Mahl- und Schälmühlen
Muskator-Werke GmbH
Weizenmühlenstraße 1, 40221 Düsseldorf, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Michael Moll seit 12.9.2001 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 25.00% |
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 75.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Muskator-Werke GmbHDüsseldorfJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.07.2008 bis zum 30.06.2009Lagebericht für das Geschäftsjahr 2008/09A. Darstellung des Geschäftsverlaufs 1. Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft Der Mischfuttermarkt in der Bundesrepublik Deutschland ist im Geschäftsjahr (07/08 - 06/09) im Vergleich zum Vorjahr in der Menge um ca. 4 % gesunken. In dem von Muskator belieferten Marktbereich dürfte der Absatzrückgang um einige Prozente höher gewesen sein. 2. Absatz- und Auftragsentwicklung Die Firma Muskator bietet Mischfutter nicht flächendeckend in Deutschland an. Der Mischfutterabsatz von Muskator - im Wesentlichen in Nordrhein-Westfalen, Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Baden-Württemberg, Bayern, Sachsen und Thüringen - ist im Geschäftsjahr 2008/2009 entgegen dem Trend der Branche um ca. 1 % gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Preisbedingt ist der Umsatz jedoch gesunken. Insgesamt konnte sich die Firma Muskator im Markt behaupten und die Marktanteile bei gesunkenem Gesamtmarkt leicht ausbauen. Neben der Mischfutterherstellung betreibt die Firma Muskator einen Lagerbetrieb in Riesa. In diesem Marktsegment ist der Umsatz - im Wesentlichen marktbedingt - leicht zurückgegangen. Für das Geschäftsjahr 2009/2010 erwartet die Geschäftsführung einen wieder leicht ansteigenden Markt im Mischfutter sowie einen Zugewinn von weiteren Marktanteilen in diesem Segment. Auch im Lagerbetrieb Riesa wird aufgrund der im Juli 2009 eingelagerten Menge von einem höheren Lagerumsatz ausgegangen. 3. Produktion Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurde im Wesentlichen die gleiche Produktionspalette angeboten wie im Vorjahr. Die Qualitätssicherungssysteme ISO 9001 2000, GMP (Good Manufacturing Praxis), DQS und andere wurden beibehalten und verbessert. Für das Wirtschaftsjahr 2009/2010 wurde im Rahmen eines strategischen Marketingplanes eine Absatzplanung und daraus abgeleitet eine Kostenplanung und -budgetierung vorgenommen. Bedingt durch die im Vergleich zum Vorjahr höheren Planmengen ergibt sich aus dieser Planung eine Reduktion der Produktionskosten pro Mengeneinheit. 4. Beschaffung Die Rohstoffbeschaffung im vergangenen Wirtschaftsjahr war durch sinkende Preise vor allem bei Getreide geprägt. Für das kommende Wirtschaftsjahr wird auch weiter mit relativ niedrigen Rohstoffpreisen gerechnet. 5. Investitionen Die Investitionen im abgelaufenen Geschäftsjahr bezogen sich im Wesentlichen auf den notwendigen Bedarf an Ersatz- und Rationalisierungsinvestitionen. Im neuen Geschäftsjahr wird ebenso verfahren. 6. Finanzierung Die Finanzierung der Investitionen und des Rohstoffbedarfs erfolgte im abgelaufenen Geschäftsjahr über den laufenden Cash-Flow. Der weitere Finanzbedarf aus Tilgung von Darlehen erfolgte im Wesentlichen durch Aufnahme kurzfristiger Bankverbindlichkeiten. Für das neue Geschäftsjahr wurde eine integrierte Finanz-, GuV- und Bilanzplanung auf der Basis des strategischen Marketingplanes aufgestellt. Auch in dieser Planung reicht der Cash-Flow aus zur Finanzierung von geplanten Investitionen und Roh-/ Fertigwarenbeständen. 7. Personal- und Sozialbereich Der Personalbestand konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr konstant gehalten werden. Auch für das Geschäftsjahr 2009/2010 wird der Personalbestand nicht steigen, sondern eher leicht abnehmen. 8. Wichtige Vorgänge nach dem Abschlussstichtag Nach dem Abschlussstichtag haben sich keine für die wirtschaftliche Lage der Firma Muskator gravierend relevanten Vorgänge ereignet. B. Darstellung der Lage Im Geschäftsjahr 2008/2009 wurde das Betriebsergebnis des Vorjahres nicht erreicht. Hierzu beigetragen hat eine Verschlechterung des Rohertrags um ca. TEUR 782. Die Kosten waren insbesondere in den Bereichen Personal, Reparaturen und Energie sowie im Bereich Marketing höher als im Vorjahr. Für das folgende Geschäftsjahr ist hier eine Reduzierung geplant, insbesondere in den Bereichen Marketing und Energie. Für das Geschäftsjahr 2009/2010 sieht die integrierte G+V- und Bilanzplanung ein besseres Unternehmensergebnis vor (verbesserter Rohertrag durch Mengensteigerungen sowie Kostenreduzierung). C. Risikoberichterstattung über Finanzierungsinstrumente Die Gesellschaft versucht Risiken im Zusammenhang mit dem Einsatz von Finanzierungsinstrumenten zu begrenzen, um den Bestand langfristig zu sichern. Auf die bestehenden Risiken wird wie folgt reagiert: Das Ausfallrisiko auf Forderungen wird von der Gesellschaft durch Abschluss einer Warenkreditversicherung mit niedriger Selbstbeteiligung begrenzt. Dem Zinsänderungsrisiko aufgrund einer variablen Darlehensverzinsung wird bei einem Darlehen durch den Abschluss eines Zinsswaps begegnet, der die Höhe des Zinssatzes p.a. nach oben begrenzt. D. Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung Die Gesellschaft bewegt sich in einer Vielzahl von Marktsegmenten im Nutztierbereich und im Bereich von Heim- und Hobbytieren mit einer Vielzahl von Kunden und Produkten. Durch diese breit aufgestellte Produktpalette und die Unabhängigkeit von Großkunden kann die Gesellschaft flexibel auf Marktveränderungen reagieren und somit Marktrisiken minimieren. Markt- bzw. Erfolgschancen werden im hochqualitativen Nutztierfutter sowie im spezialisierten Futter für Heim- und Hobbytiere gesehen. Die Marketingstrategien sind vornehmlich auf diese Bereiche ausgerichtet. Dem weiterhin volatilen und insgesamt gesunkenen Rohstoffmarkt wird durch transparente, an der Wiederbeschaffung ausgerichtete Preiskalkulation bei den unterschiedlichen Fertigprodukten begegnet. E. Bestehende Zweigniederlassungen Es besteht eine Zweigniederlassung der Firma Muskator in Riesa, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Dresden unter der Nummer HRB 11316.
Düsseldorf, im Oktober 2009 Muskator-Werke GmbH Geschäftsführung BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2008/09A. ALLGEMEINE ANGABEN Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) aufgestellt. Von den Erleichterungen des § 286 Abs. 4 HGB wurde Gebrauch gemacht. B. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend: Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, da sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen auf der Grundlage steuerlich anerkannter Höchstsätze vermindert. Den planmäßigen Abschreibungen liegen folgende Nutzungsdauern zu Grunde: Gebäude 10 bis 36 Jahre technische Anlagen und Maschinen 2 bis 10 Jahre andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2 bis 15 Jahre Soweit steuerlich zulässig, wird für bewegliche Anlagegüter die degressive Abschreibungsmethode angewandt. Der Übergang zur linearen Methode erfolgt in dem Jahr, für welches die lineare Methode erstmals zu höheren Jahresabschreibungsbeträgen führt. Die übrigen Anlagegüter werden linear abgeschrieben. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen zeitanteilig. Geringwertige Anlagegüter mit einem Wert zwischen EUR 150,00 und EUR 1.000,00 werden in einen Sammelposten gemäß den steuerlichen Vorschriften (§ 6 Abs. 2a EStG) eingestellt und unabhängig von der Wertentwicklung und dem Ausscheiden der Wirtschaftsgüter im Jahr der Bildung und den vier folgenden Jahren mit jeweils 20% abgeschrieben. Bei den Finanzanlagen werden die Anteilsrechte zu Anschaffungskosten und die Ausleihungen zum Nennwert angesetzt. Rohstoffe werden zu Preisen auf Basis des Fifo-Verfahrens oder zu niedrigeren Tagespreisen bewertet. Für am Bilanzstichtag fest veräußerte Vorräte werden bei der Bewertung die entsprechenden Veräußerungspreise mit berücksichtigt. Alle erkennbaren Risiken, die sich aus geminderter Verwertbarkeit ergeben, sind durch angemessene Abwertung berücksichtigt. Für die Hilfs- und Betriebsstoffe wurde ein Festwert gemäß § 240 Abs. 3 HGB gebildet. Die im Festwert zusammengefassten Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich mit 45% ihrer Anschaffungskosten bewertet. Die Herstellungskosten der fertigen Erzeugnisse werden durch Rückrechnung von den gültigen Verkaufspreisen zum Bilanzstichtag durch Abzug der noch anfallenden Kosten sowie eines angemessenen Gewinnabschlags ermittelt. Der Abschlag wird einheitlich über alle Produkte ermittelt. Die Handelswaren werden zu Anschaffungskosten, die nicht über den Stichtagspreisen liegen, bewertet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt. In den sonstigen Vermögensgegenständen werden Forderungen gegen nahestehende Unternehmen ausgewiesen. Nahestehende Unternehmen sind Gesellschaften, an denen die Gesellschafter und ehemaligen Gesellschafter der Muskator-Werke wesentlich beteiligt sind bzw. waren. Die Forderungen gegen nahestehenden Unternehmen betragen zum 30. Juni 2009 EUR 0,00 (Vorjahr: TEUR 2.347). Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden in steuerlich zulässiger Höhe ausgewiesen. Den nach versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelten Teilwerten gemäß § 6a EStG liegt unter Verwendung der Sterbetafeln 2005 G ein Rechnungszinsfuß von 6 % zugrunde. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Verbindlichkeiten sind zum Rückzahlungsbetrag angesetzt. Fremdwährungsverbindlichkeiten werden mit dem Kurs zum Zeitpunkt der Erstbuchung bewertet. Verluste aus Kursveränderungen werden am Bilanzstichtag berücksichtigt. C. ANGABEN ZU DEN POSTEN DER BILANZ UND DER GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG Sachanlagevermögen Die Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens ist aus dem Anlagespiegel ersichtlich. Finanzanlagen Die Zusammensetzung des Anteilsbesitzes ist der folgenden Übersicht zu entnehmen:
Die sonstigen Ausleihungen in Höhe von EUR 976.946,88 (Vorjahr: TEUR 0,0) gegen Gesellschafter. In Höhe von EUR 976.946,88 (Vorjahr: TEUR 0,0) bestehen die sonstigen Ausleihungen gegen den Geschäftsführer, Herrn Michael Moll. Das Darlehen wird mit einem Zinssatz von 6,5 % p.a. verzinst. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Alle Forderungen haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Fremdwährungsforderungen bestehen nicht. Forderungen in Höhe von EUR 2.774.329,15 (Vorjahr: TEUR 22,3) bestehen gegen Gesellschafter. Forderungen in Höhe von EUR 2.544.106,87 bestehen gegen den Geschäftsführer, Herrn Michael Moll. Die Forderungen werden mit einem Zinssatz von 6,0 % bzw. 6,5% p.a. verzinst. Rechnungsabgrenzungsposten Nach § 250 Abs. 3 HGB wurde in den Rechnungsabgrenzungsposten ein Disagio in Höhe von TEUR 80 aufgenommen. Gewinnrücklagen In den Gewinnrücklagen werden ausgewiesen:
Pensionsrückstellungen Für ehemalige Geschäftsführer und deren Hinterbliebene wurden zum 30. Juni 2009 Rückstellungen in Höhe von TEUR 232 gebildet und im Geschäftsjahr 2008/2009 Renten in Höhe von TEUR 94 gezahlt. sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für personalbezogene Kosten und ausstehende Kostenrechnungen gebildet. Die Rückstellung für Altersteilzeit betrifft den zum Bilanzstichtag bestehenden Erfüllungsrückstand für einen Mitarbeiter, der mit der Gesellschaft eine Altersteilzeit nach dem so genannten Blockmodell vereinbart hat. Die Rückstellung wurde gebildet in Höhe des Barwerts des durch den Arbeitnehmer in der Beschäftigungsphase bereits erdienten Arbeitsentgeltes, welches erst in der Freistellungsphase zur Auszahlung kommt. Das berücksichtigte Arbeitsentgelt umfasst dabei sowohl das Grundgehalt als auch die Aufstockungsbeträge. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von TEUR 7.085 sind durch erstrangige Grundschulden, Eigentümerbriefgrundschulden, durch die Sicherungsübereignung von Teilen der Rohstoffe, der unfertigen und fertigen Erzeugnisse und der Waren, durch die Globalzession von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie eine selbstschuldnerische Bürgschaft des Gesellschafters gesichert. Es besteht eine weitere Verbindlichkeit gegenüber Kreditinstituten als nachrangiges MEZZANINE KAPITAL ohne Besicherung in Höhe von TEUR 3.000.
D. SONSTIGE ANGABEN Mitarbeiter Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter nach Köpfen:
Sonstige finanzielle Verpflichtungen Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen am Bilanzstichtag in folgender Höhe: Erbbaurechtsverträge TEUR 3.666 (aktuelle jährliche Verpflichtung: TEUR 141) Leasing Maschinen TEUR 1.028 (aktuelle jährliche Verpflichtung: TEUR 343) Zudem bestehen Verpflichtungen aus KfZ-Leasingverträgen in unwesentlicher Höhe. Derivative Finanzinstrumente Für eine zum 30. Juni 2009 mit EUR 2.031.250,00 bestehende Bankverbindlichkeit hat die Gesellschaft einen Zinsswap abgeschlossen, der die Höhe des Zinssatzes p.a. nach oben begrenzt. Geschäftsführung Michael Moll, Düsseldorf, Unternehmer
Düsseldorf, im Oktober 2009 Muskator-Werke GmbH Geschäftsführung Anlagespiegel
BerichtsprüfungBestätigungs-/Versagungsvermerk/BescheinigungstextBESTÄTIGUNGSVERMERK DES ABSCHLUSSPRÜFERS Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang-unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Muskator-Werke GmbH, Düsseldorf, für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2008 bis zum 30. Juni 2009 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, im Jahresabschluss und im Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführung der Gesellschaft sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Düsseldorf, 23. Oktober 2009 RLT
Ruhrmann Wüller & Partner
Stienen, Wirtschaftsprüfer |
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