Oskar
Erhard GmbH
Pleinfeld
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr
vom 01.01.2010 bis zum 31.12.2010
Bilanz
Aktiva
|
|
31.12.2010
EUR |
31.12.2009
EUR |
| A.
Anlagevermögen |
19.138,00 |
25.859,00 |
| I.
Sachanlagen |
19.138,00 |
25.859,00 |
| B.
Umlaufvermögen |
200.159,55 |
341.045,83 |
| I.
Vorräte |
40.717,23 |
40.317,23 |
| II.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände |
103.291,09 |
294.137,23 |
| III.
Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei
Kreditinstituten und Schecks |
56.151,23 |
6.591,37 |
| C.
nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag |
224.939,00 |
215.407,04 |
| Bilanzsumme,
Summe Aktiva |
444.236,55 |
582.311,87 |
Passiva
|
|
31.12.2010
EUR |
31.12.2009
EUR |
| A.
Eigenkapital |
0,00 |
0,00 |
| I.
gezeichnetes Kapital |
26.000,00 |
26.000,00 |
| II.
Verlustvortrag |
241.407,04 |
245.389,19 |
| III.
Jahresfehlbetrag |
9.531,96 |
-3.982,15 |
| IV.
nicht gedeckter Fehlbetrag |
224.939,00 |
215.407,04 |
| B.
Rückstellungen |
143.882,00 |
283.680,00 |
| C.
Verbindlichkeiten |
300.354,55 |
298.631,87 |
| Bilanzsumme,
Summe Passiva |
444.236,55 |
582.311,87 |
Anhang
für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis 31.
Dezember 2010
1. Allgemeine Angaben
Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2010 ist nach
den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches
und des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Für die Gewinn- und
Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren angewandt.
Die Regelungen des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetztes
wurden im Geschäftsjahr 2010 erstmals angewendet. Bei
der erstmaligen Aufstellung des Jahresabschlusses nach dem
Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) wurden die
Vorjahresvergleichszahlen auf Grund des Wahlrechts des Art.
67 Abs. 8 Satz 2 EGHGB nicht angepasst.
Nach den in § 267 HGB angegebenen
Größenklassen ist die Gesellschaft eine kleine
Kapitalgesellschaft.
2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Für die Aufstellung des Jahresabschlusses sind
die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
maßgebend.
Sachanlagen sind mit Anschaffungs- oder
Herstellungskosten, vermindert um planmäßige
Abschreibungen bewertet. Die planmäßigen
Abschreibungen werden nach der linearen Methode
vorgenommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit
Anschaffungskosten bis € 150,00 werden im Zugangsjahr
voll abgeschrieben. Wirtschaftsgüter mit
Anschaffungskosten von über € 150,00 bis €
1.000,00 werden entsprechend der steuerlichen Regelungen
des § 6 Abs. 2a EStG über fünf Jahre
abgeschrieben.
Die Bewertung des
Vorratsvermögens erfolgt zu Anschaffungskosten.
Wegen der kontinuierlichen Wiederbeschaffung werden
gewogene Durchschnittspreise zugrundegelegt; das strenge
Niederstwertprinzip wird beachtet.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände sind zum Nennwert unter
Abzug von Einzelwertberichtigungen - bei erkennbaren
Einzelrisiken - und Pauschalwertberichtigungen zur
Abgeltung des allgemeinen Kreditrisikos angesetzt.
Rückstellungen für
Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden
auf der Grundlage versicherungsmathematischen Berechnung
nach den Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit
Credit Method) unter Berücksichtigung der Richttafeln
2005 G von Prof. Dr. Heubeck bewertet. Die
Rückstellungen für Pensionen und
ähnliche Verpflichtungen wurden pauschal mit dem
von der Deutschen Bundesbank im Monat Januar 2011
veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der
vergangenen sieben Jahre abgezinst, der sich bei einer
angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt (§ 253
Abs. 2 Satz 2 HGB). Dieser Zinssatz beträgt 5,15 %.
Bei der Ermittlung der Rückstellungen für
Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden
jährliche Lohn- und Gehaltssteigerungen von 0,0 % und
Rentensteigerungen von jährlich 0,0 % zugrunde gelegt,
sowie eine Fluktuation in Höhe von 0,0 % p. a.
unterstellt. Die Verpflichtungen aus Pensionen werden mit
den Vermögensgegenständen, die
ausschließlich der Erfüllung der
Altersversorgung dienen und dem Zugriff fremder Dritter
entzogen sind, verrechnet. Die Bewertung des
zweckgebundenen, verpfändeten und insolvenzgesicherten
Deckungsvermögens erfolgt zum beizulegenden Zeitwert.
Die
sonstigen Rückstellungen berücksichtigen
alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und
sind mit dem Erfüllungsbetrag nach vernünftiger
kaufmännischer Beurteilung bewertet.
Die
Verbindlichkeiten sind mit ihrem
Erfüllungsbetrag angesetzt.
3. Erläuterungen zur Bilanz
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände
Sämtliche Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände sind - wie im Vorjahr
- innerhalb eines Jahres fällig.
Eigenkapital
Die Gesellschaft weist zum Bilanzstichtag einen nicht
durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag in Höhe von
€ 224.939,00 aus. Aufgrund eines Rangrücktritts
bezüglich der Gesellschafterdarlehen in Höhe von
€ 240.000,00 liegt keine Überschuldung im
insolvenzrechtlichen Sinne vor. Die Annahme der
Fortführung der Unternehmenstätigkeit wurde
deshalb bei der Anwendung der Bewertungsmethoden
beibehalten.
Pensionsrückstellungen
Rückstellungspflichtige Pensionsverpflichtungen
bestehen zum Bilanzstichtag in Höhe von €
305.734,00. Diese wurde mit Deckungsvermögen in
Höhe von € 168.252,00 gemäß § 246
Abs. 2 Satz 2 HGB verrechnet.
Aus der Umstellung der Pensionsrückstellung im
Rahmen des BilMoG zum 01. Januar 2010
(BilMoG-Eröffnungsbilanz) ergab sich ein
Zuführungsbetrag im Vergleich zum alten Ansatz zum
31.Dezember 2009 von € 11.572,00.
Die Gesellschaft macht von dem Wahlrecht des Art. 67
Abs. 1 Satz 1 EGHGB Gebrauch und verteilt den Aufwand aus
der Umstellung linear über einen Zeitraum von maximal
15 Jahren. Im Geschäftsjahr 2010 wurden € 771,00
als außerordentlicher Aufwand erfasst. Zum
Abschlussstichtag beläuft sich die Unterdeckung bei
den Pensionsrückstellungen somit auf € 10.801,00.
Verbindlichkeiten
Von den Verbindlichkeiten haben € 300.354,55
(Vj. € 298.631,87) eine Restlaufzeit bis zu einem
Jahr.
Die Verbindlichkeiten beinhalten € 9.738,86 (Vj.
€ 10.183,33) aus Steuern sowie € 0,00 (Vj. €
0,00) im Rahmen der sozialen Sicherheit und
Verbindlichkeiten gegen Gesellschafter in Höhe von
€ 279.859,02 (Vj. 278.455,33).
4. Sonstige Angaben
Geschäftsführer war im Geschäftsjahr
2010:
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Oskar Erhard, Schreinermeister
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gez. Oskar Erhard
sonstige Berichtsbestandteile
Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 14.10.2011 festgestellt.
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