wm.IPmedia GmbH
Selbe AdresseFernsehveranstalter und Verbreitung von Videoinhalten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Matthias Löhr seit 17.3.2020 | Geschäftsführer |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
LB GmbHBocholtKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2018A. Grundlagen des KonzernsAls Besitz- und Konzernführungsgesellschaft bestimmt die LB GmbH über die geschäftspolitische Ausrichtung der Unternehmensgruppe. In Bezug auf ihre Marktausrichtung sind die Unternehmen der LB GmbH in folgende Divisionen aufgeteilt:
*) Einbezogene verbundene Unternehmen sowie ein
assoziiertes Unternehmen Stand 31. Dezember 2018
1. Entwicklung der Beteiligungsverhältnisse Die Beteiligungsverhältnisse der LB GmbH haben sich gegenüber 2017 nicht wesentlich verändert. Die Gesellschaft DCT-Door Consumer Trade GmbH, Bocholt, wurde mit Ablauf des 31. Dezember 2018 an Gesellschafter der LB GmbH veräußert. 2. Entwicklung der Geschäftsbereiche Division Logistik Die WM GROUP GmbH als wesentlicher Bestandteil der Division Logistik erwirtschaftete im Vergleich zum Vorjahr (T€ -869) in diesem Geschäftsjahr mit T€ -658 einen deutlich negativen Jahresfehlbetrag. Neben den beiden Standorten in Bocholt werden noch Niederlassungen in Voerde, Hamminkeln, Westerkappeln-Velpe, Duisburg und Mülheim an der Ruhr sowie in Ingolstadt mit den Betriebsstätten Gaimersheim und Kolbermoor unterhalten. Seit Juni 2018 ist ein weiterer Standort in einer neu errichteten Logistikanlage in Bochum in Betrieb, der für einen neu gewonnenen Großkundenauftrag angemietet worden ist. Die in St. Pölten, Österreich, ansässige Tochtergesellschaft der WM GROUP GmbH A.S. Distributions GmbH (Austria), wickelte im Berichtsjahr kein operatives Geschäft ab. Die Beteiligungsgesellschaft hält 100% der Anteile an der WM-Distributions GmbH, Bocholt, und hat im Geschäftsjahr einen Jahresfehlbetrag in Höhe von T€ -3,6 ausgewiesen. Die WM-Distributions GmbH, Bocholt, schloss das Geschäftsjahr 2018 mit einem Ergebnis von T€ 36 (Vorjahr: T€ 6) ab. Die englische Beteiligungsgesellschaft, WM-International Ltd., Birmingham/England, betreibt ein nationales und internationales Stückgut-, Ladungs- und Teilladungsgeschäft. Auch in diesem Berichtsjahr konnte die solide und erfolgreiche Geschäftsentwicklung fortgesetzt werden und ein Ergebnis im Jahr 2018 auf Vorjahresniveau in Höhe von T€ 163 (Vorjahr: T€ 150) erwirtschaftet werden. Division Informations- und Automationstechnologie (IT) Die Weiterentwicklung unserer Logistic Mall und die darauf aufbauende App-Technologie sind im Geschäftsjahr 2018 in der Logata Digital Solutions GmbH weiter wesentlich vorangeschritten, so dass diese voraussichtlich im Jahr 2019 abgeschlossen werden können. Die Customizing Tätigkeiten in unserer Warehouse-Management-Software WM-WPS konnten ebenfalls im Jahr 2018 abgeschlossen werden, so dass für externe Kunden der LB-Gruppe und für die WM GROUP GmbH eine kundenindividuelle Lösung bereitgestellt werden konnte. Die Logata Digital Solutions GmbH weist im Jahr 2018, unter Berücksichtigung des Beteiligungsergebnisses der Lanfer Automation GmbH & Co. KG, ein Ergebnis von T€ 137 (Vorjahr: T€ -609) aus. Die Lanfer Automation GmbH & Co. KG ist in den letzten Jahren zu einem überwiegend in der deutschen Industrie agierenden Unternehmen in den Bereichen Industrieautomation, Robotik, Maschinenbau und Zukunftsprojekten zum Thema Digitalisierung und Industrie 4.0 gewachsen. In diesem Geschäftsjahr hat es einen weiteren internen Knowhow-Aufbau in der Programmierung und Software-Entwicklung gegeben. In verschiedenen Projekten wurden beispielsweise für Kunden umfangreiche roboterspezifische Entwicklungen durchgeführt. Diese sollen die Lanfer Automation GmbH & Co. KG weiter befähigen sich noch stärker im Markt in diesem Segment zu etablieren. Darüber hinaus konnte im Jahr 2018 über einen Generalunternehmer ein über mehrere Jahre projektierter Großauftrag mit Installation, Programmierung und Inbetriebnahme einer Paletten Fördertechnik für einen Endkunden in Dänemark gewonnen werden. Trotz des herrschenden erheblichen Preisdrucks konnte sich die Lanfer Automation GmbH & Co. KG am Markt weiterhin behaupten und ihre Umsatzleistung um T€ 37 auf T€ 7.372 steigern. Das Jahresergebnis 2018 belief sich auf T€ 618 (Vorjahr: T€ 681). Division Produktion In der Division Produktion produziert und handelt die Lebo GmbH mit Holzinnentüren und - zargen, die überwiegend an deutsche Fach- und Großhändler, Industriepartner und auch an ausländische Abnehmer, verkauft werden. Neben Produkten aus dem eigenen Produktionsstandort in Bocholt vermarktet die Lebo GmbH Handelswaren, die von verschiedenen Lieferanten bezogen werden. Wichtigster Lieferant ist die eigene Schwesterunternehmung Lebo (Krakow am See) GmbH in Krakow am See (Mecklenburg-Vorpommern). Dort werden die Holzzargen gefertigt. Die Gesellschaft Lebo GmbH erwirtschaftete im Vergleich zum Vorjahr (T€ -970) aus dem Geschäftsjahr 2018 einen erheblich niedrigeren Jahresfehlbetrag in Höhe von T€ -200. Die Schwesterunternehmung Lebo (Krakow am See) GmbH konnte ihren Jahresüberschuss im Vorjahr (T€ 46) im Jahr 2018 mit T€ 182 um T€ 136 steigern. Unsere Gesellschaft DCT-Door Consumer Trade GmbH konnte ihren Jahresüberschuss aus dem Geschäftsjahr 2017 von T€ 185 nicht ganz erreichen und hat das Jahr 2018 mit T€ 150 abgeschlossen. Division Beteiligungen Der Geschäftszweck der Euregio Personaldienstleistungen GmbH (EPDL), Bocholt, an der die LB GmbH zu 24,9% beteiligt ist, ist die Arbeitnehmerüberlassung nach dem Arbeitnehmerüberlassungsgesetz sowie andere verwandte Geschäfte im Bereich der Personaldienstleistungen. Das Unternehmen hat auch im Berichtsjahr erneut einen stabilen Geschäftsverlauf verzeichnet und verfügt aufgrund seiner guten Reputation im Markt über langfristige Geschäftskundenbeziehungen in den unterschiedlichsten Branchen. Die Geschäftsentwicklung ist auch im abgelaufenen Geschäftsjahr positiv und im Rahmen der Planungserwartungen der Geschäftsführung verlaufen. Insgesamt wird das Geschäft aufgrund der zunehmenden Schwierigkeiten der Personalbeschaffung, auch in Osteuropa, und der größeren Fluktuation durch vermehrte Übernahmen der Mitarbeiter durch Kunden nicht einfacher. Die EPDL ist trotz allem auf weiterem Wachstumskurs. Die WM-Services GmbH sowie die ipacenter GmbH fungieren als interne Dienstleistungsgesellschaften, welche die Unternehmen der LB-Gruppe in den Bereichen Finanz- und Lohnbuchhaltung sowie Facility-Management unterstützen. Die Aufwendungen der Gesellschaften werden gemäß dem Beschäftigungs- und Nutzungsgrad zu Marktpreisen in Rechnung gestellt. Im Jahr 2016 wurde die Fulino GmbH gegründet. Hier sollten die in der LB-Gruppe vorhandenen Kompetenzen in Logistik und IT verbunden werden. Geschäftszweck war es, E-Commerce Firmen die gesamte Wertschöpfungskette von WebShop-Frontend über Online-Marketing und weiteren multimedialen Dienstleistungen bis hin zum logistischen Fulfillment anzubieten. Dieses Geschäftsmodell war so in unserer Gruppe nicht erfolgreich. Insgesamt hat die Fulino GmbH einen Jahresfehlbetrag im Geschäftsjahr 2018 von T€ -694 (Vorjahr: T€ -701) erwirtschaftet. 3. Beschaffung Die Unternehmen der LB-Gruppe tätigen die Beschaffung von Investitions- und Verbrauchsgütern unter Berücksichtigung der Vorgaben der Konzernobergesellschaft. Auch die Bewertungskriterien für die Auswahl von Lieferanten und Dienstleistern werden zentral vorgegeben. Auf Grund des mit dem Einkauf von Großinvestitionen verbundenen Finanzierungsbedarfes erfolgt dieser grundsätzlich unter enger Begleitung der LB GmbH und der WM-Services GmbH. 4. Investitionen Die Investitionen des Geschäftsjahres 2018 beliefen sich auf insgesamt T€ 4.078 und gliedern sich wie folgt:
Diese Investitionstätigkeit fand in allen operativen Divisionsbereichen statt. Im Bereich der Logistik waren Schwerpunkte die Modernisierung und technische Umrüstung von betrieblichen Vorrichtungen in den Betriebsstätten sowie Ersatzinvestitionen. In der Division IT wurde weiter in Entwicklungsleistungen für die Logistic Mall und die darauf aufbauende App-Technologie investiert sowie in die technische Weiterentwicklung der eigenen Warehouse-Management-Software WM-WPS. In der Division Produktion ist die Investitionstätigkeit auf die weitere Modernisierung und Leistungssteigerung der Fertigung durch die Implementierung neuer Anlagen sowie durch Materialfluss-Optimierungen ausgerichtet. Insgesamt wurden nahezu sämtliche Forschungs- und Entwicklungskosten von T€ 1.170 im Berichtsjahr aktiviert. Es wurden Abschreibungen selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstände in Höhe von T€ 511 vorgenommen. 5. Finanzierungsmaßnahmen und -vorhaben Ersatz-, Rationalisierungs- und Erweiterungsinvestitionen wurden aus dem freien Cash-Flow innenfinanziert oder - sofern fremdfinanziert - vornehmlich im Wege von Leasingverträgen oder Mietkauf eingedeckt. Im Geschäftsjahr 2018 wurden bestehende Darlehensverbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von T€ 4.314 planmäßig getilgt und ferner wurde gegenüber Investitionslieferanten ein Kapitaldienst über T€ 1.234 für bestehende Darlehensabsprachen erbracht. Zur Finanzierung von getätigten Investitionen wurden im Berichtsjahr Darlehen über T€ 1.351 (Investitionslieferantendarlehen) neu aufgenommen. 6. Sozial- und Personalbereich Zum 31. Dezember 2018 waren in den Unternehmen der LB-Gruppe insgesamt 839 Mitarbeiter (Basis Full Time Equivalents) beschäftigt. Die Gesamtmitarbeiterzahl gliedert sich wie folgt:
Bei dem assoziierten Unternehmen Euregio Personaldienstleistungen GmbH waren zum 31. Dezember 2018 insgesamt 2.014 Mitarbeiter beschäftigt. 7. Wertschöpfung In unserer Unternehmensgruppe betreiben wir ein nachhaltiges Wertschöpfungssystem zur Verbesserung der Prozesse auf Arbeitsplatz-, Bereichs-/Abteilungs- und Unternehmensebene. Bei der Lebo GmbH wurde das Thema "Wertschöpfung/Lean-Management" durch den Einsatz externer Berater inkl. eines Spezialisten aus Japan weiter forciert. Unter enger Einbeziehung der Mitarbeiter in der Fertigung wurden hier erhebliche Effizienz-Steigerungen an einzelnen Arbeitsstationen erreicht. 8. Umweltschutz Im Berichtszeitraum 2018 entstanden unserer Unternehmensgruppe keine Kosten durch verursachte Havarien oder Umweltschäden. Die WM GROUP GmbH ist nach DIN EN ISO 9001: 2015 (Qualitätsmanagement) sowie nach DIN EN ISO 14001:2015 (Umweltmanagement) zertifiziert. Am Standort Velpe befindet sich ein Gefahrstofflager nach BlmSchG. Hier werden hauptsächlich Gasfeuerzeuge sowie Ethanol und Alkohol unter Aufsicht eines Gefahrgut-beauftragten gelagert. Die bestimmungsgemäße Entsorgung von Reststoffen und Verpackungsmaterialien etc. wird von Entsorgungsdienstleistern durchgeführt. Darüber hinaus hat die WM GROUP GmbH das Prüfungsverfahren zum Zollstatus AEOF (vereinfachtes Zollverfahren innerhalb der EU) erfolgreich abgeschlossen. Für das Projekt Energiemanagement in Zusammenarbeit mit der VEA wurde das Audit abgeschlossen und anschließend die Lebo GmbH nach ISO 50001 erfolgreich rezertifiziert. Bei der Logata Digital Solutions GmbH wird ein besonderes Augenmerk auf den Energieverbrauch des Rechenzentrums gelegt. Kontinuierlich wird hier in neue energieeffiziente Technologie investiert. Der Bauten- und Brandschutz wird durch externe Fachkundige ausgeübt. B. Darstellung der Lage1. Vermögenslage Die Konzernbilanzsumme T€ 50.237 hat sich im Jahr 2018 gegenüber dem Vorjahr (T€ 46.850) um T€ 3.387 (7,2%) erhöht. Das Anlagevermögen ist um T€ 799 auf T€ 31.454 (Vorjahr: T€ 30.655) und das Umlaufvermögen ist um T€ 2.559 auf T€ 18.550 (Vorjahr: T€ 15.991) gestiegen. Bedingt durch planmäßige Abschreibungen in Höhe von insgesamt T€ 3.237, Abgängen in Höhe von T€ 42 sowie Zugängen aus der Investitionstätigkeit in Höhe von T€ 4.078 hat sich das Anlagevermögen gegenüber dem Vorjahr um T€ 799 erhöht. Hierbei haben sich die immateriellen Vermögensgegenstände um T€ 1.161 und die Finanzanlagen um T€ 9 erhöht. Das Vorratsvermögen in Höhe von T€ 9.074 ist im Jahr 2018 um T€ 2.041 gegenüber dem Vorjahr (T€ 7.033) gestiegen, die Forderungen in Höhe von T€ 6.195 aus Lieferungen und Leistungen um T€ 972 (Vorjahr: T€ 5.223). Der liquide Kassenbestand mit T€ 1.801 ist gegenüber dem vorherigen Bilanzstichtag (Vorjahr: T€ 1.800) gleichgeblieben. Das Konzerneigenkapital hat sich im Jahr 2018 um T€ 50 gegenüber dem Vorjahresausweis (T€ 16.480) erhöht und beträgt zum Stichtag T€ 16.530. Die Konzerneigenkapitalquote beläuft sich auf 32,9% zum Ende des Berichtsjahres und hat sich somit gegenüber dem Vorjahresausweis um 2,3% Punkte verringert. Die Rückstellungen von T€ 2.058 sind gegenüber dem Bilanzausweis im Jahr 2017 (T€ 2.466) bei gestiegenem Geschäftsumfang um T€ 408 gesunken und betreffen im Wesentlichen die periodengerechte Abgrenzung von fehlenden Eingangsrechnungen zum Zeitpunkt des Buchungsschlusses. Die Verbindlichkeiten belaufen sich im Konzern auf T€ 31.306 und fallen damit gegenüber dem Vorjahr (T€ 27.507) um T€ 3.798 höher aus. Innerhalb dieser Bilanzposition sind die Bankverbindlichkeiten (T€ 18.051) um T€ 696 gestiegen (Vorjahr: T€ 17.355). Die sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von T€ 5.038 haben um T€ 18 (Vorjahr: T€ 5.056) abgenommen und die erhaltenen Anzahlungen mit T€ 3.251 sind um T€ 1.876 (Vorjahr: T€ 1.374) gestiegen. Die Abnahme der sonstigen Verbindlichkeiten resultiert aus den Tilgungen von langfristigen Herstellerfinanzierungen von Maschineninvestitionen im Bereich unserer Produktion. 2. Finanzlage Die Liquiditätsversorgung ist durch den eigenen Cashflow der Unternehmensgruppe, Bankguthaben sowie durch bestehende und genutzte Bankfazilitäten sichergestellt. Am 31. Dezember 2018 verfügte die LB-Gruppe über entsprechende Rahmenkreditlinien in Vorjahreshöhe. Bei einem unserer Kreditinstitute kam es im Jahr 2018 zu einem Covenants-Verstoß, der aber zwischenzeitlich durch einen erhaltenen Waiver geheilt wurde. Im Jahr 2018 wurde durch das gleiche Kreditinstitut ein weiteres Investitionsdarlehen (T€ 1.500) für unsere LB-Gruppe kreditiert. Der Finanzmittelfonds entwickelte sich wie folgt:
Zur Teilfinanzierung von im Jahr 2018 durchgeführten Investitionen in Höhe von T€ 4.078 (Anlagenzugänge) wurden bisher neue langfristige Darlehen in Höhe von T€ 1.500 (Investitionsdarlehen) und T€ 1.351 (Lieferantendarlehen) aufgenommen. Ein im Jahr 2018 endfälliges Darlehen in Höhe von T€ 1.500 wurde getilgt. Darüber hinaus verfügte die LB-Gruppe zum 31. Dezember 2018 über ungenutzte Kreditlinien mit einem Gesamtvolumen von T€ 3.511. 3. Ertragslage Das abgelaufene Geschäftsjahr 2018 war für die Unternehmensgruppe, ein herausforderndes Transformationsjahr gewesen. Mit T€ 82.734 konnten höhere Umsätze als im Vorjahr (T€ 77.584) erwirtschaftet werden, wobei unsere Divisionen in unterschiedlicher Weise dazu beitrugen. Für das Berichtsjahr 2018 weist die LB-Gruppe einen Konzernjahresüberschuss nach Steuern vom Einkommen und vom Ertrag in Höhe von T€ 72 (Vorjahr: T€ -2.760) aus. Die Veränderung gegenüber dem Vorjahr beträgt T€ 2.832. Der Geschäftsverlauf in 2018 lag für die Geschäftsführung im Rahmen der Erwartungen.
Der Konzern erzielte Umsatzerlöse im Geschäftsjahr 2018 in Höhe von T€ 81.114. Diese wurden im Wesentlichen im Inland erzielt und verteilen sich wie folgt auf die einzelnen Divisionen:
Durch Steigerung der Gesamtleistung um T€ 5.150 (+6,6%) ist der Rohertrag gegenüber dem Vorjahr um T€ 2.692 (+6,0%) gestiegen. Die sonstigen betrieblichen Erträge liegen mit T€ 1.738 im Berichtsjahr um T€ 624 über dem Vorjahr. Der Materialaufwand einschließlich der Aufwendungen für bezogene Leistungen stieg im Berichtsjahr um T€ 2.356 an. Unter der Berücksichtigung von Bestandsveränderungen (Bestandsaufbau) und aktivierten Eigenleistungen ergibt sich für das Berichtsjahr ein verbesserter Rohertrag von T€ 2.692 (+6,0%). Die Personalaufwendungen haben sich um T€ 120 (-0,4%) gegenüber dem Vorjahr reduziert. Die Personalaufwandsquote hat sich dadurch von 42,3% im Jahr 2017 auf 40,7% gesenkt. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Vergleich zum Vorjahr relativ konstant geblieben. Die Abschreibungen liegen im Berichtsjahr mit T€ 3.237 ebenfalls nahezu exakt auf Vorjahresniveau. C. Chancen und RisikenVorschriften des Handelsgesetzbuches verlangen, über die zukünftige Entwicklung und die damit verbundenen Risiken im Lagebericht zu berichten. Das Managementsystem der LB-Gruppe ist durch gruppenweite Standards sowie durch Berichts- und Informationssysteme geprägt. In jährlichen Planungsrunden werden alle Divisionen auf Chancen und Risiken geschäftsübergreifend untersucht und bewertet. Unterjährig wird die Zielerreichung durch das gruppenweite Controlling, insbesondere über aktuelle Forecasts, überwacht und gesteuert. Die verantwortlichen Geschäftsführer der Divisionen werden regelmäßig über alle identifizierten Risiken und Chancen ihres Verantwortungsbereiches informiert und informieren ihrerseits die LB Geschäftsführung über Risiken und Chancen. Darüber hinaus werden die Gesellschafter regelmäßig in den Gesellschafterversammlungen oder bei Bedarf auch direkt in Kenntnis über relevante Risiken und Chancen gesetzt. Die LB-Gruppe ist den typischen Geschäftsrisiken ausgesetzt, die wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben können. Dazu gehören insbesondere Nachfragerückgänge und die weiteren hier aufgezeigten allgemeinen und unternehmensspezifischen Risiken. Sie werden in absteigender Reihenfolge der Bedeutung für den Konzern aufgelistet. Gesamtwirtschaftliche Risiken Die gesamtwirtschaftlichen Entwicklungen haben maßgebliche Auswirkungen auf Risiken für die Unternehmensgruppe. Eine Konjunktureintrübung könnte die Nachfrage nach Investitions- und Konsumgütern und letztlich nach Logistik- und Produktionsleistungen deutlich schwächen. Darüber hinaus ergeben sich direkte und indirekte Auswirkungen durch wirtschaftliche Risiken der Kunden (siehe auch Punkt "Kundenspezifische Risiken"). Beispielsweise in unserer Tochtergesellschaft WM GROUP GmbH können negative Auswirkungen aus den Branchen Consumer und Consumer Electronics auch die LB-Gruppe treffen und damit negative Auswirkungen auf die Umsatz- und Ergebnissituation der LB-Gruppe haben. Sollte sich die gesamtwirtschaftliche Entwicklung verändern, müssen beispielsweise in der Logistik und/oder der Produktion Kapazitätsanpassungen vorgenommen werden. Es besteht das Risiko, dass diese Anpassungen nur zeitverzögert möglich sind. Umsatzrückgänge und Kostensteigerungen hätten dadurch negative Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage zur Folge. 1. Kundenspezifische Risiken Eine verschlechterte Bonität von Kunden birgt entsprechende Forderungsausfallrisiken. Des Weiteren sind steigende Forderungslaufzeiten, nicht fristgerecht bediente Forderungen bzw. Forderungsausfälle möglich. Ausfallrisiken begegnet die LB-Gruppe zum einen mit einem stringenten Forderungsmanagement. Jedoch kann dieses nicht gänzlich ausschließen, dass bei einem Ausfall von Großkunden Risiken für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der gesamten LB-Gruppe bestehen. Strukturelle Veränderungen des Produktionsverbundes von Großkunden können ebenfalls Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der gesamten LB-Gruppe haben. Kundenseitige Rationalisierungsprogramme und Restrukturierungsmaßnahmen führen beispielsweise in vielen Fällen gegenüber den Logistikdienstleistern zu einem verschärften Kostendruck und damit verbunden zu Forderungen nach Preisreduktionen der Dienstleister. Die Folgen können auch eine Überprüfung bestehender Logistikverträge und eine steigende Zahl an Neuausschreibungen sein. Zudem können in der Vertragsgestaltung Risiken, beispielsweise Haftungs- oder Investitionsrisiken, teilweise auf die Dienstleister übertragen werden. Weitreichende Verbindungen mit den Abläufen der Kunden stellen eine vergleichsweise hohe Sicherheit im Hinblick auf bestehende Geschäfte und zukünftige Aufträge dar. Die sich hieraus ergebenden Abhängigkeiten bestehen sowohl vom Kunden zum Logistikdienstleister als auch in umgekehrter Richtung. Dennoch können auch Verträge, die nicht verlängert oder vom Kunden mit den entsprechenden Fristen gekündigt werden, entsprechende Auswirkungen (beispielsweise Standortschließungen) nach sich ziehen. Für die LB-Gruppe besteht das Risiko, dass durch die Kostensensibilität der Kunden die Ertragssituation negativ beeinflusst werden kann. 2. Risiken aus dem Management von Projektanläufen Projektanläufe beinhalten grundsätzlich finanzielle und operative Risiken. Zu den finanziellen Risiken zählen insbesondere Finanzierungs- und Kalkulationsrisiken. Risiken können sich darüber hinaus bereits im Vorfeld eines Projektes auch aus der Gestaltung der Kundenverträge ergeben. Die operativen Risiken beinhalten Abwicklungs-, Kapazitäts- und Haftungsrisiken. Dabei bestehen bei jedem Projektanlauf auch Risiken im Bereich der Personalgestellung, der eingesetzten Betriebsmittel, der Infrastruktur und möglicherweise auch durch eingesetzte Dienstleister. Insbesondere durch Neuprojekte und neue Standorte der Unternehmensgruppe können operative und finanzielle Risiken verstärkt auftreten. Durch interdisziplinäres Projektmanagement und intensives Projektcontrolling werden diese Risiken abgeschätzt. Auf Basis dieser Einschätzungen ergeben sich Maßnahmen zur Reduktion der Risiken. 3. Finanzielles Risikomanagement Das Liquiditätsrisiko beschreibt die Gefahr, dass die LB-Gruppe nicht in der Lage ist finanzielle Verpflichtungen gegenüber Dritten zu erfüllen. Im Falle einer Verschlechterung der Geschäftsentwicklung besteht zusätzlich das Risiko, die für die Kreditzusagen bestehenden Verpflichtungen (Covenants) nicht vollständig zu erfüllen. Aus diesem Grunde führt die LB GmbH für sich und für ihre Tochtergesellschaften rollierende Liquiditätsplanungen durch, um Liquiditätsengpässe frühzeitig zu erkennen. Parallel dazu verfügt die LB-Gruppe über entsprechende Kreditlinien zur Deckung von Zahlungsansprüchen. Die Entwicklung der Gruppe wird kontinuierlich überwacht und entsprechende Pläne zur Vermeidung von Liquiditätsproblemen bestehen ebenfalls. Damit wird sichergestellt über ausreichende Mittel zu verfügen, um selbst unter schwierigen Rahmenbedingungen Zahlungsverpflichtungen bei Fälligkeit nachkommen zu können. Ein Refinanzierungsrisiko kann nicht vollständig ausgeschlossen werden, wird aber durch den fortwährenden Dialog mit den Banken und den Finanzpartnern eingegrenzt. In unserem Geschäftsbereich Entwicklung der Logata Digital Solutions GmbH konnte die Digitalisierung von Logistik-Prozessen in Form unserer Eigenentwicklung Logistic Mall durch die Entwicklung weiterer Apps und die Anbindung zusätzlicher Partner weiter vorangebracht werden. Die Vertriebsmaßnahmen führten im Geschäftsjahr 2018 noch nicht zu einem umfänglichen kommerziellen Erfolg. 4. Regulatorische Risiken Änderungen der Gesetzgebung oder der Auslegung von Gesetzen können die Umsätze und Profitabilität der LB-Gruppe und ihrer Divisionen beeinträchtigen. Sollten sich die gesetzlichen Voraussetzungen in Deutschland, z. B. im Bereich der Steuern und Sozialabgaben, des Arbeitsrechts oder des Werkvertragsrechts ändern, so kann dies zu einem höheren Aufwand oder zu höheren Haftungsrisiken der Unternehmen führen. Hier sind insbesondere die politischen Debatten zur Befristung von Arbeitsverhältnissen zu nennen. Durch die am 1. April 2017 in Kraft getretenen Änderungen des AÜG (Arbeitnehmerüberlassungsgesetz) besteht das Risiko, dass Mitarbeiter unbeabsichtigt aus der Arbeitnehmerüberlassung in ein unbefristetes Arbeitsverhältnis überführt werden müssen. Um diesem Risiko entgegenzuwirken, wird der Einsatz von Fremdpersonal umfassend überwacht. In der Lagerlogistik bestehen Risiken durch die Anmietung von Immobilien, insbesondere im Bereich der Mietpreisentwicklung und der Flächenverfügbarkeit in bestimmten Regionen. Hierfür ursächlich ist die anhaltend steigende Nachfrage nach Logistikimmobilien. Diese Entwicklung hat zur Folge, dass Flächen in der benötigten Ausstattung und an geeigneten Standorten möglicherweise nicht verfügbar sind oder zu Preisen, bei denen die Erstellung der Dienstleistungen unwirtschaftlich ist. Mitunter ist es erforderlich, zusätzliche Immobilien für bestehende Kundenverträge oder für neue Aufträge anzumieten. Beim Abschluss neuer Mietverträge besteht das Risiko, dass die Laufzeit des Mietvertrags nicht entsprechend der Laufzeit des Kundenvertrags abgeschlossen werden kann. Des Weiteren stellen steigende Mietnebenkosten, wenn sie nicht an den Kunden weitergegeben werden können, ein Risiko dar. Darunter zählen u. a. Erhöhungen von Energiepreisen sowie die Anhebung von städtischen Gebühren, wie beispielsweise die Grundsteuern. In diesem Jahr ist in Deutschland zudem eine Reform der Grundsteuer geplant, bei der es zu deutlichen Steigerungen kommen könnte. Diese Kostenbelastungen haben - wenn sie nicht vollständig weitergegeben werden können negative Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der LB-Gruppe. 5. IT-Risiken Die Vernetzung aller Prozessbeteiligten beispielsweise in den logistischen Abwicklungen erfordert funktions- und anpassungsfähige IT-Systeme. Durch die zentrale Stellung der IT in allen Projekten der LB-Gruppe entstehen vielfältige Risiken in diesem Bereich. Insbesondere bestehen Ausfallrisiken, die durch Systeminstabilitäten hervorgerufen werden können, das Risiko von Datenverlusten, Herausforderungen in Bezug auf die Datensicherheit, Beeinflussung der Servicequalität bis hin zu Schnittstellenrisiken zur IT des Kunden. Die Unternehmensgruppe schützt IT-Systeme beispielsweise durch Firewalls, Virenscans, technische Frühwarnsysteme und Dopplung von Systemen. Außerdem setzt die LB-Gruppe über ihre Tochtergesellschaft Logata Digital Solutions GmbH organisatorische und technische Notfallmaßnahmen ein, um mögliches Scheitern zu mindern. Die Gesellschaften der LB-Gruppe führen darüber hinaus regelmäßig Maßnahmen durch, um die eingesetzten IT-Systeme und die komplette IT-Infrastruktur an die sich ändernden Kundenbedürfnisse und neue organisatorische Anforderungen anzupassen. Des Weiteren können, insbesondere im Bereich der Durchdringung der Gesellschaftsprozesse mit Informationstechnologien (z. B. durch die Digitalisierung), technologische Entwicklungen sowohl Chancen als auch Risiken beinhalten. 6. Personalrisiken Engagierte und kompetente Fach- und Führungskräfte sind ein zentraler Erfolgsfaktor für die LB-Gruppe. Deshalb bestehen Risiken, offene Stellen in der Unternehmensgruppe mit Leistungsträgern nicht schnell bzw. adäquat besetzen zu können oder bereits vorhandenes Personal zu verlieren. Beispielsweise ist für die Erbringung von Kontraktlogistikdienstleistungen an verschiedenen Standorten der Tochtergesellschaft WM GROUP GmbH (aber auch für andere Tochtergesellschaften/Divisionen) die Verfügbarkeit von Arbeitskräften von zentraler Bedeutung. Sollte es in bestimmten Bereichen zu Engpässen bei der Verfügbarkeit von Arbeitskräften kommen, besteht das Risiko, dass die Unternehmensgruppe ihre Dienstleistungen auf Grund erhöhter Personalkosten nicht vereinbarungsgemäß oder nur auf unwirtschaftliche Weise erbringen kann. Dies könnte sich negativ auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der LB-Gruppe auswirken. In bestimmten Teilbereichen werden insbesondere auf Grund wirtschaftlicher und rechtlicher Gegebenheiten externe Dienstleister eingesetzt. Damit können Phasen mit erhöhtem Leistungsaufkommen aufgefangen werden. Zunehmend werden Mitarbeiter aller Leistungsebenen in risikorelevanten Bereichen sensibilisiert, um so wirtschaftlichen Schaden durch beispielsweise Beschädigungen, Arbeitsunfälle oder ggf. Missachtung sicherheitsrelevanter Vorschriften von der LB-Gruppe abzuwenden. Trotz ausreichender Sensibilisierungen und Schulungen können Risiken aus Beschädigungen oder Unfällen nicht ausgeschlossen werden. Auf Grund der demografischen Entwicklung wird das Angebot an qualifizierten Fachkräften sinken. Eine frühzeitige Ansprache Interessierter auf Messen, das Anbieten von Praktika und Masterarbeiten sowie ein attraktives unternehmensübergreifendes Ausbildungssystem an den Standorten der LB-Gruppe sollen die Gewinnung neuer Mitarbeiter sicherstellen. Der wirtschaftliche Erfolg der Divisionen beruht zu einem wesentlichen Teil auf den Fähigkeiten und Qualifikationen der Mitarbeiter. Aus diesem Grund werden die Mitarbeiter bedarfsgerecht geschult, um zu gewährleisten, dass die Qualität der Leistungen den Anforderungen der Kunden entspricht. Eine zielgruppenorientierte Personalförderung im Bereich der Führungskräfte stärkt darüber hinaus die Identifikation mit dem Unternehmen. 7. Gesamtrisikosituation Die Einschätzung der Gesamtrisikosituation ist das Ergebnis der konsolidierten Betrachtung aller wesentlichen Risikofelder bzw. Einzelrisiken. Die Gesamtrisikosituation hat sich Stand 2018 gegenüber nicht grundlegend verändert. Zu den Risiken der LB-Gruppe gehören zum einen die nicht von der Gesellschaft unmittelbar beeinflussbaren Faktoren, wie beispielsweise die allgemeine Entwicklung der Wirtschaftslage, die regelmäßig beobachtet wird. Zum anderen gehören dazu von der LB-Gruppe unmittelbar beeinflussbare, zumeist operative Risiken, die frühzeitig analysiert werden und gegen die, falls notwendig, Maßnahmen eingeleitet werden. Organisatorisch hat die LB-Gruppe Voraussetzungen geschaffen, um frühzeitig über mögliche Risikosituationen informiert zu sein und um entsprechende Steuerungsmaßnahmen ergreifen zu können. Chancenbericht Die politische Lage in Deutschland und einigen europäischen Ländern, die notwendige finanzielle und wirtschaftliche Stabilisierung im Euroraum und der demografische Wandel können Staat, Wirtschaft und Gesellschaft vor bedeutende Herausforderungen stellen. Für das weitere Wachstum der Unternehmensgruppe geht das Management von der Annahme aus, dass die konjunkturelle Lage weiterhin stabil bleibt, so dass die LB-Gruppe Marktchancen für die Zukunft erschließen kann. Im Fokus der Marktchancen steht neben der weiteren Stabilisierung der Geschäftsmodelle der einzelnen Tochtergesellschaften die Erschließung von neuen Absatzpotenzialen durch Neukundengewinnung und der Ausbau bestehender Kundenbeziehungen der Divisionen. Dabei sieht die Unternehmensgruppe Möglichkeiten des Wachstums. Auf sich ändernde Marktgegebenheiten wird durch operative und strategische Maßnahmen proaktiv reagiert. Dadurch werden langfristige Erfolgspotentiale geschaffen. Die Erschließung neuer Marktchancen erfolgt im Kern durch die Steuerung und Weiterentwicklung der Kernbranchen sowie die kontinuierliche Anpassung des Angebots von Produkten und Dienstleistungen an die Kundenbedürfnisse. Um kundenspezifische Dienstleistungen zu erbringen, müssen viele interne Abläufe integriert erbracht werden. Hierzu zählen neben den grundlegenden operativen Abläufen auch unterstützende Funktionen, wie Einkauf, Vertrieb, HR, IT, Finanz- und Rechnungswesen sowie Management-Dienstleistungen. Sofern es gelingt, interne Abläufe auf die Anforderungen der Kunden auszurichten und gleichzeitig Kosten zu senken, kann dies zu positiven Effekten führen. Logistische Dienstleistungen, komplexe Abläufe in der Produktion und anspruchsvolle Projekte in der Informationstechnologie und Automation erfordern betriebliche Infrastrukturen mit hohen Qualitätsstandards. Zuverlässigkeit und betriebliche Flexibilität kontinuierlich zu gewährleisten bedeutet, die Abläufe reibungslos zu organisieren sowie technisch und personell abzusichern. In der zentralen Personalentwicklung besteht ein wesentlicher Vorteil darin, sich unabhängiger vom Arbeitsmarkt zu machen und unternehmenseigene Potenziale zu heben. Dazu kommt der Nebeneffekt, dass Fortbildungen für Mitarbeiter in der Regel attraktiv sind, eine Wertschätzung darstellen und die Identifikation mit dem Unternehmen fördern. In Zeiten des demographischen Wandels ist auch die Ausbildung ein nicht zu unterschätzender Faktor. Die in den Geschäftsbereichen getätigten Investitionen folgen dem Ziel, die Ertragslage im Wettbewerb zu sichern und kontinuierlich zu verbessern. Beispielhaft dafür stehen Investitionen in zukunftsorientierte Technologien an den Standorten der LB-Gruppe. Darüber hinaus bietet die Digitalisierung enorme Wachstumschancen und Potenziale für zusätzliche Wertschöpfung. Über die Möglichkeit Sale-and-rent-back Optionen durch Veräußerung von Immobilien-Objekten wahrzunehmen, können sich durch die zusätzlich gewonnene Liquidität für die LB-Gruppe weitere Möglichkeiten zum strategischen Unternehmenswachstum eröffnen. Als Voraussetzung für einen nachhaltig profitablen Geschäftserfolg wird kontinuierlich an den Unternehmensstrukturen gearbeitet. Um Kosten und Kapazitäten entsprechend der Nachfrage flexibel anzupassen, werden die bestehenden Strukturen effizient gestaltet. Ein Schwerpunkt liegt auf organischem Wachstum und der Vereinfachung der Prozesse und der Einsatz von Informationstechnologie (Digitalisierung), um Vorteile für alle Geschäftsbeteiligten bieten zu können. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag Ab 1. März 2019 ist die Geschäftsführung der LB GmbH neu geordnet worden. Der vorher einzelvertretungsberechtigte Geschäftsführer Ulrich Blessing führt die LB GmbH zusammen mit den geschäftsführenden Gesellschaftern Hans-Wilhelm Löhr und Matthias Löhr. Alle Geschäftsführer sind gemeinschaftlich vertretungsberechtigt. Mit einem unserer Kreditinstitute konnte eine Vereinbarung getroffen werden die Betriebsmittellinie der LB-Gruppe, um weitere T€ 2.000 zu erhöhen. Dadurch wird unsere Liquiditätssituation noch einmal nachhaltig verbessert. Voraussichtliche Entwicklung Aus heutiger Sicht gehen wir für das laufende Geschäftsjahr im Vergleich zum Vorjahr von einer leicht verbesserten Ergebnisentwicklung aus. Für die Einhaltung der zuvor genannten Ergebnis-Prognosen ist es aber essenziell, dass sich die Auftragssituation im Stammkundengeschäft unserer Divisionen im weiteren Jahresverlauf stabil verhält.
Bocholt, den 30. Mai 2019 LB GmbH gez. Matthias Löhr, Geschäftsführer gez. Hans-Wilhelm Löhr, Geschäftsführer gez. Ulrich Blessing, Geschäftsführer KonzernbilanzAktiva
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung
KonzernanhangHandelsregister: Amtsgericht Coesfeld
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| Anteile am Kapital 31.12.2018 | |
| % | |
| Inländische Gesellschaften | |
| WM GROUP GmbH, Bocholt | 100,0 |
| Lebo GmbH, Bocholt | 100,0 |
| DCT-Door Consumer Trade GmbH, Bocholt | 100,0 |
| Logata Digital Solutions GmbH, Bocholt | 100,0 |
| wm.tv GmbH i.L., Münster | 100,0 |
| WM-Services GmbH, Bocholt | 100,0 |
| ipacenter GmbH, Bocholt | 100,0 |
| Lanfer Automation GmbH & Co. KG, Borken | 100,0 |
| WM-Distributions GmbH, Bocholt | 100,0 |
| Fulino GmbH, Bocholt | 100,0 |
| LB Business Development GmbH, Bocholt | 100,0 |
| Lebo (Krakow am See) GmbH, Krakow am See | 94,0 |
| VR-LEASING MANEGA GmbH & Co. Immobilien KG, Eschborn | 94,0 |
| BIL Leasing Verwaltungs-GmbH & Co. 883 KG, Pullach im Isartal | 94,0 |
| Ausländische Gesellschaften | |
| A. S. Distributions-Service Gesellschaft mbH, St. Pölten, Österreich | 100,0 |
| WM-International Ltd., Birmingham, Großbritannien | 100,0 |
Mit Gesellschaftsvertrag vom 24. April 2017 wurde die LB Business Development GmbH, Bocholt, mit einem Stammkapital von TEUR 100 errichtet. Die Eintragung in das Handelsregister des Amtsgerichts Coesfeld erfolgte am 27. April 2017.
Mit Ablauf des 31. Dezember 2018 wurden sämtliche Anteile an der DCT-Door Consumer Trade GmbH, Bocholt, an Gesellschafter der LB GmbH veräußert.
Gemäß § 311 Abs. 1 HGB wurde die Euregio Personaldienstleistungen GmbH, Bocholt, auf deren Geschäfts- oder Finanzpolitik mit einem Stimmrechts- und Kapitalanteil von 24,9 % ein maßgeblicher Einfluss ausgeübt wird (assoziiertes Unternehmen), nach der Equity-Methode in den Konzernabschluss einbezogen. Die Anteile an assoziierten Unternehmen wurden gemäß § 312 Abs. 1 Satz 1 HGB nach der Buchwertmethode bewertet. Die zusammengefasste Bilanz setzt sich zum 31. Dezember 2018 zusammen aus Anlagevermögen von TEUR 114, Umlaufvermögen von TEUR 7.208 und sonstige Aktiva von TEUR 18, Eigenkapital von TEUR 718 sowie Fremdkapital von TEUR 6.622. Im Geschäftsjahr 2018 standen einer Gesamtleistung von TEUR 56.038 Aufwendungen von TEUR 53.131 gegenüber (letzter vorliegender Abschluss).
Darüber hinaus bestehen zum 31. Dezember 2018 an zwei inländischen Unternehmen unmittelbare Mehrheitsbeteiligungen, die aufgrund untergeordneter Bedeutung (§ 296 Abs. 2 HGB) nicht in den Konzernabschluss einbezogen werden. Die Jahresergebnisse betragen jeweils weniger als ein Prozent der Konzern-Umsatzerlöse bzw. des Konzernjahresüberschusses. Im Einzelnen handelt es sich hierbei um folgende Gesellschaften:
| Anteile am Kapital 31.12.2018 | Bilanzielles Eigenkapital 31.12.2018 | Jahresergebnis 2018 | |
| % | TEUR | TEUR | |
| Inländische Gesellschaften | |||
| Nahverkehr-Westmünsterland Spedition GmbH & Co. KG, Bocholt | 100,0 | 72 | 0 |
| Lanfer Automation Beteiligungs GmbH, Borken | 100,0 | 41 | 1 |
Die ipacenter GmbH, Bocholt, ist unbeschränkt haftender Gesellschafter der Nahverkehr-Westmünsterland Spedition GmbH & Co. KG, Bocholt.
Es besteht eine Beteiligung am Kommanditkapital der Stadtmarketing Bocholt GmbH & Co. KG, Bocholt, in Höhe von 2 %. Das Eigenkapital der Gesellschaft zum 31. Dezember 2018 beträgt TEUR 897 das Jahresergebnis 2018 TEUR 5.
b) Konsolidierungsmethoden
Bei der nach § 301 HGB vorzunehmenden Kapitalkonsolidierung ist für ab dem 1. Januar 2010 erstmals zu konsolidierende Tochterunternehmen die Neubewertungsmethode (§ 301 Abs. 1 HGB) durch Verrechnung des Beteiligungsbuchwerts mit dem anteiligen neubewerteten Eigenkapital des Tochterunternehmens angewendet worden. Die Verrechnung wird auf der Grundlage der Wertansätze zu dem Zeitpunkt durchgeführt, zu dem das jeweilige Unternehmen Tochterunternehmen geworden ist. Ein nach der Verrechnung verbleibender aktiver Unterschiedsbetrag wird als Geschäfts- oder Firmenwert ausgewiesen und aufgrund der Produktlebenszyklen über eine Nutzungsdauer von maximal fünf Jahren abgeschrieben. Ein sich ergebender passivischer Unterschiedsbetrag wurde gemäß § 309 HGB a. F. direkt mit den Gewinnrücklagen verrechnet.
Die seit der erstmaligen Aufstellung des Konzernabschlusses aus der Kapitalkonsolidierung nach der Buchwertmethode (§ 301 Abs. 1 Nr. 1 HGB a. F.) resultierenden aktiven Unterschiedsbeträge sind ebenfalls als Geschäfts- oder Firmenwert erfasst und werden im Konzern linear über eine Nutzungsdauer von bis zu fünf Jahren abgeschrieben. Unwesentliche Geschäfts- oder Firmenwerte werden im Zeitpunkt ihrer Entstehung sofort aufwandswirksam erfasst.
Die Schuldenkonsolidierung erfolgt nach § 303 Abs. 1 HGB durch Eliminierung der Forderungen mit den entsprechenden Verbindlichkeiten zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen. Rückstellungen und Eventualverbindlichkeiten sind, soweit erforderlich, konsolidiert worden.
Eine Zwischenergebniseliminierung wird gemäß § 304 Abs. 1 HGB für konzerninterne Lieferungen und Leistungen aus Absatzgeschäften vorgenommen. Soweit sich aus der Veräußerung bzw. Übertragung von Vermögensgegenständen des Anlagevermögens zwischen einzelnen Tochterunternehmen des Konzerns Buchgewinne bzw. Buchverluste ergeben haben, werden diese im Rahmen der Zwischenergebniseliminierung zurückgenommen.
Gemäß § 305 Abs. 1 HGB sind Innenumsatzerlöse und andere Erträge mit den auf sie entfallenden Aufwendungen der empfangenen Konzernunternehmen verrechnet worden (Aufwands- und Ertragskonsolidierung).
Auf Konsolidierungsmaßnahmen, die zu Differenzen zwischen den handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Wertansätzen führen, werden latente Steuern nach § 306 HGB abgegrenzt, wenn sich diese Differenzen in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich wieder abbauen, und soweit es sich nicht um einen nach § 301 Abs. 3 HGB verbleibenden Unterschiedsbetrag handelt. Steuerbe- und Steuerentlastungen werden stets miteinander verrechnet.
Für nicht dem Mutterunternehmen gehörende Anteile an in den Konzernabschluss einbezogenen Tochterunternehmen wurde ein Ausgleichsposten für "nicht beherrschende Anteile" in Höhe ihres Anteils am Eigenkapital des Tochterunternehmens innerhalb des Eigenkapitals gesondert ausgewiesen. Der im Konzernergebnis enthaltene, auf nicht beherrschende Anteile entfallende Gewinn bzw. auf sie entfallender Verlust wird nach dem Konzernjahresüberschuss / -fehlbetrag gesondert ausgewiesen.
Die Anteile an assoziierten Unternehmen wurden gemäß § 312 Abs. 1 Satz 1 HGB nach der Buchwertmethode bewertet. Als Erstbewertungszeitpunkt für die Equity-Bilanzierung wurde der Zeitpunkt der erstmaligen Einbeziehung als assoziiertes Unternehmen in den Konzernabschluss gewählt.
Die Ausübung von Bilanzierungs-, Bewertungs- und Ausweiswahlrechten erfolgt unverändert zum Vorjahresabschluss.
Die Jahresabschlüsse der einbezogenen Tochterunternehmen und des assoziierten Unternehmens werden in den Konzernabschluss entsprechend den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften sowie des GmbH-Gesetzes einheitlich nach den bei der LB GmbH, Bocholt, geltenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden aufgestellt.
Die Ausübung von Bilanzierungs-, Bewertungs- und Ausweiswahlrechten erfolgt unverändert zum Vorjahresabschluss.
Die in den Konzernabschluss einbezogenen Abschlüsse sind nach den folgenden einheitlichen Grundsätzen aufgestellt:
Fremdwährungsumrechnung
Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden grundsätzlich mit dem Kurs zum Zeitpunkt der Erstverbuchung erfasst. Aus Vereinfachungsgründen erfolgt die unterjährige Verbuchung mit dem Devisenkassamittelkurs vom letzten Tag des Vormonats. Bilanzposten werden wie folgt bewertet:
Die funktionale Währung des Konzerns ist der Euro. Die Fremdwährungsumrechnung der einbezogenen, in fremder Währung aufgestellten Abschlüsse, erfolgte nach der modifizierten Stichtagsmethode. Danach werden alle Bilanzansätze mit Ausnahme des Eigenkapitals mit dem am Bilanzstichtag geltenden Stichtagskurs umgerechnet. Die Umrechnung des Eigenkapitals mit Ausnahme des Jahresergebnisses erfolgt mit dem historischen Kurs. Die Posten der Gewinn- und Verlustrechnung sowie der Jahresüberschuss wurden mit dem Jahresdurchschnittskurs umgerechnet. Die Umrechnungsdifferenzen wurden innerhalb des Eigenkapitals in den Ausgleichsposten "Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung" eingestellt.
Langfristige Fremdwährungsforderungen werden zum Devisenbriefkurs bei Entstehung der Forderung oder zum niedrigeren beizulegenden Wert, unter Zugrundlegung des Devisenkassamittelkurses am Abschlussstichtag, angesetzt. Kurzfristige Fremdwährungsforderungen (Restlaufzeit bis zu einem Jahr) sowie liquide Mittel oder andere kurzfristige Vermögensgegenstände in Fremdwährung werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet.
Langfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten werden zum Devisengeldkurs bei Entstehung der Verbindlichkeiten oder zum höheren Stichtagskurs, unter Zugrundelegung des Devisenkassamittelkurses am Abschlussstichtag, bewertet. Kurzfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten (Restlaufzeit bis zu einem Jahr) werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet.
Im Rahmen der Schuldenkonsolidierung aufgetretene Währungsdifferenzen wurden erfolgswirksam korrigiert.
Aktiva
Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte werden zu Herstellungskosten (Entwicklungskosten) aktiviert, sofern zum Abschlussstichtag zumindest eine hohe Wahrscheinlichkeit der tatsächlichen Entstehung eines Vermögensgegenstandes besteht. Zu den Herstellungskosten zählen die einzeln zurechenbaren Kosten durch den Verbrauch von Gütern und die Inanspruchnahme von Diensten sowie angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten und des durch den Entwicklungsprozess veranlassten Werteverzehrs von Vermögensgegenständen des Anlagevermögens. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte werden planmäßig nach der linearen Methode pro rata temporis über die jeweilige voraussichtliche Nutzungsdauer zwischen drei und sieben Jahren abgeschrieben.
Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen sind mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten und, soweit abnutzbar, unter Berücksichtigung planmäßiger linearer Abschreibungen bilanziert. In den Herstellungskosten sind neben den Material- und Fertigungseinzel- und -gemeinkosten, der Werteverzehr des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist, auch allgemeine Verwaltungsgemeinkosten enthalten. Die Anschaffungskosten umfassen auch Nebenkosten und nachträgliche Anschaffungskosten. Anschaffungspreisminderungen werden abgesetzt. Der Umfang der Anschaffungskosten entspricht § 255 Abs. 1 HGB. Die Abschreibungen werden linear entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer zwischen drei und 50 Jahren vorgenommen.
Abgänge von immateriellen Vermögensgegenständen und Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten und aufgelaufenen Abschreibungen zum Zeitpunkt ihres Ausscheidens ausgebucht.
Geringwertige Anlagegüter zwischen EUR 251,00 und EUR 410,00 werden in der Anlagenbuchhaltung erfasst und im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Anlagegüter bis EUR 250,00 werden sofort ergebniswirksam als Betriebsaufwand ohne Bestandsführung erfasst.
Die Finanzanlagen werden mit Ausnahme der Anteile an assoziierten Unternehmen mit ihren Anschaffungskosten oder bei voraussichtlich dauernder Wertminderung mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.
Die Bewertung der Gegenstände des Vorratsvermögens erfolgte grundsätzlich zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten und unter Berücksichtigung des strengen Niederstwertprinzips. In den Herstellungskosten der fertigen und unfertigen Erzeugnisse sowie der unfertigen Leistungen sind neben den Material- und Fertigungseinzel- und -gemeinkosten, der Wertverzehr des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist, als auch allgemeine Verwaltungsgemeinkosten enthalten. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und/oder niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Wertabschläge berücksichtigt. Mit Ausnahme der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurde das Vorratsvermögen verlustfrei bewertet, d.h. soweit die voraussichtlichen Verkaufspreise abzüglich der bis zum Verkauf anfallenden Kosten zu einem niedrigeren beizulegenden Wert führen, wurden entsprechende Abwertungen vorgenommen.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennwert abzüglich gegebenenfalls erforderlicher Einzelwertberichtigungen angesetzt. Zur Abdeckung des allgemeinen Ausfallrisikos werden Pauschalwertberichtigungen auf den nicht einzelwertberichtigten Netto-Forderungsbestand in Höhe von 1 % bzw. 3 % gebildet.
Die liquiden Mittel sind zum Nennwert angesetzt. Der Finanzmittelfonds der Kapitalflussrechnung setzt sich in voller Höhe aus den in der Bilanz ausgewiesenen flüssigen Mitteln zusammen.
Der Rechnungsabgrenzungsposten enthält Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.
Eine sich insgesamt ergebende Steuerentlastung wurde als aktive latente Steuer in der Bilanz angesetzt.
Passiva
Das gezeichnete Kapital ist mit dem Nennwert bilanziert.
Der Sonderposten enthält passivisch abgegrenzte Investitionszuschüsse. Die ertragswirksame Auflösung erfolgt korrespondierend zur durchschnittlichen Nutzungsdauer der entsprechenden Vermögensgegenstände.
Die Bewertung der Rückstellungen erfolgt in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags; sie berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Künftige Preis- und Kostensteigerungen werden bei der Ermittlung der Rückstellungen berücksichtigt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind nach § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst. Effekte aus der Änderung des Abzinsungssatzes werden im operativen Ergebnis ausgewiesen.
Die Verbindlichkeiten sind gemäß § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.
Unter der Position der passiven Rechnungsabgrenzungsposten sind Einnahmen vor dem Abschlussstichtag abgegrenzt, die Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.
Anlagevermögen
Die Aufgliederung und Entwicklung der in der Konzernbilanz erfassten Anlagegegenstände ist in dem Konzern-Anlagenspiegel als Bestandteil des Anhangs (Anlage I, Seite 17) dargestellt.
Von den in der Bilanz ausgewiesenen Geschäfts- oder Firmenwerten entfallen TEUR 4 (Vorjahr: TEUR 7) auf Geschäfts- oder Firmenwerte aus den Jahresabschlüssen der einbezogenen Unternehmen.
Der Gesamtbetrag der Forschungs- und Entwicklungskosten beläuft sich auf TEUR 1.170 (Vorjahr: TEUR 744), welche vollständig auf die aktivierte Entwicklung von Logistikprozessen und selbst geschaffener Software entfallen.
Der Buchwert des Anteils an assoziierten Unternehmen entspricht dem anteiligen Eigenkapital.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind - wie im Vorjahr - innerhalb eines Jahres fällig. Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Forderungen in Höhe von TEUR 3 (Vorjahr: TEUR 0) gegen verbundene Unternehmen. Außerdem beinhalten diese Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von TEUR 151 (Vorjahr: TEUR 0).
Eigenkapital
Die Entwicklung des Eigenkapitals ist im gesonderten Eigenkapitalspiegel dargestellt. Aufgrund einer teilweisen Ergebnisverwendung wird ein Konzernbilanzverlust ausgewiesen. Dieser beinhaltet einen Verlustvortrag in Höhe von TEUR 2.106 (Vorjahr: Gewinnvortrag TEUR 2.645).
Das Stammkapital der LB GmbH beträgt wie im Vorjahr TEUR 12.000.
Zum Bilanzstichtag unterliegen folgende Beträge der Ausschüttungssperre des § 268 Abs. 8 HGB:
| 31.12.2018 | Vorjahr | |
| TEUR | TEUR | |
| Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte | 1.480 | 1.087 |
| Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände in der Entwicklung | 886 | 613 |
| Aktive latente Steuern | 0 | 41 |
| 2.366 | 1.741 |
Zum Bilanzstichtag steht den Gesellschaftern des Mutterunternehmens ein Betrag in Höhe von TEUR 6.192 (Vorjahr: TEUR 7.062) zur Ausschüttung zur Verfügung, der dem Bilanzgewinn der Mutterunternehmen entspricht.
Verbindlichkeiten
Zur Verbesserung der Klarheit und Übersichtlichkeit wurden die Angaben zu Restlaufzeiten und Besicherung der Verbindlichkeiten im Verbindlichkeitenspiegel als Bestandteil des Anhangs (Anlage I, Seite 18) dargestellt.
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen Unternehmen, die wegen untergeordneter Bedeutung nicht konsolidiert wurden. Sie resultieren - wie im Vorjahr - aus Liefer- und Leistungsbeziehungen.
Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern resultieren in Höhe von TEUR 11 (Vorjahr: TEUR 11) aus dem Liefer- und Leistungsverkehr.
Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von TEUR 681 (Vorjahr: TEUR 746) und Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von TEUR 10 (Vorjahr: TEUR 6).
Latente Steuern
Latente Steuern beruhen gemäß § 274 und § 306 HGB auf folgenden Sachverhalten:
| • |
Differenzen zwischen Handels- und Steuerrecht bei Drohverlustrückstellungen, Altersteilzeitrückstellungen und der Fortschreibung von Betriebsprüfungssachverhalten (überwiegend aktive temporäre Differenzen) |
| • |
Unterschiede zwischen den Wertansätzen von Vermögensgegenständen und Schulden in den Einzelabschlüssen und den Wertansätzen im Konzern (HB II-Anpassungen) |
| • |
Erfolgswirksamen Konsolidierungsmaßnahmen im Rahmen des Konzernabschlusses (überwiegend passive temporäre Differenzen) |
| • |
Steuerlichen Verlustvorträgen (aktive temporäre Differenzen) |
Die latenten Steuern zeigen per Saldo einen Überhang an aktiven latenten Steuern in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 41).
Der Berechnung latenter Steuern liegt jeweils der landesindividuelle Steuersatz zugrunde. Dieser beträgt für die deutschen Gesellschaften 29,825 %. Aktive und passive latente Steuern werden soweit wie möglich saldiert. Das Wahlrecht zur Aktivierung eines sich gegebenenfalls ergebenden Aktivüberhangs an latenten Steuern gemäß § 274 HGB wird von der Gesellschaft ausgeübt.
Umsatzerlöse
Die Umsatzerlöse des Konzerns werden im Wesentlichen im Inland erzielt und verteilen sich wie folgt auf die einzelnen Tätigkeitsbereiche:
| 2018 | Vorjahr | |
| TEUR | TEUR | |
| Produktion | 39.677 | 40.004 |
| Logistik und Handelslogistik | 24.928 | 21.982 |
| Informations- und Automationstechnologie | 12.051 | 12.081 |
| Netzwerke/Transporte | 3.427 | 3.257 |
| Sonstige | 1.031 | 979 |
| 81.114 | 78.303 |
Sonstige betriebliche Erträge
In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 341 (Vorjahr: TEUR 388) enthalten, die in Höhe von TEUR 102 (Vorjahr: TEUR 189) auf die Auflösung von Rückstellungen entfallen. Weitere periodenfremde Erträge entfallen auf Versicherungserstattungen TEUR 221 (Vorjahr: TEUR 184) und Erträge aus der Auflösung von Einzel- und Pauschalwertberichtigungen auf Forderungen TEUR 6 (Vorjahr: TEUR 14). Außerdem sind Erträge aus Kursdifferenzen in Höhe von TEUR 12 (Vorjahr: TEUR 1) enthalten.
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betreffen in Höhe von TEUR 44 (Vorjahr: TEUR 139) periodenfremde Aufwendungen. Darüber hinaus sind Forderungsverluste bzw. Zuführungen zu Einzelwertberichtigungen mit TEUR 39 (Vorjahr: TEUR 31) verrechnet worden. Sie enthalten Aufwendungen aus Kursdifferenzen in Höhe von TEUR 53 (Vorjahr: TEUR 4).
Abschreibungen
Von den Abschreibungen des Geschäftsjahres in Höhe von TEUR 3.237 (Vorjahr: TEUR 3.218) entfallen TEUR 3 (Vorjahr: TEUR 4) auf Geschäfts- oder Firmenwerte.
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag
Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag belasten in voller Höhe das Ergebnis nach Steuern.
Derivate Finanzinstrumente
| Art | Volumen nominal | Laufzeit | Beizulegender Zeitwert | Abschlussposten des Derivats | Buchwert des Derivats |
| in TEUR | TEUR | in TEUR | |||
| SWAP | 600 | 30.12.2021 | in -26 | Zinsaufwendungen | - |
Die Bewertung der derivativen Finanzinstrumente liegt die "Black/Barwertberechnung" für Zinsswaps zu Grunde.
Den derivativen Finanzinstrumenten liegen gleichlaufende Finanzierungsgeschäfte zu Grunde, für die ein variabler in einen festen Zins umgewandelt wird. Die Struktur der derivativen Finanzinstrumente ist der Struktur der Finanzierung angepasst. Als Methode zur bilanziellen Abbildung der wirksamen Teile der gebildeten Bewertungseinheiten wird die Durchbuchungsmethode angewendet. Die Effektivität wird durch einen Critical Term Match sichergestellt.
Sale-and-rent-back-Geschäfte
Zur Entlastung der Bilanz und damit einhergehender Verbesserung der Eigenkapitalquote infolge reduzierter Bilanzsumme wurden in 2016 die Logistikgebäude in Hamminkeln und Duisburg verkauft und auf zehn Jahre mit Verlängerungsoptionen zurück gemietet. Die aus dieser Maßnahme frei gewordene Liquidität eröffnete die Chance zum weiteren strategischen Unternehmenswachstum.
Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen gliedert sich wie folgt:
| 31.12.2018 | Vorjahr | |
| TEUR | TEUR | |
| Finanzielle Verpflichtungen aus Leasinggeschäften | ||
| Bis zu einem Jahr | 1.321 | 1.426 |
| Von einem bis fünf Jahre | 2.500 | 2.728 |
| Über fünf Jahre | 69 | 154 |
| 3.890 | 4.308 | |
| Finanzielle Verpflichtungen aus Mieten | ||
| Bis zu einem Jahr | 2.823 | 2.235 |
| Von einem bis fünf Jahre | 8.061 | 6.841 |
| Über fünf Jahre | 3.413 | 4.688 |
| 14.297 | 13.764 | |
| Übrige finanzielle Verpflichtungen | ||
| Bis zu einem Jahr | 392 | 291 |
| Von einem bis fünf Jahre | 308 | 205 |
| Über fünf Jahre | 283 | 132 |
| 983 | 628 | |
| 19.170 | 18.700 | |
| Davon betreffend assoziierte Unternehmen | 0 | 0 |
Abschlussprüferhonorar
In 2018 beträgt das Gesamthonorar des Abschlussprüfers des Konzernabschlusses und des Jahresabschlusses der LB GmbH sowie aller vollkonsolidierter deutscher Tochterunternehmen TEUR 165. Davon entfallen TEUR 135 auf Abschlussprüfungsleistungen und TEUR 30 auf Steuerberatungsleistungen.
Veröffentlichung
Für 2018 werden die Befreiungsvorschriften gemäß §§ 264 Abs. 3 und 264b HGB im Hinblick auf die Offenlegung des Jahresabschlusses und die Aufstellung und Offenlegung des Lageberichts für die nachstehenden Gesellschaften in Anspruch genommen:
| • |
WM GROUP GmbH, Bocholt |
| • |
WM-Services GmbH, Bocholt |
| • |
Logata Digital Solutions GmbH, Bocholt |
| • |
Lanfer Automation GmbH & Co. KG, Borken |
| • |
wm.tv GmbH i.L., Münster |
| • |
ipacenter GmbH, Bocholt |
| • |
Fulino GmbH, Bocholt |
| • |
BIL Leasing Verwaltungs-GmbH & Co. 883 KG, Pullach im Isartal |
| • |
Lebo GmbH, Bocholt |
| • |
Lebo (Krakow am See) GmbH, Krakow am See |
| • |
DCT-Door Consumer Trade GmbH, Bocholt |
| • |
LB Business Development GmbH, Bocholt |
Es wird vorgeschlagen, den Bilanzgewinn des Mutterunternehmens in voller Höhe auf neue Rechnung vorzutragen.
Besondere Vorgänge nach dem Schluss des Geschäftsjahres
Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Konzerngeschäftsjahres eingetreten sind, liegen nicht vor.
Finanzmittelfonds
Der in der Kapitalflussrechnung ausgewiesene Finanzmittelfonds beinhaltet die Kassenbestände, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks gemäß Bilanzausweis.
Anzahl der Beschäftigten
Die durchschnittliche Zahl der Beschäftigten betrug im Berichtsjahr:
| Inland Anzahl | Ausland Anzahl | Insgesamt Anzahl | |
| Gewerbliche Mitarbeiter | |||
| Vollzeitbeschäftigte | 422 | 0 | 422 |
| Geringfügig Beschäftigte | 111 | 0 | 111 |
| 533 | 0 | 533 | |
| Kaufmännische Mitarbeiter | |||
| Vollzeitbeschäftigte | 266 | 8 | 274 |
| Geringfügig Beschäftigte | 4 | 0 | 4 |
| 270 | 8 | 278 | |
| 803 | 8 | 811 |
Darüber hinaus sind 31 Auszubildende im Konzern beschäftigt.
Geschäftsführung des Mutterunternehmens
Geschäftsführer des Mutterunternehmens sind die Herren:
|
Hans-Wilhelm Löhr, Kaufmann (ab 1. März 2019) |
|
|
Matthias Löhr, Kaufmann (ab 1. März 2019) |
|
|
Ulrich Blessing, Kaufmann (ab 1. Mai 2017) |
Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung des Mutterunternehmens wird in Anwendung des § 314 Abs. 3 Satz 2 HGB i.V.m. § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.
Bocholt, 30. Mai 2019
LB GmbH
gez. Matthias Löhr
gez. Hans-Wilhelm Löhr
gez. Ulrich Blessing
| Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten | ||||
| 01.01.2018 | Differenzen aus der Währungsumrechnung | Zugang | Umbuchung | |
| € | € | € | € | |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||||
| 1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte | 2.221.247,78 | 0,00 | 449.755,48 | 454.379,50 |
| 2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 6.759.074,57 | 0,00 | 115.466,44 | 0,00 |
| 3. Geschäfts- oder Firmenwert | 8.533.809,20 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| 4. Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände in der Entwicklung | 612.730,25 | 0,00 | 720.081,30 | -446.856,50 |
| 5. Geleistete Anzahlungen | 7.523,00 | 0,00 | 872.138,49 | -7.523,00 |
| 18.134.384,80 | 0,00 | 2.157.441,71 | 0,00 | |
| II. Sachanlagen | ||||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 38.550.850,67 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| 2. Technische Anlagen und Maschinen | 21.943.102,45 | 0,00 | 48.416,15 | 0,00 |
| 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 9.139.909,42 | -1.211,11 | 1.862.486,20 | 24.602,05 |
| 4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 24.602,05 | 0,00 | 0,00 | -24.602,05 |
| 69.658.464,59 | -1.211,11 | 1.910.902,35 | 0,00 | |
| III. Finanzanlagen | ||||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 1.773.437,34 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| 2. Anteile an assoziierten Unternehmen | 169.292,27 | 0,00 | 9.366,64 | 0,00 |
| 3. Beteiligungen | 4.988,03 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| 4. Wertpapiere des Anlagevermögens | 20.510,55 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| 1.968.228,19 | 0,00 | 9.366,64 | 0,00 | |
| 89.761.077,58 | -1.211,11 | 4.077.710,70 | 0,00 | |
| Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten | |||
| Abgang | Abgang aus Änderung des Konsolidierungskreises | 31.12.2018 | |
| € | € | € | |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | |||
| 1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte | 0,00 | 0,00 | 3.125.382,76 |
| 2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 84.478,35 | 0,00 | 6.790.062,66 |
| 3. Geschäfts- oder Firmenwert | 0,00 | 55.758,37 | 8.478.050,83 |
| 4. Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände in der Entwicklung | 0,00 | 0,00 | 885.955,05 |
| 5. Geleistete Anzahlungen | 0,00 | 0,00 | 872.138,49 |
| 84.478,35 | 55.758,37 | 20.151.589,79 | |
| II. Sachanlagen | |||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 333.309,69 | 0,00 | 38.217.540,98 |
| 2. Technische Anlagen und Maschinen | 910.725,57 | 0,00 | 21.080.793,03 |
| 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 1.094.908,56 | 5.903,50 | 9.924.974,50 |
| 4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| 2.338.943,82 | 5.903,50 | 69.223.308,51 | |
| III. Finanzanlagen | |||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 0,00 | 0,00 | 1.773.437,34 |
| 2. Anteile an assoziierten Unternehmen | 0,00 | 0,00 | 178.658,91 |
| 3. Beteiligungen | 0,00 | 0,00 | 4.988,03 |
| 4. Wertpapiere des Anlagevermögens | 0,00 | 0,00 | 20.510,55 |
| 0,00 | 0,00 | 1.977.594,83 | |
| 2.423.422,17 | 61.661,87 | 91.352.493,13 | |
| Abschreibungen | |||
| 01.01.2018 | Differenzen aus der Währungsumrechnung | Zugang | |
| € | € | € | |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | |||
| 1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte | 1.134.022,78 | 0,00 | 511.422,98 |
| 2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 5.538.405,57 | 0,00 | 482.105,44 |
| 3. Geschäfts- oder Firmenwert | 8.526.763,20 | 0,00 | 2.655,00 |
| 4. Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände in der Entwicklung | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| 5. Geleistete Anzahlungen | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| 15.199.191,55 | 0,00 | 996.183,42 | |
| II. Sachanlagen | |||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 19.434.699,17 | 0,00 | 855.693,13 |
| 2. Technische Anlagen und Maschinen | 15.644.253,45 | 0,00 | 665.638,15 |
| 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 7.127.981,28 | -1.188,21 | 719.113,22 |
| 4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| 42.206.933,90 | -1.188,21 | 2.240.444,50 | |
| III. Finanzanlagen | |||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 1.699.633,59 | 0,00 | 0,00 |
| 2. Anteile an assoziierten Unternehmen | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| 3. Beteiligungen | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| 4. Wertpapiere des Anlagevermögens | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| 1.699.633,59 | 0,00 | 0,00 | |
| 59.105.759,04 | -1.188,21 | 3.236.627,92 | |
| Abschreibungen | |||
| Abgang | Abgang aus Änderung des Konsolidierungskreises | 31.12.2018 | |
| € | € | € | |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | |||
| 1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte | 0,00 | 0,00 | 1.645.445,76 |
| 2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 84.478,35 | 0,00 | 5.936.032,66 |
| 3. Geschäfts- oder Firmenwert | 0,00 | 55.758,37 | 8.473.659,83 |
| 4. Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände in der Entwicklung | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| 5. Geleistete Anzahlungen | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| 84.478,35 | 55.758,37 | 16.055.138,25 | |
| II. Sachanlagen | |||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 302.067,58 | 0,00 | 19.988.324,72 |
| 2. Technische Anlagen und Maschinen | 910.725,57 | 0,00 | 15.399.166,03 |
| 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 1.084.187,56 | 5.903,50 | 6.755.815,23 |
| 4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| 2.296.980,71 | 5.903,50 | 42.143.305,98 | |
| III. Finanzanlagen | |||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 0,00 | 0,00 | 1.699.633,59 |
| 2. Anteile an assoziierten Unternehmen | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| 3. Beteiligungen | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| 4. Wertpapiere des Anlagevermögens | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| 0,00 | 0,00 | 1.699.633,59 | |
| 2.381.459,06 | 61.661,87 | 59.898.077,82 | |
| Nettobuchwerte | ||
| 31.12.2018 | 31.12.2017 | |
| € | € | |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||
| 1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte | 1.479.937,00 | 1.087.225,00 |
| 2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 854.030,00 | 1.220.669,00 |
| 3. Geschäfts- oder Firmenwert | 4.391,00 | 7.046,00 |
| 4. Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände in der Entwicklung | 885.955,05 | 612.730,25 |
| 5. Geleistete Anzahlungen | 872.138,49 | 7.523,00 |
| 4.096.451,54 | 2.935.193,25 | |
| II. Sachanlagen | ||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 18.229.216,26 | 19.116.151,50 |
| 2. Technische Anlagen und Maschinen | 5.681.627,00 | 6.298.849,00 |
| 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 3.169.159,27 | 2.011.928,14 |
| 4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 0,00 | 24.602,05 |
| 27.080.002,53 | 27.451.530,69 | |
| III. Finanzanlagen | ||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 73.803,75 | 73.803,75 |
| 2. Anteile an assoziierten Unternehmen | 178.658,91 | 169.292,27 |
| 3. Beteiligungen | 4.988,03 | 4.988,03 |
| 4. Wertpapiere des Anlagevermögens | 20.510,55 | 20.510,55 |
| 277.961,24 | 268.594,60 | |
| 31.454.415,31 | 30.655.318,54 | |
| Gesamtbetrag | Davon mit einer Restlaufzeit | |||
| bis zu 1 Jahr | über 1 Jahr | davon über 5 Jahre | ||
| € | € | € | € | |
| (Vorjahr €) | (Vorjahr €) | (Vorjahr €) | (Vorjahr €) | |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 18.051.788,30 | 6.599.479,03 | 11.452.309,27 | 557.904,31 |
| (17.355.835,43) | (4.411.654,81) | (12.944.180,62) | (1.584.638,11) | |
| Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen | 3.251.227,73 | 2.477.635,73 | 773.592,00 | 0,00 |
| (1.374.511,05) | (1.374.511,05) | (0,00) | (0,00) | |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 4.618.106,26 | 4.618.106,26 | 0,00 | 0,00 |
| (3.447.549,26) | (3.447.549,26) | (0,00) | (0,00) | |
| gegenüber verbundenen Unternehmen | 73.386,51 | 73.386,51 | 0,00 | 0,00 |
| (73.677,69) | (73.677,69) | (0,00) | (0,00) | |
| gegenüber Gesellschaftern | 273.469,73 | 273.469,73 | 0,00 | 0,00 |
| (199.603,13) | (199.603,13) | (0,00) | (0,00) | |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 5.038.136,23 | 3.250.186,25 | 1.787.949,98 | 0,00 |
| (5.056.427,18) | (3.153.735,55) | (1.902.691,63) | (0,00) | |
| 31.306.114,76 | 17.292.263,51 | 14.013.851,25 | 557.904,31 | |
| (27.507.603,74) | (12.660.731,49) | (14.846.872,25) | (1.584.638,11) | |
Als Sicherheiten für die gesamten Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten dienen Grundschulden und -pfandrechte in Höhe von T€ 12.779, die Globalabtretung von Forderungen der Lebo GmbH, der Lebo (Krakow am See) GmbH, der WM GROUP GmbH, die Sicherungsübereignung der Warenlager der Lebo (Krakow am See) GmbH und der Lebo GmbH sowie Covenantsvereinbarungen.
| Gesellschafter des Mutterunternehmens | ||||
| Gezeichnetes Kapital | Kapitalrücklage nach § 272 Abs. 2 Nr. 1 HGB | Andere Gewinnrücklagen | Konzernergebnisvortrag | |
| € | € | € | € | |
| Stand 1.1.2017 | 12.000.000,00 | 184.995,43 | 6.372.044,79 | 615.533,33 |
| Umbuchungen des Vorjahresergebnisses | 2.029.327,69 | |||
| Gewinnausschüttungen / Entnahmen | -1.969.487,95 | |||
| Veränderung der Eigenkapitaldifferenz aus der Währungsumrechnung | ||||
| Übrige Veränderungen | ||||
| Konzernjahresfehlbetrag | ||||
| Stand 31.12.2017 / Stand 1.1.2018 | 12.000.000,00 | 184.995,43 | 6.372.044,79 | 675.373,07 |
| Umbuchungen des Vorjahresergebnisses | -2.780.996,29 | |||
| Gewinnausschüttungen / Entnahmen / Einlagen | ||||
| Veränderung der Eigenkapitaldifferenz aus der Währungsumrechnung | ||||
| Konzernjahresüberschuss | ||||
| Stand 31.12.2018 | 12.000.000,00 | 184.995,43 | 6.372.044,79 | -2.105.623,22 |
| Gesellschafter des Mutterunternehmens | |||
| Konzernjahresergebnis | Übriges Konzernergebnis Eigenkapitaldifferenz aus der Währungsumrechnung | Gesamt | |
| € | € | € | |
| Stand 1.1.2017 | 2.029.327,69 | 24.321,86 | 21.226.223,10 |
| Umbuchungen des Vorjahresergebnisses | -2.029.327,69 | 0,00 | |
| Gewinnausschüttungen / Entnahmen | -1.969.487,95 | ||
| Veränderung der Eigenkapitaldifferenz aus der Währungsumrechnung | -11.762,52 | -11.762,52 | |
| Übrige Veränderungen | 0,00 | ||
| Konzernjahresfehlbetrag | -2.780.996,29 | -2.780.996,29 | |
| Stand 31.12.2017 / Stand 1.1.2018 | -2.780.996,29 | 12.559,34 | 16.463.976,34 |
| Umbuchungen des Vorjahresergebnisses | 2.780.996,29 | 0,00 | |
| Gewinnausschüttungen / Entnahmen / Einlagen | 0,00 | ||
| Veränderung der Eigenkapitaldifferenz aus der Währungsumrechnung | -6.131,22 | -6.131,22 | |
| Konzernjahresüberschuss | 50.785,52 | 50.785,52 | |
| Stand 31.12.2018 | 50.785,52 | 6.428,12 | 16.508.630,64 |
| Nicht beherrschende Anteile | Gesamt | |||
| Nicht beherrschende Anteile vor Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung | Übriges Konzernergebnis Eigenkapitaldifferenz aus der Währungsumrechnung | Gesamt | ||
| € | € | € | € | |
| Stand 1.1.2017 | 37.593,94 | 0,00 | 37.593,94 | 21.263.817,04 |
| Umbuchungen des Vorjahresergebnisses | 0,00 | 0,00 | ||
| Gewinnausschüttungen / Entnahmen | -42.816,61 | -42.816,61 | -2.012.304,56 | |
| Veränderung der Eigenkapitaldifferenz aus der Währungsumrechnung | 0,00 | -11.762,52 | ||
| Übrige Veränderungen | 0,00 | 0,00 | ||
| Konzernjahresfehlbetrag | 20.834,92 | 20.834,92 | -2.760.161,37 | |
| Stand 31.12.2017 / Stand 1.1.2018 | 15.612,25 | 0,00 | 15.612,25 | 16.479.588,59 |
| Umbuchungen des Vorjahresergebnisses | 0,00 | 0,00 | ||
| Gewinnausschüttungen / Entnahmen / Einlagen | -15.598,23 | -15.598,23 | -15.598,23 | |
| Veränderung der Eigenkapitaldifferenz aus der Währungsumrechnung | 0,00 | -6.131,22 | ||
| Konzernjahresüberschuss | 21.797,35 | 21.797,35 | 72.582,87 | |
| Stand 31.12.2018 | 21.811,37 | 0,00 | 21.811,37 | 16.530.442,01 |
| 2018 | 2017 | |
| T€ | T€ | |
| Periodenergebnis | +73 | --2.760 |
| Abschreibungen (+)/Zuschreibungen (-) auf Gegenstände des Anlagevermögens | +3.237 | +3.218 |
| Zunahme (+)/Abnahme (-) der Rückstellungen | -84 | -155 |
| Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen (+) / Erträge (-) | +33 | +5 |
| Gewinn (-)/Verlust (+) aus dem Abgang von Sachanlagen und immateriellen Vermögensgegenständen (netto) | -746 | -37 |
| Zunahme (-)/Abnahme (+) der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva | --2.370 | +3.659 |
| Zunahme (+)/Abnahme (-) der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva | +1.902 | +148 |
| Zinsaufwendungen (+)/Zinserträge (-) | +863 | +868 |
| Sonstige Beteiligungserträge (-) | -724 | -598 |
| Ertragsteueraufwand (+)/-ertrag (-) | +133 | -80 |
| Ertragsteuerzahlungen (Saldo) (+/-) | -429 | -540 |
| Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit | +1.888 | +3.728 |
| Auszahlungen für Investitionen in das Anlagevermögen | ||
| Immaterielle Vermögensgegenstände | -2.157 | -976 |
| Sachanlagen | -1.911 | -956 |
| Einzahlungen aus dem Abgang von Sachanlagen | +188 | +121 |
| Einzahlungen aus Abgängen aus dem Konsolidierungskreis | +600 | 0 |
| Erhaltene Dividenden | 714 | 614 |
| Cashflow aus der Investitionstätigkeit | -2.566 | -1.197 |
| Einzahlungen aus der Darlehensgewährung durch die Gesellschafter | +32 | +73 |
| Einzahlungen aus der Aufnahme von Finanz- und Betriebsmittelkrediten | +5.910 | 0 |
| Auszahlungen aus der Tilgung von Finanz- und Betriebsmittelkrediten | -4.314 | --3.920 |
| Gezahlte Zinsen (-) | -900 | -870 |
| Gezahlte Dividenden an Gesellschafter des Mutterunternehmens | 0 | -1.969 |
| Gezahlte Dividenden an andere Gesellschafter | -16 | -43 |
| Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit | +712 | -6.729 |
| Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds | +34 | -4.198 |
| Wechselkurs- und konsolidierungskreisbedingte Änderungen des Finanzmittelfonds | -33 | -17 |
| Finanzmittelfonds am Anfang der Periode | +1.800 | +6.015 |
| Finanzmittelfonds am Ende der Periode | +1.801 | +1.800 |
|
An die LB GmbH, Bocholt |
Prüfungsurteile
Wir haben den Konzernabschluss und Konzernlagebericht zum 31. Dezember 2018 von der Gesellschafterversammlung der LB GmbH, Bocholt, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2018, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2018 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der LB GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2018 geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
| • |
entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2018 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2018 und |
| • |
vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. |
Gemäß S 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat.
Grundlage für die Prüfungsurteile
Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit S 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt.
Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES KONZERNABSCHLUSSES UND DES KONZERNLAGEBERICHTS" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen.
VERANTWORTUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER FÜR DEN KONZERNABSCHLUSS UND DEN KONZERNLAGEBERICHT
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.
Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können.
VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES KONZERNABSCHLUSSES UND DES KONZERNLAGEBERICHTS
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit S 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.
Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
| • |
identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. |
| • |
gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben. |
| • |
beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. |
| • |
ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. |
| • |
beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. |
| • |
holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile. |
| • |
beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns. |
| • |
führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. |
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Düsseldorf, 18. Juni 2019
BDO
AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
gez. Winkler, Wirtschaftsprüfer
gez. Bruckhaus, Wirtschaftsprüfer
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