Eco Value Advisors GmbH
Selbe AdresseErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Maximilian Senn seit 22.10.2024 | Prokura |
Dirk Bauer seit 11.5.2011 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 32.00% | |
| 32.00% | |
| 32.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
4 Gesellschafter
GmbH-Struktur
3 von 4 angezeigt
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% | |
| 100.00% | |
| 90.00% | |
| 50.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
TMB Logistik GmbHBerlinJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtA. Grundlagen der Gesellschaft Die TMB Logistik GmbH, Berlin ist in der Logistikbranche tätig und bietet umfassende Logistiklösungen an. Dabei werden intelligente Lösungen für unterschiedlichste Logistikherausforderungen realisiert. Angepasst an aktuelle Marktverhältnisse organisiert, plant und koordiniert die Gesellschaft täglich Warenströme und garantiert den sicheren Transport zu den Empfängern. B. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die wirtschaftliche Lage war im Jahr 2023 von globalen Unsicherheiten geprägt. Geopolitische Spannungen, steigende Energiepreise und Lieferkettenunterbrechungen beeinflussten die wirtschaftliche Entwicklung maßgeblich. Das Finanzierungsdefizit des Staates blieb weiterhin hoch, da steigende Sozialausgaben und wirtschaftliche Unterstützungsmaßnahmen erforderlich waren. Handelskonflikte, insbesondere zwischen den USA und China, sorgten für zusätzliche Unsicherheiten im internationalen Warenverkehr. Gemäß dem Bundesamt für Logistik und Mobilität (BALM) zeigte sich eine verhaltene Entwicklung in der Transportbranche. Während einige Sektoren von einer Erholung profitierten, war der Frachtmarkt insgesamt durch Nachfragerückgänge und höhere Betriebskosten belastet. 2. Neue Produkte und Verkaufsaktivitäten Die im Juli 2020 eingeführte Dispositionssoftware wurde auch 2023 weiterhin erfolgreich genutzt. Durch kontinuierliche Updates und Optimierungen konnten weitere Effizienzsteigerungen erzielt werden. Der Fokus lag dabei auf einer noch präziseren Tourenplanung zur Minimierung von Leerfahrten und einer besseren Integration mit externen Partnern. 3. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft Ertragslage Die Umsatzerlöse entwickelten sich in einem schwierigen Marktumfeld stabil. Trotz steigender Kosten konnte die TMB Logistik GmbH durch Preisanpassungen und optimierte Prozesse ihre wirtschaftliche Leistungsfähigkeit erhalten. Ein signifikanter Faktor für die wirtschaftliche Entwicklung war der Einbruch in der Automobilindustrie. Aufgrund eines starken Rückgangs des Fahrzeugabsatzes gingen die Aufträge aus der Zuliefererbranche drastisch zurück. Diese Entwicklung wirkte sich direkt auf das Transportvolumen aus und führte zu Kapazitätsanpassungen innerhalb des Unternehmens. Die Jahresüberschuss sank von 1.578 TEUR im Vorjahr auf 852 TEUR, was einem Rückgang von 45,98 % entspricht. Ursprünglich wurde eine geringere Reduktion prognostiziert. Hauptgründe für diese Abweichung sind die unerwartet stark gestiegenen Betriebskosten sowie die anhaltende Krise in der Automobilindustrie. Zusätzlich trugen gesunkene Transportaufträge in der Zulieferbranche sowie allgemeine Marktunsicherheiten zur Ertragsminderung bei. Finanz- und Vermögenslage Im Geschäftsjahr 2023 belief sich die Bilanzsumme auf 10.751 TEUR, was einer Erhöhung um 18 % gegenüber dem Vorjahr ( 9.109 TEUR) entspricht. Der Anstieg resultierte primär aus Investitionen in den Fuhrpark sowie der digitalen Infrastruktur. Das Anlagevermögen erhöhte sich von 1.915 TEUR auf 2.965 TEUR, ein Anstieg um 55 %, der insbesondere durch neue Fahrzeuge im Fuhrpark getrieben wurde. Der Anteil des Anlagevermögens am Gesamtvermögen stieg entsprechend von 21,0 % auf 27,6 %. Das Umlaufvermögen stieg moderat von 7.076 TEUR auf 7.612 TEUR (+7,6 %). Dieser Anstieg ist insbesondere auf eine Erhöhung der Forderungen gegen verbundene Unternehmen von 182 TEUR auf 826 TEUR (+353,9 %) zurückzuführen. Gleichzeitig reduzierten sich die sonstigen Vermögensgegenstände von 2.670 TEUR auf 2.238 TEUR (-16,2 %), was auf die Rückzahlung eines gewährten Darlehens an eine Schwestergesellschaft zurückzuführen ist. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten stiegen von 336 TEUR auf 1.335 TEUR, bedingt durch die Finanzierung neuer Fahrzeuge. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen blieben mit 3.150 TEUR nahezu auf Vorjahresniveau ( 3.170 TEUR). Die Eigenkapitalquote konnte trotz gestiegener Verbindlichkeiten weitgehend stabil gehalten werden. Die Steuerrückstellungen erhöhten sich von 74 TEUR auf 369 TEUR, insbesondere aufgrund höherer Gewerbesteuerrückstellungen für das Geschäftsjahr 2023. Im Geschäftsjahr 2023 wurden Ausschüttungen aus dem Gewinnvortrag in Höhe von 1.527.182,78 € beschlossen. Nach dem Bilanzstichtag wurden Ausschüttungen aus dem Gewinnvortrag in Höhe von 1.382.645,93 € beschlossen. Die Ausschüttungen sind in der Finanzplanung berücksichtigt und werden teilweise aus vorhandenen Rücklagen finanziert. Für das Folgejahr ist eine Ausschüttung in Höhe von 60 % des Jahresüberschusses geplant. Langfristig wird eine Ausschüttungsquote von 25 % des Jahresüberschusses angestrebt. Der verbleibende Gewinn wird zur Thesaurierung genutzt, um die Eigenkapitalbasis zu stärken und zukünftige Investitionen zu ermöglichen. Die Ausschüttungen haben direkte Auswirkungen auf die Liquidität der Gesellschaft. Durch die geplanten Ausschüttungen reduziert sich der Bestand an liquiden Mitteln, was eine sorgfältige Steuerung der Cashflows erfordert. Die Eigenkapitalbasis wird durch die Ausschüttung verringert, wobei das Unternehmen darauf achtet, eine solide Eigenkapitalquote aufrechtzuerhalten. Dies erfordert eine vorausschauende Planung, um die finanzielle Stabilität des Unternehmens sicherzustellen. Die Geschäftsführung hat Maßnahmen zur Stärkung der Liquidität ergriffen, darunter eine angepasste Investitionspolitik und optimierte Zahlungsströme. Trotz der Ausschüttungen bleibt die finanzielle Handlungsfähigkeit der Gesellschaft gewährleistet. Die langfristige Strategie sieht vor, die Eigenkapitalbasis durch zukünftige Gewinnthesaurierungen zu stabilisieren und mögliche externe Finanzierungsoptionen in Betracht zu ziehen, falls dies erforderlich sein sollte. Die Liquiditätslage war im Jahresverlauf zufriedenstellend. Trotz der wirtschaftlichen Unsicherheiten konnten alle Zahlungsverpflichtungen fristgerecht erfüllt werden. Die Finanzmittelbestände wurden durch eine angepasste Investitionspolitik und optimierte Zahlungsströme aufrechterhalten. Der Personalaufwand stieg von 2.440 TEUR im Vorjahr auf 2.785 TEUR, was einer Erhöhung um 14,1 % entspricht. Die Zunahme ist auf gestiegene Lohnkosten, inflationsbedingte Gehaltsanpassungen und den höheren Aufwand für Sozialversicherungsbeiträge zurückzuführen. Diese Kostensteigerungen stellen eine zusätzliche Herausforderung für die Rentabilität des Unternehmens dar. 4. Finanzielle und nicht finanzielle Leistungsindikatoren Die finanzielle Leistungsfähigkeit der TMB Logistik GmbH wird insbesondere anhand der Umsatzentwicklung und der internen Kennzahlen gemessen. Die Umsatzerlöse stiegen im Geschäftsjahr 2023 auf 32.738 TEUR, verglichen mit 25.248 TEUR im Vorjahr, was einer Steigerung um 30 % entspricht. Diese Entwicklung resultierte vor allem aus Preisanpassungen sowie der Optimierung von Logistikprozessen. Zur internen Unternehmenssteuerung wird die Kennzahl Umsatz pro Mitarbeiter herangezogen. Dieser Wert lag im Geschäftsjahr 2023 bei 839 TEUR, während er im Vorjahr 631 TEUR betrug. Der Anstieg um 32,9 % zeigt die Effizienzsteigerungen durch digitale Prozessoptimierungen und eine verbesserte Kapazitätsauslastung. Nicht finanzielle Leistungsindikatoren Neben finanziellen Aspekten berücksichtigt die TMB Logistik GmbH auch verschiedene nicht finanzielle Leistungsindikatoren: • Umweltaspekte: Nachhaltige Logistiklösungen durch optimierte Routenführung und Reduktion von Leerfahrten. • Arbeitgeber-Arbeitnehmer-Verhältnis: Maßnahmen zur Förderung von Mitarbeiterzufriedenheit und Arbeitsplatzsicherheit sowie Gleichbehandlung von männlichen und weiblichen Arbeitnehmer(innen). • Schaffung eines positiven Unternehmensimages: Durch Spenden an mildtätige Einrichtungen und soziales Engagement trägt das Unternehmen zur gesellschaftlichen Verantwortung bei. C. Chancen- und Risikobericht Die TMB Logistik GmbH sieht sich weiterhin mit herausfordernden Marktbedingungen konfrontiert. Wesentliche Einflussfaktoren sind: 1. Geopolitische Spannungen: Handelskonflikte zwischen den USA und China, anhaltende Sanktionen gegen Russland und politische Unsicherheiten in der Eurozone beeinflussen die globale Wirtschaft und führen zu veränderten Transportströmen. 2. Energiepreisschwankungen: Die volatilen Energiepreise stellen weiterhin ein Risiko für die Transportbranche dar. Trotz langfristiger Beschaffungsstrategien sind unvorhersehbare Preissprünge eine Herausforderung für die Kostenstruktur des Unternehmens. 3. Lieferkettenstörungen: Globale Engpässe in der Produktion und logistische Verzögerungen, insbesondere in der Automobilindustrie, haben direkte Auswirkungen auf die Nachfrage nach Transportleistungen. 4. Automobilindustrie in der Krise: Die anhaltend schwache Nachfrage nach Neufahrzeugen hat zu erheblichen Einbrüchen bei den Automobilzulieferern geführt. Da diese einen bedeutenden Teil des Transportgeschäfts ausmachen, mussten Kapazitäten reduziert und alternative Geschäftsfelder erschlossen werden. Die Gesellschaft sieht für 2024 eine weiterhin volatile Marktlage. Dabei wird die zum Dezember 2023 eingeführte Lkw-Maut-Erhöhung voraussichtlich eine größere Rolle spielen, da sie sich erst im vollen Geschäftsjahr auf die Kostenstruktur und Preisgestaltung auswirken wird. Trotz dieser Herausforderungen geht das Unternehmen von einer moderaten Gewinnsteigerung aus, unterstützt durch gezielte Effizienzmaßnahmen und eine strategische Marktanpassung. Die TMB Logistik GmbH sieht sich im Jahr 2024 weiterhin mit wirtschaftlichen Herausforderungen konfrontiert. Wesentliche Risiken resultieren aus der vollen Wirkung der Lkw-Maut-Erhöhung, die zu steigenden Betriebskosten führen wird. Zudem belasten höhere Zinsen die Finanzierungsstruktur des Unternehmens, da bestehende und neue Verbindlichkeiten teurer werden. Weiterhin bleibt die Unsicherheit in der Automobilindustrie ein entscheidender Faktor für Transportaufträge, während globale Lieferkettenprobleme weiterhin Störungen verursachen können. Gleichzeitig ergeben sich jedoch Chancen für das Unternehmen. Die Diversifikation des Kundenportfolios durch die Erschließung neuer Branchen kann Abhängigkeiten verringern. Die Digitalisierung bietet Potenzial zur Effizienzsteigerung, insbesondere durch optimierte Dispositionssoftware. Zudem eröffnen Nachhaltigkeitsinitiativen neue Geschäftsmöglichkeiten, da die Nachfrage nach klimafreundlichen Logistiklösungen steigt. Schließlich können strategische Partnerschaften mit anderen Unternehmen die Wettbewerbsfähigkeit verbessern und Synergien schaffen. Risikoeinschätzung zum Ukraine-Krieg Der anhaltende Krieg in der Ukraine stellt weiterhin ein erhebliches wirtschaftliches Risiko dar. Die anhaltenden Sanktionen gegen Russland sowie Unsicherheiten in der Energieversorgung können sich auf die Betriebskosten der TMB Logistik GmbH auswirken. Gestiegene Treibstoffpreise und potenzielle Lieferkettenengpässe könnten die Effizienz der Logistikprozesse beeinträchtigen. Zudem bleibt das Risiko bestehen, dass sich die geopolitische Lage weiter zuspitzt und sich negative Auswirkungen auf den internationalen Handel ergeben. Die TMB Logistik GmbH sollte daher Maßnahmen zur Risikominimierung ergreifen, darunter die Diversifikation von Energiequellen, eine verstärkte Nutzung alternativer Antriebe und eine flexible Anpassung der Lieferketten. Zudem könnte eine engere Zusammenarbeit mit strategischen Partnern und eine verstärkte Marktanalyse helfen, frühzeitig auf mögliche Entwicklungen zu reagieren. Risikoeinschätzung zur Cybersecurity Cyberangriffe und IT-Sicherheitsbedrohungen stellen eine wachsende Herausforderung für Unternehmen dar. Die TMB Logistik GmbH sieht sich in einem zunehmend digitalisierten Umfeld mit potenziellen Risiken im Bereich der IT-Sicherheit konfrontiert. Der Schutz sensibler Unternehmens- und Kundendaten hat daher höchste Priorität. Zur Sicherstellung der IT-Sicherheit wurden geeignete Maßnahmen implementiert, die sich auf verschiedene Schutzmechanismen konzentrieren. Hierzu zählen Mitarbeiterschulungen, um das Bewusstsein für Cyber-Bedrohungen zu schärfen und potenzielle Risiken frühzeitig zu erkennen. Darüber hinaus folgt das Untnehmen einem umfassenden Sicherheitsprotokoll, das u. a. regelmäßige Datensicherungen auf physischen, vom Internet getrennten Datenträgern vorsieht. Diese Maßnahmen tragen dazu bei, die Resilienz gegenüber Cyberbedrohungen zu erhöhen und die Integrität betrieblicher Abläufe sicherzustellen. Risikoeinschätzung zum Verlust von Fachpersonal Die Sicherung und Bindung von qualifiziertem Fachpersonal stellt eine zunehmende Herausforderung dar. Der Arbeitsmarkt ist durch einen steigenden Fachkräftemangel gekennzeichnet, wodurch Unternehmen verstärkt mit Wettbewerbern und Konzernen um qualifizierte Mitarbeitende konkurrieren müssen. Die TMB Logistik GmbH hat gezielte Maßnahmen umgesetzt, um die Mitarbeiterzufriedenheit zu erhöhen und die Abwanderung zur Konkurrenz zu minimieren. Neben einer wettbewerbsfähigen Vergütung und erweiterten Urlaubsansprüchen hat das Unternehmen attraktive Arbeitsbedingungen geschaffen, um das Arbeitsumfeld nachhaltig zu verbessern. Dazu wurden unter anderem moderne Arbeitsplätze eingerichtet, flexible Arbeitszeitmodelle eingeführt und Maßnahmen zur Gesundheitsförderung etabliert. Zudem führt das Unternehmen regelmäßig Weiterbildungsprogramme durch, um die langfristige Entwicklung der Mitarbeitenden zu fördern und ihre Motivation nachhaltig zu steigern. Insgesamt sollte die TMB Logistik GmbH 2024 gezielt in Effizienzsteigerungen, Marktdiversifikation und nachhaltige Logistiklösungen investieren, um den wirtschaftlichen Herausforderungen erfolgreich zu begegnen. 5. Einschätzung der wirtschaftlichen Entwicklung für 2024 Basierend auf der bisherigen Geschäftsentwicklung und unter Berücksichtigung externer Faktoren wird für 2024 ein Gesamtjahresumsatz von rund 31 Mio. € erwartet. Trotz weiterhin hoher Betriebskosten und wirtschaftlicher Unsicherheiten wird durch Prozessoptimierungen eine solide Auslastung erreicht werden. Das Betriebsergebnis wird voraussichtlich stabil bleiben und mit einem Gewinn vor Steuern von ca. 950.000 € prognostiziert. Durch stringentes Kostenmanagement und strategische Maßnahmen zur Effizienzsteigerung bleibt die Gesellschaft wirtschaftlich gut aufgestellt. 6. Ausblick auf das Geschäftsjahr 2025 Wirtschaftliches Umfeld Für das Geschäftsjahr 2025 rechnet die TMB Logistik GmbH mit einer anhaltend herausfordernden gesamtwirtschaftlichen Lage. Zwar wird eine leichte konjunkturelle Erholung in Europa prognostiziert, die jedoch weiterhin durch geopolitische Unsicherheiten, hohe Energiekosten und fragile Lieferketten beeinträchtigt werden könnte. Die Zinswende der EZB zeigt erste Wirkung, bleibt jedoch auf einem Niveau, das die Finanzierungskosten strukturell erhöht. Die Speditions- und Transportbranche wird voraussichtlich weiterhin unter den Auswirkungen der gestiegenen Lkw-Maut sowie hohen Personal- und Kraftstoffkosten leiden. Geschäftsentwicklung und strategische Schwerpunkte Vor dem Hintergrund dieser Rahmenbedingungen plant die Gesellschaft folgende strategische Maßnahmen zur Sicherung und Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit: • Weiterentwicklung der Dispositionssoftware mit Fokus auf Künstlicher Intelligenz (KI) zur Tourenoptimierung, prädiktiven Wartung und automatisierten Frachtraumvergabe. • Verstärkte Vertourung der Eigen-Lkw bei gleichzeitiger Optimierung der Margenerfassung. • Diversifizierung des Kundenportfolios, insbesondere in den Bereichen Trockengut. Investitionen und Finanzlage Für das Jahr 2025 sind erneut gezielte Investitionen in den Fuhrpark, die IT-Infrastruktur sowie in Mitarbeiterschulungen vorgesehen. Die Liquiditätssteuerung bleibt angesichts volatiler Märkte weiterhin ein zentrales Augenmerk der Geschäftsführung. Personalentwicklung Mitarbeiterbindung steht weiterhin im zentralen Fokus. Geplant sind u. a. die Einführung eines Mitarbeiterbeteiligungsprogramms sowie die Intensivierung interner Weiterbildungsangebote. Parallel wird der Einsatz digitaler Tools zur Personalplanung und -entwicklung verstärkt. Risikobewertung Die größten Unsicherheiten für 2025 liegen weiterhin in: • potenziellen geopolitischen Eskalationen (v. a. Ukraine-Konflikt, Nahost), • regulatorischen Eingriffen (z. B. CO 2 -Bepreisung, Maut), • sowie dem zunehmenden Wettbewerb um Fachpersonal. Gleichzeitig eröffnen die fortschreitende Digitalisierung, die strategische Neuausrichtung und das wachsende Bewusstsein für nachhaltige Logistiklösungen relevante Wachstumschancen. Zusammenfassend geht die Geschäftsleitung davon aus, dass das Unternehmen - trotz eines volatilen Umfelds - seine Position im Markt weiter stärken kann, insbesondere durch Prozessoptimierung, Nachhaltigkeit und kundennahe Lösungen.
Berlin, 26. Mai 2025 TMB Logistik GmbH Gez. Dirk Bauer, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangGrundlagen und Methoden Der Jahresabschluss der Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2023 wurde nach den Grundsätzen der §§ 238 ff. HGB, insbesondere nach den Vorschriften für Kapitalgesellschaften gem. §§ 264 HGB und den Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Der Jahresabschluss wurde unter der Prämisse der Unternehmensfortführung im Sinne des § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB erstellt. Nach § 267 HGB erfüllt die Gesellschaft zum Abschlussstichtag die Kriterien einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft. Von den größenabhängigen Erleichterungen (§ 288 Abs. 2 HGB) wurde Gebrauch gemacht. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Die Gesellschaft hat für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 einen Lagebericht aufgestellt. Registerinformationen Firma: TMB Logistik GmbH Sitz: Berlin Handelsregister: Amtsgericht Berlin-Charlottenburg HRB-Nummer: HRB 107383 Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden • Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind im Vergleich zum Vorjahr unverändert. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. • Immaterielle Vermögensgegenstände: Zu Anschaffungskosten bilanziert und planmäßig linear abgeschrieben. • Sachanlagevermögen: Zu Anschaffungskosten bewertet und nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. • Herstellungskosten von Sachanlagen werden in Höhe der handelsrechtlichen Untergrenze bemessen (Einzelkosten, angemessene Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie Werteverzehr des Anlagevermögens, soweit durch die Fertigung veranlasst). Einbeziehungswahlrechte werden nicht ausgeübt. Auch Fremdkapitalzinsen werden nicht aktiviert. • Geringwertige Anlagegüter: Bis EUR 800,00 im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. • Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet: - Beteiligungen zu Anschaffungskosten - Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten - Ausleihungen zum Nennwert - sonstige Wertpapiere zu Anschaffungskosten - Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt • Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. • Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände: Zum Nennwert bewertet, risikobehaftete Posten wurden wertberichtigt. • Kassenbestände und Bankguthaben: Zum Nennwert bilanziert. • Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. • Rückstellungen: Berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste. • Verbindlichkeiten: Zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird als Zugang und Abgang ausgewiesen. Die Geschäftsjahresabschreibung enthält damit diese Beträge nicht. Angaben zu Forderungen gegenüber Gesellschaftern Der Wert der Forderungen gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf TEUR 76 (Vorjahr: TEUR 33). Sonstige Vermögensgegenstände Zum Bilanzstichtag bestehen Forderungen gegenüber einer Schwestergesellschaft in Höhe von TEUR 969 (Vorjahr TEUR 943). Außerdem bestehen Forderungen gegenüber deren Tochtergesellschaft von TEUR 778 (Vorjahr TEUR 636). Die Forderungen resultieren aus einer 2021 gewährten Finanzierung zur Unterstützung des Erwerbs einer Immobiliengesellschaft durch die Schwestergesellschaft. Die Finanzierung diente der Stärkung des strategischen Immobilienportfolios innerhalb der Unternehmensgruppe. Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten. Die Steuerrückstellungen in Höhe von TEUR 351 (Vorjahr: TEUR 369) betreffen in Höhe von TEUR 23 die Körperschaft- und Gewerbesteuer für das Wirtschaftsjahr 2023. Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 394 (Vorjahr: TEUR 473) wurden im Wesentlichen für ausstehende Rechnungen in Höhe von TEUR 249 (Vorjahr: TEUR 327), Jahresabschluss- und Prüfungskosten in Höhe von TEUR 40 (Vorjahr: TEUR 72), Sicherheitseinbehalte variabler Gehaltsbestandteile in Höhe von TEUR 56 (Vorjahr: TEUR 40), Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen in Höhe von TEUR 29 (Vorjahr: TEUR 26) und ausstehenden Urlaub in Höhe von TEUR 20 (Vorjahr: TEUR 15) gebildet. Verbindlichkeiten
Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind TEUR 1.350 (Vorjahr: TEUR 1.335) durch Pfandrechte in Form von Kfz-Sicherungsscheinen gesichert. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von TEUR 1.692 (Vorjahr: TEUR 1.633) resultieren überwiegend aus der Finanzierung des Fuhrparks. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 3.275 (Vorjahr TEUR 3.150) wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf 122.951,70 Euro (Vorjahr: 141.180,53 Euro). Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Umsatzerlöse sind von TEUR 32.740 um TEUR 3.927 auf TEUR 28.812 gefallen. Der Umsatzrückgang reflektiert die allgemeine Marktlage 2023, die durch hohe Inflation, sinkende Industrieproduktion und eine schwächelnde Nachfrage im europäischen Güterverkehr geprägt war. Die Aufgliederung der Umsatzerlöse nach Tätigkeitsbereichen sowie nach geografisch bestimmten Märkten wurde in Anwendung des § 288 Abs. 2 HGB unterlassen. Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von TEUR 2.646 (Vj.: TEUR 2.459) resultieren aus Kfz-Sachbezügen in Höhe von TEUR 224 (Vj.: TEUR 168), Verkäufen des Sachanlagevermögens in Höhe von TEUR 754 (Vj.: TEUR 97) und Erträgen aus der Herabsetzung von Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 61 (Vj.: TEUR 56). Des Weiteren sind innerhalb der sonstigen betrieblichen Erträge nicht steuerbare Innenumsätze in Höhe von TEUR 1.923 TEUR (Vj.: TEUR 0) enthalten. Diese erfolgen aus dem Vorliegen einer umsatzsteuerrechtlichen Organschaft seit dem 01.01.2023. Die Aufwendungen für bezogene Leistungen sind von TEUR 26.248 um TEUR 3.280 auf TEUR 22.968 gefallen. Der relative Abfall (- 12 %) korrespondiert im Wesentlichen mit dem Abfall der Umsatzerlöse. Der Personalaufwand ist von TEUR 2.440 um TEUR 345 auf TEUR 2.785 angestiegen. Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen sind von TEUR 286 um TEUR 136 auf TEUR 422 gestiegen. Die planmäßige Abschreibung erfolgte linear in der steuerlich zulässigen Höhe unter Beachtung der branchenüblichen oder betriebsbedingten Nutzungsdauer. Die Bewertungsfreiheit von geringwertigen Wirtschaftsgütern im Sinne des § 6 Abs. 2 EStG wurde in Anspruch genommen. Bei den Finanzanlagen wurden in einem Fall eine außerplanmäßige Abschreibungen wegen dauernder Wertminderung in Höhe von TEUR 1 (Vj.: TEUR 51) vorgenommen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind von TEUR 3.834 um TEUR 193 auf TEUR 4.027 angestiegen. Der Anstieg ist u. a. auf Mautgebühren in Höhe von TEUR 312 (Vj.: TEUR 242), auf die Raumkosten in Höhe von TEUR 506 (Vj.: TEUR 402), auf Nebenkosten des Geldverkehrs in Höhe von TEUR 276 (Vj.: TEUR 125) und auf Lkw-Reparaturen in Höhe von TEUR 282 (Vj.: TEUR 184) zurückzuführen. Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind von TEUR 713 um TEUR 355 auf TEUR 358 gesunken. Der Abstieg ist in Höhe von TEUR 355 auf die Ergebnisentwicklung im Geschäftsjahr zurückzuführen. Sonstige Angaben • Durchschnittlich beschäftigte Personen im Geschäftsjahr 2023:
• Geschäftsführung: Dirk Bauer, Berlin, Kaufmann. • Angabe der Geschäftsführungsbezüge: Nach § 286 Abs. 4 HGB unterlassen. • Ausschüttungen aus dem Gewinnvortrag: Im Geschäftsjahr 2023 wurden Ausschüttungen aus dem Gewinnvortrag in Höhe von insgesamt EUR 1.527.182,78 vorgenommen. Die Auszahlungen erfolgten noch vor dem Bilanzstichtag. Der Gewinnvortrag zum 31.12.2024 wurde entsprechend um diesen Betrag reduziert. Der Jahresüberschuss 2024 in Höhe von EUR 829.660,09 wurde nicht ausgeschüttet und verbleibt vollständig im Eigenkapital. • Ausschüttung nach dem Bilanzstichtag (§ 285 Nr. 33 HGB): Nach dem Abschlussstichtag wurden weitere Ausschüttungen in Höhe von insgesamt EUR 1.382.645,93 aus dem Gewinnvortrag beschlossen. Die Auszahlung erfolgte in den Geschäftsjahren 2024 und 2025. Diese Ausschüttung hat keine Auswirkungen auf den Jahresabschluss zum 31.12.2023, ist jedoch als wesentlicher Vorgang anzugeben. Angabe zur Geschäftsführervergütung: Von der Angabe der Bezüge der Geschäftsführung unter Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB abgesehen. Ergebnisverwendung Die Angabe des Vorschlags bzw. Beschlusses über die Ergebnisverwendung gemäß § 285 Nr. 34 HGB wurde unterlassen, da bei der bestehenden Gesellschafterstruktur Rückschlüsse auf individuelle Gewinnanteile möglich wären. Die Gesellschaft macht von der Schutzklausel Gebrauch. Haftungsverhältnisse Zum Bilanzstichtag bestehen keine Haftungsverhältnisse. Sonstige finanzielle Verpflichtungen • Miet- und Leasingverträge für Büro- und Lagerräume sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung betragen TEUR 783 (Vj.: TEUR 1.268). • Keine sonstigen finanziellen Verpflichtungen gegenüber verbundenen Unternehmen. Nachtragsbericht Nach dem Bilanzstichtag hat die Gesellschafterversammlung Ausschüttungen beschlossen, die das Eigenkapital reduzieren. Die Angabe der Höhe unterbleibt unter Hinweis auf § 285 Nr. 34 HGB. Die Liquiditätslage der Gesellschaft bleibt jedoch unverändert stabil. Weitere Auswirkungen auf die Vermögens- oder Ertragslage ergeben sich nicht.
Berlin, den 26. Mai 2025 TMB Logistik GmbH Gez. Dirk Bauer, Geschäftsführer sonstige Berichtsbestandteile
Berlin, 26.05.2025 gez. Dirk Bauer Angaben zur Feststellung:Der Jahresabschluss wurde am 26.05.2025 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die TMB Logistik GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der TMB Logistik GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der TMB Logistik GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Die Website des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) enthält unter https://www.idw.de/idw/verlautbarungen/bestaetigungsvermerk/hgb-ja-non-pie eine weitergehende Beschreibung der Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Diese Beschreibung ist Bestandteil unseres Bestätigungsvermerks.
Berlin, 26. Mai 2025 BTB
Tax-Audit-Consulting GmbH
Frank Neustädt, Wirtschaftsprüfer |
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Vermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Wohngrundstücken, Wohngebäuden und Wohnungen
Allgemeine Gebäudereinigung
Herstellung von Anstrichmitteln, Druckfarben und Kitten
Erbringung von Logistikdienstleistungen
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Wein, Sekt und Spirituosen
Großhandel mit sonstigen Nahrungs- und Genussmitteln a. n. g.
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Baustoffen und Anstrichmitteln
Großhandel mit Obst, Gemüse und Kartoffeln
Herstellung von Fahrrädern sowie von Behindertenfahrzeugen
Vermietung von Kraftwagen mit einem Gesamtgewicht von 3,5 t oder weniger mittels Carsharing
Großhandel mit Fisch und Fischerzeugnissen
Garten- und Landschaftsbau
Großhandel mit elektrischen Haushaltsgeräten
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen