Stammdaten

Register
Amtsgericht Dortmund HRB 32657
Eingetragen
18.3.2011
Branche
Herstellung von Geräten und Einrichtungen der TelekommunikationstechnikLeitungsgebundene TelekommunikationReparatur und Instandhaltung von Telekommunikationsgeräten
Gegenstand
die Organisation und Verwaltung von Komplexdienstleistungen für Breitband-Kommunikation, Television und Telekommunikation.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Hassan Barakat
seit 7.1.2022
Prokura
Geschäftsführer
Astrid Loock
seit 19.2.2021
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert50.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Loock Fernmeldeanlagen-Vertriebs GmbH
Germany
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Tele-Union GmbH

Castrop-Rauxel

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

Tele-Union GmbH, Castrop-Rauxel,

Amtsgericht Dortmund 32657

Inhaltsverzeichnis des Lageberichts

I. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen

A. Allgemeine Marktentwicklung

B. Entwicklung der Tele-Union GmbH

II. Aussage zum Geschäftsverlauf

A. Ertragslage

B. Finanz- und Vermögenslage

C. Kennzahlen und Verhältniszahlen

III. Prognose-, Risiko- und Chancenbericht

A. Prognosebericht

B. Risikobericht

C. Chancenbericht

I. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen

A. Allgemeine Marktentwicklung

Der anhaltende Ausbau der Digitalisierung, die zunehmend alle Bereiche der Wirtschaft, der Arbeitswelt und des gesellschaftlichen Lebens erfasst, schaffte für das Geschäftsjahr 2023 und für die folgenden Jahre ein durchweg positives wirtschaftliches Umfeld.

Die allgemeine Marktentwicklung im Ausbau der Digitalisierung in Deutschland wird dabei insbesondere durch den politischen Willen und die Investitionsbereitschaft der Netzbetreiber gekennzeichnet.

Mit der Digitalen Agenda hat sich die Bundesregierung zur Fortentwicklung in die Digitale Gesellschaft bekannt. Das beschlossene Ziel der Mitglieder der Netzallianz Digitales Deutschland ist es, EUR 18 Mrd. bis zum Jahre 2025 zu investieren, um ein hochleistungsfähiges Breitbandnetz zu errichten. Im Bereich der digitalen Infrastruktur ist weiterhin mit hohen Investitionen auf allen Ebenen mit Auswirkungen auch auf unser Geschäft zu rechnen.

In der gemäß dem Fahrplan für den Ausbau der Gigabit-Netze bis zum Jahre 2025 verlängerten Phase 3 soll eine flächendeckende Versorgung mit mind. 50 Mbit/s für alle Haushalte verwirklicht werden.

Dies erforderte - für uns spürbar - eine erhebliche Investitionstätigkeit auch unserer Großkunden.

B. Entwicklung der Tele-Union GmbH

Unser Geschäftsbetrieb umfasst weiterhin schwerpunktmäßig die Erbringung von Servicedienstleistungen auf dem Gebiet der IT, TV und Telefonie. Durch den Abschluss eines Rahmenvertrages mit unserem Großkunden wurde uns unter Bedingungen ein weiteres Auftragsvolumen bis Dezember 2028 zugesichert und ein gewünschtes höheres Maß an Sicherheit eingeräumt.

Die Tele-Union GmbH verfolgt die Strategie, einerseits die Zusammenarbeit mit dem Partnerunternehmen auf dem bisherigen Niveau der Fremdleistungen weiterzuführen, andererseits aber durch Qualifizierung und Ausbau des Personals in der Unternehmensgruppe die Umsatzerweiterung als Eigenleistung zu erstellen. Den Verlauf des Geschäftsjahres beurteilt die Geschäftsführung unter den gegeben wirtschaftlichen Verhältnissen insgesamt als herausfordernd.

Das prognostizierte Rohergebnis i.H.v. EUR 5,5 Mio. konnte im Jahr 2023 nicht erreicht werden. Der prognostizierte Gewinn i.H.v. TEUR 300 wurde im Jahr 2023 jedoch überschritten. Der Rückgang des Rohergebnisses um TEUR 2.001 (55,5 %) im Geschäftsjahr 2023 ist vor allem auf die gestiegenen Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe zurückzuführen. Das der Jahresüberschuss dennoch die Prognose des Vorjahres übersteigt, liegt insbesondere an den gesunkenen Personalaufwendungen.

Im Geschäftsjahr 2023 erzielten wir einen Jahresüberschuss von EUR 382.143,68.

II. Aussage zum Geschäftsverlauf

A. Ertragslage

Wie bereits im vorausgehenden Abschnitt zum Geschäftsverlauf dargestellt, ist der Rohertrag um TEUR 2.001 gegenüber dem Vorjahr, insbesondere aufgrund gestiegener Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe gesunken.

Die Personalkosten sind aufgrund eines wesentlich geringeren durchschnittlichen Mitarbeiterbestands um TEUR 2.300 von TEUR 3.268 auf TEUR 968 gesunken. Der durchschnittliche Personalbestand sank im Jahresdurchschnitt von 82 Beschäftigten im Vorjahr auf 22 Beschäftigte im Geschäftsjahr 2023.

Die Abschreibungen sind unwesentlich von TEUR 43 auf TEUR 53 gestiegen.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind vorwiegend aufgrund der gesunkenen Betriebskosten (insbesondere Fahrzeugkosten) gegenüber dem Vorjahr um TEUR 403 gesunken.

Das Betriebsergebnis ist um TEUR 701 gestiegen. Dies ist einerseits auf gestiegene Umsatzerlöse und andererseits auf gesunkene Personalaufwendungen zurückzuführen. (vgl. C. Kennzahlen und Verhältniszahlen).

B. Finanz- und Vermögenslage

Wir haben im Geschäftsjahr 2023 keine wesentlichen Investitionen vorgenommen.

Das Gesamtvermögen (inkl. Rechnungsabgrenzungsposten) ist im Jahr 2023 um insgesamt TEUR 2.743 gestiegen.

Ursachen hierfür sind folgende Veränderungen:

Anlagevermögen TEUR -47
Vorräte TEUR + 1.174
Forderungen aus Lieferung und Leistungen TEUR + 1.593
Sonstige Vermögensgegenstände TEUR - 96
Liquide Mittel TEUR + 151
Rechnungsabgrenzungsposten TEUR - 32

Die Höhe des Eigenkapitals ist durch den Jahresüberschuss gegenüber dem Vorjahr um TEUR 382 gestiegen. Die Rückstellungen sind, insbesondere aufgrund ausstehender Rechnungen, um TEUR 1.244 gestiegen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind aufgrund von Darlehenstilgung um TEUR 33 gesunken und die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind um TEUR 890 gesunken. Andererseits sind die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen um TEUR 2.098 gestiegen. Die sonstigen Verbindlichkeiten (inkl. Rechnungsabgrenzungsposten) sind um TEUR 59 gesunken. Die Verbindlichkeiten und Rückstellungen machen damit 89,8 % der Bilanzsumme aus.

Das Jahr 2023 war liquiditätsmäßig aufgrund der abgeschlossenen Vertragsverhandlungen und Umstrukturierungen ein besseres Jahr als das Vorjahr. Die Liquidität ist kurz- und mittelfristig gesichert. Zum Bilanzstichtag beläuft sich das unterhaltene Bankguthaben auf TEUR 339 (31. Dezember 2022: TEUR 188).

C. Kennzahlen und Verhältniszahlen

Die folgenden Kennziffern und Verhältniszahlen geben einen Überblick über die Entwicklung des Unternehmens in den letzten zwei Jahren, wobei aufgrund der Struktur des Unternehmens lediglich die Kennzahlen Rohertrag und Jahresergebnis als finanzielle Leistungsindikatoren für die Analyse des Geschäftsverlaufs als finanzielle Leistungsindikatoren relevant sind:

2023 2022
A. Wichtige Daten
Rohertrag TEUR 2.491 4.493
Betriebsergebnis (ohne neutrale Effekte) TEUR 468 -233
Jahresergebnis TEUR 382 -114
EBIT TEUR 552 -132
EBITDA TEUR 605 -89
Materialaufwand TEUR 27.898 23.860
Personalaufwand TEUR 968 3.268
Gesamtkapital TEUR 5.987 3.244
Anlagevermögen TEUR 221 268
Eigenkapital TEUR 607 224
Beschäftigte (Durchschnitt) Anzahl 22 82
B. Rentabilität
Betriebsergebnis / Gesamtleistung % 18,8 -5,2
Betriebsergebnis / Gesamtkapital % 7,8 -7,2
EBIT und Zinsertrag / Gesamtkapital % 9,2 -4,1
C. Produktivität
Gesamtleistung pro Beschäftigten TEUR 113 55
Personalaufwand pro Beschäftigten TEUR 44 40
Materialaufwandsquote % 1.119,8 531,1
Personalaufwandsquote % 38,9 72,7
D. Kapitalstruktur und Finanzlage
Eigenkapitalquote % 10,1 6,9
Nettoumlaufvermögen TEUR 511 128
E. Ermittlung einiger Kennzahlen
Jahresergebnis 382 -114
+ Ertragsteuern 156 -21
+ Nettozinsaufwand 14 3
EBIT 552 -132
EBIT 552 -132
+ Abschreibungen 53 43
EBITDA 605 -89
Umlaufvermögen inkl. RAP 5.766 2.977
- Kurzfristiges Fremdkapital -5.255 -2.849
Nettoumlaufvermögen 511 128

III. Prognose-, Risiko- und Chancenbericht

A. Prognosebericht

Unsere Geschäftspolitik ist weiterhin unverändert darauf gerichtet, als Zulieferer von Dienst- und Montageleistungen gegenüber unseren Großkunden auf dem digitalen Markt tätig zu sein. Wir haben uns als langjähriger, verlässlicher Partner erwiesen und durften daher fortlaufend einen stabilen Auftragseingang verzeichnen.

Wir erbringen einen Großteil unserer Leistungen für Telekommunikationsunternehmen. Im Frühjahr 2023 wurde mit einem Großkunden ein für die nächsten Jahre gültiger neuer Rahmenvertrag abgeschlossen. Darüber hinaus wird unser Großkunde gemeinsam mit der Tele-Union den im 2. Halbjahr 2020 begonnenen Ausbau des Geschäftsfelds im Bereich der Netzebene 3 und des Tiefbaus weiter ausbauen. In diesem Zusammenhang haben wir damit begonnen, innerhalb der Unternehmensgruppe eigene Tiefbaukapazitäten aufzubauen und werden dies auch fortsetzen.

Langfristige Geschäftsbeziehungen mit den Telekommunikationsanbietern werden fortlaufend verhandelt. Zudem wirken wir einer Kundenabhängigkeit durch neue Projekte mit einer neuen Kundengruppe entgegen.

Im Zusammenhang mit den beschriebenen Ausbauvorhaben sowie auch im Hinblick auf die gesamtwirtschaftliche Entwicklung im Digitalmarkt erwarten wir in den zukünftigen Jahren eine stabile Position im Markt, wenngleich die Zuwachsraten der vergangenen Jahre sich voraussichtlich nicht bei gleichbleibenden Bedingungen fortsetzen lassen werden.

Wir planen aufgrund solider Geschäftsentwicklung auf der einen Seite ein Rohergebnis i.H.v. rd. EUR 2,5 Mio. bei kostenbedingt einem voraussichtlichen Gewinn von rd. TEUR 300.

Aufgrund unserer Investitionen und intensiver Kooperationen mit Nachunternehmen gehen wir davon aus, dass sich die Ertragslage der Gesellschaft zukünftig positiv entwickelt.

B. Risikobericht

Das Risikomanagement hat zum Ziel, Risiken frühestmöglich zu identifizieren und durch geeignete Maßnahmen geschäftliche Einbußen zu vermeiden bzw. zu begrenzen. Es ist daher wichtig, ein wachsames Auge auf externe Faktoren zu haben und Strategien zur Risikominderung zu entwickeln, um auf mögliche Wirtschaftsschwankungen vorbereitet zu sein.

Mit dem derzeitigen Ausmaß an Beschäftigung begegnen wir aktiv der sich uns stellenden Kundenabhängigkeit und dem wachsenden Druck, ausgehend von erheblichen Kostensteigerungen in allen Bereichen; derzeit insbesondere Materialkosten.

Da Zahlungsstromschwankungen durch Lieferantenkredite aufgefangen werden können und ein Bonitätsrisiko bei unseren Hauptkunden nicht besteht, sind aus finanzieller Sicht keine Risiken erkennbar.

Derzeit werden keine bestandsgefährdenden Risiken gesehen und es wird von der Unternehmensfortführung ausgegangen.

C. Chancenbericht

Die Wettbewerbsverhältnisse sind bekannt und überschaubar, so konnten wir uns auch im Geschäftsjahr 2023 neuerlich gut behaupten und erwarten auch für 2024 und 2025 insoweit sehr gute Chancen für unser Unternehmen.

Für die Zukunft sehen wir unverändert unsere Stärken in der individuellen Qualität und Flexibilität unseres Unternehmens. Wir werden daher auch künftig unsere strategischen Maßnahmen auf die Personalentwicklung, hier auch die Aus- und Fortbildung der technischen Servicemitarbeiter in der Unternehmensgruppe richten.

Ebenso sind die Prozesssteuerung und Qualitätssicherung ein nicht nur gegenwärtig ernst zu nehmender strategischer Bereich, dem sich die Geschäftsleitung unverändert in besonderem Maße verpflichtet sieht.

Gegenüber unseren Auftraggebern erbringen wir offenbar höchst zufriedenstellende Ergebnisse, so dass die langfristige Zusammenarbeit fortlaufend verhandelt wird. Unser Wachstum wird mit der unverändert forcierten Auslagerung von technischen Services seitens der Telekommunikationsanbieter auch in Zukunft verzahnt sein.

 

Castrop-Rauxel, 7. Januar 2025

Tobias Loock, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 220.894,00 267.684,00
I. Sachanlagen 220.894,00 267.684,00
1. technische Anlagen und Maschinen 44.880,00 55.319,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 176.014,00 212.365,00
B. Umlaufvermögen 6.475.189,76 3.643.734,48
I. Vorräte 1.173.680,77
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 4.962.981,87 3.456.156,70
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 338.527,12 187.577,78
C. Rechnungsabgrenzungsposten 6.244,28 37.858,74
Summe Aktiva 6.702.328,04 3.949.277,22

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 606.560,49 224.416,81
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinnvortrag 199.416,81 313.042,32
III. Jahresüberschuss 382.143,68 -113.625,51
B. Rückstellungen 1.273.699,41 29.500,00
C. Verbindlichkeiten 4.820.443,14 3.692.235,41
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 173.526,92 218.081,02
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 173.526,92 218.081,02
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.660.974,83 877.141,63
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.660.974,83 877.141,63
3. sonstige Verbindlichkeiten 2.985.941,39 2.597.012,76
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 2.985.941,39 2.597.012,76
D. Rechnungsabgrenzungsposten 1.625,00 3.125,00
Summe Passiva 6.702.328,04 3.949.277,22

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 4.561.875,47 6.552.535,58
2. Personalaufwand 967.922,35 3.268.070,49
a) Löhne und Gehälter 787.127,05 2.688.822,36
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 180.795,30 579.248,13
davon für Altersversorgung 410,68 2.435,52
3. Abschreibungen 53.229,17 43.145,00
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 53.229,17 43.145,00
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.972.666,51 3.365.172,22
5. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 13.992,87 2.680,88
6. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 155.754,64 -21.350,00
7. Ergebnis nach Steuern 398.309,93 -105.183,01
8. sonstige Steuern 16.166,25 8.442,50
9. Jahresüberschuss 382.143,68 -113.625,51

Anhang

Tele-Union GmbH, Castrop-Rauxel

Amtsgericht Dortmund HRB 32657

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

Inhaltsverzeichnis des Anhangs

I. Angaben zum Jahresabschluss

A. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

C. Erläuterungen zur Bilanz

II. Sonstige Angaben

A. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

B. Abschlussprüferhonorare

C. Organe und Aufwendungen für Organe

D. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer

I. Angaben zum Jahresabschluss

A. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Dritten Buches des Handelsgesetzbuches sowie der ergänzenden Bestimmungen des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung erstellt. Die Gliederung des Jahresabschlusses erfolgt nach den Vorschriften §§ 266 ff. HGB.

Soweit für Pflichtangaben Wahlrechte bestehen, diese in der Bilanz, der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang darzustellen, sind diese aus Gründen der Übersichtlichkeit im Anhang dargestellt.

Die Ausweisstetigkeit wurde gewahrt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB gegliedert.

B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungswahlrechte werden nicht in Anspruch genommen.

Die Bewertungsmethoden werden unverändert gegenüber dem Vorjahr angewandt.

Sachanlagen

Die entgeltlich erworbenen Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden grundsätzlich zu Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungspreisminderungen aktiviert.

Für abnutzbare Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden planmäßige Abschreibungen nach der linearen Methode vorgenommen. Die Nutzungsdauern des abnutzbaren Anlagevermögens orientieren sich grundsätzlich an steuerlichen Richtwerten. Anpassungen werden vorgenommen, soweit die betriebswirtschaftliche Nutzungsdauer abweicht. Auf die Zugänge des beweglichen Anlagevermögens wird die Jahresabschreibung pro rata temporis verrechnet.

Geringwertige Anlagegüter mit Einzelanschaffungspreis bis zu EUR 800,00 werden voll abgeschrieben.

Voraussichtlich dauernden Wertminderungen, die über den nutzungsbedingten Werteverzehr hinausgehen, wird durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen.

Vorräte

Unfertige Leistungen werden nach der retrograden Methode bewertet. Dabei werden die Herstellungskosten ausgehend vom Veräußerungspreis unter Berücksichtigung noch anfallender Verwaltungs- und Vertriebskosten und eines Gewinnabschlages ermittelt.

Forderungen und sonstige Aktiva

Die Bewertung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erfolgt zum Nennwert. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Eine Pauschalwertberichtigung ist bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen nicht erforderlich.

Der Bestand an liquiden Mitteln wird mit Nominalwerten bewertet.

Der Ansatz der sonstigen Aktiva erfolgt zu Nennwerten.

Rückstellungen

Die Rückstellungen werden mit den nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbeträgen angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind nicht enthalten, sodass keine Abzinsung mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre erforderlich ist.

Verbindlichkeiten

Die Bewertung der Verbindlichkeiten erfolgt zum Erfüllungsbetrag.

C. Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Summe der Bruttowerte (kumulierte Anschaffungskosten) und der kumulierten Abschreibungen je Anlageposten sowie die Zugänge und Abgänge des Berichtsjahres ergeben sich aus dem Anlagenspiegel (ebenso sind dem Anlagenspiegel die Abschreibungen des Geschäftsjahres zu entnehmen).

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge Abgänge-
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibungen 31.12.2023
EUR
Abschreibungen Zuschreibungen- vom 01.01.2023 bis 31.12.2023
EUR
Buchwert 31.12.2023
EUR
A. Anlagevermögen
I. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 67.610,55 22.730,55 10.439,00 44.880,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 300.150,03 15.680,17 104.578,53 42.790,17 176.014,00
-35.237,67
Summe Sachanlagen 367.760,58 15.680,17 127.309,08 53.229,17 220.894,00
-35.237,67
Summe Anlagevermögen 367.760,58 15.680,17 127.309,08 53.229,17 220.894,00
-35.237,67

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind keine enthalten.

Eigenkapital

Das im Handelsregister eingetragene gezeichnete Kapital beträgt EUR 25.000,00.

Die Geschäftsführung beabsichtigt, in Abstimmung mit den Gesellschaftern, den Jahresüberschuss von TEUR 382 auf neue Rechnung vorzutragen.

Rückstellungen

Die ausgewiesenen Buchwerte zum Bilanzstichtag entsprechen den ermittelten notwendigen Erfüllungsbeträgen der Rückstellungen.

In den sonstigen Rückstellungen sind im Wesentlichen Rückstellungen für ausstehende Rechnungen in Höhe von TEUR 1.174 enthalten.

Verbindlichkeiten

mit einer Restlaufzeit von
Verbindlichkeiten Gesamtbetrag
TEUR
bis zu einem Jahr
TEUR
mehr als einem Jahr
TEUR
mehr als fünf Jahren
TEUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 141 38 103 0
(Vorjahr) (174) (38) (136) (0)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 720 720 0 0
(Vorjahr) (1.610) (1.610) (0) (0)
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 3.183 3.183 0 0
(Vorjahr) (1.084) (1.084) (0) (0)
davon gegenüber Gesellschaftern (3.183) (3.183) (0) (0)
(Vorjahr) (1.084) (1.084) (0) (0)
Sonstige Verbindlichkeiten 61 40 21 0
(Vorjahr) (119) (87) (32) (0)
Summe 4.105 3.981 124 0
(Vorjahr) (2.987) (2.819) (168) (0)

Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind TEUR 141 durch Sicherungsübereignungen gesichert.

Von den sonstigen Verbindlichkeiten sind TEUR 32 durch Eigentumsvorbehalt gesichert.

II. Sonstige Angaben

A. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen resultieren im Wesentlichen aus langfristigen Miet-, Pacht- und Leasingverträgen.

B. Abschlussprüferhonorare

Auf die Angaben bezüglich der Abschlussprüferhonorare wurde gemäß § 288 Abs. 2 HGB verzichtet.

C. Organe und Aufwendungen für Organe

Geschäftsführer: Loock, Tobias, Castrop-Rauxel (Kommunikationsgrafiker, Kaufmann).

Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung wurde aufgrund der Anwendung des § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

D. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer

Angestellte 3
Gewerbliche Arbeitnehmer 19
22

 

Castrop-Rauxel, 7. Januar 2025

Tele-Union GmbH

Tobias Loock, Geschäftsführer

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 07.01.2025 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Tele-Union GmbH, Castrop-Rauxel

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Tele-Union GmbH, Castrop-Rauxel, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Tele-Union GmbH, Castrop-Rauxel, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

- entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

- vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

- identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolo- se Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

- gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

- beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

- ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

- beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

- beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

- führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Koblenz, 8. Januar 2025

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