Froschkönig Preziosen GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Bernd Günter Dr. Kosper seit 12.9.2025 | Prokura |
Mag. Marcello Roman Mag. Nicoloso seit 9.4.2024 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
viridiusLAB AG | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Analytik Service Obernburg GmbHObernburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023BILANZ zum 31. Dezember 2023Analytik Service Obernburg GmbHAKTIVA
PASSIVA
ANHANG 2023ANALYTIK SERVICE OBERNBURG GMBH, OBERNBURG AM MAINA. Grundlegende Angaben zum Unternehmen und zur Bilanzierung Die Analytik Service Obernburg GmbH (ASO) hat ihren Sitz in Obernburg am Main und wurde am 25. Januar 2017 beim Registergericht Aschaffenburg unter der Nummer HRB 14087 in das Handelsregister eingetragen. Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Bei der Gesellschaft handelt es sich um eine kleine Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 1 HGB. Von den entsprechenden größenabhängigen Erleichterungen wurde Gebrauch gemacht. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Die Aufstellung des Jahresabschlusses erfolgte in EUR. Die ASO hat mit Wirkung zum 01. April 2017 einen Teilbetrieb der Mainsite GmbH & Co. KG im Wege eines Asset-Deals übernommen. Die Zugangsbewertung der zu diesem Zeitpunkt übernommenen Vermögensgegenstände erfolgte zum Zeitwert. Die Anschaffungskosten setzten sich zusammen aus einem festgelegten Kaufpreis zzgl. der Übernahme diverser Verpflichtungen/Verbindlichkeiten des Verkäufers, die ebenfalls zum Zeitwert am Übernahmestichtag bewertet wurden. Der den Wert der übernommenen Vermögensgegenstände übersteigende Kaufpreis wurde in voller Höhe als Firmenwert definiert. B. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN Sämtliche Vermögensgegenstände und Schulden zum 31.12.2023 werden zu Fortführungswerten bilanziert, da sich die Gesellschafterin der ASO im ersten Quartal 2024 in fortgeschrittenen Verkaufsverhandlungen für die GmbH-Anteile befindet. Die selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Herstellungskosten bewertet und planmäßig linear entsprechend den voraussichtlichen Nutzungsdauern abgeschrieben. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten bewertet und planmäßig linear entsprechend den voraussichtlichen Nutzungsdauern abgeschrieben. Der entgeltlich erworbene Geschäfts- oder Firmenwert wird gem. § 253 Abs. Satz 4 i.V.m. § 253 Abs. 3 Satz 3 HGB unter Zugrundelegung einer Nutzungsdauer von 10 Jahren linear abgeschrieben, da die voraussichtliche Nutzungsdauer nicht verlässlich geschätzt werden kann. Die Bilanzierung der Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten. Letztere umfassen die aktivierungspflichtigen Kosten i.S.v. § 255 Abs. 2 Satz 2 HGB. Im Falle abnutzbarer Sachanlagen wird eine planmäßige Abschreibung unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer vorgenommen. Dabei kommt grundsätzlich die lineare Abschreibungsmethode zur Anwendung. Selbstständig nutzbare bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens, die der Abnutzung unterliegen, werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben, sofern ihre jeweiligen Anschaffungs- oder Herstellungskosten 250 EUR nicht übersteigen. Anlagegegenstände mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten zwischen 250 EUR und 800 EUR werden als Geringwertiges Wirtschaftsgut behandelt und im Anschaffungsjahr abgeschrieben. Die Vorräte sind mit Herstellungskosten bewertet. Sie umfassen die leistungsbezogenen Vollkosten. Die Forderungen werden grundsätzlich zum Nennwert angesetzt. Soweit erforderlich, werden Wertberichtigungen vorgenommen. Die sonstigen Vermögensgegenstände werden mit den Nominalwerten bzw. den Anschaffungskosten angesetzt. Die liquiden Mittel werden zum Nominalwert bilanziert. Der Aktive Rechnungsabgrenzungsposten stellt Ausgaben vor dem Abschlussstichtag dar, soweit sie Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Für die Aktiven Latenten Steuern wurde ein Steuersatz von 28,4% angesetzt. Sie wurden ermittelt aus den temporären Differenzen zwischen handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen bei Vermögensgegenständen und Schulden, die sich in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Die Rückstellungen decken alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen in angemessener Höhe. Die Bewertung erfolgte mit dem Erfüllungsbetrag, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre bzw. im Falle von Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre abgezinst. Die ermittelten Abzinsungssätze betrugen am 31. Dezember 2023 1,74 % (Siebenjahresdurchschnitt) und 1,82 % (Zehnjahresdurchschnitt). Die Pensionsrückstellungen der Gesellschaft werden auf Basis der Methode der laufenden Einmalprämien (PUC) unter Berücksichtigung des Erfüllungsbetrages und künftiger Kostensteigerungen auf Basis der "Richttafeln RT 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck als Barwert der zukünftigen Pensionsleistungen ermittelt. Der Unterschiedsbetrag aus der Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzins der vergangenen zehn Jahre im Vergleich zu dem der vergangenen sieben Jahre beträgt 19.012 EUR. Es besteht damit eine Ausschüttungssperre nach § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB in Höhe von 19.012,00 EUR. Bei der Berechnung wurde von einer Rentendynamisierung von 1% p.a. ausgegangen. Daneben bestehen Pensionsverpflichtungen aus vertraglichen Vereinbarungen über Gehaltsumwandlungen (Deferred Compensation), bzw. aus der Verwendung von vermögenswirksamen Leistungen (tarifliche Altersversorgung). Die Einzahlungen der Beträge erfolgt in Verträge mit der "Württembergischen Lebensversicherung AG". Die Zahlung der Altersvorsorge richtet sich ausschließlich nach den fälligen Versicherungsleistungen. Aufgrund der vertraglichen Ausgestaltung erfolgt die Auszahlung jedoch nicht direkt an die Arbeitnehmer, sondern an die ASO, welche die Beträge unter Berücksichtigung aller lohnsteuerlicher- und sozialversicherungsrechtlichen Konsequenzen an die Berechtigten weiterzuleiten hat. Die Bewertung erfolgt in diesem Fall unter Verrechnung des Aktivwertes und der Rückstellung, wobei unterstellt wird, dass der Erfüllungsbetrag der Rückstellung dem Aktivwert entspricht. Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert. C. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens für das Geschäftsjahr 2023 ist dem als Anlage zum Anhang beigefügten Anlagespiegel zu entnehmen. Vorräte/Unfertige Leistungen Die Vorräte enthalten ausschließlich unfertige Leistungen in Höhe von 62.100,00 EUR. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Alle in der Bilanz ausgewiesenen Forderungen haben wie im Vorjahr jeweils eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von gesamt 285,00 EUR (Vorjahr 8.864,68 EUR) bestehen i. H. v. 285,00 EUR gegenüber dem Gesellschafter (Vorjahr 2.127,20 EUR). Es handelt sich wie im Vorjahr um sonstige Vermögensgegenstände. Aktive und passive latente Steuern Die latenten Steuern (pauschaler Steuersatz 28,425 %) ermitteln sich wie folgt:
Per Saldo ergibt sich hier ein Überhang der aktiven Steuerlatenzen in Höhe von 202.441,47 EUR. Diese werden in Ausübung des Wahlrechts des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB aktiviert. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital von 25.000,00 EUR wird zum Bilanzstichtag von der SKZ-Testing GmbH, Würzburg, gehalten und ist in voller Höhe eingezahlt. Im Geschäftsjahr 2023 erfolgte keine weitere Erhöhung der Kapitalrücklage durch die Gesellschafterin SKZ-Testing GmbH, Würzburg. Durch Verlustvorträge und einen Jahresüberschuss im Jahr 2023 ist ein nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag i.H.v. 777.806,94 EUR zum 31.12.2023 entstanden. Es besteht eine Ausschüttungssperre nach § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB in Höhe von 19.012,00 EUR aus der Abzinsung von Pensionsrückstellungen sowie in Höhe von 202.441,47 EUR für den Ansatz der aktiven latenten Steuern sowie der selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände in Höhe von 5.509,20 EUR. Rückstellungen für Pensionen Die Pensionsverpflichtungen belaufen sich zum 31.12.2023 auf 1.786.328,00 EUR. Die Rückstellungen für Altersversorgung aus sog. "Deferred Compensation" in Höhe von 22.551,64 EUR sowie für tarifliche Altersversorgung in Höhe von 338.011,36 EUR wurden gem. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB mit dem Aktivwert der zur Erfüllung dieser Verpflichtungen bestehenden Vermögensgegenstände wie folgt saldiert.
Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von 110.756,72 EUR enthalten Rückstellungen aus dem Personalbereich (Urlaub, Überstunden, etc.) in Höhe von 58.328,88 EUR Rückstellungen für die Erstellung von Jahresabschluss und Steuererklärungen in Höhe von 19.400,00 EUR, für Archivierungskosten in Höhe von 3.915,00 EUR sowie sonstige Rückstellungen in Höhe von 29.112,84 EUR. Diese bestehen im Wesentlichen aus Rückstellungen für Personalkosten. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Globalzession gesichert. Daneben wurde ein Inventargegenstand des Anlagevermögens zur Sicherung eines Darlehens in Höhe von 134.834,41 EUR übereignet. Bei den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen handelt es sich um Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen von 176.115,37 EUR (Vorjahr 90.531,63 EUR), davon gegenüber dem Gesellschafter in Höhe von 16.383,79 EUR (Vorjahr 1.440,00 EUR), sowie um sonstige Verbindlichkeiten von 392.840,05 EUR (Vorjahr 167.540,00 EUR), davon gegenüber dem Gesellschafter in Höhe von 250.000,00 EUR (Vorjahr 0,00 EUR). Die Verbindlichkeiten (Vorjahreswerte) gliedern sich nach Frist der Fälligkeiten wie folgt:
D. ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten periodenfremde Erträge in Höhe von 3.851,27 EUR. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten periodenfremde Aufwendungen in Höhe von 340,00 EUR. E. SONSTIGE ANGABEN MITGLIEDER DER GESCHÄFTSFÜHRUNG Dr.rer.nat. Thomas Hochrein, Rimpar, Geschäftsführer Auf die Angabe zu Geschäftsführerbezügen wird unter Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Zu Prokuristen mit Gesamtprokura mit einem Geschäftsführer oder Prokuristen sind Herr Dr. Jürgen Wüst und Herr Bernd Richter bestellt. Angaben zur durchschnittlichen Anzahl der Beschäftigten Die ASO beschäftigte im Berichtsjahr ohne die in der Berufsausbildung stehenden Personen im Durchschnitt 50 Mitarbeiter. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Verträgen mit Kündigungsfristen von 3 Monaten oder größer in Höhe von EUR 968.589, die sich wie folgt zusammensetzen:
Angaben zum Jahresergebnis Die Gesellschaft schließt das Geschäftsjahr mit einem Jahresüberschuss von 11.643,08 EUR ab. Wesentliche Unsicherheit in Bezug auf die Fortführung der Unternehmenstätigkeit Die Gesellschaft weist in 2023 einen Jahresüberschuss von 11.643,08 EUR (im Vorjahr: Fehlbetrag von -1.098.417,14 EUR) aus. Die Umsatzsteigerung und Kostenminderung führten zu einem positiven Ergebnis. Auch durch den Jahresüberschuss 2023 in Höhe von Euro 11.643,08 (2022: Euro - 1.098.417,14), weist das Eigenkapital der Gesellschaft zum 31.12.2023 einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag in Höhe von Euro -777.806,94 (2022: Euro -789.450,02) aus. Die Liquidität der Gesellschaft konnte in 2023 durch kurzfristige Zahlungen sichergestellt werden. Der andauernde Ukraine-Krieg und ein Strukturwandel im Automotive-Bereich führen jedoch zu einer Unsicherheit im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit. Im Hinblick auf die eingeleiteten Sanierungsmaßnahmen und die ersten Erfolge im Geschäftsjahr 2023 geht die Geschäftsführung von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit der Gesellschaft aus.
Obernburg, 22.02.2024 Dr.rer.nat. Thomas Hochrein, Geschäftsführer |
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