Voos GmbHLiquidiert

Stammdaten

Register
Amtsgericht Wuppertal HRB 16324
Eingetragen
9.6.2004
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von KraftwagenEinzelhandel mit Kraftwagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 3,5 t oder wenigerTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagenteilen und -zubehör
Gegenstand
Der Handel mit Kraftfahrzeugen und Fahrzeugzubehör, die Vermietung von Kraftfahrzeugen an Selbstfahrer sowie der Betrieb einer Reparaturwerkstatt.

Historie

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Management

NameRolle
Axel Dr. Voos
seit 9.6.2004
Geschäftsführer
Thomas Nettesheim
seit 9.6.2004
Geschäftsführer
Heiko Emde
seit 9.6.2004
Geschäftsführer

Konzern- und Jahresabschlüsse

Voos GmbH

Solingen

Jahresabschluss zum 31.12.2006

Lagebericht

1. Geschäftsverlauf

Wirtschaftliches Umfeld

Weltwirtschaft

Die Weltkonjunktur hat ihren Expansionskurs im Jahre 2006 fortgesetzt. Der Zuwachs des weltweiten Bruttoinlandsproduktes war mit 3,9 % (Vj. 4,3 %) jedoch leicht niedriger als im Vorjahr. Maßgeblich für die Entwicklung waren vor allem die stark gestiegenen Energie- und Rohstoffpreise und steigende Zinsen.

Die positive konjunkturelle Entwicklung in den Vereinigten St ten war geprägt durch eine starke Binnennachfrage. Hohe Energiepreise und Zinserhöhungen wirkten sich auch hier dämpfend aus.

Die konjunkturelle Erholung in der Europäischen Union wurde vor allem durch den gestiegenen privaten Konsum und verstärkte Investitionsbereitschaft der Unternehmen angeregt.

Die konjunkturelle Entwicklung in Deutschland war nach dem enttäuschenden Jahr 2005 sehr positiv. Eine weiterhin kräftige Zunahme der Exporte, eine erstmals wieder gestiegene Binnennachfrage und ein moderater Anstieg des privaten Konsums führten zu einem deutlichen Zuwachs des Bruttoinlandsproduktes um 2,7 % (Vj. 0,8 %).

Automobilmärkte

Für unseren Geschäftsbereich ist der Automobilmarkt von entscheidender Bedeutung. Das Wachstum der globalen Automobilmärkte hat sich im Jahre 2006 insgesamt leicht abgeschwächt. Zwar verzeichnete die globale PKW-Nachfrage anhaltend positive Wachstumsraten (+3 %), allerdings fielen die Zuwächse angesichts nochmals gestiegener Öl- und Kraftstoffpreise etwas geringer aus als im Vorjahr.

Als Motor der PKW-Konjunktur erwiesen sich erneut die Schwellenländer Asiens, angeführt von China und Indien mit jeweils zweistelligen Zuwachsraten. Das Wachstum Mittel- und Osteuropas war fast ausschließlich von einem starken Zuwachs in Russland geprägt.

Der US- Markt war um ca. 300.000 Einheiten schwächer als im Vorjahr. Dazu beigetragen haben höhere Finanzierungskosten aufgrund des gestiegenen Zinsniveaus sowie deutlich höhere Kraftstoffpreise. Diese führten auch zu einem geänderten Käuferverhalten: Im Segmentvergleich profitierten kleinere, verbrauchsärmere PKW erheblich zu Lasten von Vans, Geländewagen und Pick-Ups.

Das Absatzvolumen in Westeuropa stagnierte bei 14,5 Mio. Einheiten. Der PKW-Absatz konnte nicht von einem breiteren Konjunkturaufschwung profitieren. Unter den großen Einzelmärkten verzeichneten Deutschland und Italien Zuwächse (jew. + 4 %), während sich die Nachfrage in Frankreich (- 3 %), Großbritannien (- 4 %) und Spanien (- 2 %) abschwächte.

Lokale Betrachtung

Der Gesamtumsatz der deutschen Automobilindustrie stieg 2006 auf 242 Mrd. Euro.

