Wigger Fenster + Fassaden GmbH
Hasenbusch 1, 48720 Rosendahl, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Bruno Wigger seit 19.2.2020 | Prokura |
Lukas Winkelmann seit 19.2.2020 | Geschäftsführer |
Stephanie Anna Wigger seit 26.8.2016 | Prokura |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Wigger Fenster + Fassaden GmbHRosendahlJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023Wigger Fenster + Fassaden GmbH, RosendahlI. Grundlage des Unternehmens Wigger Fenster + Fassaden plant, baut und montiert Fenster und Fassaden. Dabei setzt das Unternehmen seine Erfahrungen mit unterschiedlichsten Kundengruppen und sein Wissen über verschiedene Werkstoffe ein, um die Anforderungen bestehender und neuer Kunden möglichst optimal zu erfüllen. Umfassende Beratungs- und Serviceleistungen gehören zu den Kernkompetenzen von Wigger Fenster + Fassaden. Das Unternehmen kombiniert die Effizienz- und Sicherheitsvorteile eines großen Unternehmens mit dem zuverlässigen Service eines regionalen Dienstleisters. Wigger Fenster + Fassaden bietet zuverlässige Beratung und individuellen Service aus einer Hand. Die Ursprünge von Wigger Fenster + Fassaden gehen auf eine im Jahr 1888 gegründete Schreinerei zurück. Daraus ging am 27.03.1972 die Anton Wigger GmbH & Co. KG hervor. Nach Umbenennung in Wigger Fenster + Fassaden GmbH & Co. KG erfolgte zum 01.01.2016 der Formwechsel in die Wigger Fenster + Fassaden GmbH. Heute fertigt Wigger Fenster + Fassaden in drei Betrieben an zwei Standorten. Die Produktpalette beinhaltet Fenster und Haustüren aus Kunststoff, Aluminium und Holz sowie Aluminium-Glas-Fassaden. Dabei umfasst die Produktionsstätte insgesamt ca. 52.000 m 2 Betriebsfläche inklusive 20.000 m 2 für Betriebsgebäude. Unsere Niederlassung in Solingen hat im Oktober 2015 den neuen Standort Piepersberg bezogen, um unseren regionalen Kunden einen besseren Zugang zu ermöglichen und logistische Vorteile zu erzielen. In dieser Niederlassung für Vertrieb und Montage werden im regionalen Umfeld Fenster und Fassaden inklusive Montage an private Kunden und Bauträger verkauft. Überregional und in den Niederlanden erfolgt der Vertrieb durch Bauelementehändler. a) Geschäftsverlauf Die hohen Inflationsraten in den letzten beiden Jahren und die daraus resultierende Zinswende haben den Wohnungsbaumarkt stark beeinflusst. Sinkende Realeinkommen bei immer noch hohen Baukosten und nun deutlich erhöhten Finanzierungskosten ließen die Baugenehmigungszahlen in 2023 im Wohnungsbau um 26,6 % zurückgehen. Die Folgen haben sich bereits im 2023 durch einen Rückgang des Fensterabsatzes im Wohnungsneubau um 19,6 % gezeigt, der insbesondere aus einem Einbruch im Bereich der Neubauten von Einfamilienhäusern resultiert. Bei den Mehrfamilienhäusern war ebenfalls eine rückläufige Entwicklung festzustellen. Allerdings hat diese wegen der längeren Vorlauf- und Rohbauzeiten den Absatz von Fenstern in 2023 noch nicht so stark beeinflusst. In der Modernisierung und im Nichtwohnungs-Neubau betrug der Rückgang 5,4 % bzw. 6,9 %. Insgesamt ging der Fensterabsatz in Deutschlang in 2023 um 8,9 % auf 14,1 Mio. Fenstereinheiten im Vergleich zum Vorjahr zurück. Auf der Einkaufsseite hat der Nachfragerückgang im Gesamtmarkt für eine Normalisierung gesorgt. Die Verfügbarkeit von Vormaterialien war gut. Wigger Fenster + Fassaden ist in 2023 gegen den Trend gewachsen. Im Vergleich zu 2022 konnte die Gesamtleistung um ca. 11,2 % auf 75,8 Mio € gesteigert werden. In 2024 werden Bauzinsen und Baupreise nur leicht zurückgehen. Weiterhin wird sich der Rückgang der Genehmigungszahlen 2023 sowie der geringere Bauüberhang bei den Mehrfamilienhäusern negativ auf den Fensterabsatz auswirken. Es ist damit zu rechnen, dass die Bautätigkeit und auch der Fensterabsatz in 2024 weiterhin rückläufig ist. b) Ertragslage Das Rohergebnis der Gesellschaft verbesserte sich von TEUR 26.080 in 2022 auf TEUR 28.690 in 2023. In Verbindung mit gestiegenen Personalaufwendungen (+TEUR 1.563) und gestiegenen sonstigen betrieblichen Aufwendungen (+TEUR 191) konnte ein Ergebnis vor Steuern von TEUR 5.282 erzielt werden, das um TEUR 866 über dem Vorjahreswert liegt. Nach Abzug der Steuern ergibt sich ein Jahresüberschuss von TEUR 3.512 (Vorjahr: TEUR 2.993), welcher unsere Planwerte signifikant überstieg. c) Finanzlage Die Liquiditätslage war im gesamten Jahr durch einen ausreichend hohen Bestand an liquiden Mitteln gesichert. Der Gesamt-Cashflow im Geschäftsjahr 2023 ist positiv. Insbesondere aufgrund einer Baumaßnahme im Bereich der Verwaltung ist der Cashflow aus Investitionstätigkeit negativ. Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit beträgt -TEUR 2.707. Der positive Cash Flow aus der Geschäftstätigkeit kompensiert die negativen Saldos aus der Investitions- und Finanzierungstätigkeit. d) Vermögenslage Das Sachanlagevermögen hat sich um insgesamt TEUR 480 erhöht. Die Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind durch langfristig gebundenes Kapital gedeckt. Im Umlaufvermögen erhöhten sich die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um TEUR 202 im Vergleich zum Vorjahr. Der Bestand an Liquiden Mitteln erhöhte sich um TEUR 1.798 auf TEUR 8.755 per 31.12.2023. Dem Forderungs- und Liquiditätsaufbau stand ein Rückgang des Vorratsvermögens in Höhe von TEUR 936 gegenüber. Es wurde von dem Wahlrecht Gebrauch gemacht erhaltene Anzahlungen offenen von den übrigen Vorratsposten abzusetzen. In der Folge wird das Vorratsvermögen zum 31.12.2023 mit EUR 0 ausgewiesen. Die Bilanzsumme per 31.12.2023 beläuft sich auf TEUR 28.261 und erhöhte sich demnach gegenüber dem Vorjahr um TEUR 2.805. Auf der Passivseite erhöhten sich das Eigenkapital thesaurierungsbedingt um TEUR 1.128 sowie die Verbindlichkeiten durch den Anstieg der erhaltenen Anzahlungen (+TEUR 1.457) insgesamt um TEUR 1.336. e) Beurteilung Unter Berücksichtigung der Rahmenbedingungen ist die wirtschaftliche Entwicklung des Unternehmens im abgelaufenen Geschäftsjahr gut verlaufen. II. Prognose-, Chancen- und Risikobericht Der Abwärtstrend des Bau- und Fenstermarktes setzt sich in 2024 fort. Nach wie vor hohe Baupreise und Finanzierungskosten machen Bauen für Investoren vielfach uninteressant und für Privatleute unerschwinglich, so dass ohne Förderung nicht mehr gebaut oder umgebaut wird. Die aktuellen Fördermaßnahmen reichen nicht aus, um diese Konstellation zu verändern. Wegen der Diskussionen um das Gebäudeenergiegesetz (GEG) insbesondere hinsichtlich der Vorgaben zum Heizungstausch ist von Impulsen durch eine Veränderung der Förderung in dieser Legislaturperiode nicht auszugehen. Überbordende Bürokratie ist ein weiteres Hindernis für Neubau oder Modernisierung. Im Jahr 2024 gehen wir von einer weiter rückläufigen Entwicklung des Fensterabsatzes in Deutschland aus. Der Markt für neue Einfamilienhäuser wird nicht anziehen. Bei Mehrfamilienhäusern wirken sich die negativen Entwicklungen des letzten Jahres mit Verzögerung aus, so dass davon auszugehen ist, dass der Absatz in diesem Bereich in 2024 nochmals deutlich zurückgeht. Einzig in der Sanierung wird die zu erwartende positive Entwicklung bei den Realeinkommen und der weiterhin hohe Modernisierungsbedarf für eine nur leicht rückläufige Nachfrage sorgen. Positive Impulse durch Fördermaßnahmen sind nicht zu erwarten. Der in den letzten Jahren durch Rohstoff- und Energiekostensprünge verursachte Preisanstieg hat sich in 2023 nicht fortgeführt. Allerdings haben höhere Personal- und Mautkosten einen größeren Preisrückgang trotz verminderter Nachfrage verhindert. Trotz des hohen Überhangs aus dem Vorjahr und verstärkter Vertriebsaktivitäten ist das erste Quartal 2024 wie erwartet nicht zufriedenstellend verlaufen. Ergiebiger Regen von November 2023 bis Ende März 2024 haben zu schleppenden Bauabwicklungen auf Neubaustellen und verzögertem Baubeginn bei Sanierungen geführt. Noch nicht begonnene Bauvorhaben wurden auf Eis gelegt. Rohbaufertigstellungen verzögerten sich. Aufträge für Ausbaugewerke wurden nicht erteilt. Mit Wetterbesserung im zweiten Quartal 2024 hat sich auch die Vergabesituation verbessert. Der Wettbewerb um die verbliebenen Aufträge hat allerdings deutlich zugenommen. Insgesamt konnten Bauprojekte aus dem Vorjahr abgeschlossen werden. Der Auftragseingang entwickelte sich aber wie erwartet schleppend. Es ist davon auszugehen, dass das gesamte Jahr 2024 von geringerer Nachfrage und intensivem Wettbewerb geprägt sein wird. Für 2024 rechnen wir mit einem Jahresüberschuss in der Bandbreite zwischen TEUR 1.100 und TEUR 1.800. Mit Blick auf den prognostizierten Nachfragerückgang haben wir bereits in 2023 die Vertriebsaktivitäten intensiviert. Weitere Investitionen in der Kunststofffensterfertigung zur Automatisierung und Kapazitätserweiterung sind in der Umsetzung. Die Digitalisierung von Prozessen wird weiter vorangetrieben. Aufgrund des intensiven Debitorenmanagements gehen wir weiterhin von einer stabilen Liquidität aus. Wigger Fenster + Fassaden analysiert laufend aktuelle Marktverhältnisse und -entwicklungen in Bezug auf die Auftragslage sowie die Rohstoff- und Personalkosten, um umgehend reagieren und die Unternehmens- und Produktionsstrategie ggf. anpassen zu können. Chancen: Wohnraummangel und Klimaschutz zwingen die Politik, die Rahmenbedingungen für Wohnungsbau und energetische Sanierung in Deutschland positiv zu setzen. Der Zuzug von Flüchtlingen vor allem aus der Ukraine wird den Druck auf den Wohnungsmarkt in Deutschland ebenfalls erhöhen. Mit zurückgehender Inflation wird die EZB die Leitzinsen wieder vorsichtig senken. Durch erhöhten Wettbewerb geraten die Baupreise unter Druck, sodass Investitionen in Immobilien wieder interessanter werden. Das erhöhte Lohnniveau führt bei sinkender Inflation zu mehr Kaufkraft, die wiederum die Nachfrage im Sanierungsbereich stärken wird. Durch aktive Bearbeitung des Arbeitskräftemarktes sowie stetig steigende Schulungs- und Weiterbildungsmaßnahmen ergeben sich auch bei angespanntem Umfeld, Möglichkeiten die Stärken unserer Mitarbeiter noch weiter zu verbessern und neue Mitarbeiter für unser Unternehmen zu gewinnen. Die geänderte Marktsituation erfordert die Überprüfung, Straffung und Ausrichtung der Prozesse im Unternehmen. Nach Jahren mit außergewöhnlichen Bedingungen durch Niedrigzinsen, Fachkräftemangel, Pandemie sowie starken Energie- und Materialpreissteigerungen ermöglicht sie diese aber auch. Risiken: Auch wenn der Anstieg der Hypothekenzinsen durch die Leitzinssenkung der EZB Anfang Juni 2024 vorerst gestoppt scheint, ist die Inflation immer noch über dem angestrebten Wert. Die weitere Entwicklung der Energiepreise ist nicht absehbar. Das deutlich gestiegene Lohnniveau, die Mauterhöhung sowie kostentreibende bürokratische Regulierungen machen Bauen weiterhin für Investoren uninteressant und für viele Privatleute nicht darstellbar. Zudem dämpfen die schlechten Konjunkturaussichten und die Verunsicherung wegen des nicht absehbaren Ausgangs des Krieges in der Ukraine die Stimmung, erhöhen die Sparquote und reduzieren die Investitionsbereitschaft von Wirtschaft und Verbrauchern. Nach den Erfahrungen mit dem "Heizungsgesetz" (GEG) ist bis auf weiteres nicht mit nachfragesteigernden Impulsen aus der Politik zu rechnen. Auch vor dem Hintergrund angespannter Haushalte ist eine Erhöhung der Förderung energetischer Maßnahmen vor der kommenden Bundestagswahl 2025 sehr unwahrscheinlich. Selbst wenn sich die Rahmenbedingungen für den Neubau verbessern, ist wegen der deutlichen Einbrüche bei Bauanträgen in 2023 mit einer rückläufigen Nachfrage in diesem Segment zu rechnen. Eine Trendumkehr würde sich wegen der Planungs-, Genehmigungs- und Rohbauzeiten erst mit Verzögerung bemerkbar machen. Trotz Zuwanderung und einer sich abkühlenden Wirtschaftstätigkeit ist der Fachkräftemangel im Handwerk ein limitierender Faktor, dem im Fensterbau und der Fenstermontage durch Automatisierung nur in geringem Umfang entgegengewirkt werden kann. Der Krieg in der Ukraine und die Konfrontation mit Russland bergen weiterhin unkalkulierbare Risiken. Der in Deutschland zu beobachtende, stetige Konzentrationsprozess in der Fensterbranche wird sich fortsetzen und beschleunigen. Die Wettbewerbsfähigkeit bleibt nur bei einer dauerhaften Optimierung des Produktionsprozesses in Verbindung mit einhergehenden Investitionen und einer klaren Strategie erhalten. Bei rückläufiger Bautätigkeit in ganz Europa werden die in Osteuropa entstandenen großen Fensterbauunternehmen noch stärker auf den deutschen Markt und die verbliebenen Bauvorhaben drängen. Geringere Lohnkosten und Währungskursvorteile werden die Marktpreise in Deutschland unter Druck setzen. Wigger Fenster + Fassaden versucht sich durch hohe Qualitätsstandards und regional verfügbaren Service von der Konkurrenz abzugrenzen. Darüber hinaus findet ein stetiger Optimierungsprozess statt, um langfristig konkurrenzfähig zu bleiben. Die in letzter Zeit getätigten sowie geplanten Investitionen werden die Produktivität sowie die Kapazitäten von Wigger Fenster + Fassaden weiter steigern. Die Gewinnung von Nachwuchskräften, vor allem im gewerblichen Bereich, bleibt schwierig. Demensprechend wurden die Maßnahmen zur Gewinnung neuer Mitarbeiter erhöht. Ein Ende dieser Entwicklung ist bisher nicht erkennbar. Daher ist es der Geschäftsführung ein besonderes Anliegen, die Mitarbeiter durch unseren guten Namen als regionaler Produzent hochwertiger Fenster- und Fassaden sowie durch Fortbildungsangebote und ein attraktives Vergütungssystem an uns zu binden.
Rosendahl, 31. März 2024/13. Juni 2024 Lukas Winkelmann, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2023der Wigger Fenster + Fassaden GmbH, Rosendahl(Registergericht Coesfeld, HRB 16433)Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss der Wigger Fenster + Fassaden GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des HGB aufgestellt. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer großen Kapitalgesellschaft gem. § 267 Abs. 3 HGB auf. Gliederung von Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung Die Gliederung der Bilanz erfolgt entsprechend der Vorschriften des § 266 Abs. 2 und 3 HGB. Abweichend von der zuvor genannten Vorschrift wurde auf der Passivseite unter dem Eigenkapital der Posten des "Genussrechtskapital" eingefügt. Hier handelt es sich um die ausgegebenen Genussscheine, die an die Mitarbeiter ausgegeben wurden. Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt in Staffelform nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bewertung wurde unter Beachtung der allgemeinen Bewertungsgrundsätze nach § 252 HGB vorgenommen. Im Einzelnen kamen folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden zur Anwendung, wobei die im Vorjahr angewandten Verfahren beibehalten wurden: Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten zwischen 250,00 Euro und 800,00 Euro netto wurden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten ab 800,00 Euro wurden gemäß der gewöhnlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände und entsprechend den steuerlichen Vorschriften linear vorgenommen. Die voraussichtliche Nutzungsdauer reicht von einem Jahr bis vierzig Jahren. Bei Zugängen im Geschäftsjahr erfolgte die Abschreibung pro rata temporis. Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten bewertet. Die Bewertung der Gegenstände des Vorratsvermögens erfolgte zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Berücksichtigung des strengen Niederstwertprinzips. Dabei wurden die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe mit den Einstandswerten angesetzt. Die unfertigen Erzeugnisse wurden ausgehend vom Verkaufspreis unter Einbeziehung des Fertigstellungsgrades retrograd bewertet. Im Posten Vorräte wurden unter Beachtung der gesetzlichen Gliederung die unfertigen Erzeugnisse in voller Höhe ausgewiesen, und gleichzeitig von der Regelung des § 268 Abs. 5 S. 2 HGB Gebrauch gemacht, die darauf erhaltenen Anzahlungen von dem Posten Vorräte offen abzusetzen. Da durch eine offene Absetzung der erhaltenen Anzahlungen die Summe der Aktivposten B I 1-4 nicht negativ werden darf, wird ein etwaiger Anzahlungsüberhang auf der Passivseite unter den erhaltenen Anzahlungen ausgewiesen. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie die sonstigen Vermögensgegenstände wurden zum Nennbetrag angesetzt. Dabei wurden für erkennbare Einzelrisiken Wertberichtigungen in ausreichender Höhe berücksichtigt. Für den Bestand an Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung i. H. v. 2 % auf die nicht-einzelwertberichtigten Netto-Forderungen Rechnung getragen. Guthaben bei Kreditinstituten sowie sonstige Geldbestände wurden zum Nominalwert bewertet. Die Rückstellungen wurden unter Berücksichtigung und in Anbetracht aller erkennbaren Risiken für dem Grunde bzw. der Höhe nach ungewisse Verbindlichkeiten in angemessener Höhe gebildet. Entsprechend der handelsrechtlichen Vorschrift wurden die Rückstellungen grundsätzlich mit dem voraussichtlichen Erfüllungsbetrag unter Berücksichtigung künftiger Kostensteigerungen bewertet. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst. Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag ausgewiesen. Angaben zu den einzelnen Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023 ist zusammenfassend im Anlagenspiegel auf der letzten Seite des Anhangs dargestellt. Die Gesellschaft ist an der Wigger Fenster + Fassaden Technik GmbH, Rosendahl, zu 100 % beteiligt. Das Eigenkapital der Gesellschaft beträgt per 31. Dezember 2022 86.931,69 Euro; hiervon entfallen 28.050,00 Euro auf das gezeichnete Kapital. Der Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2022 betrug 1.073,01 Euro. Unter den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen sind per 31. Dezember 2023 keine Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr ausgewiesen. Auf das von der Gesellschaft im Geschäftsjahr 2009 ausgegebene Genussrechtskapital von insgesamt 250.000,00 Euro wurden von den Mitarbeitern bis zum Abschlussstichtag 174.600,00 Euro gezeichnet. Ein Genussschein beinhaltet jeweils 100,00 Euro, sodass zum 31. Dezember 2023 1.746 Genusscheine ausgegeben wurden. Des Weiteren wurde im Geschäftsjahr 2017 neues Genussrechtskapital aufgelegt. Von den neuen Genussscheinen wurden zum Abschlussstichtag 194.000,00 Euro gezeichnet. Ein Genussschein beinhaltet jeweils 100,00 Euro, sodass zum 31. Dezember 2023 1.940 Genusscheine ausgegeben wurden. In Summe beträgt das Genussrechtskapital damit 368.600,00 Euro. Mit Blick auf die vertraglichen Regelungen erfolgte der Ausweis unter dem Eigenkapital. Die Genussscheine gewähren den Mitarbeitern eine prozentuale Beteiligung am Unternehmensergebnis. Die sonstigen Rückstellungen umfassen im Wesentlichen pauschalierte Rückstellungen für Garantieleistungen (TEUR 1.108), für Personal (TEUR 1.130) sowie für Prozess- und Schadenersatzrisiken (TEUR 649). Die Rückstellungen für Personal entfallen im Wesentlichen auf Urlaubs- und Überstundenrückstellungen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern wurden unter Anwendung von § 42 Abs. 3 HGB als gesonderter Posten unter den Verbindlichkeiten ausgewiesen. Sie sind als Gesellschafterdarlehen sowie als "Verrechnungskonto" zu qualifizieren. Zur Verbesserung der Klarheit und Übersichtlichkeit werden die Angaben zu den Verbindlichkeiten in einem Verbindlichkeitenspiegel wie folgt zusammengefasst:
Art der Sicherheiten: - Grundpfandrechte und ähnliche Sicherungsrechte - Sicherungsübereignung von Pkw - Sicherungsübereignung von Maschinen Die angesetzten passiven latenten Steuern beruhen auf unterschiedlichen Wertansätzen in der Handels- und der Steuerbilanz. Zum 31.12.2023 setzen sich die Wertdifferenzen wie folgt zusammen:
Der zur Berechnung der latenten Steuern verwendete Ertragsteuersatz liegt bei 31,96 %. Der unterstellte Gewerbesteuer-Hebesatz beträgt 461 % und setzt sich aus den nach der Lohnsumme gewichteten Gewerbesteuerhebesätzen der jeweiligen Orte zusammen, in denen die Gesellschaft Betriebsstätten unterhält. Die latenten Steuern haben sich im Geschäftsjahr wie folgt entwickelt:
Aufgliederung der Umsatzerlöse nach Aufgliederung der Umsatzerlöse nach Tätigkeitsbereichen: geografisch bestimmten Märkten:
Zinsaufwendungen an verbundene Unternehmen wurden in Höhe von 615,21 € an die Wigger Fenster + Fassaden Technik GmbH gezahlt. Sonstige Angaben Es bestehen kurzfristige Miet- und Leasingverhältnisse, die in 2023 zu einem Aufwand in Höhe von TEUR 268 führten. Für 2024 wird ein Aufwand in ähnlicher Größenordnung erwartet. Im Jahresdurchschnitt 2023 wurden (ohne Auszubildene) 312 Mitarbeiter beschäftigt, davon 196 gewerbliche und 116 kaufmännische Mitarbeiter. Das Gesamthonorar des Abschlussprüfers für das Geschäftsjahr betrug TEUR 20, davon entfielen TEUR 20 auf die Abschlussprüfungsleistung.ftsjahr 2023 wurde die Geschäftsführung durch Herrn Lukas Winkelmann wahrgenommen. In Bezug auf die Angabe der Gesamtbezüge der Mitglieder der Geg wird von Abs. 4 HGB G Es wird vorgeschlagen, den Jahresüberschuss 2023 in Höhe von 400.000,00 Euro an die Gesellschafter auszuschütten und 3.112.325,59 Euro auf neue Rechnung vorzutragen. Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, haben sich nicht ereignet.
Rosendahl, 31. März 2024/13. Juni 2024 Lukas Winkelmann, Geschäftsführer Anlagespiegel
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 25.06.2024 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Wigger Fenster + Fassaden GmbH, Rosendahl Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Wigger Fenster + Fassaden GmbH, Rosendahl, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Wigger Fenster + Fassaden GmbH, Rosendahl, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Münster, den 21. Juni 2024 Dr.
Schlüter GmbH
Dr. Wulff Schlüter, Wirtschaftsprüfer Thomas Hessenius, Wirtschaftsprüfer |
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