Hildburghäuser Baugesellschaft mbH

Römhilder Straße 27, 98646 Hildburghausen, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Jena HRB 300209
Eingetragen
26.7.1990
Branche
Bau von StraßenBauträger für andere Gebäude und BauwerkeBauträger für Wohngebäude
Gegenstand
der Straßen- und Tiefbau, der Hochbau, der Bau von Sportanlagen und Deponien, der Betrieb von Steinbrüchen zur Herstellung und zum Vertrieb von Schotter und Splitt, der An- und Verkauf von Grundstücken und die Bewirkung von Bauträgerleistungen i. S. v. § 34 c GewO.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Kai Schuberth
seit 12.1.2011
Geschäftsführer
Marko Rützel
seit 12.1.2011
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

66.66% identifiziert33.33% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
33.33%
33.33%

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
33.33%

Gesellschafter
Beta

3 Gesellschafter

GmbH-Struktur

2 von 3 angezeigt

Name
Ort
Betrag
Anteil
Hildburghäuser Baugesellschaft mbH
Germany
35.000 €
33.33%
Marko Rützel
Coburg
35.000 €
33.33%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Hildburghäuser Baugesellschaft mbH

Hildburghausen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022

A. Darstellung des Geschäftsverlaufs

I. Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft

Der Wirtschaftszweig Tiefbau bekommt die Folgen des Kriegs in der Ukraine deutlich zu spüren. Während die Corona-Krise im gesamten Baugewerbe nur wenig Schaden anrichtete, leiden die Tiefbauunternehmen nunmehr an einer Verknappung und Verteuerung von Materialien und Energie. In der Folge wächst der Markt nur noch nominal, während er sich real sowohl beim Umsatz als auch beim Auftragsvolumen verkleinert. Auf der anderen Seite ist der Bedarf angesichts der Herausforderungen bei der Verkehrsinfrastruktur, der Digitalisierung und der Nachhaltigkeit enorm und gibt dem Wirtschaftszweig auch für die nächsten Jahre Rückhalt.

Im Wirtschaftszweig Tiefbau wurden erstmals mehr als 60 Mrd. € umgesetzt. Das Jahr 2022 verzeichnet damit einen nominalen Umsatzanstieg, wobei das Absatzvolumen real zurzeit tendenziell sinkt. Gleichwohl hat sich der Trend eines Anstiegs der Betriebs- und Beschäftigtenzahlen bis zuletzt fortgesetzt. Hier ist allerdings im Falle einer negativen realen Umsatzentwicklung, die erheblich von öffentlichen Aufträgen abhängt, künftig mit sinkenden Zahlen und möglicherweise Betriebsaufgaben bzw. Insolvenzen zu rechnen.

Obwohl der Personalbedarf auftragsbedingt unter Umständen für eine Übergangszeit etwas niedriger sein wird, dürfte sich im Tiefbau der Fachkräftemangel verfestigen. Dies liegt insbesondere daran, dass innerhalb der nächsten Jahre zahlreiche Mitarbeiter in den Ruhestand gehen und oftmals nicht adäquat ersetzt werden können. Kurzfristig dürfte sich der Materialmangel allerdings gravierender auswirken als der Personalmangel. Der Krieg in der Ukraine hat zu einer Verknappung und einer Verteuerung von Material und Energie geführt. In der Folge musste der Wirtschaftszweig seine Leistungen selbst teurer anbieten.

Die Wirtschaft in Deutschland hat das Ziel, bis zum Jahr 2045 CO 2 -neutral zu produzieren. Das gilt auch für das gesamte Baugewerbe. Verbunden ist dies mit dem Risiko, dass sich die Leistungen weiter verteuern, aber auch mit der Chance, durch Veränderungen bei der Wertschöpfung den Digitalisierungsprozess voranzubringen. Die Nachhaltigkeitsrisiken des Wirtschaftszweigs Tiefbau werden insgesamt von der Sparkassen-Finanzgruppe als gering ausgewiesen (S-ESG-Branchenscore Note B).

Laut ifo Konjunkturumfrage im Tiefbau war die Stimmungslage im März 2023 noch weitgehend neutral. Was die Erwartungen für die kommenden sechs Monate angeht, zeigt sich aber ein negatives Bild, in dem die Pessimisten überwiegen. Allerdings ist der Negativtrend in den letzten Jahren zu den Vormonaten etwas rückläufig.

(Branchenreport Tiefbau 2023 der Sparkassen Finanzgruppe vom April 2023)

II. Bewertung der Geschäftslage

Unsere Tätigkeit ist schwerpunktmäßig der Tief- und Straßenbau, die Erschließung von Baugebieten und Gewerbegebieten sowie der Ausbau von Ortskanälen und Ortsstraßen für die öffentliche Hand und der Betrieb von Steinbrüchen in Römhild OT Haina und Hildburghausen OT Leimrieth.

Das eigene Baugebiet "Waldstadt" in Hildburghausen wird von uns abschnittsweise nach der Nachfrage stetig weiter ausgebaut und weiterentwickelt. Ein kleinerer Bauabschnitt in exklusiver Lage wurde in Angriff genommen.

Im Jahr 2022 wurden die Baustellen auf Grund der Wetterlage größtenteils nach Fasching wiederbesetzt. Durch Sommerurlaub und dem wetterbedingten Bauende im Dezember, ergab sich ein Baufenster von ca. 9 Monaten.

Das Betriebsergebnis 2022 ist vor allem den extrem gestiegenen Dieselkosten und Materialkosten aufgrund der geopolitischen Lage geschuldet. Es konnten nicht alle Mehrkosten in den Abrechnungen untergebracht werden. Vor allem drei größere Maßnahmen mit Submission kurz vor Kriegsbeginn und Bindungsfrist haben uns in diesem Jahr belastet.

III. Umsatz- und Ergebnisentwicklung

Die Umsatzerlöse in 2022 haben sich von 8.363 TEuro auf 7.814 TEuro um 6,5% gegenüber dem Vorjahresumsatz verringert.

Das Jahresergebnis halbierte sich annähernd von 585 TEuro im Vorjahr auf 362 TEuro im Geschäftsjahr

IV. Investitionen

Investitionen wurden im Jahr 2022 über insgesamt 539 TEuro (Vorjahr 141 TEuro) getätigt. Die geplanten Investitionen für 2023 liegen bei ca. 380 TEuro.

B. Lage des Unternehmens

Die Vermögenslage ist geordnet. Unsere eigene Liquiditätslage war während des gesamten Geschäftsjahres gut. Engpässe waren nicht zu verzeichnen. Wir waren in der Lage, unseren Verpflichtungen nachzukommen. Die Liquiditätsüberschüsse sind kurzfristig angelegt - die Eigenkapitalausstattung der Gesellschaft ist gut.

C. Finanzielle Leistungsindikatoren

Wichtige Steuerungsgrößen sind für uns umsatz-, ertrags-, und liquiditätsbezogene Kennziffern.

Die Umsatzerlöse in 2022 lagen mit 7.814 TEuro unter dem Vorjahresniveau.

Das Betriebsergebnis veringerte sich auf rund 362 TEuro mitunter durch höhere Materialkosten und bezogene Leistungen sowie gestiegene Dieselkosten.

Der vereinfachte Cash-Flow aus Jahresüberschuss und Abschreibungen des Geschäftsjahres beträgt 883 TEuro (i.Vj. TEuro 1.101). Wir waren jederzeit in der Lage unseren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. Unsere wirtschaftliche Lage kann insgesamt als gut bezeichnet werden.

D. Chancen- und Risikobericht

I. Risikobericht

Die Gesellschaft setzt seit Jahren als Risikomanagement bei Bauverträgen auf ein "Vieraugenprinzip" bei der Prüfung der Projekte und Kalkulation sowie Nachunternehmervergabe. Baumaßnahmen werden im Vorfeld umfangreich überprüft.

Nach wie vor ist der regionale Baumarkt durch einen starken Preiswettbewerb gekennzeichnet. Angemessene Margen lassen sich nur dort erzielen, wo sich die Unternehmen intensiv im Vorfeld mit den Bauprojekten beschäftigen.

Der Fachkräftemangel und die damit einhergehenden Schwierigkeiten bei der Gewinnung von qualifiziertem Personal entwickelt sich zu einem dauerhaften Risikofaktor. Es wird immer wichtiger, auch vorhandenes Personal an das Unternehmen zu binden. Im Bereich der Personalaufwandsquote liegen wir deshalb über dem Branchendurchschnitt.

Die über die Jahre hinweg stabile Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens bekräftigt, dass im Augenblick keine finanzwirtschaftlichen Risiken zu befürchten sind.

Forderungsausfälle sind die Ausnahme. Verbindlichkeiten werden innerhalb vereinbarter Zahlungsfristen gezahlt.

Alle uns bekannten Risiken sind nach derzeitigem Kenntnisstand durch entsprechende Rückstellungen ausreichend abgedeckt. Bestandsgefährdende Risiken lassen sich derzeit nicht erkennen.

II. Chancen

Der Einmarsch der russischen Streitkräfte in die Ukraine hat schwerwiegende wirtschaftliche Folgen auf dem Baumarkt. Viele öffentliche Auftraggeber mussten Bauprojekte zurückstellen. Wir erwarten im Jahr 2024 weiterhin eine Zurückhaltung der Ausschreibungen, die auch der aktuellen politischen Lage geschuldet ist.

Trotz der schwierigen Marktlage sehen wir unser Unternehmen gut aufgestellt. Bei unseren öffentlichen Auftraggebern haben wir uns einen guten Ruf erworben. Dies bestätigen auch die zunehmenden Einladungen zu beschränkten und freihändigen Ausschreibungen von öffentlichen Stellen mit denen wir noch nicht oder nur vereinzelt tätig waren.

Die vernünftige Kapitalausstattung in Verbindung mit der Leistungsfähigkeit unseres Unternehmens und die geregelte Unternehmensnachfolge werden auch in Zukunft unsere Wettbewerbsfähigkeit gewährleisten.

Chancen werden vor allem in der qualifizierten Substanzerhaltung im Straßenbau und Kanalbau sowie den Dorferneuerungsprogrammen gesehen.

III. Gesamtaussage

Die Risiken der künftigen Entwicklung sehen wir in erster Linie in der Versorgung mit qualifizierten Fachkräften bei steigendem Wettbewerbsdruck. Wir sehen uns aber insgesamt für die künftigen Risiken gut gerüstet.

Für das Geschäftsjahr 2023 erwarten wir einen ähnlichen Umsatz und eine verschlechterte Gewinnsituation, die Anzahl der Beschäftigten soll möglichst konstant gehalten werden.

E. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Forderungs- und Kassenbestand sind seit Jahren auf konstantem Niveau, ebenso wie die Verbindlichkeiten. Da unsere Auftraggeber größtenteils aus der öffentlichen Hand kommen, sind Forderungsausfälle die Ausnahme. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt.

F. Prognosebericht

Für 2024 wird die Lage der Gesellschaft auf annähernd konstantem Niveau gesehen.

Die Auftragslage beschäftigt in 2023 den überwiegenden Teil der Baukolonnen.

Der Umgang mit steigenden Preisen, Energiekosten, Lieferschwierigkeiten und eventuelle Beeinträchtigung durch Krankheitsausfälle wird eine Herausforderung sein, die es zu bewerkstelligen gilt.

Sofern unser Lagebericht in die Zukunft gerichtete Annahmen und Einschätzungen enthält, besteht grundsätzliche Unsicherheit von Prognosen in Bezug auf die tatsächlichen Ergebnisse.

 

Hildburghausen, 29. April 2024

Kai Schuberth

Marko Rützel

Bilanz

Aktiva

31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. Anlagevermögen 2.464.073,40 2.445.810,72
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 277.375,05 285.553,80
II. Sachanlagen 2.186.698,35 2.160.256,92
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 488.279,52 486.543,92
2. technische Anlagen und Maschinen 1.180.409,00 1.250.704,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 493.873,00 415.009,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 24.136,83 8.000,00
B. Umlaufvermögen 7.551.159,78 7.778.469,42
I. Vorräte 330.046,53 356.374,78
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 5.590.309,32 6.311.263,97
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.630.803,93 1.110.830,67
C. Rechnungsabgrenzungsposten 8.918,51 9.260,78
Aktiva 10.024.151,69 10.233.540,92

Passiva

31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. Eigenkapital 8.384.383,41 8.022.538,77
I. ausgegebenes Kapital 79.435,42 79.435,42
1. Gezeichnetes Kapital 105.000,00 105.000,00
2. eigene Anteile -25.564,58 -25.564,58
II. Gewinnvortrag 7.943.103,35 7.358.022,19
III. Jahresüberschuss 361.844,64 585.081,16
B. Rückstellungen 894.618,72 1.369.362,47
C. Verbindlichkeiten 745.149,56 841.639,68
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 745.149,56 841.639,68
Passiva 10.024.151,69 10.233.540,92

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1.1.2021 - 31.12.2021
EUR
1. Rohergebnis 5.142.235,59 5.437.008,33
2. Personalaufwand 3.104.905,54 3.156.424,51
a) Löhne und Gehälter 2.187.422,43 2.312.370,54
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 917.483,11 844.053,97
davon für Altersversorgung 378.661,13 377.489,62
3. Abschreibungen 520.739,45 515.518,16
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 520.739,45 515.518,16
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 992.901,06 906.934,14
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 671,29 16.276,23
davon Erträge aus Abzinsung 16.106,26
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 11.481,46 3.850,40
davon sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen aus Abzinsung 5.533,65
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 139.029,41 273.913,98
8. Ergebnis nach Steuern 373.849,96 596.643,37
9. sonstige Steuern 12.005,32 11.562,21
10. Jahresüberschuss 361.844,64 585.081,16

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Hildburghäuser Baugesellschaft mbH
Firmensitz laut Registergericht: Hildburghausen
Registereintrag: Handelsregister B
Registergericht: Amtsgericht Jena
Register-Nr.: HRB 300209

Anzuwendende Vorschriften

Der Jahresabschluss der Hildburghäuser Baugesellschaft mbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Er vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage.

Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt.

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Geringwertige Wirtschaftsgüter bis 800 Euro werden im Jahr der Anschaffung in voller Höhe abgeschrieben. Die Abschreibungen auf diese Wirtschaftsgüter sind insgesamt nicht wesentlich für die Ertragslage.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Die Forderungen wurden ausgehend vom Nennwert unter Berücksichtigung einer angemessenen Wertberichtigung angesetzt.

Zweifelhafte Forderungen wurden einzelwertberichtigt und mit ihrem wahrscheinlichen Wert angesetzt.

Die liquiden Mittel wurden zum Nennwert angesetzt.

Rückstellungen sind in Höhe des Betrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.

Die Steuerrückstellungen betreffen die noch nicht veranlagten Steuern für Vorjahre.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von weniger als einem Jahr wurden nicht abgezinst.

Die Rückstellung für Urlaub und Überstunden wurde auf der Grundlage der bestehenden Verträge und der am Bilanzstichtag gültigen Beitragssätze zur Sozialversicherung unter Anwendung des Vorsichtsprinzips geschätzt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

Brutto-Anlagenspiegel

Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Geschäftsjahresabschreibung

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz beläuft sich wie folgt:

entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 10.930,70 Euro
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 5.343,00 Euro
technische Anlagen und Maschinen 389.655,00 Euro
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 114.810,75 Euro
Gesamtabschreibung 520.739,45 Euro
Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2022
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 704.566,26 2.751,95 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 704.566,26 2.751,95 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 948.009,52 7.078,60 0,00
2. technische Anlagen und Maschinen 6.662.266,77 319.360,00 0,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.947.428,80 194.357,75 76.064,41
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 8.000,00 16.136,83 0,00
Summe Sachanlagen 9.565.705,09 536.933,18 76.064,41
Summe Anlagevermögen 10.270.271,35 539.685,13 76.064,41
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2022
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 707.318,21
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 707.318,21
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 955.088,12
2. technische Anlagen und Maschinen 0,00 6.981.626,77
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 2.065.722,14
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 24.136,83
Summe Sachanlagen 0,00 10.026.573,86
Summe Anlagevermögen 0,00 10.733.892,07
kumulierte Abschreibung 01.01.2022
EUR
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibung 31.12.2022
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 419.012,46 10.930,70 0,00 0,00 429.943,16
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 419.012,46 10.930,70 0,00 0,00 429.943,16
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 461.465,60 5.343,00 0,00 0,00 466.808,60
2. technische Anlagen und Maschinen 5.411.562,77 389.655,00 0,00 0,00 5.801.217,77
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.532.419,80 114.810,75 75.381,41 0,00 1.571.849,14
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 7.405.448,17 509.808,75 75.381,41 0,00 7.839.875,51
Summe Anlagevermögen 7.824.460,63 520.739,45 75.381,41 0,00 8.269.818,67
Zuschreibung Geschäftsjahr
EUR
Buchwert Geschäftsjahr 31.12.2022
EUR
Buchwert Vorjahr 31.12.2021
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 277.375,05 285.553,80
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 277.375,05 285.553,80
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 488.279,52 486.543,92
2. technische Anlagen und Maschinen 0,00 1.180.409,00 1.250.704,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 493.873,00 415.009,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 24.136,83 8.000,00
Summe Sachanlagen 0,00 2.186.698,35 2.160.256,92
Summe Anlagevermögen 0,00 2.464.073,40 2.445.810,72

Sonstige Vermögensgegenstände

Der kurzfristige Geldtransit in Höhe von 0,9 Mio. Euro vom laufenden Geschäftskonto auf ein Konto der VW-Bank ist die größte Einzelposition unter den sonstigen Vermögensgegenständen.

Weitere größere Beträge ergeben sich aus noch nicht vereinnahmten Erstattungen Wintergeld sowie für Erstattungen Urlaub 12/2022 der Soka-Bau in Höhe von rund 47 T€.

Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren

Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren bestehen nicht.

Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB

Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB bestehen insbesondere aus Vertragserfüllungs- und Gewährleistungsbürgschaften in Höhe von 965.397,55 € (VJ 961.716,16 €). Das Risiko ist durch eine Kautionsversicherung abgesichert.

Mit einer darüber hinausgehenden Inanspruchnahme aus den Haftungsverhältnissen ist nicht zu rechnen. Dies zeigt die Erfahrung aus der Vergangenheit.

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Arbeiter 50
Angestellte 6
leitende Angestellte 2
Auszubildende 1
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer (ohne Auszubildende) beträgt 58.

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens vom 01.01. bis 31.12. durch folgende Personen geführt:

Geschäftsführer: Kai Schuberth ausgeübter Beruf: Betriebswirt
Geschäftsführer: Marko Rützel ausgeübter Beruf: Dipl.-Ingenieur (FH)

Vergütungen der Geschäftsführer

Die Angabe wurde unter Anwendung des § 286 Abs. 4 HGB unterlassen.

V orschlag zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor:

Der Jahresüberschuss beträgt Euro 361.844,64.

Er wird zusammen mit dem Gewinnvortrag auf neue Rechnung vorgetragen.

 

Hildburghausen, 29. April 2024

Kai Schuberth

Marko Rützel

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 29.04.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

Der bei der Offenlegung wiedergegebene Bestätigungsvermerk ist zu dem vollständigen Jahresabschluss erteilt worden und bezieht sich nicht auf die verkürzte offengelegte Fassung des Jahresabschlusses.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Hildburghäuser Baugesellschaft mbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Hildburghäuser Baugesellschaft mbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Hildburghäuser Baugesellschaft mbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Bad Neustadt a. d. Saale, 29. April 2024

Dr. Reese, Beckmann + Riechwald GmbH & Co. KG
Steuerberatungsgesellschaft Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Karsten Riechwald, Wirtschaftsprüfer

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