Erbringung von ergotherapeutischen Dienstleistungen
Circular Informationssysteme GmbH
Schulze-Delitzsch-Straße 36, 70565 Stuttgart, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Rüdiger Kolp seit 20.10.2005 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (8)
| Name | Anteil |
|---|---|
J*** D***** | 1.46% |
| 0.47% | |
| 0.36% |
Ungelöste Beteiligungen (5)
GesellschafterBeta
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Circular Informationssysteme GmbHStuttgartJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
1. Anhang zum 31.12.20231.1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet. Der Jahresabschluss wurde entsprechend den Gliederungsvorschriften der §§ 266 ff. HGB aufgestellt. Erleichterungsvorschriften nach § 288 Abs. 2 HGB wurden in Anspruch genommen. Die Gesellschaft ist seit dem 25. September 1995 beim Amtsgericht Stuttgart unter der Nummer HRB 17442 ins Handelsregister eingetragen. Zur eingeschränkten Vergleichbarkeit bei den aktiven und passiven Rechnungsabgrenzungsposten und die entsprechenden Auswirkungen auf die Gewinn- und Verlustrechnung verweisen wir auf die Erläuterungen zu den Rechnungsabgrenzungsposten unter 1.2 sowie den korrespondierenden Erläuterungen unter 1.4. 1.2. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungsmethoden Der vorliegende Jahresabschluss ist nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches und den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden. Das Saldierungsgebot des § 246 Abs. 2 S.2 HGB wurde beachtet. Bewertungsmethoden Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden. Einzelne Posten wurden wie folgt bewertet: Anlagevermögen Das Anlagevermögen weist nur Gegenstände aus, die dazu bestimmt sind, dem Geschäftsbetrieb dauernd zu dienen. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden mit den Anschaffungskosten, vermindert um die planmäßigen Abschreibungen, bewertet. Als Nutzungsdauer wird bei Software zwischen drei und fünf Jahren unterstellt. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens wurden zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibung bewertet. Grundlage der planmäßigen Abschreibung war die voraussichtliche wirtschaftliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes. Die Abschreibungen wurden beim beweglichen Anlagevermögen sowohl degressiv als auch linear vorgenommen. Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgte in den Fällen, in denen dies zu einer höheren Jahresabschreibung führte. Die Nutzungsdauern lagen zwischen 3 und 23 Jahren. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis EUR 800,00 wurden im Erwerbsjahr voll abgeschrieben. Die Anteile an verbundenen Unternehmen sowie Wertpapiere des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten bewertet. Soweit der nach vorstehenden Grundsätzen ermittelte Wert von Gegenständen des Anlagevermögens über dem Wert liegt, der ihnen am Abschlussstichtag beizulegen ist, wird dem durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen. Die in den Vorjahren vorgenommenen außerplanmäßigen Abschreibungen werden rückgängig gemacht, soweit die Gründe hierfür nicht mehr bestehen. Umlaufvermögen Vorräte werden zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bilanziert. Die Position Handelswaren enthält erworbene Hardware sowie Softwarelizenzen und Wartungs- Subscriptions, die an Kunden weiterverkauft werden. Für Bestandsrisiken werden Abschläge gebildet. Die Bewertung des Vorratsvermögens erfolgt verlustfrei. Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken wurden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Das allgemeine Kreditrisiko bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt. Rechnungsabgrenzungsposten Im aktiven Rechnungsabgrenzungsposten werden Aufwendungen abgegrenzt, die im Zusammenhang mit dem Verkauf von circular Support Services vor Erbringung der Service Leistungen angefallen sind. Die Aufwendungen werden über den Zeitraum der circular Leistungserbringung ergebniswirksam erfasst. Im passiven Rechnungsabgrenzungsposten sind Vorauszahlungen der Kunden für circular Support Services ausgewiesen. Die Umsatzerlöse werden durch Auflösung des Rechnungsabgrenzungsposten über den Zeitraum der circular Leistungserbringung erfasst. Rückstellungen Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Die Steuerrückstellungen enthalten die noch nicht veranlagten Steuern des Geschäftsjahres und zu erwartende Steuernachzahlungen aus Vorjahren. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten wurden zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Währungsumrechnung Die im Jahresabschluss enthaltenen Posten, denen Beträge zugrunde liegen, die auf fremde Währung lauten oder ursprünglich auf fremde Währung lauteten, wurden mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag in Euro umgerechnet. Es ergeben sich Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von EUR 30.077,35 (i.Vj. EUR 715,94) und Aufwendungen von EUR 1.094,55 (i.Vj. EUR 816,51). Zum Bilanzstichtag bestehen keine latenten Steuern. 1.3. Angaben zur Bilanz 1.3.1. Entwicklung des Anlagevermögens Die Entwicklung des Anlagevermögens ist in der Anlage zum Anhang dargestellt. 1.3.2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1.3.4. Eigenkapital/Ergebnisverwendung Der Geschäftsführer schlägt vor, den Bilanzgewinn in voller Höhe auf neue Rechnung vorzutragen. 1.3.5. Rückstellungen
Die Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Steuerrückstellungen (199 TEUR, Vorjahr 121 TEUR), Rückstellungen für flexible Vergütungen (442 TEUR, Vorjahr 260 TEUR) und Jahresabschluss- und Prüfungsrückstellungen (94 TEUR, Vorjahr 58 TEUR). 1.3.6. Verbindlichkeiten in TEUR
1.4. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) aufgestellt. Die Aufgliederung der Umsatzerlöse wurde unter Bezug auf § 288 Abs. 2 HGB unterlassen. Circular erwirbt die an Kunden weiter veräußerten IT-Produkte (Hardware, Softwarelizenzen sowie Hersteller Wartungs-Subscriptions) entweder direkt vom Hersteller oder von autorisierten Zwischenhändlern und weist den Umsatz zum Zeitpunkt des Verkaufs an Endkunden brutto, in Höhe des vom Kunden bezahlten Entgelts aus. Der Brutto-Ausweis der Umsatzerlöse als Prinzipal resultiert aus einer ermessensbehafteten, wirtschaftlichen Gesamtbetrachtung der Gesellschaft in Bezug auf die individuellen vertraglichen Gestaltungen, aus welcher resultiert, dass Circular als Wiederverkäufer die relevanten Risiken und Chancen aus diesen Verkäufen trägt. In den Umsatzerlösen sind periodenfremde Aufwendungen aus der Korrektur der Umsatzlegung in laufender Rechnung für Vorjahre in Höhe von TEUR 1.178 enthalten. Im Materialaufwand sind daraus resultierende periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 874 enthalten. Dies betrifft circular Software-Wartungsleistungen, die über mehrere Jahre erbracht und den Kunden zu Beginn der Serviceperiode in Rechnung gestellt werden. Ab dem Geschäftsjahr 2023 erfolgt die Realisierung dieser Umsatzerlöse nicht mehr zum Zeitpunkt der Rechnungsstellung, sondern verteilt über den Zeitraum der Leistungserbringung. Für die noch nicht abgeschlossenen Verträge aus Vorjahren wurde ein passiver Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von TEUR 1.178 und ein dazu korrespondierender aktiver Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von TEUR 874 bilanziert. Diese Posten werden zukünftig zeitanteilig über die verbleibende Nutzungsdauer aufgelöst und den Umsatzerlösen bzw. den Materialaufwendungen zugeführt. 1.5. Sonstige Pflichtangaben Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens - unverändert - geführt durch Herrn Rüdiger Kolp. Der Geschäftsführer ist alleinvertretungsberechtigt und befugt, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte vorzunehmen. Die Angabe der Vergütung der Geschäftsführung unterbleibt gem. § 286 Abs. 4 HGB. Haftungsverhältnisse nach §268 Abs. 7 HGB liegen keine vor. Es bestehen Zahlungsverpflichtungen in Höhe von TEUR 358 aus Mietverhältnissen. Die Mietverträge in Stuttgart, Leipzig und Frankfurt am Main sind jährlich kündbar. In München ist eine Grundmietzeit bis 30.04.2026 vereinbart. 1.6. Angaben über Beteiligungen an anderen Unternehmen
1.7. Angaben gem. § 42 Abs. 3 GmbHG Forderungen gegen Gesellschafter bestehen am Abschlussstichtag in Höhe von EUR 423.287,16 (Vorjahr: TEUR 308). In den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter in Höhe von EUR 75.240,00 enthalten. Diese sind im Vorjahr unter den Rückstellungen in Höhe von EUR 61.445,25 ausgewiesen. 1.8. Mitarbeiter Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter betrug 54 , davon 45 in Vollzeit und 9 in Teilzeit.
Stuttgart, den 20. September 2024 Rüdiger Kolp Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2022
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023A. Darstellung des Geschäftsverlaufs 1. Organisatorische und rechtliche Struktur sowie Standorte Circular wurde 1995 gegründet und hat sich zu einem System- und Beratungshaus im Bereich der IT-Infrastruktur mit Niederlassungen in ganz Deutschland entwickelt. I Die Circular Informationssysteme GmbH entwickelt Lösungen rund um die IT- Infrastruktur. Dabei veräußert die Gesellschaft IT-Produkte (z.B. Hardware, Softwarelizenzen und Herstellerwartungs-Subscriptions) als autorisierter Wiederverkäufer zahlreicher IT-Hersteller und kombiniert diese Produkte mit eigenen circular Dienstleistungen. Neben der Zentrale in Stuttgart bestehen Niederlassungen in München, Frankfurt am Main und Leipzig. In den Niederlassungen sind zwischen 3 und 6 Mitarbeiter beschäftigt. 2. Produkte und Dienstleistungen Durch circular werden Analysen, Audits, Beratung, Implementierung, Outsourcing, IT- Ausstattungen und Wartung angeboten. Als IT-Systemintegrator und IT- Beratungshaus konzentriert sich circular auf unternehmenskritische Infrastrukturen und plant, optimiert, konstruiert und implementiert die IT-Infrastruktur. B. Wirtschaftsbericht Die Wachstumsrate in der Informationstechnik-Branche lag bundesweit bei +2,6%. Die größten Wachstumsraten wurden mit 12,1% bei Software erreicht, gefolgt von einem Wachstum von 5% im Bereich der IT-Services, während sich das Marktvolumen für IT-Hardware um 6,1% rückläufig entwickelte (Quelle: ITK- Marktzahlen Juni 2024 Bitkom e.V.). Im Jahr 2023 erzielten wir einen höheren Umsatz als in 2022. Der Umsatz 2023 lag bei 30.460 TEUR und damit um 3,9% höher als in 2022. Somit konnten wir die bundesweite Wachstumsrate der Informationstechnik-Branche übertreffen. C. Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage 1. Ertragslage Die Umsatzerlöse stellen den bedeutsamsten Leistungsindikator dar. Als weiterer Leistungsindikator wird das EBITDA (Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen) gesehen. Die Umsatzprognose des Vorjahres konnte aufgrund der seit dem Geschäftsjahr 2023 zeitanteilig über den Leistungszeitraum erfolgenden Umsatzrealisierung bei der Erbringung von circular Software-Wartungsleistungen nicht erreicht werden. Wir verweisen auf unsere Erläuterungen dazu im Anhang unter 1.4. Den Jahresüberschuss, der durch die geänderte Umsatzrealisierung bei circular Software- Wartungsleistungen auch durch einen periodenfremden Umstellungseffekt in Höhe von TEUR 304 belastet ist, konnten wir dennoch im Vergleich zum das Vorjahresergebnis deutlich steigern. Dies ist hauptsächlich auf das Umsatzwachstum von TEUR 1.140 zurückzuführen. Die Materialaufwandsquote (Materialaufwand im Verhältnis zu den Umsatzerlösen) liegt unter dem Vorjahresniveau. Sie ist im Vergleich zum Vorjahr von 79,1% auf 76,2% gesunken. Dies ist im Wesentlichen auf die Realisierung höherer Margen zurückzuführen. Der Materialaufwand enthält periodenfremde Erträge aufgrund der Korrektur der Umsatzrealisierung für Vorjahre in laufender Rechnung in Höhe TEUR 874. Die Personalaufwandsquote liegt im Berichtsjahr mit einem Wert von 14,0% der Umsatzerlöse über dem Wert des Vorjahres mit 13,4%. Die Veränderung ist durch höhere Personalaufwendungen zu begründen. Absolut gesehen sind die Personalaufwendungen um 8,1% gestiegen. Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl ist von 51 auf 54 Mitarbeiter zum Vorjahr gestiegen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Verhältnis zur Gesamtleistung mit 4,0% gegenüber dem Vorjahr von 3,4% gestiegen. Sie enthalten hauptsächlich Kosten für die Personalgewinnnung (168 TEUR, Vorjahr TEUR37), Mietkosten (279 TEUR, Vorjahr 255 TEUR), Kraftfahrzeugkosten (260 TEUR, Vorjahr 250 TEUR), Kosten für Versicherungen (52 TEUR, Vorjahr 54 TEUR) und Kosten für Werbung (39 TEUR, Vorjahr 52 TEUR). Aufgrund der oben genannten Effekte liegt der Jahresüberschuss mit 1.348 TEUR (Vorjahr: 734 TEUR) deutlich über dem Vorjahr. 2. Vermögens-, Kapitalstruktur und Finanzlage Die Investitionen in immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen belaufen sich im abgelaufenen Geschäftsjahr auf 59 TEUR und liegen damit 5,1% über den Abschreibungen (56 TEUR). Die Investitionen betreffen im Wesentlichen die Anschaffung von EDV - Ausstattung für den Eigenbedarf. Die Vorräte betragen zum 31. Dezember 2023 1.188 TEUR (Vorjahr 1.834 TEUR). Zum Stichtag standen weniger Aufträge zur Auslieferung an und im Zusammenhang mit der geänderten Umsatzlegung für circular Software Wartungsleistungen wurden im Geschäftsjahr 2023 TEUR 475 in den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten umgegliedert. Dies erklärt die Verminderung um 35,2% gegenüber dem Vorjahr. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, die übrigen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände belaufen sich auf 4.658 TEUR. Gegenüber dem Vorjahr bedeutet dies eine Verminderung um 540 TEUR. Die sonstigen Vermögensgegenstände erhöhten sich im Wesentlichen um 242 TEUR aufgrund im Berichtsjahr gewährte Gesellschafter- und Personaldarlehen. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen verminderten sich um 709 TEUR aufgrund niedrigerer Umsätze im Dezember 2023 im Vergleich zu Dezember 2022. Der Bestand an Guthaben bei Kreditinstituten ist im Vergleich zum Vorjahr von 3.034 TEUR auf 5.094 TEUR gestiegen. Die Abgrenzungen für circular Software Wartungsleistungen wurden im Geschäftsjahr erstmals vorgenommen. Wir verweisen auf unsere Erläuterungen dazu im Anhang unter 1.2 und 1.4. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten beläuft sich auf TEUR 2.734 (darin enthalten sind TEUR 874 aus der Korrektur der Umsatzlegung in laufender Rechnung für Vorjahre) und der passive Rechnungsabgrenzungsposten auf TEUR 3.062 (darin enthalten sind TEUR 1.178 aus der Korrektur der Umsatzlegung in laufender Rechnung für Vorjahre). Insgesamt ergibt sich durch die geänderte Umsatzlegung für Software Wartungsleistungen im Saldo ein negativer Effekt auf das Ergebnis in Höhe von TEUR 810, darin enthalten ist ein periodenfremder Effekt von TEUR 304. Wäre die Korrektur für Vorjahre bereits im Geschäftsjahr 2022 erfolgt, hätte sich im Vorjahr ein periodenfremder, reduzierender Effekt auf die Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 1.735 ergeben während die Materialaufwendungen in Höhe von TEUR 1.284 entlastet worden wären. Um diesen negativen Saldo in Höhe von TEUR 451 wäre in der Folge das Ergebnis 2023 entlastet worden. Das gezeichnete Kapital blieb im Geschäftsjahr 2023 unverändert bei 250 TEUR. Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn des Geschäftsjahres 2023 auf neue Rechnung vorzutragen. Die Eigenkapitalquote beträgt zum Bilanzstichtag 59,3% gegenüber 66,7% im Vorjahr. Die Bilanzsumme der Gesellschaft beträgt zum 31. Dezember 2023 14.558 TEUR und ist damit um 3.648 TEUR höher als zum 31. Dezember 2022. Die Rückstellungen sind insgesamt gegenüber dem Vorjahr von 599 TEUR auf 871 TEUR gestiegen. Die Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Steuerrückstellungen (199 TEUR, Vorjahr 121 TEUR), Rückstellungen für flexible Vergütungen (442 TEUR, Vorjahr 260 TEUR) und Jahresabschluss- und Prüfungsrückstellungen (94 TEUR, Vorjahr 58 TEUR). Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind gegenüber dem Vorjahr um 997 TEUR auf 1.279 TEUR zurückgegangen. Dies ist stichtagsbedingt und steht im Einklang mit dem Rückgang der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen wie im Vorjahr nicht. Die Gesellschaft war während des gesamten Geschäftsjahres uneingeschränkt zahlungsfähig. 3. Gesamtaussage Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage stellt sich als zufriedenstellend dar. D. Prognose, Chancen- und Risikobericht 1. Prognosebericht Im Geschäftsjahr 2024 planen wir unter der Annahme einer weiterhin zufriedenstellenden Gesamtsituation einen Umsatz in Höhe von 31 Mio. EUR. 2. Risikobericht Das Risikomanagement basiert auf der regelmäßigen Identifizierung und Beurteilung von Risiken durch die Geschäftsführung. Die identifizierten Risiken werden durch fortlaufende und regelmäßige Überwachung der Risiko-Indikatoren Umsatz und Jahresergebnis analysiert und bewertet. Als Schwellenwert für die Klassifizierung eines wesentlichen Risikos hat die Geschäftsführung 750 TEUR festgelegt. Als wesentliches, bedeutsames Risiko für die zukünftige Geschäftsentwicklung betrachtet die Geschäftsführung den Fachkräftemangel in der IT-Branche. Als weiteres Risiko ist der Wettbewerbsdruck mit entsprechenden Risiken hinsichtlich der Durchsetzung von Verkaufspreisen zu nennen. Dieses Risiko wird als moderat eingeschätzt. Beiden Risiken begegnet die Gesellschaft mit einem Fokus auf Maßnahmen zur Gewinnung von qualifizierten Fachkräften. Risiken mit wirtschaftlichem oder rechtlichem Bestandsgefährdungspotenzial sind nicht bekannt. 3. Chancenbericht Besondere Chancen sehen wir für vor allem in dem Vertrieb von Netzwerk-, Security- und Cloud-Lösungen.
Die Geschäftsführung Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Circular Informationssysteme GmbH, Stuttgart Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Circular Informationssysteme GmbH, Stuttgart, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Circular Informationssysteme GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Stuttgart, den 23. September 2024 KPMG
AG
Petra Mayran, Wirtschaftsprüferin Bianka Schwebler, Wirtschaftsprüferin |
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