mobilefirst UG (haftungsbeschränkt)
Selbe AdresseErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Fred Behrens seit 3.1.2022 | Prokura |
Karsten Schmidt seit 15.1.2013 | Geschäftsführer |
Thomas Heitmann seit 23.2.2006 | Geschäftsführer |
Carsten Klenke seit 23.2.2006 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Stadtwerke Hannover AG | 50.00% |
EWE AG | 50.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 25.10% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
htp GmbHHannoverJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 31.12.2024Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2024A. Grundlagen des Unternehmens1. Geschäftsmodell des Unternehmens Die htp GmbH (nachfolgend auch "htp") ist als regionaler Telekommunikationsdienstleister für Privat- und Geschäftskunden in der Region Hannover, den Städten und Landkreisen Hildesheim, Peine, Hameln-Pyrmont und Wolfenbüttel sowie der Stadt Braunschweig tätig. Als Full-Service-Anbieter stehen bei Privatkunden die Vermarktung von Glasfaseranschlüssen, DSL, Telefonie und Mobilfunk im Mittelpunkt der vertrieblichen Tätigkeiten. Für Geschäftskunden werden darüber hinaus symmetrische Internetanschlüsse, Übertragungswege, Rechenzentrumsdienstleistungen, VPN-Lösungen, MPLS-Netze und WLAN-Hotspots vertrieben. Vollständig begonnen und in weiten Teilen auch fertiggestellt wurden die geplanten Glasfaserausbauten des Jahres 2024. Abgeschlossen wurden die Ausbauten in Derneburg, Hackenstedt, Holle und Luttrum im Landkreis Hildesheim, in Degersen, Devese, Hemmingen-Westerfeld, Holtensen, Jeinsen, Koldingen, Redderse, Sorsum, Wennigsen und Wilkenburg in der Region Hannover, in Jerxheim und Jerxheim-Bahnhof in der Samtgemeinde Heeseberg sowie in Bessingen, Bisperode, Börry, Brüggeanger, Coppenbrügge, Fuhlen, Hasperde, Königsförde, Oldendorf-Benstorf, Osterwald, Salzhemmendorf und Wallensen im Landkreis Hameln-Pyrmont. Die Schwerpunkte der Glasfaserausbauaktivitäten des Jahres 2025 liegen auf dem Abschluss des eigenwirtschaftlichen Erstausbaus sowie dem Ausbau mit der Netzgesellschaft Braunschweiger Land mbH. 2. Forschung und Entwicklung In 2024 wurde das Kooperationsmodell "L2-BSA-Wholbuy" mit der Deutschen Glasfaser Wholesale GmbH erfolgreich aufgebaut. Damit können Vorleistungen der Deutschen Glasfaser Wholesale GmbH an rd. 90.000 Adressen zur Bereitstellung und Vermarktung von eigenen Endkundenprodukten bezogen werden. Im Bereich Kundenprozessmanagement wurde ein Forschungsprojekt zum Einsatz von KI für die Analyse und Optimierung der kundenzentrierten Prozesse aufgesetzt. Zur effizienteren Steuerung von Kundenterminen bei Anschaltungen und Entstörungen wurde eine App basierte Lösung für den Vor-Ort-Service implementiert. Die Technik Plattform der htp wurde um eine XGS-PON Technik erweitert. Damit wurde die Basis geschaffen, um zukünftig Bandbreiten für Standardprodukte > 1Gbit/s bereitstellen zu können. Insgesamt wurden keine wesentlichen Aufwendungen getätigt. Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten darüber hinaus werden nicht vorgenommen. B. Wirtschaftsbericht1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Telekommunikations-Branche Bei einem weiterhin steigenden Bedarf nach hohen und stabilen Bandbreiten sowohl bei Privat- als auch Geschäftskunden stieg die Glasfaserausbauquote 1 in Deutschland zum 30.06.2024 auf rd. 43 % (30.06.2023: rd. 36 %). Gestiegen ist auch die Glasfaseranschlussquote 2 zum 30.06.2024 auf rd. 23 % (30.06.2023: rd. 18 %). Das anvisierte politische Ziel von mindestens 50 % Versorgung aller Haushalte und Unternehmen bis Ende 2025 bleibt damit erreichbar, das Ziel eines flächendeckenden Ausbaus bis 2030 dürfte ohne deutliche Veränderungen bei den Rahmenbedingungen (z.B. Regelung zur Kupfer-Glas-Migration und Unterbindung des strategischen Doppelausbaus) verfehlt werden. (Quelle: BREKO Marktanalyse 2024) Regulierung Während der Glasfaserausbau in Deutschland voranschreitet, ist weiterhin offen ab wann und unter welchen Bedingungen die Deutsche Telekom mit der Abschaltung ihres Kupfernetzes beginnen wird. Hierbei ist sicherzustellen, dass eine Abschaltung überall dort erfolgt, wo Glasfaseranschlüsse verfügbar sind - und zwar unabhängig davon, ob die Deutsche Telekom oder einer ihrer Wettbewerber das Glasfasernetz gebaut haben. Der diskriminierungsfreie und wettbewerbsneutrale Übergang muss gewährleistet werden, damit die Deutsche Telekom ihre Marktmacht nicht strategisch ausnutzt und nur dort Kupfernetze abschaltet, wo sie selbst Glasfaser ausgebaut hat und in den übrigen Gebieten weiterbetreibt. Am 19.11.2024 veröffentlichte die Bundesnetzagentur ihre geplante Vorgehensweise zur Regelung des Übergangs von Kupfer- auf Glasfasernetze. Mit dieser Veröffentlichung bekannten sich Bundesnetzagentur und das Bundesministerium für Digitales und Verkehr erstmals explizit zu ihrer Verantwortung, ein eigenes Konzept mit klaren Regelungen für einen wettbewerbs- und verbraucherfreundlichen Übergang von Kupfer- auf Glasfasernetze vorzulegen. Die finale Ausgestaltung der Kupfer-Glasfaser-Migration durch die Bundesnetzagentur bleibt abzuwarten. Das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG) setzt eine Richtlinie (EU) 2019/882 des Europäischen Parlaments über die Barrierefreiheitsanforderungen für Produkte und Dienstleistungen in nationales Recht um. Ab 28. Juni 2025 sind elektronische Dienstleistungen, die über eine Webseite angeboten werden, z.B. ein Webshop, barrierefrei zu gestalten. Darüber hinaus sind auch Dienstleistungen und Produkte barrierefrei bereitzustellen. Bei Telekommunikationsdiensten, die Sprachkommunikation ermöglichen, muss z.B. zusätzlich zur Sprachkommunikation Text in Echtzeit angeboten werden. 2. Geschäftsverlauf 2.1 Entwicklung in 2024 In einem weiterhin wettbewerbsintensiven Marktumfeld wurden die Zielgrößen der wesentlichen Leistungsindikatoren EBIT und Umsatz vollständig erreicht, während die Anzahl der Privat- und Geschäftskunden zum Jahresende knapp unterhalb der geplanten Werte lagen. Der Umsatz stieg auf rd. 88,7 Mio. € (2023: 85,7 Mio. €) und übertraf die Planerwartungen damit deutlich um rd. 4,6 Mio. €. Verantwortlich für die Abweichung sind im Wesentlichen die mit rd. 1,9 Mio. € oberhalb der Planungen liegenden Umsätze mit Privatkunden aufgrund höherer Durchschnittsentgelte sowie die um rd. 1,8 Mio. € höheren Umsätze im Geschäftskundenbereich durch Zusatzgeschäft in den Bereichen Netz, Internet und RZ. Unerwartet deutlich stieg auch das EBIT auf rd. 4,4 Mio. € (2023: rd. 1,6 Mio. €) und übertraf damit den Planwert um rd. 3,0 Mio. €. Aufgrund baulicher Verzögerungen im Netzausbau mit Dritten wurden die Plangrößen von 120.800 Privat- und 9.860 Geschäftskunden knapp verfehlt. Zum Jahresende betrugen die Bestände 120.385 Privatkunden (2023: 116.059) und 9.812 Geschäftskunden (2023: 9.838). Die Entwicklung des Geschäftsjahres 2024 ist insgesamt als sehr erfreulich einzustufen. 2.2 Personal Am Ende des Jahres 2024 lag der aktive Personalbestand bei 248,40 VZÄ (2023: 250,64 VZÄ). Dieser Wert setzt sich aus 210 Vollzeitbeschäftigten, 26 Teilzeitbeschäftigten (= 18,40 VZÄ) und 20 Auszubildenden und dual Studierende zusammen. Ein Anstieg auf rd. 4,30 % (2023: rd. 3,73 %) war bei der Krankenquote zu verzeichnen. Die Fluktuationsquote ermäßigte sich deutlich auf rd. 4,42 % (2023: rd. 10,16 %), so dass sich die durchschnittliche Betriebszugehörigkeit auf rd. 11,19 Jahre (2023: rd. 10,24 Jahre) erhöhte. Die Planungen sehen für das Jahr 2025 wie im Vorjahr eine Mitarbeiterzahl von 260,0 VZÄ vor. Diese noch zu besetzenden Stellen betreffen weiterhin im Wesentlichen die technischen Unternehmensbereiche. 3. Darstellung der Lage 3.1 Ertragslage Netzgeschäft (Übertragungswege und IP-basierte Kundennetze) Im Netzgeschäft belief sich der Umsatz 2024 auf rd. 11,7 Mio. € (2023: rd. 11,4 Mio. €). Einmalumsätze mit Carriern führten im Wesentlichen zur Überschreitung des Planwertes um rd. 0,9 Mio. €. Insgesamt waren Ende 2024 138 Kunden (2023: 134) im Bestand der htp. Folgende Umsätze wurden in den Kundensegmenten erzielt:
Für das Jahr 2025 sehen die Planungen aufgrund vorliegender Vertragskündigungen und erwarteter Preisanpassungen einen Umsatz von 11,0 Mio. € vor. Telefonie-Geschäftskunden Der Telefonie-Umsatz mit Geschäftskunden erhöhte sich auf rd. 12,4 Mio. € (2023: rd. 12,3 Mio. €) Insbesondere der Abschluss höherwertiger Produkte ist für die Überschreitung des Planansatzes um rd. 0,4 Mio. € verantwortlich. Zum Jahresende 2024 waren insgesamt 9.812 (2023: 9.838) Geschäftskunden am Netz der htp geschaltet. Aufgrund von erwarteten Tarifanpassungen insbesondere im kommunalen Umfeld wird für das Jahr 2025 ein Umsatzrückgang auf rd. 12,0 Mio. € erwartet. Internet-Geschäftskunden und Serverhousing Beim Geschäft mit Internetfestverbindungen und Serverhousing lag der Umsatz bei rd. 10,9 Mio. € (2023: 10,6 Mio. €). Vertragsanpassungen und Strommehrverbräuche von RZ-Kunden führten zu einem um rd. 0,5 Mio. € oberhalb der Planung liegenden Wert. Die Anzahl der Bestandskunden belief sich zum Jahresende 2024 auf 605 (2023: 617) Der Umsatz teilt sich auf die Bereiche wie folgt auf:
Für 2025 ist ein Umsatz von rd. 10,9 Mio. € geplant. Privatkunden (Telefonie und Internet) Im Bereich Privatkunden stieg der Umsatz auf rd. 50,3 Mio. € (2023: rd. 45,1 Mio. €). Die positive Planabweichung von rd. 2,3 Mio. € ist im Wesentlichen auf höhere Durchschnittsumsätze zurückzuführen. Ende 2024 waren insgesamt 120.385 Privatkunden (2023: 116.059) an das htp-Telefon- und Glasfaser-/DSL-Netz angeschaltet. Die Planungen für 2025 sehen einen Umsatz von rd. 53,1 Mio. € vor. Zusammenfassende Analyse In 2024 nahmen die Umsatzerlöse auf rd. 88,7 Mio. € (2023: rd. 85,7 Mio. €) zu und übertrafen damit die Planerwartungen deutlich um rd. 4,6 Mio. €. Der Umsatz in den Geschäftsbereichen Telefonie, Internet und TV (inklusive Interconnection) stieg auf rd. 70,0 Mio. € (2023: rd. 64,5 Mio. €). Im Netzgeschäft erhöhten sich die Umsätze auf rd. 11,7 Mio. € (2023: rd. 11,4 Mio. €). Zulegen konnten auch die Umsätze mit Internet-Geschäftskunden und Serverhousing auf rd. 10,9 Mio. € (2023: rd. 10,6 Mio. €) sowie im Retail auf rd. 1,3 Mio. € (2023: rd. 0,9 Mio. €), während sich die Erlöse aus dem Netzausbau mit dem Landkreis Hameln-Pyrmont auf rd. 0,4 Mio. € (2023: 3,9 Mio. €) reduzierten. Unverändert sind die wesentlichen Positionen im Bereich des Materialaufwands 3 der Aufwand für Netzmieten mit rd. 16,4 Mio. € (2023: rd. 14,0 Mio. €) und für die Teilnehmeranschlussleitungen und den IP Bitstream Access mit rd. 10,6 Mio. € (2023: rd. 11,6 Mio. €). In Summe ermäßigte sich der Materialaufwand auf rd. 35,7 Mio. € (2023: 38,3 Mio.€). Die Materialaufwandsquote reduzierte sich um rd. 5 % - Punkte auf rd. 40 % (2023: rd. 45 %). Bei einem leichten Personalzuwachs und Zielübererfüllungen im variablen Bereich stiegen die Personalaufwendungen auf rd. 18,4 Mio. € (2023: rd. 18,3 Mio. €). Die Personalaufwandsquote blieb konstant bei rd. 21 %. Die Abschreibungen 4 erhöhten sich auf rd. 14,6 Mio. € (2023: rd. 12,4 Mio. €) bei Investitionen (inklusive Baukostenzuschüssen) von rd. 35,1 Mio. € (2023: rd. 55,8 Mio. €). Wesentliche Positionen im Bereich der sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind unverändert die Aufwendungen für Mieten und Strom mit rd. 5,7 Mio. € (2023: rd. 5,4 Mio. €), der Wartungsaufwand mit rd. 3,3 Mio. € (2023: rd. 3,0 Mio. €) und der Werbeaufwand mit rd. 2,1 Mio. € (2023: rd. 1,8 Mio. €). Insgesamt ist ein Anstieg auf rd. 16,9 Mio. € (2023: rd. 16,2 Mio. €) zu verzeichnen. Das EBIT legte auf rd. 4,4 Mio. € (2023: rd. 1,6 Mio. €) zu. Positiv beeinflusst ist diese Zunahme durch Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von rd. 0,3 Mio. € (2023: rd. 0,1 Mio. €). Bei zusätzlicher unterjähriger Fremdkapitalaufnahme entwickelte sich das Zinsergebnis auf rd. - 3,1 Mio. € (2023: rd. - 1,6 Mio. €). Aus der skizzierten Entwicklung resultierte ein Steuerergebnis von rd. - 0,9 Mio. € (2023: rd. - 0,2 Mio. €) sowie ein Jahresergebnis von rd. 0,3 Mio. € (2023: rd. - 0,3 Mio. €). 3.2 Finanzlage Kapitalstruktur Im vergangenen Jahr wurde ein Betrag von rd. 0,3 Mio. € aus den Gewinnrücklagen entnommen und mit dem Jahresergebnis 2023 von rd. - 0,3 Mio. € vollständig verrechnet. Seitens der Gesellschafter erfolgte eine Zuführung von 5 Mio. € in die freie Kapitalrücklage. Aufgrund der geplanten Investitionen musste darüber hinaus weiteres Fremdkapital aufgenommen werden. Der Darlehensbestand betrug zum Jahresende 103 Mio. € (2023: 88 Mio. €). Die Fremdkapitalquote erhöhte sich leicht auf rd. 67 % (2023: rd. 66 %). Im laufenden Geschäftsjahr soll der geplante zusätzliche Finanzbedarf in Höhe von 6 Mio. € durch die Neuaufnahme von Fremdkapital aus bestehenden Kreditrahmenverträgen erfolgen. Investitionen In 2024 reduzierten sich die Investitionen 5 auf rd. 35,1 Mio. € (2023: rd. 55,8 Mio. €). Wie in den Vorjahren wurde insbesondere in den Glasfaserausbau (Tiefbau und technische Komponenten) investiert, aufgrund des in einigen Gebieten bereits beendeten Erstausbaus jedoch in deutlich geringerem Umfang als im Vorjahr. Zur weiteren Finanzierung der Ausbauvorhaben der Netzgesellschaft Braunschweiger Land mbH wurden der Beteiligung rd. 0,8 Mio. € Kapital zugeführt. Die Investitionsquote 6 ermäßigte sich auf rd. 17 % (2023: rd. 31 %). Für das Jahr 2025 ist ein Investitionsvolumen von rd. 21,1 Mio. € geplant. Liquidität Auf rd. 18,3 Mio. € (2023: rd. 11,1 Mio. €) entwickelte sich der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit. Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit erhöhte sich durch den Rückgang der Investitionen auf rd. - 32,9 Mio. € (2023: rd. - 54,6 Mio. €), während sich der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit trotz der Zuführung in die Kapitalrücklage, die Aufnahme von weiterem Fremdkapital und den Zinszahlungen auf rd. 16,8 Mio. € (2023: rd. 43,5 Mio. €) verringerte. Diese Entwicklung führte zu einer Zunahme des Finanzmittelfonds auf rd. 4,0 Mio. € (2023: rd. 1,8 Mio. €). Das Netto-Umlaufvermögen beträgt zum Bilanzstichtag 2,1 Mio. € (Vorjahr: 2,3 Mio. €). Zur Finanzierung der Gesellschaft bestehen ausreichende Kreditlinien. Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft war jederzeit gewährleistet. 3.3 Vermögenslage Die Bilanzsumme erhöhte sich um rd. 21,6 Mio. € auf rd. 217,2 Mio. €. Zurückzuführen ist dieser Anstieg im Wesentlichen auf die Zunahme des Anlagevermögens um rd. 20,1 Mio. € und der flüssigen Mittel um rd. 2,2 Mio. Die Anlagenintensität erhöhte sich um rd. 1 % - Punkt auf rd. 84 %. Bei einem absoluten Anstieg des Eigenkapitals um rd. 5,5 Mio. € ermäßigte sich die Eigenkapitalquote auf rd. 33 % der Bilanzsumme (2023: rd. 34 %). Die mittel- und langfristigen Verbindlichkeiten betragen rd. 110,6 Mio. € (2023: rd. 108,7 Mio. €). Ihr Anteil an der Bilanzsumme nahm um rd. 5 % - Punkte auf rd. 51 % der Bilanzsumme ab. C. Prognose-, Chancen- und Risikobericht1. Chancen und Risiken 1.1 Risiken Entsprechend der internen Richtlinie wurde das 5-stufige Risikomanagementsystem Ende 2024 auf seine Aktualität hin überprüft und aktualisiert. Risiken mit hoher und sehr hoher Bewertung bedürfen weiterhin zwingend der Hinterlegung mit einem Maßnahmenplan nebst organisatorischer Zuständigkeit. Maßnahmenpläne liegen für das interne Risiko von Datenschutzverstößen, dem personalwirtschaftlichen Risiko der nicht planmäßig zu besetzenden offenen Stellen, den technischen Risiken von ausbleibenden Lieferantenleistungen beispielweise aufgrund fehlender Bauteile durch Lieferkettenprobleme und dem fehlenden übergreifenden transparenten Netz- und Service-Monitorings sowie dem externen Risiko von Cyber-Angriffen auf Systeme und Personen vor. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen unterliegen einem intensiven Debitorenmanagement. Dem Risiko von Forderungsausfällen wird im Jahresabschluss Rechnung getragen. Darüber hinaus ist eine laufende Überwachung der aktuellen Risikolage durch die Geschäftsführung gewährleistet. 1.2 Chancen der künftigen Entwicklung Die größten Chancen für die zukünftige Entwicklung der htp liegen unverändert im Glasfaserausbau (Eigenausbau und Kooperationen). Neben der Netzverdichtung in bereits erschlossenen Erstausbaugebieten und der Realisation von Einzelprojekten (z.B.: in den Bereichen Wohnungswirtschaft, Gewerbegebiete und Neubaugebietserschließungen) liegen Wachstumspotentiale weiterhin insbesondere in den Bereichen Wholesale und Wholebuy von Glasfaserinfrastruktur. 1.3 Zusammenfassung Insgesamt ist festzuhalten, dass die Risiken begrenzt und nicht bestandsgefährdend sind. Durch die Entwicklungsmöglichkeiten beim Glasfaserausbau bieten sich daneben zusätzliche Wachstumspotentiale, welche die künftige Geschäftsentwicklung positiver als derzeit geplant beeinflussen könnte. 2. Prognosebericht Von einer nahezu unveränderten Wettbewerbssituation im deutschen Telekommunikationsmarkt mit fast identischen Absatzpreisen auf niedrigem Niveau und der steigenden Nachfrage nach hohen Bandbreiten ist auch 2025 auszugehen. Der Ausbau von Glasfasernetzen dürfte weiterhin das beherrschende Wachstumsthema bleiben, wobei noch nicht abzusehen ist, inwieweit sich beispielsweise das sinkende Zinsniveau oder regulatorische Rahmenbedingungen auf die Dynamik auswirken werden. htp plant für das laufende Jahr mit Investitionen im unteren zweistelligen Millionenbereich mit dem unveränderten Fokus auf den Glasfaserausbau im ländlichen Raum, der sich aber nach dem zu erwartenden Abschluss der Erstausbaus auf die Netzverdichtung verlagern wird. Realisiert werden sollen für 2025 ein Umsatz von rd. 89,4 Mio. € bei einem EBIT von rd. 5,0 Mio. € sowie Jahresendbestände von 124.200 Privat- und 9.835 Geschäftskunden.
Hannover, 14. März 2025 Geschäftsführer Thomas Heitmann Geschäftsführer Karsten Schmidt Abkürzungsverzeichnis
1 Glasfaserausbauquote = Anzahl Homes Passed /
Anzahl Wohneinheiten, Unternehmen und Behörden
Bilanz zum 31.12.2024AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01.01.2024 - 31.12.2024
htp GmbH Hannover Amtsgericht Hannover, HRB 55735 Anhang für das Geschäftsjahr 2024I. Allgemeine AngabenDie Gesellschaft wird unter der Firma htp GmbH mit Sitz in Hannover beim Amtsgericht Hannover unter der Handelsregisternummer HRB 55735 geführt. Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft i. S. d. § 267 Abs. 3 HGB. Der vorliegende Jahresabschluss vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 wurde gem. § 242 ff. HGB, insbesondere entsprechend den Gliederungsvorschriften der §§ 266 und 275 HGB aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet. Für die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das bisher angewandte Gesamtkostenverfahren beibehalten. II. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenFür die Erstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden, gegenüber dem Vorjahr im Wesentlichen unveränderten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gem. §§ 252 ff. HGB maßgebend, soweit nicht neue Erkenntnisse eine abweichende Bewertung erforderten. Immaterielle Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen werden mit Ausnahme der Grundstücke zu Anschaffungs-/Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Grundstücke werden zu Anschaffungskosten bewertet. Der gewählten Abschreibungsdauer liegt die voraussichtliche wirtschaftliche Nutzungsdauer zugrunde und betragen 1 bis 40 Jahre. Die Abschreibungen werden dabei nach der linearen Methode berechnet. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis zu 1.000 € werden zu einem Sammelposten zusammengefasst und linear über 5 Jahre abgeschrieben. Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten oder zum niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Im Geschäftsjahr erfolgte eine außerplanmäßige Abschreibung i.H.v. T€ 1.008. Die Bewertung der unfertigen Erzeugnisse erfolgt zu Herstellungskosten. Dabei werden die Materialeinzelkosten einbezogen. Die Bewertung der Handelswaren erfolgt zu Anschaffungskosten. Wertminderungen waren zum Abschlussstichtag nicht zu berücksichtigen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nennwert ausgewiesen. Risiken im Bestand sind durch angemessene Einzel- und Pauschalwertberichtigungen berücksichtigt. Der Kassenbestand und das Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nominalwert angesetzt. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet Beträge, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen. In den abgegrenzten Baukosten sind auch durch Rechnungen nachgewiesene Positionen enthalten, die noch nicht vollständig beglichen wurden. Zur Einhaltung des Ausweises und der periodischen Auflösung entsprechend der zeitbestimmten Nutzung wurden auch diese Beträge unter den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten ausgewiesen. Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert. Die Rückstellungen werden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden und von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten, durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst worden. Die Verbindlichkeiten werden unter Beachtung des Imparitätsprinzips mit dem Erfüllungsbetrag passiviert. Latente Steuern werden auf die Unterschiede in den Bilanzansätzen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz angesetzt, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Aufgrund eines bestehenden Aktivüberhangs der latenten Steuern zum Bilanzstichtag wird von dem Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB kein Gebrauch gemacht. Der Berechnung der latenten Steuern liegt ein effektiver Steuersatz von 32,625 % zugrunde (15,825 % für die Körperschaftsteuer einschließlich Solidaritätszuschlag und 16,80 % für die Gewerbesteuer), der sich voraussichtlich im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen ergeben wird. Der Steuersatz für die Gewerbesteuer ergibt sich aus dem Gewerbesteuerhebesatz von 480 %. III. Einzelangaben zur BilanzAnlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist dem in der Anlage beigefügten Anlagenspiegel zu entnehmen. Im Jahr 2022 wurde eine Beteiligung i.H.v 25,1 % an der Netzgesellschaft Braunschweiger Land mbH erworben. Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Wolfenbüttel und wird unter der HRB 209535 beim Amtsgericht in Braunschweig geführt. Auf Basis des vorläufigen Jahresabschlusses 2024 ergibt sich ein Eigenkapital i.H.v T€ 11.380 (Vorjahr: T€ 8.926) und ein Jahresergebnis von - T€ 879 (Vorjahr: - T€ 744). Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben - wie im Vorjahr - eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von insgesamt T€ 19.609 (Vorjahr: T€ 19.330) besteht im Wesentlichen aus Baukosten im Bereich Kabelbau in Höhe von T€ 18.720 (Vorjahr: T€ 18.472). Latente Steuern Zum Bilanzstichtag ergibt sich bezüglich der latenten Steuern (Gesamtdifferenzenbetrachtung) ein Aktivüberhang der latenten Steuern. Vom Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB wird kein Gebrauch gemacht, so dass sich insgesamt kein Ausweis latenter Steuern in der Bilanz ergibt. Die ermittelten aktiven latenten Steuern resultieren aus den folgenden Sachverhalten:
Stammkapital Das Stammkapital beträgt unverändert 25 Mio. € und ist wie folgt aufgeteilt:
Der Jahresfehlbetrag des Geschäftsjahres 2023 von € 271.760,20 wurde mit dem in selbiger Höhe aus den Gewinnrücklagen entnommenem Betrag verrechnet. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von T€ 6.581 (Vorjahr: T€ 6.690) setzen sich im Wesentlichen aus T€ 3.864 (Vorjahr: T€ 3.746) für Rückbauverpflichtungen, T€ 1.533 (Vorjahr: T€ 1.436) für Tantieme- und Urlaubsverpflichtungen sowie T€ 867 (Vorjahr: T€ 962) für ausstehende Eingangsrechnungen zusammen. Verbindlichkeitenspiegel
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten i.H.v. T€ 80.000 sind besichert. Die übrigen Verbindlichkeiten sind nicht besichert. Die Restlaufzeitvermerke orientieren sich an den vertraglichen Vereinbarungen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, betreffen ausschließlich Gesellschafter und sind Verbindlichkeiten aus Gesellschafterdarlehen T€ 25.000 (Vorjahr: T€ 25.000) sowie dem Liefer- und Leistungsverkehr in Höhe von T€ 1.281 (Vorjahr: T€ 1.328). In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern über T€ 839 (Vorjahr: T€ 562) sowie im Rahmen der sozialen Sicherheit über T€ 33 (Vorjahr: T€ 32) enthalten. Ergänzende Hinweise zur Bilanz Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum Bilanzstichtag besteht ein Bestellobligo i.H.v. T€ 8.477 (Vorjahr: T€ 16.402). Aus den mehrjährigen Mietverpflichtungen resultieren folgende Beträge:
Darüber hinaus bestehen branchenübliche - zum Teil mehrjährige - Verträge mit Unternehmen über die Anmietung von Netzleitungen. Diese Vereinbarungen liegen im üblichen Rahmen und sind wesentlicher Bestandteil der Geschäftstätigkeit der htp GmbH. Neben den dargelegten sonstigen finanziellen Verpflichtungen existieren keine außerbilanziellen Geschäfte, die für die Finanzlage von Bedeutung wären. IV. Einzelangaben zur Gewinn- und VerlustrechnungDie Umsatzerlöse nach Abzug aller Erlösschmälerungen verteilen sich wie folgt:
Sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind im Wesentlichen T€ 304 (Vorjahr: T€ 259) Erträge aus Sachbezügen, T€ 283 (Vorjahr: T€ 106) Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen, T€ 247 (Vorjahr: T€ 331) Erträge aus Zuschüssen und Zulagen, T€ 124 (Vorjahr: T€ 130) Erträge aus Versicherungsleistungen und Schadenersatz sowie T€ 110 (Vorjahr: T€ 107) Erlöse aus Mahngebühren enthalten. Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen T€ 283 (Vorjahr: T€ 106) und Erträge aus bereits abgeschriebenen Forderungen T€ 25 (Vorjahr: T€ 4). Zinsen und ähnliche Erträge Die Erträge aus der Aufzinsung von Rückstellungen betragen T€ 28 (Vorjahr: T€ 23). Abschreibungen auf Finanzanlagen Die Abschreibungen auf Finanzanlagen betragen T€ 1.008 (Vorjahr: T€ 0). Personalaufwendungen Die Aufwendungen für die Altersversorgung betragen T€ 110 (Vorjahr: T€ 109). Sonstige betriebliche Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Wesentlichen T€ 5.709 (Vorjahr: T€ 5.429) Aufwendungen für Mieten und Strom, T€ 3.318 (Vorjahr: T€ 3.014) Aufwendungen für Instandhaltungen, T€ 2.092 (Vorjahr: T€ 1.754) Aufwendungen für Werbung, T€ 1.331 (Vorjahr: T€ 1.694) Aufwendungen für Vertriebsprovisionen, T€ 1.069 (Vorjahr: T€ 1.468) Aufwendungen für EDV-Material, T€ 690 (Vorjahr: T€ 595) Aufwendungen für Fremdpersonal, T€ 670 (Vorjahr: T€ 545) Aufwendungen für Kraftfahrzeuge und T€ 213 (Vorjahr: T€ 232) Aufwendungen für Versand enthalten. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Das Ergebnis ist mit Steuern vom Einkommen und vom Ertrag in Höhe von T€ 878 (Vorjahr T€ 203) belastet. Darin enthalten sind periodenfremde Erträge in Höhe von T€ 101 (Vorjahr: T€ 44). Das Mindestbesteuerungsgesetz hat hierbei keine Auswirkung. V. Sonstige AngabenAngabe des Abschlussprüferhonorars Die Honorare betragen für die Jahresabschlussprüfung T€ 44 (Vorjahr: T€ 40) und für Steuerberatungsleistungen T€ 15 (Vorjahr: T€ 15). Bezüge der Geschäftsführung Auf die Nennung der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird mit Hinweis auf § 286 Absatz 4 HGB verzichtet. Mitarbeiterzahl Im Berichtsjahr beschäftigte die Gesellschaft im Jahresdurchschnitt 210 Vollzeit- und 24 Teilzeitangestellte sowie 20 Auszubildende. (Vorjahr: 210 Vollzeitangestellte, 22 Teilzeitangestellte und 19 Auszubildende). Geschäftsführung Dipl. Wirt. Ing. Thomas Heitmann, Hannover, Finanzen und Technik Dipl. Ök. Karsten Schmidt, Hannover, Vertrieb Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Berichtszeitraums sind nicht eingetreten. Vorschlag zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung empfiehlt den Jahresüberschuss in die Gewinnrücklage einzustellen. Jahresabschluss nach TKG Mit dem aufgestellten Jahresabschluss sind wir der Verpflichtung gem. § 7 TKG nachgekommen.
Hannover, 14. März 2025 Geschäftsführer: Thomas Heitmann Geschäftsführer: Karsten Schmidt ENTWICKLUNG DES ANLAGEVERMÖGENS IM GESCHÄFTSJAHR 2024
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die htp GmbH, Hannover Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der htp GmbH, Hannover, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der htp GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hannover, den 26. März 2025 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Jens Wedekind, Wirtschaftsprüfer ppa. Lasse Neubert, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss zum 31.12.2024 wurde am 06.05.2025 festgestellt. |
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