Stammdaten

Register
Amtsgericht Regensburg HRB 9500
Vorher
labora gGmbHlabora gGmbH Regensburglabora gemeinnützige GmbH Regensburg
Eingetragen
15.9.2004
Branche
Ambulante Betreuungsdienste für Menschen mit BehinderungSonstige soziale Betreuung von Menschen mit BehinderungWohnheime für Menschen mit Behinderung
Gegenstand
1. Die Schaffung von Arbeitsplätzen für schwerbehinderte und benachteiligte Menschen als Schnittstelle zur Eingliederung und Integration auf dem ersten Arbeitsmarkt. Es werden mindestens 40% Menschen mit schweren Behinderungen im Sinne von § 132 SGB IX in der Gesellschaft beschäftigt werden. Zu diesem Zweck bietet die Gesellschaft Arbeitsplätze, die dem Leistungsvermögen der Mitarbeiter/innen nahe kommt. Es werden Arbeitsplätze unabhängig von einer Branchenfestlegung geschaffen, da die Gesellschaft sich flexibel den Bedingungen des ersten Arbeitsmarktes anpassen wird. 2. Die Gesellschaft setzt sich Arbeitsschwerpunkte, diese liegen insbesondere in der: Bereitstellung geeigneter Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung oder Einschränkungen im Sinne von § 132 SGB IX, Bereitstellung geeigneter Arbeitsplätze für Abgänger der Einrichtungen der KJF der Diözese Regensburg e.V., Integrationsunterstützung der behinderten oder benachteiligten Mitarbeiter/innen, Beschäftigung jüngerer Menschen mit Integrationshemmnissen, Erschließung geeigneter Geschäftsfelder und Bildungsmaßnahmen für behinderte oder benachteiligte Menschen, wirtschaftliche Ausrichtung der Geschäftstätigkeit. Die Gesellschaft verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige und mildtätige Zwecke im Sinne des Abschnitts "steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Katholische Jugendfürsorge der Diözese Regensburg e.V.
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Katholische Jugendfürsorge der Diözese Regensburg e.V.
Germany
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Konzern- und Jahresabschlüsse

labora gemeinnützige GmbH

Regensburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz

A K T I V A

31.12.2023

Vorjahr

EUR

EUR

EUR

A.

ANLAGEVERMÖGEN

Sachanlagen

1.

Gebäude

7.653,00

8.591,00

2.

Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung

63.047,00

87.634,00

70.700,00

96.225,00

B.

UMLAUFVERMÖGEN

I.

Vorräte

Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe

21.189,00

19.121,00

II.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

1.

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

243.992,71

266.904,00

2.

Forderungen gegen Gesellschafter

262.656,14

180.665,59

3.

Sonstige Vermögensgegenstände

9.723,70

6.095,06

516.372,55

453.664,65

III.

Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten

107.726,95

67.087,22

645.288,50

539.872,87

C.

RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN

8,00

8,00

Summe Aktiva

715.996,50

636.105,87

P A S S I V A

31.12.2023

Vorjahr

EUR

EUR

EUR

A.

EIGENKAPITAL

I.

Gezeichnetes Kapital

25.000,00

25.000,00

II.

Kapitalrücklage

2.905.000,00

2.705.000,00

III.

Verlustvortrag

-2.281.915,62

-2.195.185,47

IV.

Jahresfehlbetrag

-126.580,52

-86.730,15

521.503,86

448.084,38

B.

SONDERPOSTEN AUS ZUSCHÜSSEN UND ZUWEISUNGEN

ZUR FINANZIERUNG DES SACHANLAGEVERMÖGENS

1.358,23

5.508,13

C.

RÜCKSTELLUNGEN

Sonstige Rückstellungen

39.109,41

35.914,67

D.

VERBINDLICHKEITEN

1.

Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen

83.213,39

72.334,15

davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr:

EUR 83.213,39 (Vj. EUR 72.334,15)

2.

Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter

65.955,84

67.936,98

davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr:

EUR 65.955,84 (Vj. EUR 67.936,98)

3.

Sonstige Verbindlichkeiten

4.855,77

6.327,56

davon aus Steuern: EUR 4.842,80 (Vj. EUR 6.298,72)

davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr:

EUR 4.855,77 (Vj. EUR 6.327,56)

154.025,00

146.598,69

Summe Passiva

715.996,50

636.105,87

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

(HRB 9500)

1. Allgemeines

Die labora gemeinnützige GmbH mit Sitz in Regensburg - im folgenden Gesellschaft genannt - ist am 28. Juli 2004 gegründet worden und am 15. September 2004 in das Handelsregister beim Amtsgericht Regensburg eingetragen worden.

