Analytik Service Obernburg GmbH

63785 Obernburg, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Aschaffenburg HRB 14087
Eingetragen
25.1.2017
Branche
Herstellung von Verpackungsmitteln aus KunststoffenBearbeitung und Veredlung von KunststoffwarenHerstellung von Baubedarfsartikeln aus Kunststoffen
Gegenstand
die Durchführung von Standard- und Spezialanalytik sowie von anderweitigen Material- und Produktprüfungen, die Erstellung von Gutachten, die Erteilung von Zulassungen und Durchführung von Überwachungstätigkeiten mit den Schwerpunkten Polymere und Kunststoffprodukte, Lacke, Chemiefasern, Textilien, Medizintechnik und Automotive, Chemie und Umwelt sowie damit zusammenhängender Bereiche im weitesten Sinn

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Prokura
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
viridiusLAB AGAUT
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Analytik Service Obernburg GmbH

Obernburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

BILANZ zum 31. Dezember 2023

Analytik Service Obernburg GmbH

AKTIVA

31.12.2023 31.12.2022
Euro Euro Euro
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 5.509,20 6.611,20
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 97.418,49 126.865,86
3. Geschäfts- oder Firmenwert 577.453,00 755.131,00
4. Geleistete Anzahlungen 26.367,86 706.748,55 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.912,75 3.008,75
2. Technische Anlagen und Maschinen 426.457,80 487.590,87
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 840.954,28 1.270.324,83 1.083.773,37
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 62.100,00 56.749,09
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 556.767,92 677.492,58
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 285,00 8.864,68
3. Sonstige Vermögensgegenstände 4.253,18 561.306,10 18.818,00
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 77.557,33 3.770,37
C. Rechnungsabgrenzungsposten 1.956,22 10.605,25
D. Aktive latente Steuern 202.441,47 207.360,08
E. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 777.806,94 789.450,02
3.660.241,44 4.236.091,12

PASSIVA

31.12.2023 31.12.2022
Euro Euro Euro
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Kapitalrücklage 1.215.000,00 1.215.000,00
III. Verlustvortrag 2.029.450,02- 931.032,88-
IV. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 11.643,08 1.098.417,14-
Nicht gedeckter Fehlbetrag 777.806,94 789.450,02
Buchmäßiges Eigenkapital 0,00 0,00
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 1.786.328,00 1.797.304,00
2. Sonstige Rückstellungen 110.756,72 1.897.084,72 251.303,01
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 910.637,50 1.643.140,15
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 0,00 1.902,90
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 146.470,15 124.342,01
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 568.955,42 258.071,16
5. Sonstige Verbindlichkeiten 137.093,65 1.763.156,72 160.027,89
- Davon aus Steuern Euro 28.593,23 (Euro 33.156,84)
- Davon im Rahmen der sozialen Sicherheit Euro 7.407,30 (Euro 6.276,32)
3.660.241,44 4.236.091,12

ANHANG 2023

ANALYTIK SERVICE OBERNBURG GMBH, OBERNBURG AM MAIN

A. Grundlegende Angaben zum Unternehmen und zur Bilanzierung

Die Analytik Service Obernburg GmbH (ASO) hat ihren Sitz in Obernburg am Main und wurde am 25. Januar 2017 beim Registergericht Aschaffenburg unter der Nummer HRB 14087 in das Handelsregister eingetragen.

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt.

Bei der Gesellschaft handelt es sich um eine kleine Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 1 HGB. Von den entsprechenden größenabhängigen Erleichterungen wurde Gebrauch gemacht.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

Die Aufstellung des Jahresabschlusses erfolgte in EUR.

Die ASO hat mit Wirkung zum 01. April 2017 einen Teilbetrieb der Mainsite GmbH & Co. KG im Wege eines Asset-Deals übernommen. Die Zugangsbewertung der zu diesem Zeitpunkt übernommenen Vermögensgegenstände erfolgte zum Zeitwert.

Die Anschaffungskosten setzten sich zusammen aus einem festgelegten Kaufpreis zzgl. der Übernahme diverser Verpflichtungen/Verbindlichkeiten des Verkäufers, die ebenfalls zum Zeitwert am Übernahmestichtag bewertet wurden.

Der den Wert der übernommenen Vermögensgegenstände übersteigende Kaufpreis wurde in voller Höhe als Firmenwert definiert.

B. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN

Sämtliche Vermögensgegenstände und Schulden zum 31.12.2023 werden zu Fortführungswerten bilanziert, da sich die Gesellschafterin der ASO im ersten Quartal 2024 in fortgeschrittenen Verkaufsverhandlungen für die GmbH-Anteile befindet.

Die selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Herstellungskosten bewertet und planmäßig linear entsprechend den voraussichtlichen Nutzungsdauern abgeschrieben.

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten bewertet und planmäßig linear entsprechend den voraussichtlichen Nutzungsdauern abgeschrieben.

Der entgeltlich erworbene Geschäfts- oder Firmenwert wird gem. § 253 Abs. Satz 4 i.V.m. § 253 Abs. 3 Satz 3 HGB unter Zugrundelegung einer Nutzungsdauer von 10 Jahren linear abgeschrieben, da die voraussichtliche Nutzungsdauer nicht verlässlich geschätzt werden kann.

Die Bilanzierung der Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten. Letztere umfassen die aktivierungspflichtigen Kosten i.S.v. § 255 Abs. 2 Satz 2 HGB. Im Falle abnutzbarer Sachanlagen wird eine planmäßige Abschreibung unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer vorgenommen. Dabei kommt grundsätzlich die lineare Abschreibungsmethode zur Anwendung.

Selbstständig nutzbare bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens, die der Abnutzung unterliegen, werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben, sofern ihre jeweiligen Anschaffungs- oder Herstellungskosten 250 EUR nicht übersteigen. Anlagegegenstände mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten zwischen 250 EUR und 800 EUR werden als Geringwertiges Wirtschaftsgut behandelt und im Anschaffungsjahr abgeschrieben.

Die Vorräte sind mit Herstellungskosten bewertet. Sie umfassen die leistungsbezogenen Vollkosten.

Die Forderungen werden grundsätzlich zum Nennwert angesetzt. Soweit erforderlich, werden Wertberichtigungen vorgenommen.

Die sonstigen Vermögensgegenstände werden mit den Nominalwerten bzw. den Anschaffungskosten angesetzt.

Die liquiden Mittel werden zum Nominalwert bilanziert.

Der Aktive Rechnungsabgrenzungsposten stellt Ausgaben vor dem Abschlussstichtag dar, soweit sie Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Für die Aktiven Latenten Steuern wurde ein Steuersatz von 28,4% angesetzt. Sie wurden ermittelt aus den temporären Differenzen zwischen handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen bei Vermögensgegenständen und Schulden, die sich in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen.

Die Rückstellungen decken alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen in angemessener Höhe. Die Bewertung erfolgte mit dem Erfüllungsbetrag, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre bzw. im Falle von Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre abgezinst. Die ermittelten Abzinsungssätze betrugen am 31. Dezember 2023 1,74 % (Siebenjahresdurchschnitt) und 1,82 % (Zehnjahresdurchschnitt).

Die Pensionsrückstellungen der Gesellschaft werden auf Basis der Methode der laufenden Einmalprämien (PUC) unter Berücksichtigung des Erfüllungsbetrages und künftiger Kostensteigerungen auf Basis der "Richttafeln RT 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck als Barwert der zukünftigen Pensionsleistungen ermittelt. Der Unterschiedsbetrag aus der Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzins der vergangenen zehn Jahre im Vergleich zu dem der vergangenen sieben Jahre beträgt 19.012 EUR. Es besteht damit eine Ausschüttungssperre nach § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB in Höhe von 19.012,00 EUR. Bei der Berechnung wurde von einer Rentendynamisierung von 1% p.a. ausgegangen.

Daneben bestehen Pensionsverpflichtungen aus vertraglichen Vereinbarungen über Gehaltsumwandlungen (Deferred Compensation), bzw. aus der Verwendung von vermögenswirksamen Leistungen (tarifliche Altersversorgung). Die Einzahlungen der Beträge erfolgt in Verträge mit der "Württembergischen Lebensversicherung AG". Die Zahlung der Altersvorsorge richtet sich ausschließlich nach den fälligen Versicherungsleistungen. Aufgrund der vertraglichen Ausgestaltung erfolgt die Auszahlung jedoch nicht direkt an die Arbeitnehmer, sondern an die ASO, welche die Beträge unter Berücksichtigung aller lohnsteuerlicher- und sozialversicherungsrechtlichen Konsequenzen an die Berechtigten weiterzuleiten hat.

Die Bewertung erfolgt in diesem Fall unter Verrechnung des Aktivwertes und der Rückstellung, wobei unterstellt wird, dass der Erfüllungsbetrag der Rückstellung dem Aktivwert entspricht.

Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert.

C. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens für das Geschäftsjahr 2023 ist dem als Anlage zum Anhang beigefügten Anlagespiegel zu entnehmen.

Vorräte/Unfertige Leistungen

Die Vorräte enthalten ausschließlich unfertige Leistungen in Höhe von 62.100,00 EUR.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Alle in der Bilanz ausgewiesenen Forderungen haben wie im Vorjahr jeweils eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von gesamt 285,00 EUR (Vorjahr 8.864,68 EUR) bestehen i. H. v. 285,00 EUR gegenüber dem Gesellschafter (Vorjahr 2.127,20 EUR). Es handelt sich wie im Vorjahr um sonstige Vermögensgegenstände.

Aktive und passive latente Steuern

Die latenten Steuern (pauschaler Steuersatz 28,425 %) ermitteln sich wie folgt:

Bilanzposition Differenz HB/StB Aktive latente Steuern Passive latente Steuern
EUR EUR EUR
AKTIVA
Firmenwert + 399.770 113.635
Selbst erstellte immaterielle Vermögensgegenstände ./.5.509 1.566
PASSIVA
Pensionszusagen + 635.806 180.728
Sonstige Verpflichtungen Altersvorsorge + 97.423 27.692
Steuerfreie Rücklage nach § 5 Abs. 7 EStG ./. 415.295 118.048
Sonstige Rückstellungen
322.055 119.614
Aktive latente Steuern 202.441

Per Saldo ergibt sich hier ein Überhang der aktiven Steuerlatenzen in Höhe von 202.441,47 EUR. Diese werden in Ausübung des Wahlrechts des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB aktiviert.

Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital von 25.000,00 EUR wird zum Bilanzstichtag von der SKZ-Testing GmbH, Würzburg, gehalten und ist in voller Höhe eingezahlt.

Im Geschäftsjahr 2023 erfolgte keine weitere Erhöhung der Kapitalrücklage durch die Gesellschafterin SKZ-Testing GmbH, Würzburg. Durch Verlustvorträge und einen Jahresüberschuss im Jahr 2023 ist ein nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag i.H.v. 777.806,94 EUR zum 31.12.2023 entstanden.

Es besteht eine Ausschüttungssperre nach § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB in Höhe von 19.012,00 EUR aus der Abzinsung von Pensionsrückstellungen sowie in Höhe von 202.441,47 EUR für den Ansatz der aktiven latenten Steuern sowie der selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände in Höhe von 5.509,20 EUR.

Rückstellungen für Pensionen

Die Pensionsverpflichtungen belaufen sich zum 31.12.2023 auf 1.786.328,00 EUR.

Die Rückstellungen für Altersversorgung aus sog. "Deferred Compensation" in Höhe von 22.551,64 EUR sowie für tarifliche Altersversorgung in Höhe von 338.011,36 EUR wurden gem. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB mit dem Aktivwert der zur Erfüllung dieser Verpflichtungen bestehenden Vermögensgegenstände wie folgt saldiert.

Erfüllungsbetrag der Verpflichtung: 360.563,00 EUR
Zeitwert der verrechneten Vermögensgegenstände: 360.563,00 EUR
Saldo: 0,00 EUR

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von 110.756,72 EUR enthalten Rückstellungen aus dem Personalbereich (Urlaub, Überstunden, etc.) in Höhe von 58.328,88 EUR Rückstellungen für die Erstellung von Jahresabschluss und Steuererklärungen in Höhe von 19.400,00 EUR, für Archivierungskosten in Höhe von 3.915,00 EUR sowie sonstige Rückstellungen in Höhe von 29.112,84 EUR. Diese bestehen im Wesentlichen aus Rückstellungen für Personalkosten.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Globalzession gesichert. Daneben wurde ein Inventargegenstand des Anlagevermögens zur Sicherung eines Darlehens in Höhe von 134.834,41 EUR übereignet.

Bei den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen handelt es sich um Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen von 176.115,37 EUR (Vorjahr 90.531,63 EUR), davon gegenüber dem Gesellschafter in Höhe von 16.383,79 EUR (Vorjahr 1.440,00 EUR), sowie um sonstige Verbindlichkeiten von 392.840,05 EUR (Vorjahr 167.540,00 EUR), davon gegenüber dem Gesellschafter in Höhe von 250.000,00 EUR (Vorjahr 0,00 EUR).

Die Verbindlichkeiten (Vorjahreswerte) gliedern sich nach Frist der Fälligkeiten wie folgt:

Restlaufzeit bis 1 Jahr bis 5 Jahre über 5
EUR EUR EUR
Verb. ggü. Kreditinstituten 248.607 (748.395) 640.124 (817.761) 21.906 (76.984)
Erh. Anz. auf Bestellungen 0 (1.903) 0 (0) 0 (0)
Verb. aus LuL 146.470 (124.342) 0 (0) 0 (0)
Verb. ggü. verb. Unternehmen 451.075 (115.231) 102.502 (101.432) 15.378 (41.408)
Sonstige Verbindlichkeiten 53.759 (60.370) 83.335 (70.562) 0 (29.096)
Total 899.911 (1.050.241) 825.961 (989.755) 37.284 (147.488)

D. ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten periodenfremde Erträge in Höhe von 3.851,27 EUR. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten periodenfremde Aufwendungen in Höhe von 340,00 EUR.

E. SONSTIGE ANGABEN

MITGLIEDER DER GESCHÄFTSFÜHRUNG

Dr.rer.nat. Thomas Hochrein, Rimpar, Geschäftsführer

Auf die Angabe zu Geschäftsführerbezügen wird unter Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Zu Prokuristen mit Gesamtprokura mit einem Geschäftsführer oder Prokuristen sind Herr Dr. Jürgen Wüst und Herr Bernd Richter bestellt.

Angaben zur durchschnittlichen Anzahl der Beschäftigten

Die ASO beschäftigte im Berichtsjahr ohne die in der Berufsausbildung stehenden Personen im Durchschnitt 50 Mitarbeiter.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Verträgen mit Kündigungsfristen von 3 Monaten oder größer in Höhe von EUR 968.589, die sich wie folgt zusammensetzen:

mtl. Restlaufzeit/ Gesamtbetrag
rd. EUR Kündigungsfrist rd. EUR
Miete incl. Nebenkosten 19.655 31.03.2027 766.545
Mainsite Service, Servicevertrag Verw./IT (Anpassung 01.04.2024, 6 Monate Kündigungsfrist) 11.720 9 Monate 105.480
Serviceplattform 2.476 31.03.2027 96.564
Total 33.851 968.589

Angaben zum Jahresergebnis

Die Gesellschaft schließt das Geschäftsjahr mit einem Jahresüberschuss von 11.643,08 EUR ab.

Wesentliche Unsicherheit in Bezug auf die Fortführung der Unternehmenstätigkeit

Die Gesellschaft weist in 2023 einen Jahresüberschuss von 11.643,08 EUR (im Vorjahr: Fehlbetrag von -1.098.417,14 EUR) aus. Die Umsatzsteigerung und Kostenminderung führten zu einem positiven Ergebnis.

Auch durch den Jahresüberschuss 2023 in Höhe von Euro 11.643,08 (2022: Euro - 1.098.417,14), weist das Eigenkapital der Gesellschaft zum 31.12.2023 einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag in Höhe von Euro -777.806,94 (2022: Euro -789.450,02) aus.

Die Liquidität der Gesellschaft konnte in 2023 durch kurzfristige Zahlungen sichergestellt werden.

Der andauernde Ukraine-Krieg und ein Strukturwandel im Automotive-Bereich führen jedoch zu einer Unsicherheit im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit.

Im Hinblick auf die eingeleiteten Sanierungsmaßnahmen und die ersten Erfolge im Geschäftsjahr 2023 geht die Geschäftsführung von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit der Gesellschaft aus.

 

Obernburg, 22.02.2024

Dr.rer.nat. Thomas Hochrein, Geschäftsführer

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