Stammdaten

Register
Amtsgericht Memmingen HRB 2034
Eingetragen
22.3.1990
Branche
Großhandel mit landwirtschaftlichen Maschinen und GerätenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von landwirtschaftlichen Maschinen und GerätenHerstellung von land- und forstwirtschaftlichen Maschinen
Gegenstand
An- und Verkauf von Landmaschinen und landwirtschaftlichen Geräten aller Art und deren Reparatur sowie Durchführung von Metallbearbeitung

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Iris Maria Meik
seit 30.9.2019
Geschäftsführer
Rosemarie Ewald
seit 8.3.2012
Geschäftsführer
Karl-Josef Ewald
seit 22.5.2003
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
100000
100.00%

Bilanzkonten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Karl-Josef Ewald GmbH

Jettingen-Scheppach

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 1.984.163,10 1.679.022,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 30.944,50 17.630,50
II. Sachanlagen 1.953.218,60 1.661.391,50
B. Umlaufvermögen 1.998.384,83 2.541.862,58
I. Vorräte 728.697,04 970.408,97
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 689.967,91 1.027.962,36
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 128.838,56 121.625,88
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 579.719,88 543.491,25
C. Rechnungsabgrenzungsposten 39.678,25 50.249,00
D. Aktive latente Steuern 56.247,18 64.749,56
Aktiva 4.078.473,36 4.335.883,14

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 2.325.206,86 2.082.666,19
I. Gezeichnetes Kapital 51.129,19 51.129,19
II. Bilanzgewinn 2.274.077,67 2.031.537,00
B. Rückstellungen 445.691,50 541.705,99
C. Verbindlichkeiten 1.307.575,00 1.711.510,96
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 527.703,84 956.266,24
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 779.871,16 755.244,72
Summe Passiva 4.078.473,36 4.335.883,14

Anhang

Firmenname laut Registergericht: Karl-Josef Ewald GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Jettingen-Scheppach
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Memmingen
Register-Nr.: 2034

Der Jahresabschluss der Firma Karl-Josef Ewald GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine kleine Kapitalgesellschaft. Die Erleichterungen, die der Gesetzgeber in den §§ 274a und 288 HGB für den Anhang kleiner Kapitalgesellschaften vorgesehen hat, werden beansprucht. Daneben werden auch die in § 326 Abs. 1 HGB definierten Vereinfachungen für kleine Kapitalgesellschaften im Bezug auf die Offenlegung angewendet.

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände und entsprechend des tatsächlichen Wertverzehrs linear oder degressiv vorgenommen.

Die steuerlichen Regelungen zum Ansatz von geringwertigen Wirtschaftsgütern wurden angewendet. Es handelt sich hierbei um eine Position, die für die Darstellung des tatsächlichen Vermögens von untergeordneter Bedeutung ist, sodass eine Übernahme des steuerlichen Werts zur Vereinfachung und aus Gründen der Wirtschaftlichkeit zu vertreten ist. Im Einzelnen wurde folgende steuerliche Behandlung übernommen:

Unter Anwendung des § 6 Abs. 2 EStG werden selbständig nutzungsfähige bewegliche Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- und Herstellungskosten nach Abzug der Vorsteuer bis einschließlich 800,00 Euro (geringwertige Wirtschaftsgüter) im Zugangsjahr in voller Höhe abgeschrieben. Dabei wird die Vereinfachungsvorschrift angewendet, geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- und Herstellungskosten bis 250,00 Euro nicht im Inventarverzeichnis zu erfassen.

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie die fertigen Erzeugnisse und Waren wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bewertet oder auf den niedrigeren Marktpreis abgeschrieben.

Die unfertigen Erzeugnisse/unfertigen Leistungen wurden mit den Herstellungskosten bewertet. In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen.

Kosten der allgemeinen Verwaltung sowie Aufwendungen für soziale Einrichtungen des Betriebs, für freiwillige soziale Leistungen und für betriebliche Altersversorgung wurden bei der Ermittlung der Herstellungskosten nicht einbezogen.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert unter Berücksichtigung des erkennbaren und latent vorhan­denen Ausfall­risikos bewertet.

Unter den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten ist nur transitorischer Aufwand, der zeitanteilig berücksichtigt wurde, ausgewiesen.

Die Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen ist nach den anerkannten versicherungsmathematischen Grundsätzen mittels der "Projected-Unit-Credit-Methode" errechnet. Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die "Richtlinien 2018" von Klaus Heubeck verwendet. Im Berichtsjahr wird der von der Deutschen Bundesbank vorgegebene durchschnittliche Marktzinssatz, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt, bei der Bewertung zugrunde gelegt.

Einzelheiten zur Rückstellung für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen sind der Position "Pensionsrückstellungen, verrechnungsfähige Vermögenswerte" im Anhang zu entnehmen.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Ver­bind­lichkeiten im Rahmen des § 249 Abs. 1 HGB gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken be­rück­sichtigt.

Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags passiviert. Dabei werden künftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt.

Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag gem. § 253 Abs. 1 HGB angesetzt.

Die Befreiungsvorschrift für kleine Kapitalgesellschaften von der Bildung latenter Steuern in § 274a Nr. 4 HGB wird nicht angewendet. Es werden sowohl aktive als auch passive latente Steuern gebildet. Die Positionen werden verrechnet ausgewiesen.

Durch die Umstellung der Bewertung der Pensionsrückstellung nach dem Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz ergibt sich ein zusätzlicher einmaliger Rückstellungsbetrag in Höhe von 167.723,00 Euro. Von der Übergangsregelung gemäß Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB wurde Gebrauch gemacht und von diesem Betrag ein Fünfzehntel der Pensionsrückstellung (11.182,00 Euro) zugeführt. Die Zuführung wird in der Gewinn- und Verlustrechnung als davon-Position unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen gezeigt. Der noch nicht in der Bilanz ausgewiesene Betrag aus der Erstanwendung in Höhe von 11.182,00 Euro wird innerhalb des verbleibenden Übergangszeitraums der Pensionsrückstellung zugeführt.

Der Unterschiedsbetrag gem. § 253 Abs. 6 Satz 3 HGB zwischen dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren beträgt 1.728,00 Euro. Der Unterschiedsbetrag ist für eine Ausschüttung gesperrt (§ 253 Abs. 6 HGB).

Die Verpflichtungen aus den Pensionszusagen sind durch eine Rückdeckungsversicherung abgesichert. Diese dient ausschließlich der Erfüllung der Pensionsverpflichtung und ist dem Zugriff übriger Gläubiger entzogen. Sie wurde nach den BilMoG-Bestimmungen (§ 246 Abs. 2 Satz 2 HGB) mit den zugrunde liegenden Verpflichtungen verrechnet.

Angaben zum verrechneten Vermögen und zu den verrechneten Schulden ergeben sich aus beiliegender Tabelle:




Euro
Erfüllungsbetrag der verrechneten Schulden
783.601,00
Anschaffungskosten der verrechneten Vermögenswerte
540.105,00
Zeitwert der verrechneten Vermögenswerte
605.896,00
verrechnete Aufwendungen
-30.553,00
verrechnete Erträge
12.447,00



Von den gesamten bilanzierten Verbindlichkeiten weisen 360.000,00 Euro (Vorjahr: 317.287,82 Euro) eine Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren auf.

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt 875.244,72 Euro.

Die nachfolgenden Sicherungsarten und Sicherungsformen sind mit den Verbindlichkeiten verbunden:

- Sicherungsübereignung
- selbstschuldnerische Bürgschaft MTEM Holding GmbH & Co. KG
- Eigentumsvorbehalt

Der Jahresabschluss wurde nach teilweiser Gewinnverwendung aufgestellt. In den Bilanzgewinn wurde ein Bilanzgewinn aus dem Vorjahr in Höhe von  2.031.537,00 Euro einbezogen.

Die Forderungen gegenüber den Geschäftsführern betragen 123.597,54 Euro (Vorjahr: 112.085,88 Euro).

Die Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin betragen 33.337,51 Euro (Vorjahr: 126.532,44 Euro), die Forderungen gegenüber der Gesellschafterin 0,00 Euro (Vorjahr: 0,00 Euro).

Im Geschäftsjahr waren durchschnittlich 68 Arbeitnehmer (im Vorjahr: 64) im Sinne des § 267 Abs. 5 HGB (ohne Auszubildende) beschäftigt.

Die Firma Karl-Josef Ewald GmbH hat Verpflichtungen aus der Übernahme von Bürgschaften oder aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten über die in der Bilanz ausgewiesenen Beträge nicht begründet.

Verpflichtungen aus der Übertragung und Begebung von Wechseln bestanden nicht.

Verpflichtungen aus der Übertragung und Begebung von Wechseln bestanden nicht.

Haftungsverhältnisse aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten wurden nicht begründet.

Neben den in der Bilanz enthaltenen Verbindlichkeiten bzw. Rückstellungen sind folgende sonstige finanziellen Verpflichtungen auszuweisen:

Aus Miet- und Pachtverträgen bezüglich unbeweglichen Vermögens bestehen unbefristete Verpflichtungen (Jahrespacht: 595.994,82 Euro).

Aus sonstigen Verträgen (insbesondere Softwarewartung sowie Miete für bewegliches Vermögen) bestehen Verpflichtungen (Jahresbetrag: 48.671,98 Euro).

Betreffend des Fuhrparks wurden Leasingverträge abgeschlossen mit einer Gesamtlaufzeit zwischen 2 und 3 Jahren und einer Jahresverpflichtung von 3.499,20 Euro.

Jettingen-Scheppach, den 29.11.2024

MTEM Holding GmbH & Co. KG vertreten durch die Geschäftsführer der MTEM Verwaltungs GmbH:
Karl Josef Ewald
Rosemarie Ewald
Iris Meik

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 29.11.2024 festgestellt.

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