Stammdaten

Register
Amtsgericht Charlottenburg (Berlin) HRB 80155
Eingetragen
28.6.2004
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieErbringung von sonstigen Dienstleistungen der InformationstechnologieErbringung von sonstigen Informationsdienstleistungen
Gegenstand
Die Informationstechnologieberatung, die Entwicklung und der Vertrieb von Individual- und Standardsoftware, die Konzeption und Einführung von Informationstechnologie-Systemlösungen, Schulungs-, Support- und Serviceleistungen für den Betrieb von Informationstechnologie- Lösungen, die Entwicklung und Umsetzung von Informationstechnologie-Sicherheitskonzepten, die Konzeption, Entwicklung und der Betrieb von Internet-/Intranet-Anwendungen, Fullservice-Agenturleistungen für interaktives Marketing, die Konzeption und Entwicklung von Anwendungen für Neue Medien.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Stefan Max Nees
seit 23.1.2026
Vorstandsmitglied
Vorstandsmitglied
Frank Lüdeking
seit 23.1.2026
Vorstandsmitglied
Holger Bley
seit 23.1.2026
Vorstandsmitglied

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

HiSolutions AG

Berlin

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Software 167.128,51 216.158,51
II. Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 1.459.574,00 1.639.964,00
2. Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.257.152,52 1.365.703,03
2.716.726,52 3.005.667,03
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 306.789,22 306.789,22
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 21.115,52 21.115,52
327.904,74 327.904,74
3.211.759,77 3.549.730,28
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 8.601.735,93 8.251.725,47
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 172.157,59 396.321,03
3. Sonstige Vermögensgegenstände 593.203,22 845.357,54
9.367.096,74 9.493.404,04
II. Guthaben bei Kreditinstituten 6.165.647,26 4.550.639,64
15.532.744,00 14.044.043,68
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 548.468,26 446.189,85
19.292.972,03 18.039.963,81

PASSIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR EUR
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital
1. Gezeichnetes Kapital 52.000,00 52.000,00
2. Eigene Anteile 0,00 -266,43
52.000,00 51.733,57
II. Kapitalrücklage 168.744,72 0,00
III. Gewinnrücklagen 5.200,00 5.200,00
IV. Bilanzgewinn 5.177.768,56 3.039.114,17
5.403.713,28 3.096.047,74
B. RÜCKSTELLUNGEN
1. Rückstellungen für Pensionen 3.059.264,74 3.201.652,04
2. Steuerrückstellungen 748.104,00 1.029.548,00
3. Sonstige Rückstellungen 4.182.895,14 3.607.473,77
7.990.263,88 7.838.673,81
C. VERBINDLICHKEITEN
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.742.221,92 3.373.384,55
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 476.319,89 826.776,07
3. Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistungen 960.033,67 480.752,87
4. Sonstige Verbindlichkeiten 2.116.914,40 1.738.527,66
davon aus Steuern: EUR 1.809.400,48 (Vorjahr: EUR 1.628.133,48) 5.295.489,88 6.419.441,15
D. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 603.504,99 685.801,11
19.292.972,03 18.039.963,81

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

2023 2022
EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 44.623.826,78 35.984.516,21
2. Sonstige betriebliche Erträge 541.035,05 643.835,51
3. Materialaufwand
Aufwendungen für bezogene Leistungen -5.166.967,58 -2.774.930,54
4. Personalaufwand
a) Gehälter und sonstige Bezüge -23.029.646,14 -19.756.295,12
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung -3.993.888,10 -3.292.158,70
- davon für Altersversorgung: EUR 106.667,08 (Vorjahr: EUR 215.900,33) -27.023.534,24 -23.048.453,82
5. Abschreibungen -903.137,65 -822.432,22
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen -7.954.858,11 -6.760.937,81
7. Erträge aus anderen Wertpapieren des Finanzanlagevermögens 107.742,20 0,00
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 82.335,58 60.747,34
- davon aus der Abzinsung von Rückstellungen: EUR 72.508,16 (Vorjahr: EUR 44.335,19)
- davon von verbundenen Unternehmen: EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 16.000,00)
9. Abschreibungen auf Finanzanlagen 0,00 -120.933,57
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -140.174,16 -154.697,47
- davon aus der Abzinsung von Rückstellungen: EUR 71.750,00 (Vorjahr: EUR 70.260,00)
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -1.353.782,21 -1.102.377,31
12. Ergebnis nach Steuern 2.812.485,66 1.904.336,32
13. Sonstige Steuern -5.409,00 -5.125,49
14. Jahresüberschuss 2.807.076,66 1.899.210,83
15. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 3.039.114,17 5.141.869,28
16. Dividende -668.422,27 -1.965,94
17. Einziehung/Erwerb von eigenen Anteilen 0,00 -4.000.000,00
18. Bilanzgewinn 5.177.768,56 3.039.114,17

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

1. Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Die HiSolutions AG hat ihren Sitz in Berlin. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Berlin-Charlottenburg unter HRB 80155 B eingetragen.

2. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie nach den einschlägigen Vorschriften des Aktiengesetzes und der Satzung aufgestellt.

Die sich aus § 288 Abs. 2 HGB ergebenden größenabhängigen Erleichterungen wurden in Anspruch genommen.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

3. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände werden mit den Anschaffungskosten aktiviert und planmäßig linear über die voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben.

Die Bewertung des Sachanlagevermögens erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen.

Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt.

Die liquiden Mittel sind mit ihren Nominalwerten erfasst.

Rückstellungen für unmittelbare Pensionsverpflichtungen werden nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren unter Verwendung der Richttafeln "2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck, einem Fluktuations- und Gehaltstrend von 0 %, einem Rechnungszinsfuß von 1,83 % (Vorjahr: 1,78 %) sowie einem Rententrend von 2,0 % ermittelt. Der Unterschiedsbetrag, der sich aus der Siebenjahres- zur Zehnjahresdurchschnittszinssatzbetrachtung ergibt, beträgt zum 31. Dezember 2023 TEUR 69. Die Unterdeckung, die sich aus der ratierlichen Ansammlung bis zum 31. Dezember 2024 gemäß Art. 67 I EGHGB ergibt, beträgt zum 31. Dezember 2023 TEUR 12.

Die Rückstellung für mittelbare Pensionsverpflichtungen wird nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren unter Verwendung der Richttafeln "2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck, eines Fluktuations- und Gehaltstrends von 0 %, eines Rechnungszinsfußes von 1,83 % (Vorjahr: 1,78 %) sowie eines Rententrends von 2,0 % ermittelt. Das nach Art. 28 Abs. 1. S. 2 EGHGB bestehende Passivierungswahlrecht für die Unterdeckung der Versorgungseinrichtung wird nicht in Anspruch genommen.

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden abgezinst.

Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbelastung und -entlastung mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. Von dem Wahlrecht nach § 274 Abs. 1 Satz 2 wird nicht Gebrauch gemacht, aktive latente Steuern werden nicht aktiviert.

Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Angaben zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist dem beigefügten Anlagespiegel zu entnehmen.

Die Gesellschaft ist Alleingesellschafterin der HiScout GmbH, Berlin. Zum 31. Dezember 2023 weist die HiScout GmbH ein Eigenkapital von TEUR 1.208 aus, darin enthalten ist ein Jahresüberschuss 2023 in Höhe von TEUR 367.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die sonstigen Vermögensgegenstände haben in Höhe von EUR 395.963,22 (Vorjahr: EUR 294.648,66) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft beträgt EUR 52.000,00 und ist eingeteilt in 39.319 nennwertlose Stückaktien.

Mit Ermächtigung der Hauptversammlung vom 20. Dezember 2017 wurden auf Basis des Aktienkaufvertrags vom 7. August 2023 die von der HiSolutions gehaltenen eigenen Anteile (231 Stück) mit Wirkung zum 10. August 2023 an einen Mitarbeiter veräußert zu einem Kaufpreis von TEUR 169.

Rückstellungen

Pensionsverpflichtungen bestanden in Höhe von TEUR 4.180 bzw. TEUR 3.059 nach Verrechnung mit Ansprüchen aus den ausschließlich zur Erfüllung der Verpflichtung dienenden, dem Zugriff aller Gläubiger entzogenen Vermögensgegenständen. Diese Vermögensgegenstände in Form von Rückdeckungsversicherungen bzw. Wertpapierfonds hatten am Bilanzstichtag einen Zeitwert von insgesamt TEUR 1.120. Die beizulegenden Zeitwerte des angelegten Vermögens entsprechen dem Rückkaufswert der Versicherung bzw. dem Stichtags- Börsenkurs der Wertpapierfonds.

Der nicht passivierte Fehlbetrag aus der mittelbaren Pensionsverpflichtung beträgt zum 31. Dezember 2023 TEUR 359.

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Personalrückstellungen (TEUR 2.608), Drohverluste aus Leerstand (TEUR 425), Gewährleistungskosten (TEUR 432) und ausstehende Rechnungen (TEUR 375).

Verbindlichkeiten

Im Januar 2018 wurde der HiSolutions AG von der Berliner Volksbank eG ein Darlehen in Höhe von TEUR 1.250 gewährt. Das Darlehen wird mit 2,35 % verzinst und ist endfällig zum 30. Dezember 2023. Zur Sicherung der Verbindlichkeiten wurde die Globalabtretung der Ansprüche gegen ausgewählte Drittschuldner vereinbart. Das Darlehen wurde im Dezember 2023 vollständig zurückgezahlt.

Im Januar 2020 wurde der HiSolutions AG von der Deutsche Bank Privat- und Firmenkundenbank AG ein Investitionsdarlehen in Höhe von TEUR 2.800 gewährt, welches mit 1,69 % verzinst wird und in Annuitätsraten von monatlich TEUR 31 beginnend mit vollständigem Abruf im März 2021 zu tilgen ist. Zum 31. Dezember 2023 beläuft sich der Darlehensstand auf TEUR 1.742.

Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind EUR 373.333,44 (Vorjahr: EUR 1.631.162,63) innerhalb eines Jahres fällig, der restliche Betrag in Höhe von EUR 1.368.888,48 (Vorjahr: EUR 1.742.221,92) hat eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

Alle übrigen Verbindlichkeiten sind innerhalb eines Jahres fällig.

Passive Rechnungsabgrenzung

Das am 1. April 2021 begonnene Mietverhältnis hat eine Laufzeit von 126 Monaten, die ersten sieben Monate davon sind mietfrei. Für die mietfreie Zeit wurde ein passiver Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von TEUR 781 gebildet, die Auflösung erfolgt seit dem 1. November 2021 monatlich in Höhe von TEUR 7.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum 31. Dezember 2023 bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Form von Miet- und Leasingverträgen in Höhe von TEUR 17.442, diese sind in Höhe von TEUR 2.430 innerhalb eines Jahres fällig, der Restbetrag von TEUR 15.012 hat eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Jährliche Mietsteigerungen aufgrund von Indexierungen sind bei der Ermittlung unberücksichtigt geblieben.

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Lohnkostenzuschüsse in Höhe von TEUR 323 enthalten.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten als außergewöhnliche Beträge den fünfzehnten Teil des Zuführungsbetrages zur Pensionsrückstellung in Höhe von EUR 12.339,00 (Vorjahr: EUR 12.342,00).

Aufwendungen aus der Anpassung der Rückdeckungsversicherung in Höhe von EUR 7.903,90 wurden zusammen mit Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von EUR 89.206,00 ausgewiesen.

Aus der Bewertung der zur Sicherung der Pensionszusagen angelegten und mit den Pensionsverpflichtungen saldierten Wertpapierdepots resultiert ein Ertrag von TEUR 108.

Sonstige Angaben

Arbeitnehmer

Die Gesellschaft beschäftigte im Berichtsjahr durchschnittlich 317 Arbeitnehmer, davon waren 89 weiblich und 228 männlich.

Organmitglieder

Mitglieder des Vorstandes waren im Berichtsjahr:

Torsten Heinrich, Berlin, Vorstand IT-Management Consulting, Finanzen & Personal

Prof. Timo Kob, Berlin, Vorstand Security Consulting und IT

Michael Langhoff, Berlin, Vorstand Qualitäts- und Wissensmanagement

Die Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB bezüglich der Angabe der Gesamtbezüge des Vorstands im Anhang gem. § 285 Nr. 9 HGB wird in Anspruch genommen.

Mitglieder des Aufsichtsrates waren im Berichtsjahr:

Dr. Andreas Resch, Berlin, Geschäftsführer der Modalis Management GmbH, Vorsitzender

Dr. Michael Müller-Wünsch, Hamburg, Bereichsvorstand Technology (CIO) OTTO (GmbH & Co. KG), stellvertretender Vorsitzender

Prof. Dr. Walter Brenner, St. Gallen, Professor Universität St. Gallen

Die Aufsichtsratsmitglieder erhielten 2023 eine Vergütung ihrer Tätigkeiten in Höhe von TEUR 57.

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres

Vorgänge, die für die Beurteilung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage von besonderer Bedeutung wären, sind nach dem Bilanzstichtag nicht eingetreten.

Ausschüttungsgesperrte Beträge

Zum 31. Dezember 2023 resultieren ausschüttungsgesperrte Beträge aus der Aktivierung von Vermögensgegenständen zum beizulegenden Zeitwert in Höhe von TEUR 372.

Zum Ende des Geschäftsjahrs bestehen ausschüttungsgesperrte Beträge in Höhe von TEUR 69 aus dem Unterschied zwischen der Siebenjahres- und der Zehnjahresdurchschnittszinssatzbetrachtung (§ 253 Abs. 6 S. 2 HGB).

Ergebnisverwendungsvorschlag

Der Vorstand schlägt vor, vom Bilanzgewinn 2023 in Höhe von EUR 5.177.768,56 einen Betrag von EUR 786.380,00 auszuschütten und den verbleibenden Betrag in Höhe von EUR 4.391.388,56 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Berlin, den 19. April 2024

Torsten Heinrich

Prof. Timo Kob

Michael Langhoff

Der Jahresabschluss wurde am 6. Juni 2024 festgestellt.

Anlagespiegel zum 31. Dezember 2023

Anschaffungs- Herstellungskosten 01.01.2023 Zugänge Abgänge Umbuchungen
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände Software 1.968.589,24 111.380,17 22.559,28 0,00
1.968.589,24 111.380,17 22.559,28 0,00
II. Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 1.984.291,15 19.680,99 0,00 0,00
2. Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.731.703,79 436.692,49 154.453,55 0,00
4.715.994,94 456.373,48 154.453,55 0,00
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 306.789,22 0,00 0,00 0,00
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 21.115,52 0,00 0,00 0,00
327.904,74 0,00 0,00 0,00
7.012.488,92 567.753,65 177.012,83 0,00
kumulierte Abschreibungen 31.12.2023 Abschreibungen planmäßig vom 01.01.2023 bis 31.12.2023 Buchwert 31.12.2023
EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände Software 1.890.281,62 160.284,17 167.128,51
1.890.281,62 160.284,17 167.128,51
II. Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 544.398,14 200.070,99 1.459.574,00
2. Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.756.790,21 542.782,49 1.257.152,52
2.301.188,35 742.853,48 2.716.726,52
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 306.789,22
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0,00 21.115,52
0,00 0,00 327.904,74
4.191.469,97 903.137,65 3.211.759,77

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

1. Grundlagen des Unternehmens

Die HiSolutions AG ist einer der führenden Beratungsspezialisten für die unabhängige Security- und IT-Management-Beratung. Zielmärkte sind Unternehmen und öffentliche Auftraggeber mit Fokus auf den deutschsprachigen Raum.

Die fortschreitende Digitalisierung treibt den Bedarf für die Transformation bestehender IT- Strukturen und die Beherrschung der damit verbundenen Risiken. Unsere Beratungsfelder haben hierfür eine besondere Bedeutung für unsere Kunden. Diese fordern spezialisierte, integrierte und zugleich umsetzungsorientierte Beratungskompetenzen, die sich mit den laufenden Veränderungen in schnellem Tempo mitentwickeln müssen. Hierfür ist die HiSolutions AG als spezialisierter Beratungspartner ausgezeichnet aufgestellt.

2. Wirtschaftsbericht

2.1 Gesamtwirtschaftliche branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die HiSolutions AG ist hauptsächlich auf dem deutschen Markt tätig und somit auch in erster Linie von den hier vorherrschenden gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen betroffen.

Nach einem Anstieg von 1,9% im Jahr 2022 ist die Wirtschaftsleistung Deutschlands im Jahr 2023 laut dem Statistischen Bundesamt preisbereinigt um 0,1% gesunken. Die verschiedenen negativen Einflüsse trafen vor allem das verarbeitende Gewerbe. Die Stressfaktoren nahmen marktbreit zu und wirken sich zunehmend sichtbar auf die gesamtwirtschaftliche Entwicklung aus. Was den öffentlichen Sektor betrifft, gehen wir davon aus, dass sich dies auch zeitversetzt auf die Haushalte auswirken wird.

Auf der anderen Seite gewinnt der technologische Wandel weiter an Fahrt. Am deutlichsten wird dies am Beispiel der Kl-Entwicklung. Auch wenn ihr sichtbarer Beitrag zur Transformation noch gering ist, war 2023 das Jahr, in dem die Reife und das Potenzial dieser eigentlich nicht neuen Technologie für alle sichtbar wurde. Keine Entwicklung davor hatte in dieser Geschwindigkeit ähnliche Relvanz bekommen, was das Tempo des Wandels insgesamt weiter beschleunigen dürfte.

Unabhängig davon hat sich das eher unsichere Umfeld für Unternehmen und Verwaltung im vergangenen Jahr nicht stabilisiert. Die Krisen nahmen wie das Bewusstsein für die eigene Verwundbarkeit zu. Für viele unserer Kunden erzeugen diese Entwicklungen ein Spannungsfeld zunehmenden Veränderungsdrucks unter schwierigeren Veränderungsbedingungen. Dies erklärt, warum wir unser Beratungsgeschäft trotz wirtschaftlicher Abkühlung in starkem Maße weiterentwickeln konnten.

Als IT-Beratungshaus wird unsere Geschäftsentwicklung besonders vom Markt für Informations- und Kommunikationstechnik (ITK) beeinflusst. Auch für 2023 erwartete der Digitalverband Bitkom für die Branche mit 2,1% ein Wachstum oberhalb der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung. Darin spiegeln sich aber auch Auswirkungen der wirtschaftlichen Gesamtlage wider. Was unsere Annahmen für die Zukunft betrifft, werden diese vom Bitkom gestützt, der von einer Verdopplung dieses Wachstums im aktuellen Geschäftsjahr ausgeht.

Auch der Bundesverband Deutscher Unternehmensberater (BDU) stützt das positive Gesamtbild für Beratungsunternehmen. Während kleine Beratungshäuser von einem Wachstum bis 10% ausgehen, rechneten die großen Häuser im Schnitt mit 16% Erlöswachstum. Besondere Treiber sind hier Nachhaltigkeit, Employer Branding, Sanierung, sowie IT und Informationssicherheit.

Wir gehen auch für die kommenden Jahre davon aus, dass sich diese Megatrends fortsetzen und insbesondere die Technologieentwicklung sowie die fortschreitende Digitalisierung in allen Lebens- und Wirtschaftsbereichen starke Wachstumstreiber bleiben.

2.2 Geschäftsverlauf und Lage

Unser Geschäft wuchs trotz der gesamtwirtschaftlich unsicheren Lage im Geschäftsjahr 2023 gemessen am Rohertrag um 19%. Alle Segmente trugen zum Wachstum bei.

Der positive Geschäftsverlauf schlug sich auch im Kundenstamm nieder. Wir bedienten nach dem starken Anstieg im Vorjahr erneut knapp 500 Kunden. Unser Geschäft kann sich damit fortgesetzt auf eine breite Kundenbasis stützen. Dabei stieg aber im vergangenen Jahr der mittlere Umsatz pro Kunde um 25%. Die Schlüsselkunden mit mittlerem bis hohem Leistungsumfang konnten wir in Anzahl und Umsatz überproportional ausbauen.

Im Recruiting konnten wir uns weiterhin erfolgreich auf dem anspruchsvollen Arbeitsmarkt für IT-Berater behaupten. Unser Personalwachstum verlief im Jahresmittel mit +13% defensiver als im Vorjahr. Bei zunehmender Bewerberzahl stellten wir selektiver ein.

Ertragslage

Die HiSolutions AG steigerte ihre Gesamtleistung im Geschäftsjahr 2023 um 24% auf Mio. EUR 44,6, das Rohergebnis erhöhte sich um 19% auf Mio. EUR 39,5.

Die Personalaufwandsquote zum Rohergebnis liegt mit 68,5% leicht unter dem Vorjahreswert von 69,4%. Die Personalaufwendungen sind um 17% auf Mio. EUR 27,0 gestiegen. Das um die Personalaufwendungen bereinigte Rohergebnis hat sich im Vergleich zum Vorjahr um 22% auf Mio. EUR 12,4 verbessert.

Die planmäßigen Abschreibungen liegen mit Mio. EUR 0,9 leicht über Vorjahresniveau.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich um 18% auf Mio. EUR 8,0 erhöht. Ursächlich hierfür sind hauptsächlich nach coronabedingtem Rückgang in den Vorjahren wieder deutlich höherer Reisekosten sowie stark gestiegene Miet- und sonstige Raumkosten und erneut angestiegene Lizenzaufwendungen.

Im Ergebnis konnten wir nach Abschreibungen, Sach- und Zinsaufwendungen einen operativen Gewinn vor Steuern in Höhe von Mio. EUR 4,2 (Vorjahr: Mio. EUR 3,0) erwirtschaften, was einem Anstieg von 39% entspricht. Unsere operative Ergebnismarge aus Gesamtleistung hat sich im Geschäftsjahr 2023 von 8,3% auf 9,3% verbessert.

Finanzlage

Wir beenden das Geschäftsjahr 2023 mit einem positiven Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit in Höhe von Mio. EUR 4,3. Aus den Investitionen in das Anlagevermögen resultiert ein negativer Cashflow aus Investitionstätigkeit in Höhe von Mio. EUR 0,3. Der negative Cashflow aus Finanzierungstätigkeit beträgt Mio. EUR 2,4. Ursächlich hierfür sind die Gewinnausschüttung in Höhe von Mio. EUR 0,7 sowie Tilgungen und Zinszahlungen von Bank- und Finanzierungsdarlehen in Höhe von insgesamt Mio. EUR 1,7.

Insgesamt ergibt sich für das Geschäftsjahr ein Liquiditätszufluss von Mio. EUR 1,6. Der Finanzmittelbestand betrug zum 31. Dezember 2023 Mio. EUR 6,2.

Vermögenslage

Die Bilanzsumme hat sich im Berichtsjahr um 7% auf Mio.EUR 19,3 erhöht.

Der Anstieg der Bilanzsumme resultiert im Wesentlichen aus dem Zuwachs liquider Mittel um Mio. EUR 1,6 und dem Anstieg der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um Mio. EUR 0,3.

Der Eigenkapitalzuwachs im abgelaufenen Geschäftsjahr beträgt 75%. Unsere Eigenkapitalquote ist damit von 17% zum 31. Dezember 2022 auf 28% zum 31. Dezember 2023 angestiegen.

Das Fremdkapital hat sich um 7% auf Mio.EUR 13,9 verringert.

2.3 Finanzielle Leistungsindikatoren

Bei den finanziellen Leistungsindikatoren richten wir unseren Fokus auf die Entwicklung von Rohertrag, Personalrohertrag, Betriebsergebnis und Liquidität.

Für unsere interne Unternehmenssteuerung ziehen wir Wachstums-, Produktivitäts- und Rentabilitätskennzahlen für Geschäftseinheiten, Geschäftsfelder und Personaleinsatz heran. Unser Geschäft wickeln wir vornehmlich mit eigenem Personal ab. Im öffentlichen Sektor sind wir i.d.R. exklusiver Rahmenvertragspartner oder Konsortialführer. In dieser Rolle binden wir auch Fremdleistungen unserer Partner ein. In den vergangenen Jahren realisierten wir ein starkes Wachstum an Auftragseingang aus Rahmenverträgen. In diesem Zusammenhang wuchs die Fremdleistungsrate an der Gesamtleistung von 8% auf 11,5%.

2.4 Gesamtaussage

Trotz zunehmender Unsicherheiten im makroökonomischen Umfeld spricht unser Auftragseingang für eine weiter stabile Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage. Im abgleaufenen Jahr liefen eine Reihe von Rahmenverträgen im öffentlichen Sektor aus, die zusammen mit neuen wieder gewonnen wurden. Mit einem Volumen von über Mio. EUR 150 für die nächsten 4 bis 7 Jahre gewannen wir Rahmenverträge in einer neuen Größenordnung. Auch unabhängig davon setzt sich unsere Umsatzentwicklung fort. Wir gehen von einem Wachstum im Mittel der letzten Jahre aus und verfolgen weiterhin unseren Kurs eines profitablen Wachstums mit klarem Fokus auf unser Kerngeschäft.

Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen.

Unsere Erlös- und Rohertragsentwicklung lag über unseren Prognosen für das Geschäftsjahr.

3. Chancen- und Risikobericht

Wir sehen unsere Märkte auch in einer zunehmend unsicheren makroökonomischen Gesamtsituation unverändert als Wachstumsmärkte. Unsere führende Position unter den unabhängigen Beratungsspezialisten bauen wir in unseren Segmenten weiter aus.

Die Herausforderungen unserer Kunden im Zusammenhang mit der Digitalisierung entwickeln sich weiter. In der Sicherheitsberatung rechnen wir mit einer fortschreitenden Verlagerung des Beratungsbedarfs, der in den vergangenen Jahren stark durch regulative Anforderungen der Sicherheitsgesetzgebung getrieben wurde hin zur Behandlung spezifischerer Risiken. Hierfür sehen wir uns weiterhin gut aufgestellt. Die IT-Managementberatung wird von dem weiter zunehmenden Innovations- und Transformationsdruck auf die Geschäfts- und IT- Organisationen und veränderten Arbeitsweisen profitieren. Die Risikolage und Verwundbarkeit unserer Kunden lenken zudem die Aufmerksamkeit auf operative Exzellenz der IT- Bereitstellung, was den Druck auf Investitionen in die eigene Reife erhöht.

Auch künftig wird die Umsetzbarkeit unseres angestrebten Personalwachstums einschließlich der damit verbundenen Mitarbeiterintegration ein zentraler Erfolgsfaktor bleiben.

Unser Kernstandort in Berlin bietet eine moderne Arbeitswelt für die optimale Zusammenarbeit in unserer verteilten Organisation. Angesichts der aktuellen Marktlage für Geschäftsimmobilien sehen wir weiterhin das Risiko, die geplante Untervermietung einer Teilfläche von 1000 qm am Hauptsitz nicht umsetzen zu können.

Möglichen Liquiditätsrisiken durch Zahlungsausfälle wird durch ein professionell gestaltetes Liquiditäts- und Forderungsmanagement begegnet, so dass die Eintrittswahrscheinlichkeit für Risiken in Bezug auf die Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft weiterhin als gering eingeschätzt wird. Dies wird auch durch die sehr geringe Höhe an ausgefallenen Kundenzahlungen dokumentiert. HiSolutions verfolgt genau, wie sich die laufenden Entwicklungen im Markt auf das Zahlungsverhalten unserer Kunden auswirken.

Wir sehen uns aktuell den andauernden Auswirkungen geopolitischer Risiken ausgesetzt. Die wirtschaftlichen Auswirkungen lassen sich nicht vollständig quantifizieren, es können sich weiterhin negative Auswirkungen auf unsere Branche ergeben. Diese Risiken scheinen auch gesamtwirtschaftlich zuzunehmen.

4. Prognosebericht

Die gesamtwirtschaftlichen Auswirkungen der zunehmenden geopolitischen Risiken und somit die Auswirkungen auf unsere Geschäftsentwicklung können zum derzeitigen Zeitpunkt nicht vollumfänglich beurteilt werden. Vorbehaltlich der noch nicht absehbaren Folgen, die im Zusammenhang mit den genannten Krisen entstehen können, rechnen wir für das kommende Geschäftsjahr mit einer Fortsetzung unseres Erlös- und Ergebniswachstums.

Zum Zeitpunkt der Erstellung des Jahresabschlusses verzeichnen wir eine überwiegend positive Geschäftsentwicklung. Wir gehen weiterhin von einem signifikanten Wachstum der Nachfrage in unseren Beratungsfeldern aus. Die Bedeutung digitaler Geschäftsmodelle und -abläufe wird weiter stark zunehmen. Die damit verbundenen Chancen und Risiken werden damit weiter im Fokus sowohl öffentlicher Auftraggeber als auch der Unternehmen bleiben.

Auch für das Geschäftsjahr 2024 rechnen wir mit einem Rohertragswachstum oberhalb von 15%. Sofern sich das Lagebild nicht grundlegend verändert, werden wir unser Personalwachstum leicht unterhalb dieser Marke fortsetzen um unseren Personalrohertrag und unsere operativen Marge positiv zu beeinflussen. Wir rechnen auch in diesem Jahr mit einer weiteren Verbesserung unserer Vermögens- und Finanzlage.

 

April 2024

Der Vorstand

Bericht des Aufsichtsrats zum Jahresabschluss 2023

Der Aufsichtsrat hat sich im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023 in fünf Sitzungen ausführlich mit der Situation des Unternehmens befasst und die ihm nach Gesetz, Satzung und Geschäftsordnung obliegenden Aufgaben wahrgenommen. Er hat sich regelmäßig durch schriftliche und mündliche Berichte über die Geschäfte unterrichten lassen, die Geschäftsführung des Vorstands laufend überwacht und beratend begleitet.

Der Vorsitzende des Aufsichtsrats stand in regelmäßigem Kontakt mit den Mitgliedern des Vorstands. Mit ihm wurden wesentliche Vorfälle und die Unternehmensstrategie besprochen. In den AR-Sitzungen des Geschäftsjahres 2023, die am 27.02., 17.04., 23.06., 22.09. und 15.12. stattfanden, hat der Vorstand dem Aufsichtsrat über die verfolgte Geschäftspolitik, Erlös-, Ertrags- und Liquiditätsentwicklung, Umsatz- und Kundenstruktur, Auftragslage, Personalbestand und Wertschöpfung sowie Unternehmensstrategien der SBUs ausführlich berichtet. An diesen Sitzungen haben alle Mitglieder des Aufsichtsrats teilgenommen.

Der Aufsichtsrat definiert seine Arbeit im Wesentlichen wie folgt: Neben der Erfüllung formaler Anforderungen als Organ der Gesellschaft und Vertreter der Aktionäre wird vom Aufsichtsrat erwartet, die Vorstandsarbeit durch Coaching und Transfer von Erfahrungen aus anderen Unternehmen zu professionalisieren. Dadurch will der Aufsichtsrat die Performance des Unternehmens positiv beeinflussen. Schließlich soll so die Erreichung vereinbarter Mittelfristziele bzgl. Umsatz und Gewinn und damit eines angestrebten Unternehmenswertes unterstützt werden. Die vom Aufsichtsrat an den Vorstand ausgegebene Formel lautet "Profitable Growth", das bedeutet auch, dass Wachstum ohne akzeptables operatives Ergebnis auf Dauer keine wertsteigernde Strategie darstellen kann.

Folgerichtig beschäftigt sich der Aufsichtsrat in allen Sitzungen mit der aktuellen Geschäftsentwicklung und deren absehbaren Auswirkungen auf die verfolgten Wachstums- und Ertragsziele. Weitere Schwerpunkte der AR-Arbeit in 2023 waren:

Die Personalentwicklung und das sog. Employer Branding,

die technologischen Herausforderungen für Beratungsunternehmen (Digitalisierung) und

die dem Wachstum des Unternehmens folgende Organisationsentwicklung.

Der Jahresabschluss, der Lagebericht des Vorstands sowie der Vorschlag zur Gewinnverwendung wurden dem Aufsichtsrat am 18.04.2024 per E-Mail zur Verfügung gestellt. Die jeweiligen Unterlagen und der Gewinnverwendungsvorschlag wurden von allen Mitgliedern des Aufsichtsrats sorgfältig geprüft. Das Ergebnis ist, dass der Aufsichtsrat keine Beanstandungen erhebt und sich im Hinblick auf den Jahresabschluss dem Testat der PANARES GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft anschließt, wonach bei Würdigung der Plausibilität der vorgelegten Bücher und Bestandsnachweise durch Befragungen und analytische Beurteilungen keine Sachverhalte bekannt geworden sind, die gegen die Plausibilität der vorgelegten Unterlagen sprechen. Der endgültige Jahresabschluss wurde ohne Einwendungen einstimmig gebilligt. Der Jahresabschluss 2023 ist damit festgestellt.

 

Berlin, den 06. Juni 2024

Dr. Andreas Resch, Vorsitzender des Aufsichtsrats

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die HiSolutions AG, Berlin,

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der HiSolutions AG, Berlin - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der HiSolutions AG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben;

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt;

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens;

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Berlin, 26. April 2024

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