Gegenstand des Unternehmens:

1. Die Schaffung von Arbeitsplätzen für schwerbehinderte und benachteiligte Menschen als Schnittstelle zur Eingliederung und Integration auf dem ersten Arbeitsmarkt. Es werden mindestens 40 % Menschen mit schweren Behinderungen im Sinne von § 132 SGB IX in der Gesellschaft beschäftigt. Zu diesem Zweck bietet die Gesellschaft Arbeitsplätze, die dem Leistungsvermögen der Mitarbeiter*innen nahekommen. Es werden Arbeitsplätze unabhängig von einer Branchenfestlegung geschaffen, da die Gesellschaft sich flexibel den Bedingungen des ersten Arbeitsmarktes anpassen wird.

2. Die Gesellschaft setzt sich Arbeitsschwerpunkte, diese liegen insbesondere in:

·   Bereitstellung geeigneter Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung oder Einschränkung im Sinne von § 215 SGB IX,

·   Bereitstellung geeigneter Arbeitsplätze für Abgänger der Einrichtungen der KJF der Diözese Regensburg e.V.,

·   Integrationsunterstützung der behinderten oder benachteiligten Mitarbeiter*innen,

·   Beschäftigung jüngerer Menschen mit lntegrationshemmnissen,

·   Erschließung geeigneter Geschäftsfelder und Bildungsmaßnahmen für behinderte oder benachteiligte Menschen,

·   Wirtschaftlicher Ausrichtung der Geschäftstätigkeit.

Das Geschäftsjahr der Gesellschaft ist das Kalenderjahr.

Die Gesellschaft ist nach dem Freistellungsbescheid des Finanzamtes Regensburg vom 01. September 2021 von der Körperschaftsteuer (§ 5 Abs. 1 Nr. 9 KStG) und der Gewerbesteuer (§ 3 Nr. 6 GewG) befreit, weil sie ausschließlich und unmittelbar steuerbegünstigten gemeinnützigen Zwecken im Sinne der §§ 51 ff. AO dient.

Die Körperschaft fördert folgende allgemein als besonders förderungswürdig anerkannte gemeinnützige Zwecke:

Förderung der Hilfe für Behinderte (§ 52 Abs. 2 Nr. 10 AO).

Die Körperschaft ist berechtigt, für Spenden, die ihr zur Verwendung für diese Zwecke zugewendet werden, Zuwendungsbestätigungen nach amtlich vorgeschriebenem Vordruck (§ 50 Abs. 1 EStDV) auszustellen.

Der Jahresabschluss wurde entsprechend den gesetzlichen Vorschriften nach dem HGB und den Vorschriften des GmbH-Gesetzes sowie den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags aufgestellt. Die Gliederung der Bilanz erfolgt nach § 266 HGB. Gemäß § 265 Abs. 5 HGB wurde die Bilanz um Branchenspezifika wie die Position Sonderposten aus Zuschüssen und Zuweisungen zur Finanzierung des Sachanlagevermögens erweitert. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

Die Aufstellung des Jahresabschlusses erfolgt unter Annahme der Unternehmensfortführung (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB). In diesem Zusammenhang ist darauf hinzuweisen, dass die Gesellschaft seit längerer Zeit Jahresfehlbeträge erwirtschaftet, die durch die Corona-Krise noch deutlicher ausgefallen sind. Zur Aufrechterhaltung der Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft hat die Alleingesellschafterin Katholische Jugendfürsorge der Diözese Regensburg e.V. der Gesellschaft einen Darlehensrahmen in Höhe von € 1.000.000,00 mit unbefristeter Laufzeit gewährt. Ohne den von der Gesellschafterin gewährten Darlehensrahmen wäre die Finanzlage sehr angespannt. Der Fortbestand der Gesellschaft ist gefährdet, wenn - entgegen den Erwartungen der Geschäftsführung - die finanzielle Unterstützung durch die Gesellschafterin beendet oder nicht in ausreichender Höhe gewährt wird.

Für Buchführung und Jahresabschluss beachtet die Gesellschaft die Vorschriften der §§ 238 ff. i. V. m. §§ 264 ff. HGB für kleine Kapitalgesellschaften.

Organe der Gesellschaft

Geschäftsführer

Gesellschafterversammlung

2          Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Bilanzierung und Bewertung erfolgen nach den Grundsätzen ordnungsgemäßer Buchführung unter Beachtung der Grundsätze der kaufmännischen Vorsicht.

Die nachfolgend dargestellten Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert angewendet.

Das Anlagevermögen ist zu Anschaffungskosten abzüglich der bisher aufgelaufenen und im Geschäftsjahr planmäßig fortgeführten Abschreibungen bewertet. Das Sachanlagevermögen wird nach Maßgabe der Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Die betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern bei anderen Anlagen und Betriebs- und Geschäftsausstattung belaufen sich auf 3 -10 Jahre. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Anschaffungspreis von 800,00 € netto werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben.

Die Bewertung der Vorräte erfolgt mit den Anschaffungskosten bei Anwendung zulässiger Bewertungsvereinfachungsvorschriften unter Beachtung des Niederstwertprinzips.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Sie haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Die Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten sind mit ihren Nominalwerten angesetzt und zum Bilanzstichtag durch entsprechende Unterlagen nachgewiesen.

Für Zuschüsse, die der Finanzierung des Sachanlagevermögens dienen, wird ein Sonderposten aus Zuschüssen und Zuwendungen zur Finanzierung des Anlagevermögens passiviert, der entsprechend der Nutzungsdauer für diese Vermögensgegenstände erfolgswirksam aufgelöst wird.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen, die das abgelaufene Geschäftsjahr betreffen. Sie sind mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigem Erfüllungsbetrag angesetzt. Es handelt sich hierbei, mit Ausnahme der Rückstellung für Altersteilzeitverpflichtungen, um Rückstellungen mit einer Laufzeit unter einem Jahr für nicht genommenen Urlaub, Mehrarbeitsstunden, Berufsgenossenschaft und für die Jahresabschlussprüfung.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt.

3          Erläuterungen zur Bilanz

Die Forderungen gegen den Gesellschafter stammen, wie im Vorjahr, aus einer Forderung gegen den Gesellschafter aus der zum 31. Dezember 2023 noch nicht ausgeglichenen Kapitalaufstockung des Jahres 2023.

Die Kapitalrücklage hat sich durch eine Zuzahlung des Gesellschafters in Höhe von insgesamt T€ 200 erhöht.

Verbindlichkeiten bis 1 Jahr:

Sämtliche Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber Dritten haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Verbindlichkeiten 1 - 5 Jahre:

Der vom Gesellschafter vergebene Darlehensrahmen von bis zu 1.000 T€ hat zum 31. Dezember 2023 einen Saldo von 0 T€ (Vj. 0 T€) und ist unbefristet sowie zinsfrei. Es wird aufgrund der freien Rückzahlungsmodalitäten mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr angegeben.

Verbindlichkeiten über 5 Jahre:

Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von über 5 Jahren liegen nicht vor.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter bestehen in Form von Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 66 T€ (Vj. 68 T€).

4          Erläuterung zur Gewinn- und Verlustrechnung

In den "Sonstigen betrieblichen Erträgen" sind Erträge aus der Auflösung von Sonderposten in Höhe von 4 T€ (Vj. 4 T€) enthalten.

Im Personalaufwand sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von 0 T€ (Vj. 11 T€) enthalten.

5          Sonstige Angaben

Ergebnisverwendung

Der Jahresfehlbetrag in Höhe von 126.580,52 € soll auf neue Rechnung vorgetragen werden.

Geschäftsführung

Alleiniger Geschäftsführer der Gesellschaft ist Herr Sven Holger Oswald Vogl, Regensburg.

Mitarbeiter

Die Gesellschaft beschäftigte im Jahr 2023 durchschnittlich 28 Vollzeitmitarbeiter (Vj. 33 Vollzeitmitarbeiter).

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus einem bestehenden Untermietvertrag für die durch die labora genutzten Gewerberäume mit der Katholischen Jugendfürsorge der Diözese Regensburg e.V. (KJF). Die KJF ist eine der labora nahestehende Einrichtung. Der Untermietvertrag ist, mit der Einschränkung der festen Grundmietzeit des Hauptmietvertrages bis 31.12.2025, auf unbestimmte Zeit und mit der gesetzlichen Kündigungsfrist geschlossen. Aufgrund des monatlichen Nutzungsentgeltes in Höhe von 650,70 € ergibt sich eine finanzielle Verpflichtung bis zum Ende der Grundmietzeit des Hauptmietvertrages in Höhe von knapp 16 T€. Der durch die KJF geschlossene Hauptmietvertrag verlängert sich jeweils um 3 Jahre, sofern er nicht 12 Monate vor Vertragende gekündigt wird.

 

Regensburg, den 19.07.2024

gez. S. Vogl, (Geschäftsführer)

labora gemeinnützige GmbH, Regensburg

Feststellung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde am 14.10.2024 festgestellt.

Nachrichten & Medien

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Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
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21 nahegelegene Organisationen

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