Conductix-Wampfler GmbH
Rheinstraße 27, 79576 Weil am Rhein, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Stefan Ulrich Potschka seit 17.6.2019 | Prokura |
Francois Jean Guy Bernés seit 6.10.2015 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Delachaux S.A. | 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Conductix-Wampfler GmbHWeil am RheinJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Inhaltsverzeichnis 1 Prüfungsauftrag 2 Wiedergabe des Bestätigungsvermerks 3 Grundsätzliche Feststellungen 3.1 Stellungnahme zur Lagebeurteilung der gesetzlichen Vertreter 3.2 Unterbliebene Aufstellung des Konzernabschlusses 4 Durchführung der Prüfung 4.1 Gegenstand der Prüfung 4.2 Art und Umfang der Prüfungsdurchführung 5 Feststellungen zur Rechnungslegung 5.1 Buchführung und zugehörige Unterlagen 5.2 Jahresabschluss 5.3 Lagebericht 6 Stellungnahme zur Gesamtaussage des Jahresabschlusses 6.1 Erläuterungen zur Gesamtaussage 6.2 Feststellung zur Gesamtaussage des Jahresabschlusses 7 Schlussbemerkungen Wir weisen darauf hin, dass Rundungsdifferenzen zu den sich mathematisch genau ergebenden Werten (Geldeinheiten, Prozentangaben usw.) auftreten können. Anlagenverzeichnis Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 und Lagebericht Bilanz zum 31. Dezember 2023 Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 Anhang für das Geschäftsjahr 2023 Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023 Wirtschaftliche Grundlagen Gesellschaftsrechtliche Grundlagen 1 Prüfungsauftrag In der Gesellschafterversammlung am 17. Juli 2023 der Conductix-Wampfler GmbH, Weil am Rhein, - im Folgenden auch kurz "CXW" oder "Gesellschaft" genannt - sind wir zum Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2023 gewählt worden. Die gesetzlichen Vertreter haben uns demzufolge den Auftrag erteilt, den Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht zu prüfen. Dem Auftrag liegen die als Anlage 4 beigefügten Allgemeinen Auftragsbedingungen für Wirtschaftsprüfer und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften in der Fassung vom 1. Januar 2017 zugrunde. Unsere Haftung richtet sich nach Nr. 9 der Allgemeinen Auftragsbedingungen. Im Verhältnis zu Dritten sind Nr. 1 Abs. 2 und Nr. 9 der Allgemeinen Auftragsbedingungen maßgebend. 2 Wiedergabe des Bestätigungsvermerks Als Ergebnis unserer Prüfung haben wir den folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt: Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Conductix-Wampfler GmbH, Weil am Rhein Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Conductix-Wampfler GmbH, Weil am Rhein, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Conductix-Wampfler GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Freiburg im Breisgau, den 25. Juni 2024 KPMG
AG
gez. Laubert, Wirtschaftsprüfer gez. Ziemann, Wirtschaftsprüferin 3 Grundsätzliche Feststellungen 3.1 Stellungnahme zur Lagebeurteilung der gesetzlichen Vertreter Folgende Kernaussagen des Lageberichts sind aus unserer Sicht hervorzuheben:
Wir stellen aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse fest, dass der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt. In allen wesentlichen Belangen steht der Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Zu den wirtschaftlichen und gesellschaftsrechtlichen Grundlagen der Gesellschaft verweisen wir im Übrigen auf die Anlagen 2 und 3. 3.2 Unterbliebene Aufstellung des Konzernabschlusses Entgegen der Verpflichtung der §§ 290 und 325 HGB hat die Gesellschaft zum Bilanzstichtag des Vorjahres wie in der Vergangenheit keinen Konzernabschluss und keinen Konzernlagebericht aufgestellt und offengelegt. Die Voraussetzungen für die Inanspruchnahme der Befreiung gemäß § 291 Abs. 1 Satz 1 HGB sind bislang nicht gegeben, da der Konzernabschluss und Konzernlagebericht des Mutterunternehmens einschließlich des Bestätigungsvermerks nicht offengelegt wurden. Wir verweisen diesbezüglich auch auf § 335 HGB. 4 Durchführung der Prüfung 4.1 Gegenstand der Prüfung Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Conductix-Wampfler GmbH für das zum 31. Dezember 2023 endende Geschäftsjahr geprüft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage unserer Prüfung ein Urteil über den Jahresabschluss und den Lagebericht abzugeben. Die Prüfung der Einhaltung anderer gesetzlicher Vorschriften gehört nur insoweit zu den Aufgaben der Abschlussprüfung, als sich aus diesen anderen Vorschriften üblicherweise Rückwirkungen auf den Jahresabschluss oder den Lagebericht ergeben. Gemäß § 317 Abs. 4a HGB hat sich eine Abschlussprüfung nicht darauf zu erstrecken, ob der Fortbestand der Gesellschaft oder die Wirksamkeit und Wirtschaftlichkeit der Geschäftsführung zugesichert werden kann. 4.2 Art und Umfang der Prüfungsdurchführung Die Grundzüge unseres prüferischen Vorgehens haben wir bereits im Abschnitt "Wiedergabe des Bestätigungsvermerks" (vgl. Abschnitt 2 in diesem Bericht) dargestellt. Zusätzlich geben wir folgende Informationen zu unserem Prüfungsansatz und unserer Prüfungsdurchführung: Phase I: Entwicklung einer an den Geschäftsrisiken ausgerichteten Prüfungsstrategie Erlangung von Geschäftsverständnis und Kenntnis der Rechnungslegungssysteme sowie des internen Kontrollsystems Festlegung von Prüfungsschwerpunkten auf Basis unserer Risikoeinschätzung:
Festlegung der Prüfungsstrategie und des zeitlichen Ablaufs der Prüfung Auswahl des Prüfungsteams Phase II: Auswahl und Durchführung kontrollbasierter Prüfungshandlungen Auswahl kontrollbasierter Prüfungshandlungen aufgrund von Risikoeinschätzung und Kenntnis der Geschäftsprozesse und Systeme Beurteilung der Ausgestaltung sowie der Wirksamkeit der ausgewählten rechnungslegungsbezogenen Kontrollmaßnahmen Phase III: Einzelfallprüfungen und analytische Prüfungen von Abschlussposten Durchführung analytischer Prüfungen von Abschlussposten Einzelfallprüfungen in Stichproben und Beurteilung von Einzelsachverhalten unter Berücksichtigung der ausgeübten Bilanzierungswahlrechte und Ermessensspielräume, u. a.
Prüfung der Angaben im Anhang und Beurteilung des Lageberichts Phase IV: Gesamtbeurteilung der Prüfungsergebnisse und Berichterstattung Bildung des Prüfungsurteils auf Basis der Gesamtbeurteilung der Prüfungsergebnisse Berichterstattung in Prüfungsbericht und Bestätigungsvermerk Detaillierte mündliche Erläuterungen der Prüfungsergebnisse gegenüber dem Management Wir haben die Prüfung (mit Unterbrechungen) in den Monaten Januar bis Juni 2024 bis zum 25. Juni 2024 durchgeführt. Eine Vorprüfung haben wir im Oktober und November 2023 vorgenommen. Alle von uns erbetenen Aufklärungen und Nachweise sind erteilt worden. Die gesetzlichen Vertreter haben uns die Vollständigkeit der Buchführung, des Jahresabschlusses und des Lageberichts schriftlich bestätigt. 5 Feststellungen zur Rechnungslegung 5.1 Buchführung und zugehörige Unterlagen Die Bücher der Gesellschaft sind ordnungsmäßig geführt. Die Belegfunktion ist erfüllt. Die Buchführung und die zugehörigen Unterlagen entsprechen nach unseren Feststellungen den gesetzlichen Vorschriften. 5.2 Jahresabschluss Der uns zur Prüfung vorgelegte Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 ist ordnungsmäßig aus den Büchern und den zugehörigen Unterlagen der Gesellschaft entwickelt worden. Die Eröffnungsbilanzwerte wurden ordnungsgemäß aus dem Vorjahresabschluss übernommen. Die deutschen gesetzlichen Vorschriften zu Ansatz, Ausweis und Bewertung sind in allen wesentlichen Belangen beachtet worden. Die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung sind in allen wesentlichen Belangen nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften über die Rechnungslegung von Kapitalgesellschaften einschließlich der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung aufgestellt. Der Anhang enthält alle vorgeschriebenen Angaben. 5.3 Lagebericht Der Lagebericht der gesetzlichen Vertreter entspricht in allen wesentlichen Belangen den deutschen gesetzlichen Vorschriften. 6 Stellungnahme zur Gesamtaussage des Jahresabschlusses 6.1 Erläuterungen zur Gesamtaussage Die angewendeten Bewertungsmethoden für die Posten des Jahresabschlusses entsprechen in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften. Sie sind im Anhang der Gesellschaft (vgl. Anlage 1.3 Abschnitt I. Angaben zur Bilanzierung und Bewertung) beschrieben. Bilanzierungs- und Bewertungswahlrechte sowie die Nutzung von Ermessensspielräumen haben bei folgenden Posten des Jahresabschlusses wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft: Latente Steuern Über den Saldierungsbereich hinausgehende aktive Steuerlatenzen wurden in Ausübung des Wahlrechts des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB aktiviert. Zum 31. Dezember 2023 werden aktive latente Steuern in Höhe von TEUR 688 (i. Vj. TEUR 385) ausgewiesen. 6.2 Feststellung zur Gesamtaussage des Jahresabschlusses In Gesamtwürdigung der zuvor beschriebenen Bewertungsgrundlagen sind wir der Überzeugung, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. 7 Schlussbemerkungen Dieser Prüfungsbericht wurde nach den Grundsätzen des IDW Prüfungsstandards 450 n.F. (10.2021) erstellt. Wir bestätigen gemäß § 321 Abs. 4a HGB, dass wir bei unserer Abschlussprüfung die anwendbaren Vorschriften zur Unabhängigkeit beachtet haben. Der Bestätigungsvermerk ist in Abschnitt 2 wiedergegeben.
Freiburg im Breisgau, den 25. Juni 2024 KPMG
AG
Mathias Laubert, Wirtschaftsprüfer Katja Ziemann, Wirtschaftsprüferin 1.1 Bilanz 1.2 Gewinn- und Verlustrechnung 1.3 Anhang 1.4 Lagebericht Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023DER CONDUCTIX-WAMPFLER GMBHWEIL AM RHEINI. Angaben zur Bilanzierung und Bewertung 1. Angabe der auf die Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Der Jahresabschluss der Conductix-Wampfler GmbH, Rheinstr. 27+33, 79576 Weil am Rhein, mit der im Handelsregister B des Amtsgerichts Freiburg eingetragenen Nr. HRB 708108 zum 31. Dezember 2023 ist nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches unter Anwendung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRUG) und des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Grundlage für die Daten-Beschaffung war das Medium SAP mit der Version ECC 6.18. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Umsatzkostenverfahren angewandt. Dabei ist das Gliederungsschema des § 275 Abs. 3 HGB um den gesonderten Ausweis von Entwicklungskosten erweitert und die sonstigen Steuern den betroffenen betrieblichen Funktionsbereichen zugeordnet. Ferner wurden Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung aus Gründen der Übersichtlichkeit um zusätzliche Zwischensummen erweitert. Immaterielle Vermögensgegenstände wurden mit ihren Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer zwischen 3 und 18 Jahren erfasst. Für Geschäfts- oder Firmenwerte wurde im Zeitpunkt der erstmaligen Erfassung eine voraussichtliche Nutzungsdauer von 15 Jahren zugrunde gelegt. Die voraussichtliche Nutzungsdauer von 15 Jahren liegt im Rahmen einer vertretbaren Nutzungsdauerschätzung, der keine besonderen Umstände entgegenstehen. Die Einschätzung basiert auf dem durchschnittlichen Produktlebenszyklus der erworbenen Geschäftseinheiten. Sachanlagen sind grundsätzlich zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige nutzungsbedingte Abschreibungen bewertet. Die Nutzungsdauer liegt zwischen 3 und 33 Jahren. Immobilien werden linear abgeschrieben. Die planmäßigen Abschreibungen auf bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens erfolgten bis zum Jahr 2010 degressiv mit Übergang auf die lineare Abschreibung, sobald die lineare Methode zu höheren Abschreibungsbeträgen führt. Anschaffungen ab dem Jahr 2011 wurden linear abgeschrieben. Die geringwertigen Anlagengegenstände werden linear auf eine Laufzeit von fünf Jahren abgeschrieben. Die Ermittlung der aktivierten Eigenleistungen erfolgt zu Herstellungskosten, die auch angemessene Teile der notwendigen Gemeinkosten und des Werteverzehrs des Anlagevermögens beinhalten. Unter den Finanzanlagen sind die Anteile und Ausleihungen an verbundenen Unternehmen mit den Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert. Als Bewertungsmethode wurde der Ertragswert verwendet. Die Vorräte sind ausgehend von den Anschaffungs- oder Herstellungskosten nach dem strengen Niederstwertprinzip bewertet. Bei den Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen liegen der Ermittlung der Anschaffungskosten durchschnittliche Einstandspreise zugrunde. Die Herstellungskosten der Erzeugnisse enthalten Material- und Fertigungseinzelkosten sowie angemessene Teile der notwendigen Gemeinkosten, zuzüglich Kosten für anteilige Sozialleistungen und betriebliche Altersversorgung. Abwertungen für Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer und geminderter Verwertbarkeit ergeben, wurden im erforderlichen Umfang vorgenommen. Fremdkapitalzinsen werden nicht in die Herstellkosten einbezogen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert abzüglich angemessener Wertberichtigungen bilanziert. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nennwert angesetzt. In Ausübung des Aktivierungswahlrechts aus § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB werden für Unterschiede zwischen Handels- und Steuerbilanz aktive latente Steuern bilanziert. Die Berechnungen für die Pensionsrückstellungen wurden unter Anwendung der "Projected Unit Credit Method" durchgeführt. Es wurde die Heubeck-Richttafeln 2018 G, ein Rechnungszins von 1,82 % und ein Rententrend von 2,1 % für die Mitarbeiter mit wertgesicherter Rente bzw. 2,1 % für die übrigen Versorgungsberechtigten verwendet. Ein Gehaltstrend war nicht zu berücksichtigen, da keine Anwärter mehr beschäftigt sind. In den versicherungsmathematischen Gutachten sind ausschüttungsgesperrte Beträge von insgesamt TEUR 12 (Vj. TEUR 62) gem. § 253 Abs. 6 HGB ausgewiesen. Dieser Betrag ergibt sich durch den Unterschied zwischen den Erfüllungsbeträgen der Verpflichtung zum Ende des Geschäftsjahres und einem Rechnungszins von 1,82 % (Vj. 1,78 %) (10- Jahres-Durchschnitt) gegenüber einem Rechnungszins von 1,74 % (Vj. 1,44 %) (7-Jahres- Durchschnitt). Die erfolgswirksame Anpassung der Rückstellung auf Grund der Zinsänderung wurde im Finanzergebnis ausgewiesen. Bei der versicherungsmathematischen Berechnung der Jubiläumsverpflichtungen wurden ein Zinsfuß von 1,74 % (Vj. 1,44 %) und eine Fluktuationsrate von 3,0 % (Vj. 3,0 %) zugrunde gelegt. Die sonstigen Rückstellungen und Steuerrückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren ungewissen Verbindlichkeiten und sonstigen Risiken und werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Verbindlichkeiten sind zu Erfüllungsbeträgen bilanziert. Angabe der Grundlagen für die Umrechnung von Währungsposten Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden zunächst mit dem Kurs am Tage des Geschäftsvorfalls bewertet. Verluste aus Kursänderungen, die bis zum Bilanzstichtag entstanden sind, wurden im Rahmen von Wertberichtigungen berücksichtigt. Bei kurzfristigen Forderungen und Verbindlichkeiten werden auch nicht realisierte Kursgewinne am Bilanzstichtag ergebniswirksam berücksichtigt. II. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung 1. Einzelposten des Anlagevermögens Eine von den gesamten Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten ausgehende Darstellung der Entwicklung der Posten des Anlagevermögens ist im Anlagenspiegel (Anlage 1 zum Anhang) wiedergegeben. Im Rahmen der Akquisition der Conductix-Wampfler Automation GmbH wurde ein Darlehen von der Grenzebach Maschinenbau GmbH in Höhe von 4,9 Mio. EUR an die Conductix-Wampfler Automation GmbH von der Conductix-Wampfler GmbH übernommen. Das Darlehen wird unter den sonstigen Ausleihungen ausgewiesen und verringerte sich zum 31.12.2023 auf TEUR 15.000 (Vj. TEUR 17.500). Der Anteilsbesitz ist in Anlage 2 zum Anhang aufgelistet. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind solche aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 8.330 (Vj. TEUR 9.173) enthalten. Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und sind somit innerhalb des Jahres 2024 fällig. 3. Aktive Steuerabgrenzung Die aktive Steuerabgrenzung nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe von TEUR 688 (Vj. TEUR 385) resultiert aus dem teilweisen steuerlichen Abzugsverbot sowie Bewertungsunterschieden bei den nach Handelsrecht gebildeten Rückstellungen und den aktiven latenten Steuern der Organgesellschaft (Conductix-Wampfler Automation GmbH). Es wurde ein Steuersatz von 30 % verwendet. Die Höhe der Ausschüttungssperre i. S. d. § 268 Abs. 8 HGB beträgt somit TEUR 688 (Vj. TEUR 385). 4. Eigenkapital Das Stammkapital der Conductix-Wampfler GmbH beträgt am Bilanzstichtag TEUR 5.000 und ist aufgeteilt in 5.000.000 Geschäftsanteile im Nennbetrag von jeweils EUR 1. 5. Rückstellungen für Pensionen Die Pensionsrückstellungen betreffen Verpflichtungen aus Einzelzusagen sowie einer inzwischen geschlossenen allgemeinen Pensionsordnung einer Vorgängergesellschaft. 6. Rückstellungen für Steuern Die Steuerrückstellungen von TEUR 1.064 (Vj. TEUR 2.664) enthalten Rückstellungen für Ertragsteuern des Geschäftsjahres in Höhe von TEUR 0 sowie TEUR 50 für frühere Jahre. Außerdem eine qualifizierte Schätzung der Rückstellung für Steuerrisiken aus Verrechnungspreisen in Höhe von TEUR 641 für die Jahre 2020 bis 2022 sowie eine Rückstellung in Höhe von TEUR 373 für die bereits abgeschlossene steuerliche Betriebsprüfung der Jahre 2016 bis 2019. 7. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen enthalten Rückstellungen für Personalverpflichtungen TEUR 4.157 (Vj. TEUR 5.979), Gewährleistungen TEUR 2.062 (Vj. TEUR 2.823), Provisionen und Boni TEUR 841 (Vj. TEUR 879), ausstehende Rechnungen TEUR 274 (Vj. TEUR 451) und übrige TEUR 183 (Vj. TEUR 175). 8. Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten stellen sich wie folgt dar: Verbindlichkeitsspiegel Conductix-Wampfler GmbH 31.12.2023 / HGB
In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 7.489 (Vj. TEUR 9.801) sind TEUR 3.815 (Vj. TEUR 4.832) aus Lieferungen und Leistungen, TEUR 977 (Vj. TEUR 1.065) aus dem Cash-Pool sowie TEUR 3.396 (Vj. TEUR 3.904) gegenüber der Organgesellschaft enthalten. 9. Haftungsverhältnisse Bestimmte Vermögensgegenstände der Gesellschaft wurden im Zusammenhang mit der Kreditvereinbarung der Muttergesellschaft, welche zum 31. Dezember 2023 mit MEUR 759 (Vj. MEUR 814) valutierte, sicherungsübereignet. Am 31. Dezember 2023 gab es keine Anhaltspunkte dafür, dass die Muttergesellschaft ihr Darlehen nicht bedienen kann, was die Kreditgeber dazu veranlassen könnte, die Sicherheiten in Anspruch zu nehmen. Es verbleibt ein zukünftiges Risiko, dass wesentliche Verstöße des Mutterunternehmens gegen die Kreditvereinbarung den Kreditgeber dazu veranlassen könnten, die Sicherheiten in Anspruch zu nehmen. Andererseits bietet der Kreditrahmen auch attraktive Rahmenbedingungen für die Conductix-Wampfler GmbH, die an dem Kreditrahmen bei Bedarf partizipieren kann. Dies eröffnet eine zusätzliche Flexibilität, die speziell vor der Ausweitung des Projektgeschäftes hilft, flexibel und schnell auf Finanzierungsbedarf zu reagieren und das Risiko eines Ausfalls einer lokalen Geschäftsbank deutlich zu reduzieren. 10. Umsatzerlöse Die im Geschäftsjahr erzielten Umsätze teilen sich geographisch wie folgt auf:
Die konzerninternen Umsätze (34,5 % der Gesamtumsätze, Vj. 33,5 %) betreffen im Wesentlichen Materiallieferungen. 11. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten Erträge in Höhe von TEUR 202 (Vj. TEUR 653), welche einem anderen Geschäftsjahr zuzuordnen sind. Im Wesentlichen sind diese Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen TEUR 63 (Vj. TEUR 18), Erträge aus der Auflösung von Wertberichtigungen auf Forderungen TEUR 103 (Vj. TEUR 248), Erträge Mehrerlös aus Anlagen-Abgang TEUR 0 (Vj. TEUR 350) und Erlöse aus abgeschriebenen Forderungen TEUR 36 (Vj. TEUR 37). Die Erträge aus der Währungsumrechnung betragen TEUR 211 (Vj. TEUR 157). 12. Materialaufwand
13. Personalaufwand
14. Sonstige betriebliche Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen in Höhe von TEUR 16 (Vj. TEUR 74) enthalten, welche einem früheren Geschäftsjahr zuzuordnen sind. Im Wesentlichen handelt es sich um den Verlust aus verschrotteten Anlagen aus den Vorjahren. Die Aufwendungen aus der Währungsumrechnung betragen TEUR 166 (Vj. TEUR 105). 15. Erträge aus Beteiligungen Die Erträge aus den Tochtergesellschaften der Conductix-Wampfler GmbH abgeführten Dividenden betragen TEUR 6.795 (Vj. TEUR 4.327). Zusätzlich wurden durch eine bestehende Finanzbeteiligung (unter 20 %) Dividendenerträge von TEUR 1.654 (Vj. TEUR 1.205) erzielt. Die Aufwendungen aus der Verlustübernahme betreffen die Beteiligungen an der Conductix-Wampfler Automation GmbH. 16. Zinserträge Der Zinsertrag aus verbundenen Unternehmen beträgt TEUR 551 (Vj. TEUR 543). 17. Abschreibungen auf Finanzanlagen Der Beteiligungsbuchwert an der Conductix-Wampfler Automation GmbH wurde im Berichtsjahr um 0 TEUR (Vj. TEUR 4.104) außerplanmäßig abgeschrieben. 18. Zinsaufwand Der Zinsaufwand aus der Aufzinsung von Rückstellungen (Pensionen) beträgt TEUR 39 (Vj. TEUR 40). Zinsaufwendungen an verbundene Unternehmen betragen TEUR 65 (Vj. TEUR 12). 19. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Die laufenden Steuern vom Einkommen und Ertrag für das Geschäftsjahr 2023 betragen TEUR 1.723 (Vj. TEUR 2.614). Darüber hinaus wurden Ertragsteuern für Vorjahre in Höhe von TEUR 318 (Vj. TEUR 971) gebucht. Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag enthalten außerdem Erträge aus Veränderung aktiver latenter Steuern in Höhe von TEUR 304 (Vj. TEUR 17). 20. Sonstige Steuern Die sonstigen Steuern wurden in den Funktionskosten ausgewiesen und betragen TEUR 47 (Vj. TEUR 58). 21. Ergebnisverwendung Gemäß Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 17. Juli 2023 wurde aus dem Bilanzgewinn zum 31. Dezember 2022 eine Dividende in Höhe von EUR 6.000.000,00 ausgeschüttet. Der Restbetrag in Höhe von EUR 16.876.478,44 (Vj. EUR 16.398.419,76) wurde auf neue Rechnung vorgetragen. Der Gewinnvortrag zum 31. Dezember 2023 setzt sich danach wie folgt zusammen:
Der Geschäftsführer schlägt der Gesellschafterversammlung vor, aus dem zum 31. Dezember 2023 ausgewiesenen Bilanzgewinn eine Ausschüttung von EUR 7.000.000,00 vorzunehmen und den verbleibenden Betrag auf neue Rechnung vorzutragen. III. Sonstige Pflichtangaben 1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Gegliedert nach Art und Fälligkeit ergibt sich folgende Aufteilung: Aufstellung Leasing- / Wartungskosten für Folgejahre
Das Bestellobligo am Bilanzstichtag betrug TEUR 25.734 (Vj. TEUR 18.117) und das Obligo aus Rahmenverträgen TEUR 14.811 (Vj. TEUR 20.922). 2. Gesamtbezüge der Unternehmensorgane Für die Pensionsverpflichtungen gegenüber ehemaligen Vorstandsmitgliedern sind TEUR 1.244 (Vj. TEUR 1.338) zurückgestellt. Die Gesamtbezüge ehemaliger Vorstandsmitglieder im Berichtsjahr betrugen TEUR 96 (Vj. TEUR 95). Die Geschäftsführung erhielt im Geschäftsjahr keine Bezüge von der Gesellschaft. 3. Angaben zu Mitgliedern der Unternehmensorgane Der Geschäftsführung gehörte im Berichtsjahr an:
4. Durchschnittliche Zahl der Beschäftigten Im Durchschnitt des Geschäftsjahres waren beschäftigt:
5. Anteilsbesitz Die Angaben nach § 285 Nr. 11 HGB werden in einer gesonderten Aufstellung des Anteilsbesitzes gemacht und sind als Anlage 2 zum Anhang beigefügt. 6. Konzernzugehörigkeit Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Delachaux S.A., Colombes/Frankreich, einbezogen. Die Offenlegung des Konzernabschlusses erfolgt nicht. 7. Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag Es besteht ein Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag mit der Conductix-Wampfler Automation GmbH mit Sitz in Potsdam. Dieser gilt rückwirkend ab dem 01. Januar 2022. Die Gesellschafterversammlung hat durch den Beschluss vom 8. Juli 2022 zugestimmt. Die Eintragung im Handelsregister hat am 17. September 2022 stattgefunden. 8. Höhe des Honorars für den Abschlussprüfer Die Höhe des Honorars für die Abschlussprüfer beträgt TEUR 90 (Vj. TEUR 81).
Weil am Rhein, den 26.03.2024 Francois Bernès, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023
Aufstellung des Anteilsbesitzes zum 31. Dezember 2023
1) Zwischen der Conductix Wampfler GmbH und der
Conductix Wampfler Automation besteht ein
Ergebnisabführungsvertrag
LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023DER CONDUCTIX-WAMPFLER GMBHGeschäftsverlauf und Rahmenbedingungen Wirtschaftliche Rahmenbedingungen Die Conductix-Wampfler GmbH mit Hauptsitz in Weil am Rhein ist der Hersteller von mobiler Energie- und Datenübertragung sowie Handlingstechnik. Die Kernkompetenz des Unternehmens liegt in der Entwicklung umfassender Gesamtkonzepte für die Übertragung von Energie und Daten in dynamischen Anwendungen und beinhaltet alle Leistungen von der Beratung über die Produktion bis hin zur Installation und Wartung. Zu den wichtigsten Kunden von Conductix-Wampfler GmbH gehören Kranhersteller, Anbieter von Personentransportsystemen und Fördertechnikunternehmen. Als Mitglied der Conductix-Wampfler Division, welche weltweit agiert, ist die Conductix-Wampfler GmbH in nahezu allen wichtigen Märkten vertreten, um die international agierenden Kunden bedienen zu können. Unseren Fortschritt messen wir regelmäßig an steuerungsrelevanten Indikatoren. Die Unternehmenssteuerung der Conductix-Wampfler GmbH ist im Wesentlichen auf finanzielle Leistungsindikatoren ausgerichtet. Dabei stellen die Umsatzerlöse als auch das EBIT (Ergebnis vor Zinsen und Steuern), die wichtigen Kennzahlen zur Unternehmenssteuerung dar. Geschäftsentwicklung Die Conductix-Wampfler GmbH erzielt im Geschäftsjahr 2023 ein Gesamtumsatzvolumen von 130,3 Mio.€ (Vorjahr 139,6 Mio.€). Dabei liegt der erwirtschaftete Auslandsanteil unverändert bei 71 % (Vorjahr 71 %). Das Ergebnis vor Ertragssteuern (EBT) beträgt 12,9 Mio.€ und ist somit rund 2,8 Mio.€ höher als im Geschäftsjahr 2022 mit 10,1 Mio.€. Der Umsatz in Deutschland trägt mit 38,0 Mio.€ (29 %; VJ 29 %) zum Gesamterlös der Conductix-Wampfler GmbH bei. Weiterhin wurde im restlichen EMEA-Raum rund 47 % (VJ 45 % ), in AMERICAS 9 % (VJ 8 % ) und in APAC 15 % (VJ 18 % ) Umsatz im Geschäftsjahr 2023 generiert. Der Auftragsbestand zum Ende des Geschäftsjahres 2023 ist gegenüber dem Vorjahr auf 44,05 Mio.€ (Vorjahr: 48,40 Mio.€) gesunken. Generell erwarten wir einen weiteren Rückgang des Auftragsbestandes, bei der allgemeinen aktuellen wirtschaftlichen Situation. Von einer Erholung nach der Rezession ist jedoch auszugehen. Produktion Lieferzeiten und Zuverlässigkeit der Lieferungen sind seit Beginn 2023 auf einem konstant hohen Niveau zwischen 90 % und 95 %. Wir erwarten, dass sich dies im Jahre 2024 weiter vorsetzt. Entwicklungen Die langfristige Innovationsoffensive in verschiedenen Bereichen des Unternehmens wird konsequent fortgesetzt. Im Geschäftsjahr 2024 werden wir das Produkt- und Leistungsportfolio weiterhin modernisieren und die künftigen signifikanten Umsätze in Wachstumsmärkten realisieren. Investitionen Die Investitionen beliefen sich im Geschäftsjahr 2023 auf 2,8 Mio. € (Vorjahr 2,0 Mio. €). Schwerpunkte waren dabei die Modernisierung von Software/Hardware, technischen Anlagen, Maschinen und Werkzeugen sowie Investitionen in Betriebs- und Geschäftsausstattung. Mitarbeiter Die Zahl der Mitarbeiter am Jahresende (FTE) ist unverändert gleich geblieben, mit 382 (382 FTE in 2022). Der durchschnittliche Pro-Kopf Umsatz 2023 veränderte sich auf 341 k€ (Vorjahreswert: 365 k€). Gesellschafterstruktur Alle Geschäftsanteile der Conductix-Wampfler GmbH werden von der Delachaux S.A.; mit Sitz in Colombo (Frankreich), gehalten. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage Ertragslage Der Umsatz im Geschäftsjahr 2023 betrug 130,3 Mio.€ (Vorjahr 139,6 Mio.€). Die Herstellungskosten der zur Erzielung der Umsatzerlöse erbrachten Leistungen beliefen sich auf 86,5 Mio.€ (Vorjahr 90,2 Mio.€) und zeigen zum einen den unvermindert hohen Wettbewerbsdruck, zum anderen handelt es sich um Preissteigerung aufgrund von Veränderungen der Supply Chain, sowie stark gestiegenen Rohstoffpreisen. Der Umsatz lag merklich über den Vorjahreserwartungen. Die Funktionskosten betrugen 35,2 Mio.€ (Vorjahr 36,6 Mio.€) und haben sich um 1,4 Mio.€ reduziert. Der EBIT (Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit vor Finanzergebnis und Steuern) betrug 8,6 Mio.€ oder 6,6 % vom Umsatz (Vorjahr 12,8 Mio.€ / 9,1 %) und liegt damit moderat unter der Vorjahresprognose. Die von den Tochtergesellschaften der Conductix-Wampfler GmbH abgeführten Dividenden betragen 6,8 Mio.€ in 2023 (Vorjahr 4,3 Mio.€). Zusätzlich wurden durch eine bestehende Finanzbeteiligung (unter 20 %) Dividendenerträge von 1,7 Mio.€ (Vorjahr 1,2 Mio.€) erzielt. Auch der Ergebnisabführungsvertrag mit der Conductix-Wampfler Automation GmbH wird im Finanzergebnis dargestellt, welcher einen negativen Effekt in Höhe von -3,4 Mio € (Vorjahr -3,9 Mio €) auf das Ergebnis hat. Das Finanzergebnis beträgt 4,2 Mio.€ im Jahr 2023 (Vorjahr -1,9 Mio.€). Im Geschäftsjahr 2023 erwirtschaftete die Conductix-Wampfler GmbH somit ein Ergebnis vor Ertragssteuern von 12,9 Mio.€ (10,0 Mio.€ im Vorjahr). Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag aus dem operativen Geschäft sind (unter Berücksichtigung des Ergebnisabführungsvertrages) auf 1,7 Mio.€ gesunken (Vorjahr 3,6 Mio.€). Der Jahresüberschuss lag bei 11,1 Mio.€ (Vorjahr: 6,5 Mio.€) und somit über dem Niveau des Vorjahresergebnisses. Vermögens- und Finanzlage Die Bilanzsumme zum 31.12.2023 reduziert sich um 0,4 Mio.€ auf 75,3 Mio.€ (Vorjahr: 75,7 Mio.€). Der Wert des Anlagevermögens veränderte sich auf 38,3 Mio.€ (Vorjahr 39,7 Mio.€). Im Umlaufvermögen ist eine Steigerung der Vorräte (ohne Anzahlungen) von 18,7 Mio.€ im Jahr 2022 auf 20,1 Mio.€ (+ 7 % ) zu beobachten. Dies war eine effiziente Maßnahme, um die Lieferperformance in den Kernproduktreihen zu stabilisieren. Die erhaltenen Anzahlungen sind von 3,5 Mio.€ im Jahr 2022 auf 5,9 Mio.€ gestiegen. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, die Forderungen gegen verbundene Unternehmen sowie die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, sind insgesamt von 19,3 Mio.€ auf 18,3 Mio.€ gesunken. Die sonstigen Vermögensgegenstände veränderten sich auf 2,4 Mio.€ (Vorjahr 0,3 Mio.€). Die Passivseite weist im Wesentlichen ein Eigenkapital von 33,6 Mio.€ aus (Vorjahr 28,5 Mio.€) und ein Darlehen gegenüber der Deutschen Bank, London über 15,0 Mio.€. Die Rückstellungen sinken von 15,4 Mio.€ auf 10,8 Mio.€. Dies resultiert im Wesentlichen aus der Senkung der Personalkosten-, Gewährleistungs- und Steuerrückstellungen. Im Geschäftsjahr konnte, wie auch im Vorjahr, ein positiver Cashflow (= Jahresüberschuss + Abschreibungen des Geschäftsjahres) erzielt werden. Zum Zeitpunkt der Aufstellung des Lageberichts ist die wirtschaftliche Lage der Conductix-Wampfler GmbH weiterhin als positiv zu beurteilen. Chancen- und Risikobericht Die Kernkompetenz von Conductix-Wampfler liegt in der Entwicklung, Produktion, Beratung und Installation von Lösungen, die die maßgeschneiderte Antwort auf alle Fragen der Energie- und Datenübertragung für ortsveränderliche Verbraucher geben. Für Conductix-Wampfler stellt dieses Portfolio eine Fülle von Chance und Möglichkeiten dar, seine Produkte und Services in allen bisherigen Märkten verstärkt und effizient anzubieten. Conductix-Wampfler GmbH verfügt über ein Risiko-Management, das bereits in der Planungsphase greift. Dadurch können mögliche Risikofaktoren im Vorfeld erkannt und notwendige Maßnahmen frühzeitig identifiziert werden. Ein detailliertes, professionelles monatliches Reporting, einschließlich notwendiger Abweichungsanalysen, sowie laufende Soll-Ist-Vergleiche und die Einleitung von Maßnahmen und deren Kontrollen sind Standard. Die mit dem Risiko-Management verbundene Transparenz über alle betrieblichen Abläufe versetzt das Unternehmen in die Lage, Risiken frühzeitig zu erkennen und ihnen zu begegnen. Risiken auf Kundenseite minimiert Conductix-Wampfler GmbH mit Bonitäts- und Kreditprüfungen. Eine Vertriebsrichtlinie klärt zudem die Zuständigkeits- und Zeichnungsberechtigung bei der Auftragsvergabe. So konnten die Zahlungsausfälle in 2023, trotz des bereits sehr niedrigen Niveaus aus dem Vorjahr, noch weiter gesenkt werden. Als Risikofaktor für den künftigen geschäftlichen Erfolg wird eher die direkte Abhängigkeit vom Investitionsverhalten der Kunden und deren Endkunden betrachtet. Ziel der Gesellschaft ist es daher, im Bereich der Energie- und Datenübertragung möglichst breit aufgestellt zu sein. Dem als gering eingeschätzten Risiko hoher Lieferantenabhängigkeit begegnet Conductix-Wampfler GmbH ebenfalls mit Diversifizierung. Die Conductix-Wampfler-GmbH kann regionale und marktspezifische Konjunkturschwankungen ausgleichen und beim Einsetzen eines Auf- oder Abschwungs in dem jeweiligen Markt unmittelbar reagieren. Die Positionierung in diversen Regionen der Welt sowie ein breites Produktportfolio von der Energieübertragung bei Containerkranen bis hin zu Theaterbühnen unterstützen die breite Aufstellung des Unternehmens. Durch diese Diversifizierung ist es der Conductix-Wampfler GmbH möglich, von den Chancen und der Entwicklung im Weltmarkt zu partizipieren und gleichzeitig eventuelle Ereignisse in adäquatem Umfang abzufangen. In 2024 erwarten wir einen niedrigeren Umsatz. Dies unter Berücksichtigung der unerwarteten starken Steigerungen in 2023 und abgeleitet aus dem Umsatzlevel 2022. Die starke Beeinflussung der Ertragslage durch Lohnkostensteigerungen ist ein moderater Risikofaktor. Sie könnten sich in Deutschland direkt auf die Materialpreise der Lieferanten auswirken. Aufgrund der teilweise erfolgsabhängigen Vergütung bleiben die Gehälter zu einem Teil variabel und passen sich der wirtschaftlichen Entwicklung des Unternehmens an. Im Falle des für Conductix-Wampfler GmbH bedeutenden Rohstoffes Kupfer hat man vertragliche Regelungen getroffen, Preissteigerungen an die Kunden weitergeben zu können. Durch die stark steigenden internationalen Aktivitäten im Projektgeschäft wurden Währungssicherungsmaßnahmen effizient eingesetzt. Die vorhandenen Bürgschaftslinien sind weiterhin ausreichend. Und werden weiterhin im Auslandsgeschäft eingesetzt, um Risiken zu vermeiden. Zusätzlich wird über ein starkes Cash-Management und klare Zahlungspläne ein Anstieg des notwendigen Umlaufvermögens minimiert. Diese Maßnahmen werden zentral durch das Controlling überwacht und gesteuert. Durch die Besitzstruktur der Muttergesellschaft Delachaux SA wurde in 2011 (erneuert in 2023) ein neuer, erweiterter Kreditrahmenvertrag mit einer Bankengruppe vereinbart. Dies führte zu einer theoretisch veränderten Risikoeinschätzung der ansässigen Geschäftsbanken aufgrund der theoretisch möglichen Inanspruchnahme der gewährten Sicherheiten, was auf die Geschäftstätigkeit in 2023 aber keinerlei Einfluss hatte. Die Einschätzung, dass die Umsatz- und Ergebnissituation der Delachaux S.A. auch für die kommenden Jahre aufgrund des stabilen Geschäftsmodells positiv prognostiziert wird und damit dieses Risiko als niedrig zu bewerten ist, hat sich für 2023 bestätigt und bleibt daher bestehen. Die im Jahr 2023 fortgesetzte strikte Kostenkontrolle auf allen Ebenen konnten die indirekten Kosten im Verhältnis fast konstant gehalten werden. Ein leichter Anstieg ist jedoch erkennbar. Die deutsche Tochtergesellschaft konnte eine Teilrückzahlung des gewährten Darlehens durchführen. Das damit verbundene Ausfallrisiko schätzen wir als gering ein. Der im Jahr 2022 geschlossene Ergebnisabführungsvertrag hat weiterhin Bestand. Nach unserer Einschätzung ist unser Risikomanagementsystem geeignet wesentliche Risiken frühzeitig zu identifizieren, um geeignete Maßnahmen zur Risikobegrenzung treffen zu können. Ein bestandsgefährdendes Risiko ist derzeit nicht erkennbar. Unsere Erwartungen bzgl. der Geschäftsentwicklung können durch ein weiterhin nicht abschätzbares Risiko im Zusammenhang mit den weltweiten Konflikten und der schlechten Konjunkturlage negativ beeinflusst werden. Mögliche negative Einflüsse sehen wir in folgenden Bereichen:
Eine Abschätzung der Risiken aus den Konflikten auf unsere Prognose der Geschäftsentwicklung im Geschäftsjahr 2024 ist derzeit teilweise möglich aber hoch volatil. Das Risiko wird als mittelschwer eingeschätzt. Je nach Dauer dieses besonderen Zustandes besteht die Chance, dass die Umsatzeinbrüche nur eine zeitliche Verschiebung der Geschäfte darstellen. Ausblick Wir erwarten für 2024 eine stabile Geschäftsentwicklung in einigen Schlüsselmärkten, in denen Conductix-Wampfler GmbH eine starke Position innehält. Auf Basis der Planung erwarten wir für 2024 einen leichten Umsatzrückgang, womit der Umsatz 2024 unter dem Geschäftsjahresniveau von 2023 liegt. Aufgrund der derzeitigen weiterhin guten Auftrags- und Geschäftslage ist die Erwartung der Geschäftsführung für die voraussichtliche Entwicklung von EBIT im Jahr 2024 weiterhin positiv (6,6% im Vorjahr vs. 7,5% in 2024). Die Erwartungen vom Umsatz 2024 werden um 8,0% verringert im Verhältnis zum Umsatz 2023. Langfristig sieht sich die Conductix-Wampfler GmbH jedoch für die globalen Herausforderungen gut gerüstet.
Weil am Rhein, den 26. März 2024 François Bernès, Geschäftsführer Wirtschaftliche Grundlagen
Gesellschaftsrechtliche Grundlagen
Weil am Rhein, le 19 juillet 2024 Delachaux S.A. Guy Talbourdet |
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