KSKI Holdings Germany GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Josee Larocque seit 13.1.2025 | Geschäftsführer |
Peter Kuba seit 4.10.2011 | Geschäftsführer |
Sonja Wagner seit 23.9.2011 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 98.70% | |
KSKI Holdings Germany | 0.65% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
K2 Sports Europe GmbHPenzbergJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022Bilanz zum: 31.12.2022Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2022
Anhang des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2022Allgemeine Angaben Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 3 HGB. Die Gliederung der Bilanz entspricht dem in § 266 Abs. 2 und 3 HGB vorgesehenen Gliederungsschema. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist in Übereinstimmung mit dem in § 275 Abs. 2 HGB enthaltenen Gesamtkostenverfahren gegliedert. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht Firmenname: K2 Sports Europe GmbH Firmensitz: Penzberg, Landkreis Weilheim-Schongau Registereintrag: Handelsregister Registergericht: Amtsgericht München Registernummer: HRB Nr. 194276 Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen sind zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, abzüglich der bisher aufgelaufenen und im Geschäftsjahr 2022 planmäßig fortgeführten Abschreibungen, bewertet. Die linearen Abschreibungssätze stellen sich wie folgt dar:
Geringwertige Anlagegüter bis EUR 800, -- werden im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben. Im Geschäftsjahr 2022 wurden TEUR 7 sofort abgeschrieben ihr sofortiger Abgang wird unterstellt. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden zeitanteilig vorgenommen. Die Vorräte werden einzeln zu Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren am Bilanzstichtag beizulegenden Wert angesetzt. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus einer überdurchschnittlicher Lagerdauer, einer geminderten Verwertbarkeit oder niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen gemäß den bestehenden Richtlinien berücksichtigt. Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Dem allgemeinen Kreditrisiko - einschließlich noch anfallender Kundenskonti u.ä. - wird durch einen pauschalen Abschlag Rechnung getragen. Die flüssigen Mittel sind mit dem Nominalbetrag angesetzt. Soweit es sich um Fremdwährungskonten handelt, wurde der Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag als Umrechnungsfaktor verwendet. Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit dieser Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Das gezeichnete Kapital ist zum Nennbetrag angesetzt. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken, ungewisse Verbindlichkeiten und drohende Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind mit ihrem Erfüllungsbetrag in der Höhe angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Gemäß § 253 Abs. 2 HGB sind die sonstigen Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Zukünftige Kostensteigerungen wurden bei der Bewertung der Rückstellungen berücksichtigt. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem jeweiligen Erfüllungsbetrag passiviert. Die Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr werden entsprechend § 256a HGB zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten mit einer Laufzeit von über einem Jahr lagen nicht vor. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden unverändert im Vergleich zum Vorjahr angewandt. Erläuterungen zum Jahresabschluss Bilanz Anlagevermögen Die Aufgliederung und Entwicklung des Anlagevermögens sowie der Abschreibung des Geschäftsjahres sind dem Anlagespiegel zu entnehmen (Blatt 8), welcher Bestandteil des Anhangs ist. Umlaufvermögen Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände besitzen eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr mit Ausnahme der Kautionen in Höhe von TEUR 107 (Vj. TEUR 106). Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind mit TEUR 14.906 (Vj.TEUR 11.125) aktiviert. Die enthaltenen Forderungen aus Lieferungs- und Leistungsverkehr belaufen sich auf TEUR 4.106 (Vj.TEUR 3.825). Zum Stichtag gab es mehrere Darlehen an die K2 Sports, LLC, USA in Höhe von insgesamt TEUR 10.800 (Vj.TEUR 7.300) mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr. Eigenkapital Das Eigenkapital beträgt aufgrund der Ergebnisabführung unverändert zum Vorjahr EUR 30.407.043,50. Aufgrund des mit Wirkung zum 01. Januar 2018 geschlossenen Gewinnabführungsvertrages mit der KSKI Holdings Germany GmbH war das Jahresergebnis in Höhe von TEUR 2.714 (Vorjahr TEUR 1.751) an die Muttergesellschaft abzuführen. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Rückstellungen für Skonti und Boni, Handelsvertreterprovisionen und den Personalbereich. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten setzen sich zum Bilanzstichtag wie folgt zusammen:
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten enthalten eine kurzfristige Finanzierung im Rahmen eines Asset Based Lending (ABL) in Höhe von TEUR 12.312 (Vj. TEUR 6.701). Hierbei handelt es sich um eine durch die immateriellen Vermögensgegenstände, das bewegliche Anlagevermögen sowie das Umlaufvermögen gesicherte Kreditlinie. Daneben sind keine weiteren Sicherheiten für Verbindlichkeiten gewährt. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 30.166 (Vj.TEUR 16.936) enthalten im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr in Höhe von TEUR 22.653 (Vj.TEUR 13.158). Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin aus der Gewinnabführung in Höhe von TEUR 4.465 (Vj.TEUR 1.751) und aus zwei kurzfristigen Darlehen in Höhe von TEUR 3.012 (Vj.TEUR 2.000). Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Im Berichtsjahr wurden Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 99.848 (Vj. TEUR 78.527) erzielt, die sich wie folgt gliedern:
Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von TEUR 990 (Vj. TEUR 1.100) enthalten Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 337 (Vj. TEUR 355). Die periodenfremden Erträge beziffern sich auf TEUR 333 (Vj. TEUR 255) und betreffen im Wesentlichen Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen sowie Erträge aus Umlaufvermögen. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betragen in Berichtsjahr TEUR 14.504 (Vj. TEUR 10.416) und betreffen v. a. Aufwendungen für Werbe- und Marketingmaßnahmen, Mieten sowie Kursverluste aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 509 (Vj. TEUR 223). Die periodenfremden Aufwendungen betreffen im Berichtsjahr Gewährleistungsaufwendungen in Höhe von TEUR 38 (Vj. TEUR 32) und Forderungsverluste in Höhe von TEUR 135 (Vj. T€ 112). Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen und Haftungsverhältnisse Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen im Wesentlichen in Form von Miet- und Leasingverträgen:
Gemäß § 73 AO haftet die Gesellschaft als Organgesellschaft für Steuern des Organträgers. Mit einer Inanspruchnahme ist derzeit nicht zu rechnen. Es bestehen zum 31. Dezember 2022 Haftungsverhältnisse aus einer konzernweiten Asset Based Lending (ABL) Kreditlinie in Höhe von USD 175.000.000. Die Haftung für hieraus potentiell in Anspruch genommenen Kredite ist durch alle Vermögensgegenstände aller Konzerngesellschaften gemeinschaftlich gesichert. Das Risiko einer Inanspruchnahme wird auf Basis der konzernweiten Cashflow Forecastrechnung als nicht wahrscheinlich eingeschätzt. Die Kreditlinie wurde in 2023 neu verhandelt und abgeschlossen. Mutterunternehmen Mutterunternehmen der K2 Sports Europe GmbH ist die KSKI Holdings Germany, Penzberg. Das Mutterunternehmen, das den Konzernabschluss für den kleinsten und zugleich größten Kreis von Unternehmen i.S.v. § 285 Nr. 14 HGB aufstellt, ist die Elevate Outdoor Collective Holdings LP, mit Sitz auf den Cayman Inseln, welche sich im Besitz der Kohlberg Investoren VIII, LP und mehrerer verbundener Partnerschaften befindet. Dieser Konzernabschluss wird nicht veröffentlicht, da es keine gesetzliche Verpflichtung zur Offenlegung für private Unternehmen auf den Cayman Inseln gibt. Honorar Abschlussprüfer Das Honorar des Abschlussprüfers für das Berichtsjahr 2022 beläuft sich voraussichtlich auf netto TEUR 67 für Abschlussprüfungsleistungen und auf TEUR 6 für sonstige Leistungen. Arbeitnehmer Im Jahresdurchschnitt waren bei der Gesellschaft 92 Mitarbeiter beschäftigt, davon 62 kaufmännische Angestellte und 30 gewerbliche Arbeitnehmer. Geschäftsführung Die Geschäftsführung wurde im Geschäftsjahr 2022 von Herren Peter Kuba, Kaufmann, Garmisch-Partenkirchen (Vertrieb und Marketing) ausgeübt. Im Jahr 2023 wurden die Herrn Jason Tobak und Herr John Colonna als weitere Geschäftsführer der Gesellschaft bestellt. Die Gesellschaft macht hinsichtlich der Angaben zu den Gesamtbezügen der Geschäftsführung gemäß § 285 Nr. 9 HGB von der Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch, da die Gesellschaft nur die Bezüge eines Mitglieds der Geschäftsführung trägt.
Penzberg, 28. November 2023 gez. Peter Kuba, Geschäftsführer gez. Jason Tobak, Geschäftsführer gez. John Colonna, Geschäftsführer Der Jahresabschluss zum 31.12.2022 wurde in der Gesellschafterversammlung am 28. November 2023 festgestellt.
Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis 31. Dezember 2022Geschäftstätigkeit Die K2 Sports Europe GmbH ("K2 Sports") ist eine Handels- und Marketinggesellschaft für hochwertige Sportprodukte und Teil der globalen Elevate Outdoor Collective Unternehmensgruppe mit Sitz in Seattle, WA, USA. Die K2 Sports vertreibt europaweit Produkte für den Winter- und Sommersport und hat durch ihre innovativen Designs, richtungsweisenden Technologien und Marketingoffensiven eine lange Erfolgsgeschichte in der Sportindustrie vorzuweisen. Bereits seit 1962 widmet sich K2 der Entwicklung hochwertiger Produkte im Skibereich, um die vielseitigen Bedürfnisse der Skifahrer zu erfüllen und bleibt dem Erbe und Engagement aus über sechs Jahrzehnten Skierfahrung stets treu. Angetrieben durch Innovationen und die Leidenschaft für den begeisterten Sportler, der einzigartige und wahrhaftige Erlebnisse sucht, vertreibt die K2 Sports europaweit Ausrüstung und Zubehör für den alpinen wie nordischen Ski-Bereich und für Snowboards sowie Schneeschuhe, Inline- und Ice-Skates. Im Jahr 2022 hat die K2 Sports nachfolgende Produktgruppen und Marken in den europäischen Märkten vertrieben: K2:
RIDE:
LINE:
FULL TILT:
ÜBRIGE
Entwicklung der Gesamtwirtschaft und der Branche Weltwirtschaft und Europa Das weltweite reale Bruttoinlandsprodukt (BIP) stieg im Jahr 2022 mit 3,5 % deutlich geringer als im Vorjahr (6,3 %). Verantwortlich waren - bei einer deutlichen Entspannung der Pandemiesituation - vor allem der Ausbruch des Kriegs in der Ukraine, der zu massiven Energiepreissteigerungen führte und anhaltende Lieferengpässe aufgrund der unverändert strikten Corona-Maßnahmen in Fernost. Weltweit stiegen die Verbraucherpreise im Jahr 2022 um 8,8 % im Vergleich zum Vorjahr. Auch in der Eurozone war das Wachstum geprägt durch die Auswirkungen des Kriegs in der Ukraine; das reale BIP stieg im Jahr 2022 um 3,5 %. Deutschland In Deutschland stieg nach Angaben des Statistischen Bundesamtes das Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2022 um 1,8 %; damit lag das Wachstum deutlich unter dem weltweiten und europäischen Wachstum. Die wirtschaftliche Lage in Deutschland war massiv geprägt von den Folgen des Kriegsausbruchs in der Ukraine, der zu extremen Energiepreisverteuerungen führte. Auch haben anhaltende bzw. teilweise verschärfte Material- und Lieferengpässe, steigende Verbraucherpreise und der zunehmende Fachkräftemangel zu dieser Entwicklung beigetragen. Die Inflation stieg in Deutschland im Jahr 2022 auf durchschnittlich rd. 8 %, verglichen mit nur rd. 3 % im Vorjahr. Die Skiindustrie Die gesamte Sportartikelbranche war - trotz der Pandemie - in den letzten beiden Jahren durch ein solides Wachstum gekennzeichnet. Verantwortlich war vor allem das anhaltende bzw. gestiegene Gesundheitsbewusstsein der Verbraucher sowie der Verbraucherschwerpunkt auf das allgemeine Wohlbefinden, das sich auch positiv auf den Wintersport ausgewirkt hat. Die Wintersportbranche ist unverändert von den Schnee- und Witterungsverhältnissen in den Skigebieten abhängig, die aufgrund der klimatischen Veränderungen vor immer größere Herausforderungen gestellt werden. Die Wintersaison 2022/23 war die erste Skisaison ohne wesentliche Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung, vor allem gab es keine wesentlichen Be- und Einschränkungen mehr durch Reisewarnungen, Hotel- und Gaststättengewerbeverbote oder durch die Schließung von Skigebieten. Der europäische Skimarkt, der während der Pandemie durch massive Einschränkungen (Lock-Down) belastet war, hatte von Nachholeffekten der Verbraucher profitiert. Diesen standen - vor allem bedingt durch den Ausbruch des Kriegs in Ukraine - steigende Verbraucherpreise gegenüber, die das Konsumverhalten der europäischen Wintersportler mitbeeinflusst haben. Auch hat der Krieg in der Ukraine und die strikte Null-Corona-Strategie in Fernost bis Jahresende zu weiteren Anspannungen in den globalen Lieferketten geführt. Für die kommende Wintersaison 2023/24 gehen wir von einer Skisaison unter normalen Bedingungen aus. Skates und Zubehör K2 ist seit der Entwicklung der ersten Softboots vor über 25 Jahren nicht nur Marktführer in diesem Bereich, sondern auch ständiger Innovationstreiber und Motor der Inlineskate- Branche. Der Bereich Inlineskating (inkl. Zubehör) zählte - entgegen anderen Sportarten - während der Pandemie zum Gewinner in der Sport- und Freizeitbranche. Die Unabhängigkeit von Reglementierungen während der Pandemie und die Möglichkeit zum Einzelsport im Freien führte zu einem regelrechten Inlineskate-Boom. Mit Beendigung der Pandemie und der damit einhergehenden Beschränkungen im Geschäftsjahr 2022 ist dieses "Alleinstellungsmerkmal" für den Inlineskate-Sport weggefallen und die Nachfragesituation wird sich in der kommenden Sommersaison wieder auf dem Niveau vor der Pandemie einstellen. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft Bedingt durch den weitestgehenden Wegfall der Corona-Beschränkungen in den Wintermonaten und der im Geschäftsjahr 2022 anhaltenden Nachfrage im Segment "Inlineskates" konnten die Umsätze - trotz der Auswirkungen des Ukraine-Kriegs - um 27 % (= TEUR 21.321) auf TEUR 99.848 gesteigert werden; der Anstieg erfolgte vor allem in den Bereichen Ski (inkl. Tourenski, Freerideski), Ski- und Schneeschuhe sowie Inlineskates. Der Wegfall von Kunden in Kriegsregionen (u.a. aufgrund von Sanktionen) konnte kompensiert werden. Der Umsatzanstieg war auch positiv durch den europäischen Vertrieb der qualitativ hochwertigen und innovativen K2-Produkte, des breit gefächerten Produktportfolios sowie der hohen Markenakzeptanz bzw. -reputation bei den Kunden und Endverbrauchern beeinflusst. Das operative Ergebnis (EBIT: + 64 % auf TEUR 2.944) verbesserte sich bei gegenüber dem Rohertrag (+ 36 %; = TEUR 6.173) unterproportional gestiegenen Aufwendungen (+ 33 %; i.W. Personalkosten, Ausgangsfrachten und Marketingkosten). Die K2 Sports weist ein deutlich positives Ergebnis (vor Ergebnisabführung) in Höhe von TEUR 2.714 (Vj.: TEUR 1.751) aus. Wintersportprodukte Die K2 Sports vertreibt seit mehreren Jahrzenten in Europa erfolgreich Wintersport- und Outdoorprodukte unter den etablierten Marken. Aufgrund der weitestgehenden Beendigung der Pandemiemaßnahmen im Geschäftsjahr 2022 konnten - trotz der massiven Auswirkungen des Ukrainekonflikts - die Umsatzerlöse deutlich gegenüber dem Vorjahr (+ 32 % auf TEUR 70.085; Vj.: TEUR 53.055) gesteigert werden. Hierzu beigetragen haben vor allem die Segmente Ski (inkl. Tourenski, Freerideski), Ski- und Schneeschuhe sowie Snowboard; auch im Segmenten Langlaufski lagen die Umsätze über dem Vorjahr. Sommersportprodukte Mit der Entwicklung der Umsätze im Bereich Inlineskates (inkl. Zubehör: + 17 %; = TEUR 4.291) war die Gesellschaft sehr zufrieden; dieser war im Geschäftsjahr 2022 weiterhin positiv beeinflusst durch die Nachwirkungen der Pandemie. Der Anteil der Skateumsätze (TEUR 29.763) an den gesamten Umsatzerlösen errechnet sich aufgrund des überproportionalen Anstiegs der Wintersportumsätze mit 30 % leicht unter dem Vorjahr. Wirtschaftsbericht Erläuterungen zur Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Vermögens- und Finanzlage Verantwortlich für den Abbau des Anlagevermögens (TEUR 3.122; Vj.: TEUR 3.163) waren bei Investitionen in Höhe von TEUR 239 planmäßige Abschreibungen von TEUR 280 (Vj. TEUR 273). Die Investitionen betreffen andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung. Die Vorratsbestände wurden stichtagsbedingt um TEUR 10.046 auf TEUR 33.173 aufgebaut; hauptverantwortlich waren gestiegene Bestände an Inlineskates. Bei gestiegenen Umsatzerlösen (+ 27 %) wurden die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um 37 % auf TEUR 24.031 (Vj. TEUR 17.539) aufgebaut. Der Aufbau erfolgte sowohl bei den inländischen als auch ausländischen Forderungen. Einzelwertberichtigungen waren in Höhe von TEUR 699 (Vj. TEUR 820) veranlasst, die Pauschalwertberichtigung errechnet sich mit TEUR 191 (Vj. TEUR 143). Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen wurden zum Bilanzstichtag um TEUR 3.781 auf TEUR 14.906 aufgebaut (Vj. TEUR 11.125). Verantwortlich waren im Wesentlichen weitere Darlehensausreichungen an die K2 Sports USA (TEUR 10.800; Vj. TEUR 7.300). Ursächlich für den Aufbau der sonstigen Vermögensgegenstände auf TEUR 2.401 (Vj. TEUR 1.565) waren vor allem gestiegene Forderungen aus Umsatzsteuererstattungsansprüchen. Die flüssigen Mittel wurden im Berichtsjahr von TEUR 3.041 auf TEUR 2.538 abgebaut. Das Eigenkapital stellt sich absolut - aufgrund des Ergebnisabführungsvertrags mit der KSKI Holdings Germany GmbH - mit TEUR 30.407 unverändert gegenüber dem Vorjahr dar und beinhaltet neben dem gezeichneten Kapital in Höhe von TEUR 2.000, Kapitalrücklagen in Höhe von TEUR 27.389 und Gewinnvorträge in Höhe von TEUR 1.018. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (TEUR 12.312; Vj. TEUR 6.701) betreffen eine kurzfristige Kreditlinie, die durch immaterielle Vermögensgegenstände, Sachanlagen und das Umlaufvermögen besichert ist, und ausreichend Liquidität zur Finanzierung der Warenbestände sicherstellt. Der Aufbau der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten war mitverursacht durch den deutlichen Aufbau der Vorräte. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen liegen mit TEUR 984 über dem Vorjahr (TEUR 904). Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen, die vornehmlich aus Warenlieferungen von verbundenen Unternehmen resultieren, belaufen sich im Berichtsjahr auf TEUR 30.166 (Vj. TEUR 16.936). Hauptsächlich für den Aufbau (+ TEUR 13.230) waren deutlich gestiegene Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber der K2 Sports USA, der Dalbello SRL (Italien) und der Marker Spol s.r.o (Tschechien). Die Verbindlichkeiten gegenüber der deutschen Muttergesellschaft stellen sich zum Bilanzstichtag mit TEUR 6.765 dar und betreffen mit TEUR 4.464 Verbindlichkeiten aus der Gewinnabführung für das Geschäftsjahr 2022 (TEUR 2.714) und das Vorjahr (TEUR 1.750) sowie mit TEUR 2.300 (Vj.TEUR 2.000) Verbindlichkeiten aus einem kurzfristigen Darlehen. Die Rückstellungen im Berichtsjahr betragen TEUR 5.592 gegenüber TEUR 3.977 im Vorjahr. Der Aufbau (+ TEUR 1.615) ist im Wesentlichen verursacht durch gestiegene Rückstellungen für Eingangsfrachten, Skonti, Boni und Delkredere sowie Provisionen. Ertragslage Der Umsatz, als erster finanzieller Leistungsindikator der Gesellschaft, konnte - trotz der Auswirkungen des Ukrainekriegs (Sanktionen gegen Russland, massiv gestiegene Energiepreise) - um 27 % (= TEUR 21.321) auf TEUR 99.848 gesteigert werden.; die Umsatzprognose aus dem Vorjahr (ca. EUR 90 Mio. bis EUR 95 Mio.) konnte damit im Geschäftsjahr 2022 übertroffen werden. Hauptverantwortlich war der weitestgehende Wegfall der Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung, so dass der Skisport in Deutschland und Europa wieder nahezu uneingeschränkt ausgeübt werden konnte; die Umsätze (inkl. Fracht) konnten in den Segmenten Ski und Skischuhe (+ 31 %), Snowboards (+ 29 %) sowie Schneeschuhe (+ 46 %), Langlauf und BCA (+ 36 %) deutlich gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden. Im Bereich der Sommerprodukte (Inlineskates) hat sich der positive Effekt aus der Pandemie fortgesetzt, so dass auch in diesem Segment die Umsätze (+ 17 %) über dem Vorjahr lagen. Die sonstigen betrieblichen Erträge (TEUR 990; Vj.TEUR 1.100) fielen im Berichtsjahr etwas geringer aus als im Vorjahr und beinhalten im Wesentlichen Erträge aus Kursgewinnen und aus der Auflösung von Rückstellungen. Absolut stiegen die Materialaufwendungen um 24 % auf TEUR 77.568. Die Materialeinsatzquote (Materialeinsatz im Verhältnis zu den Umsatzerlösen) errechnet sich bei gestiegenen Preisen (mitbedingt durch Krieg in der Ukraine) mit 77,7 % unter dem Vorjahr (79,6 %); verantwortlich waren die in Folge von Preisanpassungen überproportional gestiegenen Umsatzerlöse (+ 27 %). Der Personalaufwand liegt - bei einer leicht gestiegenen durchschnittlichen Mitarbeiterzahl (92 Mitarbeiter; Vj. 90 Mitarbeiter) - mit TEUR 5.541 (Vj. 4.611) deutlich über dem Vorjahr. Verantwortlich waren unterjährige Lohn- und Gehaltsanpassungen, ergebnisbedingt gestiegene Aufwendungen aus der Zuführung zu Prämienrückstellungen für Mitarbeiter und coronabedingte Kurzarbeitergelderstattungen im Vorjahr. Die Abschreibungen liegen investitionsbedingt mit TEUR 280 leicht über dem Vorjahr (Vj.TEUR 273). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stellen sich mit TEUR 14.504 um 39 % über dem Vorjahr (TEUR 10.416) dar; ursächlich waren im Wesentlichen absatz- und preisbedingt gestiegene Aufwendungen für Ausgangsfrachten und Verpackungskosten sowie höhere Verkaufsprovisionen und Marketingkosten (vor allem Marketingevents). Den Zinsaufwendungen in Höhe von TEUR 419 (Vj.TEUR 160) stehen Zinserträge in Höhe von TEUR 204 gegenüber (Vj.TEUR 118); der Anstieg der Zinsaufwendungen ist im Wesentlichen bedingt durch die höhere Inanspruchnahme der kurzfristigen Bankkreditlinie. Das Ergebnis vor Gewinnabführung konnte aufgrund der deutlich gestiegenen Umsatzerlöse auf TEUR 2.714 gesteigert werden (Vj.TEUR 1.751). Damit wurde die Prognose aus dem Vorjahr, ein positives und über dem Geschäftsjahr 2021 liegendes Ergebnis vor Ergebnisabführung zu erwirtschaften, erreicht. Insgesamt beurteilen wir die wirtschaftliche Lage unserer Gesellschaft - abgesehen von den weiterhin nicht abschließend einschätzbaren Auswirkungen des Ukraine-Kriegs auf die Wirtschaft in Europa und in der Welt sowie auf die zukünftige Umsatz- und Ergebnisentwicklung der Gesellschaft - als stabil. Finanzielle Leistungsindikatoren Die Geschäftsführung der Gesellschaft verwendete im Geschäftsjahr 2022 - wie in den Vorjahren - im Wesentlichen nachfolgende finanzielle Leistungsindikatoren zur Steuerung: Der handelsrechtliche Umsatz als erster finanzieller Leistungsindikator unserer Gesellschaft beträgt im Berichtsjahr TEUR 99.848 (Vj. TEUR 78.527) und übertrifft damit die aufgrund der globalen politischen und wirtschaftlichen Entwicklung konservativ getätigte Prognose der Geschäftsleitung aus dem Vorjahr. Das Ergebnis vor Gewinnabführung als weiterer Leistungsindikator betrug im Berichtsjahr TEUR 2.714 (Vj.TEUR 1.751) und liegt damit ebenfalls über der Prognose im Vorjahr. Die Eigenkapitalquote, d.h. der Anteil des Eigenkapitals am Gesamtkapital (Bilanzsumme), ausgedrückt in Prozent als dritter Leistungsindikator errechnet sich zum Stichtag mit 38 % (Vj.51 %). Ursächlich für den Rückgang war - bei einem absolut aufgrund des Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrages unveränderten Eigenkapitals - der Aufbau der Bilanzsumme (Passivseite: i.W. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen; Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten). Die Prognose für das Geschäftsjahr 2022 war von einer höheren Eigenkapitalquote ausgegangen. Mitarbeiter Im Geschäftsjahr 2022 waren im Unternehmen durchschnittlich 92 Mitarbeiter (Vj: 90) am Hauptsitz in Penzberg und in den (unselbständigen) Zweigniederlassungen in Römerberg und Haßloch beschäftigt. Die Vorjahresprognose (leichter Aufbau der durchschnittlichen Mitarbeiterzahl) wurde eingehalten. Ausblick Weltwirtschaft und Europa Der internationale Währungsfonds (IWF) prognostiziert für das kommende Jahr 2023 ein globales Wachstum von 3,0 % und im Jahr 2024 von 2,9 %. Die Weltwirtschaft leidet insgesamt unter der Erhöhung der Leitzinsen durch die Zentralbanken zur Bekämpfung der Inflation, bedingt durch die massiven Preissteigerungen vor allem verursacht durch den Ukraine-Krieg. Der IWF erwartet, dass die weltweite Gesamtinflation von 8,7 % im Jahr 2022 auf 6,9 % im Jahr 2023 und auf 5,8 % im Jahr 2024 sinkt wird. Die Wirtschaft der EU wächst weiter, wenn auch mit geringerer Dynamik. Das zeigt die Wirtschaftsprognose vom Sommer 2023 der EU-Kommission. In der Prognose wird das Wirtschaftswachstum in der EU für 2023, das in der Frühjahrsprognose auf 1 % veranschlagt worden war, auf 0,8 % nach unten korrigiert. Für das Jahr 2024 rechnet die EU-Kommission nunmehr nicht mehr mit einem Wachstum von 1,7 %, sondern von 1,4 %. Verantwortlich ist die Schwäche der Binnennachfrage, insbesondere des Verbrauchs; die hohen und nach wie vor steigenden Verbraucherpreise für die meisten Waren und Dienstleistungen stellen eine stärkere Belastung dar, als in der Frühjahrsprognose 2023 erwartet, wenngleich die Energiepreise sinken und der Arbeitsmarkt außergewöhnlich stark ist. Die Auswirkungen einer restriktiven Geldpolitik werden die Wirtschaftstätigkeit voraussichtlich weiter dämpfen. Für das Jahr 2024 wird eine leichte Erholung des Wachstums projiziert, da davon ausgegangen wird, dass die Inflation weiter nachlässt, der Arbeitsmarkt robust bleibt und die Realeinkommen sich allmählich erholen. Deutschland Die Wirtschaft in Deutschland wird nach Prognose der EU-Kommission im Jahr 2023 voraussichtlich um 0,4 % schrumpfen, entgegen dem in der Frühjahrsprognose 2023 prognostizierten Wachstum von 0,2 %. Das schwache Gesamtergebnis für den Konsum und ein Rückgang der Bauinvestitionen werden sich den Prognosen zufolge negativ auf das Wachstum auswirken, obwohl es durch einen Anstieg der Ausrüstungsinvestitionen unterstützt wird. Für das Jahr 2024 prognostiziert die EU-Kommission einen Anstieg des realen Bruttoinlandsprodukts um 1,1 %, der auf eine Erholung der Nachfrage zurückzuführen ist. Dies ist weniger als im Frühjahr 2023 prognostiziert, was auf eine Verlangsamung im Bausektor sowie auf ein weniger dynamisches Exportwachstum zurückzuführen ist. Die Ski- und Snowboardindustrie Der weltweite Skimarkt hat sich im Jahr 2022 trotz eines milden und trockenen Winters und dem Wegfall des russischen Marktes (Sanktionen gegen Russland aufgrund des Ukraine-Krieg) bedingt durch das Auslaufen der Corona-Beschränkungen wieder normalisiert. Hierbei hat sich gezeigt, dass das Jahr 2022 positiv durch Nachholeffekte aus der Pandemie beeinflusst war. Die Gesellschaft rechnet im kommenden Jahr mit einer normalen Wintersaison und geht davon aus, dass sich der Umsatz im Wintersportbereich wieder auf dem Vorpandemieniveau einpendelt. Skates und Zubehör Die positive Absatzentwicklung bei den Inlineskates ("Skate-Boom") der vergangenen Corona- Jahre wird die Gesellschaft in der kommenden Saison 2023 leider nicht erreichen. Der Bereich Inlineskates hat in den Jahren der Pandemie stark von den Einschränkungen beim Sportreiben profitiert, da der Sport draußen und allein durchgeführt werden konnte. Für die kommenden Jahre gehen wir davon aus, dass sich der Absatz auf dem Niveau der Jahre vor der Pandemie normalisieren wird und die Umsatz- und Absatzziele erreicht werden können. Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung Das Risikomanagement bei K2 Sports wird durch ein fortlaufendes Controlling sichergestellt; hierbei überwacht die Geschäftsführung unter anderem die Entwicklung der Umsatzerlöse und Rohertragsmarge je Produktgruppe. Die Überwachung der Ergebnisentwicklung gesamt sowie je Produktgruppe erfolgt im Rahmen eines monatlichen standardisierten Berichtswesens an die Geschäftsführung und an die K2 Sports USA. Risiken (u.a. hinsichtlich des Lagerbestands, Wertberichtigungen von Forderungen etc.) werden im Rahmen standardisierter Abfragen monatlich in den Abteilungen ermittelt und der Geschäftsführung sowie an die K2 Sports USA kommuniziert. Das Risikomanagement der K2 Sports ist darauf ausgerichtet, frühzeitig gefährdende Entwicklungen als auch Optimierungsmöglichkeiten zu erkennen und gegebenenfalls zeitnah erforderliche Gegenmaßnahmen einzuleiten. K2 Sports legt dabei besonderes Augenmerk auf das laufende Liquiditäts- und Forderungsmanagement. Durch die Bildung einer Rangordnung werden die Risiken und Chancen der Gesellschaft entsprechend ihrer relativen Bedeutung dargestellt. Die Bedeutung ermittelt sich aus der Eintrittswahrscheinlichkeit und der möglichen Auswirkung auf die Erreichung der Prognosen bzw. der angestrebten Ziele. Die Geschäftsführung hat die folgenden wesentlichen Risiken und Chancen identifiziert. Chancen der künftigen Entwicklung Unverändert ist ein globaler Trend zu einem gesteigerten Bewusstsein für ganzjährige Gesundheits- und Wellnessaktivitäten der Verbraucher zu erkennen, der auch die Entwicklung des Outdoorsports im Winter positiv beeinflusst. Die von der K2 Sports vertriebenen qualitativ hochwertigen und innovativen Sportartikel haben eine sehr gute Marktstellung, so dass auch in Zukunft ein hohes Absatzpotenzial für die K2- Produkte zu erwarten ist. Im Wintersportbereich sind neben den klassischen Alpinprodukten (Ski, Skischuhe, Snowboard) auch gute Absatzchancen in den erfolgreichen Segmenten Touren-, Freeride- und Langlaufski sowie Schneeschuhen zu sehen. Im Verdrängungswettbewerb mit den Mitbewerbern sieht das Unternehmen durch sein Markenimage als "coole Marke", das Lifestyle und Mehrwert in der Freizeit liefert, weiterhin große Chancen, Marktanteile zu gewinnen. Auch werden Chancen in der zunehmenden Digitalisierung und dem anhaltenden Trend zur Verlagerung der Einkaufsaktivitäten auf Online-Kanäle gesehen, hier insbesondere in der Optimierung der bereits bestehenden Vertriebskanäle als auch in der Erschließung neuer. Risiken der künftigen Entwicklung Unverändert ist der Erfolg der Gesellschaft im Bereich der Ski- und Snowboardprodukte maßgeblich geprägt durch die Quantität und Qualität der Öffnungstage in den europäischen Skigebieten, die nicht durch die Gesellschaft beeinflussbar sind. Solange der Klimawandel nicht einen Anstieg der Schneefallgrenze beschleunigt, wird der nordischen Skisport auch in tiefer gelegenen Skigebieten ein integraler Bestandteil der Wintersportindustrie bleiben. Grundsätzlich ist der Einfluss des Klimas auf den Skimarkt aber ein schwer einzuschätzender Faktor. Aufgrund des europäischen Vertriebs der Ski- und Snowboardprodukte ist die Gesellschaft in der Lage, regional unterschiedliche Witterungsbedingungen in den Wintersportregionen auszugleichen. Zudem investieren die großen europäischen Wintersportregionen weiter in die Beschneiungsinfrastruktur und -technologie, um auch bei nicht optimalen Witterungsbedingungen die erforderliche Schneesicherheit zu gewährleisten. Bedingt durch den Krieg in der Ukraine liegen die Verbraucherpreise auf einem sehr hohen Niveau, dass sich nachteilig auf das Konsumverhalten der Verbraucher im kommenden Jahr auswirken kann. Weitere Risiken Im Jahresabschluss der Firma wurde den identifizierbaren Ausfallrisiken durch Wertberichtigungen in angemessenem Umfang Rechnung getragen. Das Ausfallrisiko wird durch ein der Forderungsentwicklung entsprechendes und regelmäßig verifiziertes Forderungsmanagement vermindert. Risiken aus dem Bereich der Forderungen gegenüber Dritten sind darüber hinaus durch eine Kreditversicherung abgesichert. Die Ausfallrisiken für Forderungen beurteilen wir derzeit als moderat. Risiken aus Wechselkursschwankungen sind derzeit nicht durch Konzern-Kurssicherungsvereinbarungen bei den für das Unternehmen bedeutenden Verkaufswährungen USD, CHF, GBP und SEK abgedeckt. Wir schätzen das Risiko daher als moderat ein. Die Zahlungsverpflichtungen des Unternehmens können aus der vorhandenen Liquidität oder aus Kreditlinien erfüllt werden. Zum Bilanzstichtag und zum Zeitpunkt der Erstellung des Lageberichtes verfügte das Unternehmen über ausreichende Liquiditätsreserven. Aufgrund dieser Tatsachen sieht die Gesellschaft die Liquidität auch zukünftig sichergestellt; die firmenweite ABL-Kreditlinie wurde im Jahr 2023 neu verhandelt und abgeschlossen. Wir schätzen das Risiko daher als niedrig ein. K2 Sports bezieht einen Großteil seiner Produkte aus Fernost. Aufgrund von Lieferengpässen kann es immer wieder zu zeitlichen Verzögerungen kommen; seit der Abkehr von der Null-Covid-Politik in China hat sich aber die Situation deutlich entspannt. Auch bei der Containerverfügbarkeit haben sich deutliche Entspannungen eingestellt. Die Frachtraten haben sich auf das Vorkrisenniveau abgesenkt. Wir schätzen das Risiko derzeit als niedrig ein. Um den geschilderten Risiken gegenzusteuern, werden die Kosten und Ausgaben der Gesellschaft wie in der Vergangenheit einer regelmäßigen Kontrolle unterzogen, Kosteneinsparungspotentiale identifiziert und hieraus entsprechende Kostensenkungsmaßnahmen abgeleitet. Bestandsgefährdende oder unsere Entwicklung wesentlich beeinträchtigende Tatsachen sind uns nicht bekannt. Das folgende Tableau zeigt zusammenfassend, welche Eintrittswahrscheinlichkeit den Einzelrisiken zuzumessen ist und wie sie sich auf das Geschäft der Gesellschaft auswirken können:
Im Gesamtbild sind wir aufgrund unserer Risikobestandsaufnahme, unserer Einschätzung bezüglich der Eintrittswahrscheinlichkeit sowie unserer Beurteilung der Wirksamkeit von Gegensteuerungsmaßnahmen der Ansicht, dass die Risikolage in Bezug auf die Gesamtzahl aller identifizierten Risiken als nicht kritisch einzustufen ist und keine besonderen Risiken bestehen, die den Fortbestand unseres Unternehmens gefährden könnten. Voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft Die Gesellschaft hat sich in der Wintersportartikelindustrie über viele Jahre hinweg als renommierter Bestandteil etabliert; im Bereich der Inlineskates ist K2 Marktführer. Auch in Zukunft wird die Gesellschaft qualitative hochwertige, innovative und auf die Zielmärkte ausgerichtete Produkte anbieten. Unterstützt durch geeignete Marketinginitiativen, die den Kern unserer Marke herausstellen und uns gegenüber dem Wettbewerb abzugrenzen, sowie durch einen überdurchschnittlichen Kundenservice sehen wir weiterhin gute Möglichkeiten für eine stabile und positive Entwicklung des Unternehmens. Grundsätzlich ist das Unternehmen immer bestrebt neues Wachstum zu generieren. Insbesondere im Bereich des Online-Handels wurden weitere Wachstumspotenziale identifiziert. Für das kommende Geschäftsjahr 2023 erwarten wir - unter Berücksichtigung der weiterhin ungewissen globalen politischen und wirtschaftlichen Entwicklung, mitverursacht durch den Ukraine-Krieg - einen Umsatz zwischen EUR 70 Mio. und EUR 75 Mio. Bedingt durch ein laufendes Kostenmanagement erwartet die Geschäftsführung inflationsbedingte Kostensteigerungen zu kompensieren und ein positives, aber unter dem Vorjahr liegendes Ergebnis (vor Gewinnabführung) zu erwirtschaften. Die Eigenkapitalquote wird über dem Niveau des abgelaufenen Geschäftsjahres erwartet. Die Zahl der festangestellten Mitarbeiter wird im Vergleich zu den Vorjahren steigen.
Penzberg, den 28. November 2023 gez. Peter Kuba, Geschäftsführer gez. Jason Tobak, Geschäftsführer gez. John Colonna, Geschäftsführer BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die K2 Sports Europe GmbH, Penzberg: Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der K2 Sports Europe GmbH, Penzberg - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der K2 Sports Europe GmbH, Penzberg für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut für Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
München, den 28. November 2023 Nexia
GmbH
Hansjörg Zelger, Wirtschaftsprüfer Florian Haslauer, Wirtschaftsprüfer |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Weitere Unternehmen an oder nahe dieser Geschäftsadresse
4 nahegelegene Organisationen
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Herstellung von Sportgeräten
Einzelhandel mit zoologischem Bedarf und lebenden Tieren
Herstellung von Prüfmaschinen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen