Oskar Erhard GmbHLiquidiert

91785 Pleinfeld, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Ansbach HRB 1049
Eingetragen
24.5.1985
Branche
Veredlung von HolzwarenHerstellung von Baubedarfsartikeln aus KunststoffenSäge- und Hobelwerke
Gegenstand
Der Betrieb einer Schreinerei.

Historie

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Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
50.00%
Edeltraud Erhard
50.00%

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

91785 Pleinfeld, Nordring 16a
13.000 €
50.00%
Edeltraud Erhard
91785 Pleinfeld, Nordring 16a
13.000 €
50.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

Oskar Erhard GmbH

Pleinfeld

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2010 bis zum 31.12.2010

Bilanz

Aktiva

31.12.2010
EUR
31.12.2009
EUR
A. Anlagevermögen 19.138,00 25.859,00
I. Sachanlagen 19.138,00 25.859,00
B. Umlaufvermögen 200.159,55 341.045,83
I. Vorräte 40.717,23 40.317,23
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 103.291,09 294.137,23
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 56.151,23 6.591,37
C. nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 224.939,00 215.407,04
Bilanzsumme, Summe Aktiva 444.236,55 582.311,87

Passiva

31.12.2010
EUR
31.12.2009
EUR
A. Eigenkapital 0,00 0,00
I. gezeichnetes Kapital 26.000,00 26.000,00
II. Verlustvortrag 241.407,04 245.389,19
III. Jahresfehlbetrag 9.531,96 -3.982,15
IV. nicht gedeckter Fehlbetrag 224.939,00 215.407,04
B. Rückstellungen 143.882,00 283.680,00
C. Verbindlichkeiten 300.354,55 298.631,87
Bilanzsumme, Summe Passiva 444.236,55 582.311,87

Anhang


für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis 31. Dezember 2010

1. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2010 ist nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren angewandt. Die Regelungen des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetztes wurden im Geschäftsjahr 2010 erstmals angewendet. Bei der erstmaligen Aufstellung des Jahresabschlusses nach dem Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) wurden die Vorjahresvergleichszahlen auf Grund des Wahlrechts des Art. 67 Abs. 8 Satz 2 EGHGB nicht angepasst.
Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine kleine Kapitalgesellschaft.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses sind die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Sachanlagen sind mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen bewertet. Die planmäßigen Abschreibungen werden nach der linearen Methode vorgenommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis € 150,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten von über € 150,00 bis € 1.000,00 werden entsprechend der steuerlichen Regelungen des § 6 Abs. 2a EStG über fünf Jahre abgeschrieben.

Die Bewertung des Vorratsvermögens erfolgt zu Anschaffungskosten. Wegen der kontinuierlichen Wiederbeschaffung werden gewogene Durchschnittspreise zugrundegelegt; das strenge Niederstwertprinzip wird beachtet.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert unter Abzug von Einzelwertberichtigungen - bei erkennbaren Einzelrisiken - und Pauschalwertberichtigungen zur Abgeltung des allgemeinen Kreditrisikos angesetzt.

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden auf der Grundlage versicherungsmathematischen Berechnung nach den Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Method) unter Berücksichtigung der Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Heubeck bewertet. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche  Verpflichtungen wurden pauschal mit dem von der Deutschen Bundesbank im Monat Januar 2011 veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt (§ 253 Abs. 2 Satz 2 HGB). Dieser Zinssatz beträgt 5,15 %. Bei der Ermittlung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden jährliche Lohn- und Gehaltssteigerungen von 0,0 % und Rentensteigerungen von jährlich 0,0 % zugrunde gelegt, sowie eine Fluktuation in Höhe von 0,0 % p. a. unterstellt. Die Verpflichtungen aus Pensionen werden mit den Vermögensgegenständen, die ausschließlich der Erfüllung der Altersversorgung dienen und dem Zugriff fremder Dritter entzogen sind, verrechnet. Die Bewertung des zweckgebundenen, verpfändeten und insolvenzgesicherten Deckungsvermögens erfolgt zum beizulegenden Zeitwert.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind mit dem Erfüllungsbetrag nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung bewertet.
Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

3. Erläuterungen zur Bilanz

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind  - wie im Vorjahr - innerhalb eines Jahres fällig.

Eigenkapital
Die Gesellschaft weist zum Bilanzstichtag einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag in Höhe von € 224.939,00 aus. Aufgrund eines Rangrücktritts bezüglich der Gesellschafterdarlehen in Höhe von € 240.000,00 liegt keine Überschuldung im insolvenzrechtlichen Sinne vor. Die Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit wurde deshalb bei der Anwendung der Bewertungsmethoden beibehalten.

Pensionsrückstellungen
Rückstellungspflichtige Pensionsverpflichtungen bestehen zum Bilanzstichtag in Höhe von € 305.734,00. Diese wurde mit Deckungsvermögen in Höhe von € 168.252,00 gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB verrechnet.

Aus der Umstellung der Pensionsrückstellung im Rahmen des BilMoG zum 01. Januar 2010 (BilMoG-Eröffnungsbilanz) ergab sich ein Zuführungsbetrag im Vergleich zum alten Ansatz zum 31.Dezember 2009 von € 11.572,00.

Die Gesellschaft macht von dem Wahlrecht des Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB Gebrauch und verteilt den Aufwand aus der Umstellung linear über einen Zeitraum von maximal 15 Jahren. Im Geschäftsjahr 2010 wurden € 771,00 als außerordentlicher Aufwand erfasst. Zum Abschlussstichtag beläuft sich die Unterdeckung bei den Pensionsrückstellungen somit auf € 10.801,00.

Verbindlichkeiten
Von den Verbindlichkeiten haben € 300.354,55 (Vj. € 298.631,87) eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Die Verbindlichkeiten beinhalten € 9.738,86 (Vj. € 10.183,33) aus Steuern sowie € 0,00 (Vj. € 0,00) im Rahmen der sozialen Sicherheit und Verbindlichkeiten gegen Gesellschafter in Höhe von € 279.859,02 (Vj. 278.455,33).

4. Sonstige Angaben

Geschäftsführer war im Geschäftsjahr 2010:

Oskar Erhard, Schreinermeister


gez. Oskar Erhard

  

sonstige Berichtsbestandteile


Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 14.10.2011 festgestellt.

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