreibungen aus Zugängen des Sachanlagevermögens werden zeitanteilig vorgenommen. Die geringwertigen Vermögensgegenstände mit einem Netto-Einzelwert von über EUR 150,00, aber nicht mehr als bis zu EUR 1.000,00, werden als Sammelposten eingestellt und im Jahr der Bildung und in den folgenden Jahren linear mit 20% abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 150,00 sind im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst worden; ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt. Bei den Finanzanlagen erfolgte die Berechnung des Deckungskapitals des Rückdeckungsanspruchs gem. H 6a (23) EStR. Unfertige Leistungen werden entsprechend dem Fertigungsgrad zu Herstellungskosten auf Basis von Stundenverrechnungssätzen bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten auch Material- und Fertigungsgemeinkosten berücksichtigt werden. Kosten der allgemeinen Verwaltung werden nicht aktiviert. Soweit erforderlich, werden Abwertungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen. In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet, d.h. es wurden von den vereinbarten Verkaufspreisen Abschläge für noch anfallende Kosten vorgenommen. Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sowie der Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten werden mit dem Nennwert angesetzt. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt; uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben. Die Rückstellungen für Pensionen werden im Jahresabschluss 2017 unter Zugrundelegung des von der Deutschen Bundesbank ermittelten und bekanntgegebenen durchschnittlichen Marktzinssatz für eine Restlaufzeit von 15 Jahren von 3,68 % (Vorjahr: 4,01 %) und der Anwendung der "Richttafeln 2005 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck ermittelt. Die Pensionsrückstellungen wurden gem. der Projected Unit-Credit-Method (PUC-Methode) bewertet. Folgende Parameter kamen zum Einsatz: Als Gehaltssteigerung wurden 2,5 % p. a. (Vorjahr: 2,5 % p. a.), als Rentensteigerung 1,5 % p. a. (Vorjahr: 1,5 % p. a.) angesetzt. Die angenommene Fluktuationsrate beträgt 4,5 % (Vorjahr: 4,0 %). Unter Inanspruchnahme des Wahlrechts nach Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB wird der sich aus der Änderung der Rückstellungsbilanzierung nach §§ 249 Abs. 1 Satz 1, 253 Abs. 1 Satz 2, Abs. 2 HGB durch das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) ergebende Zuführungsbetrag über den Höchstzeitraum von 15 Jahren gleichmäßig verteilt. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind grundsätzlich mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) bilanziert. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden abgezinst. Die Verbindlichkeiten werden mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt. Latente Steuern werden nach § 274 Abs. 1 HGB für Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen gebildet, die sich in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Die DNV Germany ist Organgesellschaft einer ertragsteuerlichen Organschaft mit der DNV GL SE, Hamburg, als Organträger. Die laufenden und latenten Steuern der Organschaft werden beim Organträger ausgewiesen (formale Betrachtungsweise). Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet. III. Erläuterungen zur Bilanz Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel (letzte Seite dieses Anhangs) dargestellt. Der als sonstige Ausleihungen im Finanzanlagevermögen aktivierte Rückdeckungsversicherungsanspruch zur Pensionsverpflichtung liegt um TEUR 617 (Vorjahr: TEUR 264) unterhalb der bilanzierten Pensionsrückstellung. Da eine nicht kongruente, rückkaufsfähige Rückdeckungsversicherung vorliegt, findet der Grundsatz der Bewertungseinheit insoweit keine Anwendung. Es handelt sich bei den Beträgen nicht um verpfändete Guthaben, so dass § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB nicht zur Anwendung kommt. Die unfertigen Leistungen sind im Berichtsjahr um TEUR 860 auf TEUR 2.504 gesunken (Vorjahr: TEUR 3.364). Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 6.572 (Vorjahr: TEUR 13.489) enthalten Forderungen aus Cash-Pooling gegen die Muttergesellschaft in Höhe von TEUR 5.232 (Vorjahr: TEUR 12.950). Die restlichen Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren wie im Vorjahr aus Lieferungen und Leistungen. Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten im Wesentlichen Forderungen gegen Versicherungen (TEUR 130; Vorjahr: TEUR 130) und geleistete Mietkautionen (TEUR 82; Vorjahr: TEUR 80). Aufgrund des mit der norwegischen Konzernmuttergesellschaft bestehenden Cash-Pooling-Vertrags geht das rechtliche Eigentum an den Guthaben bei Kreditinstituten zum Bilanzstichtag auf die Muttergesellschaft über. Die zum Bilanzstichtag bestehenden Bankguthaben in Höhe von TEUR 5.232 (Vorjahr: TEUR 12.950) werden daher unter den Forderungen gegen verbundene Unternehmen ausgewiesen. Bei den Rückstellungen für Pensionen beträgt der in künftigen Perioden anzusammelnde Fehlbetrag gem. Art. 67 Abs. 2 EGHGB TEUR 1.048 (Vorjahr: TEUR 1.197). Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB beträgt TEUR 1.269 (Vorjahr: TEUR 1.084). Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Rückstellungen für Verpflichtungen gegenüber Mitarbeitern (TEUR 653; Vorjahr: TEUR 1.049) und ausstehende Eingangsrechnungen (TEUR 185; Vorjahr: TEUR 144). Die in den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthaltenen Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter betragen TEUR 2.344 (Vorjahr: TEUR 13.783). Bei den übrigen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen handelt es sich wie im Vorjahr um Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Sämtliche Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und sind nicht besichert. IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthaltenen außergewöhnliche Aufwendungen in Höhe von TEUR 150 (Vorjahr: TEUR 150) resultieren aus der Anwendung von Art. 66 und Art. 67 Abs. 1 bis 5 EGHGB (Übergangsvorschriften zum BilMoG). GewinnverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Gewinnvortrag in Höhe von EUR 46.235,00 auf neue Rechnung vorzutragen. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Wesentliche finanzielle Verpflichtungen betreffen Miet- und Leasingverträge und belaufen sich über die festen Grundmietzeiten auf insgesamt TEUR 692 (Vorjahr: TEUR 784). Für sämtliche Transaktionen besteht jeweils ein ausgewogenes, in der Ausgestaltung marktübliches Verhältnis von Chancen und Risiken. Bei den Transaktionen steht nicht die Finanzierung im Vordergrund, sondern die Inanspruchnahme von Dienstleistungen wie z.B. die Anmietung von Bürofläche oder das Fuhrparkmanagement im Bereich der Dienstwagen. Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen Es wurden keine Geschäfte zu nicht marktüblichen Bedingungen mit nahestehenden Unternehmen und Personen durchgeführt. V. Sonstige Angaben Mitglieder der Geschäftsführung im Geschäftsjahr Die Gesellschaft wurde im Geschäftsjahr von folgenden Geschäftsführern vertreten: Herr Jörg Langkabel, Ingenieur, Heidgraben Herr Matthias Ritters, Dipl. Ingenieur, Hamburg (bis zum 20.10.2017) Herr Torsten Fritz Schramm, Operational Executive Board Member DNV GL SE, Dötlingen (seit dem 26.01.2018) Beide Geschäftsführer sind einzelvertretungsberechtigt. Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird mit Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Als Prokuristen der Gesellschaft sind derzeit die Herren Dipl.-Ing. Roger Becker, Klaus-Peter Kolander und Markus Kochmann bestellt. Allen ist Gesamtprokura erteilt. Sie dürfen die Gesellschaft zusammen mit einem Geschäftsführer oder einem weiteren Prokuristen vertreten. Anzahl der Beschäftigten Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr durchschnittlich 92 Mitarbeiter (Vorjahr: 94). Honorar des Abschlussprüfers Das für das Geschäftsjahr berechnete Honorar des Abschlussprüfers für Abschlussprüfungsleistungen beläuft sich auf EUR 24.000. Konzernverhältnisse Alleinige Gesellschafterin ist die DNV GL SE, Hamburg. Zur Erstellung eines Konzernabschlusses war die DNV GL SE, Hamburg, zum 31. Dezember 2017 nicht verpflichtet, da die DNV GL Group AS, Høvik/Norwegen, in ihrer Eigenschaft als Konzernleitung zum 31.Dezember 2017 für den kleinsten Kreis an Unternehmen einen Konzernabschluss und Konzernlagebericht mit befreiender Wirkung für die DNV GL SE, Hamburg, erstellt, in den die DNV Germany GmbH einbezogen wird; dieser wird im Bundesanzeiger offengelegt. Der Konzernabschluss der DNV GL Group AS wird seinerseits in den Konzernabschluss der Stiftelsen Det Norske Veritas, Høvik, Norwegen, (Registernummer 911 177 781) als höchster Konzernspitze einbezogen. Dieser Konzernabschluss kann bei der DNV GL (Corporate Communications), P.O. Box 300, 1322 Høvik, Norwegen, angefordert werden. Nachtragsbericht Vorgänge, die für die Beurteilung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft wesentlich wären, sind nach Abschluss des Geschäftsjahres 2017 weder eingetreten noch erkennbar gewesen.
Essen, 17. August 2018 Die Geschäftsführung Jörg Langkabel Torsten Fritz Schramm Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2017
Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der DNV Germany GmbH, Essen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2017 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Hamburg, den 23. Oktober 2018 KPMG
AG
Heckert, Wirtschaftsprüfer Riascos Castañeda, Wirtschaftsprüferin Feststellung des Jahresabschlusses zum 31.12.2017 / ErgebnisverwendungsbeschlussDer Jahresabschluss zum 31.12.2017 wird festgestellt und genehmigt. Aufgrund des mit der DNV GL SE, Hamburg, bestehenden Ergebnisabführungsvertrags wird das Ergebnis wie folgt verwendet:
Hamburg, 29. Oktober 2018 DNV GL SE |
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