Tätigkeiten von Versicherungsvertreterinnen und -vertretern
FORTEC Power GmbH
Lise-Meitner-Straße 3, 64560 Riedstadt, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Emtron electronic GmbHRiedstadt-WolfskehlenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.07.2018 bis zum 30.06.2019Bilanz zum 30. Juni 2019AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung vom 01.07.2018 bis 30.06.2019
Anhang für das Geschäftsjahr 2018/2019Emtron electronic GmbHA. Identifikation der GesellschaftDie Firma lautet Emtron electronic GmbH Der Sitz der Gesellschaft ist It. Handelsregister noch in 64569 Nauheim. Am 08.07.2019 ist die Gesellschaft umgezogen in neue Räume nach 64560 Riedstadt-Wolfskehlen. Die Anmeldung ist beim Handelsregister noch nicht erfolgt. Die Gesellschaft ist beim Amtsgericht Darmstadt in das Handelsregister unter der Handelsregisternummer HRB 51831 eingetragen. B. Angaben und Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung1. Allgemeine AngabenDer Jahresabschluss 2018/2019 wurde nach den für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches (§§ 264 ff. HGB) sowie des GmbHG erstellt. Bei der Erstellung der Erfolgsrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren angewandt. Die Form der Darstellung, insbesondere die Gliederung des Jahresabschlusses, entspricht grundsätzlich der des Vorjahres. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden des Vorjahres wurden mit Ausnahme der Bewertung der geringwertigen Anlagegüter grundsätzlich beibehalten Die Emtron electronic GmbH war zum Abschlussstichtag eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 2 HGB. Größenabhängige Erleichterungen (Wahlrechte) bei der Aufstellung des Anhangs wurden gemäß § 288 HGB wahrgenommen. 2. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDie immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige nutzungsbedingte Abschreibungen, bewertet. Abschreibungen wurden grds. nach der linearen Methode vorgenommen. Den planmäßigen Abschreibungen werden anhand der voraussichtlichen Nutzungsdauern bestimmt. Im Geschäftsjahr 2018/2019 wurde vom Wahlrecht Gebrauch gemacht, Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis zu Euro 800,00 (netto) im Zugangsjahr voll abzuschreiben. Fremdkapitalzinsen werden nicht einbezogen. Die unter Vorräte enthaltenen Waren wurden grundsätzlich zu Anschaffungskosten bilanziert, die als durchschnittliche Einkaufspreise ermittelt wurden. Für verschiedene Artikel wurden Wertabschläge auf niedrigere beizulegende Werte durchgeführt. Die Bewertung entspricht den Grundsätzen des § 255 HGB. Fremdkapitalzinsen werden nicht einbezogen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit den Nennwerten bilanziert und innerhalb eines Jahres fällig. Erkennbare Einzelrisiken wurden durch Einzelwertberichtigungen, das allgemeine Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung ausreichend berücksichtigt. Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nominalwert bilanziert. Rückstellungen wurden unter Beachtung des Grundsatzes der Vorsicht mit den Beträgen gebildet, mit denen die Gesellschaft voraussichtlich in Anspruch genommen werden wird Pensionsverpflichtungen bestanden zum Geschäftsjahresende nicht. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und Verpflichtungen und sind in Höhe ihrer voraussichtlichen Inanspruchnahme gebildet Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre nach der Abzinsungsverordnung der Deutschen Bundesbank abgezinst (§ 253 II HGB). Die übrigen Verbindlichkeiten sind mit ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt worden. Die Rechnungsabgrenzungsposten entsprechen den zeitanteilig vorgeleisteten Beträgen. Währungsumrechnungen wurden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag vorgenommen. § 256a HGB wurde entsprechend beachtet. 3. Angaben zur BilanzDie Aufgliederung und Entwicklung des Anlagevermögens ist im Anlagenspiegel auf dem nächsten Blatt dargestellt. Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen betragen Euro 208.465,12 (Vj. Euro 2.216.016,57). Davon sind Forderungen gegenüber der Gesellschafterin FORTEC Elektronik AG, Germering in Höhe von Euro 116.259,74 (Vj. 2.134.476,08). Die Forderungen gegen verbundenen Unternehmen betreffen mit Euro 92.205,38 (Vj. Euro 78.732,99) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Rückstellungen für Gewährleistungen (TEuro 89), Rückstellungen für Personal (Provisionen und nicht genommene Urlaube) (TEuro 68) und die Rückstellungen für die Erstellung und Prüfung des Jahresabschlusses (TEuro 20). Die Angaben über die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten zeigt folgender Verbindlichkeitenspiegel:
Bruttoanlagespiegel 30.06.2019Emtron electronic GmbH
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind mit einer Grundschuld gesichert. Für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen in der Regel Eigentumsvorbehalte der Lieferanten bis zur Zahlung der Rechnung. Bedeutende finanzielle Verpflichtungen im Sinne von § 285 Nr. 3 und Nr. 3a HGB, die nicht in der Bilanz erscheinen und auch nicht nach § 251 HGB anzugeben sind, bestehen zum Bilanzstichtag im Form einer gesamtschuldnerischen Mitverpflichtung für einen Kredit der Konzernmutter. Die Gesellschaft hat sich für einen Betrag in Höhe von Euro 5.000.000,00 für einen Kredit der FORTEG Elektronik Aktiengesellschaft gesamtschuldnerisch mitverpflichtet. Der Kredit valutiert am Bilanzstichtag mit Euro 3.124.994,00 (davon gegenüber verbundenen Unternehmen Euro 3.124.994,00). Aufgrund der sehr guten Bonität der Konzernmutter FORTEC Elektronik Aktiengesellschaft wird mit einer Inanspruchnahme aus der Verpflichtung nicht gerechnet. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen betragen:
4. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungDie Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt. Die sonstigen betriebliche Erträge enthalten im Wesentlichen Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEuro 150 (\/j. TEuro 191). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten Aufwendungen aus Währungsumrechnungen in Höhe von TEuro 138 (Vj. TEuro 196). C. Sonstige AngabenDie Gesellschaft ist seit dem 17. Dezember 1998 eine 100 %-ige Tochtergesellschaft der FORTEC Elektronik Aktiengesellschaft mit Sitz in Germering (HRB 247748 Handelsregister München), in deren Konzernabschluss die Gesellschaft einbezogen wird Die Bekanntmachung erfolgt im elektronischen Bundesanzeiger. Oben genannte Gesellschaft sowie sämtliche andere Tochterunternehmen der FORTEC Elektronik Aktiengesellschaft sind verbundene Unternehmen nach § 271 Abs, 2 HGB. Bei mittelgroßen Gesellschaften i.S.d. § 267 Abs. 2 HBG können die in § 285 Nr. 9a und b HGB verlangten Angaben über die Gesamtbezüge tätiger und früherer Organmitglieder unterbleiben. § 286 Abs. 4 HGB wurde entsprechend in Anspruch genommen. Der ausgewiesene Personalaufwand betrifft durchschnittlich 18 (Vorjahr 17) Mitarbeiter, davon 13 Angestellte und 5 gewerbliche Arbeitnehmer. Alleiniger Geschäftsführer war im Geschäftsjahr Herr Jörg Traum, Industriekaufmann. Er ist einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB nicht befreit. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Abschlussstichtag:Das Unternehmen ist zum 08.07.2019 mit dem Geschäftsbetrieb in das neue Betriebsgebäude in Riedstadt umgezogen. D. Vorschlag zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung wird der Gesellschafterversammlung vorschlagen, den Jahresüberschuss zum 30.06.2019 in Höhe von Euro 876.556,17 zusammen mit dem Gewinnvortrag in Höhe von Euro 7.013.304,22 auf neue Rechnung vorzutragen. E. Unterzeichnung durch den GeschäftsführerVorstehender Jahresabschluss wird von mir gemäß § 245 HGB unterzeichnet.
Riedstadt-Wolfskehlen, den 17.07.2019 Jörg Traum, Geschäftsführer Lagebericht für das Geschäftsjahr 2018/19Emtron electronic GmbHGeschäftsverlauf und GeschäftsergebnisEmtron ist seit 1981 im Vertrieb von elektronischen Komponenten tätig. Im Laufe der Jahre hat sich Emtron nach eigener Einschätzung zu einem der führenden Distributoren für Stromversorgungen entwickelt. Neben der Distribution bieten wir den Kunden mit einem Servicelabor technische Unterstützung bei der Auswahl der Produkte als auch Anwendungsunterstützung. Die Hauptmärkte bzw. Einsatzgebiete sind im Bereich der LED-Lichttechnik, Hersteller im Bereich der Industrieautomation, der Medizintechnik, Sondertechnik, Luft- & Raumfahrt sowie Produzenten aus der Sicherheitstechnik zu sehen. Die Applikationen erstrecken sich hierbei von Tischnetzteilen für Kassensysteme, LED-Stromversorgungen für Dekorationsbeleuchtungen über Netzteile für den Schaltschrank bis hin zu Stromversorgungen in kritischen Systemen der Luft-/Raumfahrt. Die im vergangenen Jahr bestimmende Situation der Bauteilverknappung hat sich mittlerweile deutlich entspannt. Für einzelne Bauteile beträgt die Lieferzeit jedoch noch immer bis zu 52 Wochen. Die Lagerverfügbarkeit spielt nun eine deutlich größere Rolle als in den vergangenen Jahren, da die Kunden sich nicht langfristig binden möchten und die Waren ab Lager wünschen. Durch Verzögerungen beim Bau und des Bezugs des neuen Gebäudekomplexes konnten wir das Geschäft nicht ganz wie geplant vorantreiben. lm abgelaufenen Geschäftsjahr 2018/19 sank der Umsatz leicht im Vergleich zum Vorjahr bei leicht besserem Ergebnis. Allerdings haben wir in anderen Bereichen Kosten eingespart und Prozesse verbessert, so dass wir mit dem erreichten Ergebnis zufrieden sein können und die Lage unserer Gesellschaft weiterhin als günstig beurteilen. Die Prognosen des Vorjahres konnten leider nicht erreicht werden. Ein Grund hierfür ist u. a. die mangelnde Lieferfähigkeit auf Grund der angespannten Platzsituation im alten Gebäude. Ertrags-, Finanz- und VermögenslageDie Umsätze des Geschäftsjahres liegen um T€ 592 niedriger als die des Vorjahres. Derzeit herrscht auf dem gesamten Elektronikmarkt im Bereich der Leistungshalbleiter eine sogenannte "Allocation" Situation vor. Wie bereits im Geschäftsverlauf beschrieben haben wir derzeit eine Marktsituation, die den Herstellern von Bauteilen in die Karten spielt. Unsere Partner haben nicht oder nur mit moderaten Preiserhöhungen von bis zu 5% reagiert. Durch die enge Verbindung mit den von uns vertretenen Herstellern wurden wir frühzeitig über die Entwicklung auf der Einkaufsseite informiert und konnten entsprechend disponieren. Die Personalkosten haben sich absolut betrachtet geringfügig gegenüber dem Vorjahr (T€ 892) auf T€ 788 vermindert, prozentual sind die Personalkosten im Vergleich zum Vorjahr etwas gesunken. Durch den Ausbau unserer Geschäftsaktivitäten im Projektbereich sowie den Wechsel an einen neuen, größeren Standort und den damit verbundenen Personalaufbau werden die Personalkosten im kommenden GJ leicht ansteigen. Dieser Anstieg ist im Budget bereits berücksichtigt. Darüber hinaus werden wir die Aus-/Weiterbildung eigener Fachkräfte vorantreiben, so dass die Schulungs- und Ausbildungskosten im kommenden Jahr moderat ansteigen sollten. Die sonstigen betrieblichen Kosten des Geschäftsjahres (T€ 1.353) lagen um rd. T€ 250 über den Vorjahreskosten (T€ 1.103). Durch die alle zwei Jahre stattfindende Messe "electronica" und die Teilnahme an kleineren Fachmessen sind die Messekosten deutlich gestiegen Die Inanspruchnahme konzerninterner Dienstleistungen stieg ebenfalls im Vergleich zum Vorjahr an. Der Rückgang der Aufwendungen aus Währungsumrechnungen wirkte sich mit -T€ 51 gegenläufig aus. Die sonstigen betrieblichen Erträge (T€ 200) sind aufgrund der betragsmäßig gesunkenen Erträge aus Währungsumrechnungen (+ T€ 17) ebenfalls im Vergleich zum Vorjahr (T€ 250) gesunken. Die Steuerquote liegt mit rd. 30 % auf Vorjahresniveau. Der Jahresüberschuss war mit T€ 877 im Vergleich zum Vorjahr um T€ 39 höher. Die finanzielle Lage der Gesellschaft kann ohne Einschränkung als gut bezeichnet werden. Es sind auch künftig keine finanziellen Engpässe zu erwarten. Emtron arbeitet per Bilanzstichtag mit Eigenkapital und hat für den Neubau einen Immobilienkredit in Höhe von EUR 3 Mio aufgenommen. Seit Mai wird dieser bereits monatlich zurückgeführt. Die Liquidität war während des gesamten Geschäftsjahres sichergestellt. Bei dem Finanzierungsmanagement verfolgt die Gesellschaft, wie in den vergangenen Jahren, eine sehr konservative Risikopolitik. Der Cash Flow aus dem operativen Bereich im Geschäftsjahr 2018/19 war mit T€ 1.576 negativ. Aufgrund des Abbaus der Forderungen gegen die Konzernmutter sowie der Aufnahme von Bankdarlehen zur Finanzierung des Neubaus ist der Cash Flow aus Finanzierungstätigkeit mit T€ 4.963 positiv. Der Cash Flow aus der Investitionstätigkeit ist mit T€ 3.423 negativ, da im Geschäftsjahr die Investition in das neue Verwaltungs- und Logistikgebäude abgeschlossen wurde. Es wurden insgesamt T€ 3.244 in das Anlagevermögen investiert. Der Gesamt-Cash-Flow ist mit T€ 144 positiv. Die Bilanzsumme hat sich von T€ 10 203 auf T€ 13.192 erhöht. Dies ist auf der Aktivseite in erster Linie durch den Anstieg des Vorratsvermögens sowie des Anlagevermögens bedingt. Gegenläufig wirkte sich die Verminderung der Forderungen gegen verbundene Unternehmen aus. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen mit T€ 1.208 sind im Wesentlichen bei Bilanzfertigstellung eingegangen, so dass diese Bilanzposition praktisch kein Ausfallrisiko enthält. Auf der Passivseite erhöhte sich das Eigenkapital von T€ 7.263 auf T€ 8.140. Der Anteil des Eigenkapitals an der Bilanzsumme beträgt 61,7 % (Vj. 71,2%). Die sonstigen Verbindlichkeiten verminderten sich um T€ 536. Die Rückstellungen haben sich um T€ 328 vermindert. Analyse und StrategieEmtron kommt aus der Distribution von Standardkomponenten. Auf Grund der überall für alle gleichzeitig verfügbaren Informationen über das Internet gehen die Margen im reinen Handelsgeschäft zurück. Emtron versucht diese Entwicklung durch zusätzliche eigene Dienstleistungen sowie die Nutzung von Synergien innerhalb der Gruppe für die Kunden zu kompensieren. Durch die Verzögerungen in der Bauphase und den Bezug im Juli 19 wird sich die bessere Logistik wohl erst im neuen GJ 19/20 bemerkbar machen. Auch der Fachkräftemangel hat dazu beigetragen, dass wir nicht alle Vertriebsstellen besetzen konnten und somit auch hier weitersuchen und daran arbeiten werden die eigene Mannschaft zu schulen und geeignete Spezialisten zusätzlich an Bord zu bekommen. Mit dem im neuen Gebäude geplanten Ausbau unseres Servicelabors und der engen Zusammenarbeit mit wenigen Hauptlieferanten bieten wir den Kunden einen deutlichen Vorteil gegenüber reinen Händlern. Auch werden wir den Ausbau der Konfigurationscenter für unsere Lieferanten am neuen Standort weiter intensivieren. Hierfür haben wir mit einem neuen Partner einen paneuropäischen Vertrag zur Konfiguration von modularen Stromversorgungen geschlossen. Im Bereich der Stromversorgungen decken wir gem. unserem Firmenmotto "One Stop Shopping" die gesamte Palette von Netzteilen und DC/DC-Wandlern ab. Neben den Standardgeräten, modifizierten Seriengeräten, können wir den Kunden auch bei kundenspezifischen Entwicklungen zur Seite stehen. Zielkunden sind zum einen Hersteller aus der Lichttechnik, Produzenten im Bereich der Industrieautomation, der Medizintechnik, Sondertechnik, Luft- & Raumfahrt sowie Hersteller aus der Sicherheitstechnik. Durch die Trennung der Unternehmenswebsite vom Webshop haben wir die Beratungsseite gestärkt und erhalten vermehrt Design-In & Beratungsanfragen seitens der Kunden. Mit dieser Trennung sind wir auf dem richtigen Weg und gehen weiter den Weg in Richtung Projektgeschäft und sehen uns als unabhängigen Beratungsdienstleister für unsere Kunden. Zusätzlich arbeiten wir einer engeren Vernetzung mit unserem Kunden durch das zur Verfügung stellen von Lager- und Preislisten auf FTP-Servern sowie der direkten Anbindung und Datenaustausch per EDI, je nach Kundenwunsch. Gewachsene Beziehungen zu unseren Kunden und die technische Kompetenz unserer Mitarbeiter sind Grundlage unseres Erfolgs. Als nichtfinanzielle Leistungsindikatoren betrachten wir Arbeitnehmerbelange und Umweltbelange. Im Bereich der Arbeitnehmer setzen wir auf langfristige Zusammenarbeit und dem Aufbau technischer Kompetenz durch interne und externe Schulungen. Durch den Vertrieb energieeffizienter Netzteile und den Einsatz regenerativer Energie beim Betrieb unserer Lagerhalle tragen wir zum Umweltschutz bei. RisikoberichtDie nachfolgend aufgeführten Risiken können unser Unternehmen als Ganzes, unsere finanzielle Situation und unsere Ergebnisse beeinflussen. Den nachfolgend aufgeführten Risiken sind wir permanent ausgesetzt. Die Aufzählung der Risiken ist nicht abschließend, es können zusätzliche Risiken auftreten, die wir derzeit noch nicht kennen oder für nicht bedeutend erachten. Risiken, die den Fortbestand des Unternehmens aktuell gefährden, sind nicht zu erkennen bzw. werden wie folgt genannt. Im laufenden Jahr wurde auf Grund der Zollstreitigkeit eine Zollprüfung angeordnet, die zum Ergebnis hatte, dass nun alle Zölle erfasst und gezahlt wurden. Die von uns eingeführten Prozesse zur Zollanmeldung wurden als gut strukturiert und ausreichend bewertet. Die gebildete Rückstellung wurde in voller Höhe verbraucht. Mit weiteren Nachzahlungen ist aus heutiger Sicht für künftige Einfuhren nicht zu rechnen, da wir mit Erhalt der Bescheide der Auffassung des Zolls vorläufig gefolgt sind, Zoll direkt bezahlen und durch die abgeschlossene Prüfung die vergangenen Jahre bestätigt wurden. Allerdings haben wir gegen jeden Bescheid auf Anraten unseres Zollanwalts Einspruch eingelegt und haben ein Ruhen der Verfahren beantragt. Diesem Ruhen wurde bisher seitens des Zolls stattgegeben und der Zoll wartet nun den Ausgang unseres ersten Einspruches sowie die Entscheidung eines gleich gelagerten Verfahrens vor dem europäischen Gerichtshof ab. Weiterhin haben wir gegen die Rücknahme einer VZTA Klage erhoben. Die Entscheidung hierzu steht noch aus. Bei einer weiteren VZTA haben wir gegen den Bescheid Einspruch eingelegt und werden auf Grund der Gleichartigkeit der Waren und der vorgesehenen Ablehnung unseres Begehrens auf ein Ruhen des Verfahrens bis zum Entscheid des europ. Gerichtshofs, s.o.. Bilanzielle Risiken, soweit diese bei Bilanzerstellung erkennbar waren, wurden durch entsprechende Abschreibungen und Rückstellungen berücksichtigt. Die Bewertung der Risiken erfolgt nach bestem Wissen und Gewissen zum Bilanzstichtag, kann im Einzelfall jedoch nicht ausreichend sein. Elementarrisiken werden durch einen umfassenden Versicherungsschutz abgedeckt. Dieser wird jährlich überprüft, im Einzelfalt kann er jedoch nicht ausreichend sein. Potentielle Risiken, die wir eingehen müssen um am Markt zu bestehen, sind das Vertriebs-, Produkt- und Marktrisiko, sowie die Abhängigkeit von Vorlieferanten. Ein sehr großes nicht zu unterschätzendes aber systembedingtes Risiko birgt die enge Zusammenarbeit mit nur wenigen strategischen Partnern im Produktbereich. Da vor allem der Erfolg mit asiatischen Lieferanten oftmals auf eine langjährige, persönliche Bindung zwischen Entscheidern zurückzuführen ist, kann eine personelle Veränderung, sei es durch das Ausscheiden des oder der Entscheider aus den Unternehmen oder durch eine Veränderung im Gesellschafterkreis der Unternehmen zum Verlust bestehender Geschäftsverbindungen führen. Ein erhebliches Risiko liegt in der Disposition des Lagers. Fehldispositionen können trotz eines mehrstufigen Beschaffungsprozesses zu erheblichen Verlusten fuhren, zumal der Trend das Beschaffungsrisiko immer mehr auf die lokalen Lieferanten zu verlagern weiterhin ungebrochen ist. Das Risiko, unverkäufliche Ware an Lager zu haben, beruht jedoch nicht allein auf einer falschen Einschätzung des zukünftigen Bedarfs, sondern ist auch abhängig von einer unterschiedlichen Auffassung von Qualitätsstandards zwischen Kunden und Produzenten, vor allem wie die Beschaffenheit der Ware aus dem asiatischen Raum zu sein hat. Dieses Risiko versuchen wir durch regelmäßige Qualitätsaudits zu vermindern, völlig ausschließen lässt es sich aber nicht. Weiterhin bestehen Risiken durch politische Vorgaben der EU bezüglich Inhaltsstoffen und der Verwendung der Ware. Die Produkthaftung wird zu einem zunehmend bedeutenderen Risiko für die Gesellschaft als noch vor wenigen Jahren, welches zwar durch die Auswahl der Lieferanten und deren Bewertungen bzw. Audits überwacht wird, bei unterschiedlicher Auffassung über Qualitätsstandards, Täuschungen und kriminellen Handlungen der Vorlieferanten haften jedoch wir als Importeur gegenüber dem Kunden. Ein stets wachsendes Risiko liegt in den Kundenanforderungen, die über den bisherigen Gewährleistungszeitraum und den üblichen Stand eines Liefervertrags hinausgehen. Es hat sich in den letzten Jahren hier sukzessive ein Anspruchsdenken bei den Abnehmern entwickelt, das deutlich zu Lasten des Lieferanten geht. Sich aus dem Liefervertrag ergebende Forderungen können erheblich über dem Warenwert liegen. Zunehmende Rechtsstreitigkeiten mit entsprechendem Risiko sind die Folge. Der oft schlechten Bonität von Kunden aus dem mittelständischen Bereich treten wir durch eine Bonitätsprüfung verbunden mit einer Absicherung über eine Warenkreditversicherung entgegen. Unser Erfolg am Markt hängt weiter sehr stark von dem umfassenden Wissen und der langjährigen Erfahrung unserer Mitarbeiter ab. Eine Mitarbeiterveränderung in großem Maße oder von einzelnen Schlüsselpersonen kann den bisherigen Erfolg gefährden. Eine Veränderung des Kundenverhaltens, langfristig nicht mehr in Mitteleuropa zu produzieren und auf Lieferanten vor Ort zurückzugreifen, stellt unser Geschäftsmodell als Lieferant technisch anspruchsvoller Produkte in Frage. Denselben Effekt hätte ein geändertes Verhalten unserer Vorlieferanten zukünftig über das Internet direkt an industrielle Kunden zu verkaufen und nicht mehr ausschließlich über die etablierten Vertriebskanäle ihre Produkte zu vertreiben, Negativ könnte sich für uns auch ein zu erwartender Konzentrationsprozess auf der Lieferantenseite auswirken, der im Extremfall die Kündigung des Lieferverhältnisses zur Folge haben könnte. Der gleiche Effekt kann eintreten, wenn der Rückgang der Handelsmarge auf Grund der für alle Kunden verfügbaren Wettbewerbsinformation über das Internet unter unseren Kosten liegt, die im Wesentlichen beeinflusst sind durch Personalkosten wie sie im deutschsprachigen Raum üblich sind. Durch die gesamte EDV-Vernetzung des Unternehmens kann ein Ausfall oder eine ernsthafte Störung im Computersystem der Gesellschaft erheblichen Schaden zufügen. Ein Missbrauch durch Externe oder Interne, trotz Sicherheitsvorkehrungen, insbesondere durch Diebstahl von Informationen oder durch ungenügende Datenschutzvorkehrungen kann im Extremfall das Unternehmen gefährden. Fremdwährungsrisiken werden soweit als möglich vermieden. Dennoch können sich Veränderungen vor allem der Dollarparität negativ auf unsere Gesellschaft auswirken. AusblickDie wirtschaftliche Lage beruhigt sich, was sich in seitwärts bewegenden Auftragseingängen zeigt. Die Kunden werden zunehmend vorsichtiger. Der für März geplante Bezug der neuen Immobilie hat sich leider bis in den Juli 19 verzögert, so dass wir hoffen, nun im neuen GJ schneller lieferfähig sein zu können und mit größerer Auswahl den Kunden noch besser zufrieden stellen zu können. Nunmehr können wir die Zentralisierung des Lagers für die Fortec Power Gruppe vorantreiben und die Lieferzeiten zu den Kunden reduzieren, was sich in einer gesteigerten Kundenzufriedenheit zeigen sollte. Durch neue Partnerschaften mit Key-Lieferanten haben wir das Portfolio erweitert und bieten den Kunden noch mehr Auswahl und Support bei technischen Fragen. Somit sollte das kommende Geschäftsjahr, auch im Hinblick auf die Erweiterung der Logistik und einen erneut erhöhten Lagerbestand, ein weiterhin positives Bild abgeben. Wir sind zuversichtlich im kommenden Geschäftsjahr 2019/2020 und auch im folgenden Geschäftsjahr wieder einen Ertrag erwirtschaften zu können.
Riedstadt-Wolfskehlen, den 11.7.2019 Jörg Traum, Geschäftsführer Nach dem Ergebnis meiner Prüfung habe ich am 05.08.2019 dem als Anlagen 1 bis 3 beigefügten Jahresabschluss der Emtron electronic GmbH, Nauheim zum 30. Juni 2019 und dem als Anlage 4 beigefügten Lagebericht für das Geschäftsjahr 2018/2019 den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt, der von mir an dieser Stelle wiedergegeben wird: "BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Emtron electronic GmbHPrüfungsurteileIch habe den Jahresabschluss der Emtron electronic GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 30. Juni 2019 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2018 bis zum 30. Juni 2019 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der Emtron electronic GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2018 bis zum 30. Juni 2019 geprüft. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30. Juni 2019 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2018 bis zum 30. Juni 2019. Der beigefügte Lagebericht vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die PrüfungsurteileIch habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den LageberichtDie gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des LageberichtsMeine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Die Website des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) enthält unter www.idw.de/idw/verlautbarungen/bestoetigungsvermerk/hgb-ja-non-pie eine weitergehende Beschreibung der Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Diese Beschreibung ist Bestandteil meines Bestätigungsvermerks.
Krumbach, den 05.08.2019 Krautkrämer, Wirtschaftsprüfer" |
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