Durch den Ausbau des Produkt- und Markenportfolios der BMW Group und die Einführung neuer Modellvarianten wurde das Angebot erweitert. Innerhalb Deutschlands wurde ein Absatzplus der Marke BMW festgestellt.

Die auch das Premiumsegment erfassende gesamtwirtschaftliche Entwicklung machte jedoch umfangreiche absatzfördernde Finanzierungsangebote und Verkaufsanreize notwendig.

Die politischen Diskussionen über eine deutlich höhere Besteuerung von Dieselfahrzeugen und die steuerpolitisch beeinflusste Entwicklung der Kraftstoffpreise wirkten sich hemmend auf die Inlandsnachfrage, besonders bei hubraumstärkeren Modellen, aus.

Die Gebrauchtfahrzeugbestände erhöhten sich im Jahresverlauf und der höhere Bestand wirkte sich dämpfend auf die Preisentwicklung bei gebrauchten Fahrzeugen aus.

2. Unternehmenssituation und Geschäftsverlauf

Geschäftsentwicklung

Die Geschäftsentwicklung der Voos GmbH im Jahre 2006 verlief wie erwartet unterdurchschnittlich. Bedingt durch die Verlegung des Firmensitzes in die neuen Gebäude und den damit verbundenen Umzug des Betriebes konnte der normale Geschäftsbetrieb zwischen März und Juli 2006 nicht aufrechterhalten werden. Hiervon besonders betroffen war der Neufahrzeugverkauf. Durch fehlende Auftragseingänge im 2. Quartal fehlten dann im Spätsommer die Auslieferungen von Fahrzeugen, was die niedrigen Umsätze im Juli, August und September widerspiegeln. Auch ein positiver Trend zum Jahresende konnte die fehlenden Abschlüsse nicht kompensieren.

Eine weitere große Veränderung des Jahres 2006 war die Abspaltung des Motorradgeschäftes. Mit Neugründung der BMC Bergisches Motorrad Centrum GmbH kann das Geschäftsfeld BMW Motorrad in den alten Räumlichkeiten der Voos GmbH nun in eigenständiger Form geführt werden. Hieraus ergeben sich im Vergleich zu 2005 natürlich auch andere Umsatzgrößen für die Voos GmbH ohne Motorrad.

Aufträge

Diese oben aufgeführten Rahmenbedingungen zeichnen den Geschäftsverlauf der Voos GmbH. So konnten im Jahr 2006 gesamt 302 neue PKW inkl. Vorführ- und Miet-PKW (- 18 %) ausgeliefert werden. Der Absatz gebrauchter Fahrzeuge 2006 betrug 334 Stück und liegt damit knapp unter Vorjahresniveau (339 Stck.)

Auftragsbestand

Der Auftragsbestand zum Ende des Jahres 2006 liegt stabil bei 1,0 Mio. Euro.

Umsatzerlöse

(Vorjahresangaben zur besseren Vergleichbarkeit jeweils ohne den per 1.1.2006 abgespaltenen Motorradteilbetrieb)

Parallel zur Entwicklung der Mengen verhielt sich die Entwicklung der Umsatzerlöse mit Neu-, Vorführ- und Miet-PKW. Aufgrund des nicht vollständig zur Verfügung stehenden Verkaufsraumes musste eine Kaufzurückhaltung festgestellt werden. So beläuft sich der Umsatz des Jahres 2006 im Neufahrzeugverkauf (inkl. Vorführ- und Mietfahrzeugen) gesamt betrachtet 12 % unter Vorjahresniveau, im Bereich Gebrauchtfahrzeuge konnte trotz Einbußen während der Umzugsphase das Vorjahresniveau überschritten werden (+ 11 %).

Der Bereich Servicemarkt mit den Abteilungen Fahrzeugwartung und Ersatzteilverkauf musste umzugsbedingt ebenfalls im Vergleich zum Vorjahr einen Umsatzrückgang um 4 % hinnehmen. Aufgrund andauernder Zurückhaltung bei Reparatur- und Wartungsaufträgen und damit verbunden auch im Absatz von Ersatzteilen, betrug der Umsatz hier ca. 3,4 Mio. Euro (Vorjahr: 3,6 Mio. Euro).

Finanzierung

Im Jahre 2006 stiegen die Kosten der Einkaufsfinanzierung aufgrund höherer Zinsen im Vergleich zum Vorjahr an. Ebenfalls belastend kamen Anschaffungen zur Ausstattung des neuen Betriebes hinzu.

Aufgrund einer permanenten Kontrolle und Steuerung der Verbindlichkeiten bei der Herstellerbank, sowie erheblichen Anstrengungen zur schnellen Rückführung von Verbindlichkeiten sowie eines niedrigeren durchschnittlichen Warenbestandes auf der anderen Seite, war es möglich, die Zinsbelastung in einem dennoch niedrigen Rahmen zu halten.

Personal

Im Jahre 2006 wurden 52 Mitarbeiter (ohne Geschäftsführer und Aushilfen) beschäftigt, davon 6 Auszubildende im Servicebereich und 1 Auszubildende im kaufmännischen Bereich.

Der Personalaufwand verringerte sich im Berichtsjahr um 12 %. Davon entfallen 6 % auf einen veränderten Ausweis von aus verbundenen Unternehmen weiter berechneten Personalkosten, die seit 2006 in den sonstigen Kosten ausgewiesen werden. Aufgrund von Personalanpassungsmaßnahmen sind jedoch die Abfindungsaufwendungen höher als in den Vorjahren.

Aufgrund erhöhter zukünftiger Anforderungen an die verschiedenen Berufsbilder fand eine erfolgreiche Zertifizierung der im Kundenverkehr tätigen Personen in den Bereichen Verkauf und Serviceannahme im Rahmen des Schulungsangebotes des Herstellerwerkes mit überaus hohen Maßstäben statt. Damit, und mit permanenter Weiterbildung der übrigen Beschäftigten, sind die Weichen für eine erfolgreiche Behauptung im Automobilgeschäft der Zukunft vorwegnehmend gestellt.

3. Darstellung der Lage

a) Vermögenslage

Bei einer nahezu unveränderten Bilanzsumme von rd. 6,5 Mio. € gibt es mehrere gegenläufige Effekte innerhalb der Bilanzpositionen. Während der Umzug in die neuen Geschäftsräume erhebliche Neuinvestitionen im Sachanlagevermögen erforderlich machte, wurden zur Finanzierung dieser Investitionen einerseits Flüssigmittel abgebaut und andererseits langfristige Sonderkredite bei der BMW-Bank aufgenommen. Der Abbau der Fahrzeug- und Ersatzteilbestände um 0,3 Mio. € wurde nahezu vollständig zur Tilgung von Bankverbindlichkeiten verwandt. Die Verringerung der Vorräte geht im Wesentlichen auf die Abspaltung des Teilbetriebs Motorradhandel zurück. Der aus diesen Effekten insgesamt resultierende Rückgang der Bilanzsumme um rd. 0,2 Mio. € wurde vollständig durch die Zunahme von Forderungen (v. a. der Forderungen gegen verbundene Unternehmen) wieder ausgeglichen.

Auf der Passivseite steht einem Anstieg der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (0,4 Mio. €) und der Sonstigen Rückstellungen (0,1 Mio. €) ein Rückgang bei den Bankverbindlichkeiten (- 0,1 Mio. €), bei den erhaltenen Anzahlungen (- 0,2 Mio. €) und bei den Sonstigen Verbindlichkeiten (- 0,2 Mio. €) gegenüber.

b) Finanzlage

Die Voos GmbH konnte erstmals seit ihrer Gründung keinen positiven Cashflow erwirtschaften. Der Cashflow lag aufgrund des Ergebnisrückgangs (vor Ergebnisabführung) mit - 179 T€ um 279 T€ unter Vorjahr.

Der Rückgang der Vorräte und der Forderungen (vor Ergebnisübernahme) (+ 0,6 Mio. €) und der Mittelzufluss aus erhöhten Verbindlichkeiten bzw. Sonstigen Rückstellungen (+ 0,1 Mio. €) konnten den Mittelabfluss aus Vorführ-, Miet- und Geschäftsfahrzeugen (- 0,2 Mio. €) und den negativen Cashflow (- 0,2 Mio. €) mehr als ausgleichen, so dass ein Mittelzufluss aus laufender Geschäftstätigkeit von rd. 0,3 Mio. € erwirtschaftet werden konnte.

Der Mittelzufluss aus laufender Geschäftstätigkeit und die Abnahme der liquiden Mittel in Höhe von insgesamt 0,4 Mio. € wurde einerseits für Investitionen in das Sachanlagevermögen (- 0,3 Mio. €) und andererseits zur Tilgung von Finanzkrediten (- 0,1 Mio. €) verwendet.

c) Ertragslage

Der Modell-Mix der Neufahrzeuge mit weiteren Modellneuheiten auf der einen Seite und dem Einsatz der umsatzstarken Modelle der 3er-Reihe auf der anderen Seite, bedingt ein wechselhaftes Verhalten in der Verkaufssteuerung. So müssen auf der einen Seite Erträge darauf verwendet werden, verkaufsstützend auf der anderen Seite eingesetzt zu werden. Hier konnten einhergehend mit der gesteigerten Verkaufsförderung des Herstellers die Deckungsbeiträge im Neufahrzeugbereich prozentual auf Vorjahresniveau gehalten werden; im Gebrauchtfahrzeugverkauf konnte aufgrund einer aktiven Marktbeobachtung und eines damit verbundenen disziplinierten Einkaufverhaltens das Vorjahresergebnis leicht übertroffen werden (+ 1,8 %).

Im Jahresverlauf 2006 eingeführte Kostensenkungsmaßnahmen werden erst 2007 greifen. Im Servicebereich erreichte 2006 die Nachfrage nach Reparaturen das Vorjahresniveau nicht. Es wurde hier ebenfalls das Vorjahresergebnis um ca. 5,5 % verfehlt.

2006 weist die Voos GmbH aufgrund der außerordentlichen Belastungen durch die Verlagerung der Betriebsstätte ein negatives Unternehmensergebnis aus.

Die Zahlenangaben wurden aus der internen kurzfristigen Erfolgsrechnung entnommen.

Der mit dem Umsatzrückgang um - 10,7 % einhergehende Ergebnisrückgang konnte durch einen leicht überproportionalen Rückgang der Materialaufwendungen um - 10,8 % geringfügig abgemildert werden, so dass sich der Rohertrag um - 10,3 % reduzierte.

Durch hohe Fixkostenanteile und teilweise umzugsbedingte Mehrkosten war es nicht möglich, die Betriebsaufwendungen in gleichem Maße zu reduzieren, so dass sich das Betriebsergebnis (bei nahezu konstanten Betriebsaufwendungen) um - 356 T€ verringerte.

Durch gestiegene Zinserträge aus verbundenen Unternehmen und beschleunigte Rückführungen von Verbindlichkeiten sowie verringerte durchschnittliche Fahrzeugbestände konnte, trotz gestiegener Zinsen, eine leichte Verbesserung des Finanzergebnisses um + 8 T€ auf - 213 T€ erreicht werden.

Das Ergebnis vor Ergebnisübernahme betrug insgesamt rd. - 454 T€. Aufgrund des Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrages wurde dieser Verlust durch die EMDE Holding GmbH übernommen.

4. Vorgänge von besonderer Bedeutung

Im Dezember 2006 wurde der Aufnahme eines neuen Gesellschafters in die EMDE Holding zugestimmt. Im Laufe des Jahres 2007 formieren sich die Autohäuser der Procar Automobile GmbH und die Betriebe der EMDE-Gruppe zu einem der schlagkräftigsten BMW Vertragshändler in Deutschland mit dann 14 BMW Autohäusern, zwei BMW Motorradbetrieben, einem Hyundai Standort und zwei VW/Audi Autohäusern.

Die mit dem Zusammenschluss verbundenen positiven Effekte im Einkauf, bei den Kostenstrukturen und der Bündelung der Managementleistung sind Schritte auf dem Weg zu einer nachhaltigen Absicherung von Unternehmenserfolg und Arbeitsplätzen der Autohäuser.

5. Risikomanagement

Zur Identifikation, Bewertung und Dokumentation wesentlicher und bestandsgefährdender Risiken verwendet die Voos GmbH ein zentrales Risikomanagementsystem, das durch folgende Prozesse gekennzeichnet ist:

• Unternehmerische Entscheidungen werden aufgrund der jährlichen sowie der unterjährigen Planung getroffen. Dort werden die Chancen und Risiken der Geschäftsaktivitäten beurteilt und daraus Zielerreichungs- und Risikobegrenzungsmaßnahmen abgeleitet.

• Über das gruppeneinheitliche Berichtssystem werden alle Entscheidungsträger rasch und umfassend über den Grad der Zielerreichung sowie über Markt- und Wettbewerbsveränderungen informiert. Durch die permanente Beobachtung wichtiger Erfolgsfaktoren werden Fehlentwicklungen frühzeitig erkannt, so dass entsprechende Gegenmaßnahmen eingeleitet werden können.

• Durch einen regelmäßigen Erfahrungsaustausch mit den verbundenen Unternehmen, wird sichergestellt, dass laufend innovative Ansätze und Ideen einfließen.

Die Voos GmbH ist nicht in Gerichts- oder Schiedsverfahren verwickelt, die einen Einfluss auf die wirtschaftliche Lage haben könnten.

Wie jedes andere Unternehmen ist auch die Voos GmbH mit Gewährleistungsansprüchen konfrontiert. Zur Absicherung gegen derartige Ansprüche, insbesondere auf dem Gebrauchtfahrzeugsektor, hat die Voos GmbH entsprechende Versicherungen wirtschaftlich sinnvoll abgeschlossen. Ebenfalls risikoverringernd wirkt sich der hohe Produktstandard der angekauften Fahrzeuge aus, sowie die ausführlichen Eingangs- und Auslieferungsüberprüfungen der Fahrzeuge.

Derzeit sind keine Risiken zu erkennen, die bestandsgefährdend sein könnten, dennoch können Risiken nie vollständig ausgeschlossen werden.

Denn im Rahmen ihrer Geschäftstätigkeit wird die Voos GmbH auch im kommenden Geschäftsjahr mit uneinheitlichen Entwicklungen konfrontiert werden.

6. Branchenrisiken

Eine hohe Nachfrage nach Rohstoffen durch asiatische Märkte wirkt sich mit negativen Effekten auf den Ölpreis sowie auf die konjunkturelle Lage aus, und wird damit auch die Geschäftsentwicklung der Voos GmbH negativ beeinflussen. Die markt- und steuerpolitisch beeinflusste Entwicklung der Benzinpreise wird sich weiterhin negativ auf die Vermarktung von hubraumstärkeren Fahrzeugen auswirken. Gleichzeitig wird ebenfalls durch die bestehende steuerpolitische Unsicherheit in Bezug auf Kraftfahrzeugsteuern und Mautgebühren der Kaufanreiz von Fahrzeugen verringert.

Die von der EU- Kommission getroffene Entscheidung über die Nachfolgeregelung der Gruppenfreistellungsverordnung für den Fahrzeugvertrieb (GVO) bringt gravierende rechtliche und strukturelle Veränderungen mit sich. So werden, um den hohen Ansprüchen der vom Herstellerwerk geforderten Qualitäts-, Sicherheits-, und Umweltstandards für Schauraum und Servicebereich gerecht werden zu können, bis zum Jahre 2008 erhöhte Investitionen in die Ausstattung des Geschäftes notwendig sein.

Mit dem zunehmenden Leasing- und Finanzierungsgeschäft wächst für die Voos GmbH die Zahl der Fahrzeuge, die nach Ablauf des Vertrages bei der Voos GmbH zur Vermarktung bleiben. Die Entwicklungen der Restwerte von Fahrzeugen werden deshalb kontinuierlich verfolgt und vor Abschluss von Verträgen prognostiziert.

Im Bereich der Informationstechnik (IT) schützt sich die Voos GmbH gegen unberechtigte Datenzugriffe oder Datenmissbrauch durch technische Schutzmassnahmen wie den Einsatz von Virenscannern, Firewallsystemen, Zugangs- und Zugriffskontrollen, sowie Schutzmassnahmen , die sich auf Mitarbeiter, Anwendungen, Organisation und Systeme beziehen. Für die Mitarbeiter gibt es Schulungen und Richtlinien für den Umgang mit Informationen und Kundendaten generell sowie interne Regelungen zur sicheren Nutzung von Informationssystemen.

7. Voraussichtliche Entwicklung

Angesichts der oben beschriebenen Risikopotentiale, hauptsächlich die anhaltend hohen oder sogar noch weiter steigenden Ölpreise und die Stagnation an den Kapitalmärkten, ist eine spürbare und nachhaltige Belebung der Binnenwirtschaft nicht abzusehen. Eine geringe Wachstumsdynamik wird für die zweite Jahreshälfte 2007 erwartet.

Für die Firma Voos mit den Marken BMW und MINI bedeutet das Jahr 2007 den Start in neuen Räumlichkeiten an einem neuen Standort. Geknüpft an den Neuheitseffekt der Betriebsstätte und den zusätzlich neu eingeführten Modellvarianten mit einer gänzlich neuen Motorengeneration für die Sechszylindermodelle verbinden wir für 2007 eine stärkere Belebung der Umsatz- und Ertragslage.

Die Kernmarke BMW betreffend werden wir folgende Neuheiten erwarten: X5, 3er Cabrio, M5 Touring, 1er Dreitürer, 5er Facelift, M3 und 1er.

Die Marke MINI stellte Ende 2006 eine neue Fahrzeuggeneration vor und 2007 folgt eine weitere Modellvariante. Hier erhoffen wir uns aufgrund der guten Akzeptanz des MINI im Markt einen weiteren Ausbau unseres Marktpotentials.

Investitionen in die Schauraumausstattung und die technische Ausstattung des Servicebereiches werden steigen. Ebenso erhöhen werden sich die Aufwendungen für Fahrzeugpräsentationen und Werbung, aufgrund der begonnenen Ausweitung der Modellpalette und einer Vielzahl von Neueinführungen.

Gemäß den Branchenerwartungen kann man für 2007 aber davon ausgehen, dass sich die von der Voos GmbH angebotenen Premiumsegmente im Fahrzeughandel besser entwickeln werden als die Volumensegmente des Fahrzeugmarktes.

 

Solingen, den 27. Juni 2007

Heiko Emde

Thomas Nettesheim

Axel Voos

Bilanz zum 31. Dezember 2006

Aktiva

31.12.2006 Vorjahr
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1.526,00 7,6
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 193.652,00 16,5
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 115.319,00 59,1
3. Miet- und Vorführwagen sowie Vorführmotorräder 1.207.110,37 1.112,90
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0 8,3
1.516.081,37 1.196,80
1.517.607,37 1.204,40
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 3.695.848,30 4.059,40
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.274.780,69 1.063,00
davon Forderungen gegen verbundene Unternehmen:
581.634,51 € (305,3 T€)
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 18.528,87 174,1
4.989.157,86 5.296,50
C. Rechnungsabgrenzungsposten 2.577,74 2,9
6.509.342,97 6.503,80

Passiva

31.12.2006 Vorjahr
T€
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 200.000,00 200
II. Kapitalrücklage 4.516,75 4,5
III. Gewinnvortrag 277.626,67 290,1
IV. Jahresüberschuss 0 0
482.143,42 494,6
B. Rückstellungen 155.000,00 76,3
C. Verbindlichkeiten 5.864.865,29 5.929,20
davon Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten:
5.095.746,33 € (5.193,8 T€)
davon Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen:
12.276,62 € (1,0 T€)
D. Rrechnungsabgrenzungsposten 7.334,26 3,7
6.509.342,97 6.503,80

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2006

2006 2005
T€
1. Rohergebnis 3.196.907,05 3.570,10
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter - 1.689.912,04 - 1.914,3
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für
Altersversorgung und für Unterstützung
- 371.389,89 - 422,3
- 2.061.301,93 (- 2.336,6)
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des
Anlagevermögens und Sachanlagen
- 260.005,60 - 215,4
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen - 1.117.521,51 - 905,0
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 14.105,71 2,1
davon an verbundene Unternehmen:
13.979,42 € (Vorjahr 2,1 T€)
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen - 226.678,21 - 222,9
davon an verbundene Unternehmen:
8. 520,61 € (0,6 T€)
- 212.572,50 (- 220,8)
7. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit - 454.494,49 - 107,7
8. Steuern vom Einkommen und Ertrag 0 - 4,8
9. Sonstige Steuern 152,47 - 2,3
10. Erträge aus Verlustübernahme 454.342,02 114,8
11. Jahresüberschuss 0 0

Die Entwicklung der Anschaffungskosten und kumulierten Abschreibungen stellt sich wie folgt dar:

Anlagespiegel Anschaffungskosten
Abspaltung
Teilbetrieb
Motorrad-
handel in
01.01.2006 BMC GmbH Zugänge Abgänge Um buchungen 31.12.2006
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 59.055,17 0,00 0,00 0,00 0,00 59.055,17
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 118.058,51 -16.249,43 212.676,40 -15.415,46 1.747,78 300.817,80
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 216.553,78 -10.628,06 108.121,44 -34.054,75 6.560,00 286.552,41
3. Miet- und Vorführwagen sowie Vorführmotorräder 1.310.708,31 -165.792,11 1.184.679,15 -916.050,97 0,00 1.413.544,38
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 8.307,78 0,00 0,00 0,00 -8.307,78 0,00
1.653.628,38 -192.669,60 1.505.476,99 -965.521,18 0,00 2.000.914,59
Gesamt 1.712.683,55 -192.669,60 1.505.476,99 -965.521,18 0,00 2.059.969,76
Anlagespiegel Abschreibungen
Abspaltung
Teilbetrieb
Motorrad-
- handel in
01.01.2006 BMC GmbH Zugänge Abgänge 31.12.2006
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 51.462,17 0,00 6.067,00 0,00 57.529,17
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 101.546,51 -10.683,43 31.718,18 -15.415,46 107.165,80
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 157.459,78 -8.520,06 51.016,36 -28.722,67 171.233,41
3. Miet- und Vorführwagen sowie Vorführmotorräder 197.808,74 -29.985,10 171.204,06 -132.593,69 206.434,01
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
456.815,03 -49.188,59 253.938,60 -176.731,82 484.833,22
Gesamt 508.277,20 -49.188,59 260.005,60 -176.731,82 542.362,39
Anlagespiegel Buchwerte
31.12.2006 31.12.2005
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1.526,00 7.593,00
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 193.652,00 16.512,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 115.319,00 59.094,00
3. Miet- und Vorführwagen sowie Vorführmotorräder 1.207.110,37 1.112.899,57
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 8.307,78
1.516.081,37 1.196.813,35
Gesamt 1.517.607,37 1.204.406,35

Anhang zum Jahresabschluss

A. Angaben zur Bilanzierungs- und Bewertungsmethode

Der Jahresabschluss zum 31.12.2006 wurde auf der Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Dritten Buches des HGB aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Anschaffungskosten enthalten auch die Anschaffungsnebenkosten. Skonti wurden, soweit in Anspruch genommen, von den Anschaf­fungskosten abgesetzt. Die Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände und entsprechend steuerlicher Vorschriften vorgenommen.

Die Zugänge des Berichtsjahres bei den immateriellen Vermögensgegenständen wurden linear abgeschrieben.

Die Zugänge des Berichtsjahres bei der Betriebs- und Geschäftsausstattung, sowie den technischen Anlagen und Maschinen wurden ab dem Zugangsmonat nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer degressiv und, soweit die lineare Abschreibung zu höheren Beträgen führt, linear abgeschrieben.

Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu Netto-Anschaffungskosten von 410,00 € wurden im Zugangsjahr vollständig abgeschrieben.

Miet- und Vorführwagen wurden mit den Anschaffungskosten, vermindert um degressive Abschreibungen auf Basis einer 6-jährigen Nutzungsdauer, angesetzt. Wegen der Besonderheiten im Kfz-Gewerbe werden Wareneinsätze und Verkaufserlöse von Miet-, Geschäfts- und Vorführfahrzeu­gen abweichend von § 275 Abs. 2 Ziff. 4 HGB in den Positionen "Aufwendungen für bezogene Waren" und "Umsatzerlöse" ausgewiesen.

Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie neue Kraftfahrzeuge und Ersatzteile wurden mit den Anschaffungskosten bzw. mit dem niedrigeren Marktwert zum Bilanzstichtag bewertet. Die Bewertung der Gebrauchtfahrzeuge erfolgte zu Anschaffungskosten bzw. zu den niedrigeren Schwacke-Werten. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennwert abzüglich Einzelwertberichtigungen und einer Pauschalwertberichtigung von 1,25 % für das allgemeine Ausfallrisiko, Zinsverluste, Erlösschmälerungen sowie Mahn- und Beitreibungskosten u.a. bewertet.

Die liquiden Mittel sind mit dem Nennwert angesetzt.

Die Steuerrückstellungen wurden in Höhe der voraussichtlich anfallenden Steuern gebildet.

Die sonstigen Rückstellungen sind nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken in ausreichendem Maße.

Verbindlichkeiten wurden zu Rückzahlungsbeträgen angesetzt.

B. Gewinn- und Verlustrechnung

Mit der EMDE Holding GmbH besteht seit dem 1.1.2005 ein Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag. Demzufolge ist das Ergebnis an die EMDE Holding GmbH abzuführen und entsprechend ausgewiesen.

C. Sonstige Angaben

Sicherheiten für die Verbindlichkeiten

Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt 5.094.971,21 €.

Konto-Nr. Kreditinstitut Sicherheiten
297416 Stadtsparkasse Wuppertal Gesamtschuldnerische Haftung aller Kreditnehmer, Gleichbehandlungserklärung mit der Deutschen Bank AG sowie Einzelbürgschaften von Heiko Emde, Dirk Emde, Erika Emde, Thomas Nettesheim, Dr. Axel Voos und Heinrich Trimbusch über insgesamt 1.350.000 €
9278611277 + 5001538888 BMW-Bank GmbH, München Sicherungsübereignung der finanzierten Fahrzeuge/Waren/Einrichtungsgegenstände gemäß Rahmenkreditabkommen und Einzelfinanzierungsanträgen, Sicherheitentrennung zu den Hausbanken, Raumsicherung für kompletten Gebrauchtwagenbestand und kompletten Ersatzteilbestand, Selbstschuldnerische Höchstbetragsbürgschaften von Dr. Axel Voos über 256.000,00 € und Heiko Emde und Dirk Emde über jeweils 128.000,00 €
3209668024 - 3210247342 BMW-Bank GmbH, München Sicherungsübereignung der finanzierten Betriebs- und Geschäftsausstattung

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben mit 4.947.592,69 € eine Restlaufzeit von bis zu 1 Jahr und mit 148.153,64 € eine Restlaufzeit von 1-5 Jahren.

Alle anderen Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu 1 Jahr.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen folgende, nicht in der Bilanz ausgewiesene oder vermerkte finanzielle Verpflichtungen, die für die Beurteilung der Finanzlage von Bedeutung sind:

Mietaufwand für das betrieblich genutzte Grundstück für 2007 = 360 T€.

Mitarbeiter

Im Jahre 2006 waren durchschnittlich beschäftigt:

3 Geschäftsführer

32 Angestellte

15 Arbeiter

Mutterunternehmen

Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der EMDE Holding GmbH, Wuppertal, einbezogen.

D. Angaben über die Mitglieder der Unternehmensorgane

Im Geschäftsjahr 2006 waren zu Geschäftsführern bestellt:

Heiko Emde, Kaufmann,

Thomas Nettesheim, Diplom Ökonom,

Dr. Axel Voos, Diplom Kaufmann.

Für die Mitglieder der Geschäftsführung wurden für die Tätigkeit im Geschäftsjahr Gesamtbezüge in Höhe von 97 T€ gewährt.

 

Solingen, 27. Juni 2007

Voos GmbH

Heiko Emde, Geschäftsführung

Thomas Nettesheim, Geschäftsführung

Dr. Axel Voos, Geschäftsführung

In dem vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB zutreffend in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Voos GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2006 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Wuppertal, den 28. Juni 2007

Dr. Breidenbach, Dr. Güldenagel und Partner KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Dr. Wollenhaupt, Wirtschaftsprüfer

Remmel, vereidigter Buchprüfer

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