AS Verwaltung GmbHLiquidiert
64625 Bensheim, DEUStammdaten
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Auto Schneider GmbHDarmstadtJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.04.2014 bis zum 31.03.2015LageberichtI. Darstellung des Geschäftsverlaufs 1. Entwicklung von Gesamtwirtschaft und Branche Das Wirtschaftswachstum in Deutschland - gemessen an der Veränderungsrate des Bruttoinlandsprodukts (BIP) - betrug in 2014 etwa 1,6 % gegenüber dem Vorjahr. Das BIP 2014 betrug insgesamt 2.903,8 Mrd. € bzw. 35.247,00 € pro Kopf. Den größten Anteil am Zustandekommen der Wirtschaftsleistung hatte dabei der Dienstleistungssektor einschließlich Handel (69,1 %), gefolgt vom produzierenden Gewerbe (25,9 %). Nahezu unverändert geringe Beiträge zum BIP leisteten das Baugewerbe (4,3 %) sowie die Land- und Forstwirtschaft und Fischerei (0,7 %). Diese Wirtschaftsstruktur ist typisch für die weit entwickelte Volkswirtschaft der Bundesrepublik Deutschland. Die Arbeitslosenzahl (nach SGB) sank in Deutschland in 2014 um 50.000 auf rund 2,90 Mio. Personen. Die Erwerbslosenquote (nach ILO) sank von 5,2 % auf etwa 4,5 %. Die Inflationsrate sank gegenüber dem langfristigen Mittel von rund 2,0 % und dem Vorjahreswert von 1,5 % in 2014 auf rund 0,9 %. Die Europäische Zentralbank hielt auch in 2014 an der Politik niedriger Leitzinsen fest. Gestützt auf Expertenmeinungen und eigenen Erwartungen rechnet die Bundesregierung derzeit für 2015 mit anhaltend niedrigen Inflationsraten und einem jährlichen Wirtschaftswachstum von durchschnittlich 1,8 %. Die Kosten der Mobilität in Deutschland - gemessen am Autokostenindex - sanken für die Verbraucher insbesondere zum Jahreswechsel 2014/2015 insgesamt um rund 4,4 %. Maßgeblich für die Kostensenkung waren erneut die geringeren Kraftstoffpreise. Die Kaufpreise für Personenkraftwagen stiegen hingegen. Andere Fahrzeugkosten (Versicherung, Steuern, Wartung etc.) entwickelten sich unterschiedlich und hatten weniger prägenden Einfluss auf die Kostenentwicklung insgesamt. Die Kraftwagendichte - ausgedrückt in Fahrzeuge je 1.000 Einwohner - stieg nur leicht um 0,92 % von 543 auf 548 Fahrzeuge. Der Gesamtbestand an Personenkraftwagen bei den Verbrauchern stieg um rund 1,3 % auf 44,4 Mio. Fahrzeuge. Die Neufahrzeugzulassungen bei Personenkraftwagen in Deutschland stiegen in 2014 gegenüber dem Vorjahr leicht um 2,9 % von rund 2,952 Mio. auf 3,037 Mio. Stück. Unbestimmt ist dabei, inwieweit die Steigerung um rund 85.000 Zulassungen auf taktische Zulassungen von Händlern und Herstellern zurückzuführen ist. Bei taktischen Zulassungen handelt es sich um Werkszulassungen bei den Herstellern sowie Tages- und Vorführwagenzulassungen bei den Händlern. Diese Fahrzeuge gehen zwar in die Zulassungsstatistik ein, besitzen im Zulassungszeitpunkt aber noch keinen konkreten Käufer. Die Umsätze beim Neufahrzeugverkauf in Deutschland stiegen in 2014 um rund 8,0 %. Neben dem beschriebenen Zulassungswachstum sind auch gestiegene Verkaufspreise für das Umsatzwachstum in der Branche verantwortlich. Der Preisanstieg bei Neu- und Vorführwagen betrug rund 4,8 %. Auf dem Markt für Gebrauchtfahrzeuge legten die Umsätze ebenfalls zu. Der Umsatzzuwachs betrug rund 4,5 %, was ausschließlich auf Preiserhöhungen um rund 4,8 % zurückzuführen ist. Die Besitzumschreibungen hingegen sanken von 7.092 Mio. auf 7.070 Mio. Stück in 2014. Im Gegensatz zu der positiven Entwicklung auf dem Gesamtfahrzeugmarkt hatte Toyota in Deutschland erneut einen Zulassungsrückgang im Jahr 2014 zu verzeichnen. Dieser betrug rund 5,1 % oder 3.789 Fahrzeuge gegenüber dem Vorjahr. Mit 70.267 Zulassungen in 2014 lag der Marktanteil Toyotas letztlich bei 2,2 %. Aktuell liegt der Marktanteil bei rund 2,0 %, sodass Toyota nur noch auf Platz 12 in der Rangfolge der zulassungsstärksten Marken in Deutschland rangiert. Die Teilmärkte für Fahrzeuge mit alternativen Antriebssystemen spielten für die Gesamtbranche weiterhin keine große Rolle. Im Jahr 2014 erfolgten lediglich 27.435 Zulassungen von Hybridfahrzeugen und 8.522 Zulassungen von Elektrofahrzeugen. Das Hybridfahrzeugsegment ist jedoch für die Marke Toyota weiterhin beachtlich. Toyota wird in dem Segment das Angebot an Fahrzeugtypen mit Hybrid-Antrieb (Benzin/Elektro) ausweiten und um ein Brennstoffzellenfahrzeug ergänzen. 2. Umsatz- und Auftragsentwicklung Das Kerngeschäft der Auto Schneider GmbH, Darmstadt, war der Handel mit Neu- und Vorführwagen der Marke Toyota sowie der Gebrauchtwagenhandel ohne Markenbindung. Des Weiteren betrieb die Gesellschaft eine Toyota-Markenwerkstatt zur Erfüllung von Service- und Reparaturleistungen sowie den Handel mit Ersatz- und Zubehörteilen für Kraftfahrzeuge. Die Anzahl verkaufter Neu- und Vorführwagen sank im Geschäftsjahr 2014/2015 um rund 6,0 %. Maßgeblich dafür war der Rückgang bei Fahrzeugverkäufen an Endkunden. Das Neuwagengeschäft mit den angeschlossenen Partnerhändlern verlief mengenmäßig eher stabil. Auch die Stückerlöse bei Neu- und Vorführwagen sanken mit rund 6,6 % recht deutlich. Dies ist insbesondere ein Resultat aus dem vermehrten Absatz von kleinen Fahrzeugen aufgrund der Modellpolitik und den Absatzstrategien des Herstellers. Notwendigerweise gewährte Preisnachlässe beim Verkauf konnten rohertragsmäßig durch gewährte Absatzförderungen des Herstellers teilweise kompensiert werden. Im Bereich des Neufahrzeugverkaufs entwickelte sich das Umsatzergebnis der Gesellschaft damit insgesamt schlechter als die Umsätze auf dem Fahrzeugmarkt in Deutschland in 2014. Hybridfahrzeuge haben sich beim Neufahrzeugverkauf von Toyota-Händlern mittlerweile etabliert. Im Eigenhandel und im Handel mit den angeschlossenen Vertriebspartnern betrug der Anteil von Hybridfahrzeugen an allen Neufahrzeugverkäufen der Gesellschaft in 2014 rund 30 %. Der Anteil der Hybridvariante machte modell-/typenabhängig dabei bis zu 61 % der Verkäufe aus. Bei den Umsatzerlösen im Gebrauchtwagenhandel stellten sich im Geschäftsjahr 2014/2015 die gleichen Entwicklungen ein wie beim Neufahrzeughandel. Die Verkaufszahlen sanken im Gebrauchtwagenhandel um rund 8,4 % und die durchschnittlichen Verkaufspreise sanken um rund 3,9 %. Hierbei stehen die Preissenkungen in der Gesellschaft im krassen Gegensatz zu der Entwicklung auf dem deutschen Gebrauchtwagenmarkt 2014. Per Saldo betrug der Umsatzrückgang in der Gesellschaft über alle Fahrzeugverkäufe rund 13,8 %. Bei annähernd unveränderter Kostenstruktur wurden die Umsatzrückgänge im Verkauf damit zum wesentlichen Bestimmungsfaktor für das Gesamtbetriebsergebnis im Geschäftsjahr 2014/2015. Der Werkstattbereich erfüllte in üblicher Weise hauptsächlich Aufgaben in der Wartung und Instandsetzung von Kundenfahrzeugen sowie bei der Ausstattung von Fahrzeugen mit Zubehör. Innerbetriebliche Leistungen der Werkstatt wurden in der Fahrzeugaufbereitung von Gebrauchtfahrzeugen und in der Neuwagenfertigstellung erbracht Der Werkstattumsatz entwickelte sich mit einer Steigerung um 11,7 % gegenüber dem Vorjahr wieder erfreulich. Durch konsequenteres Monitoring der Werkstattzeiten stiegen nicht nur die Umsätze in der Werkstatt, sondern auch die Rentabilität des Aftersales-Bereichs insgesamt. Die bestehenden Werkstattkapazitäten hätten eine stärke Auslastung zugelassen. Saisonale Spitzen konnten mit dem gegebenen Personalbestand ausreichend abgedeckt werden. 3. Absatz und Beschaffung Der Absatz von Neufahrzeugen der Marke Toyota basiert auf einem Gruppenhändlervertrag mit der Toyota Deutschland GmbH in Köln. Fahrzeuge dieser Marke werden sowohl an Endkunden als auch an vertraglich gebundene, selbständige Partnerhändler verkauft. Dem Werkstattgeschäft und dem Handel mit Teilen und Zubehör lag ein entsprechender Servicevertrag zugrunde. Im Verkauf von Gebrauchtfahrzeugen bestanden keine Markenbindungen. Die Beschaffung von Neufahrzeugen erfolgte ausschließlich von der Toyota Deutschland GmbH, Köln. Die Einhaltung der in den Händler- und Serviceverträgen gesetzten Standards sichert der Gesellschaft die Vertriebsrechte und bestimmt die Basis-Einkaufskonditionen mit. Im Detail richtet sich die Bezugspreisgestaltung nach den für die Gesellschaft geltenden Toyota-Konditionen sowie den vierteljährlich geltenden Absatzförderungsmaßnahmen des Herstellers. Die Bezugspreise bei Neufahrzeugen blieben bis zum Jahresende 2014 annähernd stabil. Wechselnde Absatzförderungen des Herstellers senkten in unterschiedlichem Ausmaß die Beschaffungskosten für bestimmte Modelle. Ab dem Jahr 2015 herrschten neue Konditionen für den Bezug von Neufahrzeugen, die von der Toyota Deutschland GmbH (TDG) eingeführt wurden. Vorkalkulationen zu den neuen Konditionen ergaben, dass aufgrund der höheren Bezugspreise eine resultierende Margenminderung von mindestens 1,5 % bezogen auf die unverbindliche Fahrzeugpreisempfehlung des Herstellers eintreten wird. Die veränderten Konditionen wurden notwendigerweise von der Gesellschaft an die angeschlossenen Partnerhändler weitergegeben. Die Bezugspreise für Teile und Zubehör blieben tendenziell stabil. 4. Investitionen Die Investitionen des Geschäftsjahres waren betriebsgewöhnlich und betrafen übliche und betriebsnotwendige Ergänzungen sowie Ersatzbeschaffungen. 5. Finanzierungsmaßnahmen Die Finanzierung des Fahrzeugbestandes erfolgte in geringem Umfang aus eigenen Mitteln. Der überwiegende Teil der Neufahrzeuge wurde durch die Toyota Deutschland GmbH respektive die Toyota Kreditbank GmbH finanziert. Die Finanzierung des Gebrauchtwagenbestandes erfolgte durch dafür vorgesehene Hausbankdarlehen. 6. Personal- und Sozialbereich Der durchschnittliche Personalstand im Geschäftsjahr 2014/2015 entsprach im Wesentlichen dem Vorjahresstand. Die Gesellschaft ist Ausbildungsbetrieb, was der Sicherung des Fachkräftebestandes im Betrieb dienen soll. Die Arbeitnehmerfluktuation war normal. 7. Umweltschutz Dem Umweltschutz diente unter anderem die regelmäßige Entsorgung der Abfälle, die durch eine jährliche Abfallbilanz bescheinigt wird. 8. Sonstige wichtige Vorgänge des Geschäftsjahres Die Margenrichtlinie zu den bestehenden Toyota-Händlerverträgen vom 1. Juli 2011 wurde - für die Händlerschaft vollkommen überraschend - mit Wirkung zum 1. Januar 2015 durch neue Konditionen für Neufahrzeuge seitens TDG ersetzt. Selbiges vollzog die Gesellschaft bezüglich der Vertragsverhältnisse zwischen der Gesellschaft und den angeschlossenen, selbständigen Partnerhändlern. Die neuen Konditionen gelten zunächst bis zum 31.12.2015. II. Darstellung der Lage III. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres Der Vertriebsvertrag für den Vertrieb von Neufahrzeugen der Marke Toyota wurde durch die Toyota Deutschland GmbH (TDG) mit Schreiben vom 30. April 2015 und mit Wirkung zum 31. Mai 2016 (hilfsweise zum 31. Mai 2017) gegenüber der Auto Schneider GmbH, Darmstadt, gekündigt. Kündigungen gleichen Inhalts wurden von der Auto Schneider GmbH, Darmstadt, an die Partnerhändler ausgesprochen. Zielsetzungen der Kündigung seitens Toyota sind: 1) Aufhebung des zweistufigen Vertriebssystems (Gruppen- ./. Partnerhändler) 2) Neustrukturierung des Händlernetzes in Deutschland Aufgrund von Vorgesprächen besteht eine Zusage seitens TDG auf Neuabschluss eines Direkthändlervertrages mit der Auto Schneider GmbH, Darmstadt. Die Verhandlungen über die Gestaltung der Fortführung des Vertriebsstandortes, Darmstadt, sind im Gange. Der Geschäftsführung wurden bei der Aufstellung des Jahresabschlusses keine weiteren Vorgänge von besonderer Bedeutung bekannt, für die an dieser Stelle eine Redepflicht bestünde. II. Darstellung der Lage
IV. Voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft 1. Planung Die betriebswirtschaftlichen Planungen für das Geschäftsjahr 2015/2016 berücksichtigen die aktuellen Verhältnisse auf dem Kraftfahrzeugmarkt und berücksichtigen die seit dem 1. Januar 2015 geltenden Konditionen beim Neufahrzeugbezug. Der Vertrieb soll die werbewirksame Präsentation neuer Fahrzeuge und Fahrzeugaktualisierungen intensiv begleiten. Das Monitoring der Werkstattzeiten bleibt im Focus des Controllings. Für Maßnahmen zur Kapazitätsauslastung in der Werkstatt werden Kundendatenanalysen und Verbesserungen von Prozessabläufen in der Kundenannahme und Werkstattplanung durchgeführt. 2. Chancen Die Chancen des Betriebes werden wesentlich bestimmt durch den Verbleib im funktionierenden Toyota-Händler- und Servicenetz, wovon angesichts der bestehenden Verträge auszugehen ist. Die Zusage auf einen Direkthändlervertrag ab dem Jahr 2016 bewahrt die Chancen auf einen erfolgreichen Fahrzeugvertrieb innerhalb der Toyota-Organisation. Die Technologie- und Marktführerschaft Toyotas bei Fahrzeugen mit Hybridantrieb stellt einen bedeutenden Wettbewerbsvorteil dar. Geplante Modelloffensiven für Gewerbekunden und spezielle Modelle für die kommerzielle Nutzung eröffnen Absatzpotenziale für den Händler. Die kontinuierliche Arbeit an der Effizienzsteigerung und Kapazitätsauslastung im Werkstattbereich kann das Gesamtbetriebsergebnis weiter verbessern helfen. 3. Risiken Aufgrund der angekündigten Aufhebung des zweistufigen Vertriebssystems entfallen ab Mitte 2016 Roherträge aus dem Partnerhandelsgeschäft, die der Deckung von Fixkosten und quasi fixen Kosten dienten. Für die Geschäftsführung besteht eine Herausforderung darin, Strategien zur Deckung verbleibender Strukturkosten zu erarbeiten und alternative Verwendungsmöglichkeiten für bestehende und kurzfristig nicht abbaubare Kapazitäten zu finden.
Darmstadt, 29. Juni 2015 gez. Stefan Schneider, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Gesellschaft erfüllt zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird in Form des Gesamtkostenverfahrens wiedergegeben gemäß § 275 Abs. 2 HGB. Die Darstellung des Rohergebnisses basiert auf der Erleichterungsvorschrift des § 276 HGB. II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen angesetzt. Die Abschreibung des GWG-Pools aus dem Vorjahr und dem Berichtsjahr erfolgt planmäßig nach der linearen Methode über einen Zeitraum von fünf Jahren. Die Vorräte wurden am Bilanzstichtag zu Einstandswerten oder zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Die erhaltenen Anzahlungen betreffen Anzahlungen auf Bestellungen und wurden zum Nennwert angesetzt. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden mit ihrem Nennwert angesetzt. Um dem allgemeinen Ausfallwagnis Rechnung zu tragen, wurde eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1 % auf den Netto-Forderungsbestand gebildet. Die sonstigen Vermögensgegenstände wurden mit ihren Nominalwerten berücksichtigt. Der Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten wurden mit ihrem Nennwert ausgewiesen. Für erfolgte Zahlungen, die Aufwendungen im Folgejahr darstellen, wurde ein aktiver Rechnungsabgrenzungsposten gebildet. Das gezeichnete Kapital wurde zum Nennwert angesetzt. Die Steuerrückstellungen betreffen Körperschaftsteuer, Solidaritätszuschlag und Gewerbesteuer der Veranlagungszeiträume 2014 und 2015, angesetzt mit dem jeweiligen Erfüllungsbetrag. Die sonstigen Rückstellungen wurden so bemessen, dass sie nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen maßgeblich Rechnung tragen. Die Rückstellungsbeträge wurden mit ihren voraussichtlichen Erfüllungsbeträgen angesetzt. Die Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. III. Angaben zur Bilanz Die Gliederung und Entwicklung des Anlagevermögens ist in einem gesonderten Anlagengitter im Anhang wiedergegeben. Die Zugänge betrafen ein Fahrzeug, Ausstellungsgegenstände, Werkzeuge und diverse Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten zwischen 150,00 und 1.000,00 € (steuerlicher GWG-Pool). Die Abschreibungen des Berichtsjahres betrugen insgesamt 12.750,53 €. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben eine Laufzeit von bis zu einem Jahr. Bei den sonstigen Vermögensgegenständen hat der gesamte Nennbetrag eine Laufzeit von bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch einen Raumsicherungsübertragungsvertrag hinsichtlich der dort befindlichen Gebrauchtfahrzeuge mit Abtretung der Verkaufsforderungen abgesichert. Die Besicherung von Neufahrzeugfinanzierungen erfolgt durch Sicherungsübereignung der Neufahrzeuge. Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter in Höhe von 417.713,68 € aus der Gewährung von Gesellschafterdarlehen mit qualifiziertem Rangrücktritt. Das Gesellschafterdarlehen ist zumindest als mittelfristig anzusehen. IV. Angaben zu Posten der Gewinn- und Verlustrechnung Die sonstigen Steuern betreffen Kfz-Steuer für Service, Miet- und Vorführfahrzeuge. V. Sonstige Angaben Die durchschnittliche Beschäftigung im Geschäftsjahr 2014/15 betrug rund 24 Vollzeitkräfte, darunter drei Auszubildende und vier Teilzeitkräfte. Die Geschäftsführung der Auto Schneider GmbH erfolgte im gesamten Geschäftsjahr ausschließlich durch Herrn Stefan Schneider, Kfz-Meister, Bensheim. Bezüglich der Angabe zu den Gesamtbezügen der Geschäftsführung wird die Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen. Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen besteht aus Dauerschuldverhältnissen (Mietverträge). Diese haben eine geschätzte jährliche Belastung in Höhe von 321 T€ über ein Jahr, 399 T€ über zwei bis vier Jahre und 0 T€ ab dem fünften Jahr. Die Geschäftsführung schlägt für die Verwendung des Jahresergebnisses vor, den Jahresfehlbetrag des Geschäftsjahres 2014/2015 in Höhe von 24.385,15 € in voller Höhe auf neue Rechnung vorzutragen.
Darmstadt, 29. Juni 2015 gez. Stefan Schneider, Geschäftsführer Anlagespiegel
Sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 16.09.2015 festgestellt. E. Wiedergabe des Bestätigungsvermerks und SchlussbemerkungIm vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB teilweise in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: "Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Auto Schneider Gesellschaft mit beschränkter Haftung für das Geschäftsjahr vom 1. April 2014 bis 31. März 2015 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar." Den vorstehenden Bericht über die Prüfung des Jahresabschlusses zum 31. März 2015 und des Lageberichts für das Geschäftsjahr 2014/2015 der Auto Schneider Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Darmstadt, erstatten wir in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften und den Grundsätzen ordnungsgemäßer Berichterstattung bei Abschlussprüfungen.
Berlin, 9. September 2015 COMMERZIAL
TREUHAND
ppa. P. Blüher, Wirtschaftsprüferin N. Klamt, Wirtschaftsprüfer |
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