Stammdaten

Register
Amtsgericht Düsseldorf HRB 20719
Eingetragen
13.3.1986
Branche
Herstellung von elektronischen Bauelementen a. n. g.Herstellung von Geräten der UnterhaltungselektronikHerstellung von bestückten Leiterplatten
Gegenstand
Die Herstellung und der Vertrieb von elektronischen Bausteinen.

Finanzübersicht

Historie

Keine Bekanntmachungen für diesen Filter verfügbar

Management

NameRolle
Shigemi Dochi
seit 7.5.2024
Geschäftsführer
Toshihiko Yoshida
seit 1.6.2022
Geschäftsführer
Kenji Furuhashi
seit 29.1.2002
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Hosiden CorporationJPN
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Hosiden Corporation
Japan
350.000 DM
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

HOSIDEN EUROPE GmbH

Düsseldorf

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.04.2023 bis zum 31.03.2024

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023/2024

1. Geschäftsbedingungen und Umwelt

Die HOSIDEN EUROPE GmbH ist eine Tochtergesellschaft der HOSIDEN Corporation, Osaka/Japan, der obersten Muttergesellschaft der HOSIDEN Group. HOSIDEN ist ein führender Anbieter von elektronischen Komponenten für die zahlreichen und sich schnell verändernden Bedürfnisse des Marktes. Die Unternehmen der HOSIDEN-Gruppe haben eine lange Geschichte in der innovativen und kreativen Entwicklung, der Herstellung und dem Vertrieb von akustischen und elektromagnetischen Schallköpfen, Mikrofonen, Flüssigkristallanzeigen, elektromechanischen Verbindungskomponenten, Schaltern, kapazitiven Touch Panels, Photovoltaik-Anschlussdosen, vorgefertigten Produkten und anderen elektronischen Bauteilen auf der ganzen Welt.

Seit seiner Gründung hat HOSIDEN sich kontinuierlich vom Hersteller elektronischer Komponenten zu einem Unternehmen entwickelt, das die Geschäftsstrategie seiner globalen Kunden durch kreative und gehobene Technologie unterstützt.

Der Geschäftszweck der HOSIDEN EUROPE GmbH ist wie in den Vorjahren der Vertrieb von elektronischen Komponenten, die von verbundenen Unternehmen, insbesondere von der HOSIDEN Corporation, auf dem europäischen Markt bezogen werden. Die damit verbundenen Transaktionen der Gesellschaft werden sowohl als Handelsgesellschaft auf eigene Rechnung als auch als Provisionsstelle auf Rechnung ausländischer verbundener Unternehmen durchgeführt. Das Hauptmarktfeld des Kunden ist die Automobilindustrie, in der wir uns auch als Tier-1-Lieferant etablieren konnten.

Als Handelsunternehmen führt unser Unternehmen keine eigenen Forschungs- und Entwicklungs-Aktivitäten durch. Dennoch entwickeln unsere Ingenieure in HOSIDEN EUROPE GmbH gemeinsam mit unseren Kunden maßgeschneiderte Produkte, die die Bedürfnisse der Kunden erfüllen. Darüber hinaus werden die Entwicklungsaktivitäten der produzierenden Unternehmen der HOSIDEN-Gruppe durch unsere Vertriebsorganisation unterstützt, indem sie Marktinformationen zu Kundenbedürfnissen und Marktpotenzialen bereitstellen, um somit im internationalen Verbund jederzeit wettbewerbsfähige elektronische Produkte auf dem neuesten Stand der Technik bereitstellen zu können.

2. Allgemeine wirtschaftliche Lage

Nach Angaben des Kieler Instituts für Weltwirtschaft (IfW) expandiert die Weltwirtschaft moderat, obwohl die Dynamik von Region zu Region unterschiedlich ist. Die Wirtschaft in den Vereinigten Staaten war bis vor kurzem stark angestiegen, während sie im Euroraum stagnierte und in Japan und Großbritannien in der zweiten Jahreshälfte 2023 sogar rückläufig war. Es wird erwartet, dass sich dies im Prognosezeitraum ausgleichen wird, aber ein starker Aufschwung ist nicht zu erwarten: Der Anstieg des Weltwirtschaftswachstums im Jahr 2024 wird 2,8 % betragen, etwas niedriger als im Jahr 2023 (3,1 %), aber das IfW prognostiziert für 2025 erneut einen Anstieg von 3,1 %.

In den USA wird die Konvergenz der wirtschaftlichen Entwicklung durch das Auslaufen der finanzpolitischen Impulse und dem damit verbundenen Rückgang des Konsums der privaten Haushalte verursacht, während in der Eurozone, Japan und dem Vereinigten Königreich der erreichte Tiefpunkt mit steigenden Reallöhnen erreicht wurde. Der private Konsum trägt zu einer wirtschaftlichen Belebung bei. Mit Wachstumsraten von 1,5 % im Jahr 2024 und 1,8 % im Folgejahr ist das Expansionstempo moderat.

Insbesondere im ersten Halbjahr des vergangenen Jahres sank die Inflationsrate in der Eurozone von 8 % auf 2,6 %. Dieser Trend wurde seit Herbst durchbrochen, zumal die Energiepreise nicht mehr deutlich unter den Vorjahreswerten liegen. Die weiteren Fortschritte in Richtung des Inflationsziels von 2 % werden durch den Anstieg der Preise für Dienstleistungen aufgrund erheblicher Lohnerhöhungen gebremst.

In Deutschland stagniert die Konjunkturentwicklung fast und das IfW erwartet für das laufende Jahr einen Anstieg des Bruttoinlandsprodukts von nur 0,1 %. Ein signifikanter Anstieg um 1,2 % wird erst 2025 erwartet. Trotz der schwachen konjunkturellen Dynamik gibt es am Arbeitsmarkt kaum Schwankungen, die Beschäftigung wird in diesem Jahr voraussichtlich wieder steigen und der hohe Fachkräftemangel dürfte zu deutlich steigenden Löhnen führen. Zusammen mit dem spürbaren Rückgang der Verbraucherpreisinflation werden die verfügbaren Realeinkommen 2024 erstmals wieder steigen und den privaten Konsum ankurbeln.

Die großen internationalen Automobilmärkte verzeichneten nach Angaben des Verbandes der Automobilindustrie (VDA) im Gesamtjahr 2023 einen deutlichen Zuwachs an Neuzulassungen. Die deutlich verbesserte Fahrzeugverfügbarkeit wirkte sich positiv auf den Fahrzeugabsatz aus. Dennoch führten geopolitische und makroökonomische Unsicherheiten zu einer gedämpften gesamtwirtschaftlichen Nachfrage und damit zu einem gedämpften Wirtschaftswachstum, zu dem auch weiterhin hohe Energie- und Verbraucherpreise beitrugen.

Insbesondere im chinesischen Automobilmarkt übertraf die Zahl der Neuzulassungen von 25,8 Millionen Autos die Vorjahreswerte um 11 % und lag damit fast 7 % über dem Rekordjahr 2017. Auch der US-Markt für leichte Fahrzeuge entwickelte sich sehr positiv mit 15,5 Millionen verkauften Fahrzeugen, aber immer noch 9 % unter dem Vorkrisenniveau von 2019. Japan entwickelte sich mit 4 Millionen neu zugelassenen Pkw ähnlich, was einem Anstieg von 16 % gegenüber dem Vorjahr entspricht, aber immer noch 7 % hinter dem Umsatz von 2019 zurückbleibt. Auf dem europäischen Automobilmarkt (EU, EFTA & UK) wurden 2023 12,8 Millionen Fahrzeuge neu zugelassen, 14 % mehr als im Vorjahr, aber mit -19 % noch weit hinter den Neuzulassungen im Jahr 2019.

In Deutschland stieg die inländische Pkw-Produktion im Jahr 2023 im Vergleich zum Vorjahr um 18 % auf 4,1 Millionen Fahrzeuge, liegt aber immer noch 12 % unter dem Vorkrisenjahr 2019. Auch die Automobilexporte verbesserten sich im Vergleich zu 2022 um 17 %, was bedeutet, dass weltweit 3,1 Millionen Automobilwaren aus deutschen Fabriken geliefert wurden, aber immer noch 11 % weniger als im Jahr 2019. Auch die Zahl der Pkw-Neuzulassungen stieg 2023 um 7 % auf 2,8 Mio., lag hier jedoch noch um 21 % unter dem Wert des Vorkrisenjahres 2019. Die Neuzulassungen von Elektrofahrzeugen, auf die 25 % der Neuzulassungen entfallen, sind rückläufig, was insbesondere auf den Ablauf der Umweltprämie für Plug-in-Hybride Ende 2022 zurückzuführen ist.

Nach Angaben der European Automobile Manufacturers Association (ACEA) stiegen die Neuzulassungen im ersten Quartal 2024 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum im europäischen (EU, EFTA & UK) Markt um 4,9 %, wobei insbesondere Hybrid-Elektrofahrzeuge zugelassen wurden.

3. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Durch die Auswirkungen des anhaltenden Ukraine-Krieges auf die europäischen Automobilhersteller sowie den anhaltenden Mangel an Halbleitern wird die Produktion unserer Kunden und damit die Nachfrage nach unseren Produkten weiter eingeschränkt. Darüber hinaus ist unser Umsatz nach Abschluss eines Großprojekts gesunken, so dass wir den Vorjahresumsatz um 35 % unterschritten haben und nur noch einen Umsatz von TEUR 17.856 erzielen konnten. Im gleichen Maße sind die Materialaufwendungen auf TEUR 16.816 gesunken. Zudem ist der Bruttogewinn von TEUR 1.039 im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 604 gefallen.

Aufgrund der gesunkenen Frachtraten und der verstärkten Nutzung alternativer Transportdienstleister konnten wir unsere Frachtkosten über unseren Umsatzrückgang hinaus um 49 % von TEUR 1.475 auf TEUR 748 durch längerfristige Planung und durch die Lockerung der Verfügbarkeit von Frachtcontainern für den Seeverkehr reduzieren.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen aus operativer Geschäftstätigkeit verringerten sich von TEUR 2.206 auf TEUR 1.158, was vor allem auf den Rückgang der Wechselkursverluste auf TEUR 428 zurückzuführen ist. Unser Verlust vor Steuern in Höhe von TEUR 940 ist insbesondere auf eine Wertminderung des Warenwerts eines nicht fortgeführten Artikels sowie auf das geringere Bruttoergebnis und die ungünstige Entwicklung der Wechselkurse JPY/EUR und USD/EUR zurückzuführen.

Der weitere Rückgang der Bilanzsumme um fast 18 % auf TEUR 12.549 ist in erster Linie auf die Reduzierung unseres Lagerbestands um TEUR 3.898 zurückzuführen. Dieser Effekt wird teilweise durch eine um TEUR 877 höhere Liquidität kompensiert. Zudem führt der Jahresfehlbetrag zu einem Rückgang des Eigenkapitals um TEUR 836. Unsere Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind um TEUR 1.557 auf TEUR 2.631 gesunken. Zudem sinkt auch das EBIT um TEUR 691 auf TEUR -940. Entsprechend dem Rückgang der Verbindlichkeiten zeigt die Veränderung der Bilanzstruktur eine Erhöhung der Eigenkapitalquote von 65 % auf 72 %.

4. Finanzielle Leistungsindikatoren

Die Finanzkontrolle der Gesellschaft ist auf profitables Wachstum ausgerichtet. Der Fokus des internen Kontrollsystems liegt daher insbesondere auf den Umsatzerlösen und dem Ergebnis. Das Wachstum des Absatzes wird dabei als Kontrollgröße für das Umsatzwachstum verwendet. Insbesondere das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) und der Bruttogewinn sind für die Ertragslage von Bedeutung.

2023/2024 Abweichung Budget/Ist
Budget Ergebnis Absolut Verhältnis
Umsatz (TEUR) 30.606 17.856 -12.750 -41,7 %
Bruttogewinn (*) (TEUR) 2.174 1.039 -1.135 -52,2 %
EBIT (**) (TEUR) 71 -940 -1.011 -1.423,9 %

(*) : Umsatz minus Materialaufwand
(**) : EBIT = Ergebnis vor Zinsen und Steuern

Umsatz

Die Abweichung vom Plan zum Ergebnis entsteht durch den Umsatz. Von den erwarteten TEUR 30.606 konnten wir tatsächlich TEUR 17.856 realisieren, da die Kunden ihre Produktion aufgrund der Halbleiterknappheit, der Auswirkungen des Ukraine-Krieges und innerhalb des Zeitraums eines End-of-Life-Projekts noch nicht wieder hochgefahren haben.

Bruttogewinn

Die Wertminderung des Lagerbestands aufgrund eines nicht fortgeführten Projekts in Höhe von TEUR 600 sowie der nicht realisierte Umsatz trugen zum drastisch reduzierten Bruttogewinn bei und führten dazu, dass wir unsere angestrebten Kosteneinsparungsziele nicht erreichen konnten.

EBIT

Der Leistungsindikator EBIT wird als Ergebnis vor Steuern, Zinsen und außerordentlichen Erträgen definiert. Der reduzierte Bruttogewinn, die Wertminderung des Lagerbestands sowie eine ungünstige Entwicklung der Fremdwährungswechselkurse führten zu einem Verlust vor Steuern in Höhe von TEUR -940.

5. Mitarbeiter

Zum 31. März 2024 beschäftigte die HOSIDEN EUROPE GmbH 17 (Vorjahr: 17) Mitarbeiter.

Die Personalentwicklung und -förderung verfolgt das Ziel, mit einer individuell abgestimmten und anforderungsbezogenen Mitarbeiterqualifizierung einem hohen Anspruch an Qualität und Kompetenz zu entsprechen und somit den Anforderungen des Markts gerecht zu werden. Hier legt das Unternehmen großen Wert auf die Ausbildung eigener Nachwuchskräfte. Fünf von 17 Mitarbeitern stammen aus der HOSIDEN-Group in Japan.

6. Risiken und Chancen zukünftiger Entwicklungen

Der zunehmende Wettbewerb unter den Herstellern, der sich auch auf die Händler auswirkt, führt zu einem hohen Preisdruck, der unsere Margen beeinträchtigt, den wir durch konkrete Maßnahmen angehen werden, beispielsweise durch die Suche nach Möglichkeiten zur Senkung unserer variablen Kosten und die Ergreifung von Marktchancen für unsere Produkte. Gleichzeitig ergeben sich aber auch Geschäftsmöglichkeiten durch die Platzierung innovativer Produkte bei bislang noch nicht belieferten Kunden.

Neben den bestehenden zyklischen und branchenbezogenen Risiken für die Entwicklung unseres Unternehmens gibt es Inventar- und Kreditrisiken. Um das Kreditrisiko für Kunden mit zweifelhafter Bonität zu minimieren, haben wir einen Partner für eine Kreditversicherung gefunden.

Aufgrund der bestehenden Liefer- und Kaufbeziehungen mit ausländischen Kunden oder Lieferanten ist unser Unternehmen auch Risiken ausgesetzt, die sich aus einer anhaltenden Varianz der Fremdwährungsverhältnisse (insbesondere der JPY/EUR- und USD/EUR-Paritäten) ergeben.

Da Beschaffungsvorgänge im Rahmen unserer auftragsbezogenen Einkaufspolitik vor allem auf der dem jeweiligen Verkaufsgeschäft entsprechenden Währungsbasis abgeschlossen werden, sehen wir auf Grund möglicher Einflüsse abweichender Fristigkeiten von Forderungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen jedoch nur geringe Chancen und Risiken, die sich unmittelbar aus der Veränderung von Wechselkursparitäten ergeben. Daher werden derivative Finanzinstrumente derzeit weder zur Absicherung operativer Grundgeschäfte noch zu spekulativen Zwecken eingesetzt.

Der Krieg in der Ukraine und Materialknappheit innerhalb der weltweiten Lieferkette insbesondere für Halbleiter wirken sich ebenfalls auf unsere Umsätze aus und diese unvorhersehbaren Entwicklungen erschweren die Einschätzung der Risiken und zukünftigen Auswirkungen.

7. Ausblick auf das Geschäftsjahr 2024/2025

Da wir die Kundenbasis im Automobilmarkt weiter ausbauen konnten, wird es unser Ziel sein, das Geschäft mit diesen Kunden zu steigern. Insbesondere werden wir uns darauf konzentrieren, unser Kundenangebot in der Automobilindustrie für akustische Komponenten, Steckverbinder, Schalter, kapazitive Touch Panels und Kabel zu erweitern. Wir konnten sowohl bestehende als auch neue Kunden von unserem erweiterten Portfolio überzeugen.

Auch wenn wir unsere Aktivitäten im Automobilgeschäft weiter ausbauen werden, zielen wir mit Projekten für andere Produkte wie Wearables, Medicals, Industrie 4.0, Internet of Things und Roboter auf sogenannte New Markets ab. Wir werben für unsere Produkte an Unternehmen, die großes Interesse am Portfolio von HOSIDEN zeigen und neue Projekte gestartet haben.

Für das Geschäftsjahr 2024/2025 erwarten wir einen Umsatz von rund TEUR 19.059 und ein leicht positives operatives Ergebnis von TEUR 2.025. Trotz der bestehenden Risiken gehen wir für das Folgejahr generell von einem leicht positiven Bruttogewinn mit einem erwarteten EBIT von TEUR 40 aus, wobei jede Prognose natürlich einer erheblichen Unsicherheit unterliegt.

 

Düsseldorf, den 31. Juli 2024

Kenji Furuhashi

Shigemi Dochi

Toshihiko Yoshida

Bilanz zum 31. März 2024

Aktiva

31.3.2024 Vorjahr
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Software 2.370,90 3.645,22
II. Sachanlagen
Betriebs- und Geschäftsausstattung 77.043,51 100.112,27
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 51.180,32 51.180,32
130.594,73 154.937,81
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
Waren 4.917.861,53 8.815.586,08
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 3.690.097,36 3.673.633,15
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 174.282,27 34.650,39
3. Sonstige Vermögensgegenstände 719.865,83 456.187,63
4.584.245,46 4.164.471,17
III. Guthaben bei Kreditinstituten 2.863.052,29 1.986.284,91
12.365.159,28 14.966.342,16
C. Rechnungsabgrenzungsposten 28.843,05 25.900,14
D. Aktive latente Steuern 24.177,29 83.524,08
12.548.774,35 15.230.704,19

Passiva

31.3.2024 Vorjahr
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 178.952,16 178.952,16
II. Kapitalrücklage 3.892.209,36 3.892.209,36
III. Gewinnvortrag 5.815.284,25 5.989.037,95
IV. Jahresfehlbetrag 836.292,35 173.753,70
9.050.153,42 9.886.445,77
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 19.372,40 277.630,00
2. Sonstige Rückstellungen 359.610,00 341.525,00
378.982,40 619.155,00
C. Verbindlichkeiten
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 8.383,98 8.002,30
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 167.052,29 240.561,48
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 2.631.205,31 4.188.091,79
4. Sonstige Verbindlichkeiten 312.996,95 288.447,85
3.119.638,53 4.725.103,42
12.548.774,35 15.230.704,19

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. April 2023 bis 31. März 2024

2023/2024 Vorjahr
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 17.855.664,78 27.294.975,36
2. Sonstige betriebliche Erträge 383.202,17 1.574.098,80
3. Materialaufwand
Aufwendungen für bezogene Waren 16.816.249,06 25.651.311,33
4. Personalaufwand
a) Gehälter 1.032.553,41 1.090.793,21
b) Soziale Abgaben 144.804,75 144.317,31
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 27.035,58 25.561,93
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.158.261,54 2.206.199,29
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 7,46 0,00
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -104.330,58 -76.070,88
9. Ergebnis nach Steuern -835.699,35 -173.038,03
10. Sonstige Steuern 593,00 715,67
11. Jahresfehlbetrag 836.292,35 173.753,70

Anhang für das Geschäftsjahr 2023/2024

1. Allgemeines

Die Gesellschaft ist beim Amtsgericht Düsseldorf unter der Registernummer HRB 20719 eingetragen.

Der vorliegende Jahresabschluss wurde auf der Grundlage des Handelsgesetzbuches sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Größenabhängige Erleichterungsvorschriften gemäß § 288 Abs. 2 HGB werden in Anspruch genommen.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Die in der Bilanz bzw. in der Gewinn- und Verlustrechnung oder wahlweise im Anhang anzubringenden Vermerke werden zur besseren Klarheit und Übersichtlichkeit regelmäßig im Anhang aufgeführt.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden werden gegenüber dem Vorjahr beibehalten.

Aktiva

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten abzüglich aufgelaufener Abschreibungen bewertet. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen linear über die erwartete Nutzungsdauer. Die Abschreibungsdauer entspricht dabei der für steuerliche Zwecke maßgeblichen betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer, die jeweils der erwarteten wirtschaftlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände entspricht. Soweit erforderlich, werden außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert des Abschlussstichtags vorgenommen.

Geringwertige Anlagegüter im Wert bis zu EUR 800,00 werden im Geschäftsjahr in voller Höhe abgeschrieben.

Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten ausgewiesen.

Die Vorräte werden zum gewogenen Durchschnitt der Anschaffungskosten bewertet. Dem Niederstwertprinzip wurde durch entsprechende Abschläge Rechnung getragen.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nennwert angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken sind durch entsprechende Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen.

Die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennbetrag angesetzt.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen.

Passiva

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und entsprechen den Beträgen der voraussichtlichen Inanspruchnahme am Bilanzstichtag. Die Bewertung erfolgt dabei in Höhe des Erfüllungsbetrages, d.h. unter Berücksichtigung angemessener erwarteter Kostensteigerungen. Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden grundsätzlich mit fristadäquaten Zinssätzen abgezinst, die von der Deutschen Bundesbank auf Grundlage der RückAbzinsV bekannt gegeben werden. Entsprechende Abzinsungen waren im Geschäftsjahr aufgrund der durchgängig kurzfristigen Natur der zu erfassenden Verpflichtungen hingegen nicht erforderlich.

Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Aufwendungen und Erträge werden auf das Geschäftsjahr abgegrenzt.

Latente Steuern

Aktive sowie passive latente Steuern werden für zeitliche, sich in der Zukunft voraussichtlich umkehrende Differenzen zwischen den handels- und steuerrechtlichen Bilanzansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten gebildet, soweit dies nach § 274 HGB zulässig ist. Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgt für die inländischen Betriebsteile auf Basis eines kombinierten Ertragsteuersatzes von aktuellen 31,2 %. Der kombinierte Ertragsteuersatz umfasst Körperschaftsteuer, Gewerbesteuer und Solidaritätszuschlag.

Gemäß dem Wahlrecht nach § 274 Abs. 1 Satz 3 HGB werden die latenten Steuern saldiert ausgewiesen. Im Geschäftsjahr ergibt sich ein Überhang aktiver latenter Steuern.

Erträge

Die Erfassung der Umsatzerlöse erfolgt bei Streckengeschäften in Abhängigkeit vom Gefahrenübergang an den jeweiligen Kunden. Provisionen aus dem Handelsvertretergeschäft für Rechnungen verbundener Unternehmen werden auf monatlicher Basis nach Maßgabe der aufgrund unserer Vermittlungsbemühungen durch verbundene Unternehmen kontrahierten und mitgeteilten Geschäftsumfänge als Umsatz erfasst. Die Bewertung erfolgt in Anwendung der vereinbarten Provisionsstaffeln.

3. Grundsätze für die Währungsumrechnung

Die Umrechnung von Fremdwährungspositionen erfolgte gemäß § 256a HGB.

Verbindlichkeiten in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Alle übrigen Fremdwährungsverbindlichkeiten werden mit ihrem Umrechnungskurs bei Rechnungsstellung oder dem höheren Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet.

Forderungen in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Alle übrigen Fremdwährungsforderungen werden mit ihrem Umrechnungskurs bei Rechnungsstellung oder dem niedrigeren Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet.

4. Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023/2024 ist in der Anlage zum Anhang dargestellt.

Anteile an verbundenen Unternehmen

Die Gesellschaft besitzt 35.000 Anteile im Nominalwert von jeweils GBP 1 an der HOSIDEN Besson Ltd., Hove/Großbritannien. Der Anteil entspricht einer Beteiligung von 1 % am Kapital der Gesellschaft. Das Stammkapital der HOSIDEN Besson Ltd., Hove/Großbritannien, zum 31. März 2024 beträgt GBP 3.500.000 und ist zu 100 % eingezahlt. Der Jahresabschluss der HOSIDEN Besson Ltd. weist zum 31. März 2024 ein Eigenkapital von GBP 13.788.841,32 und einen Jahresfehlbetrag von GBP 1.728.934,69 aus.

Der Umrechnungskurs lautete zum Bilanzstichtag wie folgt:

EUR 1 = GBP 0,8547

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Vorräte berücksichtigen eine außerplanmäßige Abschreibung auf Auslaufartikel über TEUR 600.

Sämtliche Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie gegen verbundene Unternehmen haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Von den Forderungen gegen verbundene Unternehmen entfallen TEUR 58 (Vorjahr: TEUR 30) auf Forderungen gegen die Gesellschafterin.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen mit TEUR 174 (Vorjahr: TEUR 35) aus Lieferungen und Leistungen.

Von den sonstigen Vermögensgegenständen haben TEUR 33 (Vorjahr: TEUR 39) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

Aktive latente Steuern

Die sich zum 31. März 2024 ergebenden aktiven latenten Steuern in Höhe von TEUR 24 (Vorjahr: TEUR 84) resultieren aus steuerlichen Differenzen aus der Bewertung der Fremdwährungsverbindlichkeiten.

Eigenkapital

Das in der Bilanz mit TEUR 179 ausgewiesene gezeichnete Kapital lautet nach dem Gesellschaftsvertrag und Handelsregistereintrag unverändert auf TDM 350.

Der Jahresfehlbetrag zum 31. März 2023 in Höhe von EUR 173.753,70 wurde am 28. Juli 2023 auf neue Rechnung vorgetragen.

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Abschluss-, Prüfungs- und Beratungskosten, ausstehende Lieferantenrechnungen, Urlaubsansprüche, Boni, Berufsgenossenschaftsbeiträge, Überstundenentgelte sowie Sondervergütungen gebildet.

Verbindlichkeiten

Unverändert zum Vorjahr haben sämtliche Verbindlichkeiten eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Von den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen entfallen TEUR 2.613 (Vorjahr: TEUR 4.164) auf Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 2.631 (Vorjahr: TEUR 4.188).

Von den sonstigen Verbindlichkeiten bestehen TEUR 15 (Vorjahr: TEUR 17) aus Steuern.

5. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse wurden in folgenden Absatzgebieten erzielt:

2023/2024 Vorjahr
TEUR TEUR
Inland 5.189 3.989
Frankreich 7.443 8.661
Malta 1.369 1.129
Korea 1.178 45
Übrige Länder 2.313 13.429
Ausland 12.303 23.264
Kommissionserlöse ohne Aufgliederung nach Absatzgebieten 364 42
17.856 27.295

Aufgegliedert nach Tätigkeitsbereichen ergibt sich der Umsatz wie folgt:

2023/2024 Vorjahr
TEUR TEUR
Automotive-Geschäft 17.415 27.139
Telekommunikation-Geschäft 51 9
Sonstige Geschäftsfelder 26 105
Eigengeschäft gesamt 17.492 27.253
Kommissionserlöse 364 42
17.856 27.295

Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 286 (Vorjahr: TEUR 1.312).

Sonstige betriebliche Aufwendungen

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 428 (Vorjahr: TEUR 1.519) enthalten.

Steuern

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag entfallen mit TEUR -164 (Vorjahr: TEUR 45) auf Ertragsteuern vergangener Jahre sowie mit TEUR 59 (Vorjahr: TEUR -121) auf latente Steuern.

6. Sonstige Pflichtangaben

Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Seit dem Abschlussstichtag sind keine Ereignisse eingetreten, die wesentliche Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Geschäftsjahres 2023/2024 haben.

Konzernzugehörigkeit

Die HOSIDEN EUROPE GmbH ist ein Unternehmen der HOSIDEN-Gruppe, die von der Hosiden Corporation, Yao-City, Osaka/Japan, geleitet wird. Die Unternehmen der HOSIDEN-Gruppe gelten als verbundene Unternehmen.

Der Jahresabschluss der HOSIDEN EUROPE GmbH wird in den Konzernabschluss der Obergesellschaft Hosiden Corporation, Yao-City, Osaka/Japan, einbezogen. Diese stellt den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis von Unternehmen auf. Der Konzernabschluss wird in Japan veröffentlicht. Er kann über das Electronic Disclosure for Investors' NETwork (EDINET) der japanischen Financial Services Agency über die Web-Site http://info.edinet-fsa.go.jp/ in elektronischer Form abgerufen werden.

Geschäftsführung

Der Geschäftsführung der Gesellschaft gehörten im Geschäftsjahr die folgenden Herren an:

Kenji Furuhashi, Osaka/Japan, Kaufmann, Group President

Haremi Kitatani, Osaka/Japan, Kaufmann, Group Vice President, bis 28. Dezember 2023

Kanemasa Mizuta, Osaka/Japan, Kaufmann, bis 7. Mai 2024

Toshihiko Yoshida, Düsseldorf, Kaufmann

Shigemi Dochi, Yokohama/Japan, Kaufmann, ab 7. Mai 2024

Die Geschäftsführer üben neben den allgemeinen kaufmännischen Tätigkeiten insbesondere Vertriebstätigkeiten aus.

Bezüge der Geschäftsführung

Da lediglich ein Mitglied der Geschäftsführung Vergütungen von der Gesellschaft bezieht, wird auf die entsprechenden Angaben unter Bezugnahme auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Haftungsverhältnisse

Angabepflichtige Haftungsverhältnisse bestehen zum Bilanzstichtag wie schon im Vorjahr nicht.

Außerbilanzielle Verpflichtungen

Mit Ausnahme von Operating-Leasingverträgen, die im vorstehenden benannten Verpflichtungsumfang enthalten sind, wurden "Off-Balance-Sheet"-Geschäfte im Sinne des § 285 Nr. 3 HGB nicht getätigt. Der Abschluss derartiger Geschäfte trägt zur Verminderung der Kapitalbindung bei und belässt das Investitionsrisiko jeweils beim Vermieter bzw. Leasinggeber.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Aus Miet- und Leasingverträgen bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen, die für die Restlaufzeit der Verträge TEUR 197 (Vorjahr: TEUR 367) betragen.

Geschäfte mit nahestehenden Personen

Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen entsprechend § 285 Nr. 21 HGB zu marktunüblichen Konditionen wurden nicht getätigt.

Mitarbeiter

Während des Geschäftsjahres waren durchschnittlich 17 (Vorjahr: 18) Angestellte beschäftigt.

Abschlussprüferhonorar

Das für den Abschlussprüfer unserer Gesellschaft, die Deloitte GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Düsseldorf, im Geschäftsjahr als Aufwand erfasste Honorarvolumen gliedert sich wie folgt auf:

2023/2024
TEUR
Abschlussprüfungsleistungen 42
Steuerberatungsleistungen 7
49

 

Düsseldorf, den 31. Juli 2024

HOSIDEN EUROPE GmbH

Kenji Furuhashi

Shigemi Dochi

Toshihiko Yoshida

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023/2024

Historische Anschaffungskosten
Stand am 1.4.2023 Zugänge Abgänge Stand am 31.3.2024
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Software 357.464,85 0,00 0,00 357.464,85
II. Sachanlagen
Betriebs- und Geschäftsausstattung 464.554,75 3.005,34 33.561,36 433.998,73
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 51.180,32 0,00 0,00 51.180,32
873.199,92 3.005,34 33.561,36 842.643,90
kumulierte Abschreibungen
Stand am 1.4.2023 Zugänge Abgänge Stand am 31.3.2024
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Software 353.819,63 1.274,32 0,00 355.093,95
II. Sachanlagen
Betriebs- und Geschäftsausstattung 364.442,48 25.761,26 33.248,52 356.955,22
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
718.262,11 27.035,58 33.248,52 712.049,17
Nettobuchwerte
Stand am 31.3.2024 Vorjahr
EUR TEUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Software 2.370,90 4
II. Sachanlagen
Betriebs- und Geschäftsausstattung 77.043,51 100
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 51.180,32 51
130.594,73 155

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die HOSIDEN EUROPE GmbH, Düsseldorf

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der HOSIDEN EUROPE GmbH, Düsseldorf, - bestehend aus der Bilanz zum 31. März 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der HOSIDEN EUROPE GmbH, Düsseldorf, für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. März 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Düsseldorf, den 31. Juli 2024

Deloitte GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Norbert Graetz, Wirtschaftsprüfer

Alexander Möhring, Wirtschaftsprüfer

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

Organisationen an dieser Adresse

44 nahegelegene Organisationen

Liste von Unternehmen und Organisationen an oder in der Nähe dieser Geschäftsadresse. Die Daten umfassen Firmennamen, Adressen, Registrierungsdetails und Branchenklassifikationen.
Die Informationen auf dieser Seite stammen aus öffentlichen Quellen, offiziellen Registern oder werden von Drittanbietern bereitgestellt. Fusionbase übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Daten. Melde dich bei Fragen oder Anregungen über unser Kontaktformular.