Stammdaten

Register
Amtsgericht Köln HRB 55439
Eingetragen
25.7.2001
Branche
Großhandel mit chemischen ErzeugnissenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Brennstoffen, Erzen, Metallen und technischen ChemikalienTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Baustoffen und Anstrichmitteln
Gegenstand
der Vertrieb von chemischen und petrochemischen Produkten aller Art, insbesondere als Kommissionär und Agent sowie die Erbringung von Dienstleistungen gegenüber verbundenen Unternehmnen.

Historie

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Management

NameRolle
Peter Smits
seit 23.5.2018
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Lars Adler
seit 21.4.2015
Prokura
Prokura
Sven Graewe
seit 7.11.2014
Prokura
Christoph Dr. Sondern
seit 13.6.2005
Prokura

Konzern- und Jahresabschlüsse

Basell Deutschland GmbH

Wesseling

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2017 bis zum 31.12.2017

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2017

I. Geschäftsmodel der Gesellschaft

Die LyondellBasell Gruppe mit Sitz der Obergesellschaft in den Niederlanden ist weltweit im Geschäft mit petrochemischen Produkten und Treibstoffen tätig. Die ehemaligen Basell-Gesellschaften produzieren die Kunststoffe Polyethylen (PE) und Polypropylen (PP), sowie die daraus hergestellten PP Compounds (PPC). Daneben erforschen und vermarkten sie das entsprechende Know-how für die verschiedenen Prozesstechnologien.

Die LyondellBasell Gruppe hat die Geschäftsprozesse ebenso gesellschaftsübergreifend und konzernweit integriert implementiert, wie die strategische Planung und das Risikomanagementsystem. Die einzelnen Konzerngesellschaften sind darauf ausgerichtet, die Erreichung der konzernweiten Ziele sicherzustellen.

Die Basell Deutschland GmbH (nachfolgend auch "Gesellschaft" oder "BDG" genannt) ist eine 100%-ige Tochter der Basell Polyolefine GmbH, Wesseling, (nachfolgend auch "BPO" genannt).

Der Konzern steuert die Aktivitäten der deutschen Tochterunternehmen über die Basell Germany Holdings GmbH (nachfolgend "BGH" genannt). Mit Wirkung zum 1. Januar 2007 besteht ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag zwischen der BGH und der BPO, welche wiederum einen Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag mit der Basell Deutschland GmbH geschlossen hat.

Geschäftszweck der BDG ist der Vertrieb von Polyethylen (PE), Polypropylen (PP), Polypropylen-Compounds (PPC) und von anderen PP-Spezialitäten.

Der weltweite Vertrieb von Basell-Produkten erfolgt seit dem 1. Juli 2006 durch die Basell Sales & Marketing Company B.V. (nachfolgend auch "BSM" genannt) in den Niederlanden. Die Basell Deutschland GmbH ist ein Verkaufsagent der BSM und erhält von dieser einen auf Basis eines abgeschlossenen Vertriebsvertrages fixierten Prozentsatz vom Umsatz als Provision sowie Kostenerstattungen.

Die organisatorische Ausrichtung des Polyolefin-Geschäftes der Basell orientiert sich an der grundsätzlichen Differenzierung in ein Volumengeschäft (PE- und PP-Standardprodukte) bzw. ein Valuegeschäft (durch Zugabe von Füllstoffen, Farben, Additiven hinsichtlich des Eigenschaftsprofils variierte Spezialprodukte), mit entsprechend abgegrenzten Zuständigkeiten und Berichtsstrukturen.

II. Wirtschaftsbericht

1. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen

Der Geschäftsverlauf 2017 der Europäischen Olefin- und Polyolefin-Industrie war durchweg positiv. Hauptgrund hierfür war die gute Nachfrageentwicklung, sowohl in der Verarbeitungsindustrie als auch beim Endverbraucher selbst. Zahlreiche Industriekennzahlen und Verbraucherumfrageergebnisse bestätigen eine gut wachsende Europäische Wirtschaft und günstige Konjunktur, in Teilbereichen auf oder über dem Niveau vor der globalen Finanzkrise.

Unsicherheitsfaktoren, wie zum Beispiel die Brexit-Diskussion und die amerikanische Präsidentschaftswahl, hatten keine signifikanten Auswirkungen auf die allgemeine Weltwirtschaftslage und letztlich auch nicht auf die weltweite petrochemische Industrie.

Diese positiven Rahmenbedingungen hatten über weite Strecken des Jahres 2017 günstigere Auswirkungen auf den Polyolefinsektor als ursprünglich angenommen. Rohöl- und Naphthapreise, sowie auch der Euro-Wechselkurs gegenüber anderen internationalen Kernwährungen, blieben innerhalb von Bandbreiten, die eine allgemeine Wettbewerbsfähigkeit von Europäischen Produkten in globalen Märkten sicherstellen konnten.

Interregionale Preisunterschiede begünstigten die Europäische Exportfähigkeit über weite Strecken, vor allem aber haben Exporte von Massenkunststoffen in Richtung Wachstumsmotor Asien im ersten Quartal 2017 davon profitieren können. Ein gesundes Binnenwachstum in Verbindung mit guten Exportgelegenheiten und der Anlaufverzögerung der neuen US-Kapazitäten haben zu einer guten Europäischen Industrieauslastung, im Durschnitt um 2 Prozentpunkte höher als 2016, beigetragen, die sich wiederum positiv auf die Margen auswirkte, insbesondere in der ersten Jahreshälfte.

Im Gegensatz zur ersten Jahreshälfte 2017, war die zweite Jahreshälfte eher gekennzeichnet von einem weniger positiven Marktumfeld. Insbesondere machte sich die Nachfrageabschwächung bei Polyolefinen bemerkbar, was zu erhöhter Verfügbarkeit führte. Zunehmend ergaben sich auch Erwartungen, dass Importe aus Regionen mit bevorteilten Rohstoffkosten steigen.

Die gesamte Entwicklung führte zu einem Anstieg der Umsatzerlöse und wie erwartet zu einem positiven Ergebnis bei den Herstellern. Als Verkaufsagent für Deutschland war in unserem Produktportfolio auch ein Anstieg der vermittelten Umsätze zu verzeichnen.

2. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft

a) Geschäftsverlauf und Ertragslage

Der Umsatz der BDG betrug im Jahr 2017 T€ 27.057 im Vergleich zu T€ 26.408 im Vorjahr und erhöhte sich somit leicht um T€ 649 oder 2,5 %. Die Steigerung resultiert aus erhöhten Provisionsumsätzen aus dem Agenturgeschäft, Weiterberechnungen von Belastungen für Konzerndienstleistungen und der Weiterberechnung von einer Sonderzuwendung zur BASF Pensionskasse um eine Unterdeckung abzusichern. Die Weiterberechnung der Kosten basiert auf der im Konzern angewandten Rechnungslegung US GAAP.

Die sonstigen betrieblichen Erträge betrugen T€ 191 (Vorjahr T€ 80) und bestanden hauptsächlich aus Erträgen aus Versicherungserstattung und der Währungsumrechnung.

Der Personalaufwand belief sich auf T€ 13.889 (Vorjahr T€ 11.213). Die Löhne und Gehälter sanken von T€ 9.854 auf T€ 8.776 in 2017 unter anderem aufgrund des gesunkenen Mitarbeiterstandes sowie der Verringerung des Abfindungsaufwandes. Demgegenüber erhöhten sich die sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung von T€ 1.359 im Vorjahr auf T€ 5.113 hauptsächlich verursacht durch höhere Zuführungen zu den Pensionsrückstellungen aufgrund des geänderten Abzinsungszinsatzes, Sonderzuwendungen zur BASF Pensionskasse und Verstärkung der Rückstellung für Pensionskassensubsidiärhaftung.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich in 2017 auf T€ 12.185 (Vorjahr T€ 11.754). Als betriebliche Aufwendungen fallen überwiegend Reisekosten sowie von verbundenen Unternehmen und Dritten bezogene Leistungen an. Die in dieser Position enthaltenen Belastungen für Konzerndienstleistungen betrugen insgesamt T€ 10.417 (Vorjahr T€ 9.754).

Die Position "Zinsen und ähnliche Aufwendungen" in Höhe von T€ 1.284 (Vorjahr T€ 1.146) beinhaltet in 2017 wie im Vorjahr den Zinsanteil aus den Rückstellungen für Pensionen und Jubiläen.

Die Steuern vom Einkommen und Ertrag betreffen die mit der Basell Germany Holdings GmbH vertraglich festgelegte Gewerbesteuerumlage. Die Gewerbesteuer wird verursachungsgemäß auf die einzelnen Gesellschaften des Organkreises umgelegt. Steuerlich wurden im Berichtsjahr Gewinne erzielt, da steuerlich keine Aufwendungen aus Zinssatzänderungen bei den Pensionen anfallen. In 2017 beträgt die Gewerbesteuer für die Gesellschaft T€ 280.

Das Ergebnis nach Steuern betrug im Jahr 2017 T€ -384 nach dem Ergebnis im Vorjahr in Höhe von T€ 2.113. Das negative Ergebnis resultiert im Wesentlichen aus der Pensionsbewertung. Im Vorjahr wurden der Gesellschaft, aufgrund geänderten Bewertung der Pensionsrückstellungen, Pensionsaufwendungen nach US-GAAP erstattet, die jedoch nach HGB nicht angefallen waren. Im Jahr 2017 sind Aufwendungen für Altersversorgung nach HGB und nicht nach US GAAP angefallen, so dass diese nicht zu entsprechenden Erstattungen geführt haben. Das negative Jahresergebnis aus 2017 wird auf Grund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrags von der Basell Polyolefine GmbH ausgeglichen.

b) Vermögenslage und Kapitalstruktur

Umlaufvermögen

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen und Gesellschafter in Höhe von T€ 41.294 (Vorjahr T€ 40.271) resultierten im Wesentlichen aus T€ 5.727 (Vorjahr T€ 4.645) Forderungen aus der Personalgestellung, den Provisionsumsätzen sowie T€ 35.183 (Vorjahr T€ 35.626) aus kurzfristigen Geldanlagen und Forderungen aus Verlustübernahme gegen die Gesellschafterin von T€ 384 (Vorjahr T€ 0).

Die sonstigen Vermögensgegenstände mit T€ 1.634 (Vorjahr T€ 1.913) bestehen vorwiegend aus einer Versicherungsforderung (Rückdeckungsversicherung) und Treuhandforderungen.

Eigenkapital

Das Eigenkapital ist aufgrund des Ergebnisabführungsvertrages gegenüber dem Vorjahr unverändert. Die Verlustübernahme über das negative Jahresergebnis von T€ 384 wurde bereits als Forderung gegenüber der Gesellschafterin eingestellt. Die Eigenkapitalquote veränderte sich kaum und belief sich auf 7,6 %.

Rückstellungen

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen belaufen sich auf T€ 32.611 (Vorjahr T€ 30.717) und haben sich im Vergleich zum Vorjahr mit T€ 1.894 erhöht. Der Anstieg beinhaltet mit T€ 777 Verstärkungen der Rückstellung für Pensionskassensubsidiärhaftung aufgrund neuer Informationen.

Diese Rückstellungen betragen 76,0 % der Bilanzsumme nach 72,8 % zum 31. Dezember 2016. Ihnen stehen höhere Forderungen aus kurzfristiger Geldanlage gegenüber.

Die sonstigen Rückstellungen betragen T€ 3.316 (Vorjahr T€ 3.107) und betreffen im Wesentlichen die Rückstellungen für Bonus, sonstige Personalverpflichtungen, Lebensarbeitszeitkonten, Abfindungen, Jubiläen und Resturlaub. Die Erhöhung resultiert im Wesentlichen aus Zunahme der Rückstellung für den Mitarbeiterbonus mit T€ 295.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern von T€ 1.810 (Vorjahr T€ 3.726) bestanden aus Lieferungen und Leistungen.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthielten Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistungen in Höhe von T€ 809 und die Gewerbesteuerumlage in Höhe von T€ 280.

Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten mit T€ 496 eine Sonderzuwendung an die BASF Pensionskasse aufgrund der Absenkung von deren Rechnungszins (4,0% auf 3,5%).

Finanzlage

Die Liquidität der Gesellschaft ist durch die vorhandenen kurzfristigen Geldanlagen im Konzern-Cashpool sichergestellt.

c) Vorjahresprognose und tatsächliche Entwicklung

Die Umsatzerlöse 2017 lagen um T€ 649 über dem Vorjahr und damit auch über unseren Erwartungen. Ursache sind höhere Personalkosten, die zu 95% erstattet werden, höhere Provisionsumsätze sowie höhere Aufwendungen aus Konzernweiterbelastungen, die ebenfalls zu 95% erstattet werden.

Das Ergebnis vor Gewinnabführung von T€ -384 entsprach nicht der Prognose, da wir zwar von einem deutlich niedrigeren Ergebnis ausgegangen sind, jedoch noch ein positives Ergebnis nach Steuern angenommen haben. Die Entwicklung des Ergebnisses resultiert im Wesentlichen, wie im Vorjahr angenommen, aus der Pensionsbewertung und der wesentlichen Abhängigkeit von der Entwicklung des Zinsniveaus. Die entsprechenden Pensionsaufwendungen sind nicht unter US GAAP angefallen und waren daher nicht Bestandteil der Erstattungen.

3. Personal- und Sozialbereich

Im Jahresdurchschnitt 2017 beschäftigte die BDG 70 (Vorjahr 78) Mitarbeiter an den Standorten Wesseling und Frankfurt am Main.

III. Chancen- und Risikobericht

1. Risikobericht

Die Gesellschaft ist, wie vorstehend beschrieben, eng in den LyondellBasell Konzern eingebunden und ausschließlich als Vertriebsgesellschaft der BSM auf Basis von Provisionserlösen und Kostenweiterberechnungen tätig. Hierin besteht aufgrund der engen Einbindung in den Konzern und der Abhängigkeit von der BSM das wesentliche Risiko der Gesellschaft (hohes Risiko). Dies stellt gleichzeitig auch die Chance des Unternehmens dar.

Die Kostenbelastungen an die BSM werden auf Basis von US GAAP Zahlen berechnet. Da im Vergleich zu HGB insbesondere bei Pensionsaufwendungen unterschiedliche Aufwandsverläufe zu verzeichnen sind, werden entsprechende Aufwendungen in anderen Perioden weiterberechnet und es können Verluste realisiert werden (mittleres Risiko aufgrund von Umkehreffekten).

Marktentwicklungen wie oben dargelegt, wirken sich über die vom Umsatz abhängige Provision allerdings nur in geringem Maße aus (geringes Risiko).

Zurzeit sind Rechtsstreitigkeiten, die einen wesentlichen Einfluss auf die finanzielle Lage haben könnten, weder anhängig noch angedroht. Entsprechenden Risiken wird durch laufende Einbindung der Rechtsabteilung der BPO und der Gruppe entgegengewirkt (geringes Risiko). Insgesamt sind damit zurzeit keine den Bestand gefährdenden Risiken erkennbar.

2. Chancenbericht

Die Chancen des Unternehmens liegen in der engen Einbindung in den LyondellBasell Konzern. Durch die Konzernmaßnahmen in Europa, werden in den für die Gesellschaft relevanten Märkten, deren Vorteile für den Absatz genutzt. Zudem werden die Zentralfunktionen des Konzerns in Anspruch genommen.

3. Prognosebericht

2017 war -ohne Pensionseffekte- erfolgreicher als ursprünglich angenommen. Die Hintergründe dafür waren das sehr robuste globale Wachstum für Polymere und Monomere, sowie die erheblichen Verzögerungen beim Anfahren neuer nordamerikanischer Monomer- und Polymer-Kapazitäten, basierend auf dem preislich gegenüber Naphtha bevorteilten Schiefergas. Der Hurricane Harvey hatte einen erheblichen Anteil an dieser Verzögerung. Die meisten der Produktionsstätten befinden sich in dem Gebiet der Golf-Küste und waren vom Sturm und dessen Auswirkungen betroffen.

Wir erwarten, dass die Auswirkungen der verspäteten Inbetriebnahme dieser zusätzlichen Kapazitäten sich auch noch 2018 bemerkbar machen werden. Industriebeobachter und Unternehmensberater teilen diese Annahme, dass der US-Exportüberschuss die internationalen Märkte erst in der zweiten Jahreshälfte 2018 erreichen wird. Ein zusätzlicher Faktor für den verzögerten Exportanlauf liegt in den USA selbst: das Binnenwachstum dort ist gut und wird zusätzlich unterstützt durch die kürzlich, von der Regierung Trump verabschiedete, Steuerreform.

Trotz der beschriebenen kurzfristig positiven Entwicklungen für Europäische Produzenten, planen wir für 2018 mit niedrigeren Margen als in den vorhergehenden 3 Jahren. Schon in 2017 hat eine "Normalisierung" der Angebots-/Nachfrage-Situation eingesetzt, welche in den Jahren zuvor zu unseren Gunsten verschoben war. Die Normalisierung der Europäischen Angebots- und Nachfragesituation, auch getrieben durch den Anlauf der neuen US-Kapazitäten, wird teilweise durch unsere vorteilhafte Portfolio-Vielfalt relativiert. Eine überdurchschnittliche Diversifizierung unserer Produkte und erreichter Märkte wird in 2018 Wirkung zeigen und sich in den marktüblichen "Benchmarking"- Werten widerspiegeln. Der Effekt wird bei Polyethylen sichtbarer sein als bei Polypropylen. Die letztere Produktgruppe genießt durch noch höhere Diversifizierung naturgemäß stabilere Margen, so dass die Ausschläge nach oben und unten nicht so stark ausfallen, wie bei Polyethylen. Bei Polypropylen kommt noch hinzu, dass das Geschäft weniger global betrieben wird und dass kurz bis mittelfristig die globalen Kapazitätserweiterungen geringer ausfallen als bei Polyethylen.

Für 2018 erwarten wir aufgrund der aktuellen Marktentwicklung und Budgetplanungen einen Umsatz der leicht unter dem Vorjahresniveau bleibt. Hinsichtlich der Pensionsbewertung gehen wir davon aus, dass der Rechnungszins weiter sinken und zu entsprechenden Zuführungen zu den Pensionsrückstellungen in 2018 führen wird. Da diese Aufwendungen nicht nach US GAAP anfallen und keine entsprechende Erstattung erfolgt, gehen wir insgesamt von einem Ergebnis auf gleichem Niveau wie 2017 aus. Dies steht jedoch in wesentlicher Abhängigkeit von der Entwicklung des Zinsniveaus.

 

Wesseling, den 25. April 2018

Basell Deutschland GmbH

Die Geschäftsführung

Peter Smits

Christian Sierra-Krämer

Bilanz zum 31. Dezember 2017

Aktiva

31.12.2017
31.12.2016
A. Umlaufvermögen    
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände    
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 40.910.282,26 40.271.375,80
2. Forderungen gegen Gesellschafter 383.984,99 0,00
3. Sonstige Vermögensgegenstände 1.634.329,19 1.913.025,74
  42.928.596,44 42.184.401,54
  42.928.596,44 42.184.401,54

Passiva

   
  31.12.2017
31.12.2016
A. Eigenkapital    
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Kapitalrücklage 2.855.071,55 2.855.071,55
III. Andere Gewinnrücklagen 363.630,87 363.630,87
  3.243.702,42 3.243.702,42
B. Rückstellungen    
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 32.611.133,00 30.716.728,00
2. Sonstige Rückstellungen 3.315.608,74 3.107.360,17
  35.926.741,74 33.824.088,17
C. Verbindlichkeiten    
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 52.231,38 94.712,46
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.089.404,53 1.069.349,13
3. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 1.810.034,94 3.725.906,25
4. Sonstige Verbindlichkeiten 806.481,43 226.643,11
  3.758.152,28 5.116.610,95
  42.928.596,44 42.184.401,54

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2017

2017 2016
EUR EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse   27.057.359,02   26.408.048,90
2. Sonstige betriebliche Erträge   190.624,03   79.688,50
    27.247.983,05   26.487.737,40
3. Personalaufwand        
a) Löhne und Gehälter -8.775.953,42   -9.853.963,07  
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung -5.112.991,47   -1.358.609,39  
--davon für Alterversorgung EUR 3.992.274,23 (i.Vj. EUR 127.157,00)--   -13.888.944,89   -11.212.572,46
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen   -12.184.849,06   -11.753.919,30
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge   5.691,88   26.268,95
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen   -1.283.900,10   -1.146.325,88
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag   -279.965,87   -288.165,96
8. Ergebnis nach Steuern   -383.984,99   2.113.022,75
9. Erträge aus Verlustübernahme   383.984,99    
10. aufgrund eines Gewinnabführungsvertrags abgeführter Gewinn   0,00   -2.113.022,75
11. Jahresüberschuss   0,00   0,00

Anhang für das Geschäftsjahr 2017

I. Allgemeine Angaben

Die Basell Deutschland GmbH, Wesseling, im Folgenden "BDG" oder "Gesellschaft" genannt, ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB.

Die Gesellschaft firmiert unter "Basell Deutschland GmbH" mit Sitz in 50389 Wesseling. Sie ist unter der Nummer HRB 55439 im Handelsregister B des Amtsgerichts Köln eingetragen.

Der Jahresabschluss wird nach den Rechnungslegungsvorschriften für Kapitalgesellschaften des Handelsgesetzbuches (HGB) in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) unter Berücksichtigung des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt.

Die Gesellschaft nimmt die größenabhängigen Erleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB in Anspruch.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wird in Staffelform nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) aufgestellt.

Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

Die Gesellschaft ist seit 1. Juli 2004 Verkaufsagent der Lyondellbasell Gruppe.

