Beteiligungsgesellschaften
VOL Abwicklungs-GmbHLiquidiert
Allmendring 29, 75203 Königsbach-Stein, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (4)
| Name | Anteil |
|---|---|
Heidrun Vollmer | 50.00% |
S**** R**** | 20.00% |
| 20.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
4 Gesellschafter
GmbH-Struktur
3 von 4 angezeigt
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
H. Vollmer GmbHKönigsbach-SteinJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2015 bis zum 31.12.2015Lagebericht auf den 31.12.2015der H. Vollmer GmbHA. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Die H. Vollmer GmbH ist ein lichttechnischer Elektrogroßhandel mit Sitz in Süddeutschland. Gegründet wurde das Unternehmen 1986 und zeichnet sich durch ihr breites Lieferspektrum an lichttechnischen Produkten unter dem Markennamen HEITRONIC® und verschiedener anderer namhafter Markenhersteller aus. Zu HEITRONIC® gehören hauptsächlich Außenleuchten, Wohnraumleuchten, Leuchtmittel, Einbaustrahler, Komplettlösungen im Bereich technisches Licht, sowie Installationsmaterialien und Elektrozubehör, das sowohl für den Fachhandel als auch den Handwerker geeignet ist. Zudem bieten wir Dekoleuchten für den Innen- und Außenbereich, mit welchem wir uns auch im Baumarkt positionieren können. Unsere Kundenstruktur ist sehr breit gefächert. So zählen neben Elektroeinzelhändlern auch GaLa-Bauer, Möbelfachgeschäfte, Versandhäuser sowie namhafte Baumarktketten zu unseren Kunden. Die Gesellschaft betreibt keine Zweigniederlassungen. B. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Die allgemeine konjunkturelle Lage in Deutschland war im Jahr 2015 gekennzeichnet durch ein solides und stetiges Wirtschaftswachstum. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes im Jahresdurchschnitt 2015 um 1,7 % höher als im Vorjahr. Dank robuster Binnennachfrage und stabiler konjunktureller Lage liegt die deutsche Wirtschaft im europäischen Vergleich im Mittelfeld. Grundlage für die positive gesamtwirtschaftliche Entwicklung ist der robuste Arbeitsmarkt. Die Wirtschaftsleistung in Deutschland wurde im Jahresdurchschnitt 2015 erstmals von mehr als 43 Millionen Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland erbracht. Damit nimmt die Erwerbstätigkeit seit 10 Jahren kontinuierlich zu. Auch für die meisten anderen europäischen Länder wird das Jahr 2015 wieder mit einer Steigerung der Wirtschaftsleistung im Vergleich zum Vorjahr abgeschlossen. Insgesamt geht die Europäische Kommission in ihrer Herbstprognose für die gesamte EU 28 von einem Anstieg des realen BIP um 1,9 % aus, der damit geringfügig über dem deutschen Wert liegen würde. Für die 19 Länder der Eurozone rechnet sie mit einem etwas schwächeren BIP-Wachstum von + 1,6 %. Während das Wachstum in den USA laut IWF 2015 stärker angezogen hat (+ 2,6 %), ist in China ein gegenüber dem Vorjahr verlangsamtes Wachstum zu beobachten. So wird China - lange Zeit Motor des globalen Wachstums - demnach die von der Führung in Peking angestrebte Zuwachsrate für das Bruttoinlandsprodukt (BIP) von sieben Prozent für 2015 knapp verpassen. 2016 dürfte sich das Wachstum laut IWF sogar auf 6,3 Prozent abkühlen. Für Japan geht die Kommission davon aus, dass sich die Wirtschaft im Jahr 2015 nach einem leichten Abschwung im Jahr 2014 (- 0,1 %) voraussichtlich nur langsam wieder erholt (+ 0,7 %). Die globale Wirtschaft wuchs allerdings 2015 nur noch um 3,1 Prozent, wie aus der Prognose des Internationalen Währungsfonds (IWF) hervorgeht. 2014 war noch ein Wachstum von 3,4 Prozent zu verzeichnen. Die Lichttechnik-Branche im speziellen befindet sich aktuell in einem starken Wandel. Die Marktteilnehmer werden durch einen immens schnellen Technologiewandel sowie Themen wie Energieeffizienz oder dem angestrebten Wechsel zu LED/OLED vor große Herausforderungen gestellt. Dadurch stehen die Leuchtenunternehmen in einem größer werdenden Wettbewerb zueinander, so dass eine hohe Kompetenz, Innovationsbereitschaft und besondere Dienstleistungen zu wichtigen Wettbewerbsfaktoren werden. 2. Geschäftsverlauf Seit Bestehen des Unternehmens konnte die H. Vollmer GmbH regelmäßig eine gleichbleibende Umsatzsteigerung verzeichnen. Seit Mai 2014 ist nun allerdings ein kontinuierlich anhaltender Umsatzrückgang zu verzeichnen. So wird das Geschäftsjahr 2015 mit einem Umsatzrückgang von 13,89 Prozent abgeschlossen. Als Ursache hierfür zeichnen sich im Wesentlichen folgende Punkte für diesen Rückgang ab:
Die Masse an ständig neuen, technisch stark verbesserten Produkten führt zwangsläufig zu Abwertungen der Lagerbestände. Da viele Großkunden immer mehr auf Direktimporte setzen, kam es hier zu sinkenden Umsatzzahlen. Verbesserte Produkte zeichnen sich außerdem durch eine wesentlich längere Lebensdauer aus, was dazu führt, dass der Ersatzbedarf bei den Kunden stetig weiter sinkt und somit auch die Umsatzzahlen rückläufig sind. Diese Faktoren führten zu einem Umdenken hinsichtlich der Verlagerung auf bestimmte Produktschwerpunkte, mit deren Umsetzung bereits begonnen wurde. Erweiterung bestehender Sortimente wird angestrebt und der Abverkauf bestimmter Bereiche fokussiert. Der Personalaufwand hat sich im Geschäftsjahr um TEUR 175 verringert. Dies ist im Wesentlichen auf einen Rückgang der erfolgsabhängigen Gehaltsbestandteile und einigen strukturellen Veränderungen im organisatorischen Bereich zurückzuführen. Der Materialaufwand hat sich um TEUR 273 auf TEUR 13.380 verringert, wobei im Jahresabschluss 2015 erstmals dem Preisverfall und dem technologischen Wandel in Form einer Kennzahlen basierten Lagerwertbereinigung um TEUR 1.369 Rechnung getragen wurde. Dem liegen gesunkene Umsatzzahlen um TEUR 2.982 auf TEUR 18.490 zugrunde. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit ist gegenüber dem Vorjahr um TEUR 2.187 zurückgegangen. 3. Lage Ertragslage: Das Jahresergebnis nach Ertragssteuern hat sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 2.243 auf einen Verlust von TEUR 2.566 verändert. Dieses Ergebnis ist hauptsächlich auf den kontinuierlichen Umsatzrückgang sowie die erstmalige Lagerwertbereinigung zurückzuführen. Finanzlage: Das Finanzmanagement der H. Vollmer GmbH ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfristen zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Die Eigenkapitalquote hat sich im Vergleich zum Vorjahr um 8,68 Prozentpunkte verschlechtert, beträgt jedoch aufgrund von Gewinnthesaurierungen der Vorjahre 36,89 %. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten machen 49,81 Prozent der Bilanzsumme aus. Dieser Anstieg um 7,74 Prozentpunkte resultiert lediglich aus der im Geschäftsjahr gesunkenen Bilanzsumme, da die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten insgesamt leicht zurückgegangen sind. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen lediglich 2,77 Prozent der Bilanzsumme. Auf Grund der Zusammenarbeit mit Lieferanten aus Fernost, sind die Zahlungsmodalitäten in der Regel Vorauskasse. Sämtliche Verbindlichkeiten können stets innerhalb der Zahlungsziele beglichen werden. Der Rohgewinn ist von TEUR 7.818 auf TEUR 5.109 und damit um 34,65 % Prozent gesunken. Kurz- und mittelfristig stehen keine erforderlichen Investitionen an. Im laufenden Geschäftsjahr hatte die H. Vollmer GmbH einen Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit von TEUR 782. Der Mittelabfluss aus Investitionstätigkeit beläuft sich auf TEUR 93, was einer Verringerung um TEUR 121 entspricht. Aus Finanzierungstätigkeit resultiert ein Cash Flow von TEUR -34. Insgesamt hat sich der Finanzmittelfonds zum Ende der Periode um TEUR 656 verbessert. Trotz der Verluste kann die H. Vollmer GmbH ihren finanziellen Verpflichtungen nachkommen. Vermögenslage: Die Vermögenslage unserer Gesellschaft hat sich im Vergleich zum Vorjahr verschlechtert. Das Gesamtvermögen hat sich, aufgrund des Jahresfehlbetrags des Geschäftsjahres, gegenüber dem Vorjahr um TEUR 3.717 verringert. Die Eigenkapitalquote liegt mit 36,89% allerdings weiterhin auf einem überdurchschnittlich hohen Niveau. 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Als finanzielle Leistungsindikatoren werden für das Unternehmen folgende Kennzahlen herangezogen: Der Eigenkapitalanteil ist im Vergleich zum Vorjahr um 8,68 Prozentpunkte auf 36,89 Prozent gesunken. Entsprechend hat sich der Verschuldungsrad, aufgrund des gesunkenen Eigenkapitals, im Unternehmen um 51,62 Prozentpunkte auf insgesamt 171,09 Prozent erhöht. Die Reduzierung des Eigenkapitals resultiert vollumfänglich aus dem Ausgleich des Jahresfehlbetrags des Geschäftsjahres. Die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft kann im laufenden Geschäftsjahr als nicht zufriedenstellend bezeichnet werden. Jedoch profitiert die H. Vollmer GmbH von der guten Eigenkapitalquote durch die in der Vergangenheit im Unternehmen belassenen Gewinne. Das Ziel für die Folgejahre ist eine positive Geschäftsentwicklung durch Steigerung der Umsätze und Reduzierung der Kosten bei einer Fortsetzung der Thesaurierungspolitik zur weiteren Eigenkapitalstärkung. C. Nachtragsbericht Nach Ende des Geschäftsjahres haben wir im Herbst 2016 eine auf Restrukturierung spezialisierte Unternehmensberatung beauftragt, ein Restrukturierungskonzept zu erarbeiten, das uns in die Lage versetzt, das Unternehmen durchgreifend zu sanieren. Mit der Umsetzung dieses Restrukturierungskonzepts wurde bereits zu Beginn des Jahres 2017 begonnen. D. Prognosebericht Auch in 2016 zeichnet sich ein weiterer Umsatzrückgang ab. Insgesamt gehen wir von einem weiteren Umsatzrückgang von rund 20 bis 22 Prozent im Vergleich zum Vorjahr aus. Die Gesellschaft hat deshalb verschiedene Maßnahmen ergriffen, um diesem Negativtrend entgegen zu wirken. So wird verstärkt der Fokus auf die Optimierung und Aktualisierung des Lagerbestandes gesetzt. Zudem setzen wir verstärkt auf eine Fokussierung auf ein neu ausgerichtetes Kernsortiment, welches wir sukzessive mit weiteren innovativen Produkten ausbauen werden. Zusätzlich erfolgt eine dahingehende Optimierung innerbetrieblicher Strukturen. Durch den aktuellen Branchenwandel und dahingehenden Wettbewerbsbedingungen müssen wir auch noch für 2016 von einer negativen Entwicklung der Ertragslage ausgehen und werden auch das Geschäftsjahr 2016 mit einem signifikanten Fehlbetrag von TEUR 1.800 bis 2.000 abschließen. Dieser ist im Wesentlichen bedingt durch den sich weiter verringernden Umsatz, dem nicht im erforderlichen Maße mit Reduzierungen in den Fixkosten entgegengetreten werden konnte. E. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht Gesamtwirtschaftliche Risiken: Die Weltwirtschaft entwickelte sich im vergangenen Jahr langsamer als erwartet. Besonders enttäuschend war die mangelnde Dynamik im Welthandel. So ist das Wirtschaftswachstum in den Schwellenländern deutlich geringer ausgefallen, als erwartet. Die gegenläufigen Entwicklungen der Konjunkturzyklen in Industrie- und Schwellenländern haben sich auch hier wieder fortgesetzt, denn die Industrieländer haben sich recht robust entwickelt. Hierfür war der Aufschwung in den Vereinigten Staaten mit verantwortlich, die trotz der starken Aufwertung des US Dollars weiterhin die Rolle des weltwirtschaftlichen Wachstumsmotors waren. Diese weltwirtschaftlichen Entwicklungen werden aufmerksam beobachtet, um entsprechend zeitnah unternehmerische Entscheidungen zu treffen. Ziel ist es weiterhin finanzielle Risiken des Unternehmens einzugrenzen und Chancen neu zu bewerten. Eine wesentliche, nicht einschätzbare Komponente ist allerdings die weitere Entwicklung in den Vereinigten Staaten und dahingehenden Auswirkungen auf den US-Dollar-Kurs, der sich sowohl positiv als auch negativ auf das Ergebnis niederschlagen kann. Ertragsorientierte Risiken: Die Wettbewerbsrisiken in der Branche haben durch gesteigerte Produktionskapazitäten deutlich zugenommen. Hinzu kommt, dass Lieferanten die Kunden von Vollmer z. T. direkt bedienen und der von Vollmer besetzte Teil der Wertschöpfungskette übersprungen wird. Auch können erhöhte Anforderungen an die Produktqualität oder Sicherheitsstandards zu höheren Herstellungskosten führen. Der Umsatzrückgang soll durch den Gewinn neuer Kunden und Kundengruppen kompensiert werden. Gleichzeitig gilt es das Produktsortiment zu optimieren, um so die unterschiedlichen Anforderungen der Kundengruppen bedienen zu können und die erzielte Handelsspanne zu erhöhen. Wie schnell sich hierdurch positive Effekte realisieren lassen, ist schwer abzuschätzen. Durch länger gebundene Katalogpreise, sind Preisanpassungen trotz eines sich kontinuierlich ändernden Preisniveaus schwer durchführbar. Dem gilt es ebenso Rechnung zu tragen und entsprechend entgegen zu wirken. Zur Deckung des bestehenden, signifikanten Fixkostenblocks ist die Erreichung eines Mindestumsatzniveaus bzw. entsprechenden Rohertrag für die Generierung positiver Ergebnisse unerlässlich, sofern nicht in erforderlichem Maße Aufwandsreduzierungen umgesetzt werden können. Der schnelle technologische Wandel sowie gestiegener Preiswettbewerb durch gestiegene Transparenz sind in diesem Zusammenhang wesentliche Herausforderungen. Um den Risiken aus einer eingeschränkten bzw. preisverminderten Verwertbarkeit der Lagerartikel Rechnung zu tragen, wurde im Laufe des Geschäftsjahres 2016 die Werthaltigkeitsprüfung zur Bestimmung des Abwertungsvolumens weiter verfeinert. Ziel ist es, Veränderungen damit auf monatlicher Basis zu monitoren und ergebnisseitig zu verarbeiten. Aufgrund der weiter fortschreitenden Krise hat sich das Management entschieden, sich von einer auf Restrukturierung spezialisierten Unternehmensberatung unterstützen zu lassen und gemeinsam ein Restrukturierungskonzept zu erarbeiten. Dieses zielt darauf ab, das Unternehmen im Umsatz zu konsolidieren, Kostenreduktionen im Fixkostenblock (insbesondere Personal, Gebäude- und Logistikkosten) zu realisieren und dadurch das Geschäftsmodell zu sanieren. Finanzwirtschaftliche Risiken: Die Liquiditätssituation hat sich 2015 durch Steuererstattungen verbessert, aufgrund des hohen Warenlagers und der stagnierenden Abverkäufe unserer Produkte war die Gesellschaft allerdings gezwungen, die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in bisherigem Umfang beizubehalten. Derzeit zahlt die H. Vollmer GmbH alle Verbindlichkeiten innerhalb der Zahlungsfristen, meist mit Skonto. Um eine Verbesserung der Liquiditätssituation zu erreichen, wird weiterhin aktiv an der Reduzierung des Warenlagers, besonders der Altbestände, gearbeitet. Dadurch sollen die im Warenbestand gebunden Mittel wieder freigesetzt werden und eine Verbesserung der Liquiditätssituation erfolgen. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolges gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Zudem besteht eine Warenkreditversicherung. Drüber hinaus informiert sich die Gesellschaft vor Eingehung größerer Geschäftsbeziehungen stets über die Bonität unserer Kunden. Eine wesentliche, nicht einschätzbare Komponente ist die Entwicklung des US-Dollar-Kurses, der sich durch die wechselkurbedingt schwankenden Einkaufspreise sowohl positiv als auch negativ auf das Ergebnis niederschlagen kann, wobei seit Ende des Jahres 2014 eine negative Entwicklung auf den Wareneinsatz zu verzeichnen ist. Die Gesellschaft ist jedoch bestrebt potentielle Währungsrisiken durch Sicherungsgeschäfte zu kompensieren. Hierzu werden soweit möglich Target-Forward Geschäfte abgeschlossen. Wir weisen darauf hin, dass die künftige, erfolgreiche Entwicklung der Gesellschaft davon abhängt, dass es gelingt in der Zukunft positive Ergebnisse zu erzielen. Sofern keine ausreichenden finanziellen Mittel aus dem operativen Cashflow oder durch Finanzierungsmaßnahmen zur Verfügung stehen, ist der Fortbestand der Gesellschaft bedroht. 2. Chancenbericht Durch den enormen Technologiewandel werden zunehmend weitere Faktoren wie Dienstleistungen und bestimmte Kernkompetenzen zu Wettbewerbsvorteilen. Die bisherigen Strukturen und Vertriebswege lösen sich immer mehr auf bzw verändern sich. Hier gibt es Chancen neue Kanäle zu bedienen und Strukturen entsprechend anzupassen. Eine Veränderung der rechtlichen Rahmenbedingungen kann ebenso eine Chance bedeuten. Qualitätsstandards werden immer stärker gefordert und kontrolliert. Hier kann die H. Vollmer GmbH auf zuverlässige, jahrelange Lieferanten zurückgreifen, die bereit sind unsere hohe Innovationsbereitschaft unter einem verstärktem Qualitätsgedanken mitzutragen. Unsere hohen Qualitätsstandards setzen wir durch Qualitätskontrollen sowohl direkt bei unseren Lieferanten in den Herkunftsländern als auch in unseren eigenen Geschäftsräumen durch. Als Wettbewerbsvorteil gegenüber Konkurrenzunternehmen kooperiert die H. Vollmer GmbH seit einigen Jahren mit der HEITRONIC ASIA Industrial Ltd., welche die Qualitätssicherung bei den Lieferanten vor Ort durchführt. 3. Gesamtaussage Die neuen technologischen und wettbewerbsrechtlichen Herausforderungen stellen durchaus Risiken für die Gesellschaft dar. Gleichzeitig führen ein starker Preisverfall und die technisch bedingte Langlebigkeit der Produkte zu sinkenden Umsatzzahlen, so dass dies vor dem Hintergrund gleichzeitig zunehmender gesetzlicher Vorschriften zu einer Anpassung im Marktgeschehen führen sollte. Diese Probleme wurden erkannt und an einer entsprechenden Umsetzung eines Restrukturierungskonzepts wird bereits gearbeitet. Die H. Vollmer GmbH beobachtet zudem fortlaufend die rechtlichen Rahmenbedingungen und das regulatorische Umfeld, um auch hier potenzielle Problembereiche oder Chancen frühzeitig zu erkennen und die Geschäftsaktivitäten entsprechend schnell anpassen zu können. Trotz des schlechten Geschäftsjahres 2015 und der negativen Prognose für 2016 überwiegen für unsere Gesellschaft die Chancen der künftigen Entwicklung und wir gehen bei einer stringenten Umsetzung des Restrukturierungskonzepts von einem positiven Fortbestand der Gesellschaft aus.
Königsbach-Stein, 20.04.2017 Günter Vollmer Heidrun Vollmer Sarah Roser BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang zum 31.12.2015der H. Vollmer GmbHA. ALLGEMEINE ANGABEN Der Jahresabschluss der H. Vollmer GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt. Die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung sind nach den Bestimmungen des HGB (§§ 266, 275) gegliedert. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist entsprechend § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Die Gesellschaft nimmt die für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Angabenerleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB teilweise in Anspruch. B. ANGABEN UND ERLäUTERUNGEN ZU POSTEN DER BILANZ UND DER GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG I. Bilanzierungs-, Bewertungs- und Fremdwährungsumrechnungsmethoden 1. Bilanzierungsmethoden Der Jahresabschluss enthält alle ansatzpflichtigen Vermögensgegenstände, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten. Das Saldierungsverbot gem. § 246 Abs. 2 HGB wurde beachtet. Angaben nach § 268 Abs. 2 HGB sind in dem Anlagespiegel als Anlage A zum Anhang ausgewiesen. In den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind Vorauszahlungen, die in künftigen Zeiträumen Aufwand darstellen, zeitanteilig abgegrenzt. Bei den latenten Steuern hat sich insgesamt ein aktiver Saldo ergeben, welcher aufgrund der Ausübung des Wahlrechts des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB aktiviert wurde. Die gebildeten Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten. Rückstellungen werden nur insoweit aufgelöst, soweit der Grund für die Rückstellung entfallen ist. 2. Bewertungsmethoden Die Bewertung der Vermögens- und Schuldposten erfolgte gemäß dem Grundsatz der Vorsicht und berücksichtigt alle erkennbaren Risiken. Den allgemeinen Bewertungsgrundsätzen des § 252 Abs. 1 HGB wurde Rechnung getragen. Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Zugänge von abnutzbaren beweglichen Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens mit einem Einzelanschaffungspreis bis zu € 150,00 netto wurden entsprechend der steuerlichen Regelung des § 6 Abs. 2 EStG in voller Höhe als Betriebsausgaben erfasst. Für abnutzbare bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens mit einem Einzelanschaffungspreis, der den Wert von € 150,00, aber nicht € 1.000,00 netto übersteigt, wurde entsprechend der steuerlichen Regelung des § 6 Abs. 2a EStG ein Sammelposten gebildet. Der Sammelposten wird im Wirtschaftsjahr der Bildung und in den folgenden 4 Wirtschaftsjahren mit jeweils 1/5 aufgelöst und linear abgeschrieben. Im Finanzanlagevermögen wurde der Genossenschaftsanteil an der Volksbank Wilferdingen-Keltern e. G. zu Anschaffungskosten angesetzt. Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgte zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung von Anschaffungsnebenkosten und ‑preisminderungen. Die Bewertung der Waren erfolgte zum gleitenden Durchschnittswert unter Berücksichtigung von Anschaffungsnebenkosten und -preisminderungen. Soweit aufgrund einer hohen Lagerdauer bzw. mangelhafter Qualität im Hinblick auf eine verlustfreie Bewertung die Notwendigkeit zu Wertberichtigungen bestand, wurde dies in angemessener Höhe in Form eines Gängigkeitsabschlages durchgeführt. Hierzu wurde im Jahr 2015 ein allgemein gültiges Bewertungscluster eingeführt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nominalwert oder dem niedrigeren beizulegenden Wert ausgewiesen. Erkennbare Einzelrisiken sind durch Wertberichtigungen (Einzelwert-berichtigungen), das allgemeine Kreditrisiko ist durch eine Pauschalwertberichtigung ausreichend berücksichtigt worden. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind mit dem Nominalwert angesetzt. Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gemäß § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen wurden einbezogen. Bei einer Laufzeit von mehr als einem Jahr erfolgte die Sollverzinsung mit dem geglätteten Marktzinssatz bezogen auf die Dauer der Rückstellung. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. 3. Angabe der Grundlagen für die Umrechnung der Fremdwährungsposten Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sach-verhalte, die in Euro umgerechnet wurden. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Soweit der Kurs am Tage des Geschäftsvorfalles bei Forderungen darunter bzw. bei Verbindlichkeiten darüber lag, ist dieser angesetzt. II. Angaben zu den Bilanzposten 1. Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist im Anlagespiegel (Anlage A) dargestellt, der Bestandteil dieses Anhangs ist. Die Abschreibungen des laufenden Geschäftsjahres ergeben sich aus dem Anlagespiegel (§ 268 Abs. 2 Satz 3 HGB). 2. Beteiligungen, verbundene Unternehmen Die Gesellschaft ist an anderen Unternehmen weder beteiligt noch durch Unternehmensverträge analog der §§ 291, 292 AktG verbunden. Die Genossenschaftsanteile an der Voksbank Wilferdingen-Keltern e.G. sind unter der Position Finanzanlagen unter den Posten "Genossenschaftsanteile" ausgewiesen. 3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind - wie im Vorjahr - sämtlich innerhalb eines Jahres fällig. Bei den sonstigen Vermögensgegenständen bestehen Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von T€ 0,5 (Vorjahr: T€ 0,5). 4. Aktive latente Steuern Die aktiven latenten Steuern betragen T€ 19,5 (Vorjahr : T€ 0,00) Der Bewertung wurde ein Steuersatz von 27,725 % zugrunde gelegt. Bestehende steuerliche Verlustvorträge können in den nächsten fünf Jahren voraussichtlich zur Steuerminderung genutzt werden. 5. Eigenkapital Das Stammkapital ist mit dem Nennbetrag angesetzt. 6. Gewinnrücklagen Im Wege der Umstellung auf das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) wurden steuerlich motivierte Abschreibungen (geometrisch degressiv) aus den Jahren 2008 und früher in Höhe von € 92.316,32 rückgängig gemacht und erfolgsneutral in die Gewinnrücklagen eingestellt. Ebenfalls im Rahmen der Umstellung auf das BilMoG wurde auch die Aufbewahrungsrückstellung um € 1.800,00 reduziert und dieser Betrag erfolgsneutral in die Gewinnrücklagen eingestellt. Gleichzeitig wurden die Gewinnrücklagen um 27,725% latente Steuern gemindert, dies entspricht € 26.093,74. 7. Pensionsrückstellungen Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde das Anwartschaftsbarwertverfahren (PUC-Methode) angewendet. Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:
8. Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden Für die Saldierung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten wurden folgende Werte ermittelt: Die Pensionsrückstellung der Geschäftsführerin weist nach Saldierung mit dem Deckungsvermögen einen Passivüberhang aus. Es wird davon ausgegangen, dass der Passivüberhang nur temporär ist. 9. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen enthalten Beträge für nichtgenommenen Urlaub- und Überstunden (T€ 65), Umsatzprämien Arbeitnehmer (T€ 61), Gewährleistungen (T€ 61), Abschluss- und Prüfungskosten (T€ 39), Aufwendungen für zukünftige Betriebsprüfung (T€ 13) und Aufbewahrungskosten (T€ 9). Es wurde allen erkennbaren Risiken ausreichend Rechnung getragen. 10. Verbindlichkeiten Bezüglich der Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten verweisen wir auf den Verbindlichkeitenspiegel (Anlage B), der Bestandteil dieses Anhangs ist. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind folgendermaßen gesichert: Sicherungsübereignung des Warenlagers, Abtretung der daraus resultierenden Kundenforderungen und teilsweis durch Bürgschaften der Gesellschafter. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind teilweise durch branchenübliche Eigentumsvorbehalte gesichert. III. Angaben zu Posten der Gewinn- und Verlustrechnung 1. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten unter anderem Erträge aus abgeschriebenen Forderungen T€ 7,3 (Vorjahr: T€ 3,0) sowie Erträge aus Entschädigungen Geschmacksmuster T€ 7,0 (Vorjahr: T€ 0). 2. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten unter anderem Aufwendungen für Miete (T€ 766), Ausgangsfrachten (T€ 564), Werbe-, Messe- und Prospektkosten (T€ 533) Porto / Gebühren Postabholung (T€ 332), Servicekosten Heitronic Asia (T€ 276), Verpackungsmaterial (T€ 147), Versicherungen / Delkredereprovision (T€ 145) sowie EDV-Kosten (T€ 105) C. SONSTIGE ANGABEN 1. Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten bestehen Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB gegenüber einem Gesellschafter in Form einer Bürgschaft in Höhe von 1.896.000,00 € Mit einer Inanspruchnahme aus dem Haftungsverhältnis ist aufgrund der Vermögensstruktur des Gesellschafters zur Zeit nicht zu rechnen. 2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Jährliche Zahlungen aus Dauerschuldverhältnissen, Mieten, Pachten und Leasing betragen 860.897,30 €. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen beinhalten Verpflichtungen gegenüber Gesellschaftern in Höhe von 447.960,00 € (Vorjahr: € 447.960,00). 3. Belegschaft Im Jahresdurchschnitt waren beschäftigt:
4. Geschäftsführung Als Geschäftsführer der Gesellschaft sind bestellt: Heidrun Vollmer, Industriekauffrau Günter Vollmer, Kaufmann Sarah Roser, Diplom Betriebswirtin (FH) Die Gesellschaft hat von den Befreiungsvorschriften gem. § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht und die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung unterlassen. 5. Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern Zum 31. Dezember 2015 bestehen Forderungen gegenüber Gesellschaftern in Höhe von 9.480,00 € (Vorjahr: 859,37 €) und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von insgesamt 1.679,36 € (Vorjahr: € 19.320,64). Die Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beinhalten gleichzeitig und in der selben Höhe Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Geschäftsführern. 6. Ausschüttungsgesperrte Beträge Für das Geschäftsjahr 2015 ergibt sich aufgrund der Ausübung des Wahlrechts nach 274 Abs. 1 Satz 2 HGB zur Aktivierung latenter Steuern eine Ausschüttungssperre gem. 268 Abs. 8 HGB in Höhe von 19.452,98 €. 7. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresfehlbetrag in Höhe von 2.566.136,79 € wie folgend zu verrechnen:
Königsbach-Stein, den 28. März 2017 gez. Günter Vollmer gez. Heidrun Vollmer gez. Sarah Roser Anlagespiegel
Angabe der Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern1.1.2015 - 31.12.2015Der Betrag der sonstigen Vermögensgegenstände gegenüber Gesellschaftern beträgt 9.480,00 EUR. Der Betrag der sonstigen Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beträgt 1.679,36 EUR. 1.1.2014 - 31.12.2014Der Betrag der sonstigen Vermögensgegenstände gegenüber Gesellschaftern beträgt 859,37 EUR. Der Betrag der sonstigen Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beträgt 19.320,64 EUR. Sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 26.06.2017 festgestellt. Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersVorstehender, zur Offenlegung bestimmter Jahresabschluss zum 31. Dezember 2015 und Lagebericht 2015 der H. Vollmer GmbH, Königsbach-Stein, entspricht den gesetzlichen Vorschriften. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht haben wir folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt: "Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der H. Vollmer GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2015 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung auf Grund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Pforzheim, 22.06.2017 ZSP
Audit GmbH
gez. Paulus, vereidigter Buchprüfer
Pforzheim, 22.06.2017 ZSP
Audit GmbH
Paulus, vereidigter Buchprüfer |
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