Allgemeinbildende weiterführende Schulen des Sekundarbereichs II
Kolping Schulen gGmbH
Kronprinzstraße 28, 70173 Stuttgart, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Wilhelm Thomas Dr. Boeck seit 31.10.2025 | Prokura |
Thorsten Schmidt seit 29.10.2024 | Prokura |
Nora Sophie Nagel seit 20.9.2024 | Geschäftsführer |
Monique Eberhardt seit 24.7.2023 | Prokura |
Harun Tuncer seit 24.7.2023 | Geschäftsführer |
Esther Sommer seit 2.3.2018 | Prokura |
Klaus Uwe Dr. Vogt seit 7.11.2017 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Stiftung Kolping-Bildungswerk Württemberg | 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
KBW-Gruppe GmbHStuttgartKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.08.2021 bis zum 31.07.2022Konzernbilanz zum 31. Juli 2022Aktiva
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. August 2021 bis 31. Juli 2022
Konzernanhang für das Geschäftsjahr vom 1. August 2021 bis zum 31. Juli 2022I. AllgemeinesAllgemeine Informationen Die KBW-Gruppe GmbH mit Sitz in Stuttgart ist im Handelsregister beim Amtsgericht Stuttgart unter der HRB 761732 eingetragen. Aufstellungsgrundsätze Der Konzernabschluss der KBW-Gruppe GmbH wurde auf Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) aufgestellt. Der Grundsatz der Unternehmensfortführung gemäß § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB wurde beachtet. Neben der Planungsrechnung kann aufgrund der vorhandenen Liquidität zum 31. Juli 2022 eine positive Fortbestandsprognose abgegeben werden. Das Geschäftsjahr umfasst, abweichend vom Kalenderjahr, den Zeitraum 1. August eines jeden Jahres bis 31. Juli des darauffolgenden Jahres. Die Gründung der KBW-Gruppe GmbH und Sacheinlage der Beteiligungen vom Kolping-Bildungswerk Württemberg e.V., Stuttgart erfolgte mit Eintragung ins Handelsregister zum 28. Juli 2017. Die Gliederung der Konzernbilanz entspricht dem Gliederungsschema gemäß § 266 Abs. 2 und 3 HGB. Die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt worden. Aufwands- und Ertragspositionen werden gesondert ausgewiesen und nur in zulässigem Umfang saldiert. Konsolidierungskreis Neben der KBW-Gruppe GmbH als rechtlichem Mutterunternehmen umfasst der Konsolidierungskreis folgende Gesellschaften, an denen die KBW-Gruppe GmbH unmittelbar oder mittelbar beteiligt ist und die auf Basis der Vollkonsolidierung in den Konzernabschluss einbezogen werden (gemeinnützige GmbHs werden im Folgenden als "gGmbH" bezeichnet):
Es besteht eine Beteiligung an folgendem assoziierten Unternehmen:
(1) Jahresabschluss zum 31.12.2021
Des Weiteren bestehen Beteiligungen an folgenden Unternehmen:
(2) Jahresabschluss zum 31.12.2021
(3) Jahresabschluss zum 31.12.2021
(4) Gesellschaft wurde am 26.03.2021
gegründet. Bisher liegen keine Abschlüsse vor
(5) Jahresabschluss zum 31.07.2021
(6) Jahresabschluss zum 31.07.2021
Konsolidierungsgrundsätze Die Konsolidierung erfolgte auf Grundlage der Jahresabschlüsse der einzelnen Konzerngesellschaften zum 31. Juli 2022. Als Zeitpunkt der Erstkonsolidierung wurde der 1. August 2016 oder ein späterer Erwerbszeitpunkt, zugrunde gelegt. Die Buchwerte der Beteiligungen an den einbezogenen Tochterunternehmen wurden mit dem Eigenkapital dieser Gesellschaften zum Zeitpunkt der Erstkonsolidierung aufgerechnet. Aufgrund der erstmaligen Kapitalkonsolidierung in 2016/2017 ergab sich ein technischer aktiver Unterschiedsbetrag in Höhe von T€ 145, der sofort mit den Konzerngewinnrücklagen verrechnet wurde, sowie ein passivischer Unterschiedsbetrag von T€ 4.286, der aufgrund seiner Eigenschaft als technischer passiver Unterschiedsbetrag in Höhe von T€ 160 sofort mit den Konzerngewinnrücklagen verrechnet wurde. Der Restbetrag wird über die Nutzungsdauer der erworbenen abnutzbaren Vermögensgegenstände mit jährlich T€ 159 mit der Konzerngewinnrücklage verrechnet. In 2017 ergab sich aus der Kapitalkonsolidierung des Gymnasiums Englisches Institut gGmbH ein passiver Unterschiedsbetrag in Höhe von T€ 903, der über einen Zeitraum von 4,4 Jahren mit jährlich T€ 204 mit der Konzerngewinnrücklage verrechnet wird. Des Weiteren wurde aufgrund gesellschaftsvertraglicher Vereinbarungen der Ausweis der Minderheitengesellschafter angepasst und entsprechend in der Kapitalkonsolidierung mit einem weiteren passivischen Unterschiedsbetrag von T€ 2.874 berücksichtigt. Dieser wird mit jährlich T€ 115 aufgelöst. In 2018 wurden 3 weitere Gesellschaften (VDP Service GmbH Südwest, Stuttgart, die Das Kurzpfalz gGmbH, Stuttgart, und die Pädagogium Schwerin gGmbH, Stuttgart) erstmalig in die Kapitalkonsolidierung aufgenommen. Hieraus ergibt sich ein passivischer Unterschiedsbetrag i.H.v. T€ 2, der sofort in voller Höhe mit den Konzerngewinnrücklagen verrechnet wurde. Weiterhin resultiert aus einer Gesellschaft ein aktivischer Unterschiedsbetrag von T€ 22, der als Geschäfts- oder Firmenwert über 10 Jahre mit jeweils T€ 2 abgeschrieben wird. In 2021/22 wurden die Berufsfachschule für Kosmetik Edith Lehmann GmbH und die Neumühler Schule gGmbH erstmalig in die Konsolidierung einbezogen. Hieraus resultieren ein weiterer Geschäfts- und Firmenwert in Höhe von T€ 125, der über 10 Jahre mit jährlich T€ 12,5 abgeschrieben wird sowie ein passivischer Unterschiedsbetrag von T€ 125, der sofort mit der Konzerngewinnrücklage verrechnet wird. In der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung wurden Innenumsätze ebenso wie die übrigen Erträge aus zwischengesellschaftlichen Lieferungs- und Leistungsbeziehungen mit den korrespondierenden Aufwendungen verrechnet (§ 304 HGB). II. Bilanzierungs- und BewertungsgrundsätzeDie im Vorjahr angewendeten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden unverändert zum Vorjahr beibehalten. Erworbene Immaterielle Vermögenswerte werden zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen bewertet. Alle immateriellen Vermögenswerte haben eine begrenzte Nutzungsdauer. Den planmäßigen Abschreibungen liegt die vertragliche oder geschätzte Nutzungsdauer zu Grunde. Die Nutzungsdauer beträgt zwischen 3 und 15 Jahren. Sachanlagen werden grundsätzlich mit ihren Anschaffungs- oder Herstellungskosten aktiviert und planmäßig entsprechend der geschätzten Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Den Abschreibungen des Sachanlagevermögens liegen im Wesentlichen Nutzungsdauern von 33 Jahren (Bauten) sowie 3 bis 13 Jahren (technische Anlagen sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung) zugrunde. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau werden nicht abgeschrieben. Bereits abgeschriebene Gegenstände des Sachanlagevermögens werden bis zum Tag ihres Abgangs mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten und den kumulierten Abschreibungen ausgewiesen. Bis 31.12.2017 wurden geringwertige Anlagegegenstände mit Netto-Einzelwerten zwischen 150,00 € und 1.000,00 € bzw. Brutto-Einzelwerten zwischen 178,50 € und 1.190,00 € als Sammelposten über 5 Jahre abgeschrieben, ab 01.01.2018 erhöhte sich der Nettoeinzelwert auf 250,00 € bzw. 297,50 €. Gewinne oder Verluste aus dem Abgang eines Vermögenswertes (Nettoveräußerungserlös abzüglich des Restbuchwertes) werden im Geschäftsjahr der Ausbuchung erfolgswirksam als Sonstige Erträge oder Sonstige Aufwendungen erfasst. Reparaturkosten werden sofort als Aufwand erfasst. Finanzanlagen sind grundsätzlich mit ihren Anschaffungskosten vermindert um mögliche Wertberichtigungen bilanziert. Eine Abschreibung auf den niedrigeren beizulegenden Wert erfolgt, wenn Anhaltspunkte vorliegen, dass eine voraussichtlich dauerhafte Wertminderung vorliegen könnte. Latente Steuern nach den §§ 274 und 306 HGB waren - auch dem Grunde nach - nicht anzusetzen. Die gemeinnützigen Unternehmen des Konzerns sind lediglich im Rahmen ihrer wirtschaftlichen Geschäftsbetriebe ertragssteuerpflichtig. Innerhalb dieser wirtschaftlichen Geschäftsbetriebe und bei den nicht gemeinnützigen Gesellschaften bestehen keine wesentlichen Differenzen zwischen Handels- und Steuerrecht. Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nominalwert bzw. Anschaffungskosten bewertet. Bei den Forderungen werden Risiken durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Liquide Mittel umfassen Kassenbestände und Bankguthaben und werden zum Nennbetrag bewertet. Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, wurden abgegrenzt und als aktiver Rechnungsabgrenzungsposten ausgewiesen. Das Gezeichnete Kapital der KBW-Gruppe GmbH beträgt laut Gesellschaftsvertrag und Eintragung im Handelsregister 25.000,00 €. Für Investitionen in das Anlagevermögen hat der Konzern Investitionszuschüsse erhalten. Diese Zuschüsse sind als Sonderposten ausgewiesen und werden anteilig ertragswirksam über die Nutzungsdauer der begünstigten Vermögensgegenstände aufgelöst. Der Sonderposten Administrator hat als einziger einen Ertragszuschuss. Rückstellungen werden gebildet, soweit gegenüber Dritten eine gegenwärtige Verpflichtung aus einem vergangenen Ereignis besteht, die künftig wahrscheinlich zu einem Abfluss von Ressourcen führt und deren Höhe verlässlich geschätzt werden kann. Die Sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Verbindlichkeiten werden ausgebucht, wenn die dieser Schuld zugrundeliegende Verpflichtung erfüllt oder erloschen ist. Einnahmen vor dem Abschlussstichtag, die Erträge für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, wurden abgegrenzt und als passiver Rechnungsabgrenzungsposten ausgewiesen. III. Angaben und Erläuterungen zum Konzernabschluss1. Anlagevermögen Die Entwicklung der immateriellen Vermögenswerte, der Sachanlagen und der Finanzanlagen wird in einer Anlage zum Anhang dargestellt. 2. Sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen haben unverändert zum Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen in Höhe von T€ 2.801 (VJ. T€ 2.421) enthalten die eine Restlaufzeit von über einem Jahr haben. 3. Eigenkapital Bezüglich der Entwicklung des Konzerneigenkapitals wird auf die Eigenkapitalveränderungsrechnung verwiesen. 4. Sonderposten für Investitionszuschüsse Der Sonderposten für Investitionszuschüsse wurde in Übereinstimmung mit der Stellungnahme HFA 1/1984 des Instituts der Wirtschaftsprüfer e.V., Düsseldorf, für den im Jahr 2009 bewilligten Zuschuss in Höhe von insgesamt 2.221.000,00 € zum Erwerb und Umbau eines Gebäudes gebildet. Der Zuschuss wird in zehn jährlich gleichbleibenden Raten ausgezahlt. Zum 31. Juli 2022 wird der Zuschuss mit dem Buchwert (T€ 1.692) in der Bilanz ausgewiesen. Der Zuschuss wird über die Nutzungsdauer von 50 Jahren des Gebäudes in jährlichen Raten linear aufgelöst. Weiterhin wurden im laufenden Geschäftsjahr Sonderposten für Investitionszuschüsse in Höhe von T€ 534 (VJ T€ 750) zum Aufbau von Kindertagesstätten gebildet. Diese werden korrespondierend zum Anlagevermögen über eine Laufzeit von 10 Jahren in jährlichen Raten linear aufgelöst. Zum 31. Juli 2022 wird der Zuschuss mit dem Buchwert (T€ 1.192) in der Bilanz ausgewiesen. Zum Bau und zur Sanierung von Gebäuden wurden Zuwendungen der öffentlichen Hand, in diesem Fall die staatlichen Zuschüsse des Landes Baden-Württemberg und der Stadt Heidelberg ausgezahlt. Diese werden jährlich zu 3 % linear abgeschrieben. Zum 31. Juli 2022 wird der Zuschuss mit dem Buchwert (T€ 241) in der Bilanz ausgewiesen. Weiterhin wurden im Geschäftsjahr 2021/2022 Sonderposten für das DigitalPakt Hauptprogramm und Zusatzprogramme gebildet. Mit dem DigitalPakt wollen Bund und Länder für eine bessere Ausstattung der Schulen mit digitaler Infrastruktur sorgen und durch größere digitale Kompetenz die richtigen Weichen für die Gegenwart und Zukunft stellen. Diese werden korrespondierend zum Anlagevermögen überwiegend mit einer Laufzeit von 5 Jahren in jährlichen Raten linear aufgelöst. Zum 31. Juli 2022 wird der Zuschuss mit dem Buchwert (T€ 3.221) in der Bilanz ausgewiesen. 5. Rückstellungen Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden nach den anerkannten versicherungsmathematischen Grundsätzen mittels der "Projected-Unit-Credit-Methode" errechnet. Als biometrische Rechnungsgrundlage wurden die "Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck verwendet. Im Berichtsjahr wird ein von der Deutschen Bundesbank vorgegebener durchschnittlicher Marktzinssatz von 1,78 % bei der Bewertung zugrunde gelegt. Eine Gehaltsanpassung sowie eine Rentenanpassung wurden jeweils mit 1,5 % p. a. eingerechnet. Die Pensionsrückstellungen sind unter der Annahme einer Restlaufzeit von 15 Jahren mit dem hierfür anzuwendenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre abgezinst (§ 253 Abs. 2 HGB). Die gem. § 19 Privatschulgesetz - PSchG bestehenden Ansprüche gegenüber dem Regierungspräsidium für die Pensionen (€ 4.401.188,00) werden mit den Pensionsrückstellungen (€ 6.601.782,00) saldiert. Aus der Verrechnung aller Verpflichtung mit den Ansprüchen verbleibt ein Unterschiedsbetrag in Höhe von € 4.024.725,38, der unter den Pensionsrückstellungen ausgewiesen wird. Aus den Pensionsrückstellungen resultieren Zinsaufwendungen in Höhe von T€ 52. Die Sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für ausstehende Rechnungen, Urlaubsansprüche, Weihnachtsgeld sowie zukünftige Personalkosten gebildet. 6. Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten werden in einer Anlage zum Anhang dargestellt. Zur Darlehenssicherung wurde für das Grundstück Kronenstraße 2-4, in Freiburg eine Grundschuld eingetragen. Besichert wurden Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von 1 Jahr i.H.v. T€ 310, mit einer Laufzeit von 1-5 Jahren i.H.v. T€ 1.249 und mit einer Laufzeit über 5 Jahre i.H.v. T€ 765. Zur weiteren Darlehensabsicherung wurde das Grundstück in der Turnerstr. 34 in Heidelberg mit einer Grundschuld belastet. Besichert wurden Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von 1 Jahr i.H.v. T€ 203, mit einer Laufzeit von 1-5 Jahren i.H.v. T€ 845 und mit einer Restlaufzeit von über 5 Jahren i.H.v. T€ 908. Das unter den sonstigen Verbindlichkeiten ausgewiesene Darlehen (T€ 3.700) gegenüber dem früheren Eigentümer der Blumenstraße 25 in Stuttgart ist mit einer Sicherung des Rückübereignungsanspruchs im Grundbuch versehen. 7. Umsatzerlöse Die ausgewiesenen Umsatzerlöse resultieren überwiegend aus der Tätigkeit der zum Konzernkreis gehörenden Schulträger. Im Geschäftsjahr beliefen sich die Umsatzerlöse auf T€ 95.077 (VJ: T€ 82.824).
In den sonstigen Umsatzerlösen sind T€ 675 (VJ: T€ 1.082) an periodenfremden Erträgen enthalten. 8. Sonstige betriebliche Erträge Die Sonstigen betrieblichen Erträge betreffen im Wesentlichen Erträge aus Weiterverkauf von EDV-Ausstattung T€ 389 (VJ: T€ 431), der Auflösung von Rückstellungen und Sonderposten für Investitionszuschüsse von T€ 1.230 (VJ: T€ 516), Erstattungen aus dem Aufwendungsausgleichgesetz von T€ 438 (VJ: T€ 441) sowie Spendeneinnahmen von T€ 83 (VJ: T€ 52). 9. Materialaufwand Die größten Positionen im Materialaufwand nehmen die Ausgaben für Mieten T€ 8.709 (VJ: T€ 7.279) und deren dazugehörige Raumkosten T€ 2.715 (VJ: T€ 2.351) ein sowie die Aufwendungen für bezogene Leistungen T€ 1.962 (VJ: T€ 1.696) und Materialien und Verpflegung T€ 1.940 (VJ: T€ 2.347) für Schüier und Kinder der Kindertageseinrichtungen. 10. Personalaufwand Im Geschäftsjahr waren durchschnittlich 1.704 (VJ: 1.628) Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt, davon waren 294 (VJ: 302) geringfügig beschäftigt, 704 (VJ: 684) in Teilzeit und 59 (VJ: 64) Auszubildende. 11. Sonstige betriebliche Aufwendungen In den Sonstigen betrieblichen Aufwendungen über T€ 6.950 (VJ: T€ 6.068) sind u.a. Kosten für Werbung T€ 1.000 (VJ: T€ 825), Reisen und Bewirtungen T€ 156 (VJ: T€ 76), Reparaturen und Instandhaltung T€ 1.182 (VJ: T€ 1.448) sowie Rechts- und Beratungskosten T€ 489 (VJ: T€ 453) enthalten. Die in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen weiterhin enthaltenen Verwaltungskosten mit T€ 4.123 (VJ: T€ 3.057) unterteilen sich zum überwiegenden Teil in die Ausgaben für Aufwand aus Lizenzkosten T€ 371 (VJ: T€ 167), Kopierkosten T€ 261 (VJ: T€ 156), Bürobedarf T€ 186 (VJ: T€ 138) und Telefon, Porto und Internet T€ 326 (VJ: T€ 285) sowie periodenfremde Aufwendungen T€ 838 (VJ: T€ 1.066). 12. Finanzergebnis Im Finanzergebnis sind im Wesentlichen Erträge aus Beteiligungen T€ 427 (VJ: T€ 464) und Zinsen für langfristige Verbindlichkeiten T€ 110 (T€ 117) enthalten. IV. Sonstige AngabenFür die vollkonsolidierten Tochterunternehmen Kolping Bildung Nordwürttemberg gGmbH, Stuttgart, Kolping Schulen gGmbH, Stuttgart, Kolping Gesundheitsschulen gGmbH, Stuttgart, Kolping Bildung Heilbronn-Franken gGmbH, Stuttgart, Kolping Bildung Südwürttemberg gGmbH, Stuttgart, International Campus Stuttgart gGmbH, Stuttgart, Kolping Berufsbildung gGmbH, Stuttgart, Kolping Bildungscampus gGmbH, Stuttgart, Kolping-Kita gGmbH, Stuttgart, Stuttgart, KBW Beteiligungen gGmbH, Stuttgart, ANGELL Akademie GmbH, Stuttgart, Gymnasium Englisches Institut gemeinnützige Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Heidelberg, Das Kurpfalz gGmbH, Stuttgart, Pädagogium Schwerin gGmbH, Stuttgart, Neumühler Schule gGmbH, Schwerin, wird für Zwecke der Offenlegung und Prüfung von der Befreiungsmöglichkeiten des § 264 Abs. 3 HGB Gebrauch gemacht. Die Gesellschafterbeschlüsse und der Konzernabschluss der Muttergesellschaft werden beim Bundesanzeiger zur Veröffentlichung eingereicht. Haftungsverhältnisse und Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die Sonstigen finanziellen Verpflichtungen resultieren hauptsächlich aus abgeschlossenen Mietverträgen für die Immobilien der jeweiligen Schulstandorte. Die jährliche Mietverpflichtung liegt bei T€ 6.923 Die Laufzeiten der Mietverträge liegen nach dem Bilanzstichtag zwischen 1 und 15 Jahren. Für die bestehenden Beteiligungen an Immobiliengesellschaften bestehen Verpflichtungen zur Zahlung weiterer Einlagen in Höhe von T€ 180. Aus Leasingverträgen und Softwarenutzung ergibt sich eine jährliche Gesamtverpflichtung von T€ 963. Gesamthonorar der Abschlussprüfer Das Gesamthonorar des Geschäftsjahres beträgt für Abschlussprüfungsleistungen T€ 50 (VJ: T€ 45) sowie T€ 59 (VJ: T€ 59) aus Steuerberaterleistungen. Angaben zur Segmentberichterstattung nach DRS 3 Das Wahlrecht nach § 297 Abs. 1 Satz 2 HGB zur Erweiterung des Konzernabschlusses um eine Segmentberichterstattung nach den Vorschriften des DRS 3 wurde nicht in Anspruch genommen. Angaben zur Entwicklung des Konzerneigenkapitals nach DRS 7 Zum Stichtag 31. Juli 2022 steht den Gesellschaftern das erwirtschaftete Konzerneigenkapital i.H.v. T€ 14.285 (VJ: T€ 10.788) zur Ausschüttung zur Verfügung. Es besteht eine Ausschüttungssperre auf den Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB i.H.v. T€ 278. Angaben zur Konzern-Kapitalflussrechnung nach DRS 21 Der Finanzmittelfonds setzt sich aus den liquiden Mittel i.H.v. T€ 8.292 (VJ: T€ 6.611) zusammen und beinhaltet den Bilanzposten Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung, die sich auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft auswirken, haben sich nach dem Ende des Geschäftsjahres nicht ergeben. Dennoch weisen wir auf das bestehende Risiko für das Geschäftsjahr 2022/2023 durch die Energiepreiserhöhung sowie Inflationssteigerung hin. Des Weiteren verweisen wir auf die Ausführungen im Lagebericht.
Stuttgart, 20. Februar 2023 Ute Schmucker Esther Sommer Dr. Klaus Vogt Entwicklung des Konzernanlagevermögens für das Geschäftsjahr vom 1. August 2021 bis 31. Juli 2022
Konzernverbindlichkeitenspiegel für das Geschäftsjahr vom 1. August 2021 bis 31. Juli 2022
Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. August 2021 bis 31. Juli 2022
Konzerneigenkapitalspiegel für das Geschäftsjahr vom 01. August 2021 bis 31. Juli 2022
Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. August 2021 bis zum 31. Juli 20221 Grundlagen des Unternehmens / der KBW-Gruppe1.1 Geschäftsmodell Die KBW-Gruppe ist eine 100% Tochter der Stiftung Kolping-Bildungswerk Württemberg mit insgesamt 21 verbundenen Unternehmen. Als Dienstleistungsunternehmen im Bereich Bildung und Qualifizierung ist sie im Wesentlichen auf folgenden Feldern aktiv: Schulen mit anteiliger öffentlicher Refinanzierung und Schulen ohne öffentliche Refinanzierung. Zu dieser Gruppe gehören:
Die teilweise Refinanzierung und gleichzeitige Aufsicht wird von den Regierungspräsidien des Landes Baden-Württemberg übernommen. Für eine kostendeckende und rücklagenorientierte Arbeitsweise ist das Erheben von Schulgeldern erforderlich. Die nächste Gruppe wird durch Schulen ohne staatliche Refinanzierung gebildet:
Diese Schulen sind staatlich genehmigt und anerkannt, finanzieren sich jedoch ausschließlich durch Schulgeld. Insgesamt wurden die Fachschulen für Sozialwirte in den letzten Jahren abgebaut, im Fremdsprachenbereich durch Berufskollegs ersetzt. Die Fachschulen für Sozialwirte werden derzeit weiterentwickelt, um den Absolventen eine akademische Perspektive zu geben. Neu in den Unternehmensverbund wurde die staatlich anerkannte Berufsfachschule für Kosmetik aufgenommen, auch sie finanziert sich ausschließlich über das Schulgeld. Weiterhin ist die KBW Gruppe an folgenden Standorten im Bereich Kindertagesstätten aktiv:
Im Bereich Hochschulausbildung unterhält die KBW Gruppe Standorte in:
In den Arbeitsmarktdienstleistungen ist die KBW Gruppe in folgenden Regionen aktiv:
Darüber hinaus gehören folgende Servicegesellschaften zur KBW Gruppe, die verschiedene zentrale Prozesse bündeln:
1.2 Ziele und Strategien Die KBW-Gruppe ist einer der bedeutendsten Bildungsträger in Baden-Württemberg. An über 40 Standorten werden 15.000 Teilnehmer/innen in ganzjährigen Maßnahmen beschult. Darüber hinaus ist die KBW Gruppe im Bereich Weiterbildung (Fachwirte, ADA-Kurse etc.) aktiv. Sie verteilen sich auf folgende Geschäftsfelder:
Die KBW-Gruppe bietet jährlich ca. 2.700 neuen Schülern einen Schulplatz sowie über 170 Kindern in den Kitas, ca. 150 Studierende sowie über 1.100 Teilnehmer im AMDL Bereich. Dafür beschäftigt die KBW-Gruppe mehr als 1.600 sozialversicherungspflichtige Mitarbeiter/innen. Im Rahmen des Kolping-Netzwerks sind die Kolping- Bildungsunternehmen an über 200 Standorten in Deutschland tätig. Die KBW-Gruppe hat sich zum Ziel gesetzt, im Geiste Adolph Kolpings, Bildungsfähigen und Bildungswilligen eine ihren Anlagen entsprechende Bildung zu ermöglichen. Um diese Ziele zu erreichen, bietet die KBW-Gruppe ein breitgefächertes Angebot für alle Altersklassen und Lernstufen: Wir wollen Jugendliche und Erwachsene motivieren, sich entsprechend ihrer Begabungen weiterzuentwickeln und ihnen dies ermöglichen. Wir beachten dabei auch die gesellschaftlich benachteiligten Menschen, unabhängig von den Ursachen der Benachteiligung. Wir fördern Menschen beim Aufbau und bei der Erweiterung ihrer beruflichen und persönlichen Existenz durch unsere Bildungsangebote. 1.3 Steuerungssystem Finanzielle und nicht-finanzielle Steuerungsgrößen Die bei der KBW-Gruppe eingesetzten finanziellen Steuerungsgrößen orientieren sich an den Interessen und Ansprüchen der Mitglieder und stellen die Basis für eine wertorientierte Unternehmensführung dar. Für die KBW- Gruppe sind die Steuerungskennzahlen Umsatz und Jahresüberschuss die bedeutsamsten Leistungsindikatoren für die Bewertung der Geschäftsentwicklung der Gesellschaft. Weiter spielen hinsichtlich der Kosten der Anteil der Personal- und Sachkosten am Gesamtumsatz eine wesentliche Rolle. Im Wirtschaftsbericht, dem Risiko- und Chancenbericht und dem Prognosebericht wird auf diese Steuerungskennzahlen Bezug genommen. Neben den wichtigen Indikatoren zur Beurteilung der finanziellen Geschäftsentwicklungen spielen auch nichtfinanzielle Steuerungsgrößen eine Rolle für den Erfolg des Unternehmens. Aus Gesellschaftssicht sind Insbesondere die Zahl der Schüler und die Zahl der Beschäftigten nach Köpfen von zentraler Bedeutung. Definition der Steuerungskennzahlen Umsatz ist definiert als erbrachte Leistungen an externe Kunden, abzüglich Mehrwertsteuer und Erlösminderungen, zum Beispiel Rabatte oder Skonti. Umsatz ist der Hauptindikator für das Geschäftswachstum der KBW-Gruppe und deshalb ein wichtiger Parameter zur Beurteilung des externen wie auch des internen Geschäftserfolgs. Als operative Ergebnisgröße für die Geschäftsfelder wird der Jahresüberschuss herangezogen. Die Umsatzrendite ist eine wichtige Messgröße zur Bewertung der Leistungsfähigkeit des Konzerns. Sie errechnet sich aus dem EBIT, dividiert durch den Umsatz. Aus dem Vergleich der Personalkosten mit dem Umsatz ergibt sich die wichtige Kerngröße der Personalkostenquote. 2 Wirtschaftsbericht2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Allgemeine Wirtschaftsentwicklung Die deutsche Wirtschaftsleistung ist 2021 im Vergleich zum Vorjahr in fast allen Bereichen der Wirtschaft angestiegen. Dennoch war auch 2021 die konjunkturelle Entwicklung an das Infektionsgeschehen und den damit bedingten Schutzmaßnahmen gebunden. In Anbetracht der globalen anhaltenden Pandemie und vermehrten Liefer- und Materialengpässen hat sich die deutsche Wirtschaft im Vergleich zu 2020 zwar erholt, liegt aber im BIP-Vergleich zu 2019 noch 2,0 % darunter. Das BIP Betrug 2021 in Deutschland rund 3,6 Billionen Euro und stieg demnach um 2,6 % im Vergleich zum Vorjahr. Im Jahreswechsel 2021/2022 geht die deutsche Wirtschaft zwar wegen erneuten erhöhten Corona-Schutzmaßnahmen, anhaltenden Lieferengpässen und signifikanten Preiserhöhungen der Rohstoffe zurück. Auch die Inflation steigt in Folge des Wegfalls der gesenkten Umsatzsteuer, der Einführung von CO 2 - Emmisionszertifikaten und global stark gestiegenen Energiepreisen. Weiterhin werden die gestiegenen Kosten aus Liefer- und Transportengpässen von der Industrie auf die privaten Haushalte weitergegeben. Dennoch ist das BIP im 1.Quartal 2022 um 0,2% höher als im letzten Quartal 2021. Dies war die Folge von höheren Investitionen. Im Vergleich zum 1.Quartal 2021 lag das BIP im 1.Quartal 2022 preisbereinigt sogar 4 % höher. Nichtsdestotrotz lenken die wirtschaftlichen Auswirkungen des Angriffskrieges auf die Ukraine die konjunkturelle Entwicklung in Deutschland deutlich sichtbar. Auch die Anhaltende Pandemie trägt zu größeren Unsicherheiten über die Ergebnisse bei. Im zweiten Quartal 2022 haben die kontaktintensiven Dienstleistungen und die verarbeitenden Gewerbe eine steigende Nachfrage, trotz steigender Inflation. Die Inflationsbedingte verringerte Kaufkraft und die Lieferengpässe durch den Krieg in der Ukraine lassen die Inflationsrate im Jahresverlauf auf Höchstwerte im vereinigten Deutschland steigen. Auf die deutsche Wirtschaft hat sich als Folge des Angriffskrieges auf die Ukraine und den Sanktionen gegenüber Russland auf drastisch steigende Energiekosten ausgewirkt, mit einem signifikanten gesamtwirtschaftlichen Kaufkraftentzug. Im gesamten 2.Quartal 2022 mindert die steigend hohe Inflation die Kaufkraft der verfügbaren Einkommen. Weiterhin sind die Lieferengpässe wurden durch den Krieg in der Ukraine erneut verstärkt. Die Erwerbstätigkeit war 2021 rückblickend auf dem gleichen Niveau wie im Vorjahr. Das Erwerbspersonenpotential schwindet durch den demographischen Wandel, kompensiert wird dies zum einen durch eine steigende Erwerbsbeteiligung der inländischen Bevölkerung und zum anderen durch die Zuwanderung ausländischer Arbeitskräfte. Erwähnenswert sind die Beschäftigungsgewinne 2021 in den Bereichen Öffentliche Dienstleister, Erziehung, Gesundheit mit +249 000 Erwerbstätigen (+2,2 %) und im Bereich Information und Kommunikation mit +33 000 Personen (+2,4 %). Insgesamt sind Arbeitslosigkeit und Unterbeschäftigung 2021 im Jahresdurchschnitt gesunken. Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland reduzierte sich im Vergleich zu 2020 um 82.000, es waren damit 2021 rund 2.600.000 Menschen arbeitslos und unterbeschäftigt. Im Vergleich zu dem 2. Quartal 2021 stieg die Zahl der Erwerbstätigen im 2. Quartal 2022 um 664.000 Personen (+1,5 %). Daraus erschließt sich, dass der Beschäftigungsanstieg im Vorjahresvergleich gleich schnell wie im Vorquartal fortgesetzt wird (1. Quartal 2021: +659 000 Personen; +1,5 %). Auch im 2. Quartal 2022 waren es überwiegend die Dienstleistungsbereiche, die wie 2021 zum Anstieg der Erwerbstätigenzahl gegenüber dem Vorjahresquartal beigetragen haben (+626 000 Personen; +1,9 %), an zweiter Stelle Öffentlichen Dienstleistern, Erziehung, Gesundheit mit +197 000 Personen also einem Plus von 1,7 %. Die Reallöhne waren im 2. Quartal 2022 im Vergleich zu dem Vorjahresquartal um rund 4,4 % niedriger. Dagegen stieg der Nominallohnindex im 2. Quartal 2022 aber im Vergleich zu dem 2.Quartal 2021 um 2,9 Prozentpunkte. Der große Unterschied der Indexwerte ist begründet durch die hohe Inflationsrate, welche die reale Lohnentwicklung ausgleicht. Angesichts des für viele Unternehmen deutlich spürbaren Fachkräftemangels dürften sie weiterhin bereit sein, Einstellungen vorzunehmen, so dass die Zahl der Erwerbstätigen auch im zweiten Halbjahr 2022 und zu Beginn des Jahres 2023 leicht steigen wird. Die Arbeitslosenquote wird durch die Berücksichtigung der Flüchtlinge aus der Ukraine im dritten Quartal 2022 voraussichtlich von 5,1% auf 5,5% steigen und im Prognosezeitraum in etwa auf diesem Niveau verharren. Die Erholung der Erwerbstätigkeit setzt sich fort. Die Effektivverdienste werden kräftig steigen, auch weil die Arbeitskräfteknappheiten einen historischen Höchststand erreicht haben. Nach dem Statistische Landesamt Baden-Württemberg, verzeichnete das reale Bruttoinlandsprodukt (BIP) in Baden-Württemberg nach erster vorläufiger Schätzung für das 2. Quartal 2022 eine Steigerung um 4,5 % im Vergleich zum 2. Quartal 2021, zusätzlich ein saisonbereinigtes Wachstum von 0,8% gegenüber dem Vorquartal. Dezember 2021 waren in Baden-Württemberg 212.300 Personen arbeitslos gemeldet, das waren 1.704 weniger als im November letzten Jahres, für Dezember ist dies ein unübliches Ergebnis, als Folge der Pandemiebedingten Belastungen der Wirtschaft und der Kurzarbeit. Die Arbeitslosenquote blieb somit Ende 2021 bei 3,4 Prozent. Auf dem Arbeitsmarkt blieb 2022 die Lage weiterhin stabil. Im 2. Quartal 2022 erhöhte sich die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten saisonbereinigt um 0,3 % gegenüber dem ersten Quartal 2021. Nennenswert ist, dass sich die Zahl der von konjunktureller Kurzarbeit betroffenen Personen sich im 2. Quartal 2022 halbierte, im direkten Vergleich zum Vorquartal. Branchenspezifische Entwicklung Nach der amtlichen Schulstatistik für das Schuljahr 2021/22 wurden 1,498 Mio. Schülerinnen und Schüler an den öffentlichen und privaten allgemeinbildenden und beruflichen Schulen in Baden-Württemberg unterrichtet. Im Vergleich zum letzten Schuljahr waren es damit dieses Jahr 215.500 (-13 %) weniger Schülerinnen und Schüler. Im Schuljahr 2021/22 besuchten über 1 Mio. Schülerinnen und Schüler die öffentlichen und privaten allgemeinbildenden Schulen, das sind dort rund 2.500 mehr als im Schuljahr 20/21 zuvor. Im laufenden Schuljahr wird mit einer steigenden Schülerzahl gerechnet, aufgrund geflüchteter ukrainischer Schülerinnen und Schüler. Als Privatschulen zählen neben den Einrichtungen freier Träger auch solche, die von Kirchen oder caritativen Institutionen betrieben werden. Der Trend in Deutschland geht zu den Privatschulen, so steigt die Zahl der privaten Schulen seit den 1990 Jahren stets kontinuierlich. Schon im Schuljahr 2020/2021 gab es bundesweit über 5.850 private Schulen, im Vergleich zu 1992/1993 ist das ein Anstieg an Privatschulen um knapp 80 %. Generell blieb die Anzahl an Schülerinnen und Schülern im Schuljahr 2021/2022 etwa gleich wie im Jahr zuvor, ausschlaggebend dafür ist die demografische Entwicklung. Die Anzahl an Personen, welche mit 5 bis unter 20 Jahren dazu betrachtet wurde, lag Ende 2020 auf demselben Stand wie 2019. Generell gab es im Schuljahr 2021/2022 einen Zuwachs an allgemeinbildenden Schulen um 0,7 % (8,4 Mio.) und an beruflichen Schulen einen Rückgang um 1,7 % (2,3 Mio. Schülerinnen). Baden-Württemberg hat im Vergleich zu anderen Bundesländern die meisten privaten berufsbildenden Schulen. Bayern hat eine geringe Anzahl mehr an privaten allgemeinbildenden Schulen, dennoch liegt auch hier Baden-Württemberg auf knapp zweiter Stelle und mit großem Abstand zu den anderen Bundesländern. In Baden-Württemberg haben die über 1.000 Privatschulen einen Anteil von knapp 15 %, die fast 160.000 Privatschüler in Baden-Württemberg einen Anteil von etwa 10 %. 2.2 Geschäftsverlauf Im Geschäftsjahr 2021/2022 wurde die von Aufsichtsrat und Vorstand des Kolping-Bildungswerk Württemberg e.V. im Jahr 2015 beschlossene Strategie, die im jährlichen Rhythmus weiterentwickelt wird, konsequent umgesetzt. Die KBW-Gruppe hat in allen Bildungsbereichen - von der Kita bis zur Hochschule - ein attraktives Angebot. Das beschlossene Investitionsprogramm in den Bereichen Sekundarstufe 1, Kindertagesstätten, Gesundheits- und Pflegeschulen wurde unter zu Hilfenahme staatlicher Förderprogramme umfassend fortgeführt. Die Auswirkungen dieser Entscheidungen zeigen sich spürbar. Die Schülerzahl konnte gesteigert werden, obwohl auch im Geschäftsjahr 2021/2022 im traditionellen Geschäftsbereich des zweiten Bildungswegs Schülerrückgänge zu verzeichnen waren. Insgesamt beschulte die KBW-Gruppe knapp 8.000 Schüler im Ersatzschulbereich. Die KBW Gruppe hat die Auswirkungen der Corona-Pandemie weniger im Schulbereich, sondern vor allem im Hochschul- und dem AMDL-Bereich zu spüren bekommen. Hier kam es zu kaum spürbaren Zuwächsen der Teilnehmerzahlen. Der KBW Gruppe gelang es im Wirtschaftsjahr 2021/22, auf staatliche Hilfen zu verzichten (mit Ausnahme des Bereiches Integrationskurse, wo Kurzarbeit für einige Mitarbeiter beantragt werden musste). 2.3 Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage Der Umsatz (Prozentangaben in Klammer bezogen auf die Umsatzerlöse) gliedert sich in den Hauptbereich Schule und in Kita sowie sonstige Bereiche. Bei den Schulen wird der mit Abstand größte Umsatzanteil (60%) mit den Regierungspräsidien Baden-Württembergs erzielt. Dazu kommen die Beiträge der Eltern im Schulgeld (17%), so dass der Bereich Schule mit ca. 77% zum Gesamtumsatz beiträgt. Die Kitas in der Landeshauptstadt Stuttgart haben einen Umsatz von 11%. Die sonstigen Bereiche (12%) umfassen Leistungen aus dem Bereich Arbeitsmarktdienstleistungen, Internationales und sonstige Leistungen (z.B. Vermietungen, Verwaltungstätigkeiten). Die KBW-Gruppe erzielte Umsatzerlöse in Höhe von 95,1 Millionen Euro (VJ: 82,8 Millionen Euro) und überschreitet damit die geplanten unkonsolidierten Umsätze von 95,0 Mio. Euro um 0,1 Mio. Euro. Die Umsatzsteigerung ist neben dem natürlichen Wachstum vor allem in dem Bereich allgemeinbildende Schulen auf die weiteren Klassenstufen der in 2019/20 neu eröffneten Gymnasien und Realschulen, auf die Übernahme der Neumühler Schule gGmbH in Schwerin; den Kauf der Berufsfachschule für Kosmetik Edit Lehmann GmbH sowie auf die Eröffnung neuer Standorte (z.B. Reutlingen) zurückzuführen. Im Geschäftsjahr 2021/2022 erzielte die KBW-Gruppe nach Mittelweiterleitung einen Konzernjahresüberschuss von 3,1 Mio. Euro, was einer Gesamtumsatzrendite von ca. 3,27% entspricht. Damit ist die Rendite im Vergleich zum vergangenen Jahr um 0,43% gesunken. Der erzielte Jahresüberschuss von rund 3,1 Millionen Euro übertrifft die Planung für das abgelaufene Geschäftsjahr um 0,6 Mio. Euro, höhere Zuschüsse von Kommunen sowie diversen Kosteneinsparungen. Die erzielte Gesamtumsatzrendite fällt um 0,57% höher aus als geplant (2,7%). Die im Geschäftsjahr vorgenommenen Investitionen wurden aus dem Bestand an liquiden Mitteln, die zum Teil aus Mitteln des Digitalpaktes stammen, finanziert. Zusätzlich erhielten die Schulen des Konzerns im Rahmen des Digitalpakts weitere Zuschüsse aus Bundesmitteln, Unter Berücksichtigung der geforderten Bedingungen des Programms wurden zahlreiche Investitionen im digitalen Bereich getätigt. Alle Investitionen werden unter Berücksichtigung der jeweiligen Nutzungsdauer und der konkreten Bedarfssituation in dem entsprechenden Umfang getätigt. Hierbei werden konsequent betriebswirtschaftliche Grundsätze angewendet. In den folgenden Jahren wird die KBW-Gruppe weiterhin entsprechende Summen in Schulgebäude und deren Ausstattung sowie Büro- und Geschäftsausstattung investieren, um den infrastrukturellen Qualitätsstandard in der Unternehmensgruppe sicherstellen zu können. Weitere Investitionen im Rahmen des Digitalpaktes zur Verbesserung des digitalen Unterrichts und zur Erhöhung unserer pädagogischen Qualität sowie zur Erschließung neuer Schulen (z.B. Gesundheitsschulen, allgemeinbildende Schulen, Kosmetikschulen) werden nötig sein. Die Liquidität der Unternehmensgruppe ist durch die monatlichen, stets pünktlichen Zahlungen der Regierungspräsidien gesichert. Die anfallenden finanziellen Verpflichtungen wurden stets - in der Regel unter Erwirtschaftung von Skontoerträgen - durch schnelle Zahlung erfüllt. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit ist wesentlich höher als im Vorjahr, da für das vom Bund aufgesetzte Digitalpakt-Programm die ersten Zahlungen eingegangen sind. Neben dem Digitalpaktprogramm gab es weitere vom Bund aufgesetzte Programme für Raumluftfilter etc. Hierfür sind die Zahlungen im Wirtschaftsjahr eingegangen. Außerdem sind Nachzahlungen vom Regierungspräsidium für vergangene Wirtschaftsjahre eingegangen. Beim Cashflow aus Investitionstätigkeit wird sichtbar, dass die KBW-Gruppe im Geschäftsjahr bereits hohe Investitionen getätigt hat. Diese stehen in unmittelbarem Zusammenhang mit dem Digitalpakt. Da der Digitalpakt neben dem eigentlichen Hauptprogramm auch noch einige Unterprogramme beinhaltet, wie z.B. das Programm zur Ausstattung der Lehrkräfte und Schüler mit digitalen Endgeräten, konnten einige Zuschüsse bereits an die Unternehmensgruppe ausgezahlt werden. Dies führt dazu, dass die getätigten Investitionen nicht durch Fremdkapital finanziert wurden, sondern aus den bereits ausgezahlten Zuschüssen bzw. der bestehenden Liquidität. Weiterhin wurde in die Ausstattung von Kitas investiert. Auch hier gab es Investitionszuschüsse von der Kommune. Die Veränderung des Cashflows aus Finanzierungstätigkeit ergibt sich im Wesentlichen aus den bereits ausgezahlten Zuschüssen zum Digitalpakt für Investitionen in das Anlagevermögen sowie andere Programme und Ausstattungszuschüsse. Zudem wurde bestehende Kreditverhältnisse weiter getilgt. Die Bilanzsumme liegt im Berichtsjahr bei 61,2 Mio. Euro (Vj 55,4 Mio. Euro) mit einer Eigenkapitalquote (einschl. passivischem Unterschiedsbetrag) von 41,2 % (Vj: 39,7%). Der Anstieg der Eigenkapitalquote ist in erster Linie auf die Erhöhung des Bilanzgewinns zurückzuführen. Der Anstieg der Bilanzsumme resultiert auf der Aktivseite unter anderem aus Zugängen in das Anlagevermögen durch Erweiterung des Konsolidierungskreises. Das Anlagevermögen beträgt 31,6 Mio. Euro (Vj: 28 Mio. Euro) und umfasst in erster Linie Grundstücke und Bauten in der Höhe von 21,9 Mio. Euro (Vj: 21,3 Mio. Euro) sowie Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung in der Höhe von 8,3 Mio. Euro (Vj: 5,5 Mio. Euro). Der Kassenbestand bzw. das Bankguthaben ist u.a. aufgrund von Zahlungseingängen aus dem Digitalpakts auf 8,3 Mio. Euro (Vj: 6,6 Mio. Euro) gestiegen. Trotzdem ergibt sich ein Anstieg der Forderungen aus Lieferungen um Leistungen auf 14,4 Mio. Euro (Vj: 8,7 Mio. Euro). Die Erhöhung resultiert zum überwiegenden Teil aus den noch offenen Zahlungen für den Digitalpakt, aus noch nicht durch das Regierungspräsidium abgerechnete Vorjahre und die noch durch das Regierungspräsidium zu erstattenden Zuschüssen für Sonderzahlungen (z.B. Coronaprämie) im Wirtschaftsjahr 2021/22. Die neu gegründete Stiftung Kolping-Bildungswerk Württemberg ist nun 100%- Gesellschafter der KBW-Gruppe. Die Forderungen gegen den früheren Gesellschafter Kolping-Bildungswerk Württemberg e.V. sind zum Stichtag den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zugeordnet. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten ist aufgrund von bereits abgegrenzten, im Wirtschaftsjahr gezahlten Vermittlungsprovisionen für vergangene Kurse im Pflegebereich auf 0,9 Mio. Euro (Vj: 1,1 Mio. Euro) zurückgegangen. Der Anstieg der Bilanzsumme auf der Passivseite ergibt sich zum einen aus der Erhöhung des Bilanzgewinns des Geschäftsjahres auf 11,7 Mio. Euro (Vj: 8,6 Mio. Euro). Zum anderen wurden Zuschüsse des bereits erwähnten Digitalpaktes als weitere Sonderposten für Investitionszuschüsse (6,4 Mio. Euro, Vj: 5,1 Mio. Euro) erfasst. Die Rückstellungen sind aufgrund von Zuführungen zu den Pensionsverpflichtungen auf 6,2 Mio. Euro (Vj: 5,9 Mio. Euro) gestiegen. Die Verbindlichkeiten gegenüber den Kreditinstituten betragen unverändert 6,4 Mio. Euro (Vj: 6,4 Mio. Euro). Sie resultieren im Wesentlichen aus dem Kauf von Schulimmobilien. Die früheren Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern (2,3 Mio. Euro, Vj: 3,2 Mio. Euro) werden nunmehr in den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen ausgewiesen. Sie sind aufgrund des Ausgleiches durch die einzelnen Konzerngesellschaften zum Bilanzstichtag im Vergleich zum Vorjahr gesunken. Die sonstigen Verbindlichkeiten (11,7 Mio. Euro, Vj: 9,6 Mio. Euro) sind vor allem im Bereich der kreditorischen Debitoren gestiegen. 2.4 Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Die KBW-Gruppe beschäftigt zum Stichtag 31. Juli 2022 durchschnittlich 1.704 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter inklusive Auszubildenden (Vj 1.625). 654 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (Vj 584) und damit 38,2 % sind in Vollzeit beschäftigt (Vj 35,9 %). Damit ist die Zahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Vergleich zum Vorjahr um 5,2% gestiegen, dabei stieg die Anzahl der Vollzeitbeschäftigen um 12,0%, d.h. es konnten mehr Vollzeitkräfte eingestellt werden. Der Anstieg liegt insbesondere an den zusätzlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der neuen Konzerntöchter und am kontinuierlichen Ausbau der allgemeinbildenden Schulen. Die Personalkostenquote (Personalkosten gemessen am Gesamtumsatz) beträgt im Berichtsjahr insgesamt 71,6% (Vj 71,4%). Die Planung der Personalkostenquote lag bei 70,1%. Nicht geplant waren die Coronaprämien, die aufgrund einer Tarifanpassung der staatlichen Schulen im Wirtschaftsjahr 2021/22 auch bei der KBW-Gruppe an die Mitarbeiter ausgezahlt wurde. Die Kostenquote für den Materialaufwand mit 18,1% (Vj 18,3%) ist in erster Linie bedingt durch Kostenoptimierungen leicht gesunken und Abschreibungen mit 2,4% (Vj 2,3%) aufgrund der Erweiterung des Konsolidierungskreises leicht gestiegen. Die Kostenquote für sonstige betriebliche Aufwendungen (7,3%, Vj 7,1%) ist aufgrund erhöhter Hygienemaßnahmen (Testpflicht, Desinfektionsmittel, Masken, etc.) leicht gestiegen. Die Quote der gesamten Kosten abzüglich Personalkosten liegen mit 27,83% leicht über der geplanten Quote von 27,2% aufgrund des pandemisch bedingten erhöhten Hygienemittelbedarfs. 3 Prognose-, Chancen- und Risikobericht3.1 Prognosebericht Die Planung für das Schuljahr 2022/23 und die weiteren Schuljahre sieht eine konsequente Fortführung der bisherigen Strategie vor. Die Schülerzahl im zweiten Bildungsweg wird weiter abnehmen. Daher ist ein Wachstum im allgemeinbildenden Bereich sowie im Kita Bereich notwendig, um diese Rückgänge zu kompensieren. Für das Schuljahr 2022/23 wird wieder ein Wachstum angestrebt, vor allem bedingt durch weiteres organisches Wachstum und weitere Käufe von allgemeinbildenden Schulen. Es wird mit einem Anstieg des Umsatzes von ca. 18% auf 112,3 Mio. Euro gerechnet. Jedoch werden die Personalkosten in ähnlicher Art und Weise steigen. Für 2022/23 sind ca. 73,7 Mio. Euro Personalkosten geplant, was einen Zuwachs von 8,3% bedeutet, diese sind neu hinzugekommene Standorte und Gesellschaften zurückzuführen. Auch für den Ausbau der weiteren Klassen, der in den letzten Jahren neu eröffneten Schulen, sind weitere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter notwendig. Das Ergebnis nach Mittelweiterleitung wird aufgrund von Anlaufkosten bei Investitionen in neue Standorte sowie erhöhter Kosten für Energieversorger und den starken Anstieg der Inflationsrate niedriger ausfallen als im Schuljahr 2021/22 (rund 2,6 Mio. Euro). Für das Schuljahr 2022/23 wird daher eine Umsatzrendite von 2,36% angestrebt. 3.2 Risikobericht Die Gesellschaft hat für das Erkennen wesentlicher Risiken ein umfassendes Kontroll- und Risikomanagement als Bestandteil der Unternehmensplanung implementiert. Die eingesetzten Steuerungs- und Überwachungssysteme werden fortlaufend weiterentwickelt, um noch besser das Maß der Risiken bewerten und handhaben zu können. Folgende Risiken sind zu erkennen: Aufgrund der demografischen Entwicklung konnte bereits im Jahr 2011, dem Jahr mit der niedrigsten Geburtenrate seit 1991, beobachtet werden, dass staatliche Einrichtungen Probleme haben, ihre teilweise neu geschaffenen Raumkapazitäten auszulasten. Seit 2011 steigen die Geburtenraten wieder leicht an. Dies könnte dazu führen, dass der Druck im Wettbewerb um Schüler etwas sinkt. Mittlerweile ist auch ein Wettbewerb um qualifizierte Lehrpersonen zu erkennen, da in bestimmten Fächern (v.a. Mathematik, Physik, Chemie im höheren Bereich sowie im Grundschullehrpersonal) ein Lehrermangel herrscht. Dies gilt auch für den Bereich der Kindertagesstätten, wo aufgrund eines Mangels an Kita-Erziehern, Kitas, die sich im Aufbau befinden, erst mit Verzögerung ausgelastet werden können. Die nahezu vorliegende Vollbeschäftigung hat sich zudem risikoreich auf den beruflichen Ersatzschulbereich ausgewirkt. Das duale System kann mittlerweile nicht mehr alle Ausbildungsplätze besetzen, die von den Wirtschaftsunternehmen angeboten werden. Schüler, die nach der mittleren Reife in eine Ausbildung gehen, sind zunächst für die beruflichen Gymnasien bzw. die vollschulische Berufsausbildung verloren. Aufgrund der neuen Struktur der KBW-Gruppe werden in den nächsten Jahren weitere Führungskräfte benötigt. Aus diesem Grund werden seit dem Geschäftsjahr 19/20 konsequent bewährte Führungskräfte zu Geschäftsführern der einzelnen gGmbHs berufen. Zudem steuert die KBW-Gruppe auf eine Pensionierungswelle zu. Aus diesem Grund bietet die KBW-Gruppe bereits zum achten Mal für Lehrpersonen ohne 2. Staatsexamen ein internes Qualifizierungsprogramm an. Für Schlüsselfunktionen müssen in der Zentrale noch weitere Vertretungslösungen aufgebaut bzw. neue Kompetenzen entwickelt werden. Der momentan anhaltende Ukrainekrieg verbunden mit erheblichen Preissteigerungen bei den Energieversorgern sowie der stark ansteigenden Inflationsrate wird für das Schuljahr 2022/23 insbesondere mit stark steigenden Gebäudekosten und Sachkosten gerechnet. Liquiditätsrisiken des Unternehmens sind jedoch mit Blick auf den beachtlichen Bestand an liquiden Mitteln nicht zu erkennen. Kontroll- und Steuerungsinstrumente in diesem Zusammenhang sind insbesondere der regelmäßige Liquiditätsstatus sowie die unterjährige Finanzplanung. Es sind keine bestandsgefährdenden Risiken bekannt. Aufgrund des erstellten Unternehmensplans und der Budgetvorgaben ist weder eine rechtliche noch eine wirtschaftliche Bestandsgefährdung zu erwarten. Ein professionelles Controlling bewirkt, dass eine frühzeitige Analyse der wirtschaftlichen Ist-Situation garantiert ist. Rechtzeitige Steuerungsmaßnahmen zur Erreichung der jahresbezogenen Sollsituation werden dadurch initiiert. Die geplanten Zahlen für die Neuanmeldungen der Schüler im Schuljahr 2021/22 konnten in den allgemeinbildenden Bereichen zum Teil mehr als erfüllt werden, dagegen wurden einige geplante Schülerzahlen leicht verfehlt. Über alle Schulen hinweg wurden die Planzahlen der Neuanmeldungen jedoch leicht überschritten. Auch dieser Aspekt zeigt, dass trotz Corona bzw. Energiekrise die Anmeldezahlen grundsätzlich nicht zurückgehen, sondern Rückgänge eher demografische Gründe haben. Für den schulischen Bereich ist daher nicht mit Umsatzeinbrüchen zu rechnen. Im Bereich Arbeitsmarktdienstleistung konnten im Schuljahr 2021/22 Kurse zum überwiegenden Teil wieder stattfinden. Die Geschäftsfelder dieses Bereiches werden stets durch jegliche Art von gesellschaftlichen Veränderungen, politischen Entscheidungen und Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt beeinflusst. Insbesondere vor dem Hintergrund der pandemischen Situation der letzten beiden Jahre musste sich die KBB in ihren Tätigkeitsfeldern großen Veränderungen und Herausforderungen stellen und dazu mehr denn je schnell und flexibel auf stets neue Anforderungen reagieren. Aufgrund des momentanen Kriegs in der Ukraine kommen vermehrt Flüchtlinge nach Deutschland, die in Integrationskursen und Deutschkursen beschult werden. Dies trägt zur positiven Umsatzentwicklung in diesem Geschäftsfeld bei. Die Auswirkungen der anstehenden Energiekrise mit zu erwartenden drastischen Preissteigerungen lassen im Geschäftsjahr 2022/23 wieder eine Zunahme der Kurzarbeit in den Betrieben erwarten, die im Bereich Arbeitsmarktdienstleistungen zu steigenden Umsätzen beitragen sollten. Im Hochschulbereich ist im Geschäftsjahr 2022/23 wieder mit stabilen Studierendenzahlen zu rechnen. Weitere Standorte sind für die kommenden Schuljahre geplant. 3.3 Chancenbericht Chancen durch Wachstum Die gute Ertragslage der KBW-Gruppe erlaubt es, auch weiterhin sowohl an den bestehenden Standorten als auch an neuen Standorten zu wachsen. Eine gute Chance liegt im Bereich der Gesundheitsschulen. Das KBW hat im Jahr 2013/2014 die entsprechenden Weichen gestellt und Schulen gegründet. In 2014 haben die erste Altenpflegeschule und Physiotherapieschule den Betrieb aufgenommen. Im Geschäftsjahr 2018/19 wurde eine Altenpflegeschule in Rottenburg eröffnet; im Geschäftsjahr 2019/20 wurde eine Altenpflegehilfeschule in Riedlingen eröffnet und im Schuljahr 2021/22 ging die Physiotherapieschule in Heilbronn an den Start. Durch das neu verabschiedete Fachkräftezuwanderungsgesetz lassen sich die Schülerzahlen im Bereich Altenpflege steigern. Im Schuljahr 2021/22 wurden an den Standorten Mannheim und Sindelfingen berufliche Schulen und Gymnasien eröffnet. Weiteres Wachstum ist durch den Ausbau der in den vergangenen Jahren neu eröffneten Schulen zu erwarten sowie durch strategische Zukäufe von weiteren Schulen im allgemeinbildenden Bereich. Durch Zukäufe in Städten, in denen bisher nur ein Standort vorhanden ist, lassen sich Synergieeffekte nutzen und das Angebot weiter ausbauen. Die aus der Grundschule in Bregenz gewonnenen Erkenntnisse konnten erfolgreich nach Deutschland übertragen werden. Auch im Bereich der Grundschulen ist für die kommenden Jahre ein Ausbau an bestehenden Standorten geplant. Im Geschäftsjahr 2018/19 hat das KBW seinen sozialpädagogischen Bereich weiter ausgebaut und bietet eine praxisintegrierte Ausbildung als Erzieherin und Erzieher an. Hier werden sowohl Schüler für den Eigenbedarf als auch für Partner wie Stadtdekanat und Landeshauptstadt Stuttgart ausgebildet. In den kommenden Schuljahren sollen die pädagogischen Schulen stärker ausgebaut werden. An den Standorten in Mannheim und Sindelfingen wurden im Schuljahr 2021/22 pädagogische Schulen eröffnet. Weitere Standorte und Ausbildungsformen sind für die kommenden Jahre in Planung. Chancen durch Zentralisierung Der im Jahr 2012 eingeschlagene Weg, weitere zentrale Prozesse zu installieren, wird konsequent weiterverfolgt. Die Geschäftsführung verspricht sich davon erhebliche Kosteneffekte, was sich in dem geringen Verhältnis der sonstigen betrieblichen Aufwendungen zu den Umsatzerlösen von 7,3 % (Vj 7,1 %) widerspiegelt. Eine stärkere Bündelung des Einkaufs wurde im Geschäftsjahr 2019/20 bereits im Bereich der EDV umgesetzt und soll für weitere Bereiche in den kommenden Jahren folgen. Chancen durch neue Geschäftsfelder Weitere positive Entwicklungen sind von den Geschäftsfeldern Kindertagesstätte, Hochschule, Personalgewinnung und Dienstleistung zu erwarten. Geschäftsfeld Kita Im Geschäftsjahr 2022/23 wird trotz des Fachkräftemangels im Erzieherbereich eine Vollbelegung angestrebt sowie der Ausbau weiterer Kitas. Geschäftsfeld Hochschule und Weiterbildung Der ausbildungsintegrierende Studiengang Physiotherapie läuft nun an den drei Standorten Stuttgart, Freiburg, Heilbronn und Schwerin. Weitere Standorte sind geplant. Der immer stärker um sich greifende digitale Wandel hat immense Konsequenzen für die Arbeitswelt. Die unter dem Stichwort "Industrie 4.0" zusammengefassten neuen Anforderungen an die Arbeitnehmer hat zur Folge, dass ein großer Schulungs- und Umschulungsbedarf für jene Menschen besteht, die derzeit noch in sozialversicherungspflichtigen Arbeitsverhältnissen stehen, deren Jobprofil sich aber in den nächsten Jahren entscheidend ändern wird oder ganz wegfällt. Die KBW-Gruppe wird gemeinsam mit externen Partnern digitale Angebote entwickeln, welche dann in Zusammenarbeit mit Arbeitsagentur, Jobcenter und Unternehmen interessierten Arbeitnehmern zur Vorbereitung auf die digitalen Herausforderungen in der Arbeitswelt angeboten werden. Geschäftsfeld Personalgewinnung und Fachkräftevermittlung Das Thema Fachkräftemangel, ganz besonders im Bereich der Gesundheitsberufe und der Erzieher- und Pflegeberufe, stellt unsere Gemeinschaft in den kommenden Jahren vor eine große Herausforderung. Erfahrungen, die wir hier in den letzten acht Jahren gemacht haben, werden gebündelt, insbesondere das Prozess-Know-How. In den letzten Jahren konnten über ca. 1.000 Fachkräfte und Auszubildende in den Arbeitsmarkt in Deutschland integriert werden. Während der Fokus bisher auf einzelnen Branchen (Altenpflege und Erzieher) lag, zeigen sich mittlerweile Bedarfe in nahezu allen Branchen (Gastronomie, Einzelhandel, Batterietechnik, etc.). Für das kommende Geschäftsjahr bestehen bereits Rahmenverträge mit diversen Kommunen und Pflegeeinrichtungen sowie Catering-Unternehmen. Geschäftsfeld Dienstleistung im kaufmännischen Bereich Aufgrund der über viele Jahre gewonnenen Erkenntnisse, welche Besonderheiten im kaufmännischen Bereich von Schulträgern zu beachten sind, sollen in den kommenden Jahren Dienstleistungen an externe Schulträger angeboten werden, diese bei ihrer Buchhaltung zu unterstützen. Für das kommende Jahr bestehen bereits erste Verträge mit einigen Schulträgern. Chancen durch Internationalisierung Die KBW-Gruppe hat aufgrund der in Deutschland fehlenden Fachkräfte und Auszubildenden seit dem Geschäftsjahr 2013/2014 das internationale Geschäft konsequent in diese Richtung ausgebaut. Insbesondere durch die Kooperation mit der Europäische Ausbildungs- und Transferakademie gGmbH (Gesellschafter sind der Kolping-Bildungswerk Württemberg e.V., der Ostalbkreis und die Stadt Ellwangen) sollen junge Menschen aus dem Europäischen Ausland unterstützt werden, damit sie als Auszubildende eine Berufsausbildung in Deutschland absolvieren bzw. als Fachkräfte aus dem Ausland einen anerkannten Berufsabschluss in Deutschland erwerben können. Im Geschäftsjahr 2019/20 wurde ein weiterer internationaler Standort in Malaga eröffnet. Hier werden junge Studierende im ersten Studienjahr unterrichtet, um sie ab dem zweiten Studienjahr in Deutschland in die bestehenden Studiengänge zu integrieren. Chancen durch Nachhaltigkeit Die Erstellung eines Nachhaltigkeitsberichts wurde im Schuljahr 2021/22 weiter konsequent verfolgt. Dazu wurden verschiedene Kriterien entwickelt und Maßstäbe festgelegt. Diese Maßstäbe und Kriterien dienen zur Schaffung von Nachhaltigkeitsstandards, die wiederum zu Kostenersparnissen und optimalem Einsatz der vorhandenen Ressourcen führen können.
Stuttgart, 20. Februar 2023 Ute Schmucker Esther Sommer Dr. Klaus Vogt BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die KBW-Gmppe GmbH, Stuttgart PrüfungsurteileWir haben den Konzernabschluss der KBW-Gruppe GmbH und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Juli 2022, der Konzern-Gewinn und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. August 2021 bis zum 31. Juli 2022 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der KBW-Gruppe GmbH, Stuttgart für das Geschäftsjahr vom 1. August 2021 bis zum 31. Juli 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die PrüfungsurteileWir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den KonzernlageberichtDie gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des KonzernlageberichtsUnsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Heidelberg, den 24. Februar 2023 PKF
Riedel Appel Hornig GmbH
Dr. Harald Riedel, Wirtschaftsprüfer Dieter Wilhelm, Wirtschaftsprüfer Maßgeblich ist ausschließlich der gebundene und mit Unterschriften im Original versehene Prüfungsbericht. PDF-Versionen des Prüfungsberichts sind nicht verbindlich. |
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Selbe AdresseAllgemeinbildende Schulen des Sekundarbereichs I
Kolping Gesundheitsschulen gGmbH
Selbe AdresseAllgemeinbildende Schulen des Sekundarbereichs I
Kolping Bildung Heilbronn-Franken gGmbH
Selbe AdresseAllgemeinbildende Schulen des Sekundarbereichs I
KBW Operating Services GmbH
Selbe AdresseErbringung von ergotherapeutischen Dienstleistungen
Kulturunterricht
Kolping-Kita gGmbH
Selbe AdresseErbringung von allen anderen Unterrichtsdienstleistungen a. n. g.
Pädagogium Schwerin gGmbH
Selbe AdresseAllgemeinbildende weiterführende Schulen des Sekundarbereichs II
Beauty & Health Education GmbH
Selbe AdresseGroßhandel mit kosmetischen Erzeugnissen und Körperpflegemitteln
Das Kurpfalz gGmbH
Selbe AdresseAllgemeinbildende weiterführende Schulen des Sekundarbereichs II
KBW Personal Services GmbH
Selbe AdresseVermittlung von Arbeitskräften
Kolping Berufsbildung gGmbH
Selbe AdressePostsekundärer, nicht tertiärer Unterricht in Schulen des Sozialwesens
Private Kopernikus Schulen GmbH
Selbe AdresseAllgemeinbildende weiterführende Schulen des Sekundarbereichs II
Kolping Bildungswerk Unterstützungskasse GmbH
Selbe AdresseKreditinstitute des Sparkassensektors
Rackow-Schulen Deutschland gGmbH
Selbe AdresseAllgemeinbildende Schulen des Sekundarbereichs I
Kolping Bildung Nordwürttemberg gGmbH
Selbe AdresseAllgemeinbildende Schulen des Sekundarbereichs I
KBW Services GmbH
Selbe AdresseErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Kolping Bildungscampus gGmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
VDP-Service-GmbH Südwest
Selbe AdresseVermittlungstätigkeiten für Erziehung und Unterricht
KBW Beteiligungen gGmbH
Selbe AdresseOrganisationen der Bildung, Wissenschaft und Forschung
KBW-Gruppe GmbH
Selbe AdresseErbringung von Dienstleistungen für Erziehung und Unterricht a. n. g.
KBW Berufliche Bildung gGmbH
Selbe AdressePostsekundärer, nicht tertiärer Unterricht in Schulen des Sozialwesens
Kolping Bildung Südwürttemberg gGmbH
Selbe AdresseErbringung von Dienstleistungen für Erziehung und Unterricht a. n. g.
Rackow-Schulen Frankfurt GmbH
Selbe AdresseAufstiegsfortbildung, Schulen der beruflichen Fortbildung
KBW International Campus GmbH
Selbe AdresseAufstiegsfortbildung, Schulen der beruflichen Fortbildung
Ratbacher IT GmbH
Selbe AdresseErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Ratbacher Management GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Ratbacher GmbH
Selbe AdresseErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Horst Wanschura GmbH
Selbe AdresseGroßhandel mit Textilien
ANGELL Akademie GmbH
Selbe AdresseErbringung von allen anderen Unterrichtsdienstleistungen a. n. g.
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
A.Berger OHG
42mVerwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Vermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Vermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Rechtsanwaltskanzleien und Notariate
Ausschank von Getränken a. n. g.
Diskotheken und Tanzlokale mit Getränkeausschank
Kikuya GmbH
45mUnternehmensberatung
Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Alle anderen Finanzdienstleistungen a. n. g.
Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Großhandel mit NE-Erzen, NE-Metallen und NE-Metallhalbzeug
Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Einzelhandel mit Foto- und optischen Erzeugnissen, ohne Augenoptik
Beteiligungsgesellschaften
Managementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem Anteilsbesitz
Beteiligungsgesellschaften
Spielstätten für Schauspiel und Musiktheater
Wagniskapital-Beteiligungsgesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Olmatic GmbH
51mHerstellung von elektrischem Installationsmaterial
Großhandel mit Uhren und Schmuck
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Einzelhandel mit pharmazeutischen Erzeugnissen
Großhandel mit Obst, Gemüse und Kartoffeln
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Großhandel mit kosmetischen Erzeugnissen und Körperpflegemitteln
Großhandel mit Uhren und Schmuck
EBER GmbH
58mErrichtung von Fertigteilbauten
Musikverlage
Architekturbüros für Orts-, Regional- und Landesplanung
Beteiligungsgesellschaften
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Möbeln
Erbringung von sonstigen Dienstleistungen für Veranstaltungen nicht künstlerischer Art
Public-Relations-Beratung
Sonstige Überlassung von Arbeitskräften
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Entwicklung und Programmierung von Internetpräsentationen
Großhandel mit Photovoltaikmodulen
Postsekundärer, nicht tertiärer Unterricht in Schulen des Sozialwesens
Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Architekturbüros für Orts-, Regional- und Landesplanung
Reisebüros
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Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
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