II. Angaben zu den Bilanzierungs-, Bewertungs- und Ausweismethoden

1. Allgemeine Angaben

Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit werden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke, ebenso wie Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung anzubringen sind, teilweise im Anhang aufgeführt.

2. Bilanzierung und Bewertung der Aktivposten

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Bei Forderungen deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen; uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben.

3. Bilanzierung und Bewertung der Passivposten

Das gezeichnete Kapital beträgt zum 31. Dezember 2017 € 25.000 und ist zum Nennwert bilanziert.

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnung nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Methode) unter Berücksichtigung der Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Heubeck bewertet. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden mit dem von der Deutschen Bundesbank im Dezember 2017 veröffentlichten Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt (§ 253 Abs. 2 Satz 2 HGB). Dieser Zinssatz beträgt 3,68%.

Zum 31. Dezember 2017 ergeben sich Rückstellungen für Pensionen in Höhe von T€ 32.611. Diese liegen um T€ 5.240 (Unterschiedsbetrag) unter dem Bewertungssatz für Pensionsrückstellungen, der sich zum 31. Dezember 2017 bei Anwendung des Sieben-Jahres-Durchschnittzinssatzes von 2,81% ergeben hätte (tatsächlicher Zinssatz am 31. Dezember 2017 2,80%).

Der Effekt aus der Zinssatzänderung wurde erfolgswirksam bei den Pensionsaufwendungen berücksichtigt und nicht im Finanzergebnis ausgewiesen.

Bei der Ermittlung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden jährliche Lohn- und Gehaltssteigerungen von 3,0% und Rentensteigerungen von jährlich 2,0% bzw. Pensionskassenrentensteigerungen von jährlich 1,5 % zugrunde gelegt sowie eine alters- und firmenspezifische Fluktuation (zwischen 0 und 12,5%) unterstellt. Die Rückstellung für Zeitkonten wurde mit dem Erfüllungsbetrag bewertet.

Die Pensionskasse der BASF übernimmt etwaige Rentenanpassungen entsprechend der gesetzlichen Vorgaben gemäß § 16 Abs. 1 und 2 BetrAVG, sofern ihr die dafür notwendigen Mittel zur Verfügung stehen. Da gemäß Mitteilung der BASF Pensionskasse VVaG in 2015 die Kapitalmarktlage nicht erwarten lässt, dass mittelfristig eine Übernahme der Verpflichtung durch die Pensionskasse der BASF erfolgen wird, wurden im Geschäftsjahr 2015 Rückstellungen zur Abdeckung der zu erwartenden Verpflichtungen für die Jahre 2019, 2022 und 2025 innerhalb der Pensionsrückstellungen gebildet. Aufgrund neuer Informationen des Geschäftsjahres wurde die Rückstellung im Berichtsjahr für die künftigen Rentenanpassungen in den Jahren 2028 und 2031 verstärkt.

Die sonstigen Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.

Rückstellungen für Sozialpläne mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.

Die Bewertung der Rückstellung für Jubiläumsverpflichtungen erfolgt nach versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Berücksichtigung der Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Heubeck. Der verwendete Rechnungszins beträgt dabei 2,81% (Stichtagszins 2,80%). Der Rückstellungswert wurde auf Basis der "Projected Unit Credit"-Methode mit einem Gehaltstrend von 3,0% p.a. berechnet.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Fremdwährungen

Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden grundsätzlich mit dem historischen Kurs zum Zeitpunkt der Erstverbuchung erfasst. Bilanzposten werden zum Stichtag wie folgt bewertet:

Kurzfristige Fremdwährungsforderungen, -verbindlichkeiten (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) sowie liquide Mittel oder andere kurzfristige Vermögensgegenstände und Schulden in Fremdwährungen werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet.

Bewertungseinheiten

Für Verpflichtungen aus Zeitguthaben von T€ 735 (ausgewiesen unter den sonstigen Rückstellungen) und die entsprechenden Ansprüche aus Treuhandkonten zur Absicherung der Zeitguthaben von T€ 734 (ausgewiesen unter den sonstigen Vermögensgegenständen) werden Bewertungseinheiten gebildet und die Rückstellungen in Höhe des Wertes der Treuhandkonten bzw. des von den Mitarbeitern eingezahlten Betrages bewertet, da die Erträge aus den Aktivanlagen den Mitarbeitern zustehen. Die Differenz von Aktiva und Passiva beruht auf unterwegs befindlichen Geldern. Die Voraussetzungen zum saldierten Ausweis der Ansprüche und Verpflichtungen sind jedoch nicht gegeben.

Latente Steuern

Im Rahmen der steuerlichen Organschaft sind die auf temporäre Bewertungs- und Ansatzunterschiede anfallenden latenten Steuern beim Organträger, Basell Germany Holdings GmbH, zu bilanzieren. Dies gilt auch hinsichtlich der umgelegten Gewerbesteuer, da in die Berechnung keine latenten Steuern einbezogen werden. Die Gesellschaft macht als Organgesellschaft entsprechend DRS 18.35 von dem Wahlrecht Gebrauch, die sich aus temporären Differenzen zwischen Handels- und Steuerbilanz ergebenden latenten Steuern nicht zu bilanzieren.

III. Erläuterungen zur Bilanz

Umlaufvermögen:

Alle Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände, mit Ausnahme der unter den sonstigen Vermögensgegenständen ausgewiesenen Treuhandkonten für Zeitguthaben, Abfindungen und Rückdeckungsversicherungsansprüche von T€ 1.520 (im Vorjahr T€ 1.791), sind -wie im Vorjahr- innerhalb eines Jahres fällig.

Forderungen gegen verbundene Unternehmen / Gesellschaftern

Die Forderungen gegen die Gesellschafterin enthalten die Verlustübernahme 2017 in Höhe von T€ 384. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen i.H.v. T€ 40.910 (Vorjahr T€ 40.271), betreffen mit T€ 5.727 (Vorjahr T€ 4.645) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie mit T€ 35.183 (Vorjahr T€ 35.626) Forderungen aus kurzfristigen Geldanlagen (konzerninternes Cash Management).

Sonstige Vermögensgegenstände

Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten Forderungen aus Rückdeckungsansprüchen und Treuhandkonten zur Absicherung von Arbeitszeitverpflichtungen und Abfindungen in Höhe von T€ 1.628 (Vorjahr T€ 1.902) sowie Steuerforderungen mit T€ 6 (Vorjahr T€ 3).

Eigenkapital:

Gemäß Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag vom 7. Dezember 2006 wird der Fehlbetrag Höhe von T€ 384 von der Basell Polyolefine GmbH übernommen, somit ist das Eigenkapital gegenüber dem Vorjahr unverändert.

Rückstellungen:

Rückstellungen für Pensio nen und ähnliche Verpflichtungen

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen enthalten Pensionsverpflichtungen in Höhe von T€ 32.611 (Vorjahr T€ 30.717). Bei der Ermittlung des Betrages wurde ein Rechnungszins von 3,68% zu Grunde gelegt.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:

31.12.2017
T€
31.12.2016
T€
Mitarbeiterboni 1.222 927
Lebensarbeitszeitkonten 735 759
Abfindungen 401 496
Jubiläumsgeld 324 395
Resturlaub 334 310
Sonstige Personalverpflichtungen 202 203
Übrige betriebliche Verpflichtungen 98 17
  3.316 3.107

Verbindlichkeiten :

Sämtliche Verbindlichkeiten sind innerhalb eines Jahres fällig.

Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen/Gesellschaftern

31.12.2017
T€
31.12.2016
T€
Basell Polyolefine GmbH -Gesellschafterin 1.810 3.726
Übrige 1.089 1.069
  2.899 4.795

Die Verbindlichkeiten gegenüber Übrigen resultieren aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 809 sowie in Höhe von T€ 280 aus der berechneten Gewerbesteuerumlage der Organträgerin Basell Germany Holdings GmbH, Wesseling.

Sonstige Verbindlichkeiten

Ausgewiesen werden Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von T€ 293 (Vorjahr T€ 227) sowie eine Sonderumlage der BASF Pensionskasse von T€ 496 (Vorjahr T€ 0).

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen in Höhe von T€ 489 (Vorjahr T€ 635) und resultieren aus Miet- und Leasingzahlungen, welche mit T€ 260 das Folgejahr, sowie mit T€ 229 den Zeitraum 2018 bis 2021 betreffen.

Haftungsverhältnisse

Für die Basell Deutschland GmbH sind keine Haftungsverhältnisse bekannt.

IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Im Geschäftsjahr wurden Provisionsumsätze aus dem Agenturgeschäft und Dienstleistungen von zusammen T€ 27.057 (Vorjahr T€ 26.408) erzielt.

Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Erträge Versicherungserstattung von T€ 134 und aus der Währungsumrechnung von T€ 28 (Vorjahr T€ 12). Wesentliche periodenfremde Erträge lagen nicht vor.

Personalaufwand/ sonstige betriebliche Aufwendungen

Die Personalaufwendungen enthalten außergewöhnliche Aufwendungen von T€ 496 für eine Sonderumlage der BASF Pensionskasse und T€ 777 Zuführung zur Rückstellung für Pensionskassensubsidiärhaftung. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten überwiegend Reisekosten, bezogene Leistungen von verbundenen Unternehmen und Dritten.

Finanzergebnis

Die Zinserträge betreffen mit T€ 6 Zinsen von verbundenen Unternehmen (Vorjahr T€ 1). Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen enthalten mit T€ 1.207 (Vorjahr T€ 1.143) die Aufzinsung von langfristigen Personalrückstellungen.

V. Sonstige Angaben

Name und Sitz der Gesellschafterin

Seit 8. Dezember 2005 ist die Basell Polyolefine GmbH, Wesseling, alleinige Gesellschafterin der BDG. Mit Wirkung zum 1. Januar 2007 besteht ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag mit der Basell Polyolefine GmbH.

Einbeziehung in den Konzernabschluss der LyondellBasell Industries N.V., Niederlande

Mutterunternehmen des größten und des kleinsten Kreises von Unternehmen, das einen Konzernabschluss aufstellt, ist die LyondellBasell Industries N.V., Rotterdam/ Niederlande. Der Konzernabschluss der LyondellBasell Industries N.V. wird entsprechend den IFRS aufgestellt und ist auch am Sitz dieser Gesellschaft erhältlich bzw. er wird von der Basell Germany Holdings GmbH, Wesseling, im Bundesanzeiger veröffentlicht.

Angabe von Art und Zweck außerbilanzieller Geschäfte

Als für die Beurteilung der Finanzlage notwendig werden vor allem Geschäfte angesehen, aus denen in erheblicher Höhe Verbesserungen oder Verschlechterungen der Finanzsituation zu erwarten sind, oder die im Hinblick auf ihren Zeitpunkt bzw. Zeitraum oder den Geschäftspartner als ungewöhnlich anzusehen sind. Nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte, die für die Beurteilung der Finanzlage notwendig sind, existieren zum Abschlussstichtag nicht.

Steuerumlage

Seit dem 01.01.2015 gibt es zwischen den Gesellschaften der Organschaft einen Steuerumlagevertrag für die Gewerbesteuer. Die Gewerbesteuerumlage wird für die einzelnen Mitglieder des Organkreises auf Basis des jeweiligen Gewerbesteuerhebesatzes ermittelt. Aufgrund des Gewerbeertrages der Basell Deutschland GmbH wurde gegenüber der Basell Germany Holdings eine Steuerverbindlichkeit i.H.v. T€ 280 eingestellt.

Gewinnverwendung

Das negative Jahresergebnis 2017 in Höhe von T€ 384 wird auf Grund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrags von der Basell Polyolefine GmbH übernommen.

Mitarbeiter

Die Gesellschaft beschäftigte im Jahresdurchschnitt 70 (Vorjahr 78) Arbeitnehmer.

Nachtragsbericht

Wesentliche Ereignisse nach dem Ende des abgelaufenen Geschäftsjahres haben sich nicht ergeben.

Geschäftsführung

Geschäftsführer der Gesellschaft waren im Geschäftsjahr 2017:

Herr Christian Sierra-Krämer, Chief Accountant Germany, Ottweiler

Herr Marcello Teodoro Vito Sciota, Director Corp. Finance & Accounting LyondellBasell Emea, London (bis 31.01.2018)

Herr Peter Smits, Peter Smits, Segment Controller, O&P, EAI & Technology, Basell Sales & Marketing Co. BV, (seit 16.03.2018)

Die Gesellschaft nimmt die Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch, da kein Geschäftsführer im Berichtsjahr Bezüge von der Gesellschaft erhalten hat.

 

Wesseling, den 25. April 2018

Basell Deutschland GmbH

Die Geschäftsführung

Peter Smits

Christian Sierra-Krämer

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Basell Deutschland GmbH, Wesseling

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Basell Deutschland GmbH, Wesseling, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2017 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2017 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Basell Deutschland GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2017 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2017 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2017 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Düsseldorf, den 25. April 2018

PricewaterhouseCoopers GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Peter Weiler, Wirtschaftsprüfer

ppa. Hedwig Schürmeyer, Wirtschaftsprüferin

Der Jahresabschluss zum 31.12.2017 wurde am 05.06.2018 festgestellt.

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