Teichmann Bau GmbH
Meißner Straße 23, 01723 Wilsdruff, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Birk Moldenhauer seit 6.9.2010 | Geschäftsführer |
Rüdiger Balzer seit 11.4.2005 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Rüdiger Balzer | 26.00% |
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Schrimpf Verwaltungs GmbH & Co. Beteiligungs KG | 74.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Teichmann Bau GmbHWilsdruffJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 20231. Geschäfts- und Rahmenbedingungen Das Geschäftsjahr war entgegen der letzten drei Jahre nicht mehr von Corona beeinflusst. Allerdings hat der im Jahr 2022 begonnene Ukrainekrieg diese Rolle übernommen, wobei sich die erheblichen Marktschwankungen sowie Mitnahmeeffekte des Vorjahres, mit unkalkulierbaren Kosten für Energie bzw. Materialkosten, aus unserer Sicht abgeschwächt haben. Die Baukonjunktur wurde jedoch noch von zwei weiteren Faktoren beeinflusst: der Baupreis- und die Zinsentwicklung. Diese hatten vor allem im ersten Halbjahr Auswirkungen auf das Ausschreibungsverhalten, nicht nur bei privaten Investoren, sondern auch bei der öffentlichen Hand gehabt. Unabhängig von diesen Einflüssen hatte die Teichmann Bau GmbH jedoch zu Jahresbeginn einen guten Auftragsvorlauf. Dies war vor allem durch Überhangbaustellen gegeben, wie zum Beispiel:
Jedoch hatten wir 2023 vor allem witterungsbedingt nicht so einen guten Start wie im Ausnahmejahr 2022. Aufgrund des schlechteren I. Quartals 2023 zeigte sich, dass die Bauunternehmung die Umsatzeinbußen im laufenden Jahr nicht mehr aufholen konnte. Dies begünstigte auch der Trend zu lohnintensiveren Arbeiten bei öffentlichen Ausschreibungen. Baumaßnahmen mit einem hohen Materialanteil, z.B. größere Asphaltbaumaßnahmen, sind außer bei Autobahnbaustellen in der Region eher selten bis gar nicht ausgeschrieben. 2. Ertragslage Die wesentlichen Steuerungsgrößen des Unternehmens sind die Gesamtleistung / Betriebsleistung sowie das Ergebnis vor Steuern. Der Geschäftsleitung war schon im Vorjahr bewusst, dass das Geschäftsjahr 2022 ein außergewöhnlich gutes Jahr war und die Bauleistung sowie das Ergebnis im Jahr 2023 unter den Vorjahreszahlen liegen werden. Die Bauunternehmung erwirtschaftete im Wirtschaftsjahr 2023 ein Betriebsergebnis von -35,6 T€. Dies ist erwartungsgemäß niedriger als im Jahr 2022. Ohne Berücksichtigung des Bestandes an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen in Höhe von 109,6 T€ und nach Absetzung der erhaltenen Anzahlungen in Höhe von 14.840,3 T€ betragen die Vorräte 109,6 T€. Die Betriebsleistung unter Berücksichtigung der Umsatzerlöse von 11.132,1 T€ und der Erhöhung des Bestandes der unfertigen Baumaßnahmen in Höhe von 4.375,8 T€ beläuft sich in der Summe auf 15.507,9 T€. Der Materialaufwand im Jahr 2023 betrug 8.232,3 T€, was einem Anteil an der Betriebsleistung in Höhe von 53,1 % entspricht. Die Personalaufwendungen ohne neutrale Kosten betragen 6.168,5 T€ und somit 39,8 % der Betriebsleistung. Das Betriebsergebnis beläuft sich auf -35,6 T€ (Vorjahr 369,4 T€). Das Ergebnis vor Steuern beläuft sich auf 116,9 T€. Dies entspricht einem Rückgang von 229,9 T€. Mit dieser Entwicklung kann die Geschäftsleitung unter den allgemeinen Rahmenbedingungen auch im Geschäftsjahr 2023 zufrieden sein. 3. Finanzlage Die positive Finanzlage hat sich im Jahr 2023 weiter fortgesetzt. Zum Stichtag 31.12.2023 verfügte die Teichmann Bau GmbH über ausreichend freie Kreditlinien. Die Gesellschaft weist damit einen Jahresüberschuss in Höhe von 83,3 T€ aus. Mit diesem Jahresergebnis ergibt sich ein Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit von 659,8 T€ bei planmäßiger Abschreibung von 512,3 T€. Die Zahlungsfähigkeit der Teichmann Bau GmbH war im Geschäftsjahr 2023 jederzeit voll umfänglich gegeben. 4. Vermögenslage Die Bilanzsumme zum Bilanzstichtag beträgt 9.542,0 T€. Als wesentliche Posten der Aktivseite werden das Sachanlagevermögen in Höhe von 3.354,5 T€, das Finanzanlagevermögen in Höhe von 3.700,1 T€ sowie die Verbundforderungen in Höhe von 1.468,3 T€ ausgewiesen. Zum Stichtag 31.12.2023 weist die Bilanz einen Bestand an unfertigen Bauvorhaben in Höhe von 13.003,9 T€, die vollständig durch erhaltene Anzahlungen gedeckt sind, aus. Die unfertigen Leistungen weisen einen Zuwachs in Höhe von 4.375,8 T€ gegenüber dem Vorjahr aus. Auch im Geschäftsjahr 2023 haben wir verschiedene Ersatzinvestitionen ins Sachanlagevermögen in Höhe von 1.037,6 T€ getätigt. Die Ersatzinvestitionen hatten vor allem das Ziel, die Reparatur- sowie Kraftstoff- bzw. Energiekosten zu senken. Die Finanzierung von Kleintechnik erfolgte im Wesentlichen aus Eigenmitteln, Geräte und Fahrzeuge durch Fremdmittel. Die wesentlichen Positionen auf der Passivseite werden durch das Eigenkapital in Höhe von 2.876,3 T€, den sonstigen Rückstellungen mit 369,4 T€ und den Verbindlichkeiten in Höhe von 6.226,7 T€ geprägt. 5. Chancen und Risiken Der anhaltende Ukrainekrieg in Verbindung mit Rohstoffengpässen und politischen Entscheidungen stellte für das gesamte zurückliegende Geschäftsjahr ein Risiko dar. Die Marktschwankungen des Jahres 2022, die teilweise zu unkalkulierbaren Risiken führten, haben sich im Geschäftsjahr 2023 beruhigt. Allerdings ist das Preisniveau generell erheblich höher als vor Beginn des Ukrainekrieges. Analog zum Geschäftsjahr 2022 haben wir auch 2023 wieder für zwei Baustellen Baumaterial, vor allem Granitpflaster und Granitborde zu moderaten Preisen vor der Preissteigerung eingekauft. Die geplanten Ansiedlungen der Halbleiterindustrie stellen für unser Unternehmen langfristig eine Chance dar. Die damit verbundenen notwendigen Bauleistungen, vor allem in der Ver- und Entsorgung sowie in Infrastrukturmaßnahmen, werden die Ausschreibungslandschaft entscheidend prägen und uns eine gute Auftragslage für die nächsten Jahre sichern. Kritisch sehen wir dabei jedoch, dass aufgrund des immensen Bauvolumens auch weitere Firmen in die Region kommen bzw. die großen Baukonzerne hier weiter ihren Marktplatz ausbauen und dadurch sehr aggressiv auf dem ohnehin schon umkämpften Fachkräfte- bzw. Arbeitskräftemarkt agieren werden. Die größte Herausforderung für die nächsten Jahre wird deshalb darin liegen, die eigenen Mitarbeiter zu halten, aber vor allem auch neue Mitarbeiter zu gewinnen. Aufgrund der sehr überschaubaren Erfolge in den Vorjahren haben wir im Unternehmen die Verantwortlichkeiten für Personalrekrutierung neu verteilt. Die ersten Reaktionen zeigen, dass diese getroffene Entscheidung richtig war. Nur durch sehr aktives Agieren auf dem Fachkräftemarkt sehen wir Chancen, uns personell zu verstärken. Dies betrifft die gesamte Bandbreite, egal ob gewerbliche oder angestellte Mitarbeiter. Auch vor diesem Hintergrund versuchen wir, uns als Unternehmen attraktiv am Arbeitsmarkt zu präsentieren. So haben wir zum Jahresbeginn 2024 die Sachbezugskarte sowie die Möglichkeit des Dienstradleasings für unsere Mitarbeiter eingeführt und bereits eine gute Resonanz erfahren. 6. Prognosebericht Zum Stichtag 30.06.2024 hat die Bauunternehmung Teichmann Bau GmbH einen beruhigenden Auftragsbestand in Höhe von EUR 23,0 Mio. sowie zu erwartende Aufträge in Höhe von EUR 12,0 Mio. Damit ist eine gute Auslastung aller Mitarbeiter für das Jahr 2024 gegeben. Ein Teil der Aufträge, beinhalten auch Bauleistungen über das Jahr 2024 hinaus. Mit dieser Auftragsentwicklung können wir derzeit sehr zufrieden sein. In den Jahren 2022 und 2023 ist aus verständlichen Gründen der Anteil privater Baumaßnahmen deutlich zurückgegangen. Allerdings hat sich dieser Trend bereits seit Mitte 2023 nicht weiter fortgesetzt. Es zeichnet sich vielmehr für das Jahr 2024 ab, dass das Verhältnis zwischen öffentlichen und privaten Auftraggebern wieder ausgewogen ist. Einen großen Anteil daran hat die zuverlässige und gute Arbeit unseres Bauunternehmens in den letzten Jahren. Die privaten Aufträge bzw. die noch zu erwartenden Aufträge stammen von Bauherren, die uns wieder beauftragen bzw. es sich um Folgeaufträge handelt. Eine zukünftige positive Auftragslage erwarten wir auch durch die weitere Ansiedlung der Halbleiterindustrie im "Dresdner Norden", wobei wir im Abschnitt "Chancen und Risiken" bereits ausführlicher eingegangen sind. Dies ist bereits deutlich in unserem Leistungssegment spürbar und es spiegelt sich in Anfragen der Ver- und Entsorger sowie in der Gestaltung von Jahresverträgen, die derzeit bearbeitet werden, wider. Dieser regionale Vorteil stimmt uns optimistisch, da sonst die Entwicklung der öffentlichen Ausschreibungen eher verhalten ist. Im Geschäftsjahr 2024 haben wir ausschließlich Ersatzinvestitionen vorgesehen. In der näheren Auswahl stehen ein 16t Radbagger, Radlader und ggf. ein Asphaltfertiger. Die neue Technik soll zu einem effizienteren Einsatz führen und vor allem beim Asphaltfertiger die neuen Gesetzesvorgaben (Aerosole) berücksichtigen. Für das Jahr 2024 plant die Unternehmung mit einem leicht besseren positiven Ergebnis vor Steuern, gegenüber dem Geschäftsjahr 2023. Die Betriebsleistung wird 2024 deutlich höher als die Geschäftsjahresleistung sein, da im Frühjahr aufgrund der Auftragslage und der guten Witterungsbedingungen gebaut werden konnte.
Wilsdruff, den 5. September 2024 Teichmann
Bau GmbH
Geschäftsführung Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023(1) Allgemeine Angaben zur Gesellschaft
(2) Anwendung des Handelsgesetzbuches Der Jahresabschluss der Teichmann Bau GmbH, Wilsdruff, zum 31. Dezember 2023 wur-de nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches für Kapitalgesellschaften aufgestellt. Von den größenabhängigen Erleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften wurde teilweise Gebrauch gemacht. Die Bilanz entspricht den Gliederungsvorschriften des § 266 HGB. In Erweiterung des ge-setzlichen Gliederungsschemas wurden die Positionen "Genossenschaftsanteile" und "Forderungen gegen Arbeitsgemeinschaften" hinzugefügt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. (3) Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die Wertansätze und Bewertungsgrundsätze der Bilanz zum 31. Dezember 2022 bilden die Grundlage für die Bewertung in der Bilanz zum 31. Dezember 2023. Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten aktiviert und planmäßig in drei bis fünf Jahren abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen ist mit Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die planmäßigen Abschreibungen werden ent-sprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer nach der linearen sowie degressiven Methode errechnet. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Einzelanschaffungskosten zwischen EUR 250,00 und EUR 800,00 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Wirtschaftsgüter mit Einzel-anschaffungskosten bis EUR 250,00 werden als Sofortaufwand gebucht. Bei den Finanzanlagen sind die Anteile an verbundenen Unternehmen sowie Ausleihungen an verbundene Unternehmen mit ihren Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Die Genossenschaftsanteile werden mit ihren Anschaffungskosten ausgewiesen. Die Vorräte an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung von Anschaffungskostenminderungen angesetzt. Die unfertigen Leistungen werden unverändert unter Berücksichtigung einer verlustfreien Bewertung zu Herstellungskosten bewertet, die neben den Einzelkosten Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie anteilige Verwaltungsgemeinkosten und - soweit diese auf die Herstellung entfallen - Fremdkapitalzinsen beinhalten. Wie im Vorjahr macht die Gesellschaft vom Ausweiswahlrecht gemäß § 268 Abs. 5 Satz 2 HGB Gebrauch und setzt die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen offen von den unfertigen Erzeugnissen ab. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken zum Nennwert bewertet. Dem speziellen Risiko von Forderungsausfällen ist durch die aktivische Absetzung von Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen worden. Das allgemeine Kreditrisiko wurde durch Absetzung einer angemessenen Pauschalwertberichtigung berücksichtigt. Die Bewertung der flüssigen Mittel erfolgt zum Nennwert. Der Rechnungsabgrenzungsposten betrifft Ausgaben für Aufwendungen, die das folgende Geschäftsjahr betreffen. Der aktive Unterschiedsbetrag resultiert nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB von Verpflichtungen aus einer Pensionszusage mit Vermögensgegenständen, die ausschließlich der Erfüllung der Pensionsverpflichtung dienen und dem Zugriff aller Gläubiger entzogen sind (Deckungsvermögen i. S. d. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB). Bei den Vermögensgegenständen handelt es sich um Rückdeckungsversicherungen.
Der beizulegende Zeitwert eines Rückdeckungsversicherungsanspruchs besteht aus dem so genannten geschäftsplanmäßigen Deckungskapital des Versicherungsunternehmens zuzüglich eines etwa vorhandenen Guthabens aus Beitragsrückerstattungen (sog. Überschussbeteiligung). Die Rückstellung für Pensionen werden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnungen unter Zugrundelegung der Richttafeln 2018 G von Klaus Heubeck, ohne Berücksichtigung von zukünftigen Gehaltssteigerungen und einer Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzins von 1,82 % (§ 253 Abs. 2 Satz 2 HGB) mittels der Bewertungsmethode des Aktivprimats (IDW RH FAB 1.021) gemäß dem versicherungsmathematischen Gutachten der Allianz Lebensversicherungs-AG, Stuttgart, vom 218. April 2024 bilanziert. Die Verpflichtung der Pensionszusage ist zum Bilanzstichtag durch eine Rückdeckungsversicherung in Höhe von TEUR 166,0 gesichert. Die Rückdeckungsversicherung dient ausschließlich der Erfüllung der Pensionsverpflichtungen und ist dem Zugriff übriger Gläubiger entzogen. Die Rückdeckungsversicherung wurden gemäß § 246 Abs. 2 S. 2 HGB mit dem zu Grunde liegenden Verpflichtungen verrechnet. Die Abzinsung der Pensionsrückstellung erfolgte mit dem durchschnittlichen Zinssatz der letzten 10 Jahre gem. § 253 Abs. 6 HGB. Hierdurch fällt die Rückstellung um TEUR 0,0 (Vorjahr TEUR 0,0) geringer aus als nach der Berechnung mit dem durchschnittlichen Zinssatz der letzten sieben Jahre. In Höhe der Differenz besteht eine Ausschüttungssperre gemäß § 253 Abs. 6 HGB. Aus der Aktivierung von Vermögensgegenständen zum beizulegenden Zeitwert (Aktivwert der Rückdeckungsversicherung) ergibt sich ein Betrag im Sinne des § 268 Abs. 8 Satz 3 HGB in Höhe von TEUR 29,4 (Ausschüttungssperre). Bei der Bemessung der Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen ist allen erkennbaren Risiken sowie ungewissen Verbindlichkeiten angemessen und ausreichend Rechnung getragen. Die Bewertung der Rückstellungen erfolgt mit dem voraussichtlichen Erfüllungsbetrag. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden abgezinst. Die Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-temporären Differenzen zwischen handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schul-den und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. Vom Wahlrecht zur Aktivierung eines sich ergebenden Saldos an aktiven latenten Steuern gemäß § 274 Abs. 1 HGB wird kein Gebrauch gemacht. Erläuterungen zur Bilanz (4)Anlagevermögen
(5)Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben folgende Restlaufzeiten:
Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen stellen in Höhe von EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 4.040,56) Forderungen gegen Gesellschafter dar, die wiederum sonstige Vermögensgegenstände darstellen. In Höhe von EUR 306.973,51 (Vorjahr: EUR 174.433,44) betreffen die Forderung gegen verbundene Unternehmen sonstige Vermögensgegenstände und in Höhe von EUR 1.161.317,23 (Vorjahr: EUR 1.564.032,34) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Die Forderungen gegen Arbeitsgemeinschaften stellen wie im Vorjahr in voller Höhe Forderungen aus Lieferungen und Leistungen dar. Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten im Folgejahr abziehbare Vorsteuer i. H. v. TEUR 47,0. (6) Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten Von den Guthaben bei Kreditinstituten sind TEUR 50,4 (Vorjahr: TEUR 50,4) als Besicherung für Verbindlichkeiten verpfändet. (7) Verbindlichkeiten
Sämtliche Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Grundschulden, Pfand-rechte, Bürgschaften sowie Sicherungsübereignung von Gegenständen des Anlagever-mögens gesichert. In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind sonstige Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von EUR 1.280,75 (Vorjahr: EUR 1.280,75) sowie Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber Gesellschaftern in Höhe von EUR 71.047,18 (Vorjahr: EUR 71.047,18) enthalten. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen stellen noch in Höhe von EUR 138.001,96 (Vorjahr: EUR 203.883,51) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen dar. (8) Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen Die erhaltenen Anzahlungen betragen insgesamt EUR 14.840.263,32. Der die unfertigen Leistungen übersteigende Betrag von EUR 1.836.324,81 wird auf der Passivseite der Bilanz ausgewiesen. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung (9) Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge betreffen im Wesentlichen Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 85,4 (Vorjahr: TEUR 76,5), Anlagenverkäufen (TEUR 181,5; Vorjahr: TEUR 91,0), Sachbezüge aus Kfz-Gestellung sowie sonstige be-triebliche Nebenerträge. Unter den sonstigen betrieblichen Erträgen sind mit TEUR 4,7 (Vorjahr: TEUR 9,4) sonstige periodenfremde Erträge enthalten. (10) Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen umfassen neben Wertberichtigungen auf For-derungen und Forderungsverlusten in Höhe von TEUR 49,7 (Vorjahr: TEUR 142,5) im Wesentlichen Verwaltungs-, Vertriebs- und Betriebsaufwendungen. Sonstige Angaben (11) Beteiligungsverhältnisse
(12) Arbeitnehmer im Geschäftsjahr Die Zahl der Arbeitnehmer betrug im Durchschnitt des Geschäftsjahres:
(13) Derivative Finanzinstrumente Die Gesellschaft nutzte im Berichtsjahr keine derivativen Finanzinstrumente. (14) Organe der Gesellschaft Zu Geschäftsführern sind bestellt:
Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung wird in Anwendungen der Schutzklausel nach § 286 Abs. 4 HGB verzichtet (15) Haftungsverhältnisse, sonstige finanzielle Verpflichtungen sowie nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte Für Verbindlichkeiten von verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 505,1 (Vorjahr: TEUR 843,1) hat die Berichtsgesellschaft Grundschulden und Bürgschaften als Sicherhei-ten gewährt. Als Sicherheiten aus Verbindlichkeiten für einen Rahmenkredit in Höhe von TEUR 1.230,0 (Vorjahr: TEUR 1.548,3) besteht eine gesamtschuldnersichere Haftung im Unternehmens-verbund. Eine drohende Inanspruchnahme der Gesellschaft aus Haftungsverhältnissen ist zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 nicht ersichtlich. Zum 31. Dezember 2023 bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Leasingverträgen in Höhe von TEUR 8,7. (16) Nachtragsbericht Für das laufende Geschäftsjahr ist festzustellen, dass der Krieg in der Ukraine vor allem seitens der öffentlichen Bauherrschaft nicht mehr als unvorhergesehenes Ereignis geführt wird. Das bedeutet, dass damit verbundene Risiken zu Lasten der Baubetriebe gehen. Allerdings ist festzustellen, dass sich der Markt und auch die damit verbundenen "Mitnahmeeffekte" beruhigt haben. Das Preisniveau ist jedoch teilweise erheblich höher als vor dem Beginn des Ukrainekrieges. (17) Ergebnisverwendungsvorschlag Der Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2023 beträgt EUR 83.265,86. Unter Einbeziehung des Gewinnvortrages von EUR 668.088,30 ergibt sich ein Bilanzgewinn von EUR 749.342,21. Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen.
Wilsdruff, 5. September 2024 Teichmann
Bau GmbH
Geschäftsführung BestätigungsvermerkDer vorstehende, zur Offenlegung bestimmte Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 der Teichmann Bau GmbH, Wilsdruff, mit einer Bilanzsumme von 9.542.056,81 € und einem Jahresüberschuss in Höhe von 83.265,86 € wurde in Anwendung des § 327 HGB verkürzt. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht vom 5. September 2024 hat die Nexia GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft - den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt, welcher hier wiedergegeben ist: "An die Teichmann Bau GmbH: Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Teichmann Bau GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 sowie den Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Teichmann Bau GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 geprüft.. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."
Dresden, den 5. September 2024 Nexia
GmbH
Hesse, Wirtschaftsprüferin Schüppel, Wirtschaftsprüfer Feststellung des Jahresabschlusses erfolgte am 10. September 2024. |
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