Stammdaten

Register
Amtsgericht Stuttgart HRB 738917
Vorher
Webotech Präzisionstechnik GmbH
Eingetragen
1.8.2011
Branche
Veredlung von HolzwarenBearbeitung und Veredlung von KunststoffwarenHerstellung von Werkzeugmaschinen für die Metallbearbeitung
Gegenstand
Gegenstand geändert; nun: Die Herstellung von Präzisions-Drehteilen, die Veredelung von Präzisions-Drehteilen durch Oberflächenbehandlung sowie technische Beratung.

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

95.00% identifiziert5.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
94.00%
1.00%

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
5.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
EUK Unternehmensbeteiligungen GmbH
Germany
50.000 €
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

turningtec GmbH

Gosheim

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018

Amtsgericht Stuttgart - HRB 738917

für Zwecke der Offenlegung gemäß §§ 325 ff. HGB

Bilanz zum 31. Dezember 2018

turningtec GmbH, Gosheim

AKTIVA

31.12.2018 31.12.2017
EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen      
I. Immaterielle Vermögensgegenstände      
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten   18.640,50 37.453,50
II. Sachanlagen      
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 604.083,00   717.475,00
2. technische Anlagen und Maschinen 1.476.650,75   1.041.174,75
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 320.498,00 2.401.231,75 368.909,00
III. Finanzanlagen      
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 731.025,33   731.025,33
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 501.264,87 1.232.290,20 518.657,76
B. Umlaufvermögen      
I. Vorräte      
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 233.431,29   209.166,73
2. unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 618.674,32   461.969,19
3. fertige Erzeugnisse und Waren 451.482,34 1.303.587,95 565.733,37
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände      
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 820.114,18   801.008,93
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 0,00   101.940,30
3. sonstige Vermögensgegenstände 67.015,77 887.129,95 120.407,57
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks   855.730,96 504.247,03
C. Rechnungsabgrenzungsposten   16.451,08 13.641,91
    6.715.062,39 6.192.810,37

PASSIVA

     
    31.12.2018 31.12.2017
  EUR EUR EUR
A. Eigenkapital      
I. Gezeichnetes Kapital   1.000.000,00 1.000.000,00
II. Kapitalrücklage   350.935,68 350.935,68
III. Verlustvortrag   -532.405,35 -280.747,21
IV. Jahresüberschuss   21.823,20 -251.658,14
B. Rückstellungen      
1. Steuerrückstellungen 1.886,00   0,00
2. sonstige Rückstellungen 19588176 197.767,76 188.234,60
C. Verbindlichkeiten      
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 4.542.582,95   4.320.110,00
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 566.431,21   257.150,81
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 0,00   38.040,31
4. sonstige Verbindlichkeiten 461.315,55 5.570.329,71 441.885,32
D. Passive latente Steuern   106.611,39 128.859,00
    6.715.062,39 6.192.810,37

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG vom 01.01.2018 bis 31.12.2018

turningtec GmbH, Gosheim

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR EUR
1. Rohergebnis   6.195.400,96 6.316.275,40
2. Personalaufwand      
a) Löhne und Gehälter 2.391.184,71   2.688.337,29
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 473.499,57 2.864.684,28 559.459,80
3. Abschreibungen      
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen   746.853,14 838.684,36
4. sonstige betriebliche Aufwendungen   2.481.642,81 2.397.447,85
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge   10.880,87 20.721,36
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen   94.350,89 106.417,95
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag   -20.361,61 -5.471,00
8. Ergebnis nach Steuern   39.112,32 -247.879,49
9. sonstige Steuern   17.289,12 3.778,65
10. Jahresüberschuss   21.823,20 -251.658,14

Anhang zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2018

I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Die turningtec GmbH hat ihren Sitz in Gosheim. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Stuttgart unter HRB 738917 eingetragen.

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i.S.d. § 267 Abs. 2 HGB.

II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2018 wurde nach den Vorschriften des § 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie des GmbHG aufgestellt. Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr.

Die Bilanz ist gemäß § 266 HGB gegliedert. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewandten Gliederungsgrundsätze des Handelsgesetzbuches in der sog. Staffelform nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

III. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden.

Das Anlagevermögen weist nur Gegenstände aus, die dazu bestimmt sind, dem Geschäftsbetrieb dauernd zu dienen. Aufwendungen für die Gründung des Unternehmens und für die Beschaffung des Eigenkapitals wurden nicht bilanziert.

Rückstellungen wurden nur im Rahmen des § 249 HGB und Rechnungsabgrenzungsposten wurden nach den Vorschriften des § 250 HGB gebildet.

Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind.

Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden.

Der Jahresabschluss wurde unter der Annahme der Unternehmensfortführung aufgestellt.

Einzelne Posten wurden wie folgt bewertet:

1. Anlagevermögen

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen werden linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer vorgenommen.

Die Sachanlagen wurden zu Anschaffungskosten oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt. Grundlage der planmäßigen Abschreibung war die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes. Die betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern liegen hierbei zwischen drei und fünfzig Jahren.

Im Geschäftsjahr zugegangene, abnutzbare bewegliche Vermögensgegenstände wurden linear abgeschrieben.

Abnutzbare bewegliche Anlagegüter mit Anschaffungskosten über EUR 150,00 bis EUR 1.000,00 wurden bis zum Geschäftsjahr 2014 gemäß § 6 Abs. 2a EStG in einen Sammelposten eingestellt und linear über einen Zeitraum von fünf Jahren abgeschrieben. Der Sammelposten wird künftig nicht mehr fortgeführt.

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis EUR 800 wurden gemäß § 6 Abs. 2 EStG in voller Höhe aufwandswirksam abgeschrieben.

Die Finanzanlagen wurden mit den Anschaffungskosten bzw. dem Nennwert bewertet.

Soweit die beizulegenden Werte einzelner Vermögensgegenstände ihren Buchwert unterschreiten und die Wertminderungen von Dauer sind, werden zusätzliche außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Stellt sich in einem späteren Geschäftsjahr heraus, dass die Gründe hierfür nicht mehr bestehen, so wird der Betrag dieser Abschreibungen im Umfang der Werterhöhung unter Berücksichtigung der Abschreibungen, die inzwischen vorzunehmen gewesen wären, zugeschrieben.

2. Umlaufvermögen

Die Vorräte wurden grundsätzlich zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und sofern ein entsprechender Sachverhalt vorlag, auf den niedrigeren Börsen- oder Marktpreis am Abschlussstichtag abgeschrieben. Soweit ein Börsen- oder Marktpreis nicht feststellbar war, wurden sie auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben. Sofern erforderlich, wurden dabei angemessene Bewertungsabschläge in Bezug auf technische oder wirtschaftliche Risiken der Bestände vorgenommen. Zinsen für Fremdkapital wurden in die Herstellungskosten nicht einbezogen.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sowie liquiden Mittel wurden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Für das allgemeine Ausfall- und Kreditrisiko bei den Forderungen wurde eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1,0 % (Vj. 1,0 %) der Nettoforderungen aus Lieferungen und Leistungen gebildet. Erkennbare Einzelrisiken wurden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt.

Forderungen in Fremdwährung mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit über einem Jahr erfolgt die Umrechnung mit dem Wechselkurs zum Zeitpunkt des Entstehens. Bei Wechselkursänderungen bis zum Bilanzstichtag erfolgt die Bewertung grundsätzlich zum Wechselkurs des Bilanzstichtags unter Beachtung des Niederstwertprinzips auf der Aktivseite.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden diverse vorausbezahlte Aufwendungen ausgewiesen.

3. Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Sie sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Zukünftige Preis- oder Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichend objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind gegebenenfalls mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre, der von der Deutschen Bundesbank zum Bilanzstichtag ermittelt wird, abgezinst.

4. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Verbindlichkeiten in Fremdwährung mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit über einem Jahr erfolgt die Umrechnung mit dem Wechselkurs zum Zeitpunkt des Entstehens. Bei Wechselkursänderungen bis zum Bilanzstichtag erfolgt die Bewertung grundsätzlich zum Wechselkurs des Bilanzstichtags unter Beachtung des Höchstwertprinzips auf der Passivseite.

5. Latente Steuern

Latente Steuern werden gemäß § 274 HGB nach dem bilanzorientierten temporary-Konzept ermittelt. Aktive latente Steuern werden grundsätzlich mit passiven latenten Steuern verrechnet. Bei der Gesellschaft liegen ausschließlich passive latente Steuern vor, die sich aus der Bewertung des Sachanlagevermögens ergeben. Für die Bewertung der latenten Steuern wird ein unternehmensindividueller Steuersatz i.H.v. 26,3 % verwendet. Im Geschäftsjahr erfolgte eine Auflösung der passiven latenten Steuern i.H.v. EUR 22.247,61.

IV. Erläuterungen zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Die gesondert dargestellte Entwicklung des Anlagevermögens ist integraler Bestandteil des Anhangs.

In den Abschreibungen des Geschäftsjahres sind Abschreibungen für das Geschäftsjahr i.H.v. EUR 746.853,14 und i.H.v. EUR 3.654,29 aus Zugängen aufgrund einer Anpassung einer steuerlichen Außenprüfung enthalten.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben alle eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

3. Flüssige Mittel

Als flüssige Mittel werden der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten ausgewiesen.

4. Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Verpflichtungen gegenüber Arbeitnehmern i.H.v. TEUR 81 (Vj.: TEUR 97), Gewährleistungsverpflichtungen i.H.v. TEUR 48 (Vj.: TEUR 45) sowie sonstige Verpflichtungen i.H.v. TEUR 67 (Vj.: TEUR 46).

5. Verbindlichkeiten

Die in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten sind wie folgt strukturiert:

Restlaufzeit
bis zu einem Jahr bis zu einem Jahr von mehr als einem Jahr von mehr als einem Jahr von mehr als fünf Jahren
  akt. Jahr Vorjahr akt. Jahr Vorjahr akt. Jahr
  EUR EUR EUR EUR EUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 724.611,07 233.459,60 3.817.971,88 4.086.651,00 796.937,02
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 566.431,21 257.150,81 0,00 0,00 0,00
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 0,00 38.040,31 0,00 0,00 0,00
Sonstige Verbindlichkeiten 329.995,15 308.423,39 131.320,40 133.545,88 0,00
  1.621.037,43 837.074,11 3.949.292,28 4.220.196,88 796.937,02
davon aus Steuern 27.963,25 29.013,31 0,00 0,00 0,00
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 480,00 610,00 0,00 0,00 0,00

Grundschulden und Sicherungsübereignungen gesichert.

Für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen teilweise branchenübliche Eigentumsvorbehalte.

6. Angaben zu nicht in der Bilanz enthaltenen Geschäften

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen i.H.v. EUR 594.062,37 sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Leasing- und Mietverträgen. Es handelt sich hierbei um zwei Maschinenmietverträge für Drehmaschinen (Laufzeit bis 2021/2022), einen Maschinenleasingvertrag für eine Mehrspindeldrehmaschine (Laufzeit bis 2021) sowie drei Leasingverträge für Büromaschinen (Laufzeit bis 2011/2023).

V. Erläuterungen zur GuV

1. Währungsumrechnung

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind EUR 3,00 (i. Vj. TEUR 0,00) aus Erträgen aus Währungsumrechnungen enthalten. Aufwendungen aus der Währungsumrechnung betragen im Jahr 2018 EUR 1.520,57 (i. Vj. TEUR 3,4) und sind in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten.

2. Außergewöhnliche Erträge

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind TEUR 14,3 enthalten, die auf Anpassungen aufgrund der erfolgten steuerlichen Außenprüfung entfallen.

VI. Sonstige Angaben

1. Anteilsbesitz gemäß § 285 Nr.11 HGB

Es besteht folgende Beteiligung i.S.d. § 285 Nr. 11 HGB:

Name, Sitz Beteiligung Eigenkapital letztes Gj. Ergebnis letztes Gj.
turningtec Polska Spółka z ograniczoną odpowiedzialnością, Boleslawiec, Polen 99% EUR 349.397,08 EUR 23.569,42

Das Eigenkapital sowie das Jahresergebnis zum 31. Dezember 2018 wurden mit einem Umrechnungskurs von 1 Euro = 4,3014 Zloty berechnet.

2. Personal

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer beträgt:

Anzahl
Gewerbliche Arbeitnehmer 46
Angestellte 15
Summe 61

3. Organe der Gesellschaft

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens geführt durch:

  Frau Bianca Kaiser, Dipl.-Betriebswirtin (BA)

Zu den Angaben im Sinne von § 285 Nr. 9 a) und Nr. 9 b) HGB über die Bezüge von aktiven oder ehemaligen Mitgliedern von Organ- und Überwachungsgremien unserer Gesellschaft wurde die Schutzklausel gem. § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen.

4. Nachtragsbericht

Nach Abschluss des Geschäftsjahres gab es keine Ereignisse von besonderer Bedeutung, die relevant für den zukünftigen Geschäftsverlauf und die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft sind.

5. Unterschrift der Geschäftsführung

 

Gosheim, den 30. März 2019

turningtec GmbH

vertreten durch die Geschäftsführerin

Frau Bianca Kaiser

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 09.07.2019 festgestellt.

Brutto-Anlagenspiegel zum 31.12.2018

turningtec GmbH, Gosheim

Anschaffungs- Herstellungskosten 01.01.2018 Zugänge Abgänge Umbuchungen Anschaffungs- Herstellungskosten 31.12.2018
  EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände          
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 339.388,42 12.975,00     352.363,42
  339.388,42 12.975,00     352.363,42
II. Sachanlagen          
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.611.652,95 11.272,22     3.622.925,17
2. technische Anlagen und Maschinen 7.035.353,27 790.547,58 364.598,02 179.456,55 7.640.759,38
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.281.585,65 7.848,28 81.301,39   1.208.132,54
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau   179.456,55   -179.456,55  
  11.928.591,87 989.124,63 445.899,41   12.471.817,09
III. Finanzanlagen          
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 731.025,33       731.025,33
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 518.657,76 501.264,87 518.657,76   501.264,87
  1.249.683,09 501.264,87 518.657,76   1.232.290,20
  13.517.663,38 1.503.364,50 964.557,17   14.056.470,71
kumulierte Abschreibungen 01.01.2018 Abschreibungen Geschäftsjahr Zugänge Abgänge Zuschreibung kumulierte Abschreibungen 31.12.2018
  EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände          
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 301.934,92 31.788,00     333.722,92
  301.934,92 31.788,00     333.722,92
II. Sachanlagen          
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.894.177,95 132.314,02   7.649,80 3.018.842,17
2. technische Anlagen und Maschinen 5.994.178,52 530.152,13 360.222,02   6.164.108,63
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 912.676,65 56.232,28 81.295,39   887.634,54
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau          
  9.801.033,12 718.719,43 441.517,41 7.649,80 10.070.585,34
III. Finanzanlagen          
1. Anteile an verbundenen Unternehmen          
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen          
           
  10.102.968,04 750.507,43 441.517,41 7.649,80 10.404.308,26
Buchwert 31.12.2017 Buchwert 31.12.2018
  EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 37.453,50 18.640,50
  37.453,50 18.640,50
II. Sachanlagen    
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 717.475,00 604.083,00
2. technische Anlagen und Maschinen 1.041.174,75 1.476.650,75
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 368.909,00 320.498,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau    
  2.127.558,75 2.401.231,75
III. Finanzanlagen    
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 731.025,33 731.025,33
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 518.657,76 501.264,87
  1.249.683,09 1.232.290,20
  3.414.695,34 3.652.162,45

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2018

der turningtec GmbH, 78559 Gosheim

Inhaltsverzeichnis

1. Grundlagen des Unternehmens
  1.1 Geschäftsmodell
  1.2 Forschung und Entwicklung
2. Wirtschaftsbericht
  2.1 Gesamtwirtschaftliche branchenbezogene Rahmenbedingungen
  2.2 Geschäftsverlauf
  2.3 Vermögens- Finanz- und Ertragslage: Darstellung, Analyse, Beurteilung
  2.3.1 Ertragslage
  2.3.2 Finanzlage
  2.3.3 Vermögenslage
  2.4 Finanzielle Leistungsindikatoren
  2.5 Gesamtaussage
3. Zweigniederlassungsbericht
4. Risiko- und Prognoseberichterstattung
  4.1 Prognosebericht
  4.2 Chancen- und Risikobericht

1. Grundlagen des Unternehmens

1.1 Geschäftsmodell

Die turningtec GmbH mit über 60 qualifizierten und engagierten Mitarbeitern mit Sitz in Gosheim ist ein kompetenter Zulieferer von Präzisionsdrehteilen. Der Geschäftssitz in Gosheim fungiert als Kompetenzzentrum, produziert wird sowohl in Gosheim als auch beim Sitz des Tochterunternehmens in Polen.

Wir beliefern überwiegend weltweit tätige deutsche Unternehmen aus den Branchen Automotive, Nutzfahrzeuge, Antriebstechnik, Elektrotechnik/Elektronik und Medizintechnik.

Unser Leistungsspektrum umfasst drehen, fräsen, schleifen, hartdrehen, mechanische Weiterbearbeitung (Gewinderollen, Kerbverzahnen, Rändeln) mit über 50 Maschinen. Die Oberflächen-und Wärmebehandlungen unserer Präzisionsdrehteile führen wir mit Partnerunternehmen durch.

Wir fertigen Mittel- und Großserien mit Durchmesser 2 bis 65 mm, maximale Länge bis 300 mm.

Wir sind nach der IATF 16949:2016 zertifiziert. Damit erfüllen wir die Grundvoraussetzung unserer Kunden. Wir verfolgen die Null-Fehler-Zielsetzung in allen Prozessen und verankern diese in unserer Qualitätspolitik und allen unseren QM-Instrumenten.

1.2 Forschung und Entwicklung

Die turningtec GmbH betreibt weder Forschung noch Entwicklung, daher sind in diesem Abschnitt keine Angaben zu machen.

2. Wirtschaftsbericht

2.1 Gesamtwirtschaftliche branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die konjunkturelle Lage in Deutschland war im Jahr 2018 erneut gekennzeichnet durch ein moderates Wirtschaftswachstum. Das Bruttoinlandsprodukt stieg um 1,5 %. Die konjunkturelle Lage sowie das Bruttoinlandsprodukt haben sich hingegen der Vorjahre nicht so stark nach oben verändert.

Die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten stieg im Jahr 2018 um 1,3 % an.

(Quelle: Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung Nr. 018 vom 15.01.2019)

Die Firma turningtec GmbH beliefert zu 85% die Automotive- und Nutzfahrzeugindustrie. Laut Angaben des VDA - Verband der Automobilindustrie entwickelten sich die Automobilmärkte im Jahr 2018 unterschiedlich. Die europäischen Märkte, USA, Brasilien, Russland und Indien konnten das Vorjahresniveau halten bzw. sogar ein Plus verzeichnen. In China gab es erstmals einen Rückgang.

(Quelle: VDA, Internationale Automobilkonjunktur 2018 mit robuster Jahresbilanz, Berlin, 16. Januar 2019)

2.2 Geschäftsverlauf

Erfreulicherweise konnte das Geschäftsjahr 2018 nach den letzten Verlustjahren wieder mit einem positiven Jahresergebnis abgeschlossen werden. Die Umstrukturierungen der letzten Jahre zeigen ein positives Resultat. Das positive Ergebnis konnte auch auf Grund der geplanten Umsatzsteigerung und diversen Kosteneinsparungen, vor allem im Personalbereich, erreicht werden.

2.3 Vermögens- Finanz- und Ertragslage: Darstellung, Analyse, Beurteilung

2.3.1 Ertragslage

Ergebnisquellen Geschäftsjahr Vorjahr Veränderung
T€ T€ T€ %
Betriebsergebnis -27,3 -143,9 116,6 81,02
Finanzergebnis -83,5 -85,7 2,2 2,56
Neutrales Ergebnis 129,5 -23,7 153,2 646,41
Ergebnis vor Steuern 18,7 -253,3 272,0 107,38
Jahresergebnis 21,8 -251,6 273,4 108,66

Das Betriebsergebnis hat sich vor allem auf Grund der Umsatzsteigerung sowie der Verminderung der Personalkosten um mehr als 10% gegenüber dem Vorjahr verbessert. Der in 2018 abgeschlossene Austausch des veralteten Maschinenparks in Verbindung mit der effektiveren Produktion trug ebenfalls zu dem positiven Ergebnis bei.

Haupteinflussfaktor für das gestiegene Jahresergebnis sind somit vor allem die erfolgten Maschinenverkäufe, Maschinenkäufe und der gesunkene Personalaufwand bei sinkendem Kostenniveau der sonstigen betrieblichen Aufwendungen. Die Kosten für Reparaturen und Instandhaltung gingen in diesem Bereich um 16% zurück, da Mitte 2018 ein hauseigner Elektriker eingestellt wurde.

Die Umsatzrentabilität ist erstmals seit 2014 wieder positiv.

2.3.2 Finanzlage

Die Eigenkapitalquote ist auf Grund des nur leicht positiven Jahresergebnisses und der Erhöhung des Gesamtkapitals auf Grund der Investition in das Sachanlagevermögen auf 12,5 % (VJ: 13,2 %) gesunken.

Die Eigenkapitalrentabilität ist erstmals seit 2014 wieder positiv.

Die Darlehensverbindlichkeiten haben sich entsprechend der vereinbarten Tilgungsleistungen vermindert.

Im Jahr 2018 wurde wieder vermehrt in das Sachanlagevermögen investiert. Die Investitionen beliefen sich hauptsächlich in den Maschinenpark und in eine Photovoltaikanlage.

2.3.3 Vermögenslage

Wesentliche Bilanzposten Geschäftsjahr Vorjahr Veränderung
T€ T€ T€ %
Aktiva:        
Anlagevermögen 3.652,2 3.414,7 237,5 6,95
Forderungen 820 801 19 2,37
Passiva:        
Eigenkapital 840,4 818,5 21,9 2,67
Verbindlichkeiten 5.570,3 5.057,2 513,1 10,14

Das Anlagevermögen hat sich vor allem durch den Kauf von neuen Maschinen und die Anschaffung einer Photovoltaikanlage erhöht.

Die Forderungen sind zum Jahresende erfahrungsgemäß angestiegen; der hohe Forderungsbestand hat sich Anfang 2019 wieder auf das übliche Niveau abgebaut.

Das Eigenkapital ist auf Grund des positiven Jahresergebnisses wieder gestiegen.

Die Verbindlichkeiten wurden gemäß den vereinbarten Tilgungen vermindert. Im Jahr 2018 wurde ein neues Darlehen zur Finanzierung der angeschafften Sachanlagen aufgenommen.

2.4 Finanzielle Leistungsindikatoren

Für die interne Unternehmenssteuerung legen wir folgende Kennzahlen zu Grunde:

Umsatz pro Mitarbeiter

Materialeinsatzquote

Umschlagsdauer der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (Tage)

Der Umsatz pro Mitarbeiter ist im Vergleich zum Vorjahr um 13,7% gestiegen. Die Anzahl der Mitarbeiter ist in 2018 gesunken, da einige Artikel welche bisher selbst hergestellt wurden in 2018 zugekauft wurden.

Die Materialeinsatzquote ist im Vergleich zum Vorjahr um 5,6 % gestiegen. Dieser Anstieg ist durch die Erhöhung von Zukaufartikeln und die Verminderung des eigenen Personalbestands zu erklären.

Die Umschlagsdauer der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen hat sich im Vergleich zum Vorjahr um 6 Tage erhöht. Der Hauptgrund liegt hier in vereinbarten längeren Zahlungszielen mit unseren Kunden sowie aufgrund eines kurzfristigen Anstiegs der Forderungen zum Jahresende.

2.5 Gesamtaussage

Unsere Umsatzentwicklung ist in der Entwicklung über die vergangenen Jahre erfreulich. Die Ertragslage ist nach den Verlustjahren wieder zufriedenstellend.

Die Konsequenzen aus den Ergebnisverschlechterungen der Vorjahre wurden gezogen, die neu strukturierten Bereiche arbeiten wieder erfolgswirksam. Die Umgestaltung des Maschinenparks wurde in 2018 planmäßig abgeschlossen. Investitionen in die Zukunft wurden vor allem durch die Anschaffung einer Photovoltaikanlage getätigt. Durch die Umstellung einiger Zukaufartikel wurden sehr kostenintensive Arbeitsgänge sowie Personal im Haus eingespart.

Die Analyse der Vermögens- Finanz- und Ertragslage zeigt, dass der eingeschlagene Weg der Richtige ist und die durchgeführten Veränderungen notwendig waren, um das Unternehmen wieder auf einen richtigen Weg zu bringen. Einige Punkte müssen weiterhin verbessert werden, um auch in Zukunft positive Ergebnisse erwirtschaften zu können.

3. Zweigniederlassungsbericht

Zweigniederlassungen bestehen nicht.

4. Risiko- und Prognoseberichterstattung

4.1 Prognosebericht

In den nächsten Jahren wird sich die Automotive- und Nutzfahrzeugindustrie in Richtung Elektromotor neu orientieren müssen. Hier stehen wir in engem Kontakt mit unseren Kunden, um auf deren Bedürfnisse früh und kompetent eingehen zu können. Für die Zukunft sehen wir in diesem Bereich für uns keine Umsatzeinbußen, da unsere Hauptumsatzträger motorenunabhängig sind.

Auf Grund der aktuellen Entwicklung der Wirtschaft ist auch bei uns mit Umsatzrückgängen zu rechnen. Wir gehen in den folgenden Jahren dennoch von einem positiven Jahresergebnis aus. Für 2019 planen wir mit einem Jahresergebnis in Höhe von rund TEUR 100. Wir erwarten auf lange Sicht eine positive Entwicklung unserer Vermögens-, Finanz- und Ertragslage.

Mit unserem Tochterunternehmen in Polen als Produktionsstandort haben wir einen wichtigen Meilenstein für die Zukunft gesetzt, da von uns nun ganz gezielt Kundenwünsche vor Ort an den Produktionsstätten unserer Kunden durchgeführt werden können.

4.2 Chancen- und Risikobericht

Durch die Zusammenarbeit mit unserem Vertriebspartner konnten neue Kontakte geknüpft werden. Mit diesen Kontakten sind wir bereits in diversen Angebots- und Projektbesprechungen, bis hier Neuaufträgen generiert werden können, wird sicherlich eine gewisse Zeit vergehen. Hierbei besteht das Risiko, durch lange Musterprozesse ohne anschließende Serienproduktionen in eine gewisse Vorleistung gegenüber den Neukunden zu gehen.

Für uns nicht vorhersehbare Vorschriften für Auftragsvergaben und Einhaltung spezieller Verfahrenstechniken in der Automotive- und Nutzfahrzeugindustrie könnten einen erheblichen Investitionsbedarf bedeuten und Neueinstellungen bedingen. Dadurch könnte es sein, dass unsere geplante Steigerung des Betriebsergebnisses nicht in vollem Umfang eingehalten werden kann.

Die Produktion in unserer ausländischen Tochtergesellschaft bringt uns in der Zukunft weitere Kunden vor Ort. Hier besteht das Risiko der für uns nicht immer sofort einsehbaren Änderungen der ausländischen Rechtslage, wobei dieses Risiko durch die enge Zusammenarbeit mit einem deutschsprachigen Rechtsberater vor Ort abgedeckt ist.

Im Neukundengeschäft werden umfangreiche Bonitätsbeurteilungen eingeholt. Laufendes Reporting unserer Stammkunden führt zu einem erheblich reduzierten Risiko von Forderungsausfällen und Bonitätsrisiken.

Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität und dem strukturellen Neuaufbau der Gesellschaft sehen wir keine Risiken, die unsere weitere Entwicklung beeinträchtigen oder unseren Bestand gefährden.

 

Gosheim, den 30. März 2019

Dipl. Betriebswirtin (BA) Bianca Kaiser

Geschäftsleitung

Der vorstehende, zur Offenlegung bestimmte und nach §327 HGB verkürzte Jahresabschluss entspricht den gesetzlichen Vorschriften. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

An die turningtec GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der turningtec GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2018 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2018 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der turningtec GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2018 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2018 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2018 und
vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.
gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.
beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.
ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.
beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.
beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.
führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Reutlingen, den 24. Juni 2019

Mauer Unternehmensberatung GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

gez. Stephan Mauer, Wirtschaftsprüfer

gez. Florian Kalbfell-Werz, Wirtschaftsprüfer

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