Stammdaten

Register
Amtsgericht Düsseldorf HRB 31109
Vorher
Muskator-Werke Barnewitz/Moll Gesellschaft mit beschränkter Haftung
Eingetragen
28.7.1994
Branche
Herstellung von Futtermitteln für NutztiereGroßhandel mit Getreide, Rohtabak, Saatgut und FuttermittelnErbringung von landwirtschaftlichen Dienstleistungen für die Tierhaltung
Gegenstand
Die Produktion und der Handel mit Futtermitteln aller Art, sowie der Landhandel, insbesondere der Handel, die Lagerung, der Transport, der Umschlag und die Bearbeitung zur Gesunderhaltung von Getreide, von Futtermittelrohstoffen und sonstigen verwandten landwirtschaftlichen Produkten sowie die Vermietung und Verpachtung eigener Immobilien sowie damit im Zusammenhang stehender Dienstleistungen sowie Dienstleistungen und die Produktion, der Vertrieb und der Handel von Waren aller Art.

Historie

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Management

NameRolle
Michael Moll
seit 12.9.2001
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

25.00% identifiziert75.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
25.00%

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter
Beta

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Michael Moll Vermögensverwaltung GmbH
Germany
3.835.500 €
75.00%
Michael Moll
Düsseldorf
1.278.500 €
25.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

Muskator-Werke GmbH

Düsseldorf

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.07.2008 bis zum 30.06.2009

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2008/09

A. Darstellung des Geschäftsverlaufs

1. Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft

Der Mischfuttermarkt in der Bundesrepublik Deutschland ist im Geschäftsjahr (07/08 - 06/09) im Vergleich zum Vorjahr in der Menge um ca. 4 % gesunken. In dem von Muskator belieferten Marktbereich dürfte der Absatzrückgang um einige Prozente höher gewesen sein.

2. Absatz- und Auftragsentwicklung

Die Firma Muskator bietet Mischfutter nicht flächendeckend in Deutschland an. Der Mischfutterabsatz von Muskator - im Wesentlichen in Nordrhein-Westfalen, Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Baden-Württemberg, Bayern, Sachsen und Thüringen - ist im Geschäftsjahr 2008/2009 entgegen dem Trend der Branche um ca. 1 % gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Preisbedingt ist der Umsatz jedoch gesunken.

Insgesamt konnte sich die Firma Muskator im Markt behaupten und die Marktanteile bei gesunkenem Gesamtmarkt leicht ausbauen.

Neben der Mischfutterherstellung betreibt die Firma Muskator einen Lagerbetrieb in Riesa. In diesem Marktsegment ist der Umsatz - im Wesentlichen marktbedingt - leicht zurückgegangen.

Für das Geschäftsjahr 2009/2010 erwartet die Geschäftsführung einen wieder leicht ansteigenden Markt im Mischfutter sowie einen Zugewinn von weiteren Marktanteilen in diesem Segment. Auch im Lagerbetrieb Riesa wird aufgrund der im Juli 2009 eingelagerten Menge von einem höheren Lagerumsatz ausgegangen.

3. Produktion

Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurde im Wesentlichen die gleiche Produktionspalette angeboten wie im Vorjahr.

Die Qualitätssicherungssysteme ISO 9001 2000, GMP (Good Manufacturing Praxis), DQS und andere wurden beibehalten und verbessert.

Für das Wirtschaftsjahr 2009/2010 wurde im Rahmen eines strategischen Marketingplanes eine Absatzplanung und daraus abgeleitet eine Kostenplanung und -budgetierung vorgenommen. Bedingt durch die im Vergleich zum Vorjahr höheren Planmengen ergibt sich aus dieser Planung eine Reduktion der Produktionskosten pro Mengeneinheit.

4. Beschaffung

Die Rohstoffbeschaffung im vergangenen Wirtschaftsjahr war durch sinkende Preise vor allem bei Getreide geprägt. Für das kommende Wirtschaftsjahr wird auch weiter mit relativ niedrigen Rohstoffpreisen gerechnet.

5. Investitionen

Die Investitionen im abgelaufenen Geschäftsjahr bezogen sich im Wesentlichen auf den notwendigen Bedarf an Ersatz- und Rationalisierungsinvestitionen. Im neuen Geschäftsjahr wird ebenso verfahren.

6. Finanzierung

Die Finanzierung der Investitionen und des Rohstoffbedarfs erfolgte im abgelaufenen Geschäftsjahr über den laufenden Cash-Flow. Der weitere Finanzbedarf aus Tilgung von Darlehen erfolgte im Wesentlichen durch Aufnahme kurzfristiger Bankverbindlichkeiten.

Für das neue Geschäftsjahr wurde eine integrierte Finanz-, GuV- und Bilanzplanung auf der Basis des strategischen Marketingplanes aufgestellt. Auch in dieser Planung reicht der Cash-Flow aus zur Finanzierung von geplanten Investitionen und Roh-/ Fertigwarenbeständen.

7. Personal- und Sozialbereich

Der Personalbestand konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr konstant gehalten werden. Auch für das Geschäftsjahr 2009/2010 wird der Personalbestand nicht steigen, sondern eher leicht abnehmen.

8. Wichtige Vorgänge nach dem Abschlussstichtag

Nach dem Abschlussstichtag haben sich keine für die wirtschaftliche Lage der Firma Muskator gravierend relevanten Vorgänge ereignet.

B. Darstellung der Lage

Im Geschäftsjahr 2008/2009 wurde das Betriebsergebnis des Vorjahres nicht erreicht. Hierzu beigetragen hat eine Verschlechterung des Rohertrags um ca. TEUR 782. Die Kosten waren insbesondere in den Bereichen Personal, Reparaturen und Energie sowie im Bereich Marketing höher als im Vorjahr.

Für das folgende Geschäftsjahr ist hier eine Reduzierung geplant, insbesondere in den Bereichen Marketing und Energie.

Für das Geschäftsjahr 2009/2010 sieht die integrierte G+V- und Bilanzplanung ein besseres Unternehmensergebnis vor (verbesserter Rohertrag durch Mengensteigerungen sowie Kostenreduzierung).

C. Risikoberichterstattung über Finanzierungsinstrumente

Die Gesellschaft versucht Risiken im Zusammenhang mit dem Einsatz von Finanzierungsinstrumenten zu begrenzen, um den Bestand langfristig zu sichern. Auf die bestehenden Risiken wird wie folgt reagiert:

Das Ausfallrisiko auf Forderungen wird von der Gesellschaft durch Abschluss einer Warenkreditversicherung mit niedriger Selbstbeteiligung begrenzt.

Dem Zinsänderungsrisiko aufgrund einer variablen Darlehensverzinsung wird bei einem Darlehen durch den Abschluss eines Zinsswaps begegnet, der die Höhe des Zinssatzes p.a. nach oben begrenzt.

D. Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

Die Gesellschaft bewegt sich in einer Vielzahl von Marktsegmenten im Nutztierbereich und im Bereich von Heim- und Hobbytieren mit einer Vielzahl von Kunden und Produkten. Durch diese breit aufgestellte Produktpalette und die Unabhängigkeit von Großkunden kann die Gesellschaft flexibel auf Marktveränderungen reagieren und somit Marktrisiken minimieren.

Markt- bzw. Erfolgschancen werden im hochqualitativen Nutztierfutter sowie im spezialisierten Futter für Heim- und Hobbytiere gesehen. Die Marketingstrategien sind vornehmlich auf diese Bereiche ausgerichtet.

Dem weiterhin volatilen und insgesamt gesunkenen Rohstoffmarkt wird durch transparente, an der Wiederbeschaffung ausgerichtete Preiskalkulation bei den unterschiedlichen Fertigprodukten begegnet.

E. Bestehende Zweigniederlassungen

Es besteht eine Zweigniederlassung der Firma Muskator in Riesa, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Dresden unter der Nummer HRB 11316.

 

Düsseldorf, im Oktober 2009

Muskator-Werke GmbH

Geschäftsführung

Bilanz

Aktiva

  30.6.2009
EUR
30.6.2008
EUR
A. Anlagevermögen 11.669.985,56 12.160.411,50
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 94.815,75 95.974,46
1. Konzessionen, gewerbliche Schutz- und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 94.815,75 95.974,46
II. Sachanlagen 10.545.308,82 11.097.214,15
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 7.950.447,62 8.564.394,11
2. technische Anlagen und Maschinen 1.449.844,92 1.361.132,60
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.098.147,61 1.073.224,01
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 46.868,67 98.463,43
III. Finanzanlagen 1.029.860,99 967.222,89
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 51.129,18 51.129,18
2. sonstige Ausleihungen 978.731,81 916.093,71
B. Umlaufvermögen 11.420.552,26 13.244.301,45
I. Vorräte 5.720.136,30 7.135.599,72
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 3.594.442,41 4.770.150,65
2. fertige Erzeugnisse und Waren 2.125.693,89 2.365.449,07
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 5.586.228,21 6.032.692,03
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.689.964,58 3.582.711,03
2. sonstige Vermögensgegenstände 2.896.263,63 2.449.981,00
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 114.187,75 76.009,70
C. Rechnungsabgrenzungsposten 278.811,11 222.640,81
Bilanzsumme, Summe Aktiva 23.369.348,93 25.627.353,76

Passiva

   
  30.6.2009
EUR
30.6.2008
EUR
A. Eigenkapital 5.816.600,46 6.736.349,43
I. gezeichnetes Kapital 5.114.000,00 5.114.000,00
II. Gewinnrücklagen 798.790,15 798.790,15
1. andere Gewinnrücklagen 798.790,15 798.790,15
III. Gewinnvortrag 823.559,28 621.854,38
IV. Jahresfehlbetrag 919.748,97 -201.704,90
B. Rückstellungen 2.625.872,15 2.701.723,25
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 1.898.216,00 1.950.332,00
2. Steuerrückstellungen 37.000,00 37.000,00
3. sonstige Rückstellungen 690.656,15 714.391,25
C. Verbindlichkeiten 14.923.343,52 16.185.811,17
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 10.084.829,76 10.118.544,49
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.961.327,67 5.276.098,98
3. Verbindlichkeiten aus der Annahme gezogener Wechsel und der Ausstellung eigener Wechsel 579.207,30 443.458,74
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 52.069,02 51.676,73
5. sonstige Verbindlichkeiten 245.909,77 296.032,23
davon aus Steuern 140.463,24 185.531,00
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 19.199,45 20.190,70
D. Rechnungsabgrenzungsposten 3.532,80 3.469,91
Bilanzsumme, Summe Passiva 23.369.348,93 25.627.353,76

Gewinn- und Verlustrechnung

  1.7.2008 - 30.6.2009
EUR
1.7.2007 - 30.6.2008
EUR
1. Umsatzerlöse 88.993.692,46 93.732.572,96
2. Erhöhung oder Verminderung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen -201.556,99 228.583,38
3. sonstige betriebliche Erträge 958.495,07 873.315,09
4. Materialaufwand 73.320.887,81 77.709.622,88
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 70.500.394,10 75.100.658,60
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 2.820.493,71 2.608.964,28
5. Personalaufwand 9.360.137,48 9.141.708,55
a) Löhne und Gehälter 7.645.266,74 7.462.931,28
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.714.870,74 1.678.777,27
davon für Altersversorgung 206.506,17 183.070,67
6. Abschreibungen 1.263.112,67 1.349.935,62
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen sowie auf aktivierte Aufwendungen für die Ingangsetzung und Erweiterung des Geschäftsbetriebs 1.263.112,67 1.349.935,62
7. sonstige betriebliche Aufwendungen 6.100.629,97 5.581.734,81
8. auf Grund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsvertrags erhaltene Gewinne 1.640,08 1.362,24
9. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 60.992,20 57.338,59
10. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 175.508,63 157.600,16
11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 739.053,15 898.671,38
davon an verbundene Unternehmen 2.055,58 833,07
12. Aufwendungen aus Verlustübernahme 827,96 33,27
13. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -795.877,59 369.065,91
14. Steuern vom Einkommen und Ertrag 0,00 36.886,00
15. sonstige Steuern 123.871,38 130.475,01
16. Jahresfehlbetrag 919.748,97 -201.704,90

Anhang für das Geschäftsjahr 2008/09

A. ALLGEMEINE ANGABEN

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) aufgestellt.

Von den Erleichterungen des § 286 Abs. 4 HGB wurde Gebrauch gemacht.

B. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend:

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, da sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen auf der Grundlage steuerlich anerkannter Höchstsätze vermindert.

Den planmäßigen Abschreibungen liegen folgende Nutzungsdauern zu Grunde:

Gebäude 10 bis 36 Jahre

technische Anlagen und Maschinen 2 bis 10 Jahre

andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2 bis 15 Jahre

Soweit steuerlich zulässig, wird für bewegliche Anlagegüter die degressive Abschreibungsmethode angewandt. Der Übergang zur linearen Methode erfolgt in dem Jahr, für welches die lineare Methode erstmals zu höheren Jahresabschreibungsbeträgen führt. Die übrigen Anlagegüter werden linear abgeschrieben. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen zeitanteilig.

Geringwertige Anlagegüter mit einem Wert zwischen EUR 150,00 und EUR 1.000,00 werden in einen Sammelposten gemäß den steuerlichen Vorschriften (§ 6 Abs. 2a EStG) eingestellt und unabhängig von der Wertentwicklung und dem Ausscheiden der Wirtschaftsgüter im Jahr der Bildung und den vier folgenden Jahren mit jeweils 20% abgeschrieben.

Bei den Finanzanlagen werden die Anteilsrechte zu Anschaffungskosten und die Ausleihungen zum Nennwert angesetzt.

Rohstoffe werden zu Preisen auf Basis des Fifo-Verfahrens oder zu niedrigeren Tagespreisen bewertet. Für am Bilanzstichtag fest veräußerte Vorräte werden bei der Bewertung die entsprechenden Veräußerungspreise mit berücksichtigt. Alle erkennbaren Risiken, die sich aus geminderter Verwertbarkeit ergeben, sind durch angemessene Abwertung berücksichtigt.

Für die Hilfs- und Betriebsstoffe wurde ein Festwert gemäß § 240 Abs. 3 HGB gebildet. Die im Festwert zusammengefassten Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich mit 45% ihrer Anschaffungskosten bewertet.

Die Herstellungskosten der fertigen Erzeugnisse werden durch Rückrechnung von den gültigen Verkaufspreisen zum Bilanzstichtag durch Abzug der noch anfallenden Kosten sowie eines angemessenen Gewinnabschlags ermittelt. Der Abschlag wird einheitlich über alle Produkte ermittelt.

Die Handelswaren werden zu Anschaffungskosten, die nicht über den Stichtagspreisen liegen, bewertet.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt. In den sonstigen Vermögensgegenständen werden Forderungen gegen nahestehende Unternehmen ausgewiesen. Nahestehende Unternehmen sind Gesellschaften, an denen die Gesellschafter und ehemaligen Gesellschafter der Muskator-Werke wesentlich beteiligt sind bzw. waren. Die Forderungen gegen nahestehenden Unternehmen betragen zum 30. Juni 2009 EUR 0,00 (Vorjahr: TEUR 2.347).

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden in steuerlich zulässiger Höhe ausgewiesen. Den nach versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelten Teilwerten gemäß § 6a EStG liegt unter Verwendung der Sterbetafeln 2005 G ein Rechnungszinsfuß von 6 % zugrunde.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften.

Verbindlichkeiten sind zum Rückzahlungsbetrag angesetzt. Fremdwährungsverbindlichkeiten werden mit dem Kurs zum Zeitpunkt der Erstbuchung bewertet. Verluste aus Kursveränderungen werden am Bilanzstichtag berücksichtigt.

C. ANGABEN ZU DEN POSTEN DER BILANZ UND DER GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

Sachanlagevermögen

Die Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens ist aus dem Anlagespiegel ersichtlich.

Finanzanlagen

Die Zusammensetzung des Anteilsbesitzes ist der folgenden Übersicht zu entnehmen:

  Beteiligung
%
Eigenkapital
in T€
Ergebnis 2008
in T€
Ovator Versicherungs-Vermittlungs- Gesellschaft mbH, Düsseldorf 100 26 1,6
Riesaer Getreidelager GmbH, Riesa 100 26 -0,8

Die sonstigen Ausleihungen in Höhe von EUR 976.946,88 (Vorjahr: TEUR 0,0) gegen Gesellschafter. In Höhe von EUR 976.946,88 (Vorjahr: TEUR 0,0) bestehen die sonstigen Ausleihungen gegen den Geschäftsführer, Herrn Michael Moll. Das Darlehen wird mit einem Zinssatz von 6,5 % p.a. verzinst.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Alle Forderungen haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Fremdwährungsforderungen bestehen nicht. Forderungen in Höhe von EUR 2.774.329,15 (Vorjahr: TEUR 22,3) bestehen gegen Gesellschafter. Forderungen in Höhe von EUR 2.544.106,87 bestehen gegen den Geschäftsführer, Herrn Michael Moll. Die Forderungen werden mit einem Zinssatz von 6,0 % bzw. 6,5% p.a. verzinst.

Rechnungsabgrenzungsposten

Nach § 250 Abs. 3 HGB wurde in den Rechnungsabgrenzungsposten ein Disagio in Höhe von TEUR 80 aufgenommen.

Gewinnrücklagen

In den Gewinnrücklagen werden ausgewiesen:

  30. Juni 2009
EUR
Vorjahr
TEUR
Sonderrücklage gemäß § 27 Abs. 2 DMBilG 204.339,63 204
Sonderrücklage gemäß § 17 Abs. 4 DMBilG 594.450,52 595
  798.790,15 799

Pensionsrückstellungen

Für ehemalige Geschäftsführer und deren Hinterbliebene wurden zum 30. Juni 2009 Rückstellungen in Höhe von TEUR 232 gebildet und im Geschäftsjahr 2008/2009 Renten in Höhe von TEUR 94 gezahlt.

sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für personalbezogene Kosten und ausstehende Kostenrechnungen gebildet.

Die Rückstellung für Altersteilzeit betrifft den zum Bilanzstichtag bestehenden Erfüllungsrückstand für einen Mitarbeiter, der mit der Gesellschaft eine Altersteilzeit nach dem so genannten Blockmodell vereinbart hat. Die Rückstellung wurde gebildet in Höhe des Barwerts des durch den Arbeitnehmer in der Beschäftigungsphase bereits erdienten Arbeitsentgeltes, welches erst in der Freistellungsphase zur Auszahlung kommt. Das berücksichtigte Arbeitsentgelt umfasst dabei sowohl das Grundgehalt als auch die Aufstockungsbeträge.

Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von TEUR 7.085 sind durch erstrangige Grundschulden, Eigentümerbriefgrundschulden, durch die Sicherungsübereignung von Teilen der Rohstoffe, der unfertigen und fertigen Erzeugnisse und der Waren, durch die Globalzession von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie eine selbstschuldnerische Bürgschaft des Gesellschafters gesichert.

Es besteht eine weitere Verbindlichkeit gegenüber Kreditinstituten als nachrangiges MEZZANINE KAPITAL ohne Besicherung in Höhe von TEUR 3.000.

  Gesamt
EUR
Restlaufzeit bis zu 1 Jahr
EUR
Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren
EUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 10.084.829,76 4.748.197,92 3.468.750,00
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.961.327,67 3.961.327,67 0,00
Verbindlichkeiten aus der Annahme gezogener Wechsel und der Ausstellung eigener Wechsel 579.207,30 579.207,30 0,00
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 52.069,02 52.069,02 0,00
sonstige Verbindlichkeiten 245.909,77 245.909,77 0,00
  14.923.343,52 9.586.711,68 3.468.750,00
Umsatzerlöse 2008/2009
TEUR
2007/2008
TEUR
Geflügel- und Schweinefutter 42.677 42.820
Milchviehfutter 27.078 32.475
Taubenfutter 3.595 3.485
Kaninchen- und Nagetierfutter 5.136 5.067
Pferdefutter 3.681 3.455
Hunde- und Katzenfutter 866 856
übrige Umsatzerlöse 5.961 5.575
  88.994 93.733

D. SONSTIGE ANGABEN

Mitarbeiter

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter nach Köpfen:

Gewerbliche Arbeitnehmer 77
Angestellte 130
Auszubildende 7
  214

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen am Bilanzstichtag in folgender Höhe:

Erbbaurechtsverträge TEUR 3.666

(aktuelle jährliche Verpflichtung: TEUR 141)

Leasing Maschinen TEUR 1.028

(aktuelle jährliche Verpflichtung: TEUR 343)

Zudem bestehen Verpflichtungen aus KfZ-Leasingverträgen in unwesentlicher Höhe.

Derivative Finanzinstrumente

Für eine zum 30. Juni 2009 mit EUR 2.031.250,00 bestehende Bankverbindlichkeit hat die Gesellschaft einen Zinsswap abgeschlossen, der die Höhe des Zinssatzes p.a. nach oben begrenzt.

Geschäftsführung

Michael Moll, Düsseldorf, Unternehmer

 

Düsseldorf, im Oktober 2009

Muskator-Werke GmbH

Geschäftsführung

Anlagespiegel

  Anschaffungs- und Herstellungskosten
  1.7.2008
EUR
Zugänge
EUR
Um- buchungen
EUR
A. Anlagevermögen      
I. Immaterielle Vermögensgegenstände      
Software, ähnliche Rechte und Werte 1.417.195,56 34.121,29 0,00
II. Sachanlagen      
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte      
und Bauten einschließlich der Bauten      
auf fremden Grundstücken 17.608.049,04 25.365,51 0,00
2. technische Anlagen und Maschinen 13.951.008,14 331.372,32 57.000,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 13.516.866,01 328.446,48 12.598,79
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 215.910,04 18.004,03 -69.598,79
  45.291.833,23 703.188,34 0,00
III. Finanzanlagen      
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 51.129,18 0,00 0,00
2. Ausleihungen an Gesellschafter 0,00 60.992,20 915.954,68
3. sonstige Ausleihungen 916.093,71 1.784,93 -915.954,68
  967.222,89 62.777,13 0,00
  47.676.251,68 800.086,76 0,00
    kumulierte Abschreibungen
  Abgänge
EUR
30.6.2009
EUR
A. Anlagevermögen    
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
Software, ähnliche Rechte und Werte 0,00 1.356.501,10
II. Sachanlagen    
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte    
und Bauten einschließlich der Bauten    
auf fremden Grundstücken 705,00 9.682.261,93
2. technische Anlagen und Maschinen 0,00 12.889.535,54
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 53.217,36 12.706.546,31
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 117.446,61
  53.922,36 35.395.790,39
III. Finanzanlagen    
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00
2. Ausleihungen an Gesellschafter 0,00 0,00
3. sonstige Ausleihungen 139,03 0,00
  139,03 0,00
  54.061,39 36.752.291,49
  Buchwerte
  30.6.2009
EUR
A. Anlagevermögen  
I. Immaterielle Vermögensgegenstände  
Software, ähnliche Rechte und Werte 94.815,75
II. Sachanlagen  
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte  
und Bauten einschließlich der Bauten  
auf fremden Grundstücken 7.950.447,62
2. technische Anlagen und Maschinen 1.449.844,92
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.098.147,61
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 46.868,67
  10.545.308,82
III. Finanzanlagen  
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 51.129,18
2. Ausleihungen an Gesellschafter 976.946,88
3. sonstige Ausleihungen 1.784,93
  1.029.860,99
  11.669.985,56
     
  30.6.2008
EUR
Abschreibungen 1.7.08 - 30.6.09
EUR
A. Anlagevermögen    
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
Software, ähnliche Rechte und Werte 95.974,46 35.280,00
II. Sachanlagen    
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte    
und Bauten einschließlich der Bauten    
auf fremden Grundstücken 8.564.394,11 638.607,00
2. technische Anlagen und Maschinen 1.361.132,60 299.660,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.073.224,01 289.565,67
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 98.463,43 0,00
  11.097.214,15 1.227.832,67
III. Finanzanlagen    
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 51.129,18 0,00
2. Ausleihungen an Gesellschafter 0,00 0,00
3. sonstige Ausleihungen 916.093,71 0,00
  967.222,89 0,00
  12.160.411,50 1.263.112,67

Berichtsprüfung

Bestätigungs-/Versagungsvermerk/Bescheinigungstext

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES ABSCHLUSSPRÜFERS

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang-unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Muskator-Werke GmbH, Düsseldorf, für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2008 bis zum 30. Juni 2009 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, im Jahresabschluss und im Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführung der Gesellschaft sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Düsseldorf, 23. Oktober 2009

RLT Ruhrmann Wüller & Partner
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