Kreditinstitute des Sparkassensektors
Oppenheim Capital Management GmbHLiquidiert
50667 Köln, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jan Schepanek seit 11.7.2011 | Prokura |
Michael Brauchitsch seit 11.7.2011 | Geschäftsführer |
Marius Gosejohann seit 21.3.2011 | Prokura |
Amelie Wipplinger seit 21.3.2011 | Prokura |
Michaela Eschbach seit 21.3.2011 | Prokura |
Holger Döbert seit 21.3.2011 | Prokura |
Reiner Pfeifferling seit 21.3.2011 | Prokura |
Boris Leißner seit 21.3.2011 | Prokura |
Tina Breiling seit 21.3.2011 | Prokura |
Dirk Dr. Franz seit 15.12.2010 | Geschäftsführer |
Rene Döring seit 14.10.2010 | Prokura |
Alwin Schenk seit 9.8.2010 | Prokura |
Lars Edler seit 9.8.2010 | Prokura |
Steffen Heihoff seit 9.8.2010 | Prokura |
Hans-Ulrich Mayer seit 9.8.2010 | Prokura |
Gisela-Mirja Braun-Tolksdorf seit 9.8.2010 | Prokura |
Jörg Lausberg seit 9.8.2010 | Prokura |
Marc Lessenich seit 9.8.2010 | Prokura |
Claus Greiber seit 9.8.2010 | Prokura |
Jan Reidel seit 9.8.2010 | Prokura |
Andrea Lorenz seit 9.8.2010 | Prokura |
Pierre Annutsch seit 9.8.2010 | Prokura |
Michael Mathiowetz seit 9.8.2010 | Prokura |
Frank Kosiolek seit 9.8.2010 | Prokura |
Sven Martin Bauer seit 9.8.2010 | Prokura |
Dagmar Alpen seit 9.8.2010 | Prokura |
Philipp Schmitz seit 9.8.2010 | Prokura |
Jan Juretzka seit 9.8.2010 | Prokura |
Matthias Gruber seit 9.8.2010 | Prokura |
Ferdinand-Alexander Leisten seit 24.9.2001 | Geschäftsführer |
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Oppenheim Capital Management GmbHKölnJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2009 bis zum 31.12.2009Bilanz zum 31. Dezember 2009Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar bis 31. Dezember 2009Aufwendungen
Erträge
Lagebericht 2009AllgemeinesDie im Jahre 1992 gegründete Oppenheim Capital Management GmbH (OCM) ist ein Finanzdienstleister. Aufgrund entsprechender Erlaubniserteilung der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht, Bonn/Frankfurt am Main, betreibt sie die Finanzportfolioverwaltung. In diesem Zusammenhang erbringt sie im Wesentlichen für Kapitalanlagegesellschaften Portfoliomanagementleistungen nach dem Grundsatz der Risikomischung. Der Gesellschaft ist nicht erlaubt, sich bei der Erbringung dieser Finanzdienstleistungen Eigentum oder Besitz an Geldern oder Wertpapieren von Kunden zu verschaffen. Organisatorisch ist die Gesellschaft in den Konzern Sal. Oppenheim jr. & Cie. S.C.A., Luxemburg, eingebunden. Über Geschäftsbesorgungsverträge sind verschiedene Bereiche und Funktionen auf Gesellschaften inner- und außerhalb des Konzernkreises ausgelagert. Hierzu gehören im Wesentlichen administrative Aufgaben. Am 28. Oktober 2009 wurde zwischen den Eigentümern der Sal. Oppenheim jr. & Cie. S.C.A. und der Deutsche Bank AG ein Rahmenvertrag abgeschlossen, der den Erwerb von 100 Prozent an der Sal. Oppenheim Gruppe - und damit auch der OCM - durch die Deutsche Bank AG vorsieht. Dieser Erwerb wurde am 15. März 2010 vollzogen. MarktumfeldWährend die ersten Monate des zurückliegenden Berichtsjahres weitgehend unter dem Eindruck der tiefgreifenden Wirtschaftsflaute und Finanzkrise stand, fand im weiteren Verlauf die Hoffnung auf deren baldige Überwindung zunehmend Verbreitung. Die Eurozone sowie die USA kehrten nach einem rezessiven ersten Halbjahr im dritten Quartal auf den Wachstumspfad zurück. Diese Erholung ist maßgeblich auf massive Eingriffe von staatlicher Seite sowie auf eine expansive Geldpolitik der wichtigsten Notenbanken zurückzuführen. Die US-Zentralbank Fed beließ ihren Leitzins im seit Dezember 2008 geltenden Korridor zwischen 0 und 0,25 %. Die Europäische Zentralbank (EZB) erreichte Anfang Mai nach mehreren Zinssenkungen den Tiefstand von 1 %. Das Zinsniveau am Geldmarkt sank folglich deutlich; der 3-Monats-EURIBOR ging von 2,89 auf 0,66 % zurück. Bei den längeren Laufzeiten blieben die Renditen in Euroland und in Japan binnen Jahresfrist nahezu unverändert, während sie in den USA leicht anstiegen. An den Rentenmärkten profitierten vor allem Anleihen mit Kreditrisiken (Credits) von den angesichts des moderaten Konjunkturverlaufs niedrigen Inflationserwartungen, den in Folge der Finanzmarktkrise auf ein Rekordniveau auseinandergelaufenen Spreads von Unternehmensanleihen sowie von einer ansteigenden Risikobereitschaft vieler Anleger. Die Wertentwicklung von Euroland-Staatsanleihen (gemessen am Barclays Euro-Aggregate: Treasury Index) betrug dagegen 2,8 %. Die Aktienmärkte konnten die Verluste aus den ersten Monaten schneller aufholen, als dies Anfang des Jahres erwartet worden war. Der MSCI World Index, ein Gradmesser für die weltweite Börsenentwicklung, legte auf Jahressicht in lokalen Währungen fast 23 % zu. Dabei entwickelten sich vor allem Unternehmen mit kleinerer Börsenkapitalisierung sowie Titel aus Südostasien überdurchschnittlich. An den Devisenmärkten erstarkte der Euro gegenüber Yen (auf 133 YEN/EUR) und US-Dollar (auf 1,44 USD/EUR); gegenüber dem britischen Pfund notierte die europäische Gemeinschaftswährung schwächer. Der Verlauf der Zinskurve hat sich nach dem Tiefpunkt der Finanzkrise normalisiert, d.h. sie verläuft vor allem dank gesunkener Zinsen bei den kurzen Laufzeiten deutlich steiler als binnen Jahresfrist. Bei den Vermögensverwaltungsmandaten aus unserem Hause konnten vor allem die Aktienmandate von diesen Entwicklungen profitieren. Gleiches gilt für unsere Wertsicherungs- und Wertsteigerungskonzepte sowie unsere gemischten Mandate, bei denen wir ab Mai die Aktienquote erhöhten. Nach den umfangreichen Werteinbußen des Vorjahres legten die Anteilwerte dieser Mandate teilweise deutlich zu. Mandate, die an den Rentenmärkten investieren, konnten angesichts der im Jahresverlauf zu verzeichnenden Einengung der Renditedifferenzen zwischen Staatsanleihen hoher Bonität und Papieren mit niedrigerem Rating Wertzuwächse erzielen. Das betraf in besonderem Maße Staatsanleihen aus den so genannten Konvergenzländern, aber auch die in mehreren Fonds beigemischten strukturierten Anlageformen (wie Asset Backed Securities). Vor dem Hintergrund des teilweise zurückgekehrten Vertrauens und der von staatlicher Seite unterstützten verbesserten Liquiditätsversorgung an den Märkten konnten viele unserer Anleger von der fundamental guten Qualität der investierten Wertpapiere in Form von - im Vergleich zu den Aktienmärkten zeitverzögerten - Kurssteigerungen partizipieren. Lage der GesellschaftDer Beratungs- und Betreuungsbedarf blieb im institutionellen Geschäft sehr hoch. Die im Laufe des Jahres zunehmende Stabilisierung der gesamtwirtschaftlichen Lage sowie die deutliche Erholung an den Finanzmärkten ab Mitte März konnten die verbreitete Unsicherheit der Anleger nur teilweise vertreiben; entsprechend niedrig fielen die Risikobudgets der institutionellen Kunden aus. Des Weiteren begrenzten Liquiditätsüberlegungen das Absatzpotenzial institutioneller Kunden, vor allem aus dem Industriebereich. Ab dem Frühjahr und vor allem im Vorfeld der Unterzeichnung des oben erwähnten Rahmenvertrages zwischen den Eigentümern der Sal. Oppenheim jr. & Cie. S.C.A. und der Deutsche Bank AG steigerte die kommunikative Begleitung der Nachrichtenlage zur Oppenheim-Gruppe den Kundenbetreuungsaufwand noch einmal erheblich. Mit aktiver Ansprache unserer institutionellen Kunden sowie durch die fortwährende Unterrichtung über die in den Medien umfassend kommentierten Begleitumstände der anstehenden Veräußerung konnte einem stärkeren Vertrauensverlust und größeren Mittelabflüssen entgegengewirkt werden. Auf der institutionellen Seite wirkten sich einige langfristige Trends positiv auf die Mittelbewegungen aus: So profitierte die Gesellschaft von der weiterhin festzustellenden Nachfrage nach so genannten Master-KAGs. In diesem Zusammenhang erhält die OCM den Managementauftrag, während die Master-KAG die administrativen Aufgaben übernimmt. Insbesondere Versicherungen, Kreditinstitute, Versorgungswerke und Zusatzversorgungskassen zogen jedoch häufig Investments in Publikumsfonds beziehungsweise Übernahmen in den Direktbestand einer Anlage in klassischen Spezialfonds bzw. Vermögensverwaltungsmandaten vor. Vor dem Hintergrund der knappen Risikobudgets stießen insbesondere unsere Wertsicherungs-/ Wertsteigerungs-Strategien auf positive Resonanz. Diese vermochten mit den erzielten Ergebnissen auch bestehende Anleger zu überzeugen. Bei Kreditinstituten trafen Market-Neutral-Strategien zum Abbau negativer Aktiengewinne über gehedgte Aktienportfolios auf rege Nachfrage. Darüber hinaus waren Renten-Mandate gefragt, die schwerpunktmäßig in Unternehmensanleihen investieren. Weiterhin können wir eine ungebrochene Nachfrage nach Währungskonzepten und quantitativen Aktienmandaten verzeichnen, die durch das Portfoliomanagement der OCM erfolgreich verwaltet werden. Hier konnten neue Mandate hinzugewonnen werden. Ferner wurde die Produktpalette an die geänderten Markt- und Nachfrageverhältnisse angepasst mit dem Ziel, unser bestehendes Angebot übersichtlicher und transparenter zu gestalten. Die Erholung an den Aktienmärkten erleichterte nach den ersten Wochen des Jahres 2009 die kommunikative Begleitung unserer Bestandskunden. Eine ähnliche Entwicklung war in der zweiten Jahreshälfte bei Mandaten zu beobachten, die auf europäische Credits und das Thema Konvergenz setzen und beispielsweise Asset Backed Securities oder Nachranganleihen beigemischt haben. Hier sorgten die Einengung der Geld-Brief-Spannen im Jahresverlauf und die Wiederaufnahme eines einigermaßen geregelten Handels in einzelnen Marktsegmenten für eine gewisse Entspannung. Die Resonanz von Kundenseite auf die daraus resultierenden Werterholungen in den verwalteten Vermögen war entsprechend positiv. Für den gesamten Bereich Vermögensverwaltung der Oppenheim Gruppe wurden in 2009 die im August 2007 begonnenen Projektarbeiten zur Einführung der neuen Fondsbuchhaltungssoftware "XENTIS" abgeschlossen. Damit lässt sich nun die gesamte Prozesskette von der Orderfassung über die Trade-Abwicklung, Stammdatenverwaltung, Fonds- und Mandatsbuchhaltung, Depotbankkontrolle, Compliance bis zum Legal Reporting mit einer Software abdecken. Strategisches Ziel dieser Maßnahme war es, unseren Kunden eine hohe Datenzuverlässigkeit und -einheitlichkeit in den Bereichen Risikomessung, Fonds- und Mandatsbuchhaltung, Depotbank und Provisionsberechnung unabhängig von Standort und Konzerngesellschaft zu bieten. Nachdem im Juli 2009 die letzten OCM-Mandate und OKAG-Fonds erfolgreich in das "XENTIS"-System migriert waren, wurde das bisherige Fondsadministrationssystem V3 sowie weitere Altsysteme der Ordererfassung und Anlagegrenzprüfung abgeschaltet. Im Rahmen dieser Einführung wurden auch Prozesse innerhalb der OCM entsprechend überarbeitet und angepasst. Entwicklung der Assets under ManagementDie kontinuierliche Weiterentwicklung der Investmentprozesse kombiniert mit einer qualitativ hochwertigen Beratungsleistung spiegelt sich in den steigenden Nettomittelzuflüssen beim verwalteten und betreuten Vermögen wider. Das von der OCM verwaltete und betreute Vermögen erhöhte sich stichtagsbezogen um rund EUR 437 Mio. auf rund EUR 7,9 Mrd. Hierbei standen Bruttomittelzuflüssen in Höhe von EUR 2,9 Mrd. Rückflüsse von EUR 2,6 Mrd. und Ausschüttungen von EUR 0,2 Mrd. gegenüber. Die Gewinne an den internationalen Finanzmärkten sorgten für einen Anstieg des verwalteten Vermögens von rund EUR 355 Mio. Im Jahresdurchschnitt verwaltete die Gesellschaft EUR 7,4 Mrd (Vorjahr: EUR 8,7 Mrd.) Zum Jahresende 2009 verwaltete die Gesellschaft 87 Management- und zwei Vermögensverwaltungsmandate (Ultimo 2008: 82 Management- und zwei Vermögensverwaltungsmandate) Ertrags-, Finanz- und VermögenslageDas Ergebnis der Gesellschaft vor Steuern beträgt EUR 1,2 Mio. (Vorjahr: EUR 2,6 Mio.). Die Erträge aus Verwaltungsvergütung sind überwiegend volumenbedingt niedriger ausgefallen. Die Provisionserträge betrugen EUR 14,2 Mio. und reduzierten sich damit um 13,5 % beziehungsweise EUR 2,2 Mio. In der Verwaltungsvergütung sind performanceabhängige Vergütungen im Umfang von EUR 1,3 Mio. (Vorjahr: EUR 1,3 Mio.) enthalten. Die Provisionsaufwendungen aus VVG reduzierten sich im Wesentlichen volumenbedingt von EUR 3,1 Mio. auf EUR 1,3 Mio. Die Personalkosten von EUR 1,4 Mio. erhöhten sich gegenüber Vorjahr um EUR 0,2 Mio. Die anderen Verwaltungsaufwendungen stiegen resultierend aus gestiegenen Leistungsverrechnungen an verbundene Konzerngesellschaften um EUR 1,1 Mio. auf EUR 11,6 Mio. Diesen stehen EUR 1,2 Mio (Vorjahr: 0,2 Mio) Erträge aus konzerninternen Leistungsverrechnungen gegenüber. Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen trugen in Höhe von EUR 0,2 Mio (Vorjahr: EUR 1,2 Mio) zum Ergebnis des Geschäftsjahres bei. Steueraufwendungen in Höhe von EUR 0,4 Mio (Vorjahr: EUR 0,9 Mio) führen zu einem Ergebnis nach Steuern von EUR 0,8 Mio (Vorjahr: EUR 1,7 Mio). Die Bilanzsumme der Gesellschaft zum Stichtag beläuft sich auf EUR 9,0 Mio (i.Vj: 13,2 Mio.). Der Rückgang der Bilanzsumme ergibt sich im Wesentlichen aus um EUR 4,7 Mio niedrigeren täglich fälligen Forderungen an Kreditinstitute verbunden mit um EUR 3,7 Mio. gesunkenen kurzfristigen Passiva. Im Rahmen der Altersversorgung dienen Vermögenswerte in Höhe von EUR 0,4 Mio der Deckung von Versorgungsansprüchen in Höhe von EUR 0,6 Mio. Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft beträgt unverändert EUR 4,0 Mio. Die Anlage des Eigenkapitals und der Liquidität erfolgt nahezu ausschließlich in konzerneigenen Investmentfonds beziehungsweise sind als liquide Mittel verfügbar. Die Gesellschaft kann aufgrund der derzeitigen Liquiditätslage jederzeit ihren Zahlungsverpflichtungen nachkommen. Die Eigenkapitalquote ist im Geschäftsjahr von 43,4 % auf 53,6 % gestiegen. Die Eigenkapitalrentabilität in 2009 beträgt 20,0 % (i. Vj. 43,1 %) Aufsichtsrechtliche RahmenbedingungenRisikomanagement Grundlagen Die OCM unterliegt den aufsichtsrechtlichen Mindestanforderungen an das Risikomanagement (MaRisk). Aufgrund unseres Geschäftsmodells erkennen wir zudem im Kundeninteresse die für Kapitalanlagegesellschaften geltenden Wohlverhaltensregeln des BVI als verbindlich an. Schwerpunkte des Risikomanagements waren in Zusammenhang mit der Finanzmarktkrise diverse Markt-, Bestands- und Performanceanalysen sowie die kontinuierliche Risikobeurteilung von Kundenbeziehungen. Zentrale Elemente des Risikomanagementsystems sind die Risikoleitsätze, die Risikostrategie, das Risikohandbuch und der regelmäßige Risikobericht. Die Steuerung der unterschiedlichen Risikoarten ist in der Risikostrategie der Gesellschaft beschrieben, die ebenso wie die Geschäftsstrategie im Geschäftsjahr aktualisiert und überarbeitet wurde. Der Risikobericht beinhaltet Aussagen zu strategischen Risiken, Finanzrisiken und operationalen Risiken. Über die Einführung entsprechender Risikomaßnahmen wird in den Geschäftsführungssitzungen entschieden. Im Rahmen der Risikotragfähigkeitsrechnung der Gesellschaft werden die Markt-, Geschäfts- und operationelle Risiken auf Grundlage des aufsichtsrechtlichen Basisindikatoransatzes gesteuert. Seit 1. Dezember 2009 wird für die OCM eine Risikotragfähigkeitsrechnung erstellt, welche misst, ob die im Rahmen der Geschäftstätigkeit eingegangenen Risiken durch das zur Verfügung stehende Risikokapital abgedeckt sind. Zudem wurde im Geschäftsjahr 2009 die Umsetzung der im Oktober 2008 vom Konzern verabschiedeten Outsourcingrichtlinie abgeschlossen. Steuerung der Eigenmittelanlagen Grundlage zur Steuerung der Eigenmittelanlage ist ein wöchentliches Reporting über die aktuellen Wertpapierbestände und des Barvermögens sowie eine Cash-Flow-Rechnung der monatlich erwarteten Geldein- und -ausgänge. Die Steuerung der Adressenausfallrisiken erfolgt entsprechend den Anlagerichtlinien zu den Eigenmitteln. Zur Überbrückung möglicher Liquiditätsengpässe steht der OCM außerdem eine Kreditlinie des Bankhauses Sal. Oppenheim zur Verfügung. IT-Risiken Zur Steuerung der Mandate führen wir die Portfolien in der im Bereich Asset Management von Oppenheim eingesetzten IT-gestützten Fondsbuchhaltung sowie in hieran angrenzenden Systemen. Unsere komplexe Datenverarbeitung bringt eine Abhängigkeit von technischen Systemen mit sich. Etwaigen Ausfallrisiken begegnet die für die Gesellschaft zuständige IT-Abteilung der Vermögensverwaltung des Bankhauses durch striktes Projektmanagement bei der Einführung neuer IT-Prozesse sowie durch die Auslagerung von IT-Infrastruktur an leistungsstarke Partner im Wege umfangreicher Dienstleistungsverträge. Operationelle Risiken im Mandatsgeschäft der Gesellschaft Über eine automatisierte ex-ante-Kontrolle stellen wir bei der Ordereingabe durch den jeweiligen Portfolio-Manager sicher, dass die für die einzelnen Portfolien geltenden gesetzlichen und vertraglichen Grenzen sowie eventuell darüber hinaus bestehende Vorgaben eingehalten werden. Eine zweite Kontrolle findet ex-post statt. Strategische Risiken Der unverändert vorhandenen Konzentration auf einige große institutionelle Anleger tragen wir weiterhin sowohl durch eine entsprechend intensive Kundenbetreuung als auch über eine systematische Risikokontrolle Rechnung. Dazu zählen beispielsweise die kontinuierliche Risikobeurteilung der Kundenbeziehungen durch Portfoliomanager und Kundenbetreuer sowie die Analyse und Steuerung strategischer und operationaler Risiken durch das Risikomanagement der Gesellschaft. Ausblick Die BaFin erklärte die BVI-Wohlverhaltensregeln mit Schreiben vom 20. Januar 2010 für allgemein verbindlich. In einem gesonderten Regelwerk "Selbstregulierung der Investmentbranche" sollen über den BVI zudem weitere Standards, die in den bisherigen Wohlverhaltensregeln enthalten waren, zusammengefasst werden. Des Weiteren erwarten wir dass die Pflichten, die sich aus dem im Entwurf vorliegenden BaFin-Rundschreiben "MaRisk für Investmentgesellschaften" ergeben und indirekten Einfluss auf die Gesellschaft haben werden, sinngemäß konkretisiert werden. Im Jahr 2010 hat die Gesellschaft ein Projekt initiiert mit dem Ziel, die oben aufgeführten aufsichtsrechtlichen Änderungen für den Geschäftsbereich Asset Management umfassend umzusetzen. Übrige Entwicklungen Zum 31. März 2009 legte Stephan Graf Walderdorff aus persönlichen Gründen auf eigenen Wunsch sein Mandat als Geschäftsführer nieder. Seine Aufgaben übernahm zunächst kommissarisch Herr Ferdinand-Alexander Leisten. Zum 1. Mai 2009 trat Herr Dr. Holger Sepp als Geschäftsführer wieder in die Gesellschaft ein und übernahm die Aufgaben von Stephan Graf Walderdorff. Entwicklungen nach Abschluss des Geschäftsjahres Der mit Rahmenvertrag vom 28. Oktober 2009 vereinbarte Erwerb des Oppenheim-Konzerns durch die Deutsche Bank wurde im ersten Quartal 2010 vollzogen. Aus den zu erwartenden Anpassungsprozessen im Unternehmen sowie aus der potenziellen Abwanderung von Schlüssel-Mitarbeitern ergeben sich für die OCM aus der Übernahme operationelle Risiken. Andererseits ergeben sich aus der Übernahme mögliche Mittelzuflüsse von Kunden, die aus geschäftspolitischen Gründen eine Zusammenarbeit mit der Deutschen Bank ablehnen. Die Zuflüsse korrespondieren in diesen Fällen mit Mittelabflüssen der Oppenheim KAG. Im ersten Quartal 2010 trug dieser Faktor wesentlich zu einem Nettomittelzufluss für die OCM von rund EUR 679 Mio bei. Prognosebericht Notenbanken, supranationale Organisationen wie die OECD sowie viele Akteure an den Finanzmärkten beurteilen die gesamtwirtschaftliche Lage zum Berichtsstichtag optimistischer als noch vor einigen Monaten. Die OECD prognostiziert für 2010 ein globales Wachstumsplus von 3,4 %. Nach dem tiefen Einbruch Anfang 2009 ist diese Erholung vor allem durch fiskalische und monetäre Maßnahmen sowie durch Lagereffekte, in der Eurozone zudem durch einen Exportanstieg getrieben. Erst im Verlaufe des Jahres 2010 sollte sich ein anhaltender, sich selbst tragender Aufschwung einstellen, der jedoch im historischen Vergleich schwach bis moderat ausfallen dürfte. Konjunkturrisiken bestehen insbesondere darin, dass für eine nachhaltige Erholung in den USA eine Verbesserung der Situation am Arbeitsmarkt notwendig sein wird. In der Eurozone dürfte es der nach wie vor schwache Konsum angesichts der schlechten Lage am Arbeitsmarkt sowie aufgrund geringer Lohnzuwächse schwer haben, die in den kommenden Quartalen auslaufenden positiven Effekte aus den staatlichen Konjunkturprogrammen zu ersetzen. Da die Inflationsrisiken für 2010 moderat ausfallen, können die Notenbanken weiterhin eine expansive Geldpolitik betreiben. Angesichts dieses positiven Szenarios könnte sich die Zurückhaltung vieler institutioneller Kunden bei der Mandatsvergabe legen. Besonders Aktieninvestments, und hier vor allem aus Europa und den Emerging Markets, dürften in den Genuss weiterer Mittelzuflüsse kommen, die sich mit gezielter Ansprache auch für die OCM mobilisieren lassen sollten. Ferner sollten sich mit Absolute-Return-Strategien, die weitgehend unkorreliert mit der Renditeentwicklung traditioneller Marktsegmente eine positive Rendite anstreben, neue Anlagegelder sowohl im Retailbereich als auch bei institutionellen Kunden einwerben lassen. Mittels der "Multi Alpha"-Strategie werden wir erfolgreiche Produkte beziehungsweise die bewährte Kompetenz aus unserem Hause auf den Gebieten "Aktien Market Neutral", Währungen und "Multi Asset Allocation" nach vorne stellen und auch über einen neuen Publikumsfonds zugänglich machen. Damit bieten wir unseren Kunden eine Kombination mehrerer Alpha-Quellen, die eine geringe Korrelation zueinander und damit ein hohes Diversifikationspotenzial aufweisen. Dies dürfte, nicht zuletzt aufgrund der überzeugenden Ergebnisse in den vergangenen Monaten, bei Kunden Anklang finden, die von der OCM als Produktpartner eine breite und aktive Steuerung über verschiedene Anlageklassen bei begrenztem Anlagerisiko einfordern. Im geldmarktnahen Bereich dürfte das Marktumfeld angesichts des aktuellen Zinsniveaus schwierig bleiben. Die von der OCM in den zurückliegenden Jahren weiterentwickelte und unseren Kunden empfohlene Wertsicherungs-/Wertsteigerungsstrategie ist mit ihren Eigenschaften weiterhin ein ideales Konzept für einen vorsichtigen Wiedereinstieg in den Aktienmarkt. Wir sind davon überzeugt, dass wir bei einer fortgesetzten Stabilisierung der konjunkturellen Lage hier unsere gute Wettbewerbsposition weiter ausbauen können. Im Bereich des quantitativen Aktienmanagements erwarten wir, dass unser sehr guter und stetiger Track Record weiterhin zu einer guten Nachfrage unserer Kunden führen wird. Weitere Themen, die wir im derzeitigen Marktumfeld zur Beimischung empfehlen werden, sind unsere Expertise im globalen Management von Währungen und Staatsanleihen aus Ländern, die sich wirtschaftlich an die Industrienationen annähern (Anlagethema Konvergenz). Das aktuelle Markt- und Konjunkturumfeld bleibt allen positiven Aspekten zum Trotz von erheblichen Ungewissheiten belastet, was detaillierte Prognosen für die weitere Geschäftsentwicklung der OCM erschwert. So ist eine Korrektur an den Aktienmärkten spätestens dann nicht mehr auszuschließen, wenn die Notenbanken den Ausstieg aus ihrer expansiven Geldpolitik intensivieren und auf die milliardenschweren Konjunkturprogramme in aller Welt die notwendige Konsolidierung der öffentlichen Haushalte folgt. Dies würde sich auf die wirtschaftlichen Prognosen schon alleine deshalb verstärkt auswirken, da viele Unternehmen heute schon am Kreditmarkt erschwerte Bedingungen vorfinden und der US-Konsum als globale Konjunkturstütze geschwächt bleiben dürfte. Nachdem sich die enttäuschende Performance im Renten-Bereich Credits (insbesondere ABS) aus dem Vorjahr zunächst auch 2009 fortsetzte, konnten sich die Bewertungen der Papiere ab dem Sommer von den Tiefstständen deutlich erholen. Dennoch liegen sie aus Sicht vieler unserer Anleger noch immer weit unter den Einstiegskursen. In den vergangenen Monaten zeigte sich im europäischen ABS-Markt zudem eine Diskrepanz zwischen den zahlreichen Rating-Herabstufungen für viele Strukturen und der Entwicklung ihrer Bewertungskurse. Die Durchschnittsratings der Papiere innerhalb der Fonds haben sich in dieser Phase deutlich verschlechtert. Das vor diesem Hintergrund anhaltende Risiko aus unseren Kundenbeziehungen könnte sich in einer weiterhin mangelnden Nachfrage (vor allem im Credit-Bereich), einem Abzug von Anlagegeldern aus Mandaten der OCM und in Mandatsverlusten konkretisieren. Durch Verweise auf die hohe Qualität der von unserem Management ausgewählten Investments erwarten wir, in enger Abstimmung mit unseren Kunden, negative Auswirkungen für unser Haus verhindern zu können. Weitere Kundenrisiken ergeben sich aus dem Reputationsverlust des Bankhauses durch die öffentlich wahrgenommenen Umstände der im Frühjahr 2010 erfolgten Übernahme durch die Deutsche Bank AG. Entsprechende Mittelabflüsse oder fehlende Mittelzuflüsse sind trotz guter persönlicher Kontakte zu den Kunden und trotz steten Bemühens um flexible, individuelle Lösungen für unsere Kunden nicht dauerhaft auszuschließen. Die Realisierung der verhalten positiven Absatzprognosen würde sich in diesem Fall als schwierig erweisen. Für das kommende Jahr wird ein moderat positives Netto-Mittelaufkommen erwartet. Aufgrund der Annahme einer sich in 2010 fortsetzenden Aufwärtsentwicklung an den Aktienmärkten (Prognose für den DAX-Stand per 12/2010: 6.550 Punkte) und von Zinserhöhungen nicht vor dem zweiten Halbjahr dürfte das verwaltete Vermögen wie zuletzt marktseitig Unterstützung finden. Die negativen Effekte werden im Folgejahr keine vergleichbaren Auswirkungen auf die von der Gesellschaft verwalteten Mittel haben, so dass für das Jahr 2011 davon ausgegangen werden kann, dass sich die Höhe der Mittelabflüsse im Vergleich zum Vorjahr normalisieren wird. Ende 2009 wurde eine neue Vertriebsstrategie entwickelt. Die Implementierung der in der Vertriebsstrategie identifizierten Maßnahmen sollte sich ab Ende 2010 sowie in 2011 in erhöhten Brutto-Mittelzuflüssen niederschlagen. Vor diesem Hintergrund sollte die Gesellschaft in 2010 und 2011 die Erträge aus Vermögens- und Managementvergütung moderat steigern können, wenngleich auf ein niedrigeres Niveau als in den Jahren vor 2008. Diese Prognose unterstellt, dass sich die konjunkturelle Erholung verstetigt, es an den Kapitalmärkten zu keiner Gegenbewegung kommt und sich keine signifikanten Belastungen aus der Veränderung der Eigentümerstruktur der Gruppe ergeben. Mithilfe eines fortgesetzt rigiden Kostenmanagements gehen wir davon aus, die Kostenentwicklung in einem vertretbaren Umfang halten und den im historischen Vergleich verminderten Ertragschancen Rechnung tragen zu können. Existenzielle Gefahren für den Fortbestand der Gesellschaft sehen wir derzeit nicht, da wir beim Kostenmanagement eine Verlangsamung der Entwicklung unseres Geschäfts bereits berücksichtigen. Personelle Risiken für den Geschäftsbetrieb könnten sich unter Umständen aus dem hohen Grad an Unsicherheit in der Belegschaft bezüglich der künftigen Form der Zusammenarbeit mit dem neuen Eigentümer und damit zusammenhängenden Sorgen über die Arbeitsplatzsicherheit ergeben. Sollte es in Schlüsselpositionen zu unerwarteter Fluktuation kommen, wären auch damit personelle Risiken verbunden. Es wurden jedoch bereits verstärkt Maßnahmen zur zielgerichteten und zeitnahen Information der Mitarbeiter über die weitere Entwicklung und mögliche Personalbindungsmaßnahmen im Rahmen einer Gesamtbanklösung ergriffen. Für das Jahr 2010 wird mittels steigender Assets und insbesondere durch die Nachhaltigkeit des Kostenmanagements ein deutlich positives, mit dem des abgelaufenen Geschäftsjahres vergleichbares Ergebnis angestrebt. Für das Jahr 2011 erwarten wir ein weiteres Wachstum der Gesellschaft.
Köln, im Mai 2010 Die Geschäftsführung Leisten Dr. Sepp Anhang für das Geschäftsjahr 2009a) AllgemeinesDer Jahresabschluss zum 31. Dezember 2009 wurde nach den Vorschriften des GmbH-Gesetzes und des Handelsgesetzbuches in Verbindung mit der für Kreditinstitute erlassenen Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute (RechKredV) aufgestellt. b) Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDie Gliederung der Bilanz entspricht gemäß § 2 Abs. 1 RechKredV dem Formblatt 1. Forderungen werden zum Nominalwert bilanziert, ggf. werden Einzelwertberichtigungen gebildet. Wertpapiere - soweit diese der Liquiditätsreserve zugeordnet sind - werden nach dem strengen Niederstwertprinzip auf Basis der von der verwaltenden Kapitalanlagegesellschaft veröffentlichten Rücknahmepreisen bilanziert. Der Wertpapierbestand beinhaltet andere nicht festverzinsliche Wertpapiere. Zuschreibungen wurden im Geschäftsjahr 2009 in Höhe von T€ 6 vorgenommen. Zur gesonderten Verwaltung der Altersversorgungsverpflichtungen und diesbezüglichen Mittel hat das Bankhaus Oppenheim im Geschäftsjahr 2005 den Sal. Oppenheim Treuhand e. V., Köln, gegründet. Dieser Verein verwaltet auf der Grundlage entsprechender Treuhandverträge die ihm von den Konzernunternehmen übertragenen Mittel. Zum Bilanzstichtag verwaltet der Verein für die Gesellschaft Vermögenswerte von insgesamt T€ 421 - im Wesentlichen Investmentanteile. Diese sind dem Anlagebestand zugeordnet. Die Bilanzierung dieser Wertpapiere erfolgt nach dem gemilderten Niederstwertprinzip. Zum Stichtag ergaben sich stille Lasten in Höhe von T€ 34 und unrealisierte Gewinne in Höhe von T€ 4. Die Sicherheitenstellung bezieht sich auf Verbindlichkeiten der Bilanzpositionen "Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen". Andere Vermögenswerte der Gesellschaft sind nicht als Sicherheit übertragen. Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer bewertet. Geringwertige Anlagegüter bis € 150,-- werden im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben. Selbstständig nutzbare Wirtschaftsgüter deren Anschaffungs- oder Herstellungskosten zwar 150 Euro, aber nicht 1.000 Euro übersteigen, werden je Wirtschaftsjahr in einen Sammelposten aufgenommen. Dieser Sammelposten wird ab dem Jahr der Anschaffung oder Herstellung gleichmäßig mit jeweils 1/5 abgeschrieben (so genannte Poolabschreibung) gem. § 6 Abs. 2a EStG. Zuschreibungen gemäß § 280 Abs. 1 HGB waren nicht vorzunehmen. Die aktive Rechnungsabgrenzung erfolgt nach den einschlägigen handelsrechtlichen Vorschriften einschließlich der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung. Rechnungsbeträge bei bereits gezahlte Vergütung für noch nicht bzw. nicht vollständig erbrachte Leistungen. Verbindlichkeiten werden mit ihrem Rückzahlungsbetrag passiviert. Für ungewisse Verbindlichkeiten wurden Rückstellungen in Höhe der zu erwartenden Inanspruchnahme vorgenommen. Die Pensionsrückstellungen einschließlich der Rückstellungen für Zusagen aus Gehaltsumwandlung ergeben sich aus versicherungsmathematischen Gutachten zum Bilanzstichtag. Das steuerliche Teilwertverfahren gemäß § 6a EStG unter Anwendung eines Rechnungszinsfußes von 6 % wird seit dem 1. Januar 2003 nicht mehr angewendet. Stattdessen erfolgt die Bewertung der Pensionsverpflichtungen in Anlehnung an den International Accounting Standard 19. Zur Ermittlung der Höhe der Pensionsverpflichtungen für Mitarbeiter wurden folgende Annahmen zu Grunde gelegt:
Des Weiteren sind in den Pensionsrückstellungen mit einer Höhe von TEUR 84 Ansprüche aus der Betriebsvereinbarung vom 1. Januar 2005 ("AV OPP 2005") berücksichtigt. Im Rahmen dieser Vereinbarung können Mitarbeiter auf einen Teil ihrer Bruttobezüge verzichten und erhalten hierfür eine wertgleiche betriebliche Altersversorgung. Rückstellungen für Altersteilzeit und Jubiläen ergaben sich nach versicherungsmathematischen Gutachten. Zugrunde gelegt wurden die "Richttafeln 2005 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck unter Anwendung eines Rechnungszinsfußes von 5,5 %. c) Angaben und Erläuterungen zur Bilanz(1) Entwicklung des Anlagevermögens
d) Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungDie Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung folgt gemäß § 2 Abs. 1 RechKredV dem Formblatt 2 (Kontoform). (1) Die Provisionsaufwendungen betreffen im Wesentlichen mit T€ 923 Bestandsprovisionen der Bank Sal. Oppenheim jr. & Cie (Österreich) AG, Wien, für acht (i. Vj. acht) Mandate, sowie Bestandsprovisionen an Kunden in Höhe von T€ 166. (2) Die allgemeinen Verwaltungsaufwendungen beinhalten in Höhe von T€ 1.405 Personalaufwendungen und in Höhe von T€ 11.621 andere Verwaltungsaufwendungen, die in Höhe von T€ 11.217 Kostenumlagen, aus Dienstleistungsverrechnungen mit verbundenen Unternehmen beinhalten. (3) Die Provisionserträge beinhalten in Höhe von T€ 13.117 Entgelte aus Fondsmanagement und Vermögensverwaltung sowie Entgelte aus dem Management der Luxemburger Mandate in Höhe von T€ 956. (4) In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind im Wesentlichen Kostenerstattungen der Oppenheim Kapitalanlagegesellschaft mbH, Köln, für erbrachte Dienstleistungen in Höhe von T€ 1.214 enthalten. (5) Periodenfremde Erträge sind im Wesentlichen die in den sonstigen betrieblichen Erträgen enthaltenen Auflösungen von Rückstellungen in Höhe von T€ 239. (6) Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag beliefen sich im Geschäftsjahr auf T€ 434. (7) Alle Erträge wurden im Inland erzielt. e) Sonstige finanzielle VerpflichtungenSonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen nicht. f) Sonstige Angaben(1) Geschäftsführer der Gesellschaft waren im Geschäftsjahr 2009 die Herren:
(2) Mit Wirkung vom 15. Januar 2010 wurde Herr Ferdinand-Alexander Leisten zum Aufsichtsratsmitglied der Oppenheim VAM Kapitalanlagegesellschaft mbH, Köln, ernannt. (3) Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung nach § 286 Abs. 4 HGB wird verzichtet, da von der Gesamtangabe Rückschlüsse auf die Einzelbezüge möglich sind. Es bestehen keine Pensionsverpflichtungen gegenüber früheren Geschäftsführungsmitgliedern und ihren Hinterbliebenen. (4) Die Gesellschaft gewährte keinem Mitglied eines Organs der Gesellschaft Vorschüsse oder Kredite und ging für die keine dieser Personen Haftungsverhältnisse ein. (5) Durchschnittliche Beschäftigtenzahl während des Geschäftsjahres: 12 Mitarbeiter.
(6) Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar wird von dem Mutterunternehmen Sal. Oppenheim jr. & Cie. S.C.A., Luxemburg, im Konzernabschluss angegeben. (7) Name und Sitz des Mutterunternehmens, in dessen Konzernabschluss der Jahresabschluss der Oppenheim Capital Management mbH einbezogen wird:
Der Konzernabschluss ist am Sitz der Muttergesellschaft erhältlich. (8) Die Bank Sal. Oppenheim jr. & Cie. S.C.A. Luxemburg, ist Alleingesellschafterin. (9) Entwicklung des Bilanzgewinns
Der Gesellschafterversammlung wird vorgeschlagen, den Bilanzgewinn an die Sal. Oppenheim jr. & Cie. S.C.A., Luxemburg, auszuschütten.
Köln, 26. Mai 2010 Die Geschäftsführung Ferdinand-Alexander Leisten Dr. Holger Michael Sepp Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss --bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang-- unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Oppenheim Capital Management GmbH, Köln, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2009 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung auf Grund der bei der Prüfung gewonnen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Oppenheim Capital Management GmbH, Köln. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Düsseldorf, 28. Mai 2010 KPMG
AG
Kügler, Wirtschaftsprüfer Thissen, Wirtschaftsprüfer |
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