Stammdaten

Register
Amtsgericht Memmingen HRB 1511
Vorher
Klotz GmbH Spezialgeräte
Eingetragen
6.6.1969
Branche
Herstellung von Sägen und von Maschinenwerkzeugen für die HolzbearbeitungHerstellung von Werkzeugmaschinen zur Bearbeitung von sonstigen harten StoffenGroßhandel mit Werkzeugmaschinen
Gegenstand
Herstellung von und Handel mit Maschinen und Vorrichtungen aller Art, insbesondere Sondermaschinen und Sondervorrichtungen sowie Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Software.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Prokura
Anna Hofmann
seit 3.5.2021
Prokura
Jörg Thomas
seit 3.5.2021
Prokura
Reinhard Seefried
seit 30.9.2016
Prokura
Peter Klotz
seit 19.5.2003
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

89359 Kötz
310.000 €
100.00%

Beteiligungen

NameAnteil
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Klotz GmbH

Kötz

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

1. GRUNDLAGEN DES UNTERNEHMENS

Die Klotz GmbH ist im Handelsregister B des Amtsgerichtes Memmingen unter HRB 1511 eigentragen. Sie wurde 1969 gegründet und beschäftigte im Geschäftsjahr 2023 durchschnittlich 86 Mitarbeiter. Der Firmensitz des Unternehmens ist in Kötz. Unternehmensgegenstand ist die Entwicklung und der Bau von innovativen Sondermaschinen in Verbindung mit anspruchsvoller technischer Software. Die Expertise von Klotz ist besonders gefragt im Bereich der Automobilindustrie, die bereits seit den 80er Jahren zu den Hauptabnehmern der Klotz GmbH gehört. Gleichzeit ist in den letzten Jahren ein steigender Bedarf für anspruchsvolle Automatisierungslösungen in anderen Branchen feststellbar.

Klotz ist spezialisiert auf die Konstruktion und Herstellung von Montagelinien und Prüfständen, insbesondere für die Produktion und Prüfung von Fahrzeuglenkungen und deren Komponenten. Neben dem traditionellen Maschinenbau verfolgt das Unternehmen konsequent die Entwicklung moderner technischer Software zur Automatisierung von Maschinen und Anlagen als Teil seiner Unternehmensstrategie.

Über unser Tochterunternehmen Kinmatec bieten wir die Automatisierungs-Software KinRig sowie individuelle Lösungen im Bereich technische Software an. Im Laufe des Jahres 2023 wurden die Produkte und Dienstleistungen rund um Kinmatec wave fertiggestellt mit denen Digitale Zwillinge für die virtuelle Inbetriebnahme entwickelt werden.

2. GESCHäFTSVERLAUF UND RAHMENBEDINGUNGEN

2.1 Wirtschaftliche Entwicklung der Gesamtwirtschaft

Die Weltwirtschaft wuchs im Jahr 2023 um rund 3,0 %, was im Vergleich zu den vorherigen Jahren eine verlangsamte Erholung darstellt. Die Hauptgründe für das abgeschwächte Wachstum sind die anhaltende Inflation, steigende Zinsen sowie Unsicherheiten durch geopolitische Spannungen und eine schwächelnde Nachfrage. Der Rückgang von 3,5 % Wachstum im Jahr 2022 auf 3,0 % im Jahr 2023 verdeutlicht die Herausforderungen, denen sich viele Volkswirtschaften stellen mussten, um die Inflation einzudämmen und die Finanzstabilität aufrechtzuerhalten.

Die US-Wirtschaft zeigte sich 2023 widerstandsfähig, obwohl das Wachstum auf etwa 1,5 % zurückging, verglichen mit 2,6 % im Vorjahr. Die strikte Geldpolitik zur Inflationsbekämpfung hatte hier merklichen Einfluss, da höhere Zinsen sowohl Verbraucher als auch Unternehmen beeinträchtigten.

Chinas Wirtschaftswachstum verlangsamte sich ebenfalls, blieb aber stabil bei etwa 5,0 %. Die Wachstumsrate war hauptsächlich durch niedrigere Binnennachfrage und anhaltende Schwierigkeiten im Immobiliensektor gedämpft.

Die EU verzeichnete ein moderates Wachstum von rund 1,2 %. Hohe Energiepreise und Inflationsdruck führten zu einer schwächeren Wirtschaftsleistung, wobei die wirtschaftliche Erholung durch die geopolitischen Spannungen und deren Auswirkungen auf die Energieversorgung weiter erschwert wurde.

Zusammengefasst spiegelte das Jahr 2023 eine Zeit des Übergangs wider, in der wirtschaftliche Erholung und die Anpassung an die erhöhten Zinsen im Vordergrund standen. Die Inflationserwartungen moderierten sich leicht, was eine Stabilisierung in den kommenden Jahren verspricht.

2.2 Wirtschaftliche Entwicklung der Branche im abgelaufenen Geschäftsjahr

Die wirtschaftliche Entwicklung im deutschen Maschinenbau im Jahr 2023 war von erheblichen Herausforderungen und gemischten Ergebnissen geprägt. Die Maschinenproduktion ging nach Angaben des VDMA um etwa 2 % zurück, was auf die schwächelnde globale Wirtschaft, steigende Zinsen und eine geringere Investitionsbereitschaft zurückzuführen ist.

Der Auftragseingang im Maschinenbau verzeichnete einen deutlichen Rückgang, insbesondere bei internationalen Bestellungen, die um rund 12 % im Vergleich zum Vorjahr sanken. Sowohl der Euro-Raum als auch Länder außerhalb der Eurozone waren von diesem Rückgang betroffen. Gründe dafür waren neben der restriktiveren Geldpolitik und den höheren Zinsen auch die nachlassende Investitionsbereitschaft weltweit.

Obwohl einige Lieferengpässe sich verbessert haben, beeinträchtigen Engpässe bei elektronischen Komponenten weiterhin die Produktion. Die Auftragsreichweite bleibt mit durchschnittlich über 11 Monaten stabil, wobei sich ein Rückgang abzeichnet, da aufgestaute Aufträge bearbeitet werden konnten.

Der Exportanteil von Maschinen und Anlagen aus Deutschland blieb trotz globaler Herausforderungen robust und erzielte ein leichtes Plus. Die Maschinenbauunternehmen profitierten insbesondere von einer starken Nachfrage aus den USA und Mexiko, die um 18 % bzw. 28 % wuchsen. Insgesamt stieg der Exportwert um 9 % auf 9,5 Milliarden Euro, wodurch Deutschland seine Position als weltweit führender Maschinenexporteur verteidigen konnte. In Asien und Europa war die Entwicklung moderat positiv, wobei sich vor allem der Export nach China aufgrund von wirtschaftlichen Unsicherheiten und Autarkiebestrebungen schwächer entwickelte.

Die Produktion von Pkw in Deutschland stieg 2023 um 18 % auf insgesamt rund 4,1 Millionen Fahrzeuge. Davon wurden etwa 3,1 Millionen Autos exportiert, ein Anstieg von 17 % gegenüber 2022, aber immer noch etwa 11 % unter dem Vorkrisenniveau von 2019. Während die Inlandsnachfrage leicht zurückging, stiegen die Exporte aufgrund einer Erholung der internationalen Nachfrage. Auch im Inland nahmen die Pkw-Neuzulassungen insgesamt um 7 % zu, trotz eines Rückgangs im Dezember, bedingt durch Änderungen bei Umweltboni. Bei Elektrofahrzeugen blieb die Nachfrage insgesamt schwächer: Die Neuzulassungen für batteriebetriebene Elektrofahrzeuge (BEV) stiegen um 11 %, während die Plug-in-Hybride (PHEV) um 51 % zurückgingen.

2.3 Umsatz und Auftragsentwicklung

Im Jahr 2023 erzielte Klotz einen Umsatz in Höhe von 18,1 Mio. Euro (Vorjahr 15,3 Mio. Euro). Die Betriebsleistung betrug 21,1 Mio. Euro (Vorjahr 17,6 Mio. Euro). Das hieraus erzielte Jahresergebnis betrug 19,2 Tsd. € (Vorjahr 11,5 Tsd.).

In 2024 erwartet Klotz Umsätze in Höhe von ca. 20,6 Mio. Euro bei einer zum Vorjahr um 17,5 % gesunkenen Betriebsleistung in Höhe von ca. 17 Mio. Euro, die mit einem Rückgang der bezogenen Leistungen um ca. 30 % korreliert. Der Auftragsbestand für 2025 ist insgesamt ausreichend.

Das Geschäftsmodell der Klotz GmbH bringt es mit sich, dass bezogen auf den Stichtag einzelner Geschäftsjahre eine linear ansteigende Umsatz- und Ertragsentwicklung nicht möglich ist. In der Anzahl vergleichsweise wenige, in ihrer Größenordnung aber bedeutsame Großprojekte können zu erheblichen Verzerrungen führen, die sich im jeweiligen Berichtsjahr sowohl positiv als auch negativ niederschlagen können.

Schwankende Umsatzzahlen sind bei der Klotz GmbH nicht ungewöhnlich, da der Umsatz in manchen Jahren durch viele Nachbauten über die substanzielle Umsatzentwicklung hinaus nach oben getrieben wird, während Neuentwicklungen höhere Engineering Leistungen mit weniger Materialdurchsatz bedeuten. Kurzfristige negative Umsatzentwicklungen führen bei der Klotz GmbH nicht zwingend zu negativen Ergebnissen. Der langfristige Trend bei der Umsatzentwicklung ist unter Einbeziehung der erwarteten Umsätze in 2024 und 2025 nach wie vor positiv.

3. LAGE DES UNTERNEHMENS

3.1 Ertragslage

Die Ertragslage in 2023 war gegenüber dem Vorjahr auf vergleichbar niedrigem Niveau. Der Rohgewinn betrug 9.795,8 Tsd. Euro (Vorjahr: 8.841,8 Tsd. Euro). Mit dem Anstieg der Betriebsleistung erhöhten sich die Aufwendungen für Waren und bezogene Leistungen um 28,3 % auf 11,3 Mio. Euro. Das EBIT (Earnings before Interest and Taxes) beträgt in 2023 577,3 Tsd. Euro (Vorjahr: 386,6 Tsd. Euro).

Das Ergebnis in 2023 lag unter den Erwartungen. Ausschlaggebend für die unplanmäßige Ergebnisentwicklung in 2023 waren deutlich gestiegene Kosten. Zu nennen sind hier insbesondere steigende Material- und Energiepreise sowie deutlich höhere Finanzierungskosten in Folge des Zinsanstiegs. Dazu kamen in 2023 aufgrund der Inflationsentwicklung außergewöhnlich hohe Tarifabschlüsse, die auch bei Klotz zu höheren Personalkosten im Verhältnis zur Betriebsleistung geführt haben. Die Ausgaben im Personalbereich stiegen absolut von 5,4 auf 6,0 Mio. Euro (+11,3 %).

Das Beteiligungsergebnis lag mit 2,5 Tsd.€ unter den Erwartungen.

Bei der Bewertung der Ertragslage ist zu berücksichtigen, dass die Unternehmensgruppe in verschiedenen Bereichen außergewöhnlich große Entwicklungsprojekte sowohl in der Produktentwicklung als auch in der Digitalisierung verfolgt. Diese Kosten wirken sich spürbar auf die Ertragslage aus, bilden jedoch das Fundament für die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit und Weiterentwicklung des Unternehmens.

3.1 Finanzlage

Die Finanzlage war im Jahr 2023 stabil. Stichtagsbezogen erhöhten sich die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zum 31.12.2023 um 70,6 % auf 2,78 Mio. Euro. Die erhaltenen Anzahlungen stiegen um 4,75 Mio. Euro auf 9,6 Mio. Euro. Aufgrund des zum Stichtag hohen Bestandes an Anzahlungen sanken die Bankverbindlichkeiten um 2.270,8 Tsd. € bei gleichzeitiger Erhöhung der unfertigen Erzeugnisse um 2,9 Mio. Euro. Bei gleichzeitiger Rückführung von Bankverbindlichkeiten in Höhe von 2,3 Mio. € sanken die flüssigen Mittel zum Stichtag 31.12.2023 auf 3,3 Mio. Euro (Vorjahr 5,6 Mio. Euro). Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind u.a. durch die Abnahme von endfälligen Festkrediten im Jahr 2021 gekennzeichnet. Dadurch konnten in der Zeit der Corona-Pandemie Risiken bei der Projektfinanzierung minimiert werden. Diese Kredite wurden im Juli 2022 verlängert und werden ratierlich bis September 2026 getilgt. Die Tilgung erfolgt im Rahmen des Mittelzuflusses aus den finanzierten Projekten.

Im Februar 2020 wurden KfW-Mittel in Höhe von 1,7 Mio. Euro eingeworben (ERP-Mezzanine für Innovation), die eine Laufzeit von 10 Jahren aufweisen und in Höhe von 1,02 Mio. Euro nachrangig sind.

Die Finanzlage ist stabil. Verbindlichkeiten werden stets innerhalb der Zahlungsfrist beglichen - i. d. R. unter Erwirtschaftung von Skontoerträgen. Insgesamt sind die Verbindlichkeiten zum Stichtag in Höhe von ca. 10,3 Mio. Euro zu ca. 50,5 % kurzfristiger Natur und sind durch kurzfristige Forderungen, flüssige Mittel sowie die bestehenden Kreditlinien gedeckt. Bankverbindlichkeiten weisen zum Stichtag in Höhe von 0,6 Mio. Euro eine Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren und in Höhe von 4,5 Mio. Euro eine Restlaufzeit von einem bis fünf Jahren auf. Die langfristigen Verbindlichkeiten haben im Umfang von 1,02 Mio. Euro Nachrang-Charakter.

Die Liquiditätslage ist unverändert positiv zu beurteilen.

3.2 Vermögenslage

Nominal steigt das Eigenkapital im Jahr 2023 um 0,6 % (+ 19,2 Tsd. Euro) auf 2,65 Mio. Euro. Die nominale Eigenkapitalquote steigt auf 18,4 % (Vorjahr ca. 15,5 %), was an der um 2,6 Mio. Euro gesunkenen Bilanzsumme liegt. Der Rückgang der Bilanzsumme ist überwiegend auf die Rückführung von Kreditverbindlichkeiten im Umfang von 2,3 Mio. Euro zurückzuführen.

Unter Einbeziehung des mezzaninen Eigenkapitals bzw. nachrangigem Kapital steigt das wirtschaftliche Eigenkapital von 4,15 Mio. Euro im Jahr 2021 auf 4,17 Mio. Euro in 2023. Die wirtschaftliche Eigenkapitalquote liegt somit bei 29,0 % und liegt auf Grund des Rückgangs der Bilanzsumme 4,5 % über der entsprechenden Quote des Vorjahres.

Die Stärkung des Eigenkapitals durch Gewinnthesaurierung und Hereinholen von Mezzanin-Kapital, wird weiterhin ein Schwerpunkt unserer Geschäftspolitik sein. In 2024 wurden deshalb vermehrt Förderprojekte beantragt, um die Ergebnisse von den hohen Entwicklungskosten zu entlasten.

Das wirtschaftliche Haftkapital unter Berücksichtigung von mezzaninem Kapital deckt 235 % (Vorjahr 247 %) des Anlagevermögens ab. Investitionen ins Anlagevermögen beliefen sich in 2023 auf 631,4 Tsd. Euro und betreffen im Wesentlichen EDV-Software sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung.

4. BERICHT ZUR VORAUSSICHTLICHEN ENTWICKLUNG MIT IHREN WESENTLICHEN CHANCEN UND RISIKEN

4.1 Voraussichtliche Entwicklung

Die weltweiten Krisen sind in 2024 nach wie vorher deutlich spürbar. Zum Bilanzstichtag 31.12.2023 verzeichnet das Unternehmen mit 13,5 Mio. € den höchsten bisher gemessenen Stand an in Bau befindlichen Anlagen zum Geschäftsjahresende. Neben dem Umsatzwachstum liegt der Grund in der Größe der gelieferten Anlagen und dem überdurchschnittlichen Wert von zugekauften Unteranlagen innerhalb einer bestimmten Anlagenkategorie. Daneben spielen auch die weiter gestiegenen Erzeugerpreise und Tariferhöhungen im Jahr 2023 eine Rolle.

Der Anstieg der Erzeugerpreise gewerblicher Produkte hat sich in 2023 deutlich verlangsamt (destatis,de), lag aber durchschnittlich immer noch auf hohem Niveau. Die im Bau befindlichen Anlagen zum 31.12.2023 liegen deshalb hinsichtlich der bezogenen Leistungen leicht über der Erwartung. Aufgrund dieser Entwicklungen sind die Deckungsbeiträge dieser Anlagen zwar positiv aber unterdurchschnittlich, was sich im Ergebnis von 2024 niederschlägt. Der gleichzeitige relativ starke Anstieg der Personalkosten in Verbindung mit den schleppenden Auftragseingängen belasten das Ergebnis in 2024, das deshalb auf oder leicht unter dem Niveau von 2023 liegen wird.

Im Jahr 2024 werden die Umsatzerlöse gegenüber dem Jahr 2023 voraussichtlich um 13,8 % auf ca. 20,6 Mio. Euro steigen. Die für 2024 erwartete Betriebsleistung liegt bei 17 Mio. Euro und damit 17,5 % unter dem hohen Niveau des Vorjahres. Gleichzeitig gehen die bezogenen Leistungen um ca. 30 % zurück.

Der Effekt erklärt sich aus den hohen Beständen zum 31.12.2023, die erst in 2024 abgerechnet wurden.

Der im Oktober 2024 vorhandene Auftragsbestand garantiert eine Grundauslastung für die nächsten 12 Monate bis ca. September 2025.

Angesichts der veränderten gesamtwirtschaftlichen Lage wird das Unternehmen seine Geschäftspolitik anpassen. Wichtige Meilensteine in der Produktentwicklung wurden bereits in den Jahren 2023 und 2024 erreicht, sodass die außergewöhnlich hohen Aufwände in diesem Bereich nun reduziert werden können. Gleichzeitig wird angestrebt, die Produktentwicklung durch Fördermittel zu entlasten. Effizienzsteigerungen durch Digitalisierung bleiben weiterhin ein zentraler Fokus. Die wirtschaftlichen Erfolge dieser Entwicklungen zeigen sich im Jahr 2024 insbesondere bei der Tochtergesellschaft Kinmatec GmbH, was sich bereits in 2024 in einem deutlichen Umsatzsprung von ca. 25 % widerspiegelt.

Durch die hohen Entwicklungsaufwände der vergangenen Jahre sieht sich das Unternehmen gut gerüstet, den aktuellen Herausforderungen, die sich aus den globalen, europäischen und deutschen Rahmenbedingungen ergeben, erfolgreich zu begegnen.

4.2 Chancen

Mit dem Ausbau der bereits starken Kompetenzen im Bereich technische Software und Digitalisierung sowie den permanenten Prozessoptimierungen in allen Geschäftsbereichen sieht sich das Unternehmen sehr gut aufgestellt für die Zukunft. Der Ausbau von Software und Services eröffnen dem Unternehmen die Möglichkeit, neue Geschäftsfelder zu erschließen. Chancen liegen im weiter steigenden Bedarf an komplexen Automatisierungslösungen sowie im Bereich der Mess- und Prüftechnik durch steigende Qualitätsanforderungen. Die fortschreitende Industrialisierung in Schwellenländern erhöht die Nachfrage nach deutschen Maschinen, besonders im High-Tech-Segment.

Klotz sieht mittel- bis langfristig in allen Bereichen Chancen für ein profitables Wachstum.

Klotz war mit seinen Produkten in der Vergangenheit nicht abhängig von globalen oder nationalen Konjunkturzyklen. In konjunkturellen Schwächephasen wie zuletzt in den Jahren der Finanzkrise 2008 und folgende ist das Unternehmen meist gewachsen.

Der Schwerpunkt der Automatisierung und der Mess- und Prüftechnik liegt im Bereich von Komponenten für die Elektromobilität. Dadurch ist Klotz mit seinen Produkten im Bereich der Nachhaltigkeit gut aufgestellt.

4.3 Risiken

Wir sind gesetzlich verpflichtet, auf wesentliche Risiken der künftigen Entwicklung, die bestandsgefährdende oder wesentliche Einflüsse auf die Vermögens-, Finanz- oder Ertragslage haben können, hinzuweisen.

Risiken sieht das Unternehmen im zunehmenden Protektionismus und in internationalen Handelsbarrieren. Diese könnten zu globalen wirtschaftlichen Verwerfungen und Umbrüchen führen.

Das Unternehmen sieht ein potenzielles Risiko in der aktuellen Investitionszurückhaltung und der Schwäche der deutschen Automobilindustrie, die sich möglicherweise auf die zukünftige Auftragslage und Umsatzentwicklung auswirken könnten. Um diesem entgegenzuwirken, wird der Bereich technische Software weiter ausgebaut, Projekte außerhalb der Automobilindustrie verstärkt verfolgt und eine Anpassung der Kostenstruktur vorgenommen.

Ein weiteres Risiko besteht im Bereich der Automobilindustrie durch den Wandel weg vom Verbrenner hin zu neuen Antriebskonzepten. Obwohl die Klotz GmbH von diesem Umbruch direkt nur unwesentlich betroffen ist oder sogar von ihm profitiert, könnten andere Anbieter in Segmente vorstoßen, die die Klotz GmbH bedient. Das kann zu verstärktem Wettbewerb und Preisdruck führen, der im Jahr 2024 auch in einigen Segmenten spürbar war. Auf Grund des vorhandenen Know-hows, der langjährigen Expertise und der Fokussierung auf anspruchsvolle Speziallösungen sieht sich die Gesellschaft auch bei verstärktem Wettbewerb gut aufgestellt.

Die Klotz GmbH verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind selbst bei der Betrachtung sehr langer Zeiträume die absolute Ausnahme. Mit den meisten Kunden besteht eine langjährige Zusammenarbeit.

Aufgrund des hohen Bedarfs an Projektfinanzierungen besteht das grundsätzliche Risiko zusätzlicher Kostenbelastungen durch steigende Zinsen. Diesem Risiko wurde frühzeitig durch langfristige Finanzierungen begegnet, zudem wurden Zinsen für kurzfristige Verbindlichkeiten durch Zinsswaps abgesichert.

Zur Liquiditätssicherung betreibt das Unternehmen eine detaillierte Liquiditätsplanung, die das Risiko von Liquiditätsengpässen minimiert bzw. weit im Voraus erkennbar macht. Derzeit sind keine Liquiditätsengpässe erkennbar.

Um Chancen zu nutzen, geht das Unternehmen bewusst Risiken ein, wenn hierdurch ein angemessener Beitrag zur Steigerung des Unternehmenswertes zu erwarten ist. Die Risiken dürfen grundsätzlich nicht existenzgefährdend sein oder müssen, soweit unvermeidbar, durch geeignete Maßnahmen minimiert werden.

Alle uns bekannten Risiken sind nach derzeitigem Erkenntnisstand durch entsprechende Rückstellungen ausreichend abgedeckt. Im Übrigen lässt sich der Einfluss der genannten Risiken auf unsere wirtschaftliche Lage nicht hinreichend quantifizieren. Bestandsgefährdende Risiken sind nach unseren Erkenntnissen aber nicht gegeben.

 

Kötz, den 31. Oktober 2024

Peter Klotz, Geschäftsführer

Handelsbilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 1.770.990,76 1.677.891,02
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 944.858,64 860.973,76
II. Sachanlagen 722.188,17 712.973,31
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 193.305,17 199.780,31
2. technische Anlagen und Maschinen 11,00 450,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 528.872,00 512.743,00
III. Finanzanlagen 103.943,95 103.943,95
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 103.609,03 103.609,03
2. Sonstige Finanzanlagen 334,92 334,92
B. Umlaufvermögen 12.497.579,51 15.148.213,10
I. Vorräte 5.324.740,22 6.948.000,80
1. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 9.626.943,50 4.876.474,60
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.855.359,13 2.628.976,61
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 85.663,89 104.700,71
2. sonstige Vermögensgegenstände 3.769.695,24 2.524.275,90
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 3.317.480,16 5.571.235,69
C. Rechnungsabgrenzungsposten 121.243,49 141.924,52
Summe Aktiva 14.389.813,76 16.968.028,64

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 2.649.409,08 2.630.240,74
I. Gezeichnetes Kapital 310.000,00 310.000,00
II. Gewinnrücklagen 535.893,67 532.060,00
III. Bilanzgewinn 1.803.515,41 1.788.180,74
davon Gewinnvortrag 1.788.180,74 1.778.969,63
B. Einlagen stiller Gesellschafter 500.000,00 500.000,00
C. Rückstellungen 941.794,44 1.005.682,86
D. Verbindlichkeiten 10.298.467,08 12.832.105,04
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 9.181.517,02 11.452.459,24
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 4.085.286,65 4.254.085,12
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 5.096.230,37 7.198.374,12
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 135.476,68 94.190,58
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 135.476,68 94.190,58
3. sonstige Verbindlichkeiten 981.473,38 1.285.455,22
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 981.473,38 1.285.455,22
E. Rechnungsabgrenzungsposten 143,16
Summe Passiva 14.389.813,76 16.968.028,64

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 9.879.388,20 8.980.829,99
2. Personalaufwand 6.041.641,00 5.430.074,38
a) Löhne und Gehälter 4.951.064,40 4.536.862,56
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.090.576,60 893.211,82
davon für Altersversorgung 25.142,99 13.306,54
3. Abschreibungen 537.798,10 491.592,40
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 537.798,10 491.592,40
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.670.584,86 2.611.105,72
5. Erträge aus Beteiligungen 23,95 24,23
6. aufgrund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinn- oder Teilgewinnabführungsvertrags erhaltene Gewinne 2.502,52
7. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 18.500,00 61.814,22
8. Aufwendungen aus Verlustübernahmen (Mutter) 6.855,33
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 547.129,27 416.571,70
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 29.511,26 20.361,63
11. Ergebnis nach Steuern 73.750,18 66.107,28
12. sonstige Steuern 9.581,84 9.593,39
13. aufgrund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne 45.000,00 45.000,00
14. Jahresüberschuss 19.168,34 11.513,89
15. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 1.788.180,74 1.778.969,63
16. Einstellungen in Gewinnrücklagen 3.833,67 2.302,78
a) in satzungsmäßige Rücklagen 3.833,67 2.302,78
17. Bilanzgewinn 1.803.515,41 1.788.180,74

Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die Klotz GmbH mit Sitz in 89359 Kötz ist im Handelsregister des Amtsgerichts Memmingen unter der Nummer HRB 1511 eingetragen. Der Jahresabschluss auf den 31.12.2023 wurde auf Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt.

Die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB. Die Darstellung der Bilanz erfolgt in Kontoform nach § 266 HGB.

Die Wertansätze in der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein.

Die Vermögensgegenstände und Schulden sind zum Abschlussstichtag einzeln bewertet.

Es ist vorsichtig bewertet worden, insbesondere sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und dem Tag der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind.

Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig von den Zeitpunkten der entsprechenden Zahlungen im Jahresabschluss berücksichtigt.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Bewertung und Bilanzierung erfolgte weitestgehend unverändert im Vergleich zum Vorjahr.

Anlagevermögen

Die Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um die planmäßigen (ggf. außerplanmäßigen) Abschreibungen, angesetzt. Die Abschreibungen werden unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer der einzelnen Vermögensgegenstände nach der linearen Abschreibungsmethode unter Beachtung der allgemeinen Abschreibungsgrundsätze berechnet. Abschreibungen auf Zugänge im Geschäftsjahr werden zeitanteilig berechnet. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis zu Euro 800,00 werden gemäß § 6 Absatz 2 EStG im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bilanziert. Sofern der beizulegende Wert am Bilanzstichtag unter den Anschaffungskosten liegt, kommt der entsprechend niedrigere Wert zum Ansatz.

Umlaufvermögen

Die Vorräte werden mit ihren Anschaffungs- oder Herstellungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet.

Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen werden offen von den Vorräten abgesetzt.

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennwert unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bilanziert. Zur Abdeckung des allgemeinen Ausfallrisikos, von Zahlungsabzügen und notwendigen Mahn- und Beitreibungskosten wurde auf die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen eine Pauschalwertberichtigung gebildet.

Fremdwährungsforderungen und - verbindlichkeiten werden gem. § 256 a HGB umgerechnet.

Flüssige Mittel werden zu Nominalwerten angesetzt.

Rückstellungen

Bei der Bemessung der Rückstellungen wurde allen erkennbaren Risiken angemessen und ausreichend Rechnung getragen.

Die Bewertung der Rückstellungen erfolgte jeweils in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden Marktzinssatz abgezinst.

Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Rechnungsabgrenzungsposten

Rechnungsabgrenzungsposten wurden nach den Vorschriften des § 250 HGB gebildet.

III. Erläuterungen zur Bilanz

Die Aufgliederung und die Bewegungen des Anlagevermögens sind dem als Anlage zum Anhang beigefügten Anlagespiegel zu entnehmen.

Zum Stichtag bestanden Beteiligungen an folgenden Unternehmen:

Gesellschaft Quote Jahresergebnis
TEuro
Eigenkapital
TEuro
Kinmatec GmbH 100% 2,5 50,0
Klotz Shanghai Automation Co., Ltd. 60% -15,9 184,9

Der Betrag der Forderungen und der sonstigen Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von mehr als 1 Jahr beläuft sich auf TEuro 0,0 (Vorjahr: TEuro 0,0). Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Forderungen aus Steuererstattungsansprüchen in Höhe von TEuro 522,1 und Finanzdarlehen in Höhe von TEuro 440,0.

Die sonstigen Rückstellungen betreffen u.a. Urlaubs- und Überstundenverpflichtungen, Gewährleistungsverpflichtung sowie die erwarteten Aufwendungen für Nachlaufkosten bei schlussgerechneten Projekten.

Die Fristigkeit der bestehenden Verbindlichkeiten sind dem folgenden Verbindlichkeitenspiegel zu entnehmen:

Art der Verbindlichkeit zum 31.12.2023 Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit
TEuro kleiner 1 J.
TEuro
1 bis 5 J.
TEuro
größer 5 J.
TEuro
gegenüber Kreditinstituten 9.181,5 4.085,1 4.498,9 597,5
aus Lieferungen und Leistungen 813,2 813,2 0,0 0,0
gegenüber verbundenen Unternehmen 135,5 135,5 0,0 0,0
sonstige Verbindlichkeiten 168,2 168,2 0,0 0,0
Summe 10.298,4 5.202,0 4.498,9 597,5

Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von TEuro 63,6 (Vorjahr: TEuro 48,0) sowie Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von TEuro 0,0 (Vorjahr: TEuro 10,1).

Für die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten wurden folgende Sicherungen gewährt:

- Abtretung von Kundenforderungen

- Abtretung von möglichen Ansprüchen aus Investitionsgüterversicherungen

Darüber hinaus bestehen Grundpfandrechte in Höhe von TEuro 511,3 zulasten des Objekts in 89359 Kötz, Grundbuch Großkötz, Blatt 2591 für eigene Verbindlichkeiten sowie für Verbindlichkeiten der CUBE GEBÄUDE & GRUND GmbH.

IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Die Umsatzerlöse entfallen in Höhe von TEuro 646,2 (Vorjahr: TEuro 8.436,5) auf das Inland und in Höhe von TEuro 17.495,9 (Vorjahr: TEuro 6.847,1) auf das Ausland.

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEuro 0,0 (Vorjahr: TEuro 0,0), in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEuro 0,0 enthalten (Vorjahr: TEuro 12,4).

Die Steuern vom Einkommen und Ertrag entfallen vollständig auf das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit.

Der Jahresfehlbetrag wurde auf neue Rechnung vorgetragen.

V. Sonstige Angaben

Mitarbeiter

Im Jahresdurchschnitt wurden folgende Arbeitnehmer beschäftigt

2023 2022
Angestellte 76,25 77,5
Werkstudenten 5,75 5,75
Geringfügig u. kurzfristig Beschäftigte 3,75 8,50
Gesamt 85,75 91,75

Geschäftsführung

Die Klotz GmbH wird durch den einzelvertretungsberechtigten Geschäftsführer Peter Klotz, Kaufmann vertreten. Gemäß § 286 Abs. 4 HGB unterbleibt die Angabe der Gesamtbezüge des Geschäftsführers.

Haftungsverhältnisse gem. § 251 HGB

Haftungsverhältnisse bestanden zum 31.12.2023 in Form von Avalkrediten in Höhe von TEuro 9.337,6. Für die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten der CUBE GEBÄUDE & GRUND GmbH wurden Sicherheiten in Höhe von TEuro 511,3 gewährt. Darüber hinaus haftet die Gesellschaft für gemeinsam mit der CUBE GEBÄUDE & GRUND GmbH aufgenommene Darlehen in Höhe von TEuro 3.454,9.

Mit einer Inanspruchnahme aus diesen Haftungsverhältnissen wird aufgrund der guten Bonität nicht gerechnet.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen nach § 285 Nr. 3 HGB

Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen zum 31.12.2023 aus Immobilienmietverträgen für einen Zeitraum bis zum Jahr 2031 in Höhe von TEuro 3.404,1. Die Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen für bewegliche Vermögensgegenstände belaufen sich für Zeiträume bis zum Jahr 2027 auf TEuro 142,2. Weitere nicht aus der Bilanz ersichtliche sonstige finanzielle Verpflichtungen liegen nicht vor.

Finanzinstrumente

Zur Absicherung variabler Finanzierungszinsen wurde ein Zinsswap über nominal 1.000.000 Euro abgeschlossen. Der Marktwert zum 31.12.2023 inklusive Stückzinsen beträgt - 26.539,69 Euro.

VI. Nachtragsbericht

Nach dem Schluss des Geschäftsjahres sind keine Vorgänge eingetreten, die die Ertrags-, Finanz- oder Vermögenslage der Gesellschaft maßgeblich beeinflusst haben.

Aufstellung und Unterzeichnung des Jahresabschlusses

Gemäß §§ 242 und 264 i. V. 245 HGB hat die Geschäftsführung der Gesellschaft den Jahresabschluss aufzustellen und zu unterzeichnen.

 

Kötz, den 31. Oktober 2024

Peter Klotz, Geschäftsführer

Bruttoanlagenspiegel

Anschaffungs- Herstellungskosten 01.01.2023
Euro
Zugänge
Euro
Abgänge
Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2.119.832,50 351.500,83 66.817,93
2. geleistete Anzahlungen 26.086,76 54.614,64 0,00
Immaterielle Vermögensgegenstände 2.145.919,26 406.115,47 66.817,93
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 525.935,62 0,00 0,00
2. technische Anlage, Betriebs- und Geschäftsausstattung 89.014,20 0,00 0,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.958.687,28 225.318,34 186.082,08
Sachanlagen 2.573.637,10 225.318,34 186.082,08
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 103.609,03 0,00 0,00
2 Wertpapiere des Anlagevermögens 334,92 0,00 0,00
1. Finanzanlagen 103.943,95 0,00 0,00
Summe gesamt 4.823.500,31 631.433,81 252.900,01
Umbuchungen
Euro
Anschaffungs- Herstellungskosten 31.12.2023
Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 26.086,76 2.430.602,16
2. geleistete Anzahlungen -26.086,76 54.614,64
Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 2.485.216,80
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 525.935,62
2. technische Anlage, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 89.014,20
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 1.997.923,54
Sachanlagen 0,00 2.612.873,36
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 103.609,03
2 Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 334,92
1. Finanzanlagen 0,00 103.943,95
Summe gesamt 0,00 5.202.034,11
kumulierte Abschreibungen 01.01.2023
Euro
Abschreibungen Geschäftsjahr
Euro
Abgänge
Euro
kumulierte Abschreibungen 31.12.2023
Euro
Buchwert 31.12.2023
Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.284.945,50 322.197,60 66.784,94 1.540.358,16 890.244,00
2. geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00 54.614,64
Immaterielle Vermögensgegen- 1.284.945,50 322.197,60 66.784,94 1.540.358,16 944.858,64
stände
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 326.155,31 6.475,14 0,00 332.630,45 193.305,17
2. technische Anlage, Betriebs- und Geschäftsausstattung 88.564,20 439,00 0,00 89.003,20 11,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.445.944,28 208.686,36 185.579,10 1.469.051,54 528.872,00
Sachanlagen 1.860.663,79 215.600,50 185.579,10 1.890.685,19 722.188,17
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 103.609,03
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0,00 0,00 334,92
Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00 103.943,95
Summe gesamt 3.145.609,29 537.798,10 252.364,04 3.431.043,35 1.770.990,76

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 13.11.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Klotz GmbH, Kötz

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Klotz GmbH, Kötz, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Klotz GmbH, Kötz, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von dem gesetzlichen Vertreter zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Ulm, den 31. Oktober 2024

Dr. Werdich
Wirtschaftstreuhand GmbH

Prof. Dr. Hans Werdich, Wirtschaftsprüfer

Alexander Grohe, Wirtschaftsprüfer

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