WTS Wenko-Team-Service GmbH

Hohe Kamp 17, 33175 Bad Lippspringe, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Paderborn HRB 14570
Vorher
Wenko-Tabak-Service GmbH
Eingetragen
20.3.1973
Branche
Großhandel mit TabakwarenTabakverarbeitungEinzelhandel mit Tabakwaren
Gegenstand
Herstellung von Waren des Raucherbedarfs und Tabakerzeugnissen sowie der Handel mit und insbesondere der Vertrieb von Waren des Raucherbedarfs, Tabak, Tabakerzeugnissen, einschließlich Import und Export.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Prokura
Prokura
Volker Möller
seit 18.6.2020
Geschäftsführer

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

WTS Wenko-Team-Service GmbH

Bad Lippspringe

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz

AKTIVA

31.12.2023 Vorjahr
EUR EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene EDV-Software 96.048,75 168.610,75
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.236.346,51 882.891,51
1.332.395,26 1.051.502,26
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte 6.797.108,00 5.937.371,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 6.577.198,81 5.807.424,25
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 1.555.400,30 1.892.750,97
14.929.707,11 13.637.546,22
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 27.187,39 41.809,62
16.289.289,76 14.730.858,10

PASSIVA

31.12.2023 Vorjahr
EUR EUR
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 800.000,00 800.000,00
II. Kapitalrücklage 2.690.000,00 2.690.000,00
III. Gewinnrücklagen
Andere Gewinnrücklagen 7.241,00 7.241,00
IV. Gewinnvortrag 8.523.218,26 8.340.596,81
V. Jahresüberschuss 1.051.793,96 182.621,45
13.072.253,22 12.020.459,26
B. RÜCKSTELLUNGEN 1.181.021,72 900.335,50
C. VERBINDLICHKEITEN 2.036.014,82 1.810.063,34
davon Verbindlichkeiten gegenüber verbundene Unternehmen EUR 557.763,36 (Vorjahr EUR 1.096.888,52)
16.289.289,76 14.730.858,10

Gewinn- und Verlustrechnung

2023 Vorjahr
EUR EUR
1. Rohergebnis 12.827.946,82 11.123.664,64
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 5.854.774,37 5.455.372,43
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.273.422,43 1.173.055,52
davon für Altersversorgung: EUR 45.971,31 (Vorjahr: EUR 43.686,16)
7.128.196,80 6.628.427,95
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 317.336,37 257.433,46
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 3.862.093,22 3.929.343,25
1.520.320,43 308.459,98
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 15.889,00 0,00
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 21.473,43 28.062,44
davon an verbundene Unternehmen: EUR 20.625,00 (Vorjahr: EUR 208,33)
davon Aufwendungen aus der Aufzinsung: EUR 633,00 (Vorjahr: EUR 510,00)
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 462.942,04 97.776,09
8. Ergebnis nach Steuern 1.051.793,96 182.621,45
9. Jahresüberschuss 1.051.793,96 182.621,45

Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023

A. Allgemeine Angaben

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne der § 267 Abs. 2 HGB; eingetragen beim Amtsgericht Paderborn unter der Nummer: HRB 14570.

Der Jahresabschluss ist nach den Vorschriften des HGB für mittelgroße Kapitalgesellschaften und den ergänzenden Vorschriften des GmbHG aufgestellt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wird das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gewählt.

Von den Erleichterungen bei der Aufstellung des Anhangs gemäß § 288 Abs. 2 HGB wird teilweise Gebrauch gemacht.

B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die im Vorjahr angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden unverändert beibehalten.

Das Anlagevermögen ist zu Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Skonti und Rabatte und um planmäßige Abschreibungen vermindert angesetzt. Die Abschreibungen für immaterielle Vermögensgegenstände erfolgen über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von drei bis fünf Jahren sowie für andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von drei bis fünfzehn Jahren im Einzelfall.

Die - entgeltlich erworbenen - immateriellen Vermögensgegenstände und die Sachanlagen werden linear abgeschrieben.

Geringwertige Vermögensgegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Nettoeinzelwert von 250 € werden im Jahr der Anschaffung sofort als Aufwand erfasst.

Für abnutzbare, bewegliche Vermögensgegenstände des Anlagevermögens, die einer selbständigen Nutzung fähig sind und deren Anschaffungskosten mehr als 250,00 € und bis 1.000,00 € betragen, wird ein Sammelposten gebildet, der über 5 Jahre linear abgeschrieben wird.

Das Vorratsvermögen ist zu Anschaffungskosten (Einzelbewertung) zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Skonti und Rabatte unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips angesetzt. Längerer Lagerdauer ist durch von der Reichweite abhängige Abschreibungen Rechnung getragen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind ebenso wie die liquiden Mittel zum Nominalwert, die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ggf. vermindert um angemessene Wertberichtigungen angesetzt.

Das Eigenkapital wird zum Nennbetrag ausgewiesen.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken sowie ungewisse Verpflichtungen und sind nach vernünftigem kaufmännischem Ermessen gebildet.

Die Bewertung der Rückstellungen erfolgt unter Berücksichtigung künftiger Preis- und Kostensteigerungen mit dem Erfüllungsbetrag.

Sonstige Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem laufzeitadäquaten durchschnittlichen Marktzinssatz der letzten 7 Jahre, der von der Deutschen Bundesbank ermittelt und bekannt gegeben wird, abgezinst.

Die Jubiläumsverpflichtungen wurden auf Basis eines Zinssatzes von 1,31%, einer Restlaufzeit von sieben Jahren und der Richttafeln 2018 G von Klaus Heubeck ermittelt.

Die ausgewiesenen Verbindlichkeiten sind grundsätzlich mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

C. Angaben zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens sowie die Entwicklung der Abschreibungen im Geschäftsjahr können aus dem als Anlage zum Anhang beigefügten Anlagenspiegel entnommen werden.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind wie im Vorjahr sämtlich innerhalb eines Jahres fällig.

Andere Gewinnrücklagen

Die anderen Gewinnrücklagen sind auf die zum 01. Januar 2010 erfolgte Anpassung an die durch das BilMoG geänderten Vorschriften des HGB zurückzuführen. Im Zuge der Nicht-Inanspruchnahme des Beibehaltungswahlrechts für Rückstellungen nach Art. 67 Abs. 1 Satz 2 EGHGB wurde in 2010 ein Betrag von T € 7 gemäß Art. 67 Abs. 1 Satz 3 EGHGB erfolgsneutral in die Rücklagen eingestellt.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten haben - wie im Vorjahr - sämtlich eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Von den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren T € 558 aus Umsatzsteuer-Verbindlichkeiten (Vorjahr T € 597) und T€ 0 aus Darlehen (Vorjahr T € 500)

D. Sonstige Angaben

Mitarbeiter

In 2023 betrug die durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer (ausschließlich Angestellte, ohne Geschäftsführung) 123 (Vorjahr 119).

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum Bilanzstichtag bestehen Abnahmeverpflichtungen aus Warenbestellungen in Höhe von insgesamt T € 475 (Vorjahr T € 417).

Am 31. Dezember 2023 bestanden folgende Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen:

2024 2025 2026 und später Gesamt
T€ T€ T€ T€
Kraftfahrzeugleasing 568 327 149 1.044
Mieten 254 37 10 301
822 364 159 1.345

Somit bestehen zum Bilanzstichtag insgesamt finanzielle Verpflichtungen mit T € 1.820.

Geschäftsführung

Herr Volker Möller, Geschäftsführer, Bad Vilbel

Die gemäß § 285 Nr. 9 Buchstabe a) HGB verlangten Angaben über die Gesamtbezüge der Geschäftsführung werden gemäß § 286 Abs. 4 HGB unterlassen.

Konzernverhältnisse

Mutterunternehmen ist die Burger Holding AG, Rotkreuz/Schweiz. Diese erstellt einen Konzernabschluss für den größten und den kleinsten Kreis von Unternehmen, der am Sitz der Gesellschaft in der Schweiz hinterlegt ist.

Gewinnverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von € 1.051.793,96 zusammen mit dem Gewinnvortrag in Höhe von € 8.523.218,26 auf neue Rechnung vorzutragen.

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, haben sich nicht ergeben.

 

Bad Lippspringe, den 10. Juni 2024

WTS Wenko-Team-Service GmbH

Die Geschäftsführung

Volker Möller

Entwicklung des Anlagevermögens

Anschaffungskosten
Stand 01.01.2023 Zugänge Abgänge Stand 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene EDV-Software 818.152,61 0,00 15.073,50 803.079,11
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.719.423,92 598.247,37 82.276,59 2.235.394,70
GESAMT 2.537.576,53 598.247,37 97.350,09 3.038.473,81
Abschreibungen
Stand 01.01.2023 Zugänge Abgänge Stand 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene EDV-Software 649.541,86 72.559,00 15.070,50 707.030,36
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 836.532,41 244.777,37 82.261,59 999.048,19
GESAMT 1.486.074,27 317.336,37 97.332,09 1.706.078,55
Restbuchwerte
Stand 31.12.2023 Stand Vorjahr
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene EDV-Software 96.048,75 168.610,75
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.236.346,51 882.891,51
GESAMT 1.332.395,26 1.051.502,26

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023

1. Grundlagen des Unternehmens

WTS Wenko-Team-Service GmbH ist bundesweit ein Komplettdienstleister für den Lebensmittelhandel und die Industrie rund um die Planung, Bewirtschaftung und Steuerung des Sortiments "andere Tabakwaren".

Mit der WTS-Spezialisierung eines regelmäßigen Regalservices mit gezielter, nachfrageorientierter Sortimentssteuerung sowie von uns entwickelten Verkaufsgeräten mit Diebstahlschutz schaffen wir in den von uns betreuten Märkten eine hohe Ausschöpfung der Potentiale.

2. Wirtschaftsbericht

2.1 Gesamtwirtschaftliche Lage und Entwicklung in Deutschland

Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Der deutsche Einzelhandel hat im Jahr 2023 deutliche Einbußen. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes sind die Umsätze preisbereinigt spürbar zurückgegangen um 3,1% zum Vorjahr.

Für das Jahre 2024 erwarten Experten ein leichtes Wirtschaftswachstum. Einige gehen sogar von einem erneuten Rückgang aus. Das Wirtschaftswachstum wird nach Einschätzungen des Ifo-Institutes zwischen null und einem Prozent liegen. Es könnte aber auch durch die hohen Energiekosten und die mittelfristig steigenden Herausforderungen bei dem Arbeitskräftemangel leicht ins Negative rutschen.

Angesichts der weltweiten Krisen und des Streits um den Bundeshaushalt erwartet das Institut der deutschen Wirtschaft einen Rückgang der deutschen Wirtschaftsleistung auch im Jahr 2024. Die wirtschaftliche Schwächephase hält auch zum Jahresbeginn 2024 an. Nach einem preis-, saison- und kalenderbereinigten Rückgang des BIP um 0,25 % zum Jahresende 2023 deuten aktuelle Frühindikatoren noch nicht auf eine rasche konjunkturelle Erholung hin.

Die aktuellen Arbeitsmarktzahlen zeigen, dass die Auswirkungen der schwächelnden Konjunktur Spuren auf dem Arbeitsmarkt hinterlassen haben. Zum Jahresende lag die Arbeitslosen Quote in Deutschland bei 5,7 %. Insgesamt zeigt sich der Arbeitsmarkt trotz schwieriger wirtschaftlicher Lager weiter stabil.

Quelle:

https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/01/PD24 019 811.html

https://www.arbeitsagentur.de/presse/2024-01-arbeitsmarkt-im-dezember-2023

https://www.ifo.de/pressemitteilung/2023-12-14/ifo-institut-kuerzt-prognose-fuerswachstum-2024-auf-09-prozent

https://www.mdr.de/nachrichten/deutschland/wirtschaft/konjunktur-deutschewirtschaft-geschrumpft-100.html# :~:text=2023%20d%C3%BCmpelte%20die%20Konjunktur%20vor,dritten%20Vierteljahr%20stagnierte%20die%20Wirtschaft

2.2 Geschäftsverlauf

Im Jahr 2023 konnten wir den Umsatz zum Vorjahr deutlich steigern. Dies resultierte in erster Linie aus den induzierten Preiserhöhungen der Tabakindustrie und aus starkem Wachstum in den Produktkategorien der Tabakerhitzer und E-Shisha Produkte.

Gedämpft wird das Konsumverhalten weiterhin durch die anhaltende Verunsicherung und die steigenden Lebenshaltungskosten in Deutschland. Diese Entwicklung hatten wir bereits in unserer Planung für 2023 berücksichtigt.

Laut Bundesverband der Tabakwirtschaft wurde im Jahr 2023 so wenig geraucht wie noch nie in Deutschland. Die ausgelieferten Steuerzeichen an die Tabakindustrie sind um 2,0% zum Vorjahr zurückgegangen. Tabakkonsumenten greifen zu günstigeren Großpackungen, zu günstigeren Marken oder reduzieren ihren Bedarf. Insofern haben wir auch einen leichten Absatzrückgang bei klassischen Tabakprodukten zu verzeichnen.

Das Jahresergebnis 2023 beträgt T € 1.052 nach T € 183 im Vorjahr. Unsere Prognose eines höheren Betriebsergebnisses gegenüber dem Vorjahr ist eingetroffen. Aufgrund unserer Hochrechnung und dem Abschluss der Verhandlungen aus den Jahresgesprächen sind wir mit dem Verlauf des Jahres 2023 sehr zufrieden.

2.3 Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Vermögenslage

Im laufenden Geschäftsjahr sind die Investitionen größtenteils auf die Verkaufsgeräte bei den Neukunden bzw. auf den Austausch von alten durch neue verschlossene Geräte zurückzuführen.

Wir konnten trotz weltweiter Lieferschwierigkeiten unsere Lieferfähigkeit konstant gewährleisten und haben unsere Lagerbestände leicht erhöht.

Die Eigenkapitalquote beläuft sich auf 80,25 % (Vorjahr 81,60 %).

Finanzlage

Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgt im Fremdmittelbereich insbesondere über ein langfristiges Darlehen von nahestehenden bzw. verbundenen Personen. Im Jahr 2023 ist wie im Vorjahr eine Reduzierung des Darlehensumfangs von T € 500 vollzogen worden. Trotz der getätigten Investitionen gelang es WTS im Jahr 2023 ohne zusätzliche Fremdmittel auszukommen. Die Gesellschaft verfügt über ausreichend liquide Mittel und konnte seinen Zahlungsverpflichtungen über das gesamte Geschäftsjahr nachkommen. Liquiditätsrisiken bestehen nicht.

Ertragslage

Die Ertragslage lässt sich anhand unserer wesentlichen Leistungsindikatoren wie folgt darstellen:

Die Umsatzerlöse sind von 81,8 Mio. € auf 88,0 Mio. € angestiegen. Die Umsatzrentabilität veränderte sich von 0,22 % auf 1,19 %.

Analog zu den gestiegenen Umsatzerlösen ist auch der Materialaufwand um 6,93 % gestiegen. Die Personalaufwandsquote ist im Vergleich zum Vorjahr von 8,11 % auf 8,10 % gesunken. Der Personalaufwand ist gegenüber dem Vorjahr um 7,5 % angestiegen.

Das Betriebsergebnis (Rohergebnis abzgl. Personalaufwand, Abschreibungen und sonstige betriebliche Aufwendungen) hat sich im Vergleich zum Vorjahr um T€ 1.212 auf T€ 1.520 gesteigert.

Die Eigenkapitalrentabilität betrug in 2023 8,05 % (Vorjahr 1,52 %).

3. Hinweise auf Risiken der zukünftigen Entwicklung

Als Anbieter von Rauchwaren und Rauchbedarfsartikeln ist WTS in besonderem Maße von politischen Entscheidungen, insbesondere Steuererhöhungen, Rauchverboten in öffentlichen Gebäuden, Gaststätten etc. abhängig. Daraus resultiert gegebenenfalls ein rückläufiges Konsumverhalten.

Zur Vermeidung von Zahlungsausfällen werden bei Kundenforderungen Kreditauskünfte oder historische Daten aus der bisherigen Geschäftsbeziehung herangezogen. Zudem wird die Altersstruktur der Forderungen systematisch überwacht. Bei erkennbaren Risiken werden Anwälte zur Realisierung der Forderungen herangezogen sowie angemessene Wertberichtigungen auf Forderungen gebildet.

Der Weggang einer einzelnen Kundengruppe (Zentrallagerbezug oder Geschäftsumstellung) könnte zu einem Umsatz- und Ertragsrückgang führen.

Wesentliche Risiken für die weltweite wirtschaftliche Entwicklung resultieren aus der aktuellen Energiekrise, dem Ukraine-Krieg und dem Nahostkonflikt. Die sich daraus ergebenden Folgen für die Menschen und den weltweiten Personen-, Waren-, und Dienstleistungsverkehr sind weiterhin schwierig einschätzbar.

4. Ausblick und Chancen der zukünftigen Geschäftsentwicklung

Mit unserer Kernbotschaft "Erfolg hat eine Formel" wollen wir weiter an der Bindung unserer Lieferanten und Kunden als attraktiver Dienstleister arbeiten. Die Strategie der weiteren Konsolidierung durch kostenbewusstes Handeln an den richtigen Stellen, das Wachsen in bestehenden Regionen bei neuen Handelskunden und gegebenenfalls durch Diversifikation bleibt weiterbestehen.

Weiterhin steht die strategische Ausrichtung der Personalpolitik hinsichtlich der Qualität unserer Mitarbeiter im Fokus. An einer Verbesserung unserer Organisation und Prozesse arbeiten wir kontinuierlich im Sinne der Kundenzufriedenheit und der Wertschöpfung.

Trotz der sich weiter verschärfenden Situation des Rauchens in Deutschland schauen wir optimistisch auf die nächsten Jahre. Durch weitere Kundenakquisitionen und unserem Kundenbindungsprogramm versuchen wir den Umsatz weiter auszubauen. Mit Investitionen in unsere IT-Strukturen möchten wir diese beiden Punkte noch weiter stärken.

Ab dem 20.05.2024 wird für alle übrigen Tabakerzeugnisse die Track & Trace Pflicht eingeführt.

Das geplante Betriebsergebnis wird nach Einschätzung der Geschäftsführung im Vergleich zum Vorjahr niedriger ausfallen, da trotz steigendem Umsatz auch die laufenden Kosten und das Investitionsvolumen überproportional steigen werden.

Die Ergebnisprognose basiert auf der aktuellen Einschätzung der wirtschaftlichen Gesamtlage und der Marktposition der Gesellschaft. Falls sich das konjunkturelle Umfeld zukünftig verschlechtern sollte, könnte dies auch Auswirkungen auf die Branche und damit auf das Ergebnis der Gesellschaft im folgenden Geschäftsjahr haben. Insofern kann die tatsächliche Ergebnisentwicklung von diesen Erwartungen abweichen.

Die derzeit bekannten Chancen und Risiken aus dem Geschäftsumfeld haben wir in unserer Planung für 2024 berücksichtigt.

Eine gute Zusammenarbeit mit unseren Lieferanten und die Kontaktpflege zum Außendienst des Handels und den Einzelhändlern bildet auch zukünftig eine Schlüsselfunktion, um die erfolgreiche Geschäftspolitik fortsetzen zu können.

 

Bad Lippspringe, den 10. Juni 2024

WTS Wenko-Team-Service GmbH

Die Geschäftsführung

Volker Möller

Bei dem Jahresabschluss handelt es sich um die für die Offenlegungszwecke verkürzte Fassung (SS 326, 327 HGB). Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt:

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die WTS Wenko-Team-Service GmbH, Bad Lippspringe

PRÜFUNGSURTEILE

Wir haben den Jahresabschluss der WTS Wenko-Team-Service GmbH, Bad Lippspringe - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft.

Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der WTS Wenko-Team-Service GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

GRUNDLAGE FÜR DIE PRÜFUNGSURTEILE

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.

Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

VERANTWORTUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER FÜR DEN JAHRESABSCHLUSS UND DEN LAGEBERICHT

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESAB- SCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Bielefeld, 10. Juni 2024

BDO AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Spinneken, Wirtschaftsprüfer

Steiner, Wirtschaftsprüferin

Nachrichten & Medien

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