Octapharma Biopharmaceuticals GmbH
Im Neuenheimer Feld 590, 69120 Heidelberg, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Thomas Dr. Güttler seit 23.12.2025 | Prokura |
Regine Ulrike Neumeister seit 23.12.2025 | Prokura |
Torben Schmidt seit 4.11.2021 | Geschäftsführer |
Ingo Grodde seit 4.11.2021 | Prokura |
Andreas Dr. Volk seit 4.11.2021 | Prokura |
Guido Dr. Kohla seit 27.3.2017 | Prokura |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Octapharma Nordic AB | 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Octapharma Biopharmaceuticals GmbHHeidelbergJahresabschluss zum 31. Dezember 2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023Grundlagen des Unternehmens Geschäftsmodell des Unternehmens Gegenstand der Octapharma Biopharmaceuticals GmbH mit Sitz in Heidelberg ist die Auftragsforschung und Entwicklung von therapeutischen Proteinen, welche in rekombinant veränderten, humanen Zelllinien hergestellt werden, sowie die Entwicklung und der Betrieb von Forschungsplattformen als Grundlagen für die Entwicklung von Medikamenten für die Octapharma AG, Lachen/Schweiz. Die Octapharma Biopharmaceuticals GmbH ist dabei eine der zentralen Forschungsgesellschaften der Octapharma-Gruppe. Das grundlegende Interesse besteht in der Entwicklung von Biopharmazeutika mit einer verbesserten Wirksamkeit, Verträglichkeit und Sicherheit für die Patienten, sowie einer verlängerten Halbwertszeit. Der Fokus der Gesellschaft liegt damit in der Entwicklung von rekombinanten Arzneimitteln als moderne Alternative zu Plasmaprodukten. Die Octapharma Biopharmaceuticals GmbH erbringt diese Forschungs- und Entwicklungsleistungen als Dienstleistung für die konzernzugehörige Octapharma AG. Die Octapharma Biopharmaceuticals GmbH hat neben ihrem Hauptsitz in Heidelberg Niederlassungen in Frankfurt und Berlin. Aufgaben dieser Niederlassungen sind insbesondere spezielle biochemische Analytik und zellbiologische Assays, Forschung im Gebiet der Gerinnung, Untersuchungen der Virus- und Prionensicherheit sowie Testungen von humanem Plasma mit molekularbiologischen Methoden. Diese Arbeitsschwerpunkte tragen auch zum Ziel der Octapharma-Gruppe, der Entwicklung von humanen Proteinen mit verbesserter Wirksamkeit, Verträglichkeit und Sicherheit, bei. Zum 31. Dezember 2023 sind in Berlin 29 bzw. in Frankfurt 33 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen beschäftigt. Am Standort Heidelberg sind zum 31. Dezember 2023 122 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen beschäftigt. Steuerungssystem Die Gesellschaft betrachtet die Kennzahlen Rohergebnis und Jahresergebnis aufgrund der festgelegten Forschungsaktivitäten als wesentliche finanzielle Leistungsindikatoren zur Steuerung des Unternehmens. Hierzu werden im Jahresbudget die erforderlichen Produktionsfaktoren ermittelt und die entsprechenden Kosten eingeplant. Die gesamten Aufwendungen der Forschungsaktivitäten werden an die Octapharma AG mit einem Gewinnaufschlag nach der Cost-Plus-Methode mit einem festen Prozentsatz in Rechnung gestellt. Forschung und Entwicklung Anhand des Funktions- und Risikoumfangs, welcher im Rahmen der Geschäftsbeziehung mit der Octapharma AG besteht, ist die Octapharma Biopharmaceuticals GmbH als typisches Auftragsforschungsunternehmen einzustufen und erbringt diese Forschungs- und Entwicklungsdienstleistungen ausschließlich gegenüber der Octapharma AG. Es erfolgt dabei ein Zukauf der erforderlichen Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie von externen Unterstützungsleistungen in Form von Dienstleistungen. Der Gesamtbetrag der Aufwendungen für Forschung und Entwicklung ist TEUR 31.160 (i. Vj. TEUR 26.853) und damit 96 % vom Umsatz (i. Vj. 96 %). Es wurden hierfür in 2023 TEUR 4.746 an Investitionen getätigt (i. Vj. TEUR 3.667) und im Durchschnitt 174 Mitarbeiter beschäftigt (i. Vj. 171). Es wurden im Berichtsjahr 0 Patente angemeldet (i. Vj. 0). Derzeit werden keinerlei Entwicklungskosten bei der Gesellschaft aktiviert. Wirtschaftsbericht Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die Octapharma Biopharmaceuticals GmbH erbringt ihre Leistungen ausschließlich für die Octapharma AG. Die Gesellschaft ist somit nur mittelbar von gesamtwirtschaftlichen Entwicklungstendenzen abhängig, da sie ihre Aufträge innerhalb des Konzerns erhält. Geschäftsverlauf Das Rohergebnis stieg im Jahr 2023 um ca. 18,4 % von TEUR 24.678 auf TEUR 29.211. Die im Rohergebnis enthaltenen Umsatzerlöse stiegen ebenfalls deutlich an. Der Anstieg ergibt sich überwiegend aus einer höheren Erstattung für die im Vergleich zum Vorjahr gestiegenen Personalaufwendungen, Abschreibungen und sonstigen betrieblichen Aufwendungen, denen leicht gesunkene Materialaufwendungen gegenüberstehen. Die höheren Personalaufwendungen resultieren insbesondere aus Tariferhöhungen sowie aus einer höheren durchschnittlichen Mitarbeiterzahl im Geschäftsjahr 2023. Die Planung des Vorjahres wurde trotzdem im Geschäftsjahr 2023 deutlich unterschritten, da mit mehr Kosten gerechnet wurde. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Der Jahresüberschuss 2023 reduzierte sich deutlich um TEUR 266 (51,2 %) auf TEUR 253 (i. Vj. TEUR 519) und entsprach nicht unseren Erwartungen. Die Reduzierung gegenüber dem Vorjahr ist im Wesentlichen auf einen deutlich höheren Zinsaufwand im Jahr 2023 zurückzuführen. Neben den bereits im Rohergebnis enthaltenen Materialaufwendungen sind Personalaufwendungen, planmäßige Abschreibungen auf das Anlagevermögen sowie die sonstigen betrieblichen Aufwendungen wesentliche Kostenbestandteile. Die Gesellschaft hat keine Bankverbindlichkeiten. Die Finanzierung erfolgt im Wesentlichen durch kurz- und langfristige Kapitalbereitstellung durch eine Konzerngesellschaft. Die bereitgestellte Kreditlinie von Mio EUR 30,0 ist zum Stichtag unverändert in Höhe von Mio EUR 22,7 ausgeschöpft. Stichtagsbedingt nahmen die kurzfristigen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen ab, während sich die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen erhöht haben. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren im Wesentlichen aus der Finanzierung des im Jahr 2012 fertiggestellten Neubaus des Betriebsgebäudes in Heidelberg. Für das dazugehörige Grundstück wurde in der Vergangenheit ein langfristiges Erbbaurecht bestellt. Die im Jahr 2023 getätigten Investitionen betreffen im Wesentlichen den Gebäudeausbau in Heidelberg sowie Investitionen in technische Anlagen, Geräte und Maschinen im Rahmen der Erweiterung der technischen Infrastruktur. Die Zugänge waren im Berichtsjahr geringer als die planmäßigen Abschreibungen, was insgesamt zu einer leichten Reduzierung des Anlagevermögens im Berichtsjahr führte. Für 2024 sind weitere Investitionen, insbesondere in die technische Infrastruktur, geplant. Das geplante Investitionsvolumen für 2024 liegt wesentlich über dem Niveau der im Jahr 2023 getätigten Investitionen, insbesondere aus der Verschiebung von Projekten nach 2024 resultierend. Das ausgewiesene Bestellobligo für vorgesehene Investitionen beträgt zum 31. Dezember 2023 TEUR 223. Bedingt durch den Jahresüberschuss von TEUR 253 weist die Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 ein Eigenkapital in Höhe von TEUR 15.540 (i. Vj. TEUR 15.287) aus. Alles in allem entsprach das Ergebnis des Geschäftsjahres 2023 nicht ganz unseren Erwartungen. Zum Zeitpunkt der Aufstellung des Lageberichtes schätzt die Unternehmensleitung die Vermögens- und Finanzlage als befriedigend, die Ertragslage aufgrund der nachhaltigen Jahresüberschüsse als insgesamt gut ein. Prognose-, Chancen- und Risikobericht Prognosebericht Die COVID-19-Pandemie sehen wir als überwunden an. Für unsere Planung 2024, die wir im Dezember 2023 fertiggestellt haben, mussten wir auch keine Nachwirkungen berücksichtigen. Für das Geschäftsjahr 2024 rechnen wir aufgrund der von der Octapharma AG vorgegebenen Erweiterung von Forschungsprojekten insgesamt mit einem deutlich steigenden Kostenniveau im Bereich von ca. 18 %, das zu einem entsprechenden Anstieg der Erstattungen durch die Octapharma AG führen wird, sodass für das Geschäftsjahr 2024 insgesamt ein entsprechend deutlich steigendes Rohergebnis sowie ein korrespondierend deutlich steigender Jahresüberschuss erwartet werden. Wir weisen darauf hin, dass es sich um Prognosen handelt, die mit Unsicherheiten verbunden sind. Konkrete Aussagen zu den einzelnen Projekten finden sich nachfolgend im Chancen- und Risikobericht. Chancen- und Risikobericht Unter Chancen verstehen wir mögliche künftige Entwicklungen oder Ereignisse, die zu einer für das Unternehmen positiven Prognose- bzw. Zielabweichung führen können. Unter Risiken verstehen wir mögliche zukünftige Entwicklungen oder Ereignisse, die zu einer für die Octapharma Biopharmaceuticals GmbH negativen Prognose- bzw. Zielabweichung führen können. Risiken Die einzelnen Risiken werden in den einzelnen Risikogruppen nach ihrer Eintrittswahrscheinlichkeit dargestellt, das Risiko mit der höchsten Eintrittswahrscheinlichkeit wird als erstes in der jeweiligen Risikogruppe aufgeführt. Eine Verrechnung von Chancen und Risiken erfolgt nicht, soweit möglich oder vorhanden werden bereits implementierte Gegenmaßnahmen, die den Risiken entgegenstehen, dargestellt. Das wesentlichste Risiko der Gesellschaft als reine konzerninterne Dienstleistungsgesellschaft ist die Auftragsvergabe durch die Octapharma AG. Die Jahre 2012 bis 2022 sind noch nicht bestandskräftig. Die Geschäftsjahre 2012 bis 2014 sind im Einspruchsverfahren und die Geschäftsjahre 2015 bis 2018 derzeitig Gegenstand von laufenden Betriebsprüfungen. Da die Gesellschaft auf Basis des Cost-Plus-Vertrags mit der Octapharma AG, Lachen (Schweiz), gesteuert wird, besteht ein bedeutsames Risiko, dass die derzeitigen Verrechnungspreise angepasst werden könnten. Unsere Muttergesellschaft hat erklärt, dass sie uns von sämtlichen Steuern einschließlich Nebenleistungen (wie z. B.: Zinsen), die infolge der Feststellungen des Fachprüfers für Außensteuer und Verrechnungspreis-Angelegenheiten im Rahmen der steuerlichen Außenprüfungen bei den jeweiligen Tochtergesellschaften bestandskräftig festgesetzt werden und von den Tochtergesellschaften (zusätzlich) zu zahlen sind, freistellt. Für das Jahr 2024 wurde eine weitere routinemäßige Betriebsprüfung für die Geschäftsjahre 2019 bis 2021 angekündigt. Darüber hinaus ergeben sich für die Octapharma-Gruppe Risiken, die im Zusammenhang mit der operativen Tätigkeit stehen. Die Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten eines pharmazeutischen Unternehmens sind naturgemäß einem relativ hohen Risiko des Scheiterns ausgesetzt, das die Octapharma Biopharmaceuticals GmbH, da sie Forschungs- und Entwicklungsleistungen als konzerninterne Dienstleistung erbringt, mittelbar trifft: Entwicklungsprojekte können sowohl an technischen Schwierigkeiten, die sich als nicht zu bewältigen erweisen können, scheitern, als auch an negativen biologischen Erkenntnissen im Laufe der präklinischen (Tierversuche) und der klinischen Entwicklung (Prüfungen am Menschen). Da die Octapharma-Gruppe jedoch ihre F&E Projekt-Portfolien aus den Therapie-Gebieten auswählt, in denen der Konzern aufgrund langjähriger Erfahrung eine hohe Expertise besitzt und/oder die Projekte zu einem guten Teil auf einem bereits erbrachten "proof of concept" beruhen, d. h. der Erkenntnis, dass ein Proteinwirkstoff definierter Aminosäuresequenz auch mit bestimmten Modifikationen, durch z. B. Zuckerketten am Protein, sich bereits bei klinischen Versuchen von Mitbewerbern als sicher, wirksam und verträglich bewährt hat, kann dieses Risiko für Octapharma-Projekte im Bereich der Gerinnungsfaktoren minimiert werden. Dies gilt prinzipiell auch für die neuen Projekte aus dem Bereich der "mimetischen" Wirkstoffe, bei deren Entwicklung klinische Erfahrungen von Mitbewerbern berücksichtigt werden. Durch die insgesamt kürzeren klinischen Erfahrungen mit Produkten dieser Wirkstoffklasse ist das Risiko etwas höher einzuschätzen. Insgesamt stellt die Mischung von Entwicklungsprojekten mit sehr niedrigem Risiko und innovativen Konzepten mit etwas höherem Risiko - wie 2018 aufgesetzt und bis 2023 weitergeführt - eine sinnvolle Strategie für das Jahr 2024 und darüber hinaus dar. Da zudem die Finanzierung des Unternehmens über eine Konzerngesellschaft erfolgt, die Forschungs- und Entwicklungsaufträge an die Octapharma Biopharmaceuticals GmbH erteilt, ist die Prognose für das kommende Jahr sehr gut, d. h. alle Entwicklungsprojekte des Unternehmens werden durch solide und detaillierte Budgetplanung und ständige Budget- und Fortschrittskontrolle engmaschig überwacht. Der Finanzierungsbedarf wird durch die Budget-Zusagen des Mutterunternehmens gesichert. Mögliche weitere Risiken bestehen für die Octapharma-Gruppe und damit auch für die Octapharma Biopharmaceuticals GmbH vor allem in der Abhängigkeit von behördlichen Genehmigungen, der erteilten Herstellerlaubnis nach GMP (good manufacturing practice) sowie durch internationale Behörden, die für die Produktion von klinischem Material vor Start von klinischen Prüfungen am Menschen benötigt werden. Diese wurden durch erfolgreich durchgeführte Audits und die erfolgreiche Erteilung der GMP-Lizenz durch die deutschen Behörden wesentlich verringert. Risiken für Octapharma bestehen außerdem in der Verflechtung mit Zulieferunternehmen, die teilweise aufgrund von bestehendem Patentschutz Monopolstellungen im Markt haben und wichtige Komponenten für die Auftragsforschung der Octapharma Biopharmaceuticals GmbH zuliefern. Des Weiteren bestehen technische und biologische Risiken in den einzelnen Entwicklungsprojekten, soweit sie innovativen Charakter haben, d. h., dass zwar Teilaspekte in der Wirkstoffzusammensetzung - wie oben ausgeführt - bekannt sind, andere aber noch nicht biologisch am Menschen getestet und für sicher, wirksam und verträglich befunden wurden. Diese Befunde können erst im Laufe eines mehrjährigen und finanziell aufwändigen Prozesses erbracht und bewertet werden. Ein generelles Risiko besteht außerdem in der sich ständig ändernden wettbewerblichen Umgebung, in der sich die Octapharma-Gruppe bewegt. Mitbewerber könnten an ähnlichen oder gleichartigen Wirkstoffen arbeiten, Wirkstoffe mit neuen Wirkmechanismen entwickeln und ggf. durch eine schnellere Entwicklung früher am Markt sein, somit Marktanteile erwerben, die die hauseigenen Wirkstoffe ökonomisch unattraktiver oder gar unrentabel machen könnten. Gegen dieses Risiko versucht die Octapharma-Gruppe uns einerseits durch ständige Marktbeobachtung und Bewertung der Wettbewerbssituation, andererseits durch ein strategisches Forschungsportfolio, die Etablierung neuer Forschungsplattformen wie die Nanobody-Technologie und die Beschleunigung der Entwicklungszeiten von Entwicklungsprojekten abzusichern. Als weiteres Risiko seien Patente von Mitbewerbern genannt, die für Entwicklungsprojekte ggf. zusätzliche Hürden darstellen und zu einem höheren Entwicklungsaufwand führen können. Zur Vermeidung entsprechender Schwierigkeiten beobachtet Octapharma das Patentumfeld seiner Therapiegebiete und Projekte ständig und bewertet regelmäßig, im Laufe des Projektfortschritts auch mit zunehmender Intensität, die jeweilige Patentsituation. Die Octapharma AG reicht selbst Patente zu Wirkstoffen, Formulierungen und Herstellungsverfahren ein, um eine eigene, werthaltige Patentsituation zu schaffen und zu erhalten. Ein Ende der militärischen Auseinandersetzung in der Ukraine ist gegenwärtig noch nicht abzusehen. Dieser Konflikt hat ebenfalls zu einer allgemeinen und länger anhaltenden gestiegenen Inflation geführt. Es besteht das grundsätzliche Risiko steigender Preise bei Einkauf von Waren und Dienstleistungen. Aufgrund der mit unserer Muttergesellschaft abgeschlossenen Cost-Plus-Vereinbarung sehen wir derzeit keine überdurchschnittlichen finanziellen Risiken aus dem Konflikt. Unsere Gesellschaft weist zum 31. Dezember 2023 ein Eigenkapital in Höhe von TEUR 15.540 aus. Aufgrund des mit Wirkung zum 1. Januar 2013 geschlossenen "Service Agreement" auf "Cost-Plus"-Basis mit der Octapharma AG sowie der durch diese Gesellschaft zur Verfügung stehenden freien Kreditlinien sehen wir den Fortbestand der Gesellschaft als überwiegend wahrscheinlich an. Chancen Eine wesentliche Chance der Gesellschaft besteht in der Konzernzugehörigkeit zur Octapharma-Gruppe und der damit verbundenen Marktpositionierung der Gruppe, die künftige Forschungsaktivitäten unterstützen wird. Darüber hinaus bestehen Chancen in der raschen Umsetzung von Erkenntnissen, die das Unternehmen im Rahmen der Entwicklung und Zulassung des ersten rekombinanten Wirkstoffs rhFVIII (Nuwiq) gewonnen hat, und die es nun auch für die nachfolgenden Projekte im Portfolio zielführend anwenden kann. Beispiele hierfür sind verfahrenstechnische Erkenntnisse in den Bereichen Zellkultur von HEK 293F-Zellen, Protein-Reinigungsverfahren, Formulierungskenntnisse, Produktionsmethoden, analytische Verfahren zur detaillierten Untersuchung von Proteinen und zur Bestimmung von Modifikationen der Proteine (z. B. durch Zuckerketten, die von der Herstellungszelllinie an das Protein nach der Biosynthese angehängt werden), u. v. m. Insbesondere das Konzept der Verwendung einer humanen Zelllinie für die Herstellung des rhFVIII und die damit erzielte vorteilhafte Modifikation durch Zucker- und Sulfat-Reste haben sich mit positiven Ergebnissen in der klinischen Prüfung, auch hinsichtlich Verträglichkeit und geringen Nebenwirkungen, bewährt. Neben der Umsetzung von Erkenntnissen, die aus der Entwicklung von rekombinanten Biopharmazeutika gewonnen wurden, etabliert die Octapharma Biopharmaceuticals GmbH eine innovative Entwicklungsplattform auf der Basis so genannter Nanobodies. Diese innovative Technologie erlaubt die Entwicklung von Wirkstoffen im Geschäftsfeld der Octapharma mit neuen Wirkmechanismen und verbesserten Produkteigenschaften.
Heidelberg, den 28. Juni 2024 Octapharma Biopharmaceuticals GmbH Torben Schmidt Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023Allgemeine Angaben und Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Allgemeine Angaben Die Octapharma Biopharmaceuticals GmbH, Heidelberg, ist im Handelsregister B des Amtsgerichtes Mannheim unter der Nummer HRB 714599 eingetragen und hat ihren Firmensitz in Im Neuenheimer Feld 590, 69120 Heidelberg, Deutschland. Der vorliegende Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie unter Berücksichtigung der Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB. Größenabhängige Erleichterungen wurden teilweise in Anspruch genommen. Sämtliche Geschäftsanteile der Gesellschaft werden zum Bilanzstichtag von der Octapharma Nordic AB, Stockholm/Schweden, gehalten. Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgte nach dem Gesamtkostenverfahren. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Der Jahresabschluss wurde nach den Bestimmungen der §§ 266 Abs. 2 und 3, 275 Abs. 2 HGB gegliedert. Die Bewertung der einzelnen Vermögens- und Schuldenposten erfolgte nach den handelsrechtlichen Vorschriften. Die Bewertung des Anlagevermögens erfolgt zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen. Die planmäßigen Abschreibungen werden abweichend von den steuerlichen Vorschriften nach konzerneinheitlichen betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern linear über einen Zeitraum von drei Jahren (Software), drei bis fünf Jahren (Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung) bis zu 25 Jahren (Gebäude) vorgenommen. Die Vorräte sind mit den Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bilanziert. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zu Nennwerten angesetzt. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nominalwert angesetzt. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden für Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag gebildet, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. In Ausübung des Wahlrechts nach § 274 Abs. 1 HGB verzichtet die Gesellschaft auf den Ansatz eines Überhangs aktiver latenter Steuern auf die sich voraussichtlich in späteren Geschäftsjahren ergebende Steuerentlastung aus Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen und Schulden und ihren steuerlichen Wertansätzen. Rückstellungen sind für alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen in Höhe des Erfüllungsbetrages gebildet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Verbindlichkeiten sind zu Erfüllungsbeträgen angesetzt. Fremdwährungsverbindlichkeiten werden gemäß § 256a HGB mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag bewertet. Bei Restlaufzeiten größer als ein Jahr wird dabei das Imparitätsprinzip und das Realisationsprinzip beachtet. Die aus Fremdwährungsgeschäften resultierenden Erträge und Aufwendungen werden zum Tageskurs im Zeitpunkt ihrer Entstehung umgerechnet. Erläuterungen zur Bilanz Die Entwicklung und Aufgliederung des Anlagevermögens ergibt sich aus dem als Anlage beigefügten Anlagenspiegel. Die sonstigen Vermögensgegenstände sind bis auf einen Betrag in Höhe von TEUR 177 (i. Vj. TEUR 177) innerhalb eines Jahres fällig und enthalten im Wesentlichen Umsatzsteuerforderungen. Die sonstigen Rückstellungen wurden für Personalrückstellungen (Boni und Prämien für Mitarbeiter, Urlaubsverpflichtungen sowie sonstigen Personalkosten) in Höhe von TEUR 1.645 (i. Vj. TEUR 1.503) sowie für ausstehende Eingangsrechnungen in Höhe von TEUR 553 (i. Vj. TEUR 546) gebildet. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren im Wesentlichen mit TEUR 22.688 (i. Vj. TEUR 22.688) aus einem verzinslichen Darlehen der Octapharma AG, Lachen/Schweiz, mit einer vertraglichen Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Im Saldo gegenüber der Octapharma AG sind des Weiteren Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 6.309 (i. Vj. TEUR 6.438) enthalten, die mit Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 420 (i. Vj. TEUR 198), mit Verbindlichkeiten aus dem Cash-Pooling in Höhe von TEUR 270 (i. Vj. TEUR 2.019 Verbindlichkeiten) sowie mit Darlehen gegenüber der Octapharma AG in Höhe von TEUR 22.688 (i. Vj. TEUR 22.688) saldiert wurden, da auf Grund der jederzeitigen vorfälligen Erfüllbarkeit des Darlehens eine Aufrechnungslage gegeben ist. Gegenüber der Gesellschafterin Octapharma Nordic AB, Stockholm/Schweden, bestehen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 11 (i. Vj. TEUR 0). Gegenüber weiteren Gesellschaften der Octapharma-Gruppe bestehen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 28 (i. Vj. TEUR 8). Bis auf die Darlehen der Octapharma AG in Höhe von TEUR 22.688 (i. Vj. TEUR 22.688), die eine Restlaufzeit zwischen ein und fünf Jahren haben, haben alle anderen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von insgesamt TEUR 728 (i. Vj. TEUR 2.225) wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie die sonstigen Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und sind unbesichert. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Das Rohergebnis enthält im Wesentlichen an die Octapharma AG weiterbelastete Forschungs- und Entwicklungskosten abzüglich Materialaufwendungen. Die darin enthaltenen sonstigen betrieblichen Erträge resultieren mit TEUR 8 (i. Vj. TEUR 5) aus Währungsgewinnen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten insbesondere Gebäudeaufwendungen, Beratungsaufwendungen sowie Aufwendungen des laufenden Laborbedarfs. Sie enthalten Währungsverluste in Höhe von TEUR 21 (i. Vj. TEUR 8). GewinnverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit der Gesellschafterin vor, den Bilanzgewinn in Höhe von EUR 4.527.527,10, bestehend aus dem Jahresüberschuss in Höhe von EUR 253.209,25 und dem Gewinnvortrag in Höhe von EUR 4.274.317,85, auf neue Rechnung vorzutragen. Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen/Nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte Aus einem langfristigen Erbbaupachtvertrag für Grund und Boden betreffend des Standortes in Heidelberg, aus dem jährliche Zahlungen resultieren, aus Mietvertragsverpflichtungen der Standorte Frankfurt und Berlin sowie aus Verträgen für die Nutzung von Software und Patente bestehen zum Bilanzstichtag sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 7.206 (davon bis zu einem Jahr TEUR 1.031, davon über einem bis zu fünf Jahren TEUR 1.417, davon über fünf Jahren TEUR 4.758). Die Verpflichtungen aus Investitionen (Bestellobligo) betragen zum Bilanzstichtag TEUR 223. Die Verträge wurden zur Verbesserung der Liquiditätslage abgeschlossen. Risiken bestehen über die Verpflichtung selbst hinaus nicht. Geschäftsführer
Die Angabe der Geschäftsführerbezüge unterbleibt gemäß § 286 Abs. 4 HGB. Die durchschnittliche Anzahl von Mitarbeiter betrug im Geschäftsjahr 174 (i. Vj. 171). Im Einzelnen:
Das oberste Mutterunternehmen, das den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis von Unternehmen aufstellt, ist die Octapharma Nordic AB, Stockholm/Schweden. Der Konzernabschluss ist am Sitz der Gesellschaft erhältlich. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, haben sich nicht ergeben.
Heidelberg, den 28. Juni 2024 Octapharma Biopharmaceuticals GmbH Torben Schmidt Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Octapharma Biopharmaceuticals GmbH, Heidelberg Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Octapharma Biopharmaceuticals GmbH, Heidelberg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Octapharma Biopharmaceuticals GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Düsseldorf, den 6. November 2024 KPMG
AG
Kis, Wirtschaftsprüfer Kern, Wirtschaftsprüferin Feststellung des JahresabschlussesDer Jahresabschluss der Octapharma Biopharmaceuticals GmbH zum 31. Dezember 2023 wurde am 12.11.2024 festgestellt. |
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