COMAGO Immobilien GmbH
Selbe AdresseKauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Günter Bernhard Gödde seit 18.8.2022 | Geschäftsführer |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Fischer Meß- und Regeltechnik GmbHBad SalzuflenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2020 bis zum 31.12.2020Lagebericht1. Grundlagen des Unternehmens 2. Wirtschaftsbericht 2.1 Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen 2.2 Geschäftsverlauf 2.3 Lage des Unternehmens 2.3.1 Ertragslage 2.3.2 Vermögenslage 2.3.3 Finanz- und Liquiditätslage 2.4 Entwicklungsbericht 3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht 3.1 Prognosebericht 3.2 Risikobericht 3.2.1 Risikomanagementsystem 3.2.2 Risiken in Bezug auf die Verwendung von Finanzinstrumente 3.2.2 Risiken 3.3 Chancenbericht 1. Grundlagen des Unternehmens Gegenstand unserer Unternehmung ist die Entwicklung, Produktion und der Vertrieb elektronischer und feinmechanischer Geräte der Mess- und Regeltechnik. Vom anzeigenden Druckschalter bis hin zu komplexen, vernetzbaren Regelsystemen. Unsere Geräte sind in allen Bereichen eingesetzt, um Prozesse verschiedenster Art zu optimieren. Unsere Produktgruppenschwerpunkte befinden sich in den Bereichen Druck, Differenzdruck, Temperatur, Feuchte, Füllstand und Durchfluss. Unsere Absatzmärkte sind weltweit mit europäischem Schwerpunkt. 2. Wirtschaftsbericht 2.1. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Die Corona-Pandemie hinterließ im Jahr 2020 deutliche Spuren in nahezu allen Wirtschaftsbereichen. Besonders deutlich zeigte sich der konjunkturelle Einbruch in den Dienstleistungsbereichen, die zum Teil so starke Rückgänge wie noch nie verzeichneten. Dabei gab es durchaus gegenläufige Entwicklungen: Der Onlinehandel nahm deutlich zu, während der stationäre Handel zum Teil tief im Minus war. Die starken Einschränkungen in der Beherbergung und Gastronomie führten zu einem historischen Rückgang im Gastgewerbe. Die Industrie war vor allem in der ersten Jahreshälfte betroffen, unter anderem durch die zeitweise gestörten globalen Lieferketten. Nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes sank das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2020 um 4,9 % im Vergleich zum Vorjahr. 2.2. Geschäftsverlauf Auch für unser Unternehmen war das Geschäftsjahr 2020 durch die negativen Auswirkungen der Corona-Pandemie geprägt. Entsprechend wurden die Umsatzerwartungen nicht erreicht. Durch ein konsequentes Kostenmanagement konnten die Ergebnisziele jedoch im Wesentlichen erreicht werden. Wie sich die weitere konjunkturelle Entwicklung in unsere Branche und auf unser Unternehmen in 2021 auswirkt, lässt sich zum aktuellen Zeitpunkt nicht verlässlich abschätzen. Im Geschäftsjahr 2020 blieben die Umsatzerlöse mit einem Minus von 10,8% unter Vorjahr. Das Rohergebnis sank von TEUR 11.734 um 5,3 % auf TEUR 11.113. Das Ergebnis vor Steuern (EBT) erhöhte sich von TEUR 1.476 um 15,6 % auf TEUR 1.706. Der Auftragseingang lag 10,9 % unter Vorjahr. Der Auftragsbestand zum Jahresende betrug TEUR 2.359 und lag damit 11,3 % unter Vorjahr. Die Anpassung betraf alle Produktbereiche. Die durchschnittliche Personalstärke sank im Geschäftsjahr 2020 um 6 auf 116 Mitarbeiter. Im Jahresdurchschnitt wurden außerdem 12 Auszubildende (Vj. 15 Auszubildende) beschäftigt. 2.3 Lage des Unternehmens 2.3.1. Ertragslage Der Rückgang der Materialaufwandsquote von 30,9 % auf 29,3 % konnte den Rückgang der Umsätze in Höhe von 10,8 % im Geschäftsjahr nicht kompensieren. Dementsprechend ergibt sich ein gesunkener Rohertrag (Gesamtleistung ./. Materialaufwand) von TEUR 10.653 (Vj. TEUR 11.540). Die Personalquote (Personalaufwand im Verhältnis zur Gesamtleistung) stieg im Vorjahresvergleich um 0,88 %-Punkte. Im Geschäftsjahr 2020 konnte ein Ergebnis vor Steuern von TEUR 1.706 (Vj. TEUR 1.476) erzielt werden. Es wurde ein Jahresergebnis von TEUR 1.200 (Vj. TEUR 1.037) erzielt. 2.3.2. Vermögenslage Die Bilanzsumme ist gegenüber dem Vorjahr um TEUR 117 auf TEUR 10.215 gestiegen. Der Jahresüberschuss beträgt TEUR 1.200, das Eigenkapital beträgt TEUR 9.000. Es ergibt sich eine Eigenkapitalquote von 88,1 % gegenüber 86,5 % zum Stichtag des vorherigen Geschäftsjahrs. Insgesamt wurden in 2020 TEUR 731 an Investitionen getätigt. Nach Abzug der kumulierten Abschreibungen beträgt das Anlagevermögen zum 31. Dezember 2020 TEUR 2.004 (Vj. TEUR 2.049). Für 2021 sind Ersatz- und Erweiterungsinvestitionen in Höhe von ca. TEUR 1.441 in Gebäude und Produktion geplant. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sanken um TEUR 265. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistung sanken um TEUR 90. 2.3.3. Finanz- und Liquiditätslage Der Brutto-Cashflow (Jahresüberschuss zzgl. Abschreibungen zzgl. Veränderungen der Rückstellungen) betrug in 2020 TEUR 1.495 gegenüber TEUR 1.278 im Vorjahr. Die Liquiden Mittel einschließlich Wertpapiere des Umlaufvermögens betrugen am Bilanzstichtag TEUR 3.082 (Vj. TEUR 2.604). Die Grundstücke, Gebäude und Außenanlagen werden in einer Tochtergesellschaft, der COMAGO Immobilien GmbH & Co. KG, gehalten. Das bestehende Mietverhältnis wird durch einen Geschäftsraummietvertrag geregelt. Die jährliche Mietbelastung beträgt TEUR 240. Die Gesellschaft war jederzeit fähig, ihren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen. Ziel des Finanzmanagement ist es auf Basis einer guten Eigenkapitalquote und eines konstanten positiven Cash-Flows den dynamischen Verschuldungsgrad zu minimieren. Insgesamt kann die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft weiter als zufriedenstellend bezeichnet werden. 2.4 Entwicklungsbericht Der Trend bei Neuprojekten geht wie auch in den Vorjahren hin zu modernen für die Industrie 4.0 geeigneten Automatisierungslösungen und deren Schnittstellen. Aus diesem Grund wird die Geräteserie FISCHER PRO-LINE zukünftig mit einer IO-Link-Schnittstelle auf Basis einer eigens entwickelten modularen Hardware ausgestattet. Ebenfalls auf Basis der Geräteserie FISCHER PRO-LINE wurde das FT90 entwickelt. Es vereint modernste Features und die Kernkompetenz der Differenzdruckmessung mit der Messung von Feuchte und Temperatur in einem Messgerät. Zum Jahresende lag der Fokus auf der Entwicklung der FISCHER ECO-LINE für den kostensensitiven Bereich der technischen Gebäudeausrüstung (TGA). Mit dem Ziel der Marktverfügbarkeit Mitte 2021 sollen künftig Lücken zu günstigen Marktsegmenten geschlossen, neue Marktanteile erschlossen und das Produktportfolio abgerundet werden. 3. Prognose, Chancen- und Risikobericht 3.1 Prognosebericht Die Auswirkungen der Corona-Pandemie sind auch für unser Unternehmen negativ. Wie stark sich die noch zu erwartenden konjunkturellen Verwerfungen auf die Entwicklung in unsere Branche und auf unser Unternehmen in 2021 auswirken, lässt sich zum aktuellen Zeitpunkt nicht verlässlich abschätzen. Unsere Umsätze liegen im ersten Quartal 2021 zwar 7 % über Vorjahr aber immer noch deutlich unter dem Vorkrisenniveau. Dennoch gehen wir von einer Konjunkturbelebung im weiteren Jahresverlauf aus. Vor diesem Hintergrund erwarten wir - Stand Heute - für das aktuelle Geschäftsjahr einen Umsatzanstieg. Wir erwarten ein positives Ergebnis vor Steuern auf ähnlichem Niveau des Vorjahres. Die vorstehende Prognose für unser Unternehmen ist allerdings weiterhin abhängig vom Verlauf des Pandemiegeschehens und dem Erfolg der Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie. Der Anstieg der Auftragseingänge und der gesamtwirtschaftlichen Indikatoren im Frühjahr 2021 signalisieren jedoch Zuversicht für die weitere Entwicklung. 3.2 Risikobericht 3.2.1. Risikomanagementsystem Im Rahmen der Tätigkeit in innovativen und dynamischen Geschäftsfeldern ist auch unser Unternehmen einer Reihe von Risiken ausgesetzt. Daher bauen wir ein Risikomanagementsystem in unsere Geschäftsprozesse und Unternehmensentscheidungen ein, welches eine zeitnahe Erkennung, Überwachung und Steuerung von Risiken aber auch Chancen ermöglicht. Hierzu nutzen wir bewährte Management- und Controllinginstrumente, sodass Geschäftsführung und Leitende Mitarbeiter frühzeitig über wesentliche Risiken informiert sind und entsprechend gegensteuern können. Dieses Risikomanagementsystem wird ständig weiterentwickelt um wachsenden internen und externen Ansprüchen zu genügen. 3.2.2. Risiken in Bezug auf die Verwendung von Finanzinstrumente Die bei uns vorhandenen Finanzinstrumente umfassen insbesondere Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, sonstige Wertpapiere, Guthaben bei Kreditinstituten sowie Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Risiken in Bezug auf die Verwendung von Finanzinstrumenten betreffen im Wesentlichen Ausfallrisiken bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Das Risiko des Forderungsausfalls reduzieren wir durch Überprüfung der Bonität und der permanenten Kontrolle des Zahlungsverhaltens unserer Kunden. Das bei Wertpapieren immanente Marktpreisrisiko wird über Streuung im Portfolio und Anlagen in Fonds begegnet. Weitere wesentliche Risiken wie Zins- und Währungsrisiken bestehen nicht. Verbleibende Risiken spiegeln sich in der Bilanz wieder. 3.2.3. Risiken Gesamtwirtschaftliche Risiken Gesamtwirtschaftliche und konjunkturelle Risiken ergeben sich aus der aktuellen Corona-Krise, die auch noch im Jahr 2021 für die deutsche Wirtschaft gravierend sind. Die Umsätze im Einzelhandel ohne Kfz haben zu Jahresbeginn weiter spürbar abgenommen. Auch die Produktion im Produzierenden Gewerbe ist im Januar zurückgegangen. Währenddessen stiegen die Auftragseingänge im Verarbeitenden Gewerbe im Januar schon wieder leicht an und lagen insgesamt 1,4 % über dem Vormonat. Triebkraft des Anstiegs war die gestiegene Auslandsnachfrage (Quelle: Pressemitteilung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie vom 16.03.2021 "Die wirtschaftliche Lage in Deutschland im März 2021). Für das Jahr 2021 rechnet die Bundesregierung mit einem Anstieg des Bruttoinlandsprodukts um (preisbereinigt) 3,0 Prozent (Quelle: Artikel des Bundesministerium für Wirtschaft und Energie vom 02.02.2021 "Jahreswirtschaftsbericht"). Die Wirtschaftsleistung vor der Krise dürfte erst zur Mitte des Jahres 2022 wieder erreicht werden. Die wirtschaftliche Entwicklung wird weiterhin maßgeblich vom Pandemieverlauf und von den Maßnahmen zur Eindämmung beeinflusst. Wie stark sich der erwartete konjunkturelle Erholung auch auf die Entwicklung in unsere Branche und auf unser Unternehmen auswirkt, lässt sich zum aktuellen Zeitpunkt nicht verlässlich abschätzen. Absatzrisiken Wir sind mit unseren Produkten in verschiedenen Branchen der Industrie und Wirtschaft tätig und bieten somit eine breite Angriffsfläche. Traditionell wird jedoch ein Rückgang in einem Absatzbereich durch Zuwächse in einem anderen Bereich aufgefangen. Beschaffungsrisiken Risiken auf der Beschaffungsseite ergeben sich aus Verteuerungen in den Bereichen Rohstoffe und Energie, die entweder direkt oder indirekt über die bezogenen Leistungen die Faktorkosten erhöhen. Aufgrund natürlicher Knappheiten in diesen Märkten bleibt der Ausblick ungewiss. Sowohl durch eine material- und energiesparender Konstruktions- und Fertigungsweise als auch durch den Einsatz kostengünstigerer Rohstoffe wird de entgegengetreten. Rechtliche Risiken Für alle möglichen Risiken wurden ausreichend Rückstellungen gebildet. Durch permanente Qualitätskontrollen sowie Investitionen in moderne Produktions- und Überwachungstechniken sollen mögliche Risiken bereits im Vorfeld vermieden werden IT-Risiken Sowohl in der Produktion als auch in der kaufmännischen Abwicklung ist man stark von einem leistungsfähigen IT-Umfeld abhängig. Durch Investitionen in neuste IT-Infrastruktur und eigene qualifizierte Mitarbeiter ist eine sichere Nutzung des IT-Umfeldes gewährleistet. Personalrisiken Der Erfolg von FISCHER ist wesentlich vom Know-how und von der Einsatzbereitschaft der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter abhängig. In einer zielgerichteten Personalentwicklung und Weiterbildung unserer Belegschaft liegt ein Schwerpunkt unserer Personalpolitik und vermindert das Risiko. Gesamtrisiken Die Gesamtrisikosituation setzt sich aus den Einzelrisiken zusammen, die alleine oder in Kombination mit anderen Risiken den Fortbestand des Unternehmens gefährden können. Derzeit sind keine Risiken zu erkennen, die bestandsgefährdend sein könnten oder geeignet sind, die Vermögens-, Finanz- oder Ertragslage des Unternehmens wesentlich zu beeinträchtigen. 3.3 Chancenbericht Mit neuen Entwicklungen, innovativen Produkte und schlanken Prozessen wollen wir uns weiter positiv entwickeln. Die Zielsetzung lautet unverändert, zusätzliche Umsätze bei gleichzeitig steigender Produktivität zu generieren und somit Jahresergebnis und Umsatzrendite weiter zu steigern. In der konsequenten Verfolgung dieser Unternehmensziele sehen wir nachhaltige Chancen um dauerhaft erfolgreich am Markt zu agieren. Durch den Einsatz von FISCHER-Produkten in verschiedensten Industrie und Wirtschaftszweigen kann an positiven Trends breitflächig partizipiert werden.
Bad Salzuflen, den 31. März 2021 Der Geschäftsführer gez. Günter Bernhard Gödde BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAngaben zur Gesellschaft Sitz der Gesellschaft ist Bad Salzuflen. Die Gesellschaft ist im Handelsregister des Amtsgericht Lemgo unter der Nummer HRB 226 eingetragen. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB auf. Allgemeine Angaben Die Bilanz wird gemäß den Gliederungsvorschriften des § 266 Abs. 2 und 3 HGB aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird gemäß den Gliederungsvorschriften des § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die größenabhängigen Erleichterungen für den Anhang für mittelgroße Kapitalgesellschaften werden teilweise in Anspruch genommen. Die Bewertung aller Vermögensgegenstände und Schulden erfolgt nach den Grundsätzen der Unternehmensfortführung. Zur Verbesserung der Übersichtlichkeit und Klarheit des Jahresabschlusses wurden die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten der Bilanz in diesem Anhang gemacht. Aus dem gleichen Grunde wurden einzelne Postenbezeichnungen der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung teilweise geändert. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten aktiviert und linear abgeschrieben. Zugänge zu den Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige, nutzungsbedingte lineare Abschreibungen bewertet. Abnutzbare bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens mit Anschaffungskosten bis zu EUR 800,00 (GWG im Sinne des § 6 Abs. 2 EStG) werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Den Abschreibungen liegen die folgenden Nutzungsdauern zu Grunde:
Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten oder mit dem niedrigeren am Bilanzstichtag beizulegenden Wert angesetzt. Die Bewertung der Gegenstände des Vorratsvermögens erfolgt zu Anschaffungs- und Herstellungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips. Der Ansatz der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie der Waren erfolgt zu den Einstandspreisen unter Einbeziehung von Anschaffungsnebenkosten und unter Berücksichtigung von Anschaffungspreisminderungen. Das Niederstwertprinzip wird durch Wertabschläge bei verminderter Verwertbarkeit berücksichtigt. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten oder mit den niedrigeren Werten am Abschlussstichtag angesetzt. Für das Lagerrisiko und andere wertmindernde Umstände werden angemessene Bewertungsabschläge vorgenommen. In die Herstellungskosten werden neben den Einzelkosten angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie der Werteverzehr des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist, einbezogen. Zusätzlich werden produktionsbezogene Entwicklungsgemeinkosten für unfertige und fertige Erzeugnisse einbezogen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden grundsätzlich zum Nennwert bewertet. Alle erkennbaren Risiken werden durch Einzelwertberichtigungen und eine Pauschalwertberichtigung abgedeckt. Wertpapiere des Umlaufvermögens werden zu Anschaffungskosten oder mit dem niedrigeren am Bilanzstichtag beizulegenden Wert angesetzt. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt. Die Steuer- und sonstigen Rückstellungen umfassen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag passiviert. Latente Steuern werden für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten ermittelt. Eine sich insgesamt ergebende Steuerbelastung ist in der Bilanz als passive latente Steuer anzusetzen. Im Falle einer Steuerentlastung besteht ein Aktivierungswahlrecht. Im Geschäftsjahr ergab sich insgesamt eine Steuerbelastung, für die entsprechend passive latenten Steuern gebildet wurde. Schätzungen und Beurteilungen Im Jahresabschluss werden teilweise Schätzungen und Beurteilungen vorgenommen, welche die bilanzierten Vermögensgegenstände und Schulden, die Angaben zu Eventualverbindlichkeiten am Stichtag und die ausgewiesenen Erträge und Aufwendungen für die Berichtsperiode betreffen. Alle Schätzungen und Beurteilungen werden kontinuierlich überprüft und gegebenenfalls angepasst. Wesentliche Sachverhalte, die von solchen Schätzungen und Beurteilungen betroffen sind, betreffen die Bewertung des Anlagevermögens, der Forderungen sowie der Rückstellungen. Die Schätzungs- und Beurteilungsmethoden wurden stetig gegenüber dem Vorjahr angewandt. Angaben und Erläuterungen zu den Posten der Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist auf der nachfolgenden Seite dargestellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Von den sonstigen Vermögensgegenständen haben TEUR 8 (i. Vj. TEUR 10) eine Laufzeit von über einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen Darlehensforderungen (TEUR 300, i. Vj. TEUR 300) sowie Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (TEUR 318; i. Vj. TEUR 410). Eigenkapital Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt TEUR 500 (i. Vj. TEUR 500) und ist vollständig einbezahlt. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen in erster Linie Gewährleistungen, personalbezogene Verpflichtungen (Urlaub, Gleitzeitverpflichtungen, Berufsgenossenschaft, Boni) und Jubiläumsverpflichtungen. Verbindlichkeiten Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Die sonstigen Verbindlichkeiten betreffen in Höhe von TEUR 154 (i. Vj. TEUR 134) Verbindlichkeiten aus Steuern. Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die Gesellschaft hat diverse Mietverträge für Büro- und Produktionsräume abgeschlossen. Der Vorteil der Mietverträge besteht darin, dass die angemieteten Flächen im Rahmen der Kündigungsfristen an den Bedarf angepasst werden können. Das Risiko besteht darin, dass Mietverträge einseitig durch den Vermieter gekündigt werden können oder bauliche Maßnahmen der Zustimmung des Vermieters bedürfen. Die Gesellschaft hat diverse Leasingverträge für Kraftfahrzeuge sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung abgeschlossen. Die Leasinggeschäfte dienen der mittelfristigen Verbesserung der Liquiditätssituation und der Verbesserung der Eigenkapitalquote. Weitere Vorteile bestehen in der kurzen Vertragsbindung, da die Vermögensgegenstände bei technischem Fortschritt ausgetauscht werden können. Risiken bestehen in der unkündbaren Grundmietzeit sowie den Refinanzierungskosten.
Berichterstattung gemäß § 285 Nr. 3 HGB Zur Entlastung der Bilanz und damit einhergehender Verbesserung der Eigenkapitalquote infolge reduzierter Bilanzsumme wurden in 1996 die Grundstücke, Gebäude und Außenanlagen in die COMAGO Immobilien GmbH & Co. KG, Paderborn, gegen Gewährung von Gesellschaftsrechten eingebracht. Die eingebrachten Sachanlagen werden seither mittels Geschäftsraummietvertrag angemietet. Die jährliche Mietbelastung beträgt TEUR 240. Organe der Gesellschaft Geschäftsführer der Fischer Meß- und Regeltechnik GmbH ist: Herr Günter Bernhard Gödde, Diplom-Kaufmann, Gesamtgeschäftsführer Hinsichtlich der Gesamtbezüge des Geschäftsführers wird von der Befreiungsvorschrift des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. Arbeitnehmer (Jahresdurchschnitt)
Außerdem wurden im Jahresdurchschnitt 12 Auszubildende beschäftigt. Aufstellung des Anteilsbesitzes
Bad Salzuflen, den 31. März 2021 Der Geschäftsführer gez. Günter Bernhard Gödde AnlagespiegelFischer Meß- und Regeltechnik GmbH, Bad SalzuflenEntwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2020
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 28.04.2021 festgestellt. BestätigungsvermerkHinweis zum Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers Der vorstehende Jahresabschluss wurde unter Inanspruchnahme größenabhängiger Erleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften gemäß § 327 HGB aufgestellt. Der vollständige Jahresabschluss wurde von der RWT Reutlinger Wirtschaftstreuhand GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Steuerberatungsgesellschaft, Reutlingen, geprüft und mit dem in der Anlage wiedergegebenen uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Fischer Meß- und Regeltechnik GmbH, Bad Salzuflen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Fischer Meß- und Regeltechnik GmbH, Bad Salzuflen - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2020 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2020 bis zum 31. Dezember 2020 sowie den Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Fischer Meß- und Regeltechnik GmbH für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2020 bis zum 31. Dezember 2020 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2020 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2020 bis zum 31. Dezember 2020 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Reutlingen, den 31. März 2021 RWT
Crowe GmbH
gez. Michael Jetter, Wirtschaftsprüfer gez. Tobias Dreixler, Wirtschaftsprüfer |
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