Würzburger Milchwerke GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Milcherzeugnissen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Roman Jörg seit 27.3.2025 | Vorstandsmitglied |
Martin Scheiner seit 28.2.2024 | Vorsitzender des Vorstands |
Florian Grünert seit 28.2.2024 | Vorsitzender des Vorstands |
Walter Willms seit 8.9.2005 | Vorstandsmitglied |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Milchwerke Mainfranken eGWürzburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023Milchwerke Mainfranken eG, Louis-Pasteur-Straße 1, 97076 Würzburg 1. Grundlagen der Genossenschaft Die Milchwerke Mainfranken eG, Würzburg, ist eine Milchliefergenossenschaft. Die Milch der Mitglieder vermarktet die Genossenschaft an die Würzburger Milchwerke GmbH. Gegenstand des Unternehmens ist die Erfassung und Vermarktung von Milch auf der Basis von Erzeugungs-, Qualitäts- und Verkaufsregeln, die den Erfordernissen des Marktes entsprechen. 2. Geschäfts- und Rahmenbedingungen a) Allgemeine konjunkturelle Lage Die hohen Inflationsraten und die geldpolitische Straffung belasten die Weltkonjunktur. Für 2023 werden beim globalen BIP Wachstumsraten von 2,7% erwartet, die Prognosen für 2024 sind gedämpft mit einer geschätzten Wachstumsrate von 2,2%. Die Wirtschaft im Euro-Raum zeigt sich ebenfalls schwach und dürfte erst im Jahr 2024 wieder etwas höhere Wachstumsraten erreichen. Das BIP-Wachstum im Euro-Raum dürfte in den Jahren 2023 und 2024 0,6 % bzw. 1,1 % betragen. Die deutsche Wirtschaft hat sich im europäischen Vergleich besonders stark abgekühlt, für die Jahre 2023 und 2024 wird, nach Einschätzungen des Sachverständigenrates, ein Wachstum des deutschen BIP von -0,4 % bzw. 0,7 % erwartet. Die Prognose ist mit erheblichen Abwärtsrisiken behaftet. So könnten eine ausbleibende Erholung in China, eine Verschärfung der weltpolitischen Lage, ein erneuter Anstieg der Energiepreise, eine stärkere Dämpfung der Nachfrage durch die Geldpolitik als erwartet oder ein zurückhaltendes Ausgabeverhalten der Verbraucher das Wachstum bremsen. Insbesondere die Bauwirtschaft, aber auch die Industrie kämpfen mit dem zunehmenden Auftragsrückgang. Die Inflationsgesamtrate dürfte im Jahr 2023 6,1 % betragen und im kommenden Jahr auf 2,6 % zurückgehen. Jedoch ist mit einer über der Gesamtrate liegenden Kerninflation für 2024 zu rechnen, diese könnte der Prognose nach bei 3,2% liegen. Der geschätzte Wert für 2023 beläuft sich auf 5,2%. Der Arbeitsmarkt erwies sich in 2023, gemessen an dem Ausmaß der Belastungen und Unsicherheiten, als relativ stabil. Die Arbeitslosenquote stieg aufgrund der schwachen Konjunktur im Vergleich zum Vorjahr um 0,4 % auf 5,7 Prozent und lag im Jahresdurchschnitt bei 2.609.000 Arbeitslosen. Dieser Anstieg beruht auf der schwachen Wirtschaftsentwicklung, welche es Arbeitslosen erschwert hat wieder einen Arbeitsplatz zu finden. Die Nachfrage nach Arbeitskräften lässt insgesamt nach. b) Entwicklung in der Molkereibranche Nach den extremen Preisausschlägen im Vorjahr hat sich die Lage am Milchmarkt 2023 ein Stück weit normalisiert. Die Preise für Milchprodukte gaben im Vergleich zu ihren historischen Höchstmarken vom Frühjahr 2022 durchweg nach, blieben im langfristigen Vergleich aber in den meisten Segmenten überdurchschnittlich. Die Milchanlieferung stieg wieder leicht an, nachdem sie zwei Jahre in Folge gesunken war. Die Milchanlieferungen an die deutschen Molkereien sind 2023 wieder gestiegen. Deutsche Erzeuger lieferten voraussichtlich 31,3 Mio. t an deutsche Molkereien an. Das waren 0,9 % mehr als im Vorjahr und entsprach dem Stand von 2017. Das Wachstum war regional unterschiedlich und in Bayern und Mecklenburg-Vorpommern am stärksten ausgeprägt Ende 2022 und im ersten Halbjahr 2023 sind vorübergehend nochmals spürbar höhere Milchmengen angeliefert worden. Gegen Ende 2023 ist das Vorjahresniveau aber wieder zunehmend unterschritten worden, so dass die Milchmenge im Kalenderjahr 2023 voraussichtlich etwa den gleichen Umfang gehabt haben dürfte wie 2022. Die kurzfristige Zunahme Ende 2022 und Anfang 2023 war auf außergewöhnlich hohe Milchpreise und Mitnahmeeffekte zurückzuführen und stellte keine Trendwende dar. Das Aufkommen an Biomilch in Deutschland ist 2023 wieder stärker gewachsen als im Vorjahr, während es in der EU insgesamt gesunken ist. In Deutschland wurden in den ersten zehn Monaten von 2023 im Schnitt 5,9 % mehr Kuhmilch aus ökologischer Erzeugung angeliefert als im Vorjahreszeitraum. Das Wachstum der Nachfrage nach Biomilcherzeugnissen wurde 2023 unterbrochen, wozu die hohe Inflation beigetragen haben dürfte. Die im Vergleich zum Vorjahr gesunkenen Erlöse für nahezu alle Milcherzeugnisse konnten nicht ohne Auswirkungen auf die Auszahlungspreise der Molkereien bleiben. Nach dem Allzeithoch des Vorjahres von 53,18 Eurocent je Kilogramm konventionelle Milch haben sie 2023 wieder nachgegeben. Sie sanken schätzungsweise auf 45 Eurocent je Kilogramm konventionelle Milch ab Hof ohne Mehrwertsteuer. Damit übertrafen sie das Niveau aller Jahre vor 2022 erneut deutlich. Allerdings kam es zu ungewöhnlich großen regionalen Unterschieden. Die Aussichten für 2024 sind soweit stabil. Die Lage am Milchmarkt stellt sich Ende 2023 wesentlich ausgeglichener dar als oft in den Vorjahren um die gleiche Zeit. Die Bestände an Milchprodukten werden am Jahresende vergleichsweise niedrig sein. Dies zeigt sich auch an recht robusten Preisen für flüssigen Rohstoff über den Jahreswechsel. Damit dürfte auch das neue Jahr mit stabilen bis festen Preisen beginnen. Allerdings wird die gesamte Wertschöpfungskette in Deutschland nach den Sparbeschlüssen der Bundesregierung für den Haushalt 2024 mit höheren Energiepreisen belastet sein. Auch die Kaufkraft im Inland wird aufgrund der Beschlüsse geschmälert c) Überblick über den Geschäftsverlauf Umsatzentwicklung
Der Gesamtumsatz ist bei nachgebenden Milchpreisen in Verbindung mit einem Anlieferungsrückgang im abgelaufenen Geschäftsjahr um 2.066 TEUR oder 6,5 Prozent auf 29.519 TEUR gesunken. Die Genossenschaft stellt seit 1.1.2008 keine Produkte mehr her. Beschaffung/Milchanlieferung
Die Milchanlieferungsmenge der Mitglieder hat sich in 2023 um 1.207 Tonnen oder 2,05 Prozent auf 57.744 Tonnen reduziert. Der durchschnittliche Fettgehalt ist von 4,10 auf 4,08 Prozent leicht gesunken, der durchschnittliche Eiweißgehalt ist mit 3,51 Prozent gleich geblieben. Der Anteil der Anlieferungsmilch in Güteklasse S steigt von 90,34 auf 93,52 Prozent. Investitionen und Finanzierungsmaßnahmen Die Genossenschaft hat ihr gesamtes Sachanlagevermögen in die BMI eG eingebracht. Es wurden seither keine Investitionen in Sachanlagen mehr durchgeführt. Das Vermögen der Genossenschaft wurde als Finanzanlage in die BMI investiert. Im Geschäftsjahr 2023 gab es eine nominelle Veränderung durch Rückzahlung gekündigter Anteile um 504 TEUR auf 3.216 TEUR. Sämtliche Anteile sind gekündigt mit einem Rückzahlungsanspruch in 2024 in Höhe von 2.016 TEUR und 2029 von 1.200 TEUR. Personalbereich Im Geschäftsjahr 2023 hat die Genossenschaft kein Personal beschäftigt. Sonstige wichtige Vorgänge des Geschäftsjahres Die Generalversammlung für das Geschäftsjahr 2022 fand am 28.06.2023 im Sportheim Essleben statt. Herr Hoh tritt nach langjähriger Tätigkeit als Vorstandsvorsitzender zurück. Herr Hümmer schlägt Herrn Martin Scheiner für die Wahl in den Vorstand vor. Die Versammlung wählt Herrn Martin Scheiner, Mitglied des Aufsichtsrates, in die Vorstandschaft. Aus dem Aufsichtsrat sind Herr Ackermann, Herr Baumann, Herr Hauck und Herr Lörzer ausgeschieden. Herr Scheiner wird vom Aufsichtsrat zum Vorsitzenden gewählt. Die Aufsichtsratsmitglieder Herr Ackermann, Herr Baumann, Herr Hauck und Herr Lörzer wurden im Rahmen der Versammlung wiedergewählt. Eine Satzungsänderung wurde beschlossen und zur Eintragung vorbereitet. Sinngemäß können passive Mitglieder der Milchwerke Mainfranken e.G. ausgeschlossen werden, wenn sie länger als ein Jahr keine Milch an die Milchwerke Mainfranken geliefert haben. Zum 31.12.2023 hat die Genossenschaft ihre verbliebenen Anteile an der BMI gekündigt. d) Beurteilung der Entwicklung durch den Vorstand Das Jahr 2023 brachte nach dem auf und ab bei der BMI wieder Ruhe in die Genossenschaft. Jetzt konnte die Milchwerke Mainfranke e.G. sich zunehmend Gedanken zu ihrer Zukunft und damit verbundenen Satzungsänderungen machen. Eine Satzungsänderung wurde in 2023 schon auf den Weg gebracht, weitere Anpassungen werden 2024 folgen. Auch der Wechsel des Vorstandsvorsitzenden bringt Veränderungen mit sich, so darf sich Herr Martin Scheiner Stück für Stück in seinen neuen Posten einfinden. Herr Hoh bleibt als Ehrenvorsitzender dem Vorstand erhalten und kann bei dieser Transformation mit Rat und Tat zur Seite stehen. Die Diskussionen in den Sitzungen von Vorstand und Aufsichtsrat aber auch in den Gesprächen mit den Mitgliedern waren weiterhin geprägt von der Frage, wie sich die Genossenschaft selbst in Zukunft aufstellt. Die Bereinigung der Mitgliederverwaltung ist in 2023 wieder ein Stück vorangekommen. Nach Feststellung des Jahresabschlusses durch die Generalversammlung werden 12 Kündiger inkl. Betriebsaufgaben mit einem Guthaben von 376 TEUR ausbezahlt. Guthaben bereits verstorbener Mitglieder werden ebenfalls an die rechtmäßigen Erben ausbezahlt. Hierbei handelt es sich um 3 Mitglieder mit einem Guthaben von 1 TEUR. Die Bereinigung soll auch in 2024 fortgeführt werden. Ziel ist, dass die Genossenschaft nur noch aus aktiven Milcherzeugern besteht. Die Stimmung in der Genossenschaft ist gut, die Lieferanten sind mit den Auszahlungspreisen und der Zusammenarbeit mit den Würzburger Milchwerken zufrieden und es kommen immer wieder Interessierte Betriebe auf die Milchwerke Mainfranken zu und möchten Mitglied werden. 3. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Genossenschaft a) Vermögens- und Finanzlage
Das ausschließlich aus Finanzanlagen in der BMI bestehende Anlagevermögen der Genossenschaft hat sich im Geschäftsjahr 2023 durch die Rückzahlung gekündigter Anteile vermindert. Das Umlaufvermögen reduzierte sich um 513 TEUR oder 15,0 Prozent auf 2.915 TEUR.Es besteht überwiegend aus Milchgeldforderungen für die Dezembermilchmenge gegen die Würzburger Milchwerke GmbH. Diese haben sich aufgrund gesunkener Milchmengen und Milchpreisen um 753 TEUR oder 23,4 Prozent auf 2.466 TEUR vermindert. Daneben besteht das Umlaufvermögen aus Forderungen aus Steuerguthaben gegen den Fiskus in Höhe von 85 TEUR, Anspruch auf die Verwaltungskostenpauschale in Höhe von 6 TEUR und aus den Guthaben bei Kreditinstituten in Höhe von 358 TEUR. Das Eigenkapital ist durch die Auszahlung von Geschäftsanteilen ausgeschiedener Mitglieder und das negative Ergebnis des abgelaufenen Geschäftsjahres um 257 TEUR oder 7,0 Prozent auf 3.415 TEUR gesunken. Die Eigenkapitalquote ist auf 55,7 Prozent gestiegen. b) Ertragslage
Der Umsatz wird durch den Verkauf der von den Mitgliedern der Genossenschaft erzeugten Milch an die Würzburger Milchwerke GmbH erzielt. Der betriebliche Aufwand beschränkt sich auf die erforderliche Verwaltung der Genossenschaft. Das positive Finanzergebnis ist durch die Verzinsung der Geschäftsanteile bei der Bayerischen Milchindustrie sowie deren Dividendenpolitik bestimmt. Für das Geschäftsjahr 2023 wird ein Jahresfehlbetrag von 44 TEUR ausgewiesen. 4. Risikobericht Die Ertragsentwicklung der Genossenschaft hängt unmittelbar von der wirtschaftlichen Entwicklung der Bayerischen Milchindustrie eG sowie von der Würzburger Milchwerke GmbH ab. Auf die potentielle Risikosituation infolge dieser Abhängigkeit wird hingewiesen. Weitere Risiken mit wesentlichem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Genossenschaft sind nicht erkennbar. 5. Voraussichtliche Entwicklung (Prognosebericht) Die Aufgabenstellungen für die Milchbranche sind zahlreich und vielfältig. Die wirtschaftliche Situation auf vielen landwirtschaftlichen Betrieben ist, trotz überwiegend guter Unternehmensergebnisse aus 2023, nach wie vor herausfordernd. Investitionen in Neu- oder Umbauten werden auch in 2024 nur in geringem Umfang umgesetzt werden, denn die politischen Rahmenbedingungen sind für viele Betriebe viel zu unklar. Zuletzt haben die Sparpläne der Ampelregierung bezüglich Kfz-Steuerbefreiung und Agrardieselerstattung, massiv für Unruhe gesorgt und viele Proteste über den Jahreswechsel zur Folge gehabt. Hinzu kommen Neuerungen wie z.B. die Forderungen des Einzelhandels nach H3-Milch in den Handelsmarken. Einige Betriebe haben ihr Interesse bekundet, konnten aber aufgrund von Absatzschwierigkeiten leider nicht berücksichtigt werden. Für 2024 werden für das erste Halbjahr weitestgehend stabile Milchpreise erwartet.
Würzburg, 26.02.2024 Milchwerke Mainfranken eG Vorstand Martin Scheiner Florian Grünert Anton Fischer Karl-Johann Wehner Walter Willms Reinhold Hoh BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangA. Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss 2023 der Milchwerke Mainfranken eG
Genossenschaftsregister: Nr. 138 wurde gemäß §§ 242 ff. HGB und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GenG aufgestellt. Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgte nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG). Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, haben wir einzelne Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten und davon-Vermerke an dieser Stelle gemacht. Der Jahresabschluss umfasst die Bilanz, die Gewinn- und Verlustrechnung und den Anhang. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. In der Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung ergaben sich keine Veränderungen. B. Erläuterungen zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bei Aufstellung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt: • Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet: Geschäftsguthaben bei Genossenschaften zu Anschaffungskosten Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere beizulegende Wert angesetzt. • Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. • Die Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten wurden zu Anschaffungskosten (Nennwert) angesetzt. • Das Eigenkapital, im Wesentlichen in Form der einbezahlten Geschäftsguthaben, der Rücklagen und des Bilanzverlustes wurde in Höhe des Nennwertes angesetzt. • Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Vorjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. • Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. • Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Sofern die Tageswerte über den Erfüllungsbeträgen lagen, wurden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt. C. Entwicklung des Anlagevermögens
D. Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung I. Bilanz Die Genossenschaft besitzt keine Kapitalanteile in Höhe von mindestens 20 % an anderen Unternehmen. Die Forderungen haben eine Restlaufzeit von weniger als 1 Jahr. In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und den sonstigen Vermögensgegenständen sind keine Beträge enthalten, die auch Forderungen an verbundene Unternehmen oder Beteiligungsunternehmen sind. Im Posten "Sonstige Vermögensgegenstände" sind folgende antizipative Beträge größeren Umfangs enthalten: Noch nicht abziehbare Vorsteuerbeträge 25.696,99 Euro (i.Vj. 33.187,33 Euro) sowie Steuererstattungsansprüche für Steuern vom Einkommen und Ertrag 56.439,02 Euro (i.Vj. 13.293,00 Euro). Zum Bilanzstichtag 31.12.2023 bestehen rückständig fällige Pflichteinzahlungen in Höhe von 19.591,32 Euro. Die Rücklagen haben sich wie folgt entwickelt:
In den sonstigen Rückstellungen sind insbesondere enthalten: Erstellung, Aufstellung und Prüfung des Jahresabschlusses: 7.000,00 Euro. Von den Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit bis zu 1 Jahr bzw. über 5 Jahre:
Für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte. II. Gewinn- und Verlustrechnung Die Umsatzerlöse setzen sich wie folgt zusammen:
Bei den in den sonstigen betrieblichen Erträgen enthaltenen periodenfremden und außergewöhnlichen Erträgen in Höhe von 508,66 Euro (Vj. 800.531,72 Euro) handelt es sich um Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (Vj. 531,72 Euro und um eine Sonderzahlung in außergewöhnlicher Höhe von 800.000,00 Euro). Bei den außergewöhnlichen Aufwendungen im GuV-Posten "8. Abschreibungen auf Finanzanlagen" des Vorjahres in Höhe von 4.093.222,36 Euro handelt es sich um die außerplanmäßige Abschreibung von Geschäftsguthaben bei einer Genossenschaft auf den beizulegenden Wert. E. Sonstige Angaben Die Genossenschaft beschäftigt keine Arbeitnehmer. Über Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, ist nicht zu berichten. Mitgliederbewegung
*) Verminderung mit negativen Vorzeichen Name und Anschrift des zuständigen Prüfungsverbandes Genossenschaftsverband Bayern e.V. Türkenstraße 22 - 24 80333 München Mitglieder des Vorstands (Vor- und Zuname) VV: Martin Scheiner, Landwirtschaftsmeister (ab 28.06.2023) Stv.VV: Florian Grünert, Dipl. Agrar-Ing. FH VV (bis 28.06.2023): Reinhold Hoh, Landwirt u. Zimmermann Anton Fischer, Landwirt Karl-Johann Wehner, Landwirtschaftsmeister Walter Willms, Landwirtschaftsmeister Mitglieder des Aufsichtsrats (Vor- und Zuname) ARV: Helmut Hümmer, Landwirt StV: Johannes Schmidt, Dipl..Agrar-Ing. Rainer Ackermann, Diplom-Ingenieur (FH) Matthias Baumann, Dipl. Ing. agr. Hubert Hauck, Dipl.-Agrar-Ing. Ines Heßelbach, Bilanzbuchhalterin Roman Jörg, Staatl. gepr. Landwirt Peter Koch, Landwirt Christian Lörzer, Landwirtschaftsmeister Hubert Oestreicher, Landwirt Martin Scheiner, Landwirtschaftsmeister (bis 28.06.2023) Uwe Teske, Dipl.Agrar-Ing. Am Bilanzstichtag betrugen die Forderungen an
ErgebnisverwendungsvorschlagDer Vorstand schlägt vor, den Jahresfehlbetrag / Bilanzverlust wie folgt zu zu decken:
Würzburg, 26.02.2024 Milchwerke
Mainfranken eG
Der Vorstand M. Scheiner F. Grünert R. Hoh A. Fischer K.J. Wehner W. Wilms Bericht des AufsichtsratsDer Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss, den Lagebericht und den Vorschlag für die Deckung des Bilanzverlustes geprüft, in Ordnung befunden und befürwortet den Vorschlag des Vorstands. Der Vorschlag entspricht den Vorschriften der Satzung.
Würzburg, 26.02.2024 Helmut Hümmer, Vorsitzender des Aufsichtsrates sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 26.06.2024 festgestellt. |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Weitere Unternehmen an oder nahe dieser Geschäftsadresse
1 nahegelegene Organisation
Herstellung von Milcherzeugnissen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen