KEU GmbHLiquidiert
Stammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Ashok Ravijibhai Patel seit 31.3.2008 | Geschäftsführer |
Francisco Iglesias seit 25.4.2006 | Geschäftsführer |
Manuel Martinez seit 25.4.2006 | Geschäftsführer |
Norbert Görlich seit 26.5.2003 | Geschäftsführer |
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
KEU GmbHKrefeldJahresabschluss zum 31.12.2006Bilanz zum 31.12.2006LageberichtGeschäfts- und RahmenbedingungenDie Gesellschaft war unverändert auf den Gebieten der Wärmerückgewinnung, Heißgaserzeugung und der Umwelttechnik tätig. Die wichtigsten Abnehmerbranchen waren, wie in den Vorjahren, die chemische und pharmazeutische Industrie, sowie die Bereiche Nahrungsmittel- und Stahlerzeugung. Das Unternehmen war mit Schwerpunkt in Europa tätig. Der asiatische Raum hat im vergangenen Jahr an Bedeutung sowohl im Direktgeschäft als auch im indirekten Export gewonnen. Die konjunkturelle Erholung umfasste erfreulicherweise den Inlandsmarkt ebenso wie den EU-Raum. Die Investitionsgüterindustrie, zu der unsere Gesellschaft zählt, profitierte von der erhöhten Nachfrage für Ausrüstungsgüter im In- und Ausland. Unter diesen positiven Rahmenbedingungen konnte die Gesellschaft mit EUR 27,8 Mio. einen deutlich über den Werten der Vorjahre liegenden Auftragseingang erzielen. Damit hat die Gesellschaft an der gesamtwirtschaftlichen Erholung partizipiert und ihre Wettbewerbsposition behauptet. Im Anlagenbau wurde der hohe Auftrageingang des Vorjahres leicht übertroffen. Die Aufträge kamen aus allen Bereichen, der von uns bearbeiteten Märkte. Mit unserem Konzept der hochwertigen technischen Lösung haben wir unsere Spitzenposition behauptet. Die Kondensationstechnik und die katalytische Abluftreinigung, die von unserem Hamburger Büro vertrieben wird, haben die Ziele erreicht. Die Lieferoption für einen Engineeringauftrag wurde zwischenzeitlich gezogen, so dass dieser Produktbereich einen insgesamt außerordentlich erfolgreichen Geschäftsverlauf zu verzeichnen hat. Der Bereich Rekuperatoren hat sich aufgrund des erfreulich hohen Ersatzgeschäfts sehr gut entwickelt. Im Produktbereich Erhitzer war der Auftragseingang ein weiteres Mal ausgezeichnet. Als Ausrüster für europäische Anlagenbauer haben wir an der günstigen Entwicklung des Anlagenbaus teilgehabt. Erfreulicherweise konnten wir auch ein steigendes Geschäft mit Neukunden verzeichnen. Der Servicebereich hat die Planungen übertroffen. Aufgrund des hohen Auftragsbestands am Beginn der Berichtsperiode und der günstigen Geschäftsentwicklung waren die Kapazitäten der Gesellschaft ganzjährig ausgelastet. Ertrags-, Finanz- und VermögenslageDer Umsatz des Jahres erreichte EUR 14,5 Mio. und lag damit erwartungsgemäß unter dem Vorjahreswert von EUR 21,6 Mio. Die Ursache für den vergleichsweise geringen Umsatz liegt ist im wesentlichen abrechnungstechnisch bedingt durch die Laufzeiten der Anlagenaufträge. Aufgrund des geringen Anteils des Anlagengeschäfts am Umsatz erreichte das Bruttoergebnis mit 31 % Gesamtrohmarge trotz der Verringerung gegenüber dem Vorjahr einen erfreulich hohen Wert. Allerdings führte der Umsatzrückgang bei nahezu konstanten Personalkosten und erhöhten Sachkosten zu einem Rückgang des operativen Ergebnisses auf rund ein Drittel des Vorjahreswertes. Das Betriebsergebnis beträgt mit rund 1,0 Mio. etwa ein Drittel des Vorjahreswertes von EUR 3,1 Mio. Die Anzahl der Mitarbeiter zum 31.12.2006 hat sich im Berichtszeitraum um 11 auf 79 verringert. Die laufenden Personalkosten werden erst im kommenden Geschäftsjahr deutlich sinken. Die Erhöhung der Gehälter lag bei durchschnittlich 3%. Die bisherige Niederlassung in Hamburg wurde in ein Vertriebsbüro umstrukturiert und die Abwicklungsfunktionen wurden am Hauptsitz in Krefeld konzentriert. Die Fertigungsstätte in Kempen wurde geschlossen und das Grundstück veräußert. Durch die genannten Maßnahmen hat sich die Anzahl der Mitarbeiter zum Geschäftsjahresende um 11 reduziert. Weitere 6 Mitarbeiter scheiden aufgrund langer Kündigungsfristen erst zum 31. Januar 2007 aus. Die Rationalisierungsmaßnahmen belasten das Ergebnis der Gesellschaft im Berichtsjahr um EUR 0,8 Mio. die als außerordentlich ausgewiesen wurden. Nachlaufkosten sind nicht zu erwarten. Das Zinsergebnis trug mit TEUR 97 (im Vorjahr TEUR 74) positiv zum Jahresergebnis bei. Die darin enthaltenen Zinserträge wurden im wesentlichen aus der Verzinsung eines Darlehens an die Muttergesellschaft erzielt. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag belasteten das Jahresergebnis mit TEUR 4 (im Vorjahr TEUR 1.027). Das Geschäftsjahr schließt mit einem Jahresfehlbetrag von EUR 265.000,- ab. Nach Bereinigung um außerordentliche Effekte aus den Rationalisierungsmaßnahmen erreichten alle Produktbereiche der Gesellschaft die operative Gewinnzone. Das Anlagevermögen der Gesellschaft verringerte sich insbesondere aufgrund des Verkaufs des Grundstücks der Niederlassung Kempen sowie der Veräußerung und der Verschrottung von anderen Anlagen und Betriebs- und Geschäftsausstattung der Niederlassung aus deren Schließung um insgesamt TEUR 317. Das Umlaufvermögen erhöhte sich vor der erlaubten Absetzung der Anzahlungen durch den Aufbau der unfertigen Erzeugnisse und Leistungen um rund EUR 5,7 Mio. und der Forderungen gegen verbundene Unternehmen um EUR 2,6 Mio. auf EUR 18,0 Mio. Die erhaltenen Anzahlungen belaufen sich zum Bilanzstichtag insgesamt auf EUR 12,2 Mio. Im Geschäftsjahr 2006 wurden Investitionen von insgesamt TEUR 101 getätigt. Davon betreffen TEUR 32 Investitionen im Rahmen der Einführung der neuen Buchhaltungssoftware und TEUR 69 Investitionen in andere Betriebs- und Geschäftsausstattung. Der Anteil des Eigenkapitals an der Bilanzsumme beträgt zum 31.12.2006 26 % (i.V. 37 %). Entsprechend beträgt die Fremdkapitalquote der Gesellschaft zum Bilanzstichtag 74 % (im Vorjahr 63 %). Die Gesellschaft finanziert sich überwiegend aus den erhaltenen Anzahlungen auf die unfertigen Erzeugnisse und Leistungen. Die Liquiditätssituation der Gesellschaft war gut, der Cash Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit ist positiv. Nennenswerte Forderungsausfälle waren nicht zu verzeichnen. Größere Wertberichtigungen waren nicht erforderlich. In Angleichung der Buchhaltungs- und Controllingsystem an den neuen Gesellschafter John Zink wurden die bisher genutzten SAP-Anwendungen und die Eigenentwicklungen des GAH-Konzerns durch SSA LN ersetzt. Ab diesem Geschäftsjahr kommt das Umsatzkostenverfahren zur Anwendung. NachtragsberichtWesentliche Ereignisse nach Schluss des Geschäftsjahres 2006 haben sich nicht ergeben. RisikoberichtDas Risikomanagement- und Überwachungssystem wird stetig weiterentwickelt. Wir überwachen, bewerten und steuern die Risikosituation unserer Gesellschaft kontinuierlich und berichten darüber im Rahmen des Planungs- und Controlling-Prozesses. Die wesentlichen Risiken der Gesellschaft liegen in der Verfahrenstechnik und der Abwicklung technisch anspruchsvoller Projekte. Diesen Risiken wird dadurch begegnet, dass Projekte mit nicht beherrschter Technik nicht angeboten werden. Anlagenplanung- und -abwicklung wurden weiter strukturiert bzw. standardisiert und durch Genehmigungs- und Prüfabläufe sicherer gestaltet. Bestandsgefährdende Risiken waren zum Stichtag und in der Zeit bis zur Bilanzerstellung nicht bekannt. Aus der gegenwärtigen Sicht heraus gibt es neben den generellen Anlagenbaurisiken, dem Verhalten der Wettbewerber (Preisdruck) sowie der Beschaffungspreise keine größeren Risiken, die die künftige Entwicklung wesentlich beeinflussen könnten. Chancen für die zukünftigen Entwicklungen ergeben sich im Wesentlichen aus der guten Marktposition der Gesellschaft sowie der geplanten weiteren Einbindung der Gesellschaft in die John-Zink-Gruppe. FinanzinstrumenteDas allgemeine Forderungsausfallrisiko wird durch eine pauschale Vorsorge gedeckt. Wechselkursrisiken werden bei wesentlichen Fremdwährungsbeträgen im Einzelfall durch Termingeschäfte abgesichert. Die Gesellschaft betreibt keinen Handel mit Finanzderivaten. der Einsatz von Finanzderivaten wird durch angemessene Kontrolle überwacht. Berichtspflichtige Risiken der genannten Arten zu Finanzinstrumenten, die für die Lage oder die voraussichtliche Entwicklung von Belang wären, bestehen nicht. PrognoseberichtFür das Geschäftsjahr 2007 erwarten wir ein deutliches Wachstum im Auftragseingang aufgrund der anhaltend guten konjunkturellen Bedingungen. Aufgrund des hohen Auftragsbestands von EUR 31 Mio. ist der Jahresumsatz bei ca. EUR 35 Mio. geplant. Für das Geschäftsjahr 2007 wird ein befriedigendes Jahresergebnis erwartet. Bereits im Berichtszeitraum haben die hohen Auslastungen bei unseren Lieferanten zu Beeinträchtigen hinsichtlich Termintreue und Qualität geführt. Wir sind diesen Problemen mit erhöhter Überwachung begegnet. Leider muss für 2007 eher noch mit einer Verschärfung dieser Probleme gerechnet werden. Auch für unsere Gesellschaft wird es schwierig werden zusätzlich erforderliche Kapazitäten in Engineering und Fertigung zu akquirieren. Wir haben deshalb begonnen neue Beschaffungsmärkte zu erschließen und werden in Zusammenarbeit mit unserem Gesellschafter auch Engineeringkapazitäten im Ausland aufbauen.
Krefeld, den 21. Dezember 2007 Die
Geschäftsführung
Bilanz zum 31.12.2006AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für den Zeitraum vom 01.01.2006 bis zum 31.12.2006
Anhang für das Geschäftsjahr 2006I.
Grundlagen der Rechnungslegung und allgemeine
|
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| 31.12.2006 | 31.12.2005 | |
| TEUR | TEUR | |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | ||
| entfällt für Offenlegung (Erleichterung gemäß § 327 HGB) | ||
| Forderungen gegen verbundene Unternehmen | 5.685 | 3.001 |
| - davon mit einer Restlaufzeit | ||
| von bis zu einem Jahr | (5.685) | (3.001) |
| Sonstige Vermögensgegenstände | ||
| entfällt für Offenlegung (Erleichterung gemäß § 327 HGB) |
Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen mit TEUR 4.687 (im Vorjahr TEUR 3001) ein Darlehen an die Gesellschafterin John Zink GmbH, Viernheim.
(3) Eigenkapital
Das voll eingezahlte Stammkapital beträgt unverändert zum Vorjahr EUR 511.291,88.
Alleinige Gesellschafterin zum 31. Dezember 2006 ist John Zink GmbH, Viernheim, eingetragen unter HRB 62310 beim Amtsgericht Darmstadt, Registergericht Lampertheim.
(4) Rückstellungen
Die Entwicklung der Rückstellungen ergibt sich aus nachfolgender Übersicht:
entfällt für Offenlegung (Erleichterung gemäß § 327 HGB)
(5) Verbindlichkeiten
| 31.12.2006 | 31.12.2005 | |
| TEUR | ||
| erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen | ||
| entfällt für Offenlegung (Erleichterung gem. § 327 HGB) | ||
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | ||
| entfällt für Offenlegung (Erleichterung gem. § 327 HGB) | ||
| Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen | 110 | 55 |
| - davon mit einer Restlaufzeit | ||
| bis zu einem Jahr | (110) | (55) |
| Sonstige Verbindlichkeiten | ||
| entfällt für Offenlegung (Erleichterung gem. § 327 HGB | ||
| - davon aus Steuern | ||
| - davon im Rahmen der | ||
| sozialen Sicherheit | ||
| Summe |
Verbindlichkeiten sind unbesichert.
(6) Umsatzerlöse
| 2006 | 2005 | |
| Geographische Aufgliederung | TEUR | TEUR |
| Bundesrepublik Deutschland | 6.048 | 9.969 |
| Ausland | 8.453 | 11.638 |
| 14.501 | 21.607 | |
| 2006 | 2005 | |
| Aufgliederungnach Tätigkeitsbereichen | TEUR | TEUR |
| Energie- und Umwelttechnik | 14.501 | 21.607 |
(7) Materialaufwand
Gemäß § 285 Nr. 8a HGB wird nachfolgend der Materialaufwand nach § 275 II Nr. 5 HGB aufgegliedert.
| 2006 | 2005 | |
| TEUR | TEUR | |
| a) entfällt für Offenlegung (Erleichterung gem. § 327 HGB) | ||
| b) entfällt für Offenlegung (Erleichterung gem. § 327 HGB) |
(8) Engineeringkosten
Unter den Engineeringkosten werden nicht aktivierbare Bestandteile der Auftragsvorbereitung und Planung ausgewiesen.
(9) Personalaufwand
Gemäß § 285 Nr. 8b HGB wird nachfolgend der Personalaufwand nach § 275 II Nr. 6 HGB aufgegliedert.
| 2006 | 2005 | |
| TEUR | TEUR | |
| Löhne und Gehälter | 6.293 | 5.040 |
| Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung | ||
| und für Unterstützung | 930 | 958 |
| - davon Aufwendungen für Altersversorgung | 52 | 62 |
| 6.293 | 5.998 |
(10) Sonstige betriebliche Erträge
Die sonstigen betrieblichen Erträge betragen insgesamt TEUR 937 (im Vorjahr TEUR 1.210) und enthalten Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (TEUR 352), Skontoerträge (TEUR 105), Erträge aus dem Abgang von Anlagevermögen (TEUR 33) sowie übrige Erträge in Höhe von TEUR 446.
(11) Sonstige betriebliche Aufwendungen
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betragen TEUR 266 (im Vorjahr TEUR 78). Davon betreffen TEUR 152 Zuführungen zu den sonstigen Rückstellungen.
(12) Zinsergebnis
| 2006 | 2005 | |
| TEUR | TEUR | |
| Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 99 | 78 |
| - davon aus verbundenen Unternehmen: | -81 | -75 |
| Zinsen und ähnliche Aufwendungen | -2 | -4 |
| - davon an verbundene Unternehmen: | 0 | (-1) |
| 97 | 74 |
(13) Außerordentliche Aufwendungen
Unter den außerordentlichen Aufwendungen sind Schließungskosten der Produktionsstätte in Kempen und Umstrukturierungskosten der Niederlassung Hamburg ausgewiesen.
(14) Steuern vom Einkommen und vom Ertrag
Das Jahresergebnis wird mit Steuern vom Einkommen und
vom Ertrag in Höhe von
TEUR 2 belastet. Dem gegenüber stehen
Erträge in Höhe von TEUR 6.
IV. SONSTIGE ANGABEN
(1) Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen betreffen hauptsächlich Leasingverpflichtungen für 13 Kraftfahrzeuge sowie Mietverpflichtungen für Büroräume an den Standorten Krefeld und Hamburg. Diese beliefen sich im Geschäftsjahr 2006 auf insgesamt TEUR 894 (im Vorjahr TEUR 280).
Für erhaltene Anzahlungen und Gewährleistungen hatten verschiedene Banken und eine Versicherungsgesellschaft zum 31. Dezember 2006 Garantien/Bürgschaften zu Gunsten der Gesellschaft in Höhe von insgesamt TEUR 7.920 gestellt.
(2) Haftungsverhältnisse
Haftungsverhältnisse i. S. d. § 251 HGBsowie weitere sonstige finanzielle Verpflichtungen, die nicht aus dem Jahresabschluss ersichtlich sind, bestanden am Bilanzstichtag nicht.
(3) Angaben zu Finanzinstrumenten
Am Bilanzstichtag bestanden folgende derivative Finanzinstrumente.
| Termingeschäft | BasispreisILS/EUR | Fälligkeit | NominalpreisILS | beizulegenderZeitwertinEUR 31.12.2006 |
| Forex long Forward ILS | 56.620 | 30.01.2007 | 560.000,00 | - 1.101,76 |
| Forex short Forward ILS | 56.300 | 30.01.2007 | 560.000,00 | 1.663,92 |
Für die derivativen Finanzinstrumente wurde zum Bilanzstichtag keine Vermögensgegenstände oder Schulden ausgewiesen. Der beizulegende Zeitwert zum Bilanzstichtag wurde nach der Barwertmethode auf der Basis von laufzeitabhängigen EUR-Zinsen ermittelt.
(4) Angaben zum Personal
| Mitarbeiter | 2006 | 2005 |
| Im Jahresdurchschnitt wurden beschäftigt: | 85 | 90 |
| - davon | ||
| Angestellte | 71 | 72 |
| Gewerbliche | 14 | 18 |
(5) Konzernabschluss
Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der John Zink International S.àr.l., Luxemburg/Luxemburg, als Mutterunternehmen des kleinsten Konsolidierungskreises und in den Konzernabschluss der Koch Chemical Technology LLC, Wichita/USA, als Mutterunternehmen des größten Konsolidierungskreises einbezogen. Im Falle der Offenlegung wird der Konzernabschluss der John Zink International S.àr.l. in Luxemburg offengelegt. Der Konzernabschluss der Koch Chemical Technology LLC, wird in den USA offengelegt.
(6) Angaben zu Organbezügen
Zu den Angaben im Sinne von § 285 Nr. 9a) und 9b) HGB über die Bezüge von aktiven oder ehemaligen Mitgliedern von Organ- oder Überwachungsgremien unserer Gesellschaft wurde von der Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht, da nur zwei Mitglieder der Geschäftsführung Bezüge von der Gesellschaft erhalten und sich bei dem kleinen Kreis der betreffenden Personen in unserer Gesellschaft ansonsten die Bezüge der einzelnen Organmitglieder feststellen ließen.
(7) Geschäftsführung:
Geschäftsführer im Berichtsjahr waren die Herren:
- Dipl.-Ing. Norbert Görlich, Rheinberg, technischer Geschäftsführer
- Francisco Iglesias, Madrid/Spanien (seit 30.03.2006),
- Manuel Martinez, Luxemburg/Luxemburg (seit 30.03.2006)
Managing Director der John Zink International
S.àr.l., Luxemburg/Luxemburg,
- Douglas W. Harckham, Old Bursledon, Hants/Großbritannien (seit 30.03.2006)
Vice President der John Zink Company LLC, Tulsa/USA,
Herr Görlich und Herr Iglesias üben ihre Tätigkeit hauptberuflich aus. Herr Görlich war bis zum 30.03.2006 alleinvertretungsberechtigter Geschäftsführer. Er ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.
(8) Bilanzgewinn
Der Bilanzgewinn setzt sich zusammen aus TEUR 265 Jahresfehlbetrag und TEUR 1.485 Gewinnvortrag.
Krefeld, 28. Dezember 2007
Douglas W. Harckham, Die Geschäftsführung
Manuel Martinez, Die Geschäftsführung
Francisco Iglesias, Die Geschäftsführung
Norbert Görlich, Die Geschäftsführung
Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers:
Wir haben den Jahresabschluss- bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung und Anhangunter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der KEU GmbH, Krefeld, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2006 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Regelungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.
Mit Ausnahmen der im folgenden Absatz dargestellten Prüfungshemmnisse haben wir unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung mit den im nachfolgenden Absatz dargestellten Ausnahmen eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.
Unsere Prüfung hat mit Ausnahme der folgenden Einschränkungen zu keinen Einwendungen geführt:
Bei der Aktivierung von Vermögensgegenständen des Vorratsvermögens wurden Skonti entgegen § 253 Abs. 1 Satz 1 HGB i.V.m. § 255 Abs. 1 Satz 1 und 3 HGB nicht als anschaffungskostenmindernd berücksichtigt. Stattdessen werden Skontoerträge in der Gewinn- und Verlustrechnung unter den sonstigen betrieblichen Erträgen und in Höhe von 105 TEUR erfasst und nichtrealisierte Gewinne entgegen § 252 Abs. 1 Nr. 4 HGB in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesen. Von Seiten der Gesellschaft konnte nicht beziffert werden, welcher Betrag in die Bewertung der Vermögensgegenstände des Vorratsvermögens zum 31. Dezember 2006 eingeflossen ist.
Weiterhin weicht der Bestand der aktivierbaren Herstellungskosten der unfertigen Erzeugnisse zum 31. Dezember 2006 im Kostenrechnungssystem der Gesellschaft vom Bestand der unfertigen Erzeugnisse im Hauptbuch der Finanzbuchhaltung ab. Eine Überleitung zwischen der Nebenbuchhaltung und dem Hauptbuch war von Seiten der Gesellschaft nicht möglich. Entsprechend war die Prüfung der Vollständigkeit und der Bewertung der aktivierten unfertigen Erzeugnisse, sowie der mit der Aktivierung, Kostenentlastung der Gewinn- und Verlustrechnung und der mit der Umsatzrealisierung zusammenhängenden Herstellungskosten der zur Erzielung der Umsatzerlöse erbrachten Leistungen nicht möglich.
Aufgrund dieser beiden Sachverhalte konnte die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie der unfertigen Erzeugnisse und unfertigen Leistungen in Höhe von insgesamt EUR 9.290.329,60 nicht hinreichend nachvollzogen werden. Durch alternative Prüfungshandlungen konnten wir keine hinreichende Sicherheit über die Bewertung erlangen. Es kann daher nicht ausgeschlossen werden, dass der Jahresabschluss insoweit fehlerhaft ist.
Mit diesen Einschränkungen entspricht der Jahresabschluss nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der KEU GmbH, Krefeld. Mit den genannten Einschränkungen steht der Lagebericht in Einklang mit einem den gesetzlichen Vorschriften entsprechenden Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der KEU GmbH, Krefeld, und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Düsseldorf, den 28. Dezember 2007
Grant Thornton GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
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Schulze Osthoff, Wirtschaftsprüfer
Frank Schmid, Wirtschaftsprüfer
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