Stammdaten

Register
Amtsgericht Köln HRB 38888
Vorher
Appenfelder & Miesen GmbHAppenfelder GmbH
Eingetragen
24.1.1990
Branche
BeteiligungsgesellschaftenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagenteilen und -zubehörGroßhandel mit Flurförderzeugen und Fahrzeugen a. n. g.
Gegenstand
der Vertrieb und die Vermietung von Flurfördergeräten und Flurfördermitteln und dazugehörigen Ersatzteilen, An- und Umbau von Geräten, mobiler Kundendienst und eine Reparaturwerkstatt. Ferner hat die Gesellschaft die Beteiligung an anderen Unternehmen mit einem verwandten Unternehmenszweck sowie deren Geschäftsführung unter Übernahme der unbeschränkten Haftung zum Gegenstand.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Annika Stöcker
seit 15.5.2023
Geschäftsführer
Daniela Schmidt
seit 11.2.2020
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Nümbrecht
140.000 €
51.09%
Germany
134.000 €
48.91%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Appenfelder GmbH

Wiehl

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

1 Darstellung des Geschäftsverlaufs einschließlich des Geschäftsergebnisses

Der Geschäftsverlauf ist durch folgende wesentliche Bereiche gekennzeichnet:

a) Entwicklung der Branche

Die Umsätze der Händler und Vermieter von Flurförderzeugen sind im Vorjahr - nach dem deutlichen Umsatzrückgang im Jahr 2020 - im dritten Jahr in Folge gestiegen. Die bei der großen bbi-Umfrage zu Beginn des Jahres 2024 meldenden Unternehmen verzeichneten ein durchschnittliches Wachstum von nominal 4 %. Dies zeigte sich in der Umsatzumfrage des bbi ((Bundesverband der Baumaschinen-, Baugeräte- und Industriemaschinen-Firmen e.V.). Im Jahr 2023 stieg der Gesamtumsatz der Branche insgesamt auf 4,02 Mrd. Euro.

Keinen Beitrag zum Wachstum leistete das stagnierende Neumaschinengeschäft. Positiv entwickelte sich erneut das Geschäft mit technischen Serviceleistungen und die Vermietung.

b) Umsatzentwicklung, Geschäftsverlauf und Geschäftsergebnis

Die Umsatzerlöse als bedeutsamster Leistungsindikator haben sich im Geschäftsjahr 2023 gegenüber dem Vorjahr um rd. 15% erhöht. Der Anstieg entfällt dabei mit rd. TEUR +1.643 auf den Bereich Geräteverkäufe, TEUR +292 auf den Bereich Kundendienst und TEUR +860 auf den Bereich Ersatzteile. Ein Rückgang hat sich mit rd. TEUR -82 im Bereich Langzeit- und Kurzzeitvermietung gegenüber dem Vorjahr ergeben. Dieser Rückgang konnte durch Steigerung der anderen Bereiche aber vollständig kompensiert werden.

Der Geschäftsverlauf wurde durch folgende Punkte geprägt:

Nachträgliche Preiserhöhungen für bestehende Aufträge durch unseren Hersteller

Neuausrichtung und Modernisierung unserer Serviceabteilung

Mitarbeiterbindung

Stark steigendes Zinsniveau

Das Geschäftsjahr schließt mit einem Umsatz von TEUR +21.461 und einem Jahresüberschuss in Höhe von TEUR +13 ab. Das Geschäftsjahr hat sich für die Appenfelder GmbH in 2023 damit nicht wie geplant (Umsatz TEUR +19.539 und Ergebnis TEUR +227) entwickelt. Es konnte aber dennoch, wie im Vorjahr eine hohe Prognosegenauigkeit erreicht werden.

Der Geschäftsverlauf wurde durch das stark steigende Zinsniveau und Personalkostenerhöhungen stark beeinflusst. Die Personalkosten stiegen im Geschäftsjahr um 9%. Diese sind überwiegend durch die Stärkung des Kundendienstes entstanden, wodurch bereits die ersten Erfolge zu verzeichnen sind.

c) Investitionen und Finanzierungsmaßnahmen

Im Laufe des Jahres 2023 hat Appenfelder neue Finanzierungsverträge insbes. für vermietete Maschinen im Wert von TEUR 2.814 (2022: TEUR 5.028) abgeschlossen. Die Zugänge bei den Geräten des Anlagevermögens in Höhe von TEUR 3.011 (2022: TEUR 4.711) werden in der Regel fristenkongruent zu den Mietverträgen über Darlehen bzw. Forfaitierungsverträge finanziert.

Die Gesellschaft verfügt über eine ausreichende Kreditlinie, mit der kurzfristige Liquidationsengpässe überbrückt werden können.

2 Darstellung der Lage

a) Vermögenslage:

Das Anlagevermögen hat sich im Vergleich zum Vorjahr um -6% reduziert (2022: TEUR 14.123; 2023: TEUR 13.231), da im Geschäftsjahr die Investitionen unterhalb der Summe aus planmäßigen Abschreibungen und Veräußerungen von Geräten aus dem Anlagevermögen erfolgt sind.

Die Vorräte sind im Geschäftsjahr um TEUR 1.855 gestiegen, und die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind um +11% oder TEUR +161 gestiegen, so dass unter Berücksichtigung des Rückgangs der Liquiden Mittel um TEUR -71 insgesamt ein deutlicher Anstieg des Umlaufvermögens zu verzeichnen war (2022: TEUR 3.850; 2023: TEUR 5.653; +47%). Die langfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben sich aufgebaut um TEUR +33 bzw. +0,3% (2022: TEUR 9.616; 2023: 9.649 TEUR). Gleichzeitig haben sich die erhaltenen Anzahlungen aus schwebenden Geschäften um TEUR -877 vermindert (2022: TEUR 2.459; 2023: TEUR 1.581).

b) Finanzlage

Die Finanzlage der Gesellschaft ist als gesichert zu bezeichnen. Es wird nach wie vor das Ziel verfolgt, Verbindlichkeiten innerhalb der Zahlungs- und Skontofrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsfrist zu vereinnahmen. Die Entwicklung der Ergebnisse hat dazu beigetragen, dass vor allem die Zahlungsfristen eingehalten wurden.

Das positive Jahresergebnis hat sich nicht wesentlich auf die Eigenkapitalquote ausgewirkt. Es ergibt sich eine Veränderung von -1,73%-Punkte. Diese beträgt in 2023 nun 15,47% (2022: 17,2%).

c) Ertragslage

Der Rohertrag hat sich im Vorjahresvergleich insgesamt um 2,3%-Punkte = TEUR +539 verbessert. Ursachen hierfür sind im Wesentlichen gute Verkäufe von Neu- und Gebrauchtmaschinen.

Während die Personalaufwendungen um TEUR 508 gestiegen sind, haben sich die planmäßigen Abschreibungen um TEUR 171 vermindert. Die übrigen betrieblichen Aufwendungen sind um rd. TEUR 166 gestiegen. Hierzu haben insbes. die stark gestiegenen Kfz-Kosten um TEUR 46 beigetragen. Ein Anstieg der Zinskosten um +40 % hat den Aufwand ebenfalls stark erhöht.

3 Hinweise auf Risiken und Chancen der künftigen Entwicklung

Bestandsgefährdende Risiken, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten, bestehen nicht.

Branchenrisiken resultieren im Wesentlichen aus Veränderungen des Marktvolumens und des Wettbewerbsumfeldes. Für die Zukunft ist die Gesellschaft aber gut aufgestellt, da in der erstarkten Positionierung der Service- und Beratungsdienstleistungen ein Wettbewerbsvorteil gesehen wird.

Finanzierungsrisiken bestehen für den Fall, dass es nicht gelingt, künftiges Neugeschäft im Bereich der Langzeitvermietung mit den bestehenden Finanzierern aufgrund strengerer Kreditauflagen abzuwickeln. In diesem Zusammenhang hat die Gesellschaft durch die verstärkte Zusammenarbeit mit Leasinggesellschaften und völlig neuen Geschäfts- und Finanzierungsmodellen speziell für ihre Branche aber auch Chancen, die sie bereits in den Jahren seit 2019 erfolgreich nutzen konnte.

Die Auswirkungen der sonstigen Risiken auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage innerhalb der nächsten Zeit lassen sich nicht quantifizieren und darstellen.

4 Voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft

Obwohl die Prognosen für die Entwicklung der Weltwirtschaft und der nationalen Wirtschaft durch Verunsicherung in Bezug auf Zollbelastungen, umweltpolitische Verwerfungen, sowie die anhaltende Ukraine-Krise geprägt sind, geht die Gesellschaft aufgrund des breit aufgestellten Geschäftsmodelles optimistisch in das neue Geschäftsjahr.

Für 2024 wird insgesamt ein Umsatzrückgang auf TEUR 20.725 erwartet, aber ein Jahresergebnis, dass mit TEUR +172 deutlich über dem Niveau des vergangenen Geschäftsjahres liegt. Die Monate Januar bis April 2024 haben sich sowohl bei Umsatz als auch Ertrag planmäßig entwickelt.

Aufgrund der anhaltenden Ukraine-Krise werden folgende Auswirkungen auf die Geschäftsentwicklung im Geschäftsjahr 2024 erwartet:

Lieferengpässe durch Vorlieferanten

Anstieg der Fuhrparkkosten

5 Sonstige Berichterstattung

Die Gesellschaft hat keine Währungsrisiken, da mit allen Geschäftspartnern auf Euro-Basis abgerechnet wird. Besondere Sicherungsgeschäfte in Bezug auf die Verwendung von Finanzinstrumenten werden deshalb nicht vorgenommen.

Preisänderungs-, Ausfall- und Liquiditätsrisiken sowie Risiken aus Zahlungsstromschwankungen in Bezug auf die Verwendung von Finanzinstrumenten ist die Gesellschaft nur im unwesentlichen Umfang ausgesetzt.

Zur Absicherung des Zinsänderungsrisikos erfolgt eine laufzeitkongruente Zinsfestschreibung und die Sicherungsübereignung durch das finanzierte und umfangreich versicherte Anlagegut und der hinter dem Vermietungsauftrag stehenden Mietforderung.

 

Wiehl, den 15.05.2024

APPENFELDER GMBH

Geschäftsführung

BILANZ zum 31. Dezember 2023

Appenfelder GmbH, Wiehl

AKTIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 12.669,00 S.418,73
12.669,00 8.418,73
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.833.415,55 2.962.013,55
2. technische Anlagen und Maschinen 382,54 698,54
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 10.333.938,92 11.107.865,89
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 47.643,43 40.727,43
13.215.390,44 14.111.305,41
III. Finanzanlagen
1. Genossenschaftsanteile 3.300,00 3.300,00
3.300,00 3.300,00
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 14.912,61 13.684,33
2. fertige Erzeugnisse und Waren 2.724.977,74 1.580.649,37
3. geleistete Anzahlungen 1.070.380,34 360.523,10
3.810.270,69 1.954.856,80
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.685.454,72 1.524.344,25
2. sonstige Vermögensgegenstände 140.801,89 284.043,95
1.826.256,61 1.808.388,20
III Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 16.052,22 87.083,05
C. Rechnungsabgrenzungsposten 55.934,24 80.730,49
18.939.873,20 18.054.082,68

PASSIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 274.000,00 274.000,00
II. Gewinnvortrag 2.644.162,24 2.725.963,49
III. Jahresfehlbetrag/Jahresüberschuss 12.593,33 108.198,75
2.930.755,57 3.108.162,24
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 0,00 0,00
2. sonstige Rückstellungen 360.151,00 389.434,00
360.151,00 389.434,00
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 11.365.933,35 10.938.323,49
2. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 1.581.483,80 2.458.651,54
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.144.481,59 723.265,76
4. sonstige Verbindlichkeiten 557.067,89 436.245,65
15.648.966,63 14.556.486,44
D. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 0,00
18.939.873,20 18.054.082,68
A. Haftungsverhältnisse
1. Verbindlichkeiten aus Bürgschaften, Wechsel- und Scheckbürgschaften 639.072,61 687.278,86

 

Wiehl, den 15.05.2024

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG vom 01.01.2023 bis 31.12.2023

Appenfelder GmbH, Wiehl

01.01. - 31.12.2023 01.01.-31.12.2022
Euro Euro Euro
1. Umsatzerlöse 21.461.847,79 18.701.162,91
2. andere aktivierte Eigenleistungen 0,00 0,00
Gesamtleistung 21.461.847,79 18.701.162,91
3. sonstige betriebliche Erträge 233.618,15 285.533,26
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 8.936.350,48 6.588.358,45
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 373.794,03 499.796,55
9.310.144,51 7.088.155,00
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 4.912.097,66 4.510.179,92
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung 997.891,20 891.807,15
5.909.988,86 5.401.987,07
6. Abschreibungen
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen sowie auf aktivierte Aufwendungen für die Ingangsetzung und Erweiterung des Geschäftsbetriebs 3.779.234,08 3.950.024,67
3.779.234,08 3.950.024,67
7. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.222.630,89 2.056.499,03
8. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 259,84 98,32
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 415.553,61 297.738,22
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 58.173,83 192.390,50
10. außerordentliche Erträge 0,00 0,00
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 22.941,96 60.329,86
12. sonstige Steuern 22.638,24 23.861,79
Jahresfehlbetrag/Jahresüberschuss 12.593,63 108.198,85
01-01. - 31.12.2023 01.01.-31.12.2022
Euro Euro Euro
1. Umsatzerlöse 21.461.847,79 18.701.162,91
2. andere aktivierte Eigenleistungen 0,00 0,00
Gesamtleistung 21.461.847,79 18.701.162,91
3. sonstige betriebliche Erträge 233.618,15 285.533,26
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 8.936.350,48 6.588.358,45
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 373.794,03 499.796,55
9.310.144,51 7.088.155,00
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 4.912.097,66 4.510.179,92
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung 997.891,20 891.807,15
5.909.988,86 5.401.987,07
6. Abschreibungen
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen sowie auf aktivierte Aufwendungen für die Ingangsetzung und Erweiterung des Geschäftsbetriebs 3.779.234,08 3.950.024,67
3.779.234,08 3.950.024,67
7. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.222.630,89 2.056.499,03
8. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 259,84 98,32
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 415.553,61 297.738,22
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 58.173,83 192.390,50
10. außerordentliche Erträge 0,00 0,00
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 22.941,96 60.329,86
12. sonstige Steuern 22.638,24 23.861,79
Jahresfehlbetrag/ Jahresüberschuss 12.593,63 108.198,85

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

I. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSS UND ZU DEN BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN

Der Jahresabschluss der APPENFELDER GmbH, Wiehl, wurde auf der Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Im Einzelnen waren dies folgende Grundsätze und Methoden:

Die Firma lautet "Appenfelder GmbH". Der Sitz der Gesellschaft ist in Wiehl. Die Firma ist eingetragen im Handelsregister beim Amtsgericht Köln unter der Nummer HRB 38888.

Das Sachanlagevermögen und die immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibung entsprechend der branchenüblichen Nutzungsdauer angesetzt. Zugänge zum beweglichen Anlagevermögen werden linear abgeschrieben. Die Abschreibung des Firmengebäudes erfolgt linear über eine Nutzungsdauer von 33 Jahren. Abschreibungen, die nur steuerlich zulässig sind, wurden nicht vorgenommen.

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis zu 250 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Für Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten zwischen 250 Euro und 1.000 Euro wurde ein Sammelposten gebildet, der über einen Zeitraum von 5 Jahren linear abgeschrieben wird.

Die Roh-, Hilfs-, und Betriebsstoffe sowie die fertigen Erzeugnisse und Waren werden mit den Anschaffungskosten oder den niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Bewertungsvereinfachungsverfahren wurden nicht angewandt. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen auf Grund überdurchschnittlicher Lagerdauer oder geminderter Verwendbarkeit werden durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

Der Ausweis der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erfolgt mit dem Nennwert unter Berücksichtigung der erforderlichen Einzelwertberichtigungen und einer Pauschalwertberichtigung für das allgemeine Kreditrisiko.

Die sonstigen Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennwert angesetzt.

Die Bilanzierung der Verbindlichkeiten erfolgt mit dem Erfüllungsbetrag. Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt.

Änderungen in Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr sind nicht eingetreten.

II. ENTWICKLUNG DER EINZELNEN BILANZPOSTEN

a) Anlagevermögen

Der Anlagenspiegel entwickelt sich im Geschäftsjahr wie folgt (in TEUR):

Anschaffungskosten
Stand ll Zugang Abgang Stand 31.12.
A . Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen 199 11 0 210
B. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich Bauten auf fremden Grundstücken 4.253 0 0 4.253
2. technische Anlagen und Maschinen 54 0 0 54
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 33.544 3.109 -2.761 33.893
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 41 7 0 48
C . Finanzanlagen
1. Geschäftsguthaben 3 3
38.094 3.127 -2.761 38.460
Abschreibungen
Stand 1.1. Zugang Abgang Stand 31.12
A . Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen -191 -6 0 -197
B. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich Bauten auf fremden Grundstücken -1291 -129 0 -1.419
2. technische Anlagen und Maschinen -54 0 0 -54
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung -22.436 -3.644 2.521 -23.559
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0 0 0 0
C . Finanzanlagen
1. Geschäftsguthaben
-23.971 -3.779 2.521 -25.229
Restbuchwert
Stand 11. Stand 31.12.
A . Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen 13
B. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich Bauten auf fremden Grundstücken 2.962 2.833
2. technische Anlagen und Maschinen 1 0
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 11.108 10.334
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 41 48
C . Finanzanlagen
1. Geschäftsguthaben 3 3
14.123 13.231

b) Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen sind für folgende Sachverhalte gebildet worden (in TEUR):

2023 2022
Urlaub und Überstunden 86 119
Gewährleistungen 104 92
Verkäuferprovisionen 59 41
Arbeitnehmeransprüche 4 69
Aufbewahrungsverpflichtungen 47 46
Unterlassene Instandhaltung 0 2
Sonstige 60 20
360 389

Die Rückstellung für Gewährleistungen wurde mit 0,5% vom Umsatz gebildet. Die Rückstellung für Aufbewahrungsverpflichtungen wurde mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt und nach § 253 Abs.2 S.1 HGB mit den sich nach der Rückstellungsabzinsungsverordnung ergebenden Prozentsätzen für Restlaufzeiten zwischen einem und sechs Jahren abgezinst.

c) Aufteilung der Verbindlichkeiten nach Restlaufzeiten

Der Verbindlichkeitenspiegel entwickelt sich im Geschäftsjahr wie folgt (in TEUR):

Gesamtbetrag davon fällig innerhalb eines Jahres davon fällig zwischen einem und fünf Jahren davon fällig nach mehr als fünf Jahren davon gesichert
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 11.366 4.533 6.000 833 11.366
Erhaltene Anzahlungen 1.581 1.186 395 0 1.581
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.144 2.144 2.144
sonstige Verbindlichkeiten 557 557
15.649 8.421 6.395 833 15.092

Der Verbindlichkeitenspiegel des vorigen Geschäftsjahres entwickelte sich wie folgt (in TEUR):

Gesamtbetrag davon fällig innerhalb eines Jahres davon fällig zwischen einem und fünf Jahren davon fällig nach mehr als fünf Jahren davon gesichert
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 10.938 3.921 5.794 1.223 10.938
Erhaltene Auszahlungen 2.459 1.423 1.036 0 2.459
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 723 723 723
sonstige Verbindlichkeiten 436 436
14.556 6.503 6.830 1.223 14.120

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind gesichert durch Grundschulden, Bürgschaften und Sicherungsübereignungen.

Die Erhaltenen Anzahlungen sind gesichert durch die Zession von Kundenforderungen.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind im Wesentlichen gesichert durch Eigentumsvorbehalte.

Von den Sonstigen Verbindlichkeiten entfallen TEUR 350 (Vj.: TEUR 231) auf Steuern. Die Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit betragen TEUR 3 (Vj.: TEUR 12).

d) Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die Verpflichtungen aus laufenden Miet- und Leasingverträgen bis zum Ende der Grundmietzeit belaufen sich zum Bilanzstichtag auf TEUR 1.440 (Vj:TEUR 1.141).

e) Haftungsverhältnisse

Es bestehen Eventualverbindlichkeiten im Sinne des § 251 HGB in der Form von Bürgschaften in Höhe von TEUR 639 (Vj.: TEUR 687). Das Risiko der Inanspruchnahme ist gering, da der Schuldner die verbürgten Verbindlichkeiten laufend bedient.

III. ANGABEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde wie in den Vorjahren nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

IV. SONSTIGE ANGABEN

a) Geschäftsführer im Berichtsjahr

Frau Dipl. oec. Gerlinde Appenfelder, Kauffrau, Nümbrecht (bis 30.06.2023)

Frau Annika Stöcker, Kauffrau, Nümbrecht (seit 01.05.2023).

b) Anzahl der Mitarbeiter

Die Anzahl der Mitarbeiter betrug im Jahresdurchschnitt:

2023 2022
Verwaltung und Vertrieb 49 40
Kundendienst und Werkstatt 56 64
Lager und Transport 5 5
Sonstige 1 2
111 111

c) Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahrs eingetreten sind und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, lagen nicht vor.

IV. ERGEBNISVERWENDUNG

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn (Gewinnvortrag zuzüglich Jahresüberschuss) auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Wiehl, den 15. Mai 2024

APPENFELDER GMBH

Geschäftsführung

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

(Der nachstehend wiedergegebene Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss vor Inanspruchnahme von Erleichterungen.)

An die Appenfelder GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Appenfelder GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Appenfelder GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung, des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Die Website des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) enthält unter https://www.idw.de/idw/verlautbarungen/bestaetigungsvermerk/1-v2-hgb-ja-non-pie/ eine weitergehende Beschreibung der Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Diese Beschreibung ist Bestandteil unseres Bestätigungsvermerks.

 

Wiehl, den 14. Juni 2024

Jens Haas, Wirtschaftsprüfer

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