Beteiligungsgesellschaften
Stammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Massimo Cadinu seit 1.11.2005 | Geschäftsführer |
Petra Kramp seit 1.11.2005 | Prokura |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (3)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 26.88% | |
| 9.68% |
Ungelöste Beteiligungen (2)
GesellschafterBeta
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
3 von 4 Anteilseignern sichtbar
BeteiligungenBeta
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
imcopex GmbHWentorf bei HamburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023imcopex GmbH, Wentorf/HamburgI. Grundlage des Unternehmens Die imcopex GmbH (im Folgenden kurz: "imcopex") ist seit rund 40 Jahren ein führender Anbieter für Office Supplies, IT-Hardware, Software, Consumer Electronics und Spielwaren. Als Großhändler sind wir national und international für ein umfassendes Produktportfolio mit exzellenter Verfügbarkeit und für marktgerechte Preise bekannt. Als besondere Stärke von imcopex betrachten wir unsere kompetenten und branchenerfahrenen Mitarbeiter, die unsere Kunden in ihren jeweiligen Muttersprachen betreuen. Dem Betriebsgebäude in Hamburg ist ein Logistikzentrum mit umfangreichen Kapazitäten und einem modernen Lagerverwaltungssystem angeschlossen. Es versorgt Fachhändler in Europa und weltweit. Der Standort Hamburg hat beste Voraussetzungen zur Belieferung von Kunden auf dem Land-, Luft- oder Seeweg. imcopex bietet seinen Handelspartnern effiziente digitale Bestellmöglichkeiten. Im modernen Webshop finden sie aktuell verfügbare Warenbestände, kundenspezifische Preise und umfassende Informationen in Form von Bildern, Datenblättern und Produktbeschreibungen. Möglich ist auch der elektronische Datenaustausch in allen gängigen Datenformaten. Mit imcopex können Unternehmen jeder Größe - auch kleinere und mittelständische Firmen - ihre Beschaffung optimieren, Kosten reduzieren und ihre Marktleistung agil am Kunden ausrichten. Wir unterstützen unsere Partner dabei, Mehrwerte in der Lieferkette zu schaffen und so Wachstumspotenziale zu erschließen. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Das Wachstum der Weltwirtschaft wurde im Jahr 2023 in vielen Ländern durch hohe Inflationsraten und steigende Zinsen belastet. Aufgrund von Vorzieh- beziehungsweise Nachholeffekten aus der Corona-Pandemie nahm die Güternachfrage erheblich langsamer zu als die Nachfrage nach Dienstleistungen. Die Industrieproduktion entwickelte sich daher außerordentlich schwach. Das globale Bruttoinlandsprodukt (BIP) stieg um 2,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr (2022: +3,1 Prozent). Die globale Industrieproduktion nahm um 1,4 Prozent zu (2022: +2,9 Prozent). Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung verlief im Jahr 2023 insgesamt gedämpft, aber mit erheblichen regionalen Unterschieden. Während sich das Wachstum des Bruttoinlandsprodukts in den USA nach einem moderaten ersten Halbjahr im dritten Quartal deutlich beschleunigte, stagnierte das Bruttoinlandsprodukt in der Europäischen Union (EU) weitgehend. In der EU hielten sich die Verbraucher trotz der soliden Arbeitsmärkte angesichts der gestiegenen Strom- und Gaspreise und der Unsicherheit im Zuge des Kriegs in der Ukraine mit Ausgaben zurück. Die gesamtwirtschaftliche Erholung nach der Covid 19-Pandemie setzte sich auch im Jahr 2023 weiter fort. Die Lieferketten entspannten sich, Unternehmen reagierten durch veränderte Beschaffungsstrategien wie z. B. die Erhöhung der Anzahl der Zulieferer. Der Anteil der Unternehmen, die ihren Lagerbestand erhöht haben, sank dagegen deutlich. Der ITK-Markt in Deutschland wuchs laut Branchenverband Bitkom im Jahr 2023 um 2,4 Prozent auf 215,6 Milliarden Euro. Wachstumstreiber waren hierbei Software und IT-Services, während der Umsatz im Bereich Hardware von 55 Milliarden Euro auf 51,6 Milliarden Euro zurück ging. Positiv mit +3,1 Prozent entwickelte sich der Umsatz mit Telekommunikations-Endgeräten. Der Markt für Consumer Electronics-Produkte und Elektrohausgeräte entwickelte sich im Jahr 2023 rückläufig - in einigen Segmenten sogar stark. Entsprechend zeigt der Home Electronics Market Index (HEMIX) für das Gesamtjahr 2023 einen Umsatzrückgang um 4,4 Prozent auf insgesamt knapp 47,3 Milliarden Euro. Lediglich die Produktsegmente Foto, Elektrokleingeräte, Spielekonsolen und AV-Zubehör entwickelten sich positiv. 2. Geschäftsverlauf und Lage imcopex verfolgt weiterhin eine stark diversifizierte Geschäftsstrategie in Beschaffung und Absatz, um Abhängigkeitsrisiken zu reduzieren. In den vergangenen Jahren hat das Unternehmen das Portfolio stark ausgebaut. Das Angebot umfasst aktuell Artikel in den Bereichen Offices Supplies, IT-Hardware, Consumer Electronics sowie Non-IT-Consumer Electronics und Spielwaren. So schafft imcopex einen breiteren Zugang zu unterschiedlichen Zielgruppen, darunter Onliner, Fachhandel mit und ohne Ladengeschäft, Flächenmärkte, Systemhäuser und Einkaufskooperationen. Infolge der vorstehend genannten Rahmenbedingungen ließ sowohl in Deutschland, als auch vielen anderen europäischen Ländern die Nachfrage unserer Kunden spürbar nach. Im Bereich Beschaffung kann sich das Unternehmen auf langjährige Partner verlassen. Unsere gute Bonitätslage erlaubt es uns, den Kreis unserer Lieferanten stetig zu erweitern. So sichern wir die Warenversorgung für unsere Kunden selbst in Zeiten von Lieferengpässen. In 2023 haben wir in die Erweiterung und Optimierung unserer Lagerflächen sowie in prozesseffiziente Digitalisierungsmaßnahmen investiert. Auch künftig werden wir permanent und marktgerecht in die Digitalisierung von Prozessen investieren. Unser Umsatz sank im abgelaufenen Geschäftsjahr um 12,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Der Anteil der Exporte an den Umsatzerlösen betrug im abgelaufenen Geschäftsjahr 61,5 Prozent (Vorjahr: 62,8 Prozent). Das Rohergebnis (Umsatzerlöse abzüglich Aufwendungen für bezogenene Waren) sank um 17,4 Prozent zum Vorjahr. Die Verkaufsmargen bewegten sich auf sehr hohem Niveau leicht rückläufig. Die Kontrollmaßnahmen im Bereich der Kundenforderungen sind mittlerweile gut etabliert. Nennenswerte Ausfälle gab es im Jahr 2023 nicht. Der Mitarbeiterstamm in den kaufmännischen Bereichen blieb im Jahresverlauf unverändert. Zum Ende des Geschäftsjahres waren 87 Mitarbeiter und zwei Auszubildende im Unternehmen beschäftigt. a) Ertragslage
Das Rohergebnis sank im Jahresvergleich deutlich um TEUR 2.978. Das ist vor allem auf die um TEUR 15.577 gesunkenen Umsätze bei einer leicht geringeren Rohmarge zurückzuführen. Auf der anderen Seite verringerten sich die Personalaufwendungen im Wesentlichen aufgrund geringerer erfolgsabhängiger variabler Vergütungen gegenüber dem Vorjahr um TEUR 678. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen um TEUR 534, unter anderem aufgrund höherer Fracht- und Mietaufwendungen sowie Reisekosten. Das operativ ausgeglichene Betriebsergebnis wurde aufgrund der Effekte aus einer steuerlichen Außenprüfung einmalig belastet. Das Jahresergebnis für das Geschäftsjahr hat sich entsprechend von TEUR 1.770 im Vorjahr auf TEUR -884 verringert. b) Finanzlage Die Eigenkapitalquote ist im Wesentlichen aufgrund des gegenüber dem Vorjahr niedrigeren Bilanzgewinns auf 42,0 Prozent (Vorjahr: 46,2 Prozent) gesunken. Die Bankverbindlichkeiten einschließlich sonstiger Finanzierungsdarlehen sind im Geschäftsjahr gestiegen. Die Gesellschaft hat im Berichtsjahr vor allem in die Logistik- und IT-Infrastruktur investiert. Der gem. DRS 21 "Kapitalflussrechnung" ermittelte Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit war im Geschäftsjahr 2023 mit TEUR 1.628 positiv. Abzüglich des Mittelaflusses aus der Investitionstätigkeit von TEUR -618 und des Mittelabflusses aus der Finanzierungstätigkeit von TEUR -712 führte dies zu dem erhöhten Finanzmittelbestand im Stichtagsvergleich. Der Gesellschaft stehen bei verschiedenen Banken Kreditlinien zur Verfügung, die bei Bedarf als Working Capital Finanzierung in Anspruch genommen werden können. c) Vermögenslage
Das Anlagevermögen ist trotz der Investitionen des Geschäftsjahres in Höhe von TEUR 653 durch die planmäßigen Abschreibungen gegenüber dem Vorjahr leicht gesunken. Der Warenbestand konnte entsprechend der Geschäftsentwicklung im Jahresvergleich deutlich reduziert werden. Dies geht einher mit einer Reduzierung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Der Anstieg der sonstigen kurzfristigen Vermögenswerte resultiert aus dem Anstieg der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie einer Erhöhung der Rechnungsabgrenzungsposten. 3. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf der Umsatzentwicklung, der Rohmarge sowie dem Betriebsergebnis. Ferner werden der Warenbestand (Bestandsstruktur und Reichweite) sowie das Working Capital und die Liquidität zur Steuerung des Unternehmens laufend überwacht. Rückläufige Umsatzerlöse, eine leicht verringerte Rohmarge sowie gesunkene Personalaufwendungen und erhöhte sonstige betrieblichen Aufwendungen führten zu der Verringerung des Betriebsergebnisses (EBIT) gegenüber dem Vorjahr (TEUR -2.541). Der Einsatz eines auf KPI (Key Performance Indicator) basierenden "Monitoring Systems" stellt Planabweichungen übersichtlich dar. Bei negativer Abweichung werden geeignete Korrekturmaßnahmen ergriffen. 4. Gesamtaussage Unsere Vermögens- und Finanzlage ist unverändert sehr stabil. Die Ertragslage (Umsatz- und Ertragsentwicklung) war geprägt vom vorgenannten Umsatzrückgang bei einem gleichzeitigen Anstieg der sonstigen betrieblichen Aufwendungen. Beides führt zu einem verringerten Jahresergebnis gegenüber dem Vorjahr. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten und Rückstellungen sind vollständig durch das Warenlager und die liquiden Mittel gedeckt. III. Prognosebericht 1. Voraussichtliche gesamtwirtschaftliche Entwicklung Die anhaltenden Schwierigkeiten auf makroökonomischer Ebene wie der Ukraine-Konflikt und Konsumzurückhaltung lassen derzeit keine großen Wachstumsperspektiven zu. Die Einschätzungen der Wirtschaftsnationen in der EU-Zone gehen von einem geringen Wachstum unter einem Prozent aus. Deutschland liegt mit 0,3 Prozent am unteren Ende dieser Skala. 2. Entwicklung des ITK-Marktes: Ausblick 2024 Der Branchenverband Bitkom rechnet laut seiner Prognose aus Januar 2024 mit einem Zuwachs des Marktvolumens in Deutschland (ITK und CE) von 4,4 Prozent. Der IT-Hardware Bereich soll um 4,6 Prozent wachsen, der Markt für Unterhaltungselektronik hingegen um 3,4 Prozent schrumpfen. Unserer Einschätzung nach ist die Vorhersage im IT-Hardware-Bereich etwas zu optimistisch. Im ersten Quartal 2024 haben die PC-Verkäufe weltweit um 1,5 Prozent zugelegt und damit wieder das Niveau vor der Pandemie erreicht. PCs sind das Kernelement der IT-Industrie und ein guter Indikator, wie sich die Segmente um den PC (Peripherie-Geräte) entwickeln werden. 3. Voraussichtliche Geschäftsentwicklung Dank unseres breit gefächerten Angebotsportfolios und unserer Präsenz in den wesentlichen Absatzsegmenten bewegen wir uns weiterhin oberhalb der Marktentwicklung. Wir gehen deshalb für 2024 von gleichbleibenden Umsatzerlösen gegenüber 2023 aus. Unsere Verkaufspreiskontrolle und weitere Controlling-Instrumente versetzen uns in die Lage, unsere Verkaufsmargen oberhalb des Marktniveaus zu halten. Wir gehen jedoch davon aus, dass der Preisdruck der Märkte die Verkaufsmargen gegenüber dem Vorjahr leicht negativ beeinflusst. Gestiegene Kapitalkosten werden den Zinsaufwand gegenüber dem Vorjahr negativ beeinflussen. Die Aufbauorganisation wurde an die ökonomische Situation angepasst. Im gewerblichen Bereich konnten wir Zeitarbeiter durch eigene Mitarbeiter ersetzen. Dieses führt zu sinkenden Kosten bei gleichzeitiger Steigerung der Arbeitsqualität in der Logistik. Im Bereich der Sachkosten planen wir mit gleichbleibenden oder nur geringfügig steigenden Kosten. Kostensteigerungen im Frachtkostenbereich werden an unsere Kunden weitergegeben. Zusammenfassend erwarten wir für das Geschäftsjahr 2024 ein leicht steigendes und solides Betriebsergebnis. IV. Chancen- und Risikobericht Die ökonomischen Rahmenbedingungen könnten den Geschäftsverlauf 2024 gegenüber unseren Planungen negativer als gedacht beeinflussen. Es besteht die Gefahr, dass die anvisierten Umsatzerlöse verfehlt werden. In unseren internen Planungen gehen wir von diesem Szenario jedoch nicht aus. Wir sehen uns in unserer Geschäftsstrategie weiterhin solide aufgestellt. Unser K ey P erformance I ndicator (KPI)-Management in Kombination mit täglichen Erfolgs- und Abweichungsberichten erlaubt es uns, kurzfristige Veränderungen schnell zu erfassen und im Management korrigierende Maßnahmen einzuleiten. Bei den Verkaufsmargen sehen wir durch Preissteigerungen der Industrie, anders als in den vergangenen beiden Jahren, kein zusätzliches margensteigerndes Potenzial mehr. Die sinkende Nachfrage erhöht hingegen den Druck zu Preiszugeständnissen in der Lieferkette. Durch unsere unabhängige Beschaffungspolitik können wir uns jedoch Nachkaufoptionen zu niedrigeren Preisen erschließen, die uns Absatzvorteile gegenüber dem Gesamtmarkt bringen. Durch die umgesetzten Investitionen in die Lagerinfrastruktur und den Wechsel von Zeitarbeitern zu eigenem Personal können wir die Transaktionsgeschwindigkeit im Warenausgang steigern. Dies ist nötig, um Kundenforderungen auch nach kleinen Losgrößen im Rahmen der Strecken- / Direktlieferung zu entsprechen. Wir schaffen damit nicht zuletzt Raum für künftiges Transaktionswachstum bei gleichzeitig degressivem Kostenwachstum. Wesentliche Ausfall- und Liquiditätsrisiken sowie Risiken aus Zahlungsstromschwankungen sieht die Geschäftsführung nicht. Signifikante Einzelforderungen gegenüber Kunden bestehen nicht. Ausfallrisiken werden minimiert durch ein adäquates Debitorenmanagement und die bestehende Kreditversicherung, die eine Bonitätsprüfung vor Auftragsannahme durchführt. Liquiditätsrisiken sind angesichts der guten Eigenkapitalausstattung und der vorhandenen liquiden Mittel sowie Kreditlinien nicht zu erkennen. Sicherungs- bzw. Finanzinstrumente im Sinne des § 289 Abs. 2 Nr. 2 HGB werden durch die Gesellschaft einzelfallbezogen eingesetzt. Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir keine Risiken, die die Entwicklung unseres Unternehmens beeinträchtigen oder seinen Bestand gefährden könnten.
Wentorf/Hamburg, 18. Juli 2024 gez. Massimo Cadinu, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2023imcopex GmbH, Wentorf/Hamburg1. Allgemeine Angaben zum Unternehmen Die imcopex GmbH hat ihren Sitz in Wentorf/Hamburg. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Lübeck unter HRB 882 SB eingetragen. 2. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, wurden die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten im Anhang gemacht. 3. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden, Währungsumrechnung Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren (im Wesentlichen) unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen (lineare Methode) vermindert. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer nach der linearen Methode abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 250,00 bzw. EUR 800,00 sind im Jahr des Zugangs als Aufwand erfasst worden bzw. voll abgeschrieben worden; ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden zeitanteilig vorgenommen. Finanzanlagen (Anteilsrechte) wurden zu Anschaffungskosten angesetzt. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bzw. zu den niedrigeren Tageswerten angesetzt. Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt. Die Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages (d.h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden abgezinst. Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen und Schulden und ihren steuerlichen Wertansätzen werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. Aktive und passive Steuerlatenzen werden verrechnet. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet. Soweit Bewertungseinheiten gemäß § 254 HGB gebildet werden, kommen folgende Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze zur Anwendung: Ökonomische Sicherungsbeziehungen werden durch die Bildung von Bewertungseinheiten bilanziell nachvollzogen. In den Fällen, in denen sowohl die "Einfrierungsmethode", bei der die sich ausgleichenden Wertänderungen aus dem abgesicherten Risiko nicht bilanziert werden, als auch die "Durchbuchungsmethode", wonach die sich ausgleichenden Wertänderungen aus dem abgesicherten Risiko sowohl des Grundgeschäfts als auch des Sicherungsinstruments bilanziert werden, angewandt werden können, wird die Einfrierungsmethode angewandt. Die sich ausgleichenden positiven und negativen Wertänderungen werden ohne Berührung der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst. 4. Erläuterungen zur Bilanz 4.1. Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. 4.2. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für ausstehende Rechnungen, Kundenboni, Urlaub, Provisionen und variable Vergütungen gebildet. 4.3. Verbindlichkeiten Die sonstigen Verbindlichkeiten des Vorjahres enthalten Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von EUR 2.648.591,99. Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt EUR 12.072.993,71. Es handelt sich hierbei um die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, die durch Raumsicherungsübereignung von Teilen des Warenlagers sowie die Abtretung von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und von Ansprüchen aus der Warenkreditversicherung gesichert sind. 4.4. Latente Steuern Die passiven latenten Steuern von TEUR 175 (Vorjahr: TEUR 216) netto resultieren aus latenten Steuerschulden auf Differenzen bilanzieller Wertansätze für entgeltlich erworbene EDV-Software (TEUR 160, Vorjahr: TEUR 226) sowie EDV-Hardware (TEUR 34, Vorjahr: TEUR 10) abzüglich latenter Steueransprüche auf Differenzen für Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (TEUR 19, Vorjahr: TEUR 20). Die Bewertung erfolgte unverändert zum Vorjahr mit dem unternehmensindividuellen Steuersatz von 29,7%. 4.5. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen in Höhe von TEUR 1.194, davon TEUR 442 fällig innerhalb eines Jahres, resultierend aus Miet- und Leasingverträgen. 4.6. Derivative Finanzinstrumente Zum Bilanzstichtag bestand ein währungsbezogenes Geschäft (Devisentermingeschäft) zum Nominalbetrag von TEUR 466 (TUSD 500). Der beizulegende Zeitwert, ermittelt nach der Mark-to-Market-Methode) betrug TEUR 452. 4.7. Bewertungseinheiten Eine Fremdwährungsverbindlichkeit wurde durch ein Devistentermingeschäft gesichert (Risiko: Währungsrisiko, Art der Bewertungseinheit: micro hedge, einbezogener Betrag: TEUR 466, Höhe des abgesicherten Risikos: TUSD 500). Die gegenläufigen Wertänderungen bzw. Zahlungsströme von Grund- und Sicherungsgeschäft gleichen sich voraussichtlich aus, da die Geschäfte die gleiche Höhe, Währung und Laufzeit haben. 5. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung 5.1. Aufgliederung der Umsatzerlöse Nach geographisch bestimmten Märkten gliedern sich die Umsatzerlöse wie folgt auf:
5.2. Erträge und Aufwendungen aus der Währungsumrechnung In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 134 (Vorjahr: TEUR 55) enthalten. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 178 (Vorjahr: TEUR 84) enthalten. 5.3. Aufwendungen, die einem anderen Geschäftsjahr zuzurechnen sind Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten in Höhe von TEUR 458 Aufwendungen, die einem anderen Geschäftsjahr zuzurechnen sind. Bei den Aufwendungen handelt es sich im Wesentlichen um das Ergebnis einer steuerlichen Außenprüfung für die Jahre 2019 bis 2021 sowie Folgewirkungen für das Jahr 2022. 6. Sonstige Pflichtangaben Geschäftsführer (zugleich ausgeübter Beruf) ist Massimo Cadinu, Hamburg. Die Bezüge der Geschäftsleitung werden gemäß § 286 Abs. 4 HGB nicht aufgeführt. Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter (ohne Geschäftsführer und Auszubildende) betrug 88 , davon 33 Mitarbeiter im gewerblichen Bereich und 55 Mitarbeiter im Bereich Vertrieb und Verwaltung. Das für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar des Abschlussprüfers beträgt für Abschlussprüfungsleistungen TEUR 31 und für andere Bestätigungsleistungen TEUR 5.
Wentorf/Hamburg, 18. Juli 2024 gez. Massimo Cadinu, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens 2023
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 23.09.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die imcopex GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der imcopex GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der imcopex GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, 19. Juli 2024 ARGENTA
GmbH
Michael Schulz, Wirtschaftsprüfer Katrin Jensen, Wirtschaftsprüfer